Clean Labelling: glutenfrei, laktosefrei, vegan

Fachchinesisch kann ganz schön lästig sein. Zwar müssen die Inhaltsstoffe von Kosmetik gesetzmäßig auf der Verpackung deklariert werden, aber durchschaubar sind die Auflistungen dennoch nur bedingt. Wer kennt schon die INCI-Sprache genau? Insbesondere, wenn man auf bestimmte Stoffe verzichten will, heißt es oft mühsam nachschlagen. Bei wunschgemäß veganen, glutenfreien oder laktosefreien Rezepturen, freut man sich über deutliche Hinweise vom Hersteller. Dieses Clean Labelling findet man zum Beispiel bei Speick Naturkosmetik.

In der EU müssen alle Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes vollständig angegeben werden, und zwar nach festgelegten Richtlinien in einer Fachsprache aus Englisch und Latein. Mit dieser INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), kann man viel über ein Produkt erfahren – wenn man sie versteht.

Klare Ansage

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Clean Labelling schafft ein Stück weit Abhilfe: Dank der deutlichen Kennzeichnung mittels Label oder Aufschrift können wir vegane, laktose- oder glutenfreie Produkte auf den ersten Blick erkennen, ohne die INCI zu durchforsten und übersetzen zu müssen. Dabei geht es nicht darum, dass tierische Rohstoffe, Milchzucker und Gluten grundsätzlich vermieden werden sollten, sondern es jenen Menschen, die eben genau darauf besonderen Wert legen, leichter zu machen.

Ob aus Überzeugung oder wegen Allergien und Unverträglichkeiten: Gründe für den Verzicht gibt es viele. Und anstelle ihn auf die Ernährung zu beschränken, wird daraus oft eine komplette Lebensweise, die unter anderem eben auch die Kosmetik mit einbezieht.

Megatrend vegane Kosmetik

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Den veganen Beauty-Trend haben wir im Blog schon einmal näher unter die Lupe genommen. Bei Laktose und Gluten zeichnet sich nun eine ähnliche Entwicklung ab: Genau wie auf tierische Rohstoffe, wird auf die beiden Zutaten gerne verzichtet.

Laktose: Die Milch macht‘s

Warum steckt Laktose eigentlich in Pflegeprodukten? Sie wird Kosmetik zugesetzt, da sie herausragende, pflegende Eigenschaften besitzt. Zum Beispiel enthält sie Feuchtigkeit spendende Proteine und einen hohen Anteil leistungsstarker Anti-Aging-Wirkstoffe. Milcheiweiß besteht zudem aus vielen verschiedenen Aminosäuren, die für ihre hautschützende Wirkung bekannt sind.

Und wo liegt das Problem? Eine Laktoseintoleranz bedeutet, dass der Körper keinen Milchzucker verträgt. Oft kommt es zu Verdauungsstörungen in Verbindung mit Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Durchfall und Völlegefühl. Der Körper kann über die Nahrung aufgenommenen Milchzucker schlichtweg nicht verarbeiten.

Eine Spur genügt: Gluten

Bei einer Glutenunverträglichkeit, im Fachjargon Zöliakie, führt das in den üblichen Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste enthaltene Klebereiweiß Gluten häufig zu Durchfall. Im Gegensatz zur Laktose, bei der bestimmte Mengen nötig sind, um Reaktionen auszulösen, machen schon kleinste Spuren davon Patienten zu schaffen. Glutenhaltige Bestandteile von Kosmetik sind zum Beispiel Weizenkleie-Extrakt, stärkendes Weizenprotein und pflegendes Weizenkeimöl.

Ist Verdauung auch Hautsache?

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In der Regel kommen Inhaltsstoffe über Kosmetik nicht ins Verdauungssystem und können so auch keine Beschwerden verursachen. Außer, sie gelangen über den Mund in den Magen-Darm-Trakt. Bei Erwachsenen können insbesondere Gesichtscremes, Gesichts-Reinigungsprodukte und vor allem Lippenpflege ein Risiko darstellen. Eltern mit erkrankten Kindern sollten selbst bei Badezusätzen und anderen Hautcremes vorsichtig sein – hier wird einfach viel schneller mal ein Produkt in den Mund genommen.

Ein gewisses Risiko bei Unverträglichkeiten besteht also. Hinzu kommt der psychologische Aspekt und der persönliche Anspruch aus den verschiedensten Gründen grundsätzlich gluten- oder laktosefrei zu leben. Speick Naturkosmetik unterstützt mit Clean Labelling diese Philosophie.

Für Gudrun Leibbrand aus dem Marketing eine klare Sache:

„Wir haben den Anspruch, alle so umfassend wie nur möglich zu informieren. Und dann gehört der Hinweis einfach mit auf die Packung bzw. in die Kommunikation. Das wiederum hat etwas mit der Wertschätzung der Konsumenten zu tun. Und das ist auch ein Teilchen unseres Mottos ‚ganzheitlich nachhaltig‚“.

Die Kennzeichnung hat also durchaus ihre Berechtigung, auch wenn zwischen der Verdauung und der Anwendung auf der Haut kein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

Darüber hinaus ist übrigens auch der Hinweis „dermatologisch allergologisch getestet“ auf den Speick-Produkten zu finden und natürlich das Label für kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS). Sicherheit auf einen Blick und Vertrauen aus gutem Grund sind für mich nicht umsonst Attribute, die ich mit Speick verbinde.

Eure Jenny

 

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