Ganzheitlich nachhaltig: was heißt das eigentlich bei Speick?

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist aus dem Wirtschafts-Vokabular wohl in keinem Unternehmen mehr wegzudenken. Bei Speick ist Nachhaltigkeit das Fundament für unternehmerisches Handeln. Diese ganzheitliche Unternehmensphilosophie wurde in den letzten Jahren mehrfach honoriert, unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem CSR-Preis der Bundesregierung. Doch was genau heißt es eigentlich in der Praxis, wenn ein Unternehmen „ganzheitlich nachhaltig“ ist?  Lasst uns gemeinsam einen Blick auf unterschiedliche Bereiche werfen:

Die Produkte

Beginnen wir mit dem Offensichtlichsten: als nachhaltig agierendes Unternehmen setzt Speick auf „grüne“ Produkte. Das heißt zum einen, dass auf bedenkliche und umweltkritische Inhaltsstoffe wie Mikroplastik, Erdöl-basierte Inhaltsstoffe oder Silikone verzichtet wird und stattdessen die Helden der Naturkosmetik die Basis der Produkte bilden. Speick setzt sich dabei bewusst selbst hohe Standards, die auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen. Am Beispiel von Palmöl konntet ihr über dieses Thema bereits mehr erfahren. Es heißt zum anderen auch, dass Produkte möglichst ressourcenschonend hergestellt werden, bspw. in Hinblick auf den Wasserverbrauch bei der Produktion.

Neben dem Inhalt der Produkte spielen natürlich auch Verpackungen eine entscheidende Rolle, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Speick ist immer auf der Suche nach ressourcenschonenden, intelligenten und kreislauffähigen Verpackungslösungen – die Organic 3.0 Serie ist ein großartiges Beispiel dafür. In diesem Beitrag wurde das überaus komplexe Thema der Verpackungen näher beleuchtet.

Speick setzt dabei im gesamten Prozess übrigens auf Regionalität – vom Einkauf der Rohstoffe bis hin zu Lieferanten und Partnern, bspw. Druckereien.

Der „grüne“ Unternehmenssitz

Nachhaltigkeit endet selbstverständlich nicht an der Firmeneingangstür: auch der Unternehmenssitz von Speick in Leinfelden-Echterdingen gestaltet sich nachhaltig – sichtbar bspw. am E-Auto, das die Mitarbeiter vor Ort nutzen können, dem Bio-Kaffee und der Versorgung mit Bio-Obst und -Gemüse oder der Photovoltaik-Anlage. Unsichtbar, aber mindestens genauso wichtig sind u. a. die Versorgung mit Öko-Strom und Bio-Gas und die Zusammenarbeit mit einem sozial-ökologischen Partner für die Bankgeschäfte.

Dass Forschung & Entwicklung, Produktion und Logistik zentral an einem Standort vereint sind, sorgt außerdem für kurze Wege, die die Ressourcen zusätzlich schonen.

Der Fokus auf Langlebigkeit

Gut Ding will Weile haben, heißt es in einem Sprichwort. Den Fokus auf Langfristigkeit anstelle schneller, kurzlebiger Erfolge zu setzen, ist unweigerlich mit Nachhaltigkeit verbunden. Deshalb entwickelt Speick Produkte, die lange im Sortiment verweilen (die  beliebte lachsrote Seife gibt es immerhin schon seit über 90 Jahren, auch wenn ihr Design sich im Laufe der Zeit gewandelt hat) und so zu echten Liebhaberstücken werden können.

Auch die zwischenmenschlichen (Geschäfts-)Beziehungen sind auf lange Sicht ausgerichtet: zu den Alm-Bauern in den Nockbergen, wo der Speick wächst und geerntet wird, bestehen langjährige Partnerschaften, gleiches gilt für Lieferanten, Agenturen und andere Dienstleister. Unser Redaktions-Team rund um den Blog hat nun auch schon im 4. Jahr Bestand.

Langfristig zu denken bedeutet dabei gleichzeitig, vorausschauend zu planen: so wird bspw. der Generationswechsel bzw. die Nachfolge innerhalb des Familienunternehmens  bei Speick über Jahre hinweg vorbereitet. Valentin Teuffel, Sohn von Wikhart Teuffel,  ist vor knapp 2 Jahren mit in das Unternehmen eingestiegen – im Interview bekommt ihr einen Einblick in sein Schaffen.

Das faire Miteinander

„Mensch bleiben und sich weiterentwickeln können.“ Nach diesem Credo führt Gründerenkel Wikhart Teuffel Speick als Unternehmen und führt damit den Grundsatz der Wertschätzung der Mitarbeiter weiter, dem bereits Firmen-Gründer Walter Rau eine hohe Bedeutung beigemessen hat.

Diese Wertschätzung spiegelt sich nicht nur in der geringen Fluktuation innerhalb der Belegschaft wider, sondern wird auch anhand der Partnerschaften außerhalb der eigenen vier Unternehmenswände deutlich. So stammen bspw. viele der Rohstoffe aus Fair Trade-Projekten, ein außergewöhnliches Beispiel für eine besondere Art von fairem, regionalem Handel ist dabei ohne Zweifel die Gewinnung der Speick-Pflanzen in den Nockbergen. Über die Corporate Social Responsibility von Speick gibt es an dieser Stelle noch mehr zu erfahren.

Der direkte Draht zu den Kunden

Der wertschätzende Kontakt auf Augenhöhe zu den Kunden liegt Speick besonders am Herzen: die Kommunikation erfolgt  deshalb in allen Bereichen vom Kundenservice über die sozialen Medien bis hin zum Blog individuell (d. h. beispielsweise ohne Serienbriefe). Speick ist es außerdem wichtig, möglichst transparent zu sein. So erhaltet ihr bspw. wichtige Informationen auf den Produkten und Verpackungen – schaut zum Thema Clean Labelling gern mal in diesen Beitrag rein. Auf dem Blog habt ihr außerdem die Möglichkeit, Einblicke hinter die geheimen Türen von Forschung und Entwicklung zu bekommen.

Speick auf Hand

Ihr seht, ganzheitliche Nachhaltigkeit umfasst viele Aspekte bei Speick – im Großen und im Kleinen.

Eure Ida