Im Trend: Fünf minimalistische Produkte von Speick

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Ich habe den Eindruck, dass Minimalismus gerade in aller Munde ist! Mir ist der Begriff zum ersten Mal um das Jahr 2000 herum untergekommen: Ich lebte damals in Köln und damit in der Hochburg des Minimal Techno, einer Musikrichtung mit reduzierten und repetitiven Arrangements. Auch in der Kunst und Architektur bedeutet Minimalismus die Besinnung auf Grundstrukturen, einfache Formensprache und den Verzicht auf Dekorationselemente.

Minimalismus als Lebensstil

Wenn man Minimalismus als Lebensstil begreift, dann ist damit etwas ganz ähnliches gemeint: Es geht um ein einfacheres Leben und die Konzentration auf die wirklich wichtigen Bedürfnisse im Leben – und nicht um die neueste materielle Errungenschaft. Damit geht natürlich auch eine kritische Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft einher. Mit dem Thema Nachhaltigkeit ist der Minimalismus deshalb ebenfalls eng verknüpft: Wer wenig verbraucht und mehr miteinander teilt, schont auch die Umwelt, nicht nur den Geldbeutel.

Nun gibt es aber keine allgemein anerkannte Definition eines minimalistischen Lebensstils. Eine ganze Reihe an Minimalismus-Blogs zeugen davon, dass es viele Wege gibt: Einige entrümpeln ihren Kleiderschrank und bilden Capsule Wardrobes aus, andere benötigen keine Möbel und kein Auto mehr. Ich selbst bin in einiger Hinsicht durchaus minimalistisch unterwegs (z.B. was Kleidung oder Technik angeht), in anderen Bereichen schaffe ich das wiederum nicht (z.B. Kosmetik, nun, ist quasi meine Berufskrankheit 😉 ).

Minimalismus in der Kosmetik

Spannend finde ich, dass der Trend zum Minimalismus auch in der Kosmetik ablesbar ist, denn dort spiegeln sich gesellschaftliche Veränderungen ja ebenfalls wider. In einer – gefühlt – immer unüberschaubareren Welt bietet minimalistische Kosmetik vielleicht auch ein bisschen das Gefühl von Kontrolle, zumindest in diesem Bereich. Müsste ich meine Beauty-Routine auf nur drei Produkte reduzieren, so wären das Seife, Öl und ein Deodorant. Wenn ich diese drei Sachen multifunktional einsetze, kann ich mich damit tatsächlich komplett reinigen und pflegen.

Minimalismus in Kosmetikprodukten kann aber auch bedeuten, dass die Inhaltsstoffe innerhalb eines Produkts reduziert werden und die INCI-Deklaration dadurch schön kompakt ausfällt – ein großer Vorteil für Allergiker! Eine bekannte konventionelle Highend-Marke macht das mit einem neuen Produkt gerade vor: Darin finden sich gerade mal 10 Inhaltsstoffe.

Was muss also in einer Creme enthalten sein, in der nur das drin ist, was für die Formulierung absolut nötig und unverzichtbar ist? In einer Emulsion wären das Wasser und Öl sowie ein Emulgator, der beide Elemente verbindet. Allerdings wäre eine solche Creme nicht besonders attraktiv, denn es würden die pflegenden Zusätze und pflanzlichen Extrakte oder Wirkstoffe fehlen.

Fünf Naturkosmetik-Minimalisten von Speick

♦ Ganz ähnlich sieht es mit Seife aus: Für die Herstellung einer Seife benötigt man Wasser, Öle und Lauge. Bei Speick wird noch eine aus verschiedenen pflanzlichen Wachsen bestehende Rückfettungscreme dazugegeben. So wirkt die Seife nicht nur reinigend, sondern auch pflegend. Von der Formulierung her ist die Speick-Seife also nicht mehr ganz minimalistisch – wenn man jedoch die reduzierte Verpackung aus Pappe betrachtet, dann ist sie es doch! Und deswegen zählt der schön frisch und nach Zitrusfrüchten duftende Bionatur Carpe Diem Soap Bar mit dem feinen Schaum eindeutig zu meinen minimalistischen Favoriten von Speick!

♦ Ein weiteres minimalistisches Produkt ist das Duschgel Organic 3.0 von Speick. Auf die reduzierte und ökologisch nachhaltige Verpackung ist Gudrun in diesem Post schon ausführlich eingegangen. Aber auch die Rezeptur des Duschgels ist nach einem minimalistischen Konzept aufgebaut: Insgesamt komme ich gerade mal auf sagenhafte  fünf Rohstoffe (müssen mit neun INCI-Bestandteilen in der Pflicht-Deklaration angegeben werden). Die Basis bilden neben Wasser zwei milde, hochwertige und biologisch leicht abbaubare Aminosäuretenside. Ein Hoch auf dieses nach Orange duftende minimalistische Paradestück von Speick!

♦ Dass Öle per se minimalistisch sind, habe ich oben schon bei meiner reduzierten Beauty-Routine angesprochen. Das Aktiv Körperöl von Speick Natural basiert auf pflanzlichen Ölen wie Sojaöl und Jojobaöl, dazu kommt der Speick-Extrakt und ein – laut Speick-Labor – besonders niedriger Anteil an Parfüm – weshalb das Körperöl so gut verträglich ist. Für meine Nase ist der typische und beruhigende Speickduft glücklicherweise trotzdem gut wahrnehmbar.

♦ Apropos Duft: Das Eau de Cologne von Speick Natural gehört natürlich ebenfalls zu den minimalistisch formulierten Produkten und setzt sich aus Alkohol, ein wenig Wasser und natürlich Parfüm zusammen. Ida hat in diesem Blogpost erst neulich von dem herrlich und frisch krautig duftenden Eau de Cologne mit Lavandin-, Orange- und Sandelholznoten geschwärmt! Die Herren können alternativ die Men Active After Shave Lotion von Speick probieren.

♦ Ein tolles und vielseitig einsetzbares Basisprodukt ist für mich auch die Aktiv Lippenpflege von Speick Natural. Der knallrote Pflegestift ist wasserlos und enthält Sonnenblumenöl, Bienenwachs und Sheabutter. Dazu kommt der Speick-Extrakt, etwas Vanille, essentielle Fettsäuren, Duft und Vitamin E für die Extrapflege. Für eine Lippenpflege ist das immer noch übersichtlich – vor allem wenn man bedenkt, dass sich der Stick nicht nur für die Lippen, sondern auch für Nagelhaut & Co multifunktional verwenden lässt. Lest doch in Jennys Blogpost nach, was sie alles damit macht!

Was sind eure minimalistischen Beauty-Favoriten? Und seid ihr eher minimalistisch oder üppig in Sachen Kosmetik unterwegs?

Eure Julia

8 Gedanken zu “Im Trend: Fünf minimalistische Produkte von Speick

  1. Gudrun Leibbrand schreibt:

    Oh ja, auch ich bin ein absoluter Fan von minimalistischen Konzepten und beherze diese auch in vielen Bereichen – mit einer Ausnahme: Bei Schokolade will das bei mir einfach nicht klappen. Hat vielleicht auch hierfür jemand einen Tip?? Ich wäre echt dankbar.
    Und ich gebe Julia absolut recht: Mit einer tollen Seife, einem reichhaltigen Körperöl und einem guten Deo bin ich bestens ausgerüstet, wenn’s denn sein muss.

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    • Julia schreibt:

      Ich mag ja liebend gern die Schokolade von Original Beans, die finde ich auch minimalistisch – kein Emulgator oder anderer Schnickschnack, einfach nur Kakaobutter, Kakao und Zucker. oder meintest Du, dass Du quantitativ keine Minimalsitin in Sachen Schokolade bist? Ich auch nicht 😉

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      • Gudrun Leibbrand schreibt:

        Nein, beim Thema „Schokolade“ schaffe ich das quantitative Minimalistische leider immer noch nicht, obwohl ich über die Jahre schon viel besser geworden bin. Letztendlich kann man das ja immer auch ins Positive übersetzen, indem die Schokolade zu echter Nervennahrung wird und in der Lage ist, kleine kurzfristige Glücksgefühle auszulösen. Mein Kopf fragt mich dann immer, warum ich nicht noch ein Stückchen nehme … Aber Minimalismus heisst ja auch nicht „gar nicht“. in anderen Bereichen bin ich weitaus strenger mit mir selbst, und da fällt es auch nicht so schwer!

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  2. Sylvia Klink schreibt:

    Liebe Julia,

    Du fragst: „ …seid ihr eher minimalistisch oder üppig in Sachen Kosmetik unterwegs?“.
    Das ist bei mir nicht so einfach. Da ich ja quasi an der „Quelle“ sitze, ist die Verführung natürlich immer da, mehr zu verwenden als unbedingt nötig. Erst recht, wenn sich wieder ein neues Produkt in eine Serie einreiht. Dann muss ich es natürlich ausprobieren.
    Irgendwann signalisiert der Badschrank dann, ich bin „voll“ mit SPEICK-Produkten.
    Dann kommt meine minimalistische Phase, ach weniger ist mehr – geht doch auch …
    Halt so lange, bis es bei SPEICK wieder etwas Neues gibt und dann geht wieder alles auf Anfang und so weiter und so weiter …

    Liebe Grüße

    Sylvia

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  3. Julia schreibt:

    Dann gehts Dir ja ähnlich wie mir – ich bin ja berufsbedingt auch an der Quelle, und dann zwischendurch immer mal wieder erstaunt, mit wie wenig Kosmetik ich auch auskommen kann (zB im Urlaub). Genau das ist dann aber wieder der Grund, weshalb ich gerade unterwegs eine gute „Entschuldigung“ habe, doch mal wieder was neues zu kaufen und testen – denn ich hab ja kaum was dabei 😉

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