(B)Art – die Geschichte einer haarigen Kunstform

Einzigartig, männlich, selbstbewusst. Dafür stehen Bärte. Einige sagen auch, viele Haare im Gesicht stünden für Weisheit. Für andere hingegen gilt Bartwuchs als unästhetisch oder gar ungepflegt. Nun, jedem das Seine… Die Geschichte dieser Männerdomäne, die so manches Mal an Kunst grenzt, ist auf jeden Fall spannend. Auch Speick hat seine Rolle darin: Von den 1940er Jahren bis heute bietet das Traditionsunternehmen Produkte zur Rasierpflege. Und auch Bartträger werden fündig…

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Aber beginnen wir von vorn: Schon in der Antike waren Bärte Mode: Die Griechen assoziierten mit einem Bart Weisheit, Männlichkeit und Potenz.  Im alten Ägypten ließen sich Männer ihren Kinnbart färben und schmückten ihn auffällig. Schließlich symbolisierte er Wohlstand und Macht. So trug selbst Hatschepsut, eine PharaonIN während ihrer Herrschaft einen künstlichen Bart. In Persien waren lange und wilde Bärte angesagt, während in Mesopotamien gepflegte, regelrechte Bartfrisuren kreiert wurden.

Und dann waren da besondere Persönlichkeiten wie Alexander der Große oder Julius Caesar die sich plötzlich glattrasiert ihren Weg bahnten. Später betraten bärtige Gesellen wie Christopher Columbus und Leonardo Da Vinci das Parkett. Und wieder später erlangten Kant, Voltaire und Goethe mit Worten statt Bärten Ansehen. So ging es über die Jahrhunderte hin und her…

In den 1930er Jahren wurde der Oberlippenbart populär. Zunächst gelangte er mit den Filmen von Charly Chaplin in die Öffentlichkeit und wurde dann leider von einem anderen Herrn adaptiert. Chaplin „rächte“ sich mit seiner Parodie „Der große Diktator“. Aber seinen negativ anhaftenden Ruf behielt der Blockbart leider.

Weitaus besser verhielt es sich bei seinem Nachfolger – dem Clark-Gable-Bart. Der schmale Oberlippenbart erlebte in den 1940er Jahren seinen Hype, nachdem der Schauspieler, Vivien Leigh in „Vom Winde verweht“ damit verführt hatte.

Zu dieser Zeit begann auch die Tradition der SPEICK Rasierpflege: 1949 kamen sowohl eine Konsum- als auch eine Kabinett-Rasierseife auf den Markt, wenn auch noch nicht unter dem Namen Speick. Erst im Januar 1951 wurde für das Speick Rasier-Wasser eine Artikelnummer vergeben. Im Oktober 1952 kam schließlich die erste Speick Rasier-Creme dazu – perfekt, um eine glatte Rasur und auch die Form eines gepflegten Bartes zu ermöglichen.

In den 1960ern wurde es ein wenig exzentrisch in Sachen Bärte. So setzte sich allen voran der spanische Künstler Salvador Dalí gerne in Szene. Für seine Oberlippenhaare, in dessen Mitte er ein Loch rasierte, fanden sich allerdings glücklicherweise nur wenige Nachahmer. Männer ohne Allüren schworen stattdessen auf die Rasur mit Speick Natural Seife und After Shave Lotion. Hier findet Ihr einen Spot aus dieser Zeit:

Mit Beginn der Flower-Power-Bewegung in den 1970ern war dann der Vollbart ein wesentliches Kennzeichen einer neuen Generation. 10 Jahre später, in den 80ern, wurde dann der „Magnum“-Balken aus der gleichnamigen Krimiserie mit Tom Selleck Trend. Irgendwie auch schön, wenn sich die Mode ändert…

Mit den 90ern kam dann das Selbstbewusstsein der Männer zurück und mit ihm die Lust, zu experimentieren. Brad Pitt und Johnny Depp haben es vorgemacht und von glatter Rasur bis zum zotteligen Ziegenbart jeden Look salonfähig gemacht.

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Mit David Beckhams Dreitagebart kam mit der Jahrtausendwende ein neues Männerbild zutage: Denn zur stoppeligen Zier im Gesicht wurde die Brust glatt rasiert und auch mal die Nägel lackiert – der metrosexuelle Mann war geboren. Nun, auf manche dieser Punkte hätte man sicher verzichten können. Weitere 10 Jahre später wurde der Hipster-Bart Trend: Manchmal zeigt er sich frei im Wuchs, manchmal wird er edel zurecht gestutzt. Hauptsache viel Haar!

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So kamen und gingen die Barttrends… Obwohl vom 3-Tage-Bart bis zum Vollbart heute nahezu jede Form der Gesichtsbehaarung gesellschaftsfähig ist, rasieren sich 2/3 der deutschen Männer täglich. Vielleicht ist ihnen die Bartpflege ja zu aufwändig?

Guter Bart ist teuer

Wer tatsächlich glaubt, ein voller Bart stünde für Faulheit, der hatte noch nie einen!!! Denn genau wie bei der klassischen Rasur ist hier Pflege gefragt: Vom Trimmen der Konturen, dem Behalten der passenden Länge, dem Füllen von Lücken bis hin zum Styling und sogar zum Bewahren der Kämmbarkeit ist einiges nötig. Klar, gibt es auch Männer mit Wildwuchs – aber bei genauem Betrachten, sind die wirklich in der Unterzahl.

Hier kommt meine Top 10 an Produkten, um Hipster und Holzfäller gleichermaßen in Form zu bringen:

Scharfe Konturen

Mit der Speick Men oder Men Active Rasierseife (gibt es als Klassiker, im Tiegel oder in der Hülse), dem Speick Men Rasierschaum und der Speick Men oder Men Active Rasiercreme gelingt die perfekte Nassrasur. Ganz egal, ob es ganz glatt und geschmeidig werden soll, oder nur die Konturen in Form gebracht werden. Im Gegensatz zur Trockenrasur, bei der eigentlich immer winzige Stoppeln zurück bleiben, wird nass ganz haarscharf an der Hautoberfläche rasiert – das liefert Perfektion. Außerdem hat die Nassrasur einfach Tradition und Stil… Danach kommt das After Shave  zum Zuge. Das pflegt und erfrischt die Haut spürbar.

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Saubere Sache

Wer einen Bart trägt, muss ihn regelmäßig reinigen. Dazu kann man(n) neben speziellen Bartprodukten auch ein klassisches Shampoo verwenden. Das Speick Men Aktive Shampoo enthält sogar Koffein, was geschwächtes (Bart)Haar stärkt. Gerade wer sich eine längere oder dichtere Gesichtsbehaarung züchten möchte, ist damit sicher gut beraten. Bei Kennern ebenfalls beliebt: Die Speick Haarseife. Auch das handliche Stück kräftigt und verleiht Fülle. Egal mit welchem Reinigungsprodukt: Einschäumen und gründlich Ausspülen lautet wie beim Haupthaar das richtige Rezept.

Stacheln war gestern

Je nach Wuchs und Bart(haar)-Typ muss nach dem Waschen ein wenig Extrapflege her. Praktisch, weil er nicht unbedingt ausgespült werden muss, ist der Speick Natural Aktiv Conditioner: Eine etwa haselnussgroße Menge reicht, um aus einem störrischen Vollbart ein anschmiegsames Gebilde zu zaubern, das die Liebste beim Küssen nicht pikst. Ich weiß, wovon ich spreche, denn mein Partner ist seit langem bekennender Bartträger. Dank des Conditioners bleibt das Barthaar nicht nur weich, es duftet auch herrlich krautig-frisch.

Final Forming

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Für einen weiteren Pflege-Kick und extra Form sorgt ein (Bart)Öl. Man(n) kann hierfür durchaus das Speick Natural Aktiv Körperöl zweckentfremden. Auch hier liefert der frische Duft einen Bonuspunkt. Wieviel davon? Das hängt ganz davon ab wie imposant der Bart ist: Jedes Haar und die Gesichtshaut sollen bei der Anwendung leicht mit Öl benetzt werden. Ein 3-Tage-Bart ist 2 bis 3 Tropfen versorgt, Vollbärte brauchen etwa 4 bis 5 Tropfen. Generell gilt: Weniger ist mehr! Am besten die entsprechende Menge Öl in die Handfläche geben, zwischen den Fingern verreiben und massierend auftragen. Als Finish noch das Bart-Prachtstück mittels Kamm oder Bürste bändigen.

Expertise für den Einsatz – und die Bart-WM

Dass Speick echte Expertise in Sachen Bart- und Rasierpflege hat, ist übrigens längst kein Geheimnis mehr: Neben vielen begeisterten Nutzern, die ihre Vorliebe für Produkte des Traditionsunternehmens online in zahlreichen Rasurforen preisgeben, gab es auf der Bart-WM in Leinfelden einen eigenen Promo-Stand. Und Gudrun aus dem Speick-Team war sogar als Jurymitglied dabei: Sage und schreibe 17 (!) verschiedene Bart-Kategorien gab es dort und es war eine spezielle Schulung nötig, um als Jurymitglied fungieren zu dürfen…

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Bei der letztjährigen Ausstellung im StadtPalais Stuttgart spielten die Rasierprodukte natürlich auch eine nicht unbedeutende Rolle. Sie wurde zusammen mit weiteren Schätzen aus der 90-jährigen Geschichte von Speick Naturkosmetik ausgestellt.

EveryBARTies Darling

Gerade die Wandlungsfähigkeit der Bartmode – um nicht zu sagen Bartkunst – hat in der Geschichte immer neue Maßstäbe gesetzt. Von der Rasur über die Pflege hat Speick seit den 1940er Jahren die passenden Produkte im Sortiment und ist damals wie heute beliebt bei seinen Verwendern. Dass auch Frauen den Speick Rasierschaum und Co gerne zweckentfremden (so wie die liebe Ida), spricht für die Performance. Und dass wir auch gern daran schnuppern, liefert ein weiteres Argument … Ich jedenfalls finde die Kombination aus Bart und Speick-Aroma richtig klasse und kann mich für alles vom 3-Tage-Bart bis zum Vollbart begeistern.

Eure Jenny