Erfrischt und gut gelaunt mit dem SPEICK Natural Eau de Cologne

Wenn ich das Haus verlasse, darf eine Sache nicht fehlen: Parfum auf meiner Haut. Als ich meine Pflege auf Naturkosmetik umgestellt habe, verschwanden nach und nach auch die synthetischen Düfte aus meinen Regalen und machten den Weg frei für Naturparfums, die ausschließlich mit ätherischen Ölen beduftet sind.

Ein Duftklassiker ist das Eau de Cologne. Das erste Exemplar dieses Duftwassers kam bereits in der Mitte des 18. Jahrhundert auf den Markt, von seiner „Heimatstadt“ Köln aus wurde es bald zum Exportschlager in ganz Europa. Eau de Cologne – diese Bezeichnung steht schon längst nicht mehr nur für das Original-Produkt aus dem Hause Farina, sondern meint eine ganze Gattung an Düften. Frische Noten dominieren dabei in Form von flüchtigen Kopfnoten wie Orange, Bergamotte oder Zitrone. Diese verbinden sich mit Komponenten wie Lavendel und Kräutern zu sommerlich-leichten Duftwässerchen. Aufgrund der vergleichsweise geringen Duftkonzentration von ca. 3 bis 5 Prozent sind sie die idealen Begleiter in der warmen Jahreszeit.

Eau de Cologne waren anfänglich reine Männersache – inzwischen sind sie als Unisex-Düfte fest etabliert. So auch das Eau de Cologne aus der Natural-Serie von SPEICK. Das Thema Kölnisch Wasser ist auch bei SPEICK kein neues. Bereits 1931 gab es eine Eau de Cologne-Seife im Sortiment, das erste SPEICK Kölnisch Wasser kam 1985 auf den Markt. Das jetzige Natural Eau de Cologne ist seit 2014 erhältlich.

Von zitrisch bis krautig

Während ich Kölnisch Wasser früher eher mit meinen Großeltern assoziierte und es als altmodisch abgetan habe, hat sich dies im letzten Jahr dank des Natural Eau de Cologne geändert. Der Duft ist für meine Nase keineswegs altbacken! Zunächst dominieren – eben typisch Eau de Cologne – frische Zitrusnoten, die umgehend für gute Laune und Erfrischung sorgen. Vor meinem inneren Auge sehe ich sonnige, mediterrane Hügel und glitzerndes, türkisfarbenes Wasser: mir kommen spontan Urlaubserinnerungen an die Orangerie in Limone am Gardasee in den Sinn.

Nachdem die ersten Zitrusnoten verflogen sind, wird der Duft vielschichtiger und krautiger. Ich kann neben Lavandin noch weitere krautige Noten erahnen, aber nicht explizit herausschnuppern. Kein Wunder, denn die Parfumölmischung aus ätherischen Ölen enthält bis zu 200 Komponenten! Der ausgleichende und gleichzeitig anregende Extrakt der Speick-Pflanze fehlt natürlich auch in diesem Produkt nicht.

Riecht gut & tut gut

Das Schöne an natürlichen Düften ist, dass sie nicht nur gut riechen, sondern dank der ätherischen Öle gleichzeitig auch eine aromatherapeutische Wirkung haben. So wirkt das Eau de Cologne nicht nur stimmungsaufhellend, sondern u. a. auch vitalisierend, erfrischend, stresslösend und ausgleichend.

Das Natural EdC hat sich bei mir vor allem an warmen und heißen Sommertagen sehr bewährt, wenn mein Kreislauf ein wenig schwächelt und mir die Hitze aufs Gemüt schlägt. Dann sprühe ich morgens 1-2 Spritzer  davon auf meine Kleidung und genieße den gesamten Tag über den Duft des Südens und des Sommers. Erstaunlich finde ich die Haltbarkeit des veganen Duftwassers. Trotz der geringen Duftstoffkonzentration, die bei knapp über 3 Prozent liegt, kann ich den Duft selbst abends noch auf meiner Kleidung wahrnehmen.

Laue Urlaubs-Sommerabende im Süden in Flaschenform: so würde ich das Natural Eau de Cologne in wenigen Worten beschreiben – und damit macht selbst mir als Hitzemuffel der Sommer Spaß. Mögt ihr Eau de Cologne? Und wonach duftet der Sommer für euch?

Eure Ida

5 Gedanken zu “Erfrischt und gut gelaunt mit dem SPEICK Natural Eau de Cologne

  1. Sebastian schreibt:

    Als Historiker und Kenner der Geschichte des berühmten Farina 1709 Original Eau de Cologne und mehrmaliger Besucher des Farina-Hauses in Köln „Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz“, kurz: FARINA GEGENÜBER, erlaube ich mir, um Missverständnisse vorzubeugen, kurz auf Folgendes hinzuweisen:
    Die Geschichte der Eau de Cologne erscheint zweifellos unübersichtlich, verwirrend und komplex.

    1. „Ein Duftklassiker ist das Eau de Cologne. Das erste Exemplar dieses Duftwassers…“: Es gibt nur ein wahres und einziges „Eau de Cologne“, nämlich die Farina 1709 Original Eau de Cologne. Es ist überdeutlich erkennbar an der roten Tulpe. Die Tulpe wurde zum Signum der echten Eau de Cologne. Der aus Italien stammende Wahlkölner Johann Maria Farina (1685-1766) ist der Schöpfer der Eau de Cologne. Er wird auch als Vater der modernen Parfümerie bezeichnet.

    2. „Eau de Cologne – diese Bezeichnung steht schon längst nicht mehr nur für das Original-Produkt aus dem Hause Farina, sondern meint eine ganze Gattung an Düften.“:
    Ja, es ist aber noch zu berücksichtigen, dass es sich bei der Original Eau de Cologne um ein Parfum handelt. Jenes Eau de Parfum als Wahrzeichen Farinas, wurde – erst viel später – zum Gattungsbegriff. Heute kann Farina 1709 – seit 300 Jahren der gleiche Duft – in der Scala mit Eau de Parfum oder Extrait eingeordnet werden. Dieser frische, charaktervolle Duft von Farina hat keine lange Haltbarkeit, d. h. die Leichtflüchtigkeit geht mit einer raschen Oxidierbarkeit einher, die den Duft verändert. So wurde es zum Synoym für leichte Duftwässer überhaupt.

    3.“Eau de Cologne waren anfänglich reine Männersache – inzwischen sind sie als Unisex-Düfte fest etabliert.“:
    Die Original Eau de Cologne wurde historisch betrachtet – belegbar – von Anfang an von Männern als auch von Frauen gleichermaßen verwendet. Berühmt sind etwa Madame Billy (1713), Königin Luise von Preußen, Impératrice Marie Louise, Maria Theresia von Österreich, Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sisi), Königin Viktoria von Großbritannien, Impératrice Eugénie (1868)…

    4. „Während ich Kölnisch Wasser früher eher mit meinen Großeltern assoziierte und es als altmodisch abgetan habe…“:
    Hierbei handelte sich mit Sicherheit NICHT um Farinas Duft, sondern um einen seiner Nachahmer. Bis heute wurde Farinas unverwechselbarer und luxuriöser Duft, unter welchem Einfluss Goethe seine Literatur schrieb, NIE kopiert.
    Es lohnt sich ein Besuch im Farina-Duftmuseum, der „heute ältesten Parfüm-Fabrik der Welt, in Köln gegründet“.

    Übrigens das Duftwasser von SPEICK mag ich sehr gerne. Seine Unverwechselbarkeit erhält es natürlich durch den hochalpinen Speick-Extrakt. Und ich liebe solche Einzigartigkeit – eben ein Duft für Harmonie und Ausgleich…

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  2. seby1511 schreibt:

    Als Historiker und Kenner der Geschichte des berühmten Farina 1709 Original Eau de Cologne und mehrmaliger Besucher des Farina-Hauses in Köln „Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz“, kurz: FARINA GEGENÜBER, erlaube ich mir, um Missverständnisse vorzubeugen, kurz auf Folgendes hinzuweisen:
    Die Geschichte der Eau de Cologne erscheint zweifellos unübersichtlich, verwirrend und komplex.

    1. „Ein Duftklassiker ist das Eau de Cologne. Das erste Exemplar dieses Duftwassers…“: Es gibt nur ein wahres und einziges „Eau de Cologne“, nämlich die Farina 1709 Original Eau de Cologne. Es ist überdeutlich erkennbar an der roten Tulpe. Die Tulpe wurde zum Signum der echten Eau de Cologne. Der aus Italien stammende Wahlkölner Johann Maria Farina (1685-1766) ist der Schöpfer der Eau de Cologne. Er wird auch als Vater der modernen Parfümerie bezeichnet.

    2. „Eau de Cologne – diese Bezeichnung steht schon längst nicht mehr nur für das Original-Produkt aus dem Hause Farina, sondern meint eine ganze Gattung an Düften.“:
    Erstmal ist zu berücksichtigen, dass es sich bei der Original Eau de Cologne um ein Parfum handelt. Jenes Eau de Parfum als Wahrzeichen Farinas, wurde – erst viel später – zum Gattungsbegriff. Heute kann Farina 1709 – seit 300 Jahren der gleiche Duft – in der Scala mit Eau de Parfum oder Extrait eingeordnet werden. Dieser frische, charaktervolle und komplexe Duft von Farina hat keine lange Haltbarkeit, d. h. die Leichtflüchtigkeit geht mit einer raschen Oxidierbarkeit einher, die den Duft verändert. So wurde es Synoym für leichte Duftwässer überhaupt.

    3.“Eau de Cologne waren anfänglich reine Männersache – inzwischen sind sie als Unisex-Düfte fest etabliert.“:
    Die Original Eau de Cologne wurde historisch betrachtet – belegbar – von Anfang an von Männern als auch von Frauen gleichermaßen verwendet. Berühmt sind etwa Madame Billy (1713), Königin Luise von Preußen, Impératrice Marie Louise, Maria Theresia von Österreich, Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sisi), Königin Viktoria von Großbritannien, Impératrice Eugénie (1868)…

    4. „Während ich Kölnisch Wasser früher eher mit meinen Großeltern assoziierte und es als altmodisch abgetan habe…“:
    Hierbei handelte sich mit Sicherheit NICHT um Farinas Duft, sondern um einen der Nachahmer. Bis heute wurde Farinas unverwechselbarer und luxuriöser Duft, unter welchem Einfluss Goethe seine Literatur schrieb, NIE kopiert.
    Es lohnt sich ein Besuch im Farina-Duftmuseum, der „heute ältesten Parfüm-Fabrik der Welt, in Köln gegründet“.

    Übrigens das Duftwasser von SPEICK mag ich sehr gerne. Seine Unverwechselbarkeit erhält es natürlich durch den hochalpinen Speick-Extrakt. Und ich liebe solche Einzigartigkeit – eben ein Duft für Harmonie und Ausgleich…

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  3. Elke Dorr schreibt:

    Speick begleitet mich schon viele Jahrzehnte. Eigentlich mein ganzes Leben, da meine Mutter es ebenfalls immer nahm.
    Trotzdem finde ich, dass sich der Duft verändert hat. Früher empfand ich ihn viel intensiver u. der typ. Speickgeruch kam mehr zur Geltung.

    Schade!

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