Nachhaltige Geschenkverpackungen

Geschafft! Alle Geschenke sind eingekauft und lagern sicher versteckt an einem geheimen Plätzchen. Bei einer heißen Schokolade mit Zimt, Dean Martins White Christmas im Radio und in entspannter Ruhe können wir uns nun den Verpackungen widmen. Mit glänzender Folie und goldenem Kunststoffband vermeidbaren Müll zu produzieren, passt allerdings so gar nicht in die festliche Romantik – und auch nicht zur Überzeugung von Julia, Ida und Jenny. Gut, dass es nachhaltige Alternativen gibt, die Ihr ganz einfach nachmachen könnt!

Julia: Das zweite Leben für Zeitungen

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Bereits in meiner Teenagerzeit kam ich auf die Idee, Weihnachtsgeschenke doch mal in Zeitungspapier zu verpacken. Damals war ich aktiv in der Umweltschutzbewegung – und wollte sicher auch einfach ein bisschen mein Taschengeld sparen… Glücklicherweise haben meine Eltern an Geburtstagen und an Weihnachten die schönsten Geschenkbänder aufbewahrt, so dass ich sie wieder verwenden konnte. Sie passten bestens zu meinem Geschenkpapier aus Zeitung: Die hübschen bunten Schleifen gaben der schwarzweißen Bleiwüste einen farbigen Kick. Heute sind Zeitungen ja oft auch mit bunten Fotos ausgestattet, so habe ich mehr Auswahl beim Verpacken meiner Geschenke. Das Speick Natural Eau de Cologne (links auf dem Foto) habe ich ganz klassisch eingewickelt. Die kleine Nikolausseife von Speick dagegen (steckt im Geschenk rechts auf dem Foto) habe ich wie einen Bonbon verpackt und Schleifen an beiden Enden gebunden.

Julia: Tücher als Geschenkhülle

In Japan habe ich dann noch eine andere Methode für das Verpacken von Geschenken kennengelernt: Dort packt man Mitbringsel und Geschenke gern in quadratische Tücher. Diese heißen Furoshiki und sind selbstverständlich wieder verwendbar. Die japanischen Falt- und Knotentechniken sind ausgefeilt, ich habe es mir dagegen etwas einfacher gemacht: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser habe ich in Form einer Ananas verpackt. Dafür habe ich den Flakon einfach in die Mitte des Tuches gestellt und die vier Ecken des Tuches oben mit einem Stoffband verschlossen und zum Schluss etwas zurecht gezupft. Ich kann mir gut vorstellen, dafür auch ein schönes Halstuch zu verwenden, das dann auch gleich zum Geschenk werden kann.

 Ida: Der Weihnachtskarton

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Als ich noch zu Hause gewohnt habe, gab es bei uns eine schöne Familientradition, die ich als Kind bzw. Jugendliche sehr gemocht habe und die zudem auch noch sehr nachhaltig war: den Weihnachtskarton. Das war ein etwas größerer Karton, der von allen Seiten mit buntem Geschenkpapier beklebt war. In diesem Karton wurden die unverpackten Geschenke platziert. Der Karton selbst wurde anschließend mit Jutegarn zugebunden und so dank Schleife und Doppelknoten fest vor neugierigen Blicken verschlossen. Oft lag der Karton schon viele Tage vor Heiligabend auf dem Gabentisch (Last-Minute-Geschenke ausgeschlossen) und sorgte so für allerhand Spekulationen über seinen Inhalt und befeuerte die Vorfreude, ehe ich ihn am 24.12. schließlich öffnen durfte. Nach Weihnachten verschwand er zusammen mit der festlichen Deko für ein Jahr, ehe derselbe Karton im darauffolgenden Jahr erneut gefüllt wurde. Unser Weihnachtskarton hat mich auf diese Weise einige Jahre lang begleitet.

In meiner eigenen kleinen Familie möchte ich diese Tradition in Zukunft wiederbeleben. Wenn ich an Freunde Geschenke per Post versende, packe ich diese auch gern in stabile, hübsche Schachteln, die danach weiterverwendet werden können. Auf der Suche nach solchen Schachteln werdet ihr z.B. im Bastelladen fündig. Als Ersatz für Geschenkband mag ich auch hier wieder Jutegarn sehr gern, das ich benutze, um zum Beispiel kleine Nadelzweige am Karton als Deko zu befestigen. Diese Art von Verpackung duftet dann nicht nur toll, sondern verströmt auch ein ganz besonderes, heimeliges Flair.

Jenny: Festliche Gläschen

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Ich bin ein Freund schlichter Verpackungen und liebe traditionelles Rot. Wenn Geschenke in Papier gehüllt werden, verschwinden sie meist in warmen Nuancen, das gleiche Motiv für alle. So reiche ich mit einer Rolle recyceltem Präsentpapier immer wenigstens für eine Saison. Darüber hinaus habe ich Einmach- und Vorratsgläschen für mich entdeckt. Besonders die mit Bügelverschluss finde ich schön nostalgisch. Darin verberge ich gern selbstgemachte Plätzchen, Pralinen und Co. Auch Marmeladen, homemade in der eigenen Küche, sind toll. Für einen weihnachtlichen Schliff, binde ich hübsche Geschenkanhänger, gern aus schlichtem Packpapier mit gestanzten Motiven an die Gläschen. Und einen der festlichen Seifensterne von Speick. So gibt es zu den hausgemachten Geschenken noch ein duftendes, rein natürliches Extra.

Jennys DIY-Tipp: Weihnachtssocken, handmade with Love

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Wer viel Muße, Zeit und ein Händchen fürs Nähen hat, kann aus einem Stoff seiner Wahl auch Weihnachtssocken zaubern. Ich habe dazu einen roten Samtvorhang, den meine Mama mir gegeben hat, zusammen mit einem dünnen Streifen Schaffell (aus dem Restekörbchen auf dem Markt) verarbeitet.

Dazu einfach eine Skisocke/einen Kniestrumpf auf ein Stück Pappe legen und umranden. Rundum 1-2 cm hinzunehmen und das Motiv vergrößern (wegen der Naht). Wer möchte, kann der Weihnachtssocke noch eine gebogene Spitze hinzufügen – dann sieht sie aus wie ein Elfenschuh. Die fertige Vorlage ausschneiden und als Schnittmuster auf die Rückseite vom Stoff legen, mit Nähkreide oder einem geeigneten Filzstift 2x aufzeichnen, einmal davon gespiegelt. Dann die beiden Oberseiten (bei mir der Samt) zusammenlegen, mit Stecknadeln fixieren. Nun die Socke rundum vernähen, nur den „Einstieg“ oben offen lassen. Zum Schluss umkrempeln und als Verzierung den Schaffellrand annähen (schön ist alternativ auch eine Krempe mit einem zweiten Stoff nach Wahl). Die Spitze mit einem Glöckchen versehen und gern weitere Glöckcken zur Deko ergänzen. Oben an die Öffnung habe ich noch ein Stück Geschenkband als Schlaufe genäht, an der man die Socke aufhängen kann. Dort kann man für seine Lieben auch Zuckerstangen, Baumschmuck oder den hübschen Speick Seifenstern befestigen.

Gefüllt mit kleinen Geschenkideen dient die Weihnachtssocke im ersten Jahr als originelle Verpackung und kann danach, wie Idas Weihnachtskarton, immer wieder an Nikolaus oder als festliche Deko an Kamin, Kachelofen, Schubladen oder Treppengeländer zum Einsatz kommen.

Wir wünschen Euch noch eine besinnliche Adventszeit!

Eure Julia, Ida und Jenny