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Zitrusglück hoch 4: Seifen mit Bergamotte, Grapefruit, Orange und Co.

Kaum eine andere Pflanzenart verströmt so viele positive Vibes wie die verschiedenen Zitrusbäume es tun. Leuchtend strahlende Früchte, spritzige Aromen und kulinarische Vielfalt – damit sorgen Zitrone, Grapefruit, Orange und Co. für gute Laune und ein sonniges Gemüt. Das macht die natürlichen Aromen der Zitrusfrüchte auch für die Naturkosmetik interessant.

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“Das Land, wo die Zitronen blühen” – diese poetische Beschreibung Italiens lässt die Heimat der Zitrusbäume im europäischen Süden vermuten. Tatsächlich stammen sie aber aus Ostasien, wo sie seit tausenden Jahren kultiviert werden. Der lateinische Name der Orange, Citrus sinensis, verweist bspw. auf China als Herkunftsland.

Die Gattung der Zitruspflanzen gehört zur Pflanzenfamilie der Rautengewächse und umfasst verschiedene Arten, die sich gern untereinander kreuzen und so neue Arten hervorbringen. Sie alle fühlen sich in warm-heißen, subtropischen bis tropischen Gebieten besonders wohl und bringen dort nach der Blütezeit ihre Standorte mit farbigen, geradezu sonnig anmutenden Früchten zum Strahlen. In der äußeren Haut der Schale befinden sich die Öldrüsen, in denen die aromatischen Stoffe der Früchte stecken. Durch die Kaltpressung der Fruchtschalen (seltener auch durch deren Destillation) werden ätherische Zitrusöle, sog. Agrumenöle, gewonnen. Im Vergleich zu anderen ätherischen Ölen, wie bspw. Rose oder Jasmin, ist der Ertrag dabei relativ hoch. So werden bspw. für 1 Liter ätherisches Orangenöl lediglich 200 kg Zitronenschalen benötigt.

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Zitrusdüfte zählen zu den beliebtesten Duftnoten – und das über alle Altersklassen hinweg. Der warm-süßliche Duft von ätherischem Orangenöl ist dabei einer der populärsten bei großen und kleinen Nasen, aber auch die spritzig-klare Zitrone oder die herb-fruchtige Grapefruit sind sehr beliebt. In der Aromatherapie werden sie unter anderem für ihre stimmungsaufhellende und geistig klärende, vitalisierende Wirkung geschätzt. Außerdem lassen sich Zitrusöle sehr vielseitig kombinieren und bereichern so nahezu jede natürliche Duftmischung.

Eine besondere Stellung innerhalb der Agrumenöle nimmt die Bergamotte ein, deren ätherisches Öl sich von seiner Zusammensetzung her stark von anderen Zitrusölen unterscheidet und eher ätherischem Lavendel-Öl ähnelt. Wer also auf der Suche nach Entspannung ist, findet im Bergamotteöl eine herb-spritzige Alternative zum Lavendel. Und Liebhaber*innen von Earl Grey wissen das unverkennbare Bergamotte-Aroma ohnehin zu schätzen.

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In Seifen verwendet, sorgen ätherische Zitrusöle bzw. -extrakte für fröhliche Gute-Laune-Düfte. Gleich im Doppelpack ist die volle Zitruspower bspw. in den Bionatur Soap Bars Carpe Diem (mit Grapefruit und Limette) sowie Vitality (mit Zitrone und Orange) zu finden. Die Carpe Diem-Variante zählte in 2020 zu den Bestsellern aus dem SPEICK Naturkosmetik-Sortiment – kein Wunder bei diesem fröhlich-spritzigen Duft, der Inspiration, Energie und Optimismus verströmt.

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Wer es puristischer mag, wird bei den Soap Bars Hair + Body fündig. Hier geben einzelne Zitrusnoten den Ton bzw. Duft an! Gemeinsam haben alle drei dieser Soap Bars, dass sie sich mit ihrem üppigen, sahnig-cremigen Schaum sowohl zum Haare waschen als auch ganz klassisch zur Körperreinigung eignen. Ich empfehle dabei Zitrone für einen schwungvollen und geistig klaren Start in den Tag, Bergamotte zur wohligen Entspannung und Ausgleich am Abend und Blutorange für behagliches Wohlbefinden an trüben Tagen.

Eure Ida

Oil là là: fette Pflanzenöle als kostbare Kosmetikrohstoffe

Hochwertige Rohstoffe haben eine lange Tradition in der Herstellung von Naturkosmetikprodukten. Dazu zählen zweifelsohne auch die fetten Pflanzenöle, die (zusammen mit Wasser) die Grundlage von Emulsionen und damit von verschiedensten Arten von Cremes und Lotionen bilden. Auch für die Seifenherstellung sind pflanzliche Fette eine wichtige Basis. Ich nehme euch heute mit in die Welt der Pflanzenöle, die als Powerpakete einiges in Sachen Skincare zu bieten haben und zu den Helden der Naturkosmetik gehören.

Kokosöl: Sommerflair mit kühlender Wirkung

Unter den Pflanzenölen ist sicherlich Kokosöl dasjenige, das am meisten sommerliche Vibes vermittelt. Mit seinem niedrigen Schmelzpunkt von ca. 20-25 Grad Celsius wird es bereits durch die Körperwärme flüssig und legt sich wie ein leicht kühlendes Seidentuch über die Haut. Gleichzeitig duftet es in der unraffinierten Form umwerfend gut nach Kokosnüssen, aus deren getrocknetem Fruchtfleisch es gewonnen wird.

Kokosöl lässt sich nicht nur für pflegende Produkte nutzen, sondern ist auch als Rohstoff zur Seifensiederei interessant. So findet ihr es bspw. im Sortiment von Speick Naturkosmetik in der Wellness Soap Milch & Honig oder der Speick Organic 3.0 Seife. Dabei wird es gern mit anderen Pflanzenölen wie zum Beispiel Olivenöl kombiniert.

Arganöl: Ziegenglück mit Berber-Tradition

Arganbäume sind in Ländern wie Marokko beheimatet, in denen das Klima heiß und trocken ist. Erkennen kann man die Bäume unter anderem daran, dass gern Ziegen auf ihnen herumklettern, um Blätter und Fruchtschalen zu fressen. Aus den Argannüssen lässt sich kostbares Arganöl, das “Gold aus Marokko”, gewinnen. Das ist ein aufwendiger Prozess, bei dem die Nüsse zunächst von Hand aus ihrer Schale befreit werden, ehe sie gepresst werden können. Traditionellerweise werden diese Tätigkeiten von Berber-Frauen verrichtet und es gibt verschiedene Fairtrade-Projekte, in denen Fraueninitiativen finanziell und mit entsprechender Ausstattung unterstützt werden. Auch Speick Naturkosmetik bezieht das Bio-Arganöl aus einem Fairtrade-Projekt – hier erfahrt ihr mehr darüber.

Mit seinen regenerierenden und hautelastizitätsfördernden Eigenschaften ist Arganöl insbesondere für die Pflege von barrieregestörter und trockener Haut oder zur Haarpflege interessant. So findet ihr es bspw. in der Haarseife von Speick Naturkosmetik oder dem Speick Natural Aktiv Shampoo Glanz & Volumen sowie dem zugehörigen Conditioner.

Kameliensamenöl: Rising Star mit Anti-Pollution-Power

Kameliensamenöl zählt zu den fetten Pflanzenölen, die bei uns noch vergleichsweise unbekannt sind, auch wenn die zarten Blüten literarisch bereits im 19. Jahrhundert als Inspiration dienten, wie Alexandre Dumas mit seinem Roman “Die Kameliendame” aus dem Jahr 1848 zeigt. Global betrachtet sieht das anders aus, denn insbesondere in Japan hat die Kamelie eine jahrhundertelange Tradition in der Haut- und Haarpflege. Das ist wenig verwunderlich, denn die Kamelie ist In den Ländern Ostasiens keine Exotin, sondern zählt dort zu den heimischen Pflanzen.

In Europa erhält Kameliensamenöl nicht zuletzt aufgrund seiner Anti-Pollution-Wirkung zunehmende Aufmerksamkeit in der Beauty-Welt. Es kann bis in die tieferen Hautschichten eindringen und den transepidermalen Wasserverlust reduzieren – ein großes Plus für trockene, feuchtigkeitsarme Haut. Doch nicht nur das, Kameliensamenöl mildert außerdem Irritationen und bewahrt die Haut vor oxidativem Stress. Ein echter Anti-Pollution-Star also! Zu finden ist Bio-Kameliensamenöl bspw. in der Speick Themal Sensitiv Nachtcreme sowie in der Schützenden Bodylotion.

Neben den Klassikern wie Mandel- und Jojobaöl hält die Welt der fetten Pflanzenöle viele kostbare Schätze bereit. Spannend finde ich dabei besonders, welche regionalen Traditionen mit den Pflanzen verbunden sind – und wie vielfältig die Pflegewirkung von Ölen ist.

Eure Ida

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Duftstoffe in Kosmetikprodukten: Fragen und Antworten

Kosmetik zu verwenden ist ein durch und durch sinnliches Erlebnis. Selbstverständlich spielt das Thema Duft dabei eine zentrale Rolle. Doch wie kommt der Duft überhaupt in die Flasche? Welche Informationen sind dabei auf der INCI-Liste zu finden? Und kann ein Produkt auch ohne Duftstoffe ein Nasenschmeichler sein? Hier gibt es die Antworten auf diese und weitere Fragen:

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Wie kommt der Duft in ein Kosmetikprodukt?

Duftstoffe, die in Kosmetikprodukten verwendet werden, können vielfältiger Natur sein: es kann sich zunächst einmal um ein naturreines ätherisches Öl handeln, das direkt aus der Pflanze gewonnen wird – so werden zum Beispiel die Fruchtschalen von Orangen kaltgepresst, um ätherisches Orangenöl zu gewinnen. Darüber hinaus werden auch naturidentische Duftstoffe verwendet, die synthetisch erzeugt werden, aber chemisch ihren “Vorbildern” aus der Natur gleichen. Zu guter Letzt gibt es noch synthetische Duftstoffe, die so in der Natur nicht zu finden sind.

Der Begriff “Parfum” bzw. “Fragrance” in der INCI-Liste sagt zunächst einmal nur aus, dass sich in der Rezeptur eines Produkts Duftstoffe befinden. Ob diese von einem ätherischen Öl stammen, naturidentisch oder synthetisch sind, geht daraus allerdings nicht hervor. Um den Konsument*innen die größtmögliche Transparenz zu bieten, ergänzen Naturkosmetikhersteller wie Speick daher gern Informationen wie „Komposition ätherischer Öle“ oder „Bestandteil natürlicher ätherischer Öle“. Damit wird ersichtlich, dass es sich um natürliche Duftstoffe handelt.

Was hat es mit Begriffen wie Limonen, Linalool oder Geraniol in der INCI-Liste auf sich?

Liegen bestimmte Inhaltsstoffe von Duftstoffen, die als potenziell allergieauslösend gelten, über einem gesetzlich definierten Grenzwert, müssen sie explizit in der INCI-Deklaration aufgeführt werden. Das ist insbesondere für Duftstoff-Allergiker*innen wichtig.

Zu den insgesamt 26 deklarationspflichtigen Duftstoff-Molekülen zählen unter anderem Limonen, Linalool und Geraniol. Sie alle sind natürlicher Bestandteil von ätherischen Ölen, die bis zu mehrere hunderte verschiedene Moleküle enthalten können. Tatsächlich lassen sich einzelne Moleküle auch synthetisch im Labor nachbauen, das gesamte ätherische Öl hingegen in der Regel nicht. So sagt z. B. die Deklaration “Limonen” folglich nichts darüber aus, ob in dem Produkt naturreines ätherisches Orangen-Öl als Ganzes steckt oder ein synthetischer Duftstoff-Mix, in dem Limonen als “nachgebautes” Molekül enthalten ist.

Wellness Soap Olive Lemongras made by Speick Ida Koenig fuer Speick

Kann ich als Konsument*in trotzdem erkennen, ob in einem Produkt natürliche oder synthetische Duftstoffe stecken?

Wie so häufig, hilft es auch hier, nach Naturkosmetik-Siegeln Ausschau zu halten. Die Standards für zertifizierte Naturkosmetik erlauben keine synthetischen Duftstoffe.

Oft lohnt sich hier auch ein zusätzlicher Blick auf die INCI-Deklaration. So ist beispielsweise bei der Wellness Soap Made by Speick mit Olive und Lemongrass zu lesen: “Cymbopogon Schoenanthus (Lemongras) Oil”. Hier stammt das feine Lemongrass-Aroma also vom ätherischen Öl. Dieses enthält unter anderem Citral, Citronellol, Limonene und Linalool, so dass diese auch noch einmal separat am Ende der INCI-Liste zu finden sind.

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Sind Produkte, die ätherische Öle enthalten, auch für sensible Haut geeignet?

Das Thema Hautverträglichkeit von ätherischen Ölen und synthetischen Duftstoffen ist komplex. In Studien wird häufig die Hautreaktion auf einzelne Inhaltsstoffe getestet, die wiederum auch in ätherischen Ölen vorkommen. Dabei kann jedoch nicht berücksichtigt werden, dass ätherische Öle komplexe Vielstoffgemische sind, deren Moleküle unerwünschte Wirkungen anderer Moleküle puffern können. Das ätherische Öl ist in seiner Wirkung stets mehr als die Summe seiner Teile.

Fakt ist, dass bestimmte ätherische Öle die Haut aber stärker reizen können als andere, sodass eine entsprechende Verdünnung sinnvoll und notwendig ist, so wie sie in Kosmetikprodukten gesetzlich ohnehin vorgeschrieben ist. Wer auf einen Duftstoff aber tatsächlich allergisch reagiert, sollte diesen selbstverständlich meiden.

Werden ätherische Öle in Kosmetikprodukten nur zu Duftzwecken eingesetzt?

Auf sensorischer Ebene tun ätherische Öle natürlich genau dies: sie verleihen Cremes, Duschgelen, Lotionen, Shampoos und Co. einen spezifischen Duft. Im Gegensatz zu synthetischen Duftstoffen haben ätherische Öle aber darüber hinaus auch Eigenschaften, die sie zusätzlich interessant machen, zum Beispiel aufgrund ihrer wundheilenden, antibakteriellen, hautregenerierenden oder regulierenden Wirkung. Außerdem wirken sie auch auf die Psyche, da die Duftmoleküle einen direkten Draht zum limbischen System haben und so auch die Ausschüttung von Neurotransmittern und unser vegetatives Nervensystem beeinflussen.

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Gibt es Produkte ohne Duftstoffe, die trotzdem der Nase schmeicheln?

Um diese Frage zu beantworten, reicht es aus, einmal am Speick Pure Duschgel oder Speick After Sun Lotion zu schnuppern – fruchtige Aromen, die an reife Äpfel, Fruchtcocktails und Sommerpartys erinnern, steigen dabei sofort in die Nase. Diese Aromen stammen aber weder von ätherischen Ölen noch von synthetischen Duftstoffen. Stattdessen bringen hier Fruchtextrakte Duft ins Spiel. Diese sind in der INCI-Deklaration auch entsprechend als “Extract” deklariert.

speick thermal sensitiv hyaluron serum

Zum Schluss verrate ich euch noch, welches Duftprofil aus dem Speick-Sortiment meiner Nase am meisten schmeichelt: ich bin seit langer Zeit ein großer Fan der Speick Thermal Sensitiv Serie – die Produkte haben bei mir mit ihrem fruchtig-frischen Duft ganz klar die Nase vorn.

Eure Ida

Speick Naturkosmetik Zukunft Trends

Wie sieht die Naturkosmetik der Zukunft aus?

Back to nature – dieses Motto ist schon lange kein Trend mehr, sondern eine längerfristige Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen. Naturkosmetik ist ein Wachstumsmarkt und sowohl die Nachfrage nach natürlichen Produkten als auch das entsprechende Angebot steigt. Doch was zeichnet die Naturkosmetik der Zukunft eigentlich aus?

Sie lässt sich mit folgenden Worten beschreiben: 

Speick Naturkosmetik Trendprodukte

1. natürlich und technologisch smart

Auf natürliche Inhaltsstoffe zu setzen, heißt nicht, dass wir unsere Cremes selbst rühren müssen oder dass die Rezepturen nicht über Öle, Wasser und gewöhnliche Emulgatoren hinausgehen. Stattdessen wächst das Angebot an neuen High-Tech-Inhaltsstoffen aus dem Labor, die naturbasiert sind und bspw. in Sachen Pflege oder auch Best Aging punkten können. So zum Beispiel der trendige Kiefernschwamm-Extrakt, den Julia näher unter die Lupe genommen hat.  Durch moderne Verfahren wird es auch ermöglicht, einige Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs durch vegane Varianten zu ersetzen. Am Beispiel von Hyaluronsäure hat Jenny das bereits näher beleuchtet. Produkte wie das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser zeigen, dass sich Naturkosmetik-Produkte nicht länger hinter ihren konventionellen Pendants verstecken müssen.

2. sinnlich von außen und innen

Pappige Texturen, schwere Cremes oder eindimensionale Düfte nehmen Kosmetik-Nutzer*innen schon längst nicht mehr hin. Stattdessen sind sinnliche Pflegeerlebnisse gefragt, die über den reinen Zweck der Hautreinigung oder -pflege hinausgehen und während der Anwendung auch unserer Seele guttun. Das kann über eine hautschmeichelnde Textur genauso funktionieren wie über einen ansprechenden Duft. Dabei ist auch die Verpackung nicht zu vernachlässigen, denn das Auge pflegt schließlich mit und eine haptisch interessante Tube oder eine außergewöhnliche Seifenform (wie z. B. bei der Black Soap und den anderen drei Gesichts- und Körperseifen) unterstützen das Pflegevergnügen. 

Speick Naturkosmetik Trends

3. transparent und authentisch

Konsument*innen wollten heute mehr denn je wissen, was in ihren Tuben und Tiegeln steckt. Informationen sind in Zeiten des Internets einfach zugänglich zu machen und unternehmerische Transparenz ist dabei Trumpf. Wo kommen die Inhaltsstoffe her? Wie und unter welchen sozialen Bedingungen werden sie angebaut, geerntet und verarbeitet? Wie gestaltet sich die Handelskette? Die transparente und vor allem authentische Beantwortung diese Fragen wird zunehmend wichtiger. Konsument*innen sind dabei zunehmend auch sensibilisiert und informiert, wenn es darum geht, echte Naturkosmetik von Greenwashing-Angeboten zu unterscheiden. 

4. ressourcenschonend und umweltfreundlich

Produkte, die einen geringen ökologischen Fußabdruck haben, sind zukunftsweisend. Das bezieht sich auf verschiedene Aspekte: biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, ein geringer Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung und smarte Verpackungen spielen dabei genauso eine Rolle wie der schonende Umgang mit Flora und Fauna. Wie das geht, zeigen bspw. die Sonnenschutz-Produkte aus der Speick Sun-Serie mit ihrer riff- und korallenfreundlichen Rezeptur und einer Tube, die zu einem Großteil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, die Organic 3.0 Serie oder auch die festen Shampoos aus der Natural Aktiv-Linie, die in Sachen Verpackung allein mit einer Papier-Banderole auskommen. Auch regionale Inhaltsstoffe spielen dabei eine Rolle – so wie bspw. der einzigartige Speick-Extrakt aus den Kärntner Nockbergen, Thermalwasser aus Schlangenbad oder Rügener Heilkreide. 

Speick Naturkosmetik Trend Seife

5. minimalistisch und multifunktional

Täglich sind wir einer Flut an Informationen, News und Angeboten ausgesetzt. Da ist es wenig verwunderlich, dass viele Menschen sich danach sehnen, im Alltag daheim bestimmte Bereiche eher reduziert anzugehen. Im Kosmetikbereich sind Slow Beauty und Skinimalismus dabei die Schlagworte. Produkte, die mehrere Pflegebedürfnisse erfüllen, platzsparend sind und in der Anwendung wenig Zeit und Aufwand erfordern, werden auch zukünftig im Trend liegen. Viele Speick-Produkte sind echte Multitalente: die White Soap eignet sich z. B. für die Reinigung von Körper und Gesicht, mit der Arztseife lassen sich nicht nur die Hände, sondern auch Makeup-Pinsel waschen und das Thermal Sensitiv Mizellenwasser vereint Reinigung und Pflege in einem Schritt. 

Speick Naturkosmetik Zukunft Trends

Subsummieren lassen sich diese Eigenschaften unter nachhaltiger, authentischer Naturkosmetik, die gut für uns und unsere Erde ist und dabei gleichzeitig keine Wünsche hinsichtlich der Performance offenlässt. 

Eure Ida

Die Honig-Seife in Wabenform, made by Speick: ästhetischer Pflegeklassiker

Wenn ich an Pflegeklassiker aus dem Sortiment von Speick Naturkosmetik denke, fallen mir natürlich zuerst Produkte wie die Speick Original Seife ein. Dabei umfasst insbesondere die Auswahl an Seifen noch einige andere Schätze, die es zu entdecken gilt. Dazu gehört auch die Honig-Seife in Wabenform, made by Speick, die bereits seit 1997 auf dem Markt ist.  

Seifen mit Bienenhonig als Inhaltsstoff mit antibakterieller, entzündungshemmender, wundheilungsfördernder und pflegender Wirkung findet ihr bei Speick Naturkosmetik gleich mehrfach – Julia stellte zum Beispiel erst kürzlich vor, wie es sich mit der Melos Honig-Seife in Milch und Honig baden lässt. Die Seife in Form einer Honigwabe, in der mittig eine Biene thront, ist aber rein optisch definitiv ein Highlight, finde ich. Dank ihrer glatten Kanten und der symmetrischen Form lässt sie sich aufrecht im Bad platzieren und kann so im Prinzip auch als Designobjekt dienen.  

Gedacht ist sie aber natürlich nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anwenden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die auch über das klassische Händewaschen hinausgehen. So lässt sich die Honig-Wabenseife bspw. wie folgt verwenden:  

  • Für die Gesichtsreinigung: Dafür fahrt ihr nicht mit der kompletten Seife über die Haut, sondern schäumt sie zwischen den Händen auf und verwendet anschließend den Schaum. Für noch mehr Schaumspaß kann dabei ein Seifensäckchen sorgen, mehr dazu erfahrt ihr in Julias Beitrag.  
  • Für die Körperreinigung: Zu diesem Zweck darf die kleine Biene mit unter die Dusche schwirren und dort besonders pflegebedürftige Haut verwöhnen.  
  • Für die Rasur: Ob die Seife auch für die Gesichtsrasur geeignet ist, kann ich euch natürlich nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber einen Versuch wäre es sicher wert. Als Ersatz für Rasierschaum macht sie sich unter den Achseln jedenfalls prima.  

Die Form der Seifen-Honigwabe ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat auch bei der Anwendung den Vorteil, dass sie sehr gut in der Hand liegt. Dadurch macht das Aufschäumen doppelt Spaß. Der Schaum, der auch schon bei niedrigeren Wassertemperaturen schnell und üppig entsteht, ist sehr cremig und fühlt sich pflegend an. Kein Wunder, denn neben echtem Bienenhonig stecken in dieser Seife auch Bienenwachs sowie eine pflegende Wachscreme und feuchtigkeitsspendendes Glycerin. Die Basis bilden verseifte Pflanzenöle: Kokosöl, RSPO-nachhaltig zertifiziertes Palmöl und hochwertiges Olivenöl. Die honigartige Farbe erhält die Seife durch Carotinoide – dem Farbstoff, den wir von Möhren kennen. Dieser passt zum warmen, cremigen Duft, einer Komposition mit ätherischen Ölen.  

Auch in Sachen Verpackung kann die Honigseife in Wabenform sich sehen lassen: sie ist lediglich mit einem kleinen Etikett versehen, auf dem die gesetzlich verpflichtenden Informationen wie Inhaltsstoffe, Artikelnummer und Angaben zur Haltbarkeit zu finden sind. Davon abgesehen kommt sie gänzlich unverpackt daher – ein weiteres Plus für alle, die in diesem Jahr ressourcenschonende Beauty-Vorsätze haben oder auf der Suche nach einem schönen und gleichzeitig nachhaltigen Geschenk sind.  

Nachdem im letzten Jahr die Arztseife bei mir der Dauergast am Waschbeckenrand war, wird die Honig-Wabenseife in 2021 Abwechslung ins Badezimmer bringen und mit ihrer Kombination aus ästhetischer Aufmachung, cremig-verwöhnendem Schaum, pflegenden Inhaltsstoffen und dezentem Wohlfühl-Duft für ein multisensuales Pflegevergnügen sorgen.  

Eure Ida

Die beliebtesten Speick-Produkte in 2020

Was für ein turbulentes Jahr, das sich langsam dem Ende entgegen neigt. Ich nehme mir im Dezember gern Zeit, um das Jahr in all seinen Facetten nochmal bewusst zu reflektieren. Und ja, auch so vermeintlich kleine Dinge wie Veränderungen im Badezimmerschrank können durchaus Aufschluss darüber geben, was in diesem Jahr so los war und sich verändert hat! In meinem Bad haben sich z. B. neue Seifen einen Stammplatz erobert. Daher war ich neugierig, zu erfahren, wie es bei anderen im Badezimmer aussieht und habe bei Speick Naturkosmetik nachgeforscht, welche Produkte 2020 besonders beliebt waren und welche Geschichten sie uns vielleicht zu erzählen haben.

Hier kommen sie, eure diesjährigen Favoriten aus dem SPEICK-Sortiment:

Haarseife

Welches Jahr hat sich besser dafür geeignet, um haarige Experimente zu wagen? Ich habe bspw. in diesem Jahr meinen Pixie Cut fast auf Schulterlänge herauswachsen lassen und dank Home-Office waren die Übergangslängen halbwegs gut zu ertragen. Vielleicht habt ihr euch in diesem Jahr auch an Neues gewagt und habt die Haarseife made by Speick anstelle von Flüssig-Shampoo ausprobiert (oder wart vorher schon Fans), sodass sie unter den Speick-Sternchen von 2020 zu finden ist.

Bionatur Soap Bar Carpe Diem

Manchmal reicht schon ein feiner Duft, um uns den Trubel des Alltags zwischenzeitlich vergessen zu lassen.  Und genau diesen spritzig-fröhlichen, sonnigen Duft nach Grapefruit und Limette hat die Bionatur Soap Bar „Carpe Diem“ im Gepäck – gepaart mit zartem Pastellgelb und ihrer organischen Form ist sie ein echter Gute-Laune-Garant.   

Speick Original Deo Stick

Outdoor-Aktivitäten waren wohl selten flächendeckend in allen Jahreszeiten so populär wie in diesem Jahr. Es wurde viel spaziert, gewalkt, gewandert, geklettert oder Rad gefahren. Da kommt ein zuverlässiger Begleiter, der für Frische unter den Achseln sorgt, gerade recht. Ich persönlich habe von Januar bis Dezember auf den Speick Pure Deo Stick gesetzt und bin begeistert und zufrieden, wie gut dieser schützt und gleichzeitig pflegt. Der Original Deo Stick war bei Speick-Fans sogar noch beliebter. Rein optisch ist er für mich auf jeden Fall auch ein Highlight, ich mag das neue Design des Sticks sehr.

Arztseife und Arztseife Sensitive

Als die Idee zu diesem Blogbeitrag entstanden ist, habe ich selbst gerätselt, welche Produkte von Speick Naturkosmetik wohl in diesem Jahr besonders beliebt gewesen sein könnten. Ich war mir sofort sicher, dass die beiden Arztseifen als Seifenstücke auf jeden Fall unter den Bestsellern sein würden – und tatsächlich läuft ihnen nur ein einziges Produkt den Rang ab. Kein Wunder, denn Handhygiene war selten so präsent wie in den letzten Monaten. Ich selbst bin seit Langem ein großer Fan der Arztseife – insbesondere der Sensitive-Variante – und habe in diesem Jahr neben der Handhygiene auch noch eine weitere tolle Anwendungsmöglichkeit entdeckt. Darüber erzähle ich euch dann aber gern im nächsten Jahr mehr.

Nun kommen wir aber zum Sieger: das ist 2020 das beliebteste Produkt im Sortiment von Speick Naturkosmetik:

Speick Original Seife

Na, das kommt jetzt wenig überraschend, oder? Ich finde es so großartig, dass das Produkt, mit dem die Geschichte von Speick Naturkosmetik begonnen hat, auch nach über 90 Jahren noch das Beliebteste ist. Die lachsfarbene Speick Original Seife steht für mich für Beständigkeit und Tradition, aber auch für Minimalismus und die Reduktion auf das Wesentliche.

Die Rezeptur der Speick Original Seife ist bis heute unverändert, das Design hat jedoch im Laufe der Jahrzehnte einen bunten Wandel  hinter sich – und auch in diesem Jahr hat die Verpackung der Seife einen neuen Look bekommen: klar, zeitlos, schlicht und sehr ästhetisch. Ich finde es klasse, dass die Speick-Pflanze, die so eine lange Tradition hat, nun (wieder) so prominent auf allen Produkten zu finden ist. Und dass so ein echter Klassiker offensichtlich auch nach fast einem Jahrhundert nicht aus der Mode kommt, freut mich sehr.

Nun bleibt mir nur noch, euch ein frohes Weihnachtsfest im kleinen Kreise und einen guten, hoffnungsvollen Jahreswechsel zu wünschen!

Bis 2021,

Eure Ida

Dem Speick auf der Spur: kleine Pflanze mit großer Tradition

Man kann von Glück reden, dass Walter Rau gemeinsam mit seinem Schwager auf die traditionsreiche Heil- und Duftpflanze des Speick gestoßen ist und sie zum Star seiner Seifen gemacht hat – sonst würden wir heute wohl kaum in den Genuss des umfangreichen und vielseitigen SPEICK-Sortiments kommen. Ich habe die Speick-Pflanze und ihre Geschichte etwas genauer unter die Lupe genommen und zeige euch heute, mit welchen Eigenschaften sich der Speick beschreiben lässt:

Unscheinbar

Wenn wir an Heil- und Duftpflanzen denken, kommen uns vielleicht leuchtende Lavendelfelder in der Provence, üppige Rosenstauden oder stattliche Zedern in den Sinn. Eine kleine, unscheinbare Pflanze wie der Speick ist sicher nicht unsere erste Assoziation. Der Speick ist optisch unspektakulär und beinahe zu übersehen: lediglich 5 bis 15 cm wächst er in die Höhe und fällt mit seinen glatten Blättern und seinen zurückhaltenden, blass-gelben bzw. weißlichen Blüten kaum auf.  Auch Wildtiere scheinen am Speick kein besonderes Interesse zu haben.

Verwandt und verschwägert

Botanisch gesehen gehört der Speick – valeriana celtica – zu den Baldriangewächsen und teilt sich damit die Pflanzenfamilie mit Vertretern wie eben dem Echten Baldrian, aber bspw. auch mit der Narde (nardostachys jatamansi), die in Indien beheimatet ist. Bis der Arzt Dioskorides dem Speick erstmals den Namen nardus celtica gegeben hat, mit dem er von anderen Baldrianarten zu unterscheiden war, konnte sich hinter dem Namen Speick so ziemlich alles verbergen. Spicus, Spica, nardus, …  bei all diesen Bezeichnungen ist nicht eindeutig zu ermitteln, ob es sich um den uns vertrauten Speick, um eine andere Baldrian-Art oder den duften Speicklavendel handelt. Das gilt auch für biblische Bezüge, in denen von der Verwendung von Narde zur Salbung von Jesus durch Maria Magdalena die Rede ist: Indische Narde oder Echter Speick? Wir werden es vermutlich nie genau erfahren.

Fakt ist: der Echte Speick hat seine Wurzeln bzw. seine Heimat in den Alpen. Im Alpenraum sind jedoch bspw. auch Blauer Speick (Klebrige Primel), Gelber Speick (Grafenblume) oder Weißer Speick (eine Schafgarben-Art) bekannt. Sie alle meinen jedoch nicht den Echten Speick, der in den SPEICK-Produkten steckt.

Aromatisch

Alljährlich heißt es vor Mariä Himmelfahrt: Warten auf den Speick! Geerntet werden die Pflanzen in einem engen Zeitfenster zwischen Mitte August und Mitte September, wenn die kleinen Blätter bereits eine gelbliche Färbung zeigen. Dann verströmen die Pflanzen charakteristischen, warm-würzigen Speick-Duft. Später wird aus den getrockneten Pflanzen der aromatische Speick-Extrakt gewonnen, den wir in den SPEICK-Produkten finden.

Widerstandsfähig

Der Speick wächst in den Kärtner Bergen in der Region der Nockberge oberhalb der Baumgrenze auf einer Höhe ab ca. 1800 Meter. Dort ist er dem rauen Bergklima ausgesetzt und trotzt mühelos Temperaturschwankungen, Wind, Regen und Schnee. Was der Speick jedoch in jedem Fall braucht, ist ein kalkarmer Boden. Das ist vermutlich der Grund dafür, warum er in den südlichen Alpen nicht zu finden ist. Auf Kalkgestein wächst dafür ein Verwandter des Speicks: der sog. Felsen-Baldrian, valeriana saxatilis.  

Nah und fern begehrt

Wer meint, dass der Speick nur in Kärnten oder der Steiermark über Jahrhunderte hinweg bleibt war, der irrt. Der Speick war so ein begehrtes und wertvolles Handelsgut, dass die Stadt Judenburg in den Ostalpen sich 1460 sogar zeitweilig das alleinige Handelsrecht an der Pflanze sicherte. Von diesem Handelsmonopol aus fanden die getrockneten Pflanzen über große Handelsplätze wie Venedig ihren Weg bis in den Orient – und das tonnenweise.

Vielseitig eingesetzt

Doch wozu wurde die Speick-Pflanze überhaupt so umfangreich genutzt? In Arzneibüchern vom Altertum bis zum Mittelalter ist der Speick als Heilmittel zu finden, bspw. als Bestandteil des berühmten Theriak, einem mittelalterlichen Universal-Heilmittel. Auch zum Aromatisieren von magenstärkenden Weinen (bspw. zusammen mit Gewürzen wie Muskat, Kardamom und Pfeffer) oder als Zusatz für leberentlastende Essige wird er erwähnt. Darüber hinaus diente er auch als Schutzpflanze und wurde daher bspw. in den Rauhnächten als Räucherwerk verwendet. Als Badezusatz war er vor allem in fernen Ländern beliebt – selbst Kleopatra soll ihn zu diesem Zweck geschätzt haben. Als Seifenzusatz war der Speick in früheren Jahrhunderten ebenfalls bereits bekannt.

Ausgebeutet und geschützt

Der jahrhundertelange „Speick-Hype“ hat dazu beführt, dass die natürlichen Speick-Bestände bis ins 20. Jahrhundert hinein stark zurückgegangen sind. 1936 wurde der Speick glücklicherweise unter Naturschutz gestellt und heute besitzt Speick Naturkosmetik eine Sondergenehmigung für die kontrolliert biologische Wildsammlung in den Nockbergen. Einen Einblick in die jährliche Speick-Ernte bekommt ihr hier auf dem Blog im Alm-Geflüster. Dabei wird der Speick von den Almbauern per Hand schonend geerntet, so dass der Wuchs der Pflanzen angeregt wird. Auf diese Weise bleibt der Speick uns hoffentlich auch noch in den nächsten Jahrhunderten erhalten.

Eure Ida

Handreinigung to go: die Speick Original Arzt Handhygiene

Wenn ihr mich nach meiner liebsten festen Seife für das tägliche Händewaschen fragen würdet, würde meine Antwort ohne zu überlegen lauten: die Speick Arztseife. Insbesondere die Sensitive Variante ist seit Jahren mein klarer Favorit, erst kürzlich habe ich auch auf dem Blog wieder von ihr geschwärmt. Nun haben die beiden festen Arztseifen neben der Arztseife im Pumpspender noch eine weitere flüssige Schwester bekommen: die Original Arzt Handhygiene. Ich habe sie für euch genauer unter die Lupe genommen:

Ein Blick auf die äußeren Werte…

Zunächst einmal fällt auf, dass die Handhygiene von Speick in einer formschönen, handschmeichelnden Flasche daherkommt, die ein bisschen an eine Miniaturausgabe des Mizellenwassers erinnert. Hübsch, wie ich finde! Ein weiteres Design-Plus: Der Kippdeckel lässt sich auch mit einer Hand einfach bedienen und verschließt die Flasche fest und auslaufsicher.

…und auf die inneren.

Für eine optimale antibakterielle Wirkung benötigt ein Handhygieneprodukt einen Alkohol-Anteil von mindestens 70%. Und genau in dieser Menge ist in der flüssigen Speick Handreinigung Alkohol enthalten. Damit die Haut nicht austrocknet, sind pflegende Komponenten mit von der Partie. Da haben wir Glycerin, aber auch einen patentierten Zuckerkomplex, der gemeinsam mit biologischem Ringelblumenextrakt ebenfalls pflegend wirkt und die Haut vor dem Austrocknen bewahrt. Das Schöne dabei ist, dass die Arzt Handhygiene wie ein Desinfektionsmittel schützt, die Haut dabei aber optimal pflegt.

Überraschungen bei Duft und Haptik

Bei der ersten Anwendung der Handhygiene haben mich drei Dinge überrascht:

Zum einen der Duft – angenehme Lavendelaromen waren es, die mir ganz unerwartet in die Nase gestiegen sind. Genau genommen handelt es sich dabei um Lavandin, d. h. eine Kreuzung aus echtem Lavendel und Speick-Lavendel. Das ätherische Öl des Lavandin unterstützt die antibakterielle Wirkung und sorgt eben gleichzeitig auch noch für einen feinen Duft.

Zum anderen war ich erstaunt über die flüssige Textur der Handhygiene. Wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil, denn auf dem Frontetikett steht genau das: „Flüssige Handreinigung“. Es ist daher wenig verwunderlich, dass sich kein dickflüssiges Gel in der Flasche befindet.

Die dritte positive Überraschung hängt mit der Textur unmittelbar zusammen. Die Flüssigkeit wird von der Haut in Sekundenschnelle absorbiert. Es bleibt überhaupt kein pappiges oder klebriges Hautgefühl zurück. Beim Verreiben bilden sich auch keine  unangenehmen Röllchen auf der Haut. Meine Hände sind sofort wieder trocken und fühlen sich sauber und gepflegt an. Da hat das Speick-Labor erfolgreich an einer großartigen, anwenderfreundlichen Formulierung getüftelt!

Die richtige Anwendung: schnell und einfach

Normalerweise bin ich ja bei Kosmetikprodukten der festen Überzeugung, dass weniger mehr ist. Bei einem Produkt, das zur Handreinigung unterwegs gedacht ist, gilt das nur bedingt. Ihr solltet eure Hände natürlich nicht in der Flüssigkeit baden, aber mehr als ein, zwei kleine Tropfen dürfen es für eine entsprechende Reinigungswirkung schon sein. Die Anwendung erfolgt auf trockener Haut. Verreibt die Flüssigkeit gründlich auf der Innen- und Außenfläche der Hände und auch in den Zwischenräumen der Finger.

Raumwunder

Hätte ich den Inhalt der Flasche schätzen müssen, hätte ich gesagt: 50 bis 75 ml. Tatsächlich enthält die Arzt Handhygiene aber 100 ml. Nach Anbruch ist das Produkt 36 Monate verwendbar. So lange werde ich eine Flasche aber sicher nicht in Gebrauch haben, denn die Speick Original Arzt Handhygiene hat ab sofort ihren festen Platz in meiner Handtasche. Ein weiteres Exemplar parke ich in der Mittelkonsole meines Autos, um bspw. nach dem Einkaufen meine Hände zu reinigen.

Perfektes Handpflege-Duo

Die Arztseife ist und bleibt mein Speick-Liebling, wenn es um saubere Hände geht, die auch trotz häufiger Reinigung nicht austrocknen. Für unterwegs ist die flüssige Handhygiene das ideale Pendant, um auch zwischendurch die Hände mit einer pflegenden Reinigung zu säubern.

Eure Ida

speick naturkosmetik seife

Moderne Pflegehelden mit Tradition: Woran erkennt man eine hochwertige Seife?

Seife ist eines der ältesten Mittel zur Körperpflege. Während Seifen zwischenzeitlich vor allem am Waschbecken zur Reinigung der Hände oder im Kleiderschrank als Wäscheduft zu finden waren, erleben sie seit einigen Jahren ein großes Revival und sind als ressourcenschonende, verpackungsarme bzw. unverpackte und praktische Alternative zum Duschen, Baden, zur Reinigung von Gesicht und Haaren und natürlich auch zum Händewaschen daheim und unterwegs beliebt. In der Naturkosmetik hat Seife als traditionelles Produkt ihren festen Platz. Doch woran erkennt man eigentlich eine qualitativ hochwertige (Natur-)Seife?

speick original seife

Solide Basis ohne fragwürdige Zusätze

Pflanzliche Öle bzw. Fette bilden die Basis einer hochwertigen Seife. Im Speick-Sortiment findet ihr unzählige Seifen, die auf Pflanzenölen basieren. Eine Ausnahme bildet die Speick Original Seife (ehemals Speick Natural Seife), in der nach traditioneller Rezeptur Rindertalg zu finden ist. Die Rezeptur ist ein Erbe von Walter Rau und darf seinem Testament zufolge nicht verändert werden. So setzt Speick hierbei auf regionale Rohstoffe tierischen Ursprungs in Kombination mit Pflanzenölen. Tierversuchsfrei sind aber ausnahmslos alle Speick-Seifen.

Was ihr definitiv in keiner Seife von Speick bzw. Made by Speick findet, sind Erdölbestandteile. Auch synthetische Konservierungsstoffe und Silikone sind darin nicht zu finden. Frei von Mikroplastik sind alle Speick-Seifen selbstverständlich ebenfalls.

Bei der Beduftung setzt Speick auf natürliche ätherische Öle, bei beliebten Klassikern wie der Speick Original Seife wird ein Mix aus  naturidentischen und natürlichen Duftstoffen verwendet. Kritische Substanzen wie Phtalate oder polyzyklische Moschusverbindungen sind darin aber nicht zu finden. Alle Speick-Produkte, die das COSMOS-Siegel für zertifizierte Naturkosmetik tragen, sind ausschließlich mit Mischungen aus ätherischen Ölen beduftet. Gänzlich unbeduftet ist hingegen bspw. die Arztseife Sensitive.

speick organic 30 seife

Bio ist Trumpf

Eine hochwertige Seife hat also eine überschaubare Grundrezeptur ohne synthetischen Schnickschnack. Soweit, so gut. Auch hier ist aber die Qualität der Rohstoffe entscheiden und Bio ist hier definitiv Trumpf. Je nach Sorte finde ihr daher Bio-zertifiziertes Kokos-, Oliven oder Argan-Öl in den Speick-Seifen genauso wie weitere Bio-Rohstoffe. Findet sich Palmöl in der Rezeptur, so stammt dieses aus nachhaltigem Anbau. Palmölfrei ist die Organic 3.0 Seife.

Natürliche pflegende Zusätze

Eine gute Naturseife bringt von Haus aus einen pflegenden Bestandteil mit, der bei der Seifenherstellung entsteht: Glycerin. Beim Speick-Herstellungsprozess, welcher das komplette Fett verseift und nicht nur die abgespaltenen Fettsäuren neutralisiert, verbleibt das Glycerin als feuchtigkeitsspendende Komponente im Produkt. Wird eine besonders hohe Pflegewirkung gefordert, können weitere Zusätze sinnvoll sein. Hierzu zählen bspw. Buttermilch oder Bienenwachs.

speick naturkosmetik seife

Smarte Verpackung

Wenn es ein Kosmetikprodukt gibt, das wirklich nur ein minimales Gewand braucht, dann ist es wohl die Seife. Plastikfreie Verpackungen sind dabei natürlich ideal. Alle Speick-Seifen kommen ohne Plastikverpackung daher: stylische Umkartons wie bei den Seifen mit Heil-/Tonerde oder Aktivkohle findet ihr ebenso wie schmale Papierbanderolen, die bspw. die Organic 3.0 Seife umhüllen. Die Verpackung der Speick Original Seife hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach gewandelt und kommt heute in einem eleganten Gewand in sattem Tannengrün daher. Übrigens, auch die Weihnachtsseifen sind plastikfrei verpackt, hier wird lediglich Cellophan verwendet, das auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

speick arztseife sensitive

Mein persönlicher Favorit aus dem Speick-Sortiment speziell zum Händewaschen und -pflegen ist die Arztseife Sensitive, über die es hier mehr zu erfahren gibt. Sie schäumt üppig und cremig auf und trocknet meine Hände auch bei häufigem und gründlichem Händewaschen nicht aus. Auf einen außergewöhnlichen Duft muss ich dabei zwar verzichten (die Seife ist unbeduftet), dafür wird die Haut mit der enthaltenen Wachscreme reichhaltig gepflegt. Außerdem handelt es sich bei dieser Seife um ein Produkt, das die handwerkliche Tradition des Seifensiedens bewahrt. Ein toller Klassiker!

Heimlich wünsche ich mir ja noch eine Hand- und Körperseife mit dem Duft der Thermal Sensitiv Serie – so ein Produkt wäre olfaktorisch sicher ein großes Vergnügen.

Eure Ida

Speick-Sommerrätsel-2020

Das Speick-Sommerrätsel 2020

Alle Jahre wieder heißt es im Sommer auf dem Speick-Blog: es ist Rätselzeit! Auf euch warten 12 Fragen rund um Produkte, Inhaltsstoffe, Kosmetiktrends und mehr. Wenn ihr die Antworten nicht auf Anhieb wisst, lohnt es sich, in den Blogbeiträgen der letzten 12 Monate zu stöbern!

Auf dem folgenden Bild seht ihr das Kreuzworträtsel, darunter stehen die Fragen. Leerzeichen, Bindestriche etc. sind in den Lösungswörtern nicht enthalten. Umlaute (ä, ö, ü) werden ganz normal als solche verwendet.

Speick Sommerrätsel 2020
  1. Die Speick Natural Serie hat nicht nur ein neues Design, sondern auch einen neuen Namen bekommen und heißt jetzt Speick …?  
  2.  Pilze liegen in der Kosmetik voll im Trend. Wie wird der Indische Brotpilz noch bezeichnet, der als Extrakt bspw. in den Produkten der Speick SUN Serie zu finden ist?
  3. Aus dieser Pflanze lässt sich nicht nur Sirup oder Bio-Ethanol herstellen, sondern auch ein Extrakt, der der Haut Feuchtigkeit spendet. Wie heißt sie?
  4. Es sind nicht die ätherischen Öle, die den herrlichen Duft der Speick After Sun Lotion ausmachen, sondern verschiedene…?
  5. In dieser Farbe ziert die Speick-Pflanze das Speick Pure Duschgel.
  6. Dieses Produkt aus der Thermal Sensitiv Serie schätzen in der Redaktion alle als leichte, feuchtigkeitsspendende Grundlage unter Sonnencreme (Zwei Wörter ohne Leerzeichen).
  7. So heißen die waschaktiven Substanzen, die Haut und Haar reinigen, im Kosmetik-Fachjargon (Mehrzahl).
  8. Mit diesem Adjektiv werden Produkte beschrieben, die besonders mild zu empfindlicher Haut sind und in der Regel weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten.
  9. Wie heißt dieser (inzwischen recht langlebige) Kosmetiktrend, bei dem die Haut zweimal hintereinander mit verschiedenen Produkten, wie z. B. Reinigungsschaum und Mizellenwasser, gereinigt wird (engl., zwei Wörter ohne Leerzeichen)?
  10. Um dieses Produkt wurde die Organic 3.0 Serie in diesem Jahr erweitert.
  11. So wird marokkanische Heilerde, die bspw. in der Green Soap made by Speick enthalten ist, auch bezeichnet.
  12. Wie nennt man ein festes Seifenstück mit Shampoozusätzen zur Haarreinigung?

Die Auflösung folgt demnächst, ihr habt aber in jedem Fall genügend Zeit, um die Köpfe rauchen zu lassen.

Viel Spaß beim Rätseln!

Speick-Sommerrätsel-2020

Eure Ida