Goodbye, Gudrun! Abschied von einem Urgestein bei Speick

Es wirkt ein wenig realitätsfern, dass der Tag tatsächlich gekommen ist: Nach fast 30 Jahren bei Speick packt unsere Gudrun heute tatsächlich zusammen. Als Leitung Marketing und Produktmanagement hat sie die Unternehmensgeschichte über lange Zeit mit geprägt und kann auch beim Abschied nicht leugnen, dass sie ein Fan der Marke bleiben wird. Im Interview verrät sie einen Auszug aus 1.000 schönen Geschichten und was sie in nächster Zeit vor hat…

 

Gudrun, wie lange warst du eigentlich genau an Bord?

Im April 1991 habe ich den Job als Werbe-Assistentin gestartet. Diese Berufsbezeichnung gibt es meiner Meinung nach heute gar nicht mehr … Nach 3-jährigem berufsbegleitenden Studium zur Marketing- und Kommunikationswirtin habe ich 2001 die Leitung Marketing übernommen. 2008 kam dann auf meinen eigenen Wunsch die Leitung für das Produktmanagement dazu. Ich war und bin der Meinung, dass alle Kommunikation rund um das Unternehmen und die Produkte aus einem Guss sein sollte. Das hat sich bis heute sehr bewährt: Was in Kurzform auf der Verpackung steht, findet sich im gleichen Sound, aber unterschiedlicher Ausarbeitung in der Broschüre, online und wo auch immer wieder. Wenn ich jetzt nachrechne, bin ich also seit 28 Jahren im Unternehmen und seit 18 Jahren in leitender Position.

 

Ein paar kleinere Abschiede gab es in der Vergangenheit ja schon. Welches Produkt aus dem ehemaligen Sortiment vermisst du am meisten?

Ganz ehrlich: keines! Da wir unser Sortiment ja nicht ständig umorganisieren, sind unsere Produkte ziemlich beständig am Markt, was ich als bisherige „Markenpäpstin“ auch super gut finde.

 

Welche Markteinführung war die spannendste?

Oh weh – die waren doch alle spannend! Richtig spannend war unser Relaunch zwischen 2008 und 2010, mit dem wir anfingen, das neu geschaffene Speick Naturkosmetik-Dach mit den unterschiedlichen Farbcodes zu kommunizieren. Das war auch deswegen höchst aufregend, weil wir im Vorfeld zwar ahnen konnten, dass unsere Idee auch funktionieren kann. Wir wussten es aber definitiv nicht. Was wieder zeigt: no risk – no fun! Aus heutiger Sicht können wir stolz sagen, dass es nichts Besseres hätte geben können.

 

Verrätst du uns auch deinen größten Flop bei Speick?

Eigentlich sind einzelne Flops ziemlich wichtig – einfach, um auch mal zu merken, wo die Grenzen sind und was gar nicht geht. Was wir leider am Markt tatsächlich nicht etablieren konnten, war unsere Speick Thermal Sensitiv Getönte Tagescreme in zwei Farbtönen. Das Produkt war super, aber offensichtlich hat uns in der Öffentlichkeit die Kompetenz für diese Spezialgesichtspflege doch noch gefehlt. Das fand ich total schade, da die Creme ein echt tolles Produkt war. Ich habe mir tatsächlich einen kleinen Vorrat angelegt, von dem ich heute noch zehre.

 

Was war deine Lieblings-Aufgabe?

Ich habe unheimlich Spaß daran, strategisch immer wieder neue, weitere Wege zu gehen. Derer gab es sehr viele in meiner Laufbahn. Unsere konsequent ganzheitlich nachhaltige Arbeit seit 2008 mit großen Erfolgen wie dem DNP 2013 oder dem CSR-Preis 2014 und viele andere Preise, mit denen wir seit 2011 durchgängig bestätigt werden, gaben großen Ansporn. Tatsächlich gibt es ganz viele Lieblingsaufgaben: 1998 (also eher am Anfang meiner Laufbahn) hatte ich unseren großen Tag der offenen Tür gemanagt. Und im vergangenen Jahr habe ich zum 90-jährigen Unternehmensjubiläum eine schicke 5-wöchige Ausstellung im alten, komplett neu sanierten Stuttgarter StadtPalais organisiert. Ich finde, Events sind immer wieder ganz individuell und bringen wahnsinnig viel Feedback. Und wenn sie gut gemacht sind, sind sie sicherlich auch ein guter Imagefaktor.

 

Was kannst du für dich persönlich mitnehmen?

Ich nehme mit, dass es sich immer lohnt, hartnäckig für Projekte zu kämpfen. Das gilt ja zum Schluss geschäftlich und privat 365 Tage im Jahr. Auch wenn es intern mal schwierig war, alle zu überzeugen, wie z.B. beim Speick Organic 3.0-Projekt, wo es 2015 erstmalig um kreislauffähige Produkte ging. Heute wissen wir, dass der Markt diese Produkte braucht. Und wir bleiben natürlich auch in Zukunft dran. Und ich nehme mindestens 1.000 schöne Geschichten mit, die ich ohne das Unternehmen und meine Kolleg*innen so nie erlebt hätte.

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Ganz ehrlich: Welche Produkte nutzt du weiter?

Das glaubt mir jetzt eh niemand. Aber tatsächlich bin ich durch und durch Speick-Fanfrau, und das werde ich auch bleiben. Ich nutze wirklich aus allen Bereichen Produkten, und bestreite meine tägliche Körper- und Gesichtspflege inzwischen schon lange ausschließlich mit Speick-Produkten. Ehrlich! Natürlich probiere ich nebenher auch immer wieder Produkte von Mitbewerbern aus – das macht ja auch Spaß. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich eine große Speick-Freundin bleibe.

 

An wen übergibst du das Ruder?

Bereits Weihnachten 2017 habe ich intern kundgetan, dass ich mich gern in die Freizeit entlassen möchte. Nachdem Anke nun auch schon das 9. Jahr im Unternehmen ist, haben wir uns mit der Geschäftsleitung einhellig dazu entschlossen, ihr den Marketing-Stab in Zusammenarbeit und entsprechend geteilten Arbeitsbereichen mit Valentin Teuffel zu übergeben. Das finde ich gut und richtig, und ich bin sicher, dass unsere Arbeit in Marketing und Produktmanagement in ruhigen Gewässern weiter laufen wird – natürlich mit allen notwendigen Veränderungen inklusive.

 

Was wünscht du dir von deinen Kollegen, deinem Chef und vom Unternehmen Speick für die Zukunft, damit du weiter Markenfan bleibst?

Das aus heutiger Sicht auch zukünftig ruhige Fahrwasser gibt mir die innerliche Ruhe, mich verabschieden zu können. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die Marke verantwortungsvoll weitergeführt wird, und die der Zeit entsprechenden Veränderungen rechtzeitig erkannt werden. So lebt die Marke Speick jederzeit up to date weiter – hoffentlich für die nächsten 90 Jahre.

 

Was hast du jetzt vor? Vielleicht bleibt Zeit zum Speick ernten?

Ihr werdet es nicht glauben: Nichts, ich habe definitiv mal bis Ende diesen Jahres nichts vor. Ich werde einfach meine endlose Freizeit genießen, mich mehr um Familie, Freunde, Haus und Garten kümmern, was immer ein wenig zu kurz kam. Und ja – wer weiß, ob ich mal bei der Speick-Ernte mithelfe … man soll nie „nie“ sagen! Für mich als Fan aller Meeresregionen sind die wunderschönen, bis oben bewachsenen Nockberge schon immer DIE Ausnahme. Und wenn es nicht die Speick-Ernte ist, dann nehme ich die tolle Region als Wanderparadies mit kulinarischen Highlights. Und um meine 6 Hühner, die seit März zu Hause täglich auf mich warten, will ich mich ja auch noch kümmern. Bis hierher kenne ich mein Leben lang keine Langeweile. Vielleicht ist das nun die Chance, dieses Gefühl tatsächlich einmal kennenzulernen.

Für mich ganz wichtig: Meinen tollen Job konnte ich so lange auch nur deshalb gut machen, weil ich auf allen Seiten zu jeder Zeit ganz große Unterstützer*innen hatte – in der Geschäftsführung, bei den Kolleg*innen, in der Kommunikation mit unseren wunderbaren Konsument*innen, bei all unseren Partnern. Und natürlich bei Euch allen, die uns und mich immer aufs Neue motiviert haben.

Ein ganz großes Danke auf diesem Weg an Euch alle.

Ein genau so großes Danke an unser Blog-Team Anke, Ina, Caterina, Sylvia und ganz speziell an Ida, Julia und an Jenny! Ohne Euch und die einzigartige Zusammenarbeit wäre dieser tolle Blog nicht möglich!

 

Da bleibt uns nur, mit einem lachenden und einem weinenden Auge „Mach’s gut!“ zu sagen…

Liebe Gudrun, wir werden dich vermissen!

 

Nassrasur mit Speick Men Active

Seit Mitte der 80iger Jahre rasiere ich mich nun – von ein paar kleineren Unterbrechungen abgesehen – mit Rasierpinsel und -seife. Wenn bei einer Unterhaltung unter Männern das Gespräch darauf kommt, dauert es meist nicht lang, bis die Frage nach der „besten Rasierseife“ gestellt wird.

Um es kurz zu machen: Die „beste Rasierseife“ gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Geschmäcker, die Haut und der Bartwuchs. Sicher: Es gibt, in Kupferkesseln handgesiedete Rasierseifen, die aus teuren Rohstoffen hergestellt, exklusive Ergebnisse liefern. Da kostet das edle 100-g-Stück dann auch mal schnell über € 25,-. Erschwerend kommt dazu, dass diese Luxus-Seifen selten im stationären Handel zu finden sind. Man überweist das Geld, oft zuzüglich der Versandkosten, im Voraus. Muss sich überraschen lassen, ob der Duft letztendlich wirklich so begeistert, wie die Produktbeschreibung erhoffen ließ. Im schlimmsten Fall kommt es zu Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen.

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Letztendlich spielt, außer dem Preis, auch die Verfügbarkeit eine große Rolle. Und da kommt die Speick Men Active Seife ins Spiel. Es gibt sie mittlerweile auch in einigen Drogeriemärkten. Dort ist sie – mit knapp unter € 10,-/150g – für ein Naturkosmetikprodukt erfreulich preiswert.

Die Seife wird mit jedem Rasierpinsel problemlos zu dichtem, sahnigem Schaum. Wer sich bisher „nur“ mit Dosenschaum rasiert hat, kann auch mit Men Active Rasiercreme zum „Schaumschläger“ werden. Sie ist, gerade für ungeübte, noch einfacher aufzuschäumen. Das Gleiten ist, egal ob Seife oder Creme, hervorragend: Die Haut wird optimal vor der Klinge geschützt. Die bleibt auch recht lange scharf, da das Barthaar vor der Rasur gut aufgeweicht wird. Kommen wir zum Duft. Der Geruch der Speick-Pflanze, die den Produkten der Walter Rau GmbH den Namen gab, ist sicher nicht jedermanns Sache. Dieser ist zwar auch in der Men-Active-Serie wahrnehmbar, wird jedoch von einem fruchtig-herben Zitrusduft angenehm überlagert. Man(n) riecht nicht parfümiert, sondern frisch.

Wer angesichts der Kunststoffdose, in der sie geliefert wird, Bedenken hat: Nicht jedes Behältnis aus Plastik muss gleich auf den Müll wandern, wenn das Produkt, in dem es geliefert wurde, aufgebraucht ist. Die Speick-Seifendose ist mit ihrem Schraubdeckel für viele Anwendungen im Haushalt jahrelang weiter verwendbar.

Was ich mir jetzt noch von Speick wünsche? Ganz einfach: Auch die anderen Produkte der Men-Active-Serie, wie die After Shave Lotion, das Duschgel, das Haarshampoo oder die Deos sollten vor Ort im Drogeriemarkt erhältlich sein. Und als Tourenradfahrer, der oft mehrere Tage hintereinander stundenlang im Sattel schwitzt: eine gute Sitzcreme.

Robert Hill

Der Autor gehört zu den Mitgliedern des Nassrasur-Forums 

Im Dreiertest: Der Speick Pure Deo Stick

Ohne Aluminiumsalze. Ohne Parfüm. Ohne Alkohol. Dafür mit purer Natur und selbstverständlich mit der hochalpinen Speick-Pflanze. Clean Beauty at its best. DAS ist der Speick Pure Deo Stick! Schon seit der Vivaness 2019 vergrößert er seine Fangemeinde zunehmend. Julia, Jenny und Ida haben das neueste Mitglied der Speick-Deo-Familie während der vergangenen Monate ausgiebig getestet.

 

Julia

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Das Produkt:

Seit ich den Speick Pure Deo Stick im Februar auf der Vivaness entdeckt habe, hat er sich einen festen Platz in meinem Badezimmer erobert. Das Stichwort ‚Pure‘ im Produktnamen ist hier Programm, denn der von Cosmos zertifizierte Deo Stick enthält weder Aluminiumsalze noch Alkohol und auch keine Duftstoffe. Deswegen duftet er einfach etwas zart cremig; wenn ich ganz genau schnüffle, dann vielleicht auch etwas krautig. Das könnte glatt der im Deo enthaltene Salbeiblatt-Extrakt sein, der eine antimikrobielle Wirkung hat und auch die Schweißbildung etwas reduzieren soll. Als Hauptwirkstoff gegen unangenehmen Schweißgeruch ist im Deo Zinkricinoleat im Einsatz. Das Zinksalz der Ricinolsäure neutralisiert Gerüche, selbst wenn sie bereits entstanden sind. Die Textur des Sticks ist gelig-fest.

So habe ich getestet:

Den ersten Test hat der Speick Pure Deo Stick gleich im Februar auf der Vivaness überstanden – mit Bravour! Einen langen und stressigen Messetag fühlte ich mich frisch. Aber das war ja im kalten Februar…. Im Mai, Juni und Juli wurde es deutlich wärmer, es gab ja nun schon einige sehr heiße Tage. Ich war gespannt, wie der Pure Deo Stick sich jetzt schlagen würde! Während meiner Testphase habe ich bemerkt, dass es wichtig ist, den Deo Stick sorgfältig (am besten nicht auf feuchter Haut) und nicht zu sparsam aufzutragen. Also lieber ein bis zweimal mehr damit über die Achsel fahren! Vielleicht macht ihr das sowieso, aber ich bin morgens wohl manchmal etwas zu hektisch gewesen. Denn dann klappt es auch an warmen Tagen mit dem guten Schutz des Deo Sticks: Die beiden Wirkstoffe haften dank des (nicht spürbaren) Films gut auf der Haut. Das Deo fühlt sich auch nicht klebrig an, so dass man sich direkt nach dem Auftragen anziehen kann.

Mein Fazit:

An warmen Tagen lässt mich der Pure Deo Stick von morgens bis abends nicht im Stich, wenn ich ihn wie oben beschrieben in ein bis zwei Schichten aufgetragen habe. Etwas weniger Durchhaltevermögen zeigt er bei mir an superheißen Tagen über 30 Grad, da muss ich am späteren Nachmittag nachlegen (was aber auch unterwegs dank der praktischen Stiftform problemlos klappt).  Besonders toll finde ich die gute Verträglichkeit, meine Achseln lieben den Pure Deo Stick!

 

Jenny

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Das Produkt:

Clean Beauty ist Trend. Die besonders sanfte Pflege, die (je nach Definition) auf umstrittene Inhaltsstoffe, reizende und tierische Bestandteile verzichtet, ist aus Frauenmagazinen, von Instagram und Co. momentan nicht weg zu denken. Wer Speick kennt, weiß dass er im Zusammenhang mit den Produkten ein Modewort wie „clean“ selten zu lesen bekommen wird. UND dass sie die hoch gesteckten Ansprüche des Sauber-Trends trotzdem mehr als erfüllen… So verzichtet der Speick Pure Deo Stick als echte Naturkosmetik nicht nur auf synthetische Rohstoffe jeder Art, sondern auch auf Aluminiumsalze, Parfüm und Alkohol. Die Rezeptur ist außerdem dermatologisch allergologisch getestet und vegan. Gegen Schweißbildung und Gerüche wirken Salbei und Zink. Cleaner es geht wirklich nicht…

So habe ich getestet:

Ganz klassisch habe ich den Stick morgens in meine Pflegeroutine eingebaut und ihn vor dem Ankleiden in einer Auf- und Abwärtsbewegung dünn aufgetragen. Er versprüht sofort angenehme Frische und ist im täglichen Einsatz. Besonders angenehm: Man spürt ihn nicht – kein typischer Deo-Film unter der Achsel. Selbst nach der Rasur kann er ohne Brennen direkt aufgetragen werden, aber wen wundert es, bei all dem Verzicht. Bei Pure ist der Name eben Programm – für mich der Gentleman unter den Deo-Sticks. Man kann sich immer auf ihn verlassen und bei Bedarf kann man den charmanten Begleiter easy nachlegen.

Mein Fazit:

Wenn mich natürliche Deos in der Vergangenheit überrascht haben, kamen sie aus dem Hause Speick. Und auch dieses Mal war es nicht anders. Der Pure Deo Stick wirkt zuverlässig im Alltag, muss nur bei Höchstleistungen oder an sehr heißen Tagen nachgelegt werden. Ich liebe die handliche, bruchsichere Verpackung, sowohl daheim bei Fliesenboden, als auch unterwegs (alternativen Papierhüllen misstraue ich einfach, wenn sie in der Tasche mal gequetscht werden oder nach einigen Anwendungen/Transporten strapaziert sind – und Glas ist bei Deos leider auch eher unpraktisch…) Und die ausgesuchten Inhaltsstoffe, lassen mich als Sensibelchen Luftsprünge machen!

 

Ida

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Das Produkt: 

Naturkosmetik-Produkte, die ohne Alkohol und ohne Duftstoffe formuliert sind, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – und das nicht nur bei Allergikern. Und so hat SPEICK einen Deostick entwickelt, der sensiblen Achseln schmeichelt: den Pure Deo Stick. Er ist aber nicht nur sanft zur Haut, sondern soll dank Zinkricinoleat und Salbei-Extrakt auch vor unangenehmer Geruchsbildung schützen. Antioxidative und entzündungshemmende Inhaltsstoffe hat er auch gleich noch im Gepäck, darunter den trendigen Kiefernschwamm-Extrakt.

So habe ich getestet

Vorgestellt wurde Jenny, Julia und mir der Pure Deo Stick auf der Vivaness. Testen wollte ich ihn eigentlich erst daheim, denn auf schweißtreibenden Messebesuchen setze ich lieber auf bereits Bewährtes – sicher ist sicher. Am zweiten Messetag war ich morgens allerdings scheinbar noch etwas verschlafen, denn auf dem Weg in die Messehallen fiel mir auf, dass ich glatt vergessen hatte, zum Deo zu greifen. Daher war mein erstes Ziel an diesem Tag erneut der SPEICK-Stand, an dem ich Ina mit dem Worten: „Ina, ich brauche dringend deine Hilfe!“ aufgeregt begrüßte. So konnte ich den geruchsneutralen Pure Deo Stick gleich einem ersten Härtetest unterziehen – und siehe da: ich war selbst am Abend noch frisch, von Schweißgeruch keine Spur. Ein vielversprechender Start für unseren Dreiertest!

Binnen weniger Wochen hat sich der Stick zu meinem Alltagsbegleiter entwickelt, inzwischen habe ich schon das zweite oder dritte Exemplar in Gebrauch. Er funktioniert bei mir sehr zuverlässig – und das auch beim Sport und an heißen Sommertagen. Ich fahre mit dem gelig-festen Stick zwei- bis dreimal über die trockenen Achseln, der Stick fühlt sich dabei auf der Haut ein wenig kühl an. Gerade jetzt im Sommer empfinde ich das als sehr angenehm. Die Anwendung auf frisch rasierter Haut ist kein Problem. Manchmal lege ich nachmittags noch einmal nach, an Tagen ohne besonders schweißtreibende Aktivitäten bzw. Temperaturen ist das im Prinzip jedoch nicht nötig.

Mein Fazit:

So sehr ich auch auf Düfte in der Körperpflege stehe: der Pure Deo Stick ist in kürzester Zeit zu einem meiner Lieblingsprodukte von SPEICK geworden. Zuverlässig schützt er mich vor Geruchsbildung und ist dabei sanft zur Haut. Wenn ich mein Beautygepäck für den nahenden Sommerurlaub packe, landet der Deostick daher auf jeden Fall mit im Koffer.

 

Meine Tipps für ein kleines Beauty-Reisegepäck

Ich bin beruflich viel unterwegs und mag es gar nicht, einen großen Koffer dabei zu haben. Deswegen stelle ich meine Kleidung möglichst gut kombinierbar zusammen – und genau so gehe ich auch bei meinem Beauty-Gepäck vor.

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Aus zehn mach vier Produkte

Viele Kosmetik-Produkte lassen sich multifunktional einsetzen. Das spart natürlich Platz im Koffer! Aus zehn Produkten können dann einfach mal nur vier werden – hier meine besten Tipps und Tricks für ein kleines Beauty-Gepäck:

  • Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser ist für mich unverzichtbar. Es ist ein pflegendes Gesichtswasser, das man auch zum Abschminken und für die Gesichtsreinigung einsetzen kann. So ersetzt es für mich gleich drei Produkte: Statt eines Make-up Removers nehme ich mit dem Mizellenwasser meine Wimperntusche und Lidschatten ab (brennt überhaupt nicht in den Augen). Ich reinige damit außerdem morgens und abends mein Gesicht: Auch dafür einfach ein bisschen auf einen Wattepad geben und damit über das Gesicht gehen. Theoretisch muss man die Haut danach gar nicht mehr abspülen, ich mache das aus Gewohnheit aber trotzdem. Und schließlich eignet sich das Mizellenwasser auch als Gesichtswasser, das die Haut hydratisiert. Ich gebe einfach ein bisschen davon in die Handflächen und presse die Flüssigkeit sanft in die Haut, bevor ich auf Reisen meine Gesichtspflegeroutine fortsetze.
  • Die Speick Sun After Sun Lotion habe ich hier auf dem Blog schon ausführlich besprochen: Sie basiert auf kühlender und entzündungshemmender Aloe Vera, enthält zellschützende Wirkstoffe und duftet – auch ohne ätherische Öle – zart sommerlich. Ich verwende sie nicht nur als After Sun nach dem Sonnen, sondern auch als cremig-gelig leichte Bodylotion. Ihr drittes Einsatzgebiet: Die After Sun Lotion eignet sich auch bestens als Serum im Gesicht, das ich als hydratisierende Pflege unter der Sonnencreme auftrage.
  • Wenn ich nur wenige Tage unterwegs bin, reise ich am liebsten mit sehr kleinem Gepäck. Da ich Bodylotions und Cremes nicht so gern umfülle, begleitet mich oft die Thermal Sensitiv Nährende Hand- und Nagelpflege als Bodylotion: Die handliche Tube passt in jeden Kulturbeutel und macht sich bestens als pflegender Bodylotion-Ersatz. Als Handpflege verwende ich sie natürlich ebenfalls, manchmal sogar auch für die Füße.
  • Dieser Tipp funktioniert vielleicht nicht bei allen Haarlängen oder Haartypen – ich mit meinen kurzen Haaren greife aber öfter einfach mal zu einem gut formulierten Duschgel statt zu einem Shampoo, wenn es im Bad schnell gehen muss. Auf der Tube Speick Men Active Duschgel steht übrigens auch, dass man das Duschgel sowohl für den Körper als auch die Haare verwenden kann. Im nassen Haar verteilt schäumt das Duschgel gut auf, nach zwei Waschdurchgängen (mache ich immer) fühlt sich mein Haar sauber und locker an. Auch meine Haut mag das Duschgel mit dem würzigen Duft.

Ich hoffe, meine Tipps konnten euch ein bisschen inspirieren, noch mehr aus den Naturkosmetik-Produkten von Speick rauszuholen!

Eure Julia

 

SPEICK SUN: Wirkung und Anwendung

Wir können ihn Euch gar nicht oft genug ans Herz legen: Den Mineralischen Lichtschutz von SPEICK SUN. Was aber, wenn Ihr ein Sonnenschutzprodukt nicht solo verwenden wollt, sondern zusammen mit Gesichtscreme, Serum oder Make-up? Susanne Gans, Leiterin Labor, verrät Euch, worauf Ihr achten müsst.

In Julias Beitrag habt Ihr ja kürzlich schon einiges über Mineralischen Sonnenschutz erfahren. Heute gibt Susanne Euch noch ein paar zusätzliche Tipps, insbesondere was die Anwendung betrifft. Aber zunächst die Basis…

Innen und außen: Die Wirkung von Lichtschutzfiltern

Im Gegensatz zu organischen Lichtschutzfiltern der konventionellen Cremes, welche die energiereiche Strahlung die zu Sonnenbrand führt, in der Haut in langwelliges IR Licht umwandelt, spielt sich bei den mineralischen Lichtschutzfiltern die Lichtschutzwirkung auf der Haut ab. Hier wird die Energie größtenteils abgeleitet, indem die UV Strahlung reflektiert wird. Damit kommt die UV Verbrennungsenergie erst gar nicht in die Haut.

Kein Platz mehr: Kompaktmodell oberste Hautschicht

Medizin Kompakt

Quelle: Medizin Kompakt

Gesetzlich geregelt dürfen Sonnencremes mit Zinkoxid bis zu 25 % von diesem Mineralanteil enthalten. „Solche Sonnencremes mit hohen Anteilen an mineralischen Lichtschutzfiltern muss man in die oberste Hautschicht einarbeiten, damit diese unsichtbar werden und von dort die UV Strahlung reflektieren kann“, so Susanne Gans. Diese oberste Hautschicht ist, wenn keine Hornhautausbildung vorliegt, mit bis zu 0,05 Millimetern nicht besonders dick. „Wird zuvor die Haut mit anderen Präparaten verstopft, dann ist klar, dass die oberste Hautschicht, die ja eine Barriere darstellt, schon aufgefüllt ist und keine Sonnencreme mehr aufnehmen kann“, erklärt die Expertin.

Werden vor der Sonnencreme also verschiedenste Produkte aufgetragen, dann kann sich dadurch das Anwendungsergebnis verschlechtern. „In diesem Fall bleibt unsere Sonnencreme tatsächlich auf der Haut liegen und geht nicht hinein und die Creme ist auf der Haut damit auch sichtbar. Dadurch glänzt die Haut auf Grund des eigenen Fettanteils der Cremes. Das auf der Haut liegende mineralische Zinkoxid reflektiert nun zum Teil auch das sichtbare Licht. Die Reflexion von sichtbarem Licht führt zu einem Weißeffekt auf der Haut“, so beschreibt Susanne Gans das unnötige Weißeln.

Weniger ist mehr – oder wenn UV-Schutz gleichzeitig pflegt

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Was also tun, in Sachen Hautpflege? „Die gute Nachricht ist, dass wir nicht nur eine Creme mit einem exzellenten  Sonnenschutz bieten, sondern alle unsere Sonnenpräparate unseren eigenen Reparatur- Wirkkomplex enthalten und die Haut optimal pflegen. Die Sonnencreme ist so konzipiert, dass schon beim Sonnenschutz die Hautbarriere optimiert und repariert wird. Eine zusätzliche Hautpflege ist nicht notwendig“, so Susanne Gans.

Das kann SPEICK SUN: Die 24 Stunden-Langzeit-Feuchtpflege aus der Zuckerrübe sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Zellen um die Hautbarriere (Typ Backsteinmauer, die Zellen sind die Backsteine) zu optimieren. Mehr extrazelluläres Wasser sorgt für einen optimalen Verhornungsprozess und wirkt gegen Hauttrockenheit für einen strahlenden Teint.

Das Vitamin F der Distel, das sind essentielle Fettsäuren, baut sich zwischen den Zellen in die Hautbarriere ein (vergleichbar mit dem Mörtel einer Backsteinmauer) und schließt damit Lücken aus denen ansonsten Wasser aus der Haut entweichen kann und Schadstoffe eindringen können. Eine intakte geschlossene Haubarriere sorgt für mehr Feuchtigkeit in der Haut, wirkt Austrocknung entgegen und macht die Haut weich und geschmeidig. Susanne Gans weiß: „Der Schutzfaktor durch eine intakte geschlossene Hautbarriere ist auch nicht zu unterschätzen, denn alles, was an Schadstoffen in die Haut gelangen kann, ist mehr oder minder in der Lage, schädigende freie Radikale zu erzeugen und beschleunigt die Alterungsprozesse.“ Und das wollen wir ganz bestimmt nicht…

Schilfrohrextrakt wirkt Phototoxizität entgegen, so dass toxischen Wirkungen die durch Sonne ausgelöst werden können vorgebeugt wird. Er wirkt Histaminausschüttung (wird in der Haut durch Allergene ausgelöst) entgegen und damit auch deren Folgeerscheinungen wie Rötungen und Juckreiz.

 Bei Bedarf nachlegen: Make-up und Sonnenschutz

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Foto: unsplash

„Wer auf sein Make-up auch bei der Verwendung unserer Sonnencreme nicht verzichten möchte, kann das Make-up nach dem Eincremen mit unseren Sonnencremes verwenden. Das Make-up legt sich dann auf die optimal geschützte und gepflegte Gesichtshaut“, verrät die Laborleiterin.

Nur eins sollte man bedenken: Sonnencremes bieten keinen absoluten Sonnenschutz. Die Zeit bis zum Sonnenbrand wird um die Zeit des angegebenen Lichtschutzes verlängert (im Vergleich ohne Sonnenschutzmittelverwendung). So kann man mit einem Sonnenschutzpräparat mit einem Lichtschutzfaktor von 30 also 30 Mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnenschutz. Wichtig ist, dass die Sonnencremeanwendung in regelmäßigen Abständen, abhängig vom Hauttyp und den äußeren Umgebungsfaktoren, wiederholt wird.

„Bei der Verwendung eines Make-ups muss dieses leider vor dem Nachcremen entfernt und danach erneuert werden“, so Susanne Gans. „Elementar ist es, jede Zusatzpflege auf die Sonnencreme, nicht unter die Sonnencreme zu legen!“ … oder einfach im Sommer darauf zu verzichten…

Eure Jenny

 

PS: In der aktuellen Ausgabe des Testmagazins von Stiftung Warentest, Veröffentlichungsdatum 27. Juni 2019, wurde die Speick Sun Sonnencreme LSF 30 mit „mangelhaft“ bewertet.

Lt. Stiftung Warentest ist der LSF 30 unterschritten. Dazu findet Ihr auf der Website eine ausführliche Stellungnahme, in der die von einem akkreditierten Labor ermittelten LSF der Sonnenschutzprodukte eingesehen werden können. Lest am besten selbst und wendet Euch bei Fragen gern an das Speick-Team!

 

 

 

 

Speick Naturkosmetik ohne Duftstoffe

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, Kosmetik ohne Duftstoffe zu verwenden: Manche Menschen bevorzugen neutral riechende Produkte, andere hingegen müssen aufgrund von überempfindlicher Haut oder Allergien darauf verzichten. Da wird es doch mal Zeit, hier alle Produkte von Speick Naturkosmetik aufzulisten, die ohne Duftstoffe auskommen. Spoiler: Sie müssen deshalb gar nicht langweilig sein!

Was Duftstoffe sind

Duftstoffe können sowohl synthetisch hergestellt werden als auch von Pflanzen stammen. In der INCI-Deklaration werden sie mit den Worten Parfum oder Aroma bezeichnet. In zertifizierter Naturkosmetik sind ausschließlich Duftstoffe natürlichen Ursprungs erlaubt, meist handelt es sich dabei um ätherische Öle.

Allergene Duftstoffe

Sowohl synthetische als auch ätherische Öle können leider irritierend wirken oder gar Allergien auslösen. Das wissenschaftliche Beratungskomitee der Europäischen Union hat 26 Duftstoffe als besonders häufig Allergie auslösend eingeordnet. Wenn diese Stoffe eine bestimmte Konzentration in einem Kosmetikprodukt überschreiten, müssen sie in der INCI gelistet werden. Beispiele dafür sind Cinnamal, Citral oder auch Geraniol.

Allerdings ist diese Liste der allergenen Duftstoffe nicht unumstritten. Bei einigen der Duftstoffe wurde mittlerweile nachgewiesen, dass sie nicht allergisierend wirken. Zudem ist es für Allergiker nicht so einfach herauszufinden, auf welchen Duftstoff sie eigentlich allergisch sind: In den meisten Kosmetikprodukten kommt ein Gemisch mit vielen verschiedenen Duftkomponenten zum Einsatz, die auch miteinander reagieren können.

Laut einer vom Umweltbundesamt durchgeführten Studie gibt es mindestens eine halbe Million Duftstoffallergiker in Deutschland. In Kontakt mit bestimmten Duftstoffen treten bei ihnen z.B. Rötungen oder Juckreiz auf der Haut auf.

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Parfümfreie Produkte von Speick Naturkosmetik

Für diese Menschen und für all diejenigen, die parfümfreie Produkte bevorzugen, bietet Speick folgende Produkte ohne ätherische Öle und ohne synthetische Duftstoffe an:

  • Die Pflanzenöl-Arztseife Sensitive ist für Menschen gedacht, die sich oft die Hände waschen müssen. Sie pflegt die Haut mit Buttermilch und einer rückfettenden Wachs-Mischung. Sie duftet einfach ein bisschen seifig, denn Duftstoffe und auch Farbstoffe sind nicht in der Rezeptur enthalten.
  • Im neuen Sonnenschutz von Speick SUN wird in allen Produkten auf Duftstoffe verzichtet. Susanne Gans aus dem Labor von Speick erklärt, dass manche Duftstoffe auch phototoxisch wirken können – was bei einer Sonnencreme natürlich widersinnig wäre.
  • Auch die Speick SUN After Sun Lotion kommt ohne Duftstoffe aus, denn die Haut soll nach der Sonne keinesfalls zusätzlich irritiert werden. Toll finde ich, dass die After Sun Lotion trotzdem dezent sommerlich duftet: Dafür sorgen die enthaltenen pflanzlichen Extrakte von Aprikosen, Vanille, Kaffee, Apfel, Kokos und Tonkabohne.
  • Ganz neu gibt es den Speick Pure Deo Stick ohne Duft, der auch ohne Alkohol auskommt (Aluminiumsalze sind in Naturkosmetik sowieso tabu). Er duftet für meine Nase zart cremig und klein bisschen nach Kräutern. Für die Deo-Wirkung sorgen Zinkricinoleat und Salbeiblatt-Extrakt. Bald werden wir hier den Pure Deo Stick in einem Dreiertest auf Herz und Nieren testen!

Glücklicherweise vertrage ich Duftstoffe sehr gut. Trotzdem braucht meine Nase manchmal eine Pause – alle sechs duftstofffreien Produkte von Speick kann ich zu meinen Alltagshelden zählen!

Eure Julia

Sauer macht lustig – und schön: Säuren in der Naturkosmetik

Wenn wir an Hautpflege denken, ist Säure wahrscheinlich nicht das erste Wort, das uns dabei in den Sinn kommt. Dabei spielen Säuren in der Naturkosmetik eine wichtige Rolle:  sie prägen von Natur aus verschiedene Inhaltsstoffe, die uns in Kosmetikprodukten begegnen. Welche das im Detail sind, erfahrt ihr jetzt anhand von fünf Beispielen.

Fettsäuren fetter Pflanzenöle

Pflanzenöle gehören zu den unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik: als „pure“ Grundlage für Körperöle oder als Teil von Emulsionen finden wir sie in Cremes, Duschgelen, Lippenbalsamen und Co. Sie liefern natürlich auch wertvolle Ausgangsstoffe für die Herstellung von Seife.

Pflanzenöle und -fette unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung, denn verschiedene Fettsäuren prägen sie. Diese  weisen ganz unterschiedliche molekulare Strukturen auf und lassen sich grundsätzlich in zwei große Gruppen unterteilen: gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Zu den gesättigten Fettsäuren zählt bspw. Laurinsäure, die u. a. Babassu- und Kokosöl zu finden ist. Laurinsäure-betonte Öle wirken kühlend und hautglättend und hinterlassen nach dem Auftragen ein angenehmes, nicht-fettiges Gefühl. Kokosöl ist in verseifter Form bei SPEICK bspw. im kleinen Stück Seifenglück oder der Speick Men Active Rasierseife zu finden.

Vertreter der ungesättigten Fettsäuren (sog. Omega-Fettsäuren) sind unter anderem Linolsäure, Ölsäure, α-Linolensäure und γ-Linolensäure. Linolsäure findet ihr bspw. in Sojaöl, das die Haut regeneriert und ihre Verhornung reguliert. Zu finden ist es u. a. im Speick Natural Aktiv Körperöl. Ölsäure steckt wiederum z. B. im Kameliensamenöl, das die Haut vor Feuchtigkeitsverlust bewahrt, sie schützt und pflegt. Mehr zu diesem besonderen Öl erfahrt ihr in diesem Beitrag von Jenny. Die Eigenschaften von Linol- und Linolensäure macht SPEICK sich beispielsweise in den verschiedenen Gesichtscremes zunutze – Julia hat das in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Hyaluronsäure

Zu den prominentesten Säurevertretern innerhalb der Kosmetik zählt ganz klar die Hyaluronsäure. Sie ist natürlicher Bestandteil unseres Körpers und steckt u. a. in der Lederhaut. Im Laufe des Lebens lässt die körpereigene Produktion nach – dann kommt die Kosmetik ins Spiel. Besonders beliebt ist Hyaluronsäure in Produkten für die Gesichtspflege wie Seren und Cremes.

Besonders gut macht Hyaluronsäure sich dabei im Doppel, d. h. genauer gesagt in einem Mix aus nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure. So kann sie in den tieferen Hautschichten der Hautalterung entgegenwirken und gleichzeitig intensiv in den oberen Schichten Feuchtigkeit spenden. SPEICK setzt ebenfalls auf dieses Power-Duo, das beispielsweise im von mir heiß geliebten Hyaluron-Serum aus der Thermal Sensitiv Serie steckt (lest hier unseren Dreier-Test). Diese Serie hält wiederum gleich noch eine weitere Spezialität bereit:

Kieselsäure

Dass Wasser nicht gleich Wasser ist, hat Julia bereits auf dem Blog beleuchtet. Die Speick Thermal Sensitiv Serie basiert auf Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad. Das Wasser aus dieser sog. Akratotherme zeichnet sich durch seinen besonders niedrigen Anteil an Mineralien aus. In 60 Meter Tiefe fließt das Wasser jedoch durch einen Quarzstollen und wird dort mit Kieselsäure angereichert.

Und jetzt wird es wiederum für die Hautpflege interessant, da Kieselsäure größtenteils aus dem Spurenelement Siliziumdioxid besteht. Dieses ist maßgeblich am Zellstoffwechsel beteiligt und sorgt für elastisches und festes Bindegewebe. In allen Produkten der Thermal Sensitiv Serie ist also dieses kieselsäurereiche Wasser zu finden – und es bekommt dabei je nach Produkt auch noch Unterstützung von Hyaluronsäure und Co.

Vitamine

Auch Vitamine sind aus der Hautpflege nicht wegzudenken. Besonders prominent ist dabei Ascorbinsäure (Vitamin C). Sie wirkt als Antioxidant freien Radikalen entgegen und hemmt Entzündungen. In Kosmetika ist Vitamin C jedoch gar nicht so einfach zu verarbeiten, da es sehr instabil ist und so innerhalb kürzester Zeit seine Wirkung verlieren kann. SPEICK setzt deshalb anstelle von Vitamin C auf die antioxidative Wirkung von Vitamin E. Es kann in Rezepturen als isolierter  Wirkstoff eingesetzt werden und begegnet euch in der INCI-Liste als Tocopherol. Vitamin E kommt jedoch auch ganz natürlich in Pflanzenölen vor. Einen besonders hohen Anteil an Vitamin E hat bspw. Weizenkeimöl.

AHA, BHA und PHA

In der Kosmetik erfreut sich eine besondere Gruppe zunehmend größerer Beliebtheit: die AHA-, BHA und PHA-Säuren. Zu den AHA (Alphahydroxysäuren) zählen insbesondere Fruchtsäuren, Milchsäure, Zitronen-, Mandel- und Glycolsäure, Salicylsäure ist wiederum eine bekannte Vertreterin aus der Gruppe der BHA (Betahydroxysäuren).  AHA-Säuren haben einen Verhornungs-regulierenden Effekt, den sich die Kosmetikindustrie bisweilen zunutze macht, indem Produkte mit einem vergleichsweise hohen Anteil dieser Säuren ausgestattet sind und bei täglichem Gebrauch die oberste Hornschicht regelmäßig abtragen. Diese Art des „chemischen Peelings“ führt jedoch unweigerlich zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut, sodass täglicher Sonnenschutz definitiv ein Muss ist, um Hautschäden zu vermeiden.

In den Produkten von SPEICK findet ihr zwar auch Zitronen- und Milchsäure (Citric Acid und Lactic Acid) – allerdings in sehr geringer Konzentration (d. h. ohne peelenden Effekt) und zu einem ganz anderen Zweck: sie regulieren den PH-Wert.  Gewonnen wird die Milchsäure übrigens aus der Zuckerrübe und ist daher laktosefrei – mehr dazu erfahrt ihr hier.

Ihr seht, sauer macht also tatsächlich nicht nur lustig, sondern auch schön!

Eure Ida

Von Außendienstbetreuung bis Wunscherfüllung: Der Alltag im Vertrieb

Bei der Fahrt auf Autobahnen sind sie Euch vielleicht auch schon untergekommen: LKWs, auf deren Ladefläche man lesen kann „Ohne mich, wären die Regale in Ihrem Supermarkt leer“. Das trifft übrigens nicht nur auf die Logistikbranche zu – auch ohne den Vertrieb würden uns die Waren in den Einkaufsstätten ausgehen. Caterina Graziosa, Vertriebsinnendienst bei Speick Naturkosmetik, erfüllt mit ihrem Team also wichtige Aufgaben. Im Interview verrät sie mehr…

  1. Caterina, welche Aufgaben im Vertrieb hast du genau? Wie lange bist du in der Position und wie bis du dort gelandet?

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Mein Job ist ein Kombi-Job zwischen Marketing und Vertrieb. Von der Betreuung unseres Außendienstes, über die Planung, Organisation und Koordination unserer Naturkosmetik-Referentinnen für die Promotion Einsätze vor Ort, bis hin zur Betreuung des Facheinzelhandels in Deutschland sowie den nicht-deutschsprachigen Export – meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Ach – und im Betriebsrat bin ich ganz nebenbei auch noch.

Ursprünglich komme ich allerdings aus einer ganz anderen Ecke. Ich bin ausgebildete Erzieherin und Religionspädagogin der röm.-kath. Religionslehre. In Abendkursen habe ich mir den Fachwirt für Organisation & Führung im Sozialwesen angeeignet sowie den Fachwirt für Marketing & Kommunikation.

Bei letzterer Ausbildung hatte ich mich aus einer Laune heraus bei Speick Naturkosmetik beworben und wurde – auch dank meiner 4-Sprachigkeit –  prompt eingestellt. Das war im September 2002.

 

  1. Wie groß ist dein Team (Innen-/Außendienst)?

 Unser Team besteht im Innendienst aus mir und meiner Kollegin im Kundendienst.

Wir teilen uns ein Büro und arbeiten auch sonst Hand in Hand. Das Telefon klingelt selten durch, jeder Anruf ist wichtig und wird entgegengenommen.

Im Außendienst sind 5 Handelsvertretungen und 5 Naturkosmetik-Referentinnen für uns tätig.

 

  1. Blick in die Glaskugel: Wie weit vor Vertriebsstart wisst Ihr über Neu-Launches/Aktionen Bescheid? Wann geht Ihr damit an die Kunden?

Wenn die Glaskugel klar ist, dann in der Regel 3 Monate vorher. Es gab aber auch schon kurzfristige Aktionen, die von unseren Kunden dennoch angenommen wurden.

 

  1. Renner und Penner: Im Vertrieb bekommt ihr direktes Feedback zu Produkten und seht auch anhand von Verkaufszahlen deren Erfolg unmittelbar. Wie eng ist der Austausch mit Produktmanagement/Labor/Marketing. Wie lange bekommt ein Produkt die „Chance“ sich zu beweisen im Markt?

In der Regel geben wir dem Produkt 1 Jahr, um sich zu beweisen. Sind die Abverkäufe – trotz verstärkter Promotion – nicht wie erwartet, geht es in die 2. Runde Promo. Erst danach wird entschieden, ob das Produkt bleibt oder geht. Aus der Erfahrung der letzten Jahre kann ich sagen, dass ein Produkt, sobald es nicht mehr da ist, verstärkt nachgefragt wird…

  1. Und wie stark bestimmt der Vertrieb das Sortiment mit?

In Anbetracht der Tatsache, dass wir im stetigen Kontakt mit unseren Kunden (Händlern & Endkonsumenten) sind, können wir deren Wünsche und Anregungen weitergeben und das Sortiment – sofern möglich – entsprechend gestalten.  Anregungen sind uns immer willkommen.

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Sortimentsgestaltung: Der Vertrieb bestimmt mit, was in den Regalen steht.

  1. Über den Alltag hinaus: Welche Sonderfälle oder ungewöhnlichen Gespräche sind dir vielleicht schon untergekommen?

Manchmal kommt es vor, dass wir Kunden zurückrufen, weil noch etwas in der Auftragsbearbeitung unklar ist. Dann kann es passieren, dass man am anderen Ende nicht den Kunden selbst, sondern deren Nachwuchs hat. So geschehen nach dem Nikolaus-Tag, als am anderen Ende ein kleiner Junge war, weil dessen Mutter noch am anderen Telefon war. Wir haben uns sehr nett unterhalten und er wollte mir unbedingt was zeigen. „Schau mal, was ich zum Nikolaus bekommen habe.“ Mit einem strahlenden Lächeln. Ich wollte wissen, was es denn wäre und er meinte nur „ich zeig es dir doch, du musst da reinschauen, da wo wir reden.“ Dann habe ich ihn animiert, mir zu erzählen, was man denn damit machen kann…also erzählte er mir von seinem Spielzeug, das sich dann als Feuerwehrauto entpuppte. Auf meine wiederholten Fragen nach seiner Mutter meinte er immer wieder, „ja warte, die steht da“ und erzählte fleißig von seinem Spielzeug. Irgendwann, nach gefühlten 10 Minuten kam dann auch seine Mama und entschuldigte sich für ihren kleinen Sohn. Das war alles in allem ein schönes Gespräch.

Manchmal gibt es aber auch Kunden, die um einiges älter sind als der kleine Junge. Kunden, die sich über ein offenes Ohr freuen und ihren Gedanken freien Lauf lassen.

Alles in allem…es gibt immer wieder schöne, interessante und aufschlussreiche Gespräche.

 

Ein spannender Alltag mit vielen Facetten. Der Vertriebsinnendienst ist praktisch ein Job als Planer, „Wunscherfüller“, Ideengeber und -filter…

 

Kreatives Gipfeltreffen: Das Speickblog-Team in München

Manche Dinge macht man viel zu selten. Dieses Gefühl beschleicht uns jedes Mal, wenn unser Blog-Team endlich wieder live zusammen trifft. Zwar sind wir per Mail und telefonisch dauer-vernetzt, aber so eine Themenplan-Sitzung macht in kreativer Runde einfach noch viel mehr Spaß. Auch sonst ist es ein wenig wie das Wiedersehen alter Freunde, wenn wir auf Messen oder wie gestern beim Team-Meeting in München zusammen am Tisch sitzen.

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Ida, Janine, Ina, Julia, Jenny und Gudrun beim Meeten (und Mittagessen) in München. Danach gab es noch ein Eis vom Sarcletti – der wahrscheinlich leckersten Eisdiele der Stadt.

Aus dem Harz, Leinfelden und Nürnberg sind Ida (Herbs and Flowers), Gudrun und Ina (Speick Naturkosmetik) und Julia (Beautyjagd) gestern nach München angereist. Trotz Zugausfällen und Verspätungen waren alle bis zum Mittag in den Agenturräumen von carlcom angekommen, wo Janine und Jenny (naturalbeauty) die vier schon freudig erwarteten.

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Neues von Speick: Was sich hinter der stilisierten Pflanze auf zartgrünem Grund verbirgt, verraten wir demnächst auf dem Speickblog…

Zu besprechen gab es Vieles und Ihr dürft Euch auf ganz unterschiedliche Beiträge in den nächsten Monaten freuen. Unter anderem werden wir uns auf dem Speickblog dem Trendthema Clean Beauty widmen, eine FAQ-Serie mit häufig gestellten Fragen starten, Euch Einblicke ins Labor geben, den Unterschied von Hauttyp und Hautzustand näher beleuchten und die In-Zutat Kiefernschwamm vorstellen. Außerdem kommen einige (ent)spannende Neuheiten ins Sortiment – wir durften schon Probe schnuppern…

Außerdem wird es bald auch News für und auf unserem Instagram-Account geben…

Neugierig? Wir auch!

Euer Speickblog-Team

(B)Art – die Geschichte einer haarigen Kunstform

Einzigartig, männlich, selbstbewusst. Dafür stehen Bärte. Einige sagen auch, viele Haare im Gesicht stünden für Weisheit. Für andere hingegen gilt Bartwuchs als unästhetisch oder gar ungepflegt. Nun, jedem das Seine… Die Geschichte dieser Männerdomäne, die so manches Mal an Kunst grenzt, ist auf jeden Fall spannend. Auch Speick hat seine Rolle darin: Von den 1940er Jahren bis heute bietet das Traditionsunternehmen Produkte zur Rasierpflege. Und auch Bartträger werden fündig…

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Aber beginnen wir von vorn: Schon in der Antike waren Bärte Mode: Die Griechen assoziierten mit einem Bart Weisheit, Männlichkeit und Potenz.  Im alten Ägypten ließen sich Männer ihren Kinnbart färben und schmückten ihn auffällig. Schließlich symbolisierte er Wohlstand und Macht. So trug selbst Hatschepsut, eine PharaonIN während ihrer Herrschaft einen künstlichen Bart. In Persien waren lange und wilde Bärte angesagt, während in Mesopotamien gepflegte, regelrechte Bartfrisuren kreiert wurden.

Und dann waren da besondere Persönlichkeiten wie Alexander der Große oder Julius Caesar die sich plötzlich glattrasiert ihren Weg bahnten. Später betraten bärtige Gesellen wie Christopher Columbus und Leonardo Da Vinci das Parkett. Und wieder später erlangten Kant, Voltaire und Goethe mit Worten statt Bärten Ansehen. So ging es über die Jahrhunderte hin und her…

In den 1930er Jahren wurde der Oberlippenbart populär. Zunächst gelangte er mit den Filmen von Charly Chaplin in die Öffentlichkeit und wurde dann leider von einem anderen Herrn adaptiert. Chaplin „rächte“ sich mit seiner Parodie „Der große Diktator“. Aber seinen negativ anhaftenden Ruf behielt der Blockbart leider.

Weitaus besser verhielt es sich bei seinem Nachfolger – dem Clark-Gable-Bart. Der schmale Oberlippenbart erlebte in den 1940er Jahren seinen Hype, nachdem der Schauspieler, Vivien Leigh in „Vom Winde verweht“ damit verführt hatte.

Zu dieser Zeit begann auch die Tradition der SPEICK Rasierpflege: 1949 kamen sowohl eine Konsum- als auch eine Kabinett-Rasierseife auf den Markt, wenn auch noch nicht unter dem Namen Speick. Erst im Januar 1951 wurde für das Speick Rasier-Wasser eine Artikelnummer vergeben. Im Oktober 1952 kam schließlich die erste Speick Rasier-Creme dazu – perfekt, um eine glatte Rasur und auch die Form eines gepflegten Bartes zu ermöglichen.

In den 1960ern wurde es ein wenig exzentrisch in Sachen Bärte. So setzte sich allen voran der spanische Künstler Salvador Dalí gerne in Szene. Für seine Oberlippenhaare, in dessen Mitte er ein Loch rasierte, fanden sich allerdings glücklicherweise nur wenige Nachahmer. Männer ohne Allüren schworen stattdessen auf die Rasur mit Speick Natural Seife und After Shave Lotion. Hier findet Ihr einen Spot aus dieser Zeit:

Mit Beginn der Flower-Power-Bewegung in den 1970ern war dann der Vollbart ein wesentliches Kennzeichen einer neuen Generation. 10 Jahre später, in den 80ern, wurde dann der „Magnum“-Balken aus der gleichnamigen Krimiserie mit Tom Selleck Trend. Irgendwie auch schön, wenn sich die Mode ändert…

Mit den 90ern kam dann das Selbstbewusstsein der Männer zurück und mit ihm die Lust, zu experimentieren. Brad Pitt und Johnny Depp haben es vorgemacht und von glatter Rasur bis zum zotteligen Ziegenbart jeden Look salonfähig gemacht.

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Mit David Beckhams Dreitagebart kam mit der Jahrtausendwende ein neues Männerbild zutage: Denn zur stoppeligen Zier im Gesicht wurde die Brust glatt rasiert und auch mal die Nägel lackiert – der metrosexuelle Mann war geboren. Nun, auf manche dieser Punkte hätte man sicher verzichten können. Weitere 10 Jahre später wurde der Hipster-Bart Trend: Manchmal zeigt er sich frei im Wuchs, manchmal wird er edel zurecht gestutzt. Hauptsache viel Haar!

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So kamen und gingen die Barttrends… Obwohl vom 3-Tage-Bart bis zum Vollbart heute nahezu jede Form der Gesichtsbehaarung gesellschaftsfähig ist, rasieren sich 2/3 der deutschen Männer täglich. Vielleicht ist ihnen die Bartpflege ja zu aufwändig?

Guter Bart ist teuer

Wer tatsächlich glaubt, ein voller Bart stünde für Faulheit, der hatte noch nie einen!!! Denn genau wie bei der klassischen Rasur ist hier Pflege gefragt: Vom Trimmen der Konturen, dem Behalten der passenden Länge, dem Füllen von Lücken bis hin zum Styling und sogar zum Bewahren der Kämmbarkeit ist einiges nötig. Klar, gibt es auch Männer mit Wildwuchs – aber bei genauem Betrachten, sind die wirklich in der Unterzahl.

Hier kommt meine Top 10 an Produkten, um Hipster und Holzfäller gleichermaßen in Form zu bringen:

Scharfe Konturen

Mit der Speick Men oder Men Active Rasierseife (gibt es als Klassiker, im Tiegel oder in der Hülse), dem Speick Men Rasierschaum und der Speick Men oder Men Active Rasiercreme gelingt die perfekte Nassrasur. Ganz egal, ob es ganz glatt und geschmeidig werden soll, oder nur die Konturen in Form gebracht werden. Im Gegensatz zur Trockenrasur, bei der eigentlich immer winzige Stoppeln zurück bleiben, wird nass ganz haarscharf an der Hautoberfläche rasiert – das liefert Perfektion. Außerdem hat die Nassrasur einfach Tradition und Stil… Danach kommt das After Shave  zum Zuge. Das pflegt und erfrischt die Haut spürbar.

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Saubere Sache

Wer einen Bart trägt, muss ihn regelmäßig reinigen. Dazu kann man(n) neben speziellen Bartprodukten auch ein klassisches Shampoo verwenden. Das Speick Men Aktive Shampoo enthält sogar Koffein, was geschwächtes (Bart)Haar stärkt. Gerade wer sich eine längere oder dichtere Gesichtsbehaarung züchten möchte, ist damit sicher gut beraten. Bei Kennern ebenfalls beliebt: Die Speick Haarseife. Auch das handliche Stück kräftigt und verleiht Fülle. Egal mit welchem Reinigungsprodukt: Einschäumen und gründlich Ausspülen lautet wie beim Haupthaar das richtige Rezept.

Stacheln war gestern

Je nach Wuchs und Bart(haar)-Typ muss nach dem Waschen ein wenig Extrapflege her. Praktisch, weil er nicht unbedingt ausgespült werden muss, ist der Speick Natural Aktiv Conditioner: Eine etwa haselnussgroße Menge reicht, um aus einem störrischen Vollbart ein anschmiegsames Gebilde zu zaubern, das die Liebste beim Küssen nicht pikst. Ich weiß, wovon ich spreche, denn mein Partner ist seit langem bekennender Bartträger. Dank des Conditioners bleibt das Barthaar nicht nur weich, es duftet auch herrlich krautig-frisch.

Final Forming

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Für einen weiteren Pflege-Kick und extra Form sorgt ein (Bart)Öl. Man(n) kann hierfür durchaus das Speick Natural Aktiv Körperöl zweckentfremden. Auch hier liefert der frische Duft einen Bonuspunkt. Wieviel davon? Das hängt ganz davon ab wie imposant der Bart ist: Jedes Haar und die Gesichtshaut sollen bei der Anwendung leicht mit Öl benetzt werden. Ein 3-Tage-Bart ist 2 bis 3 Tropfen versorgt, Vollbärte brauchen etwa 4 bis 5 Tropfen. Generell gilt: Weniger ist mehr! Am besten die entsprechende Menge Öl in die Handfläche geben, zwischen den Fingern verreiben und massierend auftragen. Als Finish noch das Bart-Prachtstück mittels Kamm oder Bürste bändigen.

Expertise für den Einsatz – und die Bart-WM

Dass Speick echte Expertise in Sachen Bart- und Rasierpflege hat, ist übrigens längst kein Geheimnis mehr: Neben vielen begeisterten Nutzern, die ihre Vorliebe für Produkte des Traditionsunternehmens online in zahlreichen Rasurforen preisgeben, gab es auf der Bart-WM in Leinfelden einen eigenen Promo-Stand. Und Gudrun aus dem Speick-Team war sogar als Jurymitglied dabei: Sage und schreibe 17 (!) verschiedene Bart-Kategorien gab es dort und es war eine spezielle Schulung nötig, um als Jurymitglied fungieren zu dürfen…

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Bei der letztjährigen Ausstellung im StadtPalais Stuttgart spielten die Rasierprodukte natürlich auch eine nicht unbedeutende Rolle. Sie wurde zusammen mit weiteren Schätzen aus der 90-jährigen Geschichte von Speick Naturkosmetik ausgestellt.

EveryBARTies Darling

Gerade die Wandlungsfähigkeit der Bartmode – um nicht zu sagen Bartkunst – hat in der Geschichte immer neue Maßstäbe gesetzt. Von der Rasur über die Pflege hat Speick seit den 1940er Jahren die passenden Produkte im Sortiment und ist damals wie heute beliebt bei seinen Verwendern. Dass auch Frauen den Speick Rasierschaum und Co gerne zweckentfremden (so wie die liebe Ida), spricht für die Performance. Und dass wir auch gern daran schnuppern, liefert ein weiteres Argument … Ich jedenfalls finde die Kombination aus Bart und Speick-Aroma richtig klasse und kann mich für alles vom 3-Tage-Bart bis zum Vollbart begeistern.

Eure Jenny