Dem Speick ganz nah

Zwei Wünsche standen Anfang des Jahres bei Anke und mir im Marketing im Raum: erstens ein großes Fotoshooting, ganz authentisch in der Region unserer Speick-Pflanze, zweitens ein Gewinnspiel mit 5 x 2 Freundinnen der Vital-Leserschaft. Die große Herausforderung war jedoch, das alles zusammen zu bringen. Wir haben es geschafft! Und dieser kleine Blogbeitrag soll nur ein Vorgeschmack auf unsere große Berichterstattung zu einem späteren Zeitpunkt sein…

Eine Vorschau auf mehr

Die Vital wird bereits in ihrem November-Magazin, das Ende des Monats erscheint, zum großen Lesertreff berichten. Und wir werden zum Auftakt unseres 90-jährigen Firmenjubiläums im kommenden Jahr mit den vielen, wahnsinnig schönen Fotos an den Start gehen und dazu noch viel mehr Details dieser großartigen und einzigartigen gemeinsamen Reise Preis geben.

Nachhaltig unterwegs

Ziel war auch, so nachhaltig wie möglich unterwegs zu sein. So waren wir mit 17 Personen von insgesamt 22 mit Zug und Bus unterwegs. Erster Treff war in Stuttgart, und alle standen pünktlich am Gleis. In München stiegen weitere Gäste und Teile unserer Fotoshooting-Crew zu. Es hat alles bestens geklappt. Sogar den Geburtstag einer unserer Vital-Leserinnen konnten wir bereits im Zug mit eigens dafür mitgebrachtem Kuchen feiern.

Erlebnis-Programm und 1800 Bilder

Vier Tage hatten wir alle zusammen, und wenn eines sicher ist: Es war allen nicht eine Minute langweilig. Wandern inmitten des wunderschönen UNESCO Biosphärenparks Nockberge, in dem die Speick-Pflanze wächst und gedeiht, 1800 Fotos in zwei Tagen schießen, abendliches Wellness-Programm mit Speick-Massage im 4 Sterne Superior Hotel Kirchheimerhof und göttliches, feinstes regionales Essen waren mitsamt dem Besuch bei einem unserer Speick-Bauern nur einige der vielen Highlights.

IMG_3820

Murmeltier Speicki im Gehege Kichheimerhof

Hier ein paar meiner Dokumentationsbilder vom Fotoshooting mit vier tollen Menschen, die für unser Unternehmen mit ihren Gesichtern stehen: Fotograf und Stylistin, Regie-Verstärkung aus unserer Agentur, und Anke und ich mitsamt den 10 Vital-Leserinnen und der Chefredakteurin.

Quasi vom Almabtrieb bis zum Relaxen in außergewöhnlich schöner Wellnessatmosphäre war mit ganz viel guter Laune und besonderen Geschichten aller die Zeit wie im Fluge vorbei, und wir mussten die Reise nach Hause antreten.

Seid gespannt auf mehr demnächst aus diesen vier ganz intensiven Tagen. Freundschaften wurden geschlossen, und ein bewegender Moment jagte den nächsten.

Das alles und noch viel mehr haben wir ausschließlich der kleinen und doch so großen Speick-Pflanze zu verdanken, auf deren Spuren wir so außergewöhnliche Erlebnisse hatten.

Speick Pflanze 14_©SPEICK Naturkosmetik

Aber genug für heute… bis zur Fortsetzung Anfang 2018 zum Jubiläum.

Eure Gudrun

 

 

 

Immer gut zu Fuß – mit dem SPEICK Natural Aktiv Fußbalsam

Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die anscheinend ihre Füße nicht besonders mögen, denn sie schenken ihnen keine große Beachtung. Wie geht denn das?

Unsere Füße tragen uns zuverlässig den ganzen Tag von einem Ort zum anderen und lassen uns Schönes entdecken. Wir können mit ihnen durch die Gegend springen, durchs nasse Gras laufen oder den warmen Sand durch sie erspüren.

Ach ist es nicht schön, Füße zu haben die einen durchs Leben tragen?! Haben sie dann nicht auch eine besondere Beachtung und Pflege verdient?

Ich nehme mir gerne bewusst Zeit für die Pflege meiner Füße und genieße diese kleine Beauty-Auszeit sehr bewusst. Mein erster Schritt ist ein Fußbad:

Wasser.jpg

In warmem Wasser die Füße für ca. 10 -15 Minuten einzutauchen ist wundervoll. In das Wasser gebe ich gerne noch 2 Esslöffel Olivenöl und ein paar Lavendelblüten. Das entspannt die Füße richtig.

So frisch gebadet kann es an die Pediküre gehen.

Danach kommt das Schönste. Ich verwöhne meine Füße mit einem herrlich duftig frischen AKTIV FUSSBALSAM aus der Natural-Serie von Speick. Mit diesem Balsam massiere ich meine Füße ausgiebig. Das Balsam ist ein wahres Verwöhn-Paket. Rosskastanie, Rosmarin und Hopfen-Extrakt sowie Soja-Öl und Vitamin F schenken meinen Füßen Feuchtigkeit. Zuckerrüben- und Sanddorn-Extrakt beruhigt die Haut. Das Balsam zieht super schnell ein.

Balsam.jpg

Alle Bestandteile aus dem AKTIV FUSSBALSAM sind frei von synthetischen Duft, Farb- und Konservierungsstoffen. Es ist vegan, glutenfrei und trägt das COSMOS NATURAL SIEGEL. Also für meine Ansprüche an die Naturkosmetik genau richtig.

Ich mag dieses Fußbalsam sehr und wenn ich mal mit ganz müden Füßen nach Hause komme und es nicht zu einem ausgiebigen Verwöhn-Programm reicht, genieße ich dieses AKTIV FUSSBALSAM nach einer schnellen Dusche. Es erweckt meine Füße flink zu neuem Leben. Danach kann noch so manches in der Welt erlebt, entdeckt und erledigt werden … !

Liebe Grüße

Eure Petra

(Instagram und Youtube: wiesenglueck)

Wie dafür gemacht: Produkte zweckentfremdet

Es gibt sie, diese Lieblingsprodukte, die man immer daheim hat. Sie sind fester Bestandteil unserer Beauty-Routine und einige von ihnen können sogar mehr, als ihre Verpackung verspricht. Die Rede ist von Multitalenten im Badezimmer, die neben ihrer klassischen Bestimmung versteckte Talente parat haben…

Warum zum Beispiel ein Körperöl nicht auch zum Baden hernehmen oder eine reichhaltige Creme als Maske? Das SPEICK-Sortiment bietet jede Menge dieser talentierten Rezepturen – unsere Blogger Julia, Ida und Jenny stellen ihre persönlichen Lieblinge vor.

 

 

Julia: Speick Natural Aktiv Körperöl als Badezusatz

speick-natural-koerperoel-fuer-das-bad_julia-keith-fuer-speick.jpg

Wenn ich mich auf die Speickalm nach Kärnten zurück wünsche, dann lasse ich mir ein warmes Bad ein und gebe als Zusatz einen Schuss des Speick Natural Aktiv Körperöls dazu. Ja, natürlich, eigentlich ist es ein Körperöl, aber es eignet sich auch bestens für ein Ölbad! Meiner trockenen Körperhaut tut die zusätzliche Pflege mit Soja- und Jojobaöl gut – und meine Nase erkennt sofort den würzigen und krautigen Duft, den ich abends nach der herbstlichen Wanderung zur Speickalm in Kärtnen als so erholsam empfunden habe. Einatmen, ausatmen, und sich zugleich entspannter und erfrischter fühlen. Es lohnt sich also manchmal durchaus, Produkte zu zweckentfremden! Wer mehr über das Aktiv Körperöl wissen möchte, kann unseren Dreiertest nachlesen.

 

Jenny: Speick Natural Intensivpflege Creme Rich als Maske

speick natural Intensivpflege Creme rich JP.jpg

Ich liebe den Übergang zwischen den Jahreszeiten: Wenn wir uns dem Winter nähern und können noch einige milde Tage genießen, während die sommerliche Hitze schon hinter uns liegt. Oder wir nach der kalten Jahreshälfte den warmen Strahlen der Sonnen entgegen fiebern… Gemäßigte Temperaturen liegen mir einfach. Während ich die Softshelljacke einfach überziehen kann, braucht meine Haut allerdings etwas mehr Hilfe bei der Umstellung. Zum Glück gibt es die Speick natural Intensivpflege Creme als Light, Medium und Rich, so dass ich bequem wechseln kann, ohne dass sich mein Teint auf komplett neue Rezepturen einstellen muss. Im Blog Gesichtspflege in Stufen könnt Ihr nachlesen, welche Pflege wann die Richtige ist.

Für ein Extra zwischendurch und um meiner Haut wenn der Winter näher rückt, etwas Wellness und Reichhaltigkeit zu gönnen, verwende ich die Rich-Variante gern auch als Intensiv-Maske. Dick aufgetragen, verweilt die Komposition mit Aloe vera, Avocado-Öl und Q10 etwa 20 Minuten auf dem Gesicht (und bei Bedarf Hals und Dekolleté), dann nehme ich die Reste mit einem Kosmetiktuck ab. Meine Haut ist dann perfekt genährt, ohne überpflegt zu sein. Der herrlich krautige Duft hüllt während der Anwendung intensiv ein, belebt und beruhigt gleichermaßen und sorgt bei mir für wahre Genuss-Momente. Ideal auch, um den Speick-Duft länger als üblich zu genießen…

 

Ida: Speick Thermal Sensitiv Tonic als Körper- und Raumspray und Maskenzusatz

 speick thermal sensitiv tonic.jpg

Auch ich bin ein großer Fan des Aktiv Körperöls als Badezusatz (in meinem Fall allerdings eher als Fuß- oder Handbad) und der Creme Rich als Körpermaske. Darüber hinaus steht ein weiteres Speick-Produkt ganz oben auf meiner Liste der Multitalente: das Tonic aus der Thermal Sensitiv Serie.

Der fruchtig-frische Duft ist für mich ganzjährig ein Gute-Laune-Garant! Das Tonic ist zwar ursprünglich für die Gesichtspflege gedacht (Tipps dafür findet ihr hier, doch ich nutze es fast noch lieber als Frischekick im Sommer, wenn mir die Hitze zu schaffen macht. Dann sprühe ich es einfach in den Nacken und die Arme und genieße den angenehm kühlenden Verdunstungseffekt. Feuchtigkeitsspendendes Glycerin sorgt dabei praktischerweise gleich für ein bisschen Pflege.

Jetzt in den kälteren Monaten macht sich das Tonic auch als Raumspray super, um nochmal ein bisschen Sommerfeeling in die Wohnung zu holen, wenn das trübe Wetter in meinem sonst so geliebten Herbst doch mal ein wenig aufs Gemüt schlägt. Dank des feinen Sprühkopfs lässt sich das Spray gut in der Luft vernebeln, ohne dass man nasse Möbel-Oberflächen befürchten muss. Auch zum Anrühren von Heilerdemasken ist es gut geeignet: die Kombination aus Thermalwasser, Algenextrakt und Glycerin sorgt für ein geschmeidiges Hautgefühl. Dann heißt es nur noch: zurücklehnen, tief durchatmen und entspannt den Herbst genießen.

Und was sind Eure Lieblinge in ungewöhnlicher Mission?

Eure Julia, Jenny und Ida.

Wie ein guter Wein: Reifeprozesse und Kosmetik

Wenn wir an Reifeprozesse in Kombination mit Schönheit denken, kommt uns als erstes Anti-Aging in den Sinn und unsere oft kläglichen Versuche, das Altern aufzuhalten – oder zumindest zu verzögern… Mit Mitte Dreißig, ertappe ich mich auch hin und wieder beim Betrachten der Linien rund um meine Augen, die ich dann als charakterbedingte Lachfältchen abtue. Meine natürliche Reife, soll meinetwegen so weitermachen. Aber wie ist das eigentlich mit Kosmetik? In den meisten Fällen möchte man auch hier bestimmte Prozesse verhindern, die zum Beispiel eine Creme in ihrer Qualität mindern könnten. Trotzdem gibt es Ausnahmen. Und die hat mir Susanne aus dem Labor verraten.

Es ist ein wenig, wie bei so manchem Rebensaft: Je älter desto besser. Das gilt für unseren persönlichen Erfahrungsschatz genau wie für bestimmte Beauty-Produkte. Susanne Gans, Leiterin des Labors bei Speick Naturkosmetik hat wieder ein wenig für unseren Blog aus dem Nähkästchen geplaudert…

Es gibt zwei Produktkategorien, bei denen eine Reifung notwendig ist:

Einfach dufte: Klare alkoholische Zubereitungen 

Dazu gehören die SPEICK Deodorants, die Rasierwässer, das Eau de Cologne und Eau de Toilette. „Es handelt sich hier um komplexe Mischungen von Extrakten, Wirkstoffen und ätherischen Ölen, die in eine mehr oder minder alkoholische Grundlage eingearbeitet werden. Die Tatsache, wie hoch der Alkoholgehalt ist, entscheidet darüber wie gut löslich die ätherischen Öle oder die Pflanzenextrakte sind“, so Susanne.

Speick_Men EdT_StillJeder Rohstoff hat eine vorgegebene Löslichkeit in Alkohol und in Wasser. „Wenn wir nun unsere Rohstoffe in das Wasser Alkoholgemisch geben, dann kommt es oft zu Ausfällungen, je nachdem wie sich der Rohstoff in dem vorhandenen Wasseranteil oder dem zur Verfügung gestellten Alkoholanteil löst. Diesen Prozess nennen wir Reifeprozess. Wir konnten feststellen, dass dieser Reifeprozess mindestens 6 bis 8 Wochen dauert. Dann hat sich alles im Medium gelöst, oder was sich nicht löst, ist ausgefallen oder schwimmt oben auf“, verrät die Laborchefin.

 

Eine spannende Sache, bei der definitiv Geduld gefragt ist. Aber wirkt sich so ein Reifeprozess neben dem Fortschritt der Lösung auch anderweitig aus? Ganz offensichtlich: „Wir konnten feststellen, dass diese lange Standzeit sich bei den eingesetzten ätherischen Ölen auch positiv auf die Duftentfaltung im Produkts auswirkt.“

Damit das Produkt immer gleich riecht, ist bei diesen alkoholischen Produkten zwingend diese Reifezeit notwendig. Nach der Reifezeit wird alles filtriert und kann abgefüllt werden. Der Duft ist dann auch ausgereift (frische Öle riechen anders als gelagerte und gereifte Öle) und mögliche Schwebeteilchen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch einen Pumpzerstäuber von einem Deospray verstopfen können, sind entfernt worden.

 

Eisgekühlt am besten: Die Rasiercreme

RasiercremeEin weiteres Produkt aus dem SPEICK-Portfolio braucht Zeit: Die Rasiercreme. Dabei handelt es sich um eine Seifencreme, bei der Öle mit Lauge verkocht werden. „Da Rasiercreme pastös ist, benutzt man zur Verseifung nicht ausschließlich Natronlauge (mit NaOH verseifte Öle ergeben feste Seifen), sondern mischt diese mit Kalilauge (Flüssigseifen bekommt man mit KOH verseiften Ölen). Dadurch entsteht eine pastöse Seife. Es entscheidet die Fettauswahl und die Auswahl der Lauge über die Erscheinungsform und die Qualität der Seife“, weiß Susanne und hat das sicher schon unzählige Male ausprobiert. Aber was hat das mit Reife zu tun? „Wenn man die Rasiercreme herstellt, so dauert dieser Herstellprozess 2 Tage bis die Verseifung abgeschlossen ist: Alle Inhaltsstoffe werden zusammen gegeben und es wird in der Wärme in einer Maschine geknetet. Zusatzstoffe werden erst einen Tag später zugesetzt. Man erhält hier eine transparente, feste Masse, die man abstechen kann. Nach der Herstellung kommt alles in Lagerbehälter, die bei entsprechenden Temperaturen gelagert werden müssen. Dieser Reifeprozess dauert dann mindestens 3 Monate“. Ganz schön lange…

Und warum muss die Temperatur stimmen? „Die Reifung selbst wird von der Lagertemperatur stark beeinflusst, was wiederum Auswirkungen auf das Aussehen und die Geschmeidigkeit der Rasiercreme hat. Nach dieser Reifezeit wurde aus der anfänglich festen Masse eine geschmeidige, perlglänzende Rasiercreme die gebrauchsfähig ist“, weiß die Expertin. Das ist auch für Anwender interessant: Wird Rasiercreme zu warm gelagert, dann verfestigt sie sich so sehr, dass die Formulierung steinhart werden kann und sich nicht mehr aus der Tube drücken lässt. Trick 17 von Susanne: „Gekühlt oder eingefroren erhält die Rasiercreme die gewohnte Geschmeidigkeit und den Perlglanz zurück.“

Da muss man erstmal drauf kommen. Manchmal bin ich ganz froh, dass ich einfach ins Regal greifen kann. Denn ob ich wirklich diese Geduld hätte, die Reifeprozesse abzuwarten? Wie gut, dass das Speick-Laborteam sie hat und für so ausgeklügelte Rezepturen sorgt. Ich für meinen Teil brauche jetzt ein Näschen voll Eau de Cologne, perfekt gereift und einer der schönsten Naturdüfte, die ich kenne. (Das findet übrigens auch Ida und hat Euch den erfrischend leichten Duft vor einiger Zeit näher vorgestellt)

Eure Jenny

 

Layering mit Speick Naturkosmetik

Layering vs. All in One: Zwei gegensätzliche Pflege-Trends

Aus Korea schwappt gerade der Hautpflege-Trend Layering nach Europa. Layering bedeutet, dass auf der Gesichtshaut eine ganze Reihe an Produkten übereinander geschichtet werden – im Original sind es oft bis zu 10 Schichten. Zugleich ist auch ein Gegentrend zu dieser aufwändigen Gesichtspflege spürbar und kommt mit einem eher minimalistischen Ansatz daher: Hierfür werden nur wenige Produkte gebraucht, die jedoch multifunktional sind. In Deutschland dürfte dieser zweite Trend deutlich realistischer sein, denn die meisten Frauen verwenden hier – nach meiner Einschätzung – nicht mehr als zwei oder drei Gesichtspflege-Produkte. Aber gucken wir uns die Vor- und Nachteile der beiden unterschiedlichen Pflege-Routinen doch mal genauer an!

Layering mit Speick Naturkosmetik

Layering: Individuelle und flexible Hautpflege

Aufwändige Hautpflege ist in Asien kein Hobby, sondern gehört einfach dazu – so wie bei uns das Zähneputzen. Dafür wird zunächst die Haut sorgfältig gereinigt, das Prinzip der doppelten Reinigung habe ich ja erst kürzlich hier auf dem Blog vorgestellt: Damit werden wasser- und fettlöslicher Schmutz mit zwei Produkten von der Haut genommen. Von Speick eignen sich hierfür z.B. das Thermal Sensitiv Mizellenwasser und die Thermal Sensitiv Sanfte Reinigungsmilch, die ohne Tenside auskommt. Im dritten Schritt wird dann die Haut mit einem Gesichtswasser befeuchtet: Das klärende Tonic Thermal Sensitiv enthält mineralreiches Thermalwasser, antioxidativen Algenextrakt oder hydratisierendes Glycerin (es ist ein Liebling von Ida, die es hier auf dem Blog schon genauer beschrieben hat).

Das Auftragen eines Serums bildet dann den vierten Schritt, bei Speick Naturkosmetik kann man hier zwischen dem feuchtigkeitsspendenden Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum oder dem Natural Intensivpflege-Serum mit zellaktivierendem Q10 wählen. In Asien finden noch zusätzliche Masken oder Ampullen an dieser Stelle ihren Weg in die Gesichtspflege-Routine. Darüber kommt dann als letzter Schritt eine schützende Creme (und dazu meist noch eine Sonnencreme). Auch Speick bietet hier eine Auswahl an pflegenden Tages- und regulierenden Nachtcremes, die leichter oder auch reichhaltiger sind – je nach Hautbedürfnis. Zum Serum mit Q10 passt z.B. die Intensivpflege Creme Medium, die ebenfalls den Wirkstoff Q10 enthält und die Haut vor freien Radikalen schützt.

Damit wären wir schon beim größten Vorteil dieser vielschichtigen Routine: Je nach aktuellem Hautzustand kann man die Pflege flexibel individuell anpassen. Ist die Haut gerade besonders feuchtigkeitsarm, verwendet man zusätzlich ein hydratisierendes Serum. Braucht die Haut z.B. im Winter mehr Schutz, greift man (statt zur leichten) zur reichhaltigen Creme. Trägt man besonders viel Makeup, reinigt man lieber doppelt.

Ob man die Haut mit den vielen Produkten denn nicht überpflegen würde, ist eine der mir am häufig gestelltesten Fragen. Wichtig ist beim Layering, dass man von allen Produkten wirklich nur eine ganz kleine Menge pro Schicht verwendet. Gerade bei empfindlicher Haut sollte man wegen der Vielzahl an unterschiedlichen Wirkstoffen genau beobachten, was der Haut gut tut. Ich persönlich mag das vielschichtige Ritual im Bad, weil es nicht nur eine maßgeschneiderte Pflege für meine Haut, sondern im Tagesablauf auch ein entspannender Moment nur mit mir selbst ist.

Minimal Pflege Speick Naturkosmetik

All in One: Die schnelle Variante der Hautpflege

In gerade mal zwei Minuten ist diese Gesichtspflege schon wieder vorbei: Einfach zuerst das Gesicht reinigen, mit lauwarmem Wasser abspülen, abtrocknen und dann eine Creme auftragen. Fertig! Beliebt sind dafür Reiniger in Schaumform, die sich luftig und unfettig auf der Haut anfühlen. Der Reinigungsschaum von Speick Natural ist genau das: Leicht lässt sich der Schaum auf der Haut verteilen, milde Tenside reinigen die Haut gründlich. Multifunktional ist die Getönte Tagescreme von Speick Thermal Sensitiv, die es in den Farben Beige Hell und Beige Dunkel gibt. Sie schützt und pflegt nicht nur die Haut, sondern gleicht den Teint wie eine leichte Foundation aus.

Der Vorteil dieser Kurz-Version der Gesichtspflege liegt auf der Hand: Sie ist zeitsparend und erfordert keine tägliche individuelle Justierung! Empfindliche Haut wird außerdem nicht zu vielen unterschiedlichen Inhaltsstoffen ausgesetzt. Wer jedoch besonders pflegebedürftige Haut (z.B. sehr trockene oder feuchtigkeitsarme Haut) hat, dem wird diese relativ unspezielle Hautpflege nicht ausreichen.

Der goldene Mittelweg liegt wahrscheinlich zwischen den beiden Routinen… Was meint ihr? Habt ihr euch schon mal an Serum &Co gewagt?

Eure Julia

 

 

sanddorn speick

Ein Spätsommergruß mit Sanddorn und Orange

Jedes Jahr sehne ich ihn aufs Neue herbei: den Herbst. Und auch, wenn ich mit Hitze wenig anfangen kann, bin ich doch gleichzeitig immer ein bisschen wehmütig, wenn die Abende spürbar kühler werden. Ein Blick auf die aktuellen Wetteraussichten, gepaart mit den merklich kürzer werdenden Tagen, legt nahe, dass der Herbst unmittelbar vor der Tür steht. Zeit also für einen kleinen Spätsommergruß! In diesem Jahr kommt er für mich mit Sanddorn und Orange ums Eck.

sanddorn speick

Sanddorn ist ein passender Begleiter für den Übergang vom Sommer zum Herbst – die reifen Früchte entfalten ihre Farbpracht in leuchtenden Orange-Tönen ab August. Oft wird der Sanddorn mit den Küstenregionen assoziiert. Wer die Augen offen hält, wird jedoch feststellen, dass verschiedene Sanddorn-Arten sich auch in urbanen Gegenden pudelwohl fühlen und dort für bunte spätsommerliche und herbstliche Akzente sorgen.

Beliebt ist der Sanddorn in vielerlei Form, angefangen vom Saft bis hin zum Tee oder Likör. Kein Wunder, ist er doch eine Art lokales Superfood, da Sanddorn besonders reich an Vitamin C ist. Und auch in der Naturkosmetik ist er aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften, der Vielfalt an enthaltenen Vitaminen und Mineralien und seiner regenerierenden Wirkung ein beliebter Inhaltsstoff!

speick wellness soap sanddorn orange

Ich habe mir den Sanddorn in Form der Wellness-Seife Sanddorn & Orange, die „made by Speick“ ist, ins heimische Badezimmer geholt. Wenn ich könnte, würde ich hier direkt den Duft mit euch teilen, der ist nämlich umwerfend. Die Kombination aus feinherbem Sanddorn und spritziger Orange duftet für meine Nase nach Sommersonne pur! Gedanklich nimmt der Duft mich mit ans Meer, während mir eine warme Brise durchs Haar streift und an der nächsten Strandbar schon ein leckerer Fruchtcocktail auf mich wartet. Ja, so gefällt der Sommer mir!

speick wellness soap sanddorn orange 2

Die Seife fällt mit ihren 200 Gramm recht üppig aus, dank ihrer Nussschalen-ähnlichen Form liegt sie dennoch sehr gut in der Hand. Verwendet werden kann sie natürlich ganz klassisch zum Händewaschen, das größere Vergnügen bereitet sie jedoch beim Duschen und Baden, wenn man sich so richtig in den Duft hüllen kann. Der Schaum, der beim Kontakt mit Wasser entsteht, ist ausgesprochen cremig und fühlt sich auf der Haut sehr angenehm an. Die Seife konserviert den Sommer nicht nur olfaktorisch, sondern wirkt auch fast so erfrischend wie die sommerliche Morgensonne: der enthaltene Sanddorn-Extrakt belebt, während ätherisches Orangenöl gleichzeitig sanft die Stimmung hebt. Die Seife basiert auf verseiftem Palm-, Kokos- und Olivenöl, Glycerin wirkt als Feuchtigkeitsspender für die Haut. Geeignet ist die Seife auch für Veganer. Mein Tipp: legt das trockene Seifenstück einfach mal für ein paar Tage mit in euren Kleiderschrank – und schon breitet sich dort auch nochmal so richtig der Sommer zwischen den kuscheligen Herbstpullis aus.

Wie duftet für euch der Sommer und womit erhaltet ihr ihn euch noch ein wenig länger?

Bis bald,

Eure Ida

Alm-Geflüster: Der Alltag als Speick-Bauer

Ein Exklusiv-Interview auf der Alm? Das ist in der Speick-Erntezeit beinahe unmöglich. Viele Stunden verbringt Almbauer Hans-Peter täglich auf dem Berg, Familienzeit ist rar. Da bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen mit meinen Fragen … Umso glücklicher bin ich, als dennoch ein paar fixe Antworten aus Kärnten herein flattern!

Hans-Peter und seine Familie sind Teil von etwas ganz Besonderem: Sie führen eine lange Tradition fort und kümmern sich jedes Jahr um die schonende Ernte der Speick-Pflänzchen.

Almbauer bei der Speick-Ernte (2)

Wenn man den jungen Bauern so ansieht, strahlt er ganz die Tradition seiner Region aus. Natürlich ist die Zeit auch in den Kärntener Nockbergen nicht stehen geblieben, aber die Uhren scheinen trotz digitaler Vernetzung (via E-Mail-Kontakt) etwas langsamer zu ticken. Vielleicht, liegt es an der unberührten Natur. Die Menschen jedenfalls sind sich trotz Idylle schon früh ihrer Verantwortung bewusst:

„Ich bin in unserer Familie die 2. Generation. Mit 21 habe ich vor ca. 10 Jahren die verantwortungsvolle Ernte von meinem Vater übernommen“, erzählt Hans-Peter.

Seine Kinder sind manchmal mit von der Partie. Aber ob sie das „Vermächtnis“ irgendwann übernehmen?

„Ob unsere heute noch jungen Kinder die Speick-Ernte einmal fortführen, weiß kein Mensch. Natürlich sind sie gerne ab und zu mit mir auf der Alm.“

Das können wir nur hoffen – schließlich gäbe es ohne die Ernte irgendwann auch keine duftenden SPEICK-Produkte mehr… Denn Hans-Peter weiß:

„Durch die schonende Ernte und den Wechsel der Flächen fördert man den Wuchs der Pflanzen und trägt zu Ihrem Erhalt bei. Das ist wie bei Almwiesen: Wenn sie ein paar Jahre nicht gemäht werden, wirst du dort keine schönen Almblumen mehr finden.“

Speick Pflanze 1_©SPEICK Naturkosmetik

Pflücken für mehr Wachstum ist also wichtig. Aber leider ist die Aufgabe auch alles andere als leicht:

 „Die Speick-Ernte ist sehr arbeits-, zeit- und duftintensiv. Wenn ich vom Ernten von der Alm zurückkomme, weiß meine Familie sofort, was ich den Tag über gemacht habe.“

Und das weiß unser Speick-Bauer Hans-Peter ganz sicher auch selbst ganz genau. Hut ab vor seiner Leistung und dem tollen Ergebnis auf das wir uns jedes Jahr wieder besonders freuen. Für alle, die nicht auf dem Berg dabei sind, gibt es das besondere Duft- und Wohlfühl-Erlebnis des harmonisierende Pflänzchens ja für zu Hause. Für mich muss es täglich beim Zubettgehen der Aktiv-Fußbalsam als Sohlen- und Seelen-Behandlung sein…

Welches ist Euer liebstes Berg-Erlebnis-Produkt?

 

Eure Jenny