Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke mit Speick-Duft: zwei einfache DIY-Ideen

Jetzt sind es gerade mal noch knapp 4 Wochen bis Weihnachten – und Nikolaus steht auch bald vor der Tür. Langsam ist es also an der Zeit, sich ernsthaft über Geschenke Gedanken zu machen. „Dieses Jahr schenken wir uns aber nichts“ funktioniert ja sowieso oft nicht – wie wäre es also mit einer selbstgemachten Kleinigkeit? Etwas, das von Herzen kommt, schnell gemacht ist, aber doch den Reiz des Besonderen hat und das beim Beschenkten nicht im Regal als Staubfänger landet, sondern für eine Auszeit sorgt und keinen Müll hinterlässt. Duschvorhang auf für zwei einfache DIY-Rezepte: Body Melts und Badekugeln, die dank herrlichem Speick-Duft für Spa-Feeling sorgen und sich sowohl einzeln als auch im Duo gut im Badezimmer machen.

DIY Nr. 1: Hautverwöhnende Body Melts

Body Melts sind nichts anderes als eine Art feste Körperbutter, die bei Hautkontakt schmilzt und mit pflegenden Ölen und Fetten insbesondere trockene Haut reichhaltig pflegt. Perfekt also als Geschenk in der kalten Jahreszeit.

Rezept-Variationen für diese Hautschmeichler gibt es viele, ich habe mich für eine unkomplizierte Version entschieden, die mit gerade mal drei Zutaten auskommt:

Zutaten:

Ausstattung:

  • Küchenwaage (oder Feinwaage, wenn ihr es gern ganz genau habt)
  • Topf und Schale für ein Wasserbad
  • Ggf. Küchenthermometer
  • Löffel zum Umrühren
  • Formen für die Body Melts, z. B. von Milky Way Molds, falls ihr es gern ausgefallen mögt; einfache Silikon-Förmchen, die man sonst zum Backen verwendet, tun es aber auch)

Und so wird’s gemacht:

  1. Schmelzt Kakao- und Sheabutter im Wasserbad bei geringer Temperatur (maximal 50 Grad), bis keine festen Bestandteile mehr zu sehen sind.
  2. Gebt das Speick Aktiv Körperöl hinzu. Rührt gründlich um.
  3. Gießt die warme Masse in die Förmchen.
  4. Lasst die Förmchen erkalten. Ich habe sie einfach eine Stunde raus auf den Balkon gestellt, die Body Melts waren so ruck-zuck fest.
  5. Löst die Body Melts vorsichtig aus den Förmchen und lasst sie noch ein paar Tage ruhen.
  6. Packt sie ein und macht euren Lieblingsmenschen damit eine Freude!

Ihr seht, meine Variante ist puristisch, das heißt ich habe auf das zusätzliche Verzieren mit Kaffeebohnen oder getrockneten Blüten verzichtet. Eurer Fantasie sind bei der Ausschmückung des Grundrezepts natürlich keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was gefällt.

DIY Nr. 2: Sprudelnde Badebomben

Herbst- und Winterzeit ist bei mir persönlich ja Badezeit. Badebomben sind, wie ich finde, die „Spaßmacher“ unter den Badezusätzen, weil sie so herrlich sprudeln. Wir ihr auf den Bildern gleich seht, war ich in Experimentier-Laune und habe in Bezug auf die Deko verschiedene Varianten ausprobiert. Ist ja schließlich bald Weihnachten, da darf’s auch gern mal glitzern und funkeln!

Das Grundrezept ohne Schnickschnack ist aber auch hier wieder einfach. Ihr benötigt:

Zutaten:

  • 150 Gramm Natron
  • 75 Gramm Zitronensäure (Lebensmittelqualität)
  • 40 Gramm Speisestärke (Maisstärke)
  • 50 Gramm Bio-Kokosöl
  • ca. 10 Tropfen Speick Natural Aktiv Sauna Aufgusskonzentrat
  • Nach Belieben Deko-Streusel , Lebensmittelfarbe in Puverform oder ähnliches aus der Backwaren-Abteilung

Ausstattung:

  • Küchenwaage (oder Feinwaage, wenn ihr es gern ganz genau habt)
  • Verschiedene Schalen
  • Löffel zum Umrühren
  • Gefäß zum Schmelzen des Kokosöls (im Wasserbad oder auf der warmen Heizung)
  • Handschuhe
  • Formen für die Badebomben (das müssen keine klassisch runden sein)

Und so wird’s gemacht:

  1. Legt die sauberen Förmchen zum Befüllen bereit. Füllt sie, wenn ihr mögt, mit Deko-Kügelchen, Streuseln, Glitzer-Sternen oder ähnlichem. Ich kann knallig bunte Deko dabei nur bedingt empfehlen, da sie beim Auflösen im Badewasser zum Teil seltsame Farbdurchwandlungen durchlebt (meine blauen Streusel wurden im Wasser sehr grau).
  2. Vermengt in einer Schüssel Natron, Zitronensäure und Speisestärke miteinander. Falls ihr mit Lebensmittelfarbe in Pulverform arbeitet, gebt diese ebenfalls hinzu, nutzt dafür ggf. verschiedene Schüsseln.
  3. Schmelzt parallel dazu das Kokosöl.
  4. Gebt das Speick Sauna Aufgusskonzentrat tropfenweise zum Kokosöl hinzu. Rührt gründlich um, damit die Duftstoffe sich gleichmäßig im Öl verteilen.
  5. Gebt das beduftete Kokosöl nach und nach in kleinen Mengen zur Mischung aus Schritt 2 und arbeitet das Öl per Hand ein. Tragt dabei Handschuhe. Die Mischung fühlt sich dann ein bisschen an wie nasser Sand. Ihr könnt für die passende Konsistenz nach Belieben noch eine kleine Menge Kokosöl oder Speisestärke hinzugeben.
  6. Presst jetzt per Hand die Masse nach und nach in die vorbereiteten Förmchen (Schritt 1). Drückt die Masse dabei so fest wie möglich an.
  7. Stellt die befüllten Förmchen für ca. eine Stunde  ins Tiefkühlfach (oder bei eisigen Temperaturen auch einfach wieder auf den Balkon).
  8. Löst die fertigen Badebomben vorsichtig aus den Förmchen und lasst sie noch ein paar Tage ruhen.
  9. Jetzt heißt es auch hier wieder: einpacken und damit Freude bereiten!

Meine Badebomben sind keine Kugeln, sondern Halbkugeln und so eine Art kleine Trichter. Gerade für Anfänger empfehle ich euch, auf die Herstellung kompletter Kugeln zu verzichten – die kosten doch ein bisschen Nerven beim Zusammensetzen der beiden Hälften. Wenn ihr mit Lebensmittelfarbe arbeitet, rechnet damit, dass die Farbe durch die enthaltene Zitronensäure anders ausfällt als erwartet. Hier lohnt es sich, sich in mehreren Portionen heranzutasten, anstatt gleich die gesamte Mischung komplett einzufärben.

Die Badebomben sprudeln beim Kontakt mit Wasser ordentlich auf (was für ein Spaß!), Schaum bilden sie im Wasser aufgrund der fehlenden Tenside allerdings nicht. Der zarte Duft des Sauna Aufgusskonzentrats sorgt beim Baden für gute Stimmung und körperliche Entspannung. Danach freut sich die Haut über die reichhaltige Verwöhnpflege mit den selbstgemachten Body Melts.

Viel Freude beim Ausprobieren – und natürlich auch beim Verschenken!

Eure Ida