Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 2: Inhaltsstoffe

KonsumentInnen interessiert heute nicht nur, ob ein Produkt hübsch aussieht und ob es gut funktioniert, sondern auch, wie es hergestellt wird, was drin steckt, ob es umwelt- und sozialverträglich ist und vieles mehr. In dieser Beitrags-Serie widmen wir uns daher Fragen, die immer wieder rund um Speick Naturkosmetik auftauchen.

Im ersten Teil ging es um die äußeren Werte in Form von Verpackungen, heute schauen wir mal in die Tuben, Tiegel und Flaschen hinein und werfen einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe der Speick-Produkte.

speick men eau de toilette ida koenig fuer speick

Warum sind manche Produkte im Speick-Sortiment nicht als Naturkosmetik zertifiziert?

Grundsätzlich sind die Produkte von Speick als Naturkosmetik durch COSMOS zertifiziert (COSMOS Natural oder COSMOS Organic findet ihr als Siegel entsprechend auf den Verpackungen, mehr zum Standard erfahrt ihr hier). Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, und zwar die Produkte aus der Natural- und der Men-Serie. Diese enthalten naturnahe Duftstoffe und sind deshalb nicht zertifizierbar. Diese Klassiker aus dem Speick-Sortiment erfreuen sich einer großen Fangemeinde, sodass sie mit unveränderter Rezeptur mit den beliebten Düften auch weiterhin im Sortiment bleiben. Auch hier könnt ihr euch aber darauf verlassen, dass kritische Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Erdölderivate oder polyzyklische Moschusverbindungen niemals ihren Weg in die Produkte finden.

In den  anderen Serien von SPEICK findet ihr darüber hinaus zahlreiche Artikel, die als Naturkosmetik zertifiziert sind und jedes Produkt, das als Neuheit ins Sortiment kommt, entspricht den Regularien der BDIH-Standards.

Macht Speick Naturkosmetik Tierversuche?

Speick Naturkosmetik hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 1928 Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben. Was für Speick Naturkosmetik schon von Anbeginn selbstverständlich war, ist seit 2004 EU-weit verboten, seit 2009 dürfen außerdem in der EU keine Kosmetika mehr vermarktet werden, die an Tieren getestet worden sind. Global betrachtet gilt jedoch: andere Länder, andere Sitten. So müssen bspw. Kosmetikprodukte, die in China verkauft werden, an Tieren getestet sein. Aus diesem Grund exportiert Speick Naturkosmetik keine Produkte in Regionen, in denen Tierversuche die Voraussetzung für die Einfuhr sind.

Wie viele Produkte sind vegan?

Bleiben wir gleich mal bei den „tierischen“ Themen. Dass ein Produkt tierversuchsfrei ist, heißt nicht automatisch, dass es keine tierischen Bestandteile enthält. Im Speick-Sortiment findet ihr jede Menge Produkte, die vegan sind: alle Deos, Shampoos, Handcremes und Body Lotions. Die Duschgele sind – abgesehen vom Deo Dusch, das Collagen enthält – ebenfalls vegan. In Summe sind das rund 90% aller Speick-Produkte, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind!

Die meisten nicht-veganen Produkte findet ihr im umfangreichen Seifen-Sortiment von Speick Naturkosmetik. Konkret sind das die Speick Natural Seife (dazu gleich mehr) sowie einige weitere Seifen, die Buttermilch, Bienenwachs und/oder Honig enthalten. Eine Übersicht über alle veganen und nicht-veganen Produkte findet ihr im Download-Bereich.

Auf die Speick Natural Seife möchte ich nun nochmal zurückkommen, denn folgende Frage taucht immer wieder auf:

Warum enthält die Speick Natural Seife Rindertalg?

Die Speick Natural Seife ist das Produkt, mit dem alles begann. Das Design hat sich im Laufe der letzten 9 Jahrzehnte zwar immer wieder gewandelt, die Rezeptur blieb dabei jedoch unverändert, wofür heute die langjährigen und treuen Kunden sehr dankbar sind. Firmengründer Walter Rau war der Erhalt der Originalrezeptur so wichtig, dass er sogar in seinem Nachlass darüber verfügt hat, dass die Rezeptur nicht verändert werden darf.

In diesem Seifen-Klassiker steckt mit Rindertalg ein Inhaltsstoff, der eine lange Tradition in der Seifenherstellung hat – wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um einen Rohstoff handelt, der regional leicht verfügbar war bzw. ist. Und Regionalität ist auch heute noch ein Wert, der in der Naturkosmetik von Bedeutung  ist. So ist auch Speick Naturkosmetik bestrebt, so regional wie möglich zu wirtschaften. Bei der Seifenherstellung ist das gar nicht so einfach, da Oliven-, Kokos- oder Palmöl, die häufig in Seifen zu finden sind, selbstverständlich nicht bei uns vor der Haustür gewonnen werden. Der Rindertalg, der ausschließlich in der Speick Natural Seife zu finden ist, ist ein Nebenprodukt der Fleischindustrie. Es handelt sich damit also um eine Ressource, die in Bezug auf Aspekte der Gewinnung und der Regionalität nachhaltiger ist als viele Pflanzenöle.

Das umfassende Produktsortiment von Speick Naturkosmetik bietet so jedem Konsumenten/jeder Konsumentin die Möglichkeit, die Kaufentscheidungen an den eigenen Werten auszurichten – sei es die Regionalität von Rohstoffen oder der Verzicht auf tierische Rohstoffe. Was all diese Produkte in jedem Fall gemeinsam haben, ist das große Bestreben, nachhaltige und zertifizierte Naturkosmetik anzubieten.

Verwendet Speick Naturkosmetik Palmöl?

Auch bei den Pflanzenölen ist aber nicht alles schwarz oder weiß – insbesondere das Thema Palmöl ist differenziert zu betrachten. Viele VerbraucherInnen fordern den kompletten Verzicht von Palmöl in Kosmetika. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu realisieren, da viele Emulgatoren oder Tenside Palmölfraktionen enthalten. Außerdem ist der Ertrag der Palmpflanzen um einiges höher als bei anderen Pflanzen zur Ölgewinnung, bspw. Sonnenblumen.

Das Kernproblem im Kontext von Palmöl ist die Rodung bestehender Wälder, um Flächen für große Palmplantagen in Monokultur zu schaffen. Speick Naturkosmetik setzt deshalb auf nachhaltig gewonnenes Palmöl, das von alten Plantagen stammt, für die keine Wälder gerodet werden mussten und arbeitet dabei bereits seit vielen Jahren mit einem indonesischen Palmöl-Lieferanten zusammen, der seit Beginn Mitglied des Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO) ist. Dabei handelt es sich um ein in 2011 vom WWF ins Leben gerufene Palmöl-Zertifikat für nachhaltigen Anbau und nachhaltiges Wirtschaften. (Details dazu findet ihr hier.) Wenn ihr noch mehr zum Thema Palmöl erfahren wollt, dann schaut gern mal in Gudruns Beitrag zu diesem anspruchsvollen Dauerbrenner rein.

Beinhalten Speick-Produkte Mikroplastik?

Diese Frage lässt sich kurz und knackig wie folgt beantworten: nein – das haben sie bisher nie und werden sie auch in der Zukunft nicht. Speick Naturkosmetik richtet seine Unternehmensaktivitäten an den Dimensionen der Nachhaltigkeit aus. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass bedenkliche und umweltkritische Stoffe – zu denen ganz klar auch Mikroplastik gehört – nicht in den Rezepturen verwendet werden.

speick naturkosmetik inhaltsstoffe ida koenig fuer speick

Ihr seht – das Thema der Inhaltsstoffe ist  also ein mindestens genauso weites Feld wie das der Verpackungen.

Eure Ida

Was bedeutet „Dermatologisch allergologisch getestet“?

Auf Verpackungen von Kosmetikprodukten stehen ganz schön viele unterschiedliche Angaben: Da findet sich z.B. das Bio-Siegel Cosmos, das wir auf dem Blog bereits vorgestellt haben. Oder aber der kleine Cremetiegel, der darüber informiert, wie lange ein Produkt nach dem Öffnen haltbar ist. Aber was bedeutet eigentlich der Satz „Dermatologisch allergologisch getestet“? Auf dem Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser steht sogar zusätzlich: „Augenärztlich bestätigt“. Was hinter diesen beiden Aussagen steckt, habe ich im Labor von Speick erfahren.

Speick-dermatologisch-getestet_julia keith fur speick

„Dermatologisch allergologisch getestet“

Jedes Produkt von Speick wird bei einem Dermatologen bzw. Allergologen getestet. Dafür wird dort ein Epikutantest, also ein Test auf der Haut, an 30 Probanden durchgeführt (das ist eine übliche Gruppengröße). Bei Speick besteht die Hälfte der Testgruppe aus Atopikern, sie kämpfen veranlagungsbedingt mit empfindlicher Haut und Ekzemen. Selbstverständlich sind diese Tests freiwillig und finden bei Atopikern auch nur in einer ekzemfreien Phase statt. Die Testgruppe setzt sich sowohl aus Männern als auch Frauen zusammen.

Und so läuft der Test ab: Das Produkt wird mit Hilfe eines Testpflasters auf die gesunde Haut aufgebracht. Produkte zum Abspülen wie z.B. Duschgel werden verdünnt, Produkte zum Verbleib auf der Haut (wie z.B. eine Gesichtscreme) werden unverdünnt aufgetragen. Unter dem Testpflaster verbleiben sie für 48 Stunden auf der Haut, dann gibt es eine erste Begutachtung durch den Hautarzt und Allergologen. Nach 72 Stunden wird dann die zweite, abschließende Beurteilung ebenfalls durch den Facharzt vorgenommen.

Die Aufschrift „dermatologisch allergologisch getestet“ darf das Produkt nur dann tragen, wenn an allen Probanden keine Reizung oder keine Reaktion (z.B. eine Kontaktallergie) aufgetreten ist – auch nicht bei den Atopikern mit ihrer sehr empfindlichen Haut. Das haben die Produkte von Speick geschafft und so das dermatologische allergologische Gutachten erhalten.

„Augenärztlich bestätigt“

Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser wurde zusätzlich zum oben beschrieben Hauttest noch augenärztlich getestet, denn man kann es auch zum Abschminken von Augen-Make-up verwenden. Hierfür wurde ein Test von einer Fachärztin für Augenheilkunde durchgeführt.

So lief der Test ab: Die Augenärztin hat das Mizellenwasser an 20 freiwilligen Probandinnen (darunter auch Kontaktlinsenträgerinnen) geprüft. In einem klassischen Anwendungstest haben die Teilnehmerinnen das Produkt 14 Tage lang täglich auf der Haut rund um die Augen verwendet. Die Augen der Teilnehmerinnen wurden vor dem Test und auch am Ende des Testzeitraums augenärztlich genau untersucht. Außerdem gaben die Probandinnen hinsichtlich der Verträglichkeit ein individuelles Feedback zum Produkt: ob Rötungen aufgetreten sind, das Auge gebrannt hat oder vermehrt Tränen gebildet wurden – was nicht der Fall war. Auch die ärztliche Prüfung der Augen fiel positiv aus. So hat das Mizellenwasser das „Fachärztliche Ophthalmologische Gutachten“ von der Augenärztin erhalten und darf als ‚augenverträglich‘ bezeichnet werden.

Die Beschreibungen „Dermatologisch allergologisch getestet“ oder „Augenärztlich bestätigt“ stehen also nicht ohne Grund auf den Produkten von Speick – gut zu wissen, was dahinter steckt!

Eure Julia

HAUTTYP VS. HAUTZUSTAND

Ein Produkt für alle? Kann das funktionieren? Denn unsere Haut ist sehr unterschiedlich und individuell. Bestimmte Merkmale liegen auch bei unserem größten Organ in den Genen bedingt – der Hauttyp wird uns quasi in die Wiege gelegt. Und doch ist Typ nicht gleich Typ. Denn unser Teint interagiert mit der Umwelt, genau wie mit dem gesamten Organismus. Die so entstehenden Hautzustände machen das Thema Pflege zu einer Herausforderung. Und doch ist das Rezept für schöne Haut einfacher, als man denkt…

Welcher Hauttyp bin ich?

Diese Frage habt Ihr Euch sicher mindestens schon einmal gestellt. Denn wer sich nicht gerade im Fachhandel oder von einer (Natur-)Kosmetikerin beraten lässt, steht allein vor der Entscheidung, welche Creme, welches Serum oder welches Reinigungsprodukt sich am besten eignet. Um Euren Hauttyp zu bestimmen, bietet sich ein simpler Test an: Wascht Euer Gesicht mit einem milden Cleanser und entfernt alle Rückstände. Dann heißt es Geduld haben: Etwa eine halbe Stunde braucht Euer Teint, um den natürlichen Hydro-Lipid-Film zu regulieren. Nun schaut in den Spiegel, hört auf Euer Hautgefühl und versucht Euch in folgendes Raster einzuordnen:

Normale Haut

Spannungsgefühl Null, und auch sonst „alles klar“ – Unreinheiten: Fehlanzeige. Normale Haut ist gesund, glatt, feinporig und ebenmäßig. Sie kann sich prima gegen negative Umwelteinflüsse zur Wehr setzen und benötigt zur Gesunderhaltung lediglich Feuchtigkeit.

Trockene Haut

Eure Haut ist kleinporig und frei von Pickelchen und Co., aber Ihr spürt ein Spannungsgefühl? Vielleicht sogar leichten Juckreiz? Dann habt Ihr trockene Haut. Besonders in der kalten Jahreshälfte neigt sie zu Spannungen und Rötungen, verliert schnell an Geschmeidigkeit und Elastizität. Manchmal wird ihre Oberfläche sogar rau und schuppig. Auch hier ist Feuchtigkeit das A und O, zudem werden aber Lipide benötigt.

Fettige Haut und Mischhaut

Fühlt sich Eure Haut nach dem Test fettig an, ist eher großporig und weist vielleicht auch häufiger Pickelchen und Mitesser auf, hat sie eine ölige Tendenz. Bei diesem Hauttyp sind die Talgdrüsen besonders aktiv, Unreinheiten und starker Glanz sind keine Seltenheit.

Mischhaut hingegen ist in bestimmten Hautarealen ganz unterschiedlich: Stirn, Nase und Kinn sind eher fettig, grobporig und zeigen oft Unreinheiten. Die Wangenpartie hingegen ist eher trocken. Das kann die Pflege kompliziert machen…. Zum einen muss die übermäßige Talgproduktion reduziert und der Lipidhaushalt ausgeglichen werden, aber gleichzeitig schuppende Hautpartien normalisiert werden. Uff…

Die Macht der Veränderung: Der Hautzustand

photo-1551185887-26a932b61669_skaliert

Foto: unsplash

Im Gegensatz zum Hauttyp kann sich der Hautzustand im Laufe des Lebens immer wieder verändern. War Eure Haut in der Jugend vielleicht noch fettig, kann sie nach der Pubertät trockener werden. Auch normale Haut kann mit fortschreitendem Alter praktisch austrocknen. Die wichtigsten Einflussfaktoren hierfür sind Klima, Luftverschmutzung, Stress, Talg, Schweiß…, aber auch Medikamente sowie die verwendeten Pflegeprodukte.

Unsere Kosmetik sollte deshalb nicht nur auf den Typ, sondern immer auch auf den individuellen Zustand der Haut abgestimmt sein.

Sensibelchen

Das Phänomen der empfindlichen Haut zeigt sich häufig durch ein starkes Spannungsgefühl – denn ein Auftreten dieses Merkmals muss nicht zwingend (nur) Trockenheit bedeuten. In Kombination mit roten Flecken, vielleicht sogar Bläschen oder Quaddeln, kleinen Pickeln, Juckreiz, Brennen und Rötungen….speziell nach dem Baden oder Duschen reagiert deine Haut offensichtlich mit Unwillen. Als „Mimose“ braucht sie eine stets behutsame Behandlung, die sie vor Reizungen schützt.

Reif für Veränderungen

Auch reife, anspruchsvolle Haut ist verhältnismäßig trocken, denn im Alter nimmt die Talg- und Schweißdrüsenaktivität ab. Hinzu kommt ein Verlust an Spannkraft und Elastizität sowie deutlich sichtbare Zeichen der Zeit – Fältchen und Falten. Vor allem schädliche freie Radikale treiben diesen Prozess zusätzlich voran.

 Das ist MEINE Haut – und nun?

IMG_3735

Ganz schön kompliziert… Wie soll man bei all den Variablen die richtige Pflege finden? Laut Susanne Gans, Leitung Labor bei SPEICK Naturkosmetik ist das gar nicht so schwierig: „Alle unsere Produkte sind so aufgebaut, dass diese die Reparatur der Hautbarriere unterstützen und der Haut somit helfen, sich selbst zu helfen. So kann die Hautbalance wieder hergestellt werden – ein ganz anderes Wirkprinzip als herkömmliche Kosmetik.“

Also doch eine Pflege für alle? „Im Prinzip ja“, meint Susanne. „Für die Hautpflege können wir generell unsere Speick Thermal Sensitiv Serie empfehlen. Diese enthält zum Beispiel das kieselsäurehaltige Schlangenbader Thermalwasser. Kieselsäure ist wichtig für den Zellmetabolismus und stärkt die Haut. Außerdem ist mineralstoffreiche Alge enthalten, die die Hautfunktionen unterstützt und die hauteigene Hyaluronsäuresynthese als „Feuchtigkeitsspeicher“ anregt. Unser hauseigener Wirkstoffkomplex zur Reparatur der Hautbarriere verhilft der Haut zur Selbsthilfe.“

Must-Have Feuchtigkeit

Warum für alle Hauttypen und Hautzustände Feuchtigkeit so essentiell ist, erklärt die Expertin folgendermaßen: „Die Haut ist wie eine Backsteinmauer. Nur wenn die Backsteine intakt und die Zwischenräume gut mit Mörtel gefüllt sind, ist die Mauer intakt. So ist es wichtig, die „Backsteine“, also die Hautzellen, prall zu bekommen und mit so viel Wasser zu versorgen, dass die Anziehungskräfte zwischen den Zellen wirken können, Darüber hinaus benötigen auch viele extrazellulären Vorgänge Wasser, zum Beispiel die Verhornung. Hierzu setzen wir einen Zuckerrübenextrakt ein, der eine 24-Stunden-Langzeitwirkung hat.“

Unverzichtbare Helfer: Lipide

Feuchtigkeit ist also das Nonplusultra für den Teint. Aber spielen nicht auch Fette eine Rolle? „Natürlich! Sie wirken als Kittsubstanz und haben außerdem wichtige Schutzfunktionen: Als „Mörtel“ verwenden wir essentielle Fettsäuren aus der Distel, das sogenannte Vitamin F. Dieses Vitamin ist wie die Hautlipide und kann sich so zwischen den Zellen einbauen und alle Lücken verschließen. Dadurch kann kein Wasser aus der Haut entweichen (keine Austrocknung) und Schadstoffe, die allergische Reaktionen auslösen können, nicht eindringen“, verrät Susanne.

Keep calm…

Und wenn der Teint doch mal aus der Balance gerät? „Dann wirkt unser Schilfrohrextrakt, der die Haut beruhigt, bis die Hautbarriere wieder intakt ist. Die Zellerneuerung von der Bildung im Stratum Basale, also der untersten Hautschicht, bis zur Verhornung der obersten Hautschicht dauert ca. 28 Tage. Der Schilfrohrextrakt wirkt unter anderem gegen Histaminausschüttung, die durch das Eindringen von Schadstoffen ausgelöst werden kann. Wird diese verhindert, werden auch Folgeerscheinungen wie Juckreiz und Rötungen gestoppt.“ Und Susanne verrät ein weiteres Geheimnis der Naturzutat: „Dieser Schilfrohrextrakt wirkt übrigens auch gegen Phototoxizität und ist um 50 Prozent hautberuhigender als Provitamin B5, der bekannte Wirkstoff von Bepanthensalbe.“

Normal, trocken, fettig, reif oder sensibel. Die SPEICK-Produkte sind so konzipiert, dass sie die Hautfunktionen in Einklang bringen – ganz egal, welche individuellen Merkmale Eure Haut hat. Die Formulierungen sind mild, ebenso wie die verwendeten Tenside. Eigentlich müsst Ihr Euch nur noch entscheiden, welche Düfte und Konsistenzen Ihr am Liebsten mögt. Den Rest verrät Euch Euer Hautgefühl…

Eure Jenny

 

 

Hot Topic: Auf der Suche nach neuen Verpackungslösungen

Glas, Aluminium, PE, Bio-PE, Papier, Folie oder unverpackt? Im Dschungel der Verpackungsmaterialien stellen wir uns bei Speick Naturkosmetik nahezu täglich die Frage, wie wir unsere Deos, Shampoos & Duschgels, Seifen, Lotionen, Rasiercremes oder Öle am besten verpacken können. Eins ist nämlich sicher: Die perfekte Lösung gibt es nur selten.

Seitdem ich im Juli 2018 meine Arbeit im Produktmanagement von Speick Naturkosmetik begonnen habe, habe ich wahnsinnig viel über Verpackungsmaterialien, die Recyclingmöglichkeiten von verschiedenen Wertstoffen und die Limitierungen beim Einsatz von zunächst spannenden Materialentwicklungen in der zertifizierten Naturkosmetik lernen können. Was auf den ersten Blick oftmals nach einer ökologisch sinnvollen Lösung klingt und revolutionär erscheint, ist auf den zweiten Blick in manchen Fällen alles andere als recyclingfähig oder schlicht und einfach nicht für die Verpackung von Naturkosmetik geeignet. Ida hat vor ein paar Wochen schon einen tollen Überblick über die unterschiedlichen Verpackungen und manche Herausforderungen geschrieben. Wir möchten euch heute und in den kommenden Wochen auf einen kleinen Crash-Kurs mitnehmen und eure häufigsten Fragen zu unseren Verpackungen im Detail beantworten!

Blogbeitrag Deo Verpackung_skaliert

Teil 1: Unsere Deos

  1. Warum verkauft ihr euren Deo Stick nicht in einer Papphülse?

Diese Frage erreicht uns wirklich häufig, weswegen auch Ida in ihrem Beitrag schon auf dieses Thema eingegangen ist. Tatsächlich forscht unser Labor schon seit vielen Monaten an unterschiedlichen Lösungen zur Optimierung unserer Deo Stick Verpackung, unter anderem auch durch den Einsatz von Papphülsen. Die bisherigen Ergebnisse unserer Tests waren leider nicht zufriedenstellend, denn bei den Papphülsen beobachten wir gleich mehrere Probleme: Das erste Problem ist, eine Formulierung zu finden, die so pastös ist, dass diese beim Eingießen der heißen Deo Stick-Masse in die Papphülse nicht herausläuft. Die Pappe saugt ansonsten die flüssige Masse beim Gießen der Deo Sticks mehr oder minder auf. Eine Innenbeschichtung zum Schutz der Pappe, bspw. aus Plastik, würde zu einem Verbundmaterial führen, das wiederum nicht recycelbar ist. Eine wasserlösliche und recyclingfähige Innenbeschichtung, bspw. auf Wachsbasis, ist derzeit leider noch nicht verfügbar.  Hinzu kommt, dass das reine Papiermaterial auch nicht feuchtigkeitsresistent ist, so dass die Papphülse Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch aufquellen kann. Das ist vor allem problematisch, wenn der Stick im Badezimmer steht, da der Feuchtigkeitsgehalt durch Duschen oder Baden in den Räumlichkeiten häufig enorm ansteigt. In der Folge ist die Hülse aufgequollen, schließt sich enger um den Deo Stick als zuvor und führt damit zu einem schlechten Entnehmen der Deo Stick Masse. Die „Nutzerfreundlichkeit“ war bei unseren Versuchen generell ein wichtiges Thema: Da die Papphülsen-Sticks über keine Drehmechanik verfügen und mit dem Finger nach oben gedrückt werden müssen, erfordert es recht viel Geschick, das Deo aufzutragen, ohne dass es zurück rutscht. Dabei haben sich die KollegInnen mit etwas kürzeren Fingern mit der Handhabung besonders schwer getan, da der Stick in manchen Fällen gar nicht bis nach oben hochgedrückt werden konnte. Häufig verschmiert beim Hochdrücken des Deo Sticks der Rand der Papphülse, so dass das Produkt abgewischt werden muss oder beim Schließen des Deckels verschmiert. Das ist sowohl schwierig in Bezug auf die Verschwendung des Produkts als auch unpraktisch. Trotz dieser ersten ernüchternden Versuche bleiben wir aber dran und hoffen, eine Lösung zu finden, die unseren Deo Stick noch nachhaltiger macht.

Wir bleiben bei unseren Deo Sticks, denn eine zweite Frage beschäftigt euch wirklich häufig:

  1. Warum gibt es keine Nachfüll-Sticks für eure Deo Sticks?

Viele Verbraucher kontaktieren uns und suchen nach Lösungen für eine Mehrfachverwendung unserer Deo Stick Hülsen. Ist der Deo Stick aufgebraucht, hat man eine intakte leere Hülse, die man doch einfach wiederverwenden könnte. Der Knackpunkt liegt hier jedoch im Herstellungsprozess unserer Sticks: Leider gibt es keine feste Stick-Masse, die wir als Nachfüll-Variante zum Verkauf anbieten können, da die Sticks gegossen werden. Beim Erkalten verbindet sich die Deo Stick-Masse mit dem Drehmechanismus der Hülse, so dass der Deo Stick herausgeschraubt und zurückgedreht werden kann. Das Abfüllen der flüssigen Deo Stick-Masse ist derzeit also die einzige Möglichkeit, den Deo Stick so nachzufüllen, dass er auch weiterhin funktioniert.  Hier sind wir jedoch fleißig am Tüfteln, um eine nachhaltige und gut funktionierende Nachfüllmöglichkeit anbieten zu können.

  1. Und warum gibt es keine Nachfüllpackungen für eure Deo Sprays?

Fast genauso häufig erreicht uns diese Frage von euch Verbrauchern. Immerhin verwenden wir für unsere Deo Sprays robuste Glasflaschen mit einem Sprühkopf, der zur Wiederbefüllung der Flasche einfach abgeschraubt werden könnte. In der Vergangenheit haben wir Nachfüllpackungen für unsere Deo-Flaschen angeboten, die im Handel angeboten wurden. Leider hatte das zur Folge, dass irgendwann nur noch Nachfüllpackungen angeboten wurden, weil diese günstiger waren und der Regalplatz im Handel begrenzt ist. Wenn der Verbraucher also nur noch Nachfüllpackungen und keine Originalflaschen mehr im Laden kaufen kann, können wir nur noch die Verbraucher bedienen, die bereits eine Sprühflasche unseres Deo Sprays haben. Natürlich möchten wir aber auch die Kunden erreichen, die unser Deo zum ersten Mal ausprobieren möchten oder eine neue Sprühflasche benötigen. Daher bieten wir aktuell keine Nachfüllpackungen für unsere Deo Sprays an, beobachten aber auch hier fleißig die Rückmeldungen von euch Verbrauchern und überlegen, wie wir euren Wünschen nach Nachfüllpackungen gerecht werden können.

Habt ihr noch weitere Fragen zu den Verpackungen unserer Deos, die in diesem Beitrag unbeantwortet bleiben? Dann schickt uns doch gerne eine Mail an info@speick.de oder schreibt uns über Facebook oder Instagram.

Im nächsten Beitrag widmen wir uns dann dem Thema Tuben: Wenn euch dazu jetzt schon eine Frage auf dem Herzen brennt, meldet euch gerne und schickt uns eure Fragen vorab.

Bis bald,

eure Ina

DIY mit Speick Naturkosmetik: Oil-in-Lotion selbst gemacht!

Seit einiger Zeit fallen mir in den Beauty-Regalen vieler Geschäfte immer wieder Produkte auf, die Namen wie „Oil-in-Lotion“, „Oil Lotion“ oder „Oil-in-Creme“ tragen. Gerade in den USA sind sie ein großer Trend! Solche Produkte finden sich sowohl in der Körperpflege, aber auch in der Gesichtspflege oder in der Haarpflege.

Bestimmt habt ihr schon bemerkt, dass Öle in der Haut- und Haarpflege gerade sehr gefragt sind. Allerdings mögen viele Menschen Öle in der täglichen Anwendung gar nicht so gern, wünschen sich jedoch die pflegende Wirkung davon. Für diese Gruppe haben Firmen diese Art „Oil-in-Lotion“ oder „Oil-in Cream“-Produkte herausgebracht. Sie sollen die Eigenschaften von Ölen und Lotions bzw. Cremes verbinden, also das beste aus beiden Welten auf die Haut bringen: So fühlen sich Körperlotions z.B. leicht auf der Haut an, ziehen gut ein und spenden Feuchtigkeit, Körperöle bieten der Haut pflegende Lipide und einen zarten schützenden Film.

Manche Firmen interpretieren diesen Trend einfach nur wie eine reichhaltigere Bodylotion oder eine gehaltvollere Gesichtscreme. Andere hingegen haben spezielle Verpackungen mit zwei Kompartimenten entwickelt: In einem Teil befindet sich die Bodylotion (oder die Gesichtscreme), im anderen Part das Öl. Betätigt man nun den Pumpspender, erhält man einen Mix aus der Feuchtigkeitslotion und dem Öl.

DIY Oil in Lotion Speick Naturkosmetik

DIY Oil-in-Lotion mit Speick Naturkosmetik

Als es in den letzten Tagen deutlich kühler wurde, kam ich auf die Idee, mir selbst eine Oil-in-Lotion für den Körper zu mischen. Das ist ganz unkompliziert! Ihr braucht für das DIY nur zwei Zutaten:

  • Eine Portion Bodylotion
  • Eine Portion Körperöl

Nehmt einfach eure liebste Bodylotion (ich greife dafür gern zur Speick Thermal Sensitiv Body Lotion) und gebt eine Portion davon auf eure Handfläche. Dazu mische ich einen Schuss des Speick Natural Aktiv Körperöls. Anschließend verteile ich meine selbstgemachte Oil-in-Lotion dann direkt auf meiner Haut. Gerade abends nach dem Duschen oder Baden verstärke ich auf diese Weise gern meine Bodylotion und mache sie pflegender für meine trockene Körperhaut. Aber auch morgens funktioniert das gut, denn der Mix zieht schnell in die Haut ein und klebt nicht. Ich mag das seidig-gepflegte Gefühl auf der Haut richtig gern – und auch den Duftmix, denn die Bodylotion und das Körperöl harmonieren für meine Nase sehr gut.

So lasse ich mich doch gern von neuen Trends inspirieren – und ein bisschen Spa im eigenen Bad schadet doch nie!

Eure Julia

Herbstfreuden und Hautpflege

Spätestens wenn Mitte September die ersten Mandelstollen, Spekulatius und Lebkuchen in den Regalen der Lebensmittelhändler auftauchen, weiß ich: Das Jahr setzt zum Schlussspurt an. Es dauert nicht mehr lang, dann leuchten die Blätter in herbstlichen Farben. Für mich fast schon die schönste Zeit des Jahres. Übers Jahr wurde fleißig Kondition getankt. Es ist nicht mehr so heiß. Ideal für ausgedehnte Radtouren und Wanderungen.

speick_herbst_02Das Wetter ist ab Oktober nicht mehr so beständig. Die, noch recht kräftige, Herbstsonne wird oft von Windböen vertrieben und von, mehr oder weniger starken, Regenschauern begleitet. Kein Grund, mich deswegen auf dem Sofa zu verkriechen. Entsprechende Kleidung schützt den Körper und die Speick Men Active Intensivcreme das Gesicht.

speick_herbst_03

Zu Hause freue ich mich auf eine Tasse heißen Tee und die oben erwähnten Leckereien. Allerdings hat die von der Zentralheizung erwärmte Wohnung auch ihre Schattenseiten. An einigen Hautpartien, vor allem an den Schienbeinen, trocknet die Haut aus. Das macht sich mit Juckreiz unangenehm bemerkbar.

speick_herbst_skaliert.jpg

 

Aber auch hier ist Abhilfe einfach. Nach dem Duschen die betreffenden Stellen etwas großzügiger mit Speick Men Active Body Lotion sanft einmassieren wirkt Wunder. Und, vor allem: sofort. Der angenehm frische Duft passt perfekt zur sonst von mir verwendeten Rasierseife und After Shave Lotion. Noch reichhaltiger ist die Speick THERMAL sensitive Body Lotion. Sie ist ideal, wenn die Haut – z.B. nach einem ausgiebigen Bad oder einem Besuch in der Schwimmhalle – ein wenig mehr Pflege benötigt.

Autor: Robert Hill

Im Dreiertest: Unsere Herbstlieblinge

Die bunteste Saison des Jahres ist da! Die Natur zeigt sich in neuen Farben und es wird wieder heimelig-gemütlich in den eigenen vier Wänden. Die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen sind allerdings eine beginnende Herausforderung für die Haut. Bei und nach Herbstspaziergängen muss unbedingt eine reichhaltige Pflege her…

Julia, Ida und Jenny stellen im Dreiertest ganz unterschiedliche Produkte vor, die sie jetzt besonders gerne mögen. Zeit für Schutz, Entspannung und Gemütlichkeit!

 

Julia: Speick Thermal Sensitiv Nachtcreme

speick-nachtpflege-speick-blog_julia-keith

Das Produkt: Eigentlich liebe ich den Sommer – aber der Herbst hat auch seine guten Seiten: Endlich sind die Nächte wieder länger und kühler. Das bedeutet, dass ich besser schlafe und auch wieder mehr Lust auf meine Pflegerituale am Abend habe. Der Wechsel der Jahreszeiten und auch die Heizungsluft machen meine Haut außerdem pflegebedürftiger. Deswegen greife ich nun abends gern zur Speick Thermal Sensitiv Regulierenden Nachtcreme. Sie unterstützt die Hautschutzbarriere, wirkt entzündungshemmend und bewahrt die Feuchtigkeit mit einem Wirkkomplex aus Zuckerrübenextrakt, Linolsäure und Linolensäure sowie Schilfrohrextrakt und Kiefernschwamm (über diesen trendy Wirkstoff habe ich erst neulich hier auf dem Blog geschrieben). Beruhigend wirkt in der Nachtcreme das Thermalwasser aus Schlangenbad im Taunus, das reich an Kieselsäure ist. Dazu kommt eine Braunalge aus der Bretagne, die die Hyaluronsäure-Produktion sowie Collagen-Synthese in der Haut anregt.

So habe ich getestet: Ende September habe ich noch ein bisschen Sonne in Südfrankreich getankt. Meiner Seele hat das auf jeden Fall gut getan, allerdings fühlte sich meine Haut dadurch etwas trockener an. Nach meiner Rückkehr sanken die Temperaturen hier in Deutschland gleich Anfang Oktober stark, so dass ich bereits die Heizung anstellen musste. Meine Haut war also deutlich trockener als sonst im Herbst. Jeden Abend habe ich deshalb die Thermal Sensitiv Regulierende Nachtcreme auf meine gereinigte und auch befeuchtete Haut aufgetragen. Eine dünne Schicht reicht mir dabei vollkommen aus! Die Creme duftet – wie auch die anderen Cremes aus der Speick Thermal Sensitiv-Linie – etwas blumig bis fruchtig, aber schön dezent.

Mein Fazit: Die Nachtcreme hat eine reichhaltige Textur und schützt die Haut mit einem zartem Film vor Feuchtigkeitsverlust. Auf meiner tendenziell eher trockenen und auch nicht mehr ganz jungen Haut zieht sie gut ein und hinterlässt ein gepflegtes Gefühl. Die Creme bietet meiner Haut nicht nur Lipide (mit Sonnenblumenöl, Sheabutter und Kameliensamenöl), sondern auch Feuchtigkeit mit Aloe Vera und Glycerin. Ein wohliges Gefühl, so eingehüllt und gut geschützt abends ins Bett zu sinken. Im Winter – wenn meine Haut noch trockener als jetzt ist – kann ich mir gut vorstellen, die Creme auch als Tagespflege einzusetzen.

 

Ida : Speick Natural Aktiv Körperöl

speick natural aktiv koerperoel ida koenig fuer speick2

Das Produkt: Die Sommerhitze ist nun endgültig vorbei, das heißt für mich: die Sandalen werden in den Herbst-/Winterschlaf geschickt und stattdessen schnüre ich endlich wieder öfter die Wanderschuhe! In meiner Grundausstattung für eine Wohlfühl-Auszeit nach dem Wandern darf ein Produkt auf keinen Fall fehlen – das Speick Natural Aktiv Körperöl. Mit seiner Basis aus Jojoba- und Sojaöl macht es strapazierte Füße wieder samtig-weich.  Dazu wärmt und verwöhnt es auch die gesamte Körpermuskulatur. Der feine, krautig-frische Duft sorgt außerdem für ein heiteres Gemüt, während der enthaltene Speick-Extrakt für Entspannung sorgt. Das Öl ist übrigens vegan.

So habe ich getestet: Verwenden lässt das Speick Natural Aktiv Körperöl sich auf vielfältige Weise. Von Kopf bis Fuß trage ich es am liebsten auf, wenn die Haut noch leicht feucht ist – also direkt nach dem Duschen. Dank des komfortablen Pumpspenders lässt das Öl sich dabei kleckerfrei und bedarsfgerecht dosieren. Wenn es eine etwas „fußbetontere“ Home Spa-Einheit sein soll, dann macht das Körperöl sich gleich in dreifacher Hinsicht gut: Zunächst gönne ich mir ein warmes Fußbad, bei dem ich das Körperöl als Badezusatz verwende. Anschließend nutze ich das Öl in Kombination mit feinem Meersalz oder Rohrzucker für ein Fußpeeling. Danach massiere ich die Füße wiederum gern noch mit wenigen Öl-Tropfen zusätzlich ein und lasse diese einen Moment einziehen, ehe ich in warme Kuschelsocken schlüpfe und die Beine hochlege. Und wenn ich mal so richtig abtauchen möchte, dann eignet sich das Natural Aktiv Körperöl auch für selbstgemachte Badebomben.

Mein Fazit: Das Speick Natural Aktiv Körperöl macht sich grundsätzlich das ganze Jahr über toll, aber in den kühleren Monaten mag ich es als mein persönliches „Wanderöl“ am liebsten. Mit seiner pflegenden, aber schnell einziehenden Textur, dem ausgewogenen und dezenten Duft und dem einzigartigen Speick-Extrakt passt es perfekt in eine entspannende und gleichzeitig erfrischend Pflege- und Wohlfühl-Routine nach sportlichen Aktivitäten jeglicher Art.

 

Jenny: Speick Kerze im Glas

Kerze_skaliert.JPG

Das Produkt: Herbstzeit ist für mich Kuschelzeit. Es gibt doch nichts schöneres, als nach ausgedehnten Spaziergängen oder Waldbaden unterm bunten Blätterdach aus der frischen Luft heim zu kehren. Die wohlige Wärme auf der Couch genieße ich dann mit meinen beiden Hunden bei einem heißen Kakao und Kerzenlicht. Genau richtig für die Speick Kerze… Sie besteht aus reinem Rapswachs in Kombination mit dem typisch-krautigen Duft, natürlich ohne Zusatzstoffe. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, die exklusiv in der SPEICKwelt Stuttgart , im Werksverkauf, und online im Speickshop erhältlich sind. Mein Favorit: Die Duftkerze im Original Weckglas. Sie kommt ganz traditionell mit Metallbügeln, Gummiband und Glasdeckel. Das sieht nicht nur schick aus, sondern bewahrt auch ihr Aroma. Das natürliche Wachs in herbstlichem Rot verströmt schon beim Öffnen den unvergleichbaren Speick-Duft. Spätestens wenn man den Docht entzündet, verbreitet sich der zarte Dunst im ganzen Raum.

So habe ich getestet: Deckel abheben, anzünden und genießen – so einfach gewinnt man Wohlfühlzeit mit Speick. Bei mir brennt die Kerze gern während ich mir ein Bad gönne, beim Lesen (oder Hörbuch lauschen) im Wohnzimmer oder auch als Teil eines herbstlichen Arrangements auf dem Küchentisch.

Mein Fazit: Das perfekte Produkt, wenn man auch abseits kosmetischer Anwendungen das Speick-Aroma genießen möchte. Dank der hübschen Aufmachungen, eignet sie sich auch prima als Geschenk und zum Dekorieren. Letztes Jahr habe ich zum Beispiel den Advent mit 4er Kombinationen erhellt. Fast schade, dass man dieses Lieblingsstück nicht überall bekommt…

Einen herrlichen Herbst wünschen

Julia, Ida und Jenny

ALKOHOL: MIT ODER OHNE?

Ein gutes Glas Wein oder ein heißer Amaretto können verlockend sein – ansonsten könnte ich gut und gern auf Alkohol verzichten. Zumindest bei den Drinks…

In Sachen Kosmetik gehe ich dem Rohstoff hingegen nicht aus dem Weg, schließlich bringt er nützliche Eigenschaften mit. Trotzdem gibt es viele Vorurteile gegenüber Alkohol und auch im Tiegel ist er nicht jedermanns Sache. Zeit für eine Gegenüberstellung.

Alkohol unsplash

Genuss in Maßen: Das gilt für alkoholische Getränke ebenso, wie für den Rohstoff in Kosmetik (Foto: unsplash)

Alkohol trocknet aus – immer?

Das wohl häufigste Vorurteil gegenüber Hochprozentigem. Ist da was dran? Leider ja… Sensibelchen mit einem sehr trockenen, empfindlichen Teint sollten Alkohol wegen seiner Fettlösekraft tatsächlich nur in Maßen an ihre Haut lassen. Aber: Es kommt immer auf die Art der Verwendung an. Bei Cremes oder Bodylotions verfliegt ein Großteil des Alkohols bereits beim Auftragen – ohne von der Haut aufgenommen zu werden. Chemische Konservierungsmittel hingegen, setzten ihre bakterizide Wirkung auf der Haut fort – ein NoGo, wenn man die natürliche Barrierefunktion bewahren will. Synthetische Haltbarmacher wie Parabene dringen zudem in den Körper ein und wirken dort wie Hormone. Risiken, die mit Alkohol konservierte Kosmetik nicht birgt.

Bei Tonics, Gesichtswässern und After Shaves hingegen, sollten Mimosen ein wenig Acht geben: Sie enthalten einen höheren Anteil Alkohol und können bei empfindlicher Haut zu viel Talg entfernen. Hier bleibt ja immernoch die Wahl, auf Produkte ohne den Rohstoff zu setzen.

IMG_5944b

Nicht nur für sensible Haut: Bei der Reinigung ist der Verzicht auf Alkohol oftmals besser.

 

Alkohol konserviert und ist Duftstoffträger

Wo wir vorhin schon beim Thema Konservierung waren, kommen wir gleich zu einem großen Vorteil des Rohstoffes: Es gibt neben Alkohol kaum eine natürliche Substanz, die so wirksam gegen Bakterien ist. Kein Wunder, dass er so häufig in Naturkosmetik steckt. Schon eine Konzentration von um die 10 Prozent schützt cremige Rezepturen zuverlässig vor dem Verderb. (Wegen ihres hohen Wasseranteils sind diese nämlich deutlich keimanfälliger als Öle). In Deos hält Alkohol außerdem Bakterien in Schach, die für Geruchsbildung verantwortlich sind. In Tonics und Rasierwässern verhindert er die Entstehung von Entzündungen. Nicht zuletzt brauchen Düfte eine Basis aus Alkohol: Erst wenn er auf der Haut verdunstet, werden die fein schnuppernden Moleküle frei gesetzt.

IMG_5945b.JPG

In Deodorants hat Alkohol definitiv seine Daseinsberechtigung. Aber auch hier geht es ohne.

Bio oder nicht?

Gerade bei Naturkosmetik erscheint eine Frage spannend: Ist Bio-Alkohol eigentlich besser als konventioneller? Ja! Es gibt nämlich deutliche Qualitätsunterschiede: Alkohol, der zum Trinken geeignet ist, ist verhältnismäßig teuer. Konventionelle Kosmetikhersteller setzen deshalb in vielen Fällen eine vergällte Variante ein, die durch den Zusatz von Phthalaten ungenießbar gemacht wurde. Das ist deutlich günstiger – aber auch gefährlich:  Die chemischen Weichmacher sind sowohl fett- als auch wasserlöslich. Werden sie über die Haut aufgenommen, gelangen ins Blut und können bei häufigem Kontakt krank machen.

In grüner Pflege sind Phthalate hingegen tabu. Stattdessen wird Bio-Alkohol verwendet, der oftmals Lebensmittelqualität hat. Falls er doch vergällt wird, geschieht dies durch den Zusatz ätherischer Öle. Das verlängert einerseits die Haltbarkeit und verleiht obendrein einen wunderbaren Duft.

Arbeit im Untergrund

Auch wenn man dieses Einsatzgebiet oft gar nicht im Kopf hat, wirkt Alkohol oft schon vor der eigentlichen Herstellung an der Entstehung von Rezepturen mit: Er ist nämlich ein exzellenter Helfer bei der Extraktion von naturkosmetischen Rohstoffen: Da er sehr gut Fett lösen kann, eignet er sich perfekt, um Pflanzen wasserunlösliche Wirkstoffe zu entlocken. Der Undercover-Einsatz erfolgt meist mit der Herstellung eines wässrig-alkoholischen Auszugs. Ohne ihn bliebe uns so manch pflanzlicher Schatz schlichtweg verborgen…

Es gibt eben Dinge, die deutlich besser sind, als ihr Ruf…

Eure Jenny

 

 

speick-naturkosmetik-verpackung-ida-koenig-fuer-speick

Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 1: Verpackungen

KosmetiknutzerInnen sind heute kritischer und informierter denn je. Sie möchten immer häufiger genau wissen, was in einem Produkt steht, wie es sich mit dem Umweltschutz verträgt und ob es nicht Optimierungspotenziale gibt. Auch die Konsumenten von SPEICK Naturkosmetik sind wissbegierig und schauen gern genauer hin. Daher möchten wir hier auf dem Blog die Gelegenheit nutzen, um Fragen zu beantworten, die immer wieder rund um SPEICK Naturkosmetik auftauchen. Den Anfang macht dabei das vielseitige und komplexe Thema der Verpackungen.

speick-produkte-in-glas-ida-koenig-fuer-speick

Warum sind nicht alle Speick-Produkte in Glas verpackt?

Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich direkt, dass viele Faktoren die Suche nach der geeigneten Verpackung beeinflussen. Glas erscheint auf den ersten Blick oft die bessere Alternative zu Plastik zu sein. Wirft man einen Blick auf die Gesamt-CO2-Bilanz, ist das jedoch nicht zwingend der Fall, denn Glas ist vergleichsweise schwer, muss für den Versand noch zusätzlich bruchsicher verpackt werden und sorgt für hohe Transportkosten.

Außerdem bringt Glas im Badezimmer natürlich auch immer ein Sicherheitsrisiko mit sich – niemand möchte schließlich Scherben in der Dusche, im Waschbecken oder auf den Fliesen haben. Manche Produkte ließen sich in Glas auch einfach gar nicht realisieren, oder sind euch z. B. schon einmal Deosticks in einer Glasverpackung begegnet?

Warum ist der Deostick nicht in einer Papierhülse?

Apropos Deostick: hier kommt immer wieder die Frage auf, wieso die Sticks sich nicht in einer Papierhülse befindet, wo diese doch derzeit zunehmend beliebt sind? Hier sind es ebenfalls verschiedene Faktoren, die Speick vor Herausforderungen stellt – von der Abfüllung bis zur Anwendung. Die flüssige Deomasse wird heiß in die entsprechende Hülse gegossen. Damit diese nicht ausläuft, muss sie natürlich dicht sein. Das ist bei Papphülsen ein Problem. Zudem kann Pappe  die Deostickmasse aufsaugen, wenn sie innen nicht (in der Regel mit Plastik) beschichtet sind. So ein Materialverbund, z. B. aus Plastik und Pappe, lässt sich dann aber wiederum nicht so einfach entsorgen, da man die Materialien nicht mehr trennen kann.

Papphülsen lassen sich bei Deosticks außerdem nicht so komfortabel handhaben wie die Plastikhülsen. Hülsen aus Pappe können bisher nicht mit einem Drehmechanismus ausgestattet werden, bei dem die Stickmasse sich gleichmäßig nach oben „schraubt“, sondern der Boden der Hülse muss nach oben gedrückt werden. Der Stick selbst muss dann wiederum immer wieder mit den Fingern nach unten zurück geschoben werden. Viele Konsumenten wünschen sich aber gerade bei einem Alltagsprodukt wie Deo, dass es schnell, einfach und sauber zu handhaben ist. Deshalb setzt Speick bei den Deosticks auf eine Hülse aus Kunststoff.

speick-verpackung-bio-pe-ida-koenig-fuer-speick

Was ist Bio-PE? Was ist daran besser als an „normalem“ Plastik?

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: der Sache mit dem Bio-Polyethylen. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr – also einem nachwachsenden Rohstoff – hergestellt wird. Damit unterscheidet er sich schon einmal grundlegend von Kunststoffen, die auf Erdöl basieren. Im Vergleich zu „normalem“ PE verursacht Bio-PE weniger CO2 bei der Herstellung. Das Zuckerrohr selbst trägt über die Fotosynthese dazu bei, dass CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird.

Die Verpackungen der Organic 3.0 Produkte bestehen komplett aus Bio-PE, ebenso wie die Flaschen des Speick Men Duschgels, des Natural Deo Dusch und des Natural Duschgel Sensitive. In Verpackungen anderer Produkte, wie bspw. den Sonnencremes und vielen weiteren in Tuben verpackten Produkten, ist ein sehr hoher Anteil an Bio-PE enthalten.

Wäre es nicht sinnvoller, recycelte Plastikverpackungen zu benutzen?

Die Vorstellung hat etwas fast schon romantisches: Müll wird aus dem Meer gefischt oder an den Küsten gesammelt, wiederaufbereitet und schließlich als neue Tube, Flasche oder Tiegel weiterverwendet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, da im Zuge der Sicherheitsbewertung immer abgeschätzt werden muss, inwiefern Schadstoffe aus dem Material, dessen Ursprung man ja nicht kennt, in das abgefüllte Produkt übergehen können – Migrationsrisiko nennt sich das.

speick-seife-verpackung-ida-koenig-fuer-speick

Warum sind einzelne Speick-Seifen in Folie eingepackt?

Auf den ersten Blick erscheint ein Produkt wie Seife ja geradezu prädestiniert dafür zu sein, gar nicht oder nur in einem dünnen Pappkarton verpackt zu werden. An sich ist das auch möglich, solange bestimmte Pflichtangaben mit Hilfe eines Etiketts auf der Seife aufgebracht werden. Dazu zählen u. a. Angaben zu den INCI, dem Gewicht und dem Hersteller.

Hinzu kommt die Herausforderung bei der Verwendung ätherischer Öle (mehr zum Thema der natürlichen Duftstoffe erfahrt ihr hier). Ätherische Öle sind von Natur aus flüchtige Substanzen, sodass eine geeignete Verpackung auch dafür sorgt, dass die Seife, wenn sie bei euch zuhause landet, noch genauso gut duftet wie zum Zeitpunkt der Herstellung.  Bei Speick findet ihr im Sortiment sowohl unverpackte Seifen als auch solche in FSC-zertifizierten Kartons. Lediglich die Melos-Seifen sind in Folie verpackt. Und diese besteht wiederum aus Holzcellulose und ist kompostierbar.

Warum gibt es nicht noch mehr Produkte, die unverpackt sind?

Die Frage lässt sich relativ einfach beantworten: flüssige Produkte benötigen eine Primärverpackung. Im Unverpacktladen ist das der Kanister, aus dem sie abgefüllt werden. Im Sortiment von Speick ist es hingegen die Tube oder Flasche. Die Verwendung bestimmter Rohstoffe und auch die Art der Herstellung ermöglichen es an vielen Stellen nicht, einfach aus einem flüssigen ein festes Produkt zu machen (zum Beispiel festes Shampoo anstelle von Flüssigshampoo), um auf eine Primärverpackung verzichten zu können.

speick-naturkosmetik-verpackung-ida-koenig-fuer-speick

Ihr seht, die Frage nach der idealen Verpackung ist keine einfache – viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Mehr zu diesem komplexen Thema könnt ihr auch in diesem Beitrag erfahren. Speick hält in jedem Fall immer die Augen und Ohren offen auf der Suche nach den bestmöglichen Lösungen, die euch als Konsumenten zufriedenstellen und gleichzeitig zur ganzheitlich nachhaltigen Philosophie von Speick passen – insbesondere in Hinblick auf die Umwelt.

Eure Ida

Back to the roots: Die Rückkehr zum Rasierhobel

Irgendwann in der Vergangenheit wurde mein Rasierhobel durch einen Systemrasierer ersetzt. Doch die Zylinder mit Rasierschaum und die immer teurer werdenden Systemklingen machten meinen Sohn und mich irgendwann nachdenklich. Sollten wir beide uns nicht doch wieder einen altbekannten Hobel zulegen und zum Seifenaufschläger werden? Nach einem Besuch in der örtlichen Drogerie haben wir uns entschieden, den Schritt zu wagen. Blieb nur noch die Frage nach der richtigen Rasierseife offen…

Eine nützliche Informationsquelle war das Nassrasur-Forum. Welcher Hobel und welche Klinge sind die richtigen für mich? Welche Seife ist verträglich, gut in der Handhabung und gut verfügbar? Hier bekamen wir Antworten.

Mein Weg zur Speick Men Active Rasierseife

Vor einiger Zeit gab es dort einen Post im Memberbereich: Es wurden Tester für die Speick Rasierseife gesucht. Schon länger liebäugelte ich damit, mir im örtlichen Drogeriemarkt einen Tiegel mitzunehmen. Ich ließ es aber, da noch ca. 1 kg Rasierseife unterschiedlichster Hersteller im Schrank lagerten, und die Kosmetik meiner Frau deswegen umziehen musste. Das was Stress! Deshalb bin ich etwas vorsichtig beim Neukauf… Doch nun konnte ich nicht anders –  fix eine Mail geschrieben und auch fix eine nette, positive Antwort erhalten. Einen Tag später kam schon ein Paket mit einem Tiegel Speick Men Active Rasierseife an.

392_Speick Men_Active_Rasierseife_300

Im Test

Erst einmal den Barcode durch CodeCheck geschickt: erfreulich gut! Jetzt aber den Tiegel aufgemacht: Cremige Konsistenz, leichter Citrusgeruch, sehr angenehm, nicht künstlich.

Pinsel eingesetzt und Seife aufgenommen, ohne Problem. Dann mit den Dachshaarpinsel einen sehr cremigen Schaum im Tiegel erzeugt in erfreulich kurzer Zeit. Auch mit dem synthetischen Pinsel war die Schaumbildung die gleiche. Zum Test 5 Minuten stehen gelassen. Immer noch schön cremig, fällt nicht zusammen, ganz leichte Bläschenbildung.

Nach Vorbereitung des Gesichtes, den Schaum aufgetragen und ca 2-3 Minuten gewartet. Der Schaum war immer noch sehr sahnig. Nun den Hobel angesetzt: Er gleitet problemlos über das Gesicht, auch bei den bekannten Problemzonen keine Schwierigkeiten. Die Stoppeln werden sanft abgetrennt und nach nur einem Durchgang hat man ein sehr gutes Ergebnis. Da noch Seife im Tiegel war, entschied ich mich trotzdem für einen zweiten Durchgang gegen den Strich. Klasse weich wie ein Kinderpopo!

Der Citrusgeruch ist bei der Rasur präsent, verfliegt aber recht schnell, ich finde das gut. Im Sommer ist für mich Citrus sehr angenehm. Es traten keine kleinen Schnitte auf, auch keine Reizung der Haut , sehr angenehm!

Die Seife wurde mehrmalig benutzt und das Ergebnis war immer das gleiche. Auch die Ergiebigkeit scheint hoch zu sein und der 150g Tiegel recht lange zu halten.

Speick Men Active_Rasierpflege

Zusammenfassung

Eine sehr ergiebige und preiswerte Seife bei ausgesuchten Inhaltsstoffen. Die sollte Mann ausprobieren. Dazu ist sie noch sehr gut erhältlich in vielen Drogeriemärkten. Das ist aus meiner Sicht nachhaltiger, da kein separater Versand nötig ist. Die anderen Rasurprodukte von Speick unterscheiden sich in der Beduftung und leicht in der Zusammensetzung.

Nun muss ich ohnehin noch mal schauen: 150g kann ich nicht im Flieger mitnehmen. Den Rasierstick mit 50g habe ich in meinem Drogeriemarkt nicht gefunden und es gibt den nicht mit Citrus. Mal sehen wie der ist, wenn er mir in die Finger kommt…

Wenn ich jetzt noch einen Wunsch frei hätte: Rasierseife von Speick mit feiner Mandelnote und eine mit Eukalyptus mit leicht kühlender Wirkung…

Peter B.