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Gelebte Nachhaltigkeit: CSR bei SPEICK Naturkosmetik

Naturkosmetik zu nutzen, heißt für mich nicht nur, auf bestimmte Inhaltsstoffe zu verzichten, sondern Unternehmen zu unterstützen, die sich über ihre Produkte hinaus für Umwelt, Gesellschaft und Soziales engagieren. Die unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung wird als Corporate Social Responsibility (kurz CSR) bezeichnet. Gemeint sind damit alle Aktivitäten, die auf freiwilliger Basis über gesetzliche Vorgaben hinausgehen und dazu dienen, Nachhaltigkeit praktisch umzusetzen – und zwar in allen drei Nachhaltigkeits-Dimensionen: Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Auch bei SPEICK Naturkosmetik ist CSR fest in der Unternehmenskultur verankert, und das im Prinzip schon seit der Unternehmensgründung, auch wenn der CSR-Begriff als solcher 1928 noch nicht in Gebrauch war. Der Gründer Walter Rau legte von Anfang an Wert darauf, das Familien-Unternehmen fair, verantwortungsbewusst und ganzheitlich zu führen. Daran hat sich auch heute in der dritten Generation der Unternehmensführung nichts geändert. Doch wie sieht „gelebte Nachhaltigkeit“ in der Praxis konkret aus? Schauen wir uns dazu vier Bereiche beispielhaft an.

  1. Rohstoffgewinnung: achtsam und fair

Die gesellschaftliche Verantwortung von SPEICK erstreckt sich über die gesamte Produktions- und Lieferkette, an deren Anfang die Gewinnung von Rohstoffen steht. Am Beispiel der Speick-Pflanze im UNESCO Biosphärenpark Nockberge wird zweifelsohne deutlich, wie achtsame und faire Rohstoffgewinnung aussehen kann: Die kleine, unter Naturschutz stehende Pflanze wird jedes Jahr behutsam von ausgewählten Almbauern per Hand geerntet. Wirtschaftliches Handeln und Umweltschutz gehen hier Hand in Hand: Die Familien der Bauern sind finanziell abgesichert, während gleichzeitig ein Beitrag dazu geleistet wird, die Biodiversität in den Nockbergen zu sichern. Fairer Handel spielt auch beim Einkauf weiterer Rohstoffe eine Rolle, wie ihr bereits im Interview mit Susanne Gans erfahren konntet.

  1. Verpackungen: ökologisch sinnvoll

Nicht nur die Frage nach der Gewinnung von Rohstoffen und den Herstellungsprozessen der Produkte ist relevant, wenn es um Nachhaltigkeit geht, sondern auch die Verpackungen sind entscheidend. Gudrun hat bereits Einblicke in dieses Thema gegeben. Mit der Serie Organic 3.0 setzt SPEICK Naturkosmetik neue Maßstäbe für umweltbewusste Packmittel von Kosmetika. Bio-Polyethylen aus nachwachsendem Zuckerrohr bietet eine sinnvolle Alternative zu gängigen Verpackungen. Pressrückstände, die bei der Herstellung des Bio-PE anfallen, werden genutzt, um Ökostrom zu erzeugen – dieser kann dann wiederum für die Herstellung des Bio-PE direkt genutzt werden. Ein ausgeklügeltes, zukunftsweisendes System!

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  1. Mitarbeiterführung: Kollegialität und Wertschätzung

Ganz klar: der „Faktor Mensch“ ist ein ganz entscheidender, wenn es um nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln geht. Dass es bei SPEICK besonders stark „menschelt“, sieht man unter anderem an der Mitarbeiterfluktuation, die gegen Null tendiert – wer das Unternehmen verlässt, tut das in der Regel, um in Elternzeit oder in den Ruhestand zu gehen. Die Grundsteine, die Walter Rau für eine wertschätzende Mitarbeiterführung legte – u. a. bereits 1952 durch eine Arbeitnehmervertretung – sind bis heute präsent: tariflich geregelte Verträge und ein Betriebsrat sind in einem vergleichsweise kleinen Unternehmen wie SPEICK Naturkosmetik nicht selbstverständlich.

  1. Preis- und Produktpolitik: Langfristigkeit anstelle kurzlebiger Erfolge

SPEICK Naturkosmetik setzt auf Langfristigkeit. Das spiegelt sich nicht nur in langfristigen Partnerschaften mit den Almbauern in den Nockbergen wider, sondern wird auch am Sortiment deutlich: Produkte existieren langfristig, schnelllebige Limited Editions sucht man vergeblich. Die Speick Natural Seife habe ich im Wandel der Zeit bereits etwas genauer unter die Lupe genommen. Eine faire Gestaltung der Preise ist ebenfalls ein Anliegen von SPEICK Naturkosmetik, um die Produkte im Mittelpreissegment möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Ihr seht, CSR und Nachhaltigkeit haben bei SPEICK Naturkosmetik viele unterschiedliche Facetten und ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Unternehmensaktivitäten. Bereits mehrfach wurde das Engagement von SPEICK durch Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 und den CSR-Preis der Bundesregierung 2014.

Bis bald,

Eure Ida

 

3er Test: Speick Natural Aktiv Deo Roll-on ohne Alkohol

Ein Deo-Test im Herbst? Der war anlässlich der wunderbar milden Temperaturen der vergangenen Wochen durchaus angebracht. Außerdem haben Julia, Ida und Jenny dafür ein wirklich brandheißes Produkt auf ihre Schreibtische bekommen: Den neuen Natural aktiv Deo Roll-on ohne Alkohol.

Auf Aluminiumsalze, Parabene und synthetische Zusätze verzichten die Speick-Produkte ja von Haus aus. Die neue, extra milde Rezeptur enthält zudem nichts Hochprozentiges und ist auch noch komplett vegan. Sogar eine Langzeitwirkung soll sie haben und mit ihrem zitronig-krautigen Duft den ganzen Tag frisch halten.

Ob das gelingt? Das lest ihr in unseren Erfahrungsberichten.

 

Julia: Die sanfte Alternative

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Das Produkt: Ein zertifiziertes Deo Roll-on ohne Alkohol, juhu! Diese Neuentwicklung von Speick wollte ich unbedingt sofort testen, denn das bisherige „normale“ Aktiv Deo Roll-On mit Langzeitwirkung gehört zu meinen Favoriten. Als Hauptwirkstoff ist in diesem neuen Deodorant ein Zitronensäureester an Bord, dieser blockiert die schweißzersetzenden Bakterien auf der Haut und verhindert so Müffelei. Auch die Kombination aus Lactylmilchsäureester und Natriumsalz wirkt antimikrobiell. Maisstärke sorgt für ein gewisses Trockenheitsgefühl unter den Achseln, Salbei ist leicht adstringierend (zieht also die Poren etwas zusammen). Für meine Nase duftet das alkoholfreie Deo Roll-On schön zitronig und frisch. Natürlich kommen alle Deos von Speick ohne Aluminiumsalze aus!

So habe ich getestet:  Herbstliche Temperaturen mit maximal 20 Grad, lange Tage am Schreibtisch, aber auch einige Reisen (z.B. nach Wien) mit Sprints zum Bahnhof durfte das Deo Roll-On mitmachen.

Mein Fazit:  Morgens das Deo Roll-On ohne Alkohol auftragen und am Abend noch immer ein richtiges Frischegefühl haben, das hat bei mir leider an schweißtreibenderen und stressigen Tagen nicht funktioniert. Da musste ich dann nachmittags doch nachlegen! Dafür schlug sich das neue Deo Roll-On bestens nach der Rasur, die Haut brannte nicht und fühlte sich damit sogar gepflegt an! Mein Tipp für alle, die Deodorants mit Natron oder Alkohol nicht vertragen und öfter mal gereizte Haut nach der Rasur haben.

 

Ida: Rock & Roll im Badezimmer!

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Das Produkt: Als Gudrun und Anke uns vor einigen Wochen verraten haben, dass ein Deo Roll-On ohne Alkohol in das SPEICK-Sortiment  einziehen wird, habe ich innerlich vor Freude in die Hände geklatscht. Meine Haut ist ein Sensibelchen und die frisch rasierten Achseln reagieren auf Alkohol etwas übellaunig. Das ist einer der Gründe, weshalb ich in letzter Zeit eher zum Deostick als zum klassischen Roll-On gegriffen habe. Nun also ein neuer Versuch. Absolut erwähnenswert finde ich den Duft des Deos. Im ersten Moment musste ich an Melisse denken: frisch, belebend, leicht krautig, kombiniert mit einem Hauch Zitrus. Der Duft gefällt mir so gut, dass mein geliebter Thermal Sensitiv-Stick echte Konkurrenz bekommt.

So habe ich getestet: Härtetests im Sinne von Sport und Co. musste der neue Natural Aktiv Deo Roll-On bei mir noch nicht bestehen, sondern sich vor allem im Alltag beweisen. Den Sensibelchen-Test hat er dabei mit Bravour bestanden: kein Brennen, keine Rötungen. Nach dem Auftragen ist das Gefühl unter den Achseln auch nicht zu feucht, sodass ich mich recht schnell danach anziehen kann.

Mein Fazit:  Und die Wirkung? Nun, die besten Deo-Tests sind die, bei denen man im Laufe des Tages ganz vergessen hat, dass man überhaupt ein Deo testet. Soll heißen: ich fühle mich mit dem neuen Natural Aktiv Deo Roll-On den ganzen Tag über gut erfrischt und zuverlässig vor Geruch geschützt. Von nun an gibt es also wieder öfter „Rock & Roll“ im Badezimmer!

 

Jenny: Mein neues „Verlasspferd“

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Das Produkt: Alkoholfrei ist immer gut. Während ich eine Cranberry-Schorle jedem Cocktail vorziehen würde, greife ich auch bei Kosmetik gern zu Alternativen ohne Hochprozentiges. Manchmal kommt man aber nicht drum herum, sollte man meinen. Gerade bei Deos heißt es oft Kompromisse machen – entweder man verzichtet auf bestimmte Rohstoffe, oder auf Wirksamkeit. Der neue Roll-on von Speick beweist das Gegenteil und punktet mit einer neuartigen Mischung aus talentierten natürlichen Wirkstoffen: Den Zitronensäureester mit antibakterieller Wirkung steigt schon beim ersten Schnuppern angenehm frisch in die Nase. Verstärkung bekommt dieser unter anderem von Natriumsalz. Mein persönlicher Held der sanften Mischung: Salbei. Wunderbar herb und ein echter Nasenschmeichler – er unterbindet unangenehme Gerüche.

So habe ich getestet:  Morgens raus zur Stallarbeit, danach Frühstück mit dem Besuch und ran an den Schreibtisch, immer ein wenig unter Strom… Zuverlässiger Deoschutz, also quasi ein „Verlasspferd“, ist da unverzichtbar. Macht der Gewohnheit, läuft bei mir die Morgenrunde immer doppelt: Nach dem Aufstehen wird das Gesicht gereinigt und eingecremt, Deo aufgetragen. Nach etwa 3 Stunden im Stall wiederhole ich das Ganze, bevor ich zu den „Indoor-Aktivitäten“ im Home Office übergehe. Genau so habe ich den Deo Roll-on ohne Alkohol ebenfalls benutzt

Mein Fazit:  Der alkoholfreie Roll-on hat mich überzeugt! Trotz warmer Tage mit viel Sonne und der Notwendigkeit die Kleidung im Zwiebellook nach und nach abzulegen, hat die milde Rezeptur zu jeder Zeit gehalten, was sie verspricht. Sehr empfehlenswert auch für sensible Haut.

Wie findet Ihr das neue alkoholfreie Deo?
Eure Julia, Ida und Jenny.

 

 

 

 

Green Product Award 2017 für Speick Organic 3.0

„How do we live tomorrow?” – dieser Frage widmete sich der Green Product Award 2017. Rund 500 Projekte und Produkte aus 25 Ländern haben sich in 14 Kategorien für die begehrte Auszeichnung beworben. Unter den Gewinnern: Duschgel und Bodylotion aus der beliebten Speick Organic 3.0 Serie. Die Produkte überzeugten in der Kategorie „Professionals – Consumer Goods“.

Die internationale Auszeichnung wurde am 20.10.2017 im Rahmen der Designers’ Open in Leipzig verliehen. Wir freuen uns über diese Anerkennung! Damit wurde unser gelungenes Konzept nun bereits zum dritten Mal  international prämiert.

Im Juli hatten wir es bereits angekündigt, nun halten wir ihn endlich in den Händen: Am vergangenen Freitag nahmen wir den Green Product Award 2017  in Leipzig entgegen. Einfach großartig!

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v.l.n.r. Anke Boy (Speick Naturkosmetik, Nils Bader, Green Product Award,
Gudrun Leibbrand, Speick Naturkosmetik)
Copyright: Green Product Award / white lobster

Für das zukunftsweisende Speick Organic 3.0 Duschgel und die Body Lotion gilt:

Produkt und Verpackung sind zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen, 100 % palmölfrei, minimalistisches, umweltfreundliches Konzept bei gleichzeitig höchster Qualität. Kreislauffähige Textur zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, Verwendung von energetisiertem Wasser zur Belebung der Produkte, mit harmonisierendem Speick-Extrakt aus kontrolliert biologischer Wildsammlung, gluten- und laktosefrei, vegan, biologisch leicht abbaubar.

Wenn das keine schlagenden Argumente sind…
Wer noch mehr gute Gründe für Organic 3.0 möchte, findet sie in Julias Blog.

Eure Anke und Gudrun

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Blätter, Blüten und Co.: die unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik

Naturkosmetik hat längst nur noch wenig mit der romantischen Vorstellung zu tun, dass wenige Zutaten im Handumdrehen am Herd zu Cremes und Co. zusammengerührt werden können. Stattdessen ist die Herstellung von Kosmetika eine hochkomplexe Aufgabe im Labor. Selbstverständlich liefern Pflanzen aber in Naturkosmetik nach wie vor essentielle Rohstoffe für die Herstellung all der wohlduftenden und pflegenden Produkte, mit der wir unsere Haut täglich verwöhnen. Und genau um diese unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik-Rezepturen soll es heute gehen:

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Öle, Wachse und Buttern

Neben Wasser sind verschiedene Öle, Wachse und Buttern Hauptbestandteil vieler Naturkosmetik-Produkte. Insbesondere Nüsse, Samen und Kerne finden sich häufig in Ölform in Rezepturen, von Klassikern wie Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl (wobei letzteres streng genommen ein Wachs ist) bis hin zu Exoten wie Gurkensamen- oder Chiasamenöl. Gewonnen werden viele hochwertige Öle durch schonende Kaltpressung der jeweiligen Kerne, Nüsse und Samen. Dabei bleiben die sekundären Pflanzenstoffe, bspw. Vitamine, erhalten und liefern der Haut so wertvolle Pflegestoffe. Die Vielfalt an Ölen ermöglicht es jedem Hauttyp, das passende Öl zu finden, da sie sich in Bezug auf Eigenschaften wie das jeweilige Fettsäurespektrum und das Verhalten auf der Haut erheblich voneinander unterscheiden. So wirkt Sojaöl zum Beispiel rückfettend, ohne schwer aufzuliegen – davon könnt ihr euch bei der Anwendung des Speick Natural Aktiv Körperöls selbst überzeugen. Auch Wachse und Buttern sind in vielen Naturkosmetik-Produkten essentieller Bestandteil. Zu den bekanntesten zählen dabei sicher (nicht-pflanzliches) Bienenwachs und Sheabutter, die beispielsweise in der Speick Lippenpflege für reichhaltige Pflege und langanhaltenden Schutz sorgen. Auch bei der Herstellung von Seifen sind Öle nicht wegzudenken – Jenny, Julia und ich haben euch bereits unsere Seifenglück-Lieblinge vorgestellt.

Ätherische Öle

Nicht nur das Innere, wenn man Kerne und Co. mal so bezeichnen möchte, sondern auch die weiteren Bestandteile einer Pflanze sind wertvolle Grundstoffe für die Herstellung naturkosmetischer Inhaltsstoffe. Eine große Bedeutung haben dabei natürlich auch die ätherischen Öle – und das nicht nur in der Aromatherapie. Aus verschiedenen Pflanzenteilen von den Blättern über Blüten bis zu Hölzern werden ätherische Öle überwiegend durch Wasserdampfdestillation, teilweise auch durch CO2-Extraktion, gewonnen. Ihre Wirkung in Kosmetika und auch der Naturparfumerie ist in mehrerer Hinsicht interessant: Zum einen sorgen sie für die verschiedensten angenehmen Düfte, denn hinter dem Begriff „Parfum“ verbirgt sich in echter Naturkosmetik eine Mischung ätherischer Öle (im Gegensatz zu synthetischen Duftkomponenten in der konventionellen Kosmetik). Zum anderen sind ätherische Öle kraftvolle Multitalente mit einem äußerst breiten Wirkspektrum! Produkte wie mein heiß geliebtes Speick Natural Eau de Cologne vereinen somit beides: einzigartigen Duft und aromatherapeutische Wirkung.

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Extrakte                                                                         

Um Wirkstoffe von Pflanzen nutzbar zu machen, können sie aus dem Pflanzenmaterial extrahiert, d. h. gelöst werden. Das kann bspw. mit Hilfe von Alkohol, Wasser oder Glycerin geschehen. Wird das Lösungsmittel entfernt, bleibt der Extrakt als konzentrierter Auszug zurück. In der Naturkosmetik begegnen uns zum Beispiel die Extrakte von Rosmarin, Calendula, Salbei oder Sanddornfruchtfleisch. Und was wären die Produkte von Speick Naturkosmetik ohne Valeriana Celtica Extract, den Speick-Extrakt! Er wirkt harmonisierend und sorgt dafür, dass wir bei der Anwendung unserer Speick-Lieblinge körperlich entspannen, ohne zu ermüden und unser Geist gleichzeitig belebt wird.

Hydrolate

Als Nebenprodukt bei der Destillation ätherischer Öle entsteht eine weitere Kategorie an Inhaltsstoffen, die in der Naturkosmetik beliebt ist: Hydrolate. Sie können sowohl pur verwendet werden als auch in Kosmetikrezepturen als Zusatz dienen, z. B. als wässrige Phase in Cremes. In Reinform gelten sie als die „sanften Schwestern“ ätherischer Öle. Klassiker sind unter anderem Rosen-, Pfefferminz- oder Hamameliswasser. Letzteres sorgt bspw. für die hautberuhigende Wirkung des Thermal Sensitiv Tonics. Auch hier gilt, ähnlich wie bei Ölen: für jede Haut lässt sich das passende Wässerchen finden. Apropos Wasser – das ist natürlich auch ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Naturkosmetik. Julia hat das Thema von vielen Seiten in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Die Qualität ist entscheidend

Wenn natürliche Pflanzen die Basis für die Herstellung von Kosmetik bilden, dann bestimmen viele Faktoren schon vor der Arbeit im Labor die finale Qualität des Produkts. Aspekte wie der Anbau der Pflanzen, ihre Pflege auf dem Feld bis hin zur Ernte und der weiteren Verarbeitung geben dabei den Ausschlag. Wie behutsam und arbeitsintensiv das bspw. im Falle der Speick-Pflanze vonstattengeht, darüber hat Jenny in diesem Beitrag bereits Einblicke gegeben.

Bis bald,

Eure Ida

 

Dem Speick ganz nah

Zwei Wünsche standen Anfang des Jahres bei Anke und mir im Marketing im Raum: erstens ein großes Fotoshooting, ganz authentisch in der Region unserer Speick-Pflanze, zweitens ein Gewinnspiel mit 5 x 2 Freundinnen der Vital-Leserschaft. Die große Herausforderung war jedoch, das alles zusammen zu bringen. Wir haben es geschafft! Und dieser kleine Blogbeitrag soll nur ein Vorgeschmack auf unsere große Berichterstattung zu einem späteren Zeitpunkt sein…

Eine Vorschau auf mehr

Die Vital wird bereits in ihrem November-Magazin, das Ende des Monats erscheint, zum großen Lesertreff berichten. Und wir werden zum Auftakt unseres 90-jährigen Firmenjubiläums im kommenden Jahr mit den vielen, wahnsinnig schönen Fotos an den Start gehen und dazu noch viel mehr Details dieser großartigen und einzigartigen gemeinsamen Reise Preis geben.

Nachhaltig unterwegs

Ziel war auch, so nachhaltig wie möglich unterwegs zu sein. So waren wir mit 17 Personen von insgesamt 22 mit Zug und Bus unterwegs. Erster Treff war in Stuttgart, und alle standen pünktlich am Gleis. In München stiegen weitere Gäste und Teile unserer Fotoshooting-Crew zu. Es hat alles bestens geklappt. Sogar den Geburtstag einer unserer Vital-Leserinnen konnten wir bereits im Zug mit eigens dafür mitgebrachtem Kuchen feiern.

Erlebnis-Programm und 1800 Bilder

Vier Tage hatten wir alle zusammen, und wenn eines sicher ist: Es war allen nicht eine Minute langweilig. Wandern inmitten des wunderschönen UNESCO Biosphärenparks Nockberge, in dem die Speick-Pflanze wächst und gedeiht, 1800 Fotos in zwei Tagen schießen, abendliches Wellness-Programm mit Speick-Massage im 4 Sterne Superior Hotel Kirchheimerhof und göttliches, feinstes regionales Essen waren mitsamt dem Besuch bei einem unserer Speick-Bauern nur einige der vielen Highlights.

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Murmeltier Speicki im Gehege Kichheimerhof

Hier ein paar meiner Dokumentationsbilder vom Fotoshooting mit vier tollen Menschen, die für unser Unternehmen mit ihren Gesichtern stehen: Fotograf und Stylistin, Regie-Verstärkung aus unserer Agentur, und Anke und ich mitsamt den 10 Vital-Leserinnen und der Chefredakteurin.

Quasi vom Almabtrieb bis zum Relaxen in außergewöhnlich schöner Wellnessatmosphäre war mit ganz viel guter Laune und besonderen Geschichten aller die Zeit wie im Fluge vorbei, und wir mussten die Reise nach Hause antreten.

Seid gespannt auf mehr demnächst aus diesen vier ganz intensiven Tagen. Freundschaften wurden geschlossen, und ein bewegender Moment jagte den nächsten.

Das alles und noch viel mehr haben wir ausschließlich der kleinen und doch so großen Speick-Pflanze zu verdanken, auf deren Spuren wir so außergewöhnliche Erlebnisse hatten.

Speick Pflanze 14_©SPEICK Naturkosmetik

Aber genug für heute… bis zur Fortsetzung Anfang 2018 zum Jubiläum.

Eure Gudrun

 

 

 

Immer gut zu Fuß – mit dem SPEICK Natural Aktiv Fußbalsam

Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die anscheinend ihre Füße nicht besonders mögen, denn sie schenken ihnen keine große Beachtung. Wie geht denn das?

Unsere Füße tragen uns zuverlässig den ganzen Tag von einem Ort zum anderen und lassen uns Schönes entdecken. Wir können mit ihnen durch die Gegend springen, durchs nasse Gras laufen oder den warmen Sand durch sie erspüren.

Ach ist es nicht schön, Füße zu haben die einen durchs Leben tragen?! Haben sie dann nicht auch eine besondere Beachtung und Pflege verdient?

Ich nehme mir gerne bewusst Zeit für die Pflege meiner Füße und genieße diese kleine Beauty-Auszeit sehr bewusst. Mein erster Schritt ist ein Fußbad:

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In warmem Wasser die Füße für ca. 10 -15 Minuten einzutauchen ist wundervoll. In das Wasser gebe ich gerne noch 2 Esslöffel Olivenöl und ein paar Lavendelblüten. Das entspannt die Füße richtig.

So frisch gebadet kann es an die Pediküre gehen.

Danach kommt das Schönste. Ich verwöhne meine Füße mit einem herrlich duftig frischen AKTIV FUSSBALSAM aus der Natural-Serie von Speick. Mit diesem Balsam massiere ich meine Füße ausgiebig. Das Balsam ist ein wahres Verwöhn-Paket. Rosskastanie, Rosmarin und Hopfen-Extrakt sowie Soja-Öl und Vitamin F schenken meinen Füßen Feuchtigkeit. Zuckerrüben- und Sanddorn-Extrakt beruhigt die Haut. Das Balsam zieht super schnell ein.

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Alle Bestandteile aus dem AKTIV FUSSBALSAM sind frei von synthetischen Duft, Farb- und Konservierungsstoffen. Es ist vegan, glutenfrei und trägt das COSMOS NATURAL SIEGEL. Also für meine Ansprüche an die Naturkosmetik genau richtig.

Ich mag dieses Fußbalsam sehr und wenn ich mal mit ganz müden Füßen nach Hause komme und es nicht zu einem ausgiebigen Verwöhn-Programm reicht, genieße ich dieses AKTIV FUSSBALSAM nach einer schnellen Dusche. Es erweckt meine Füße flink zu neuem Leben. Danach kann noch so manches in der Welt erlebt, entdeckt und erledigt werden … !

Liebe Grüße

Eure Petra

(Instagram und Youtube: wiesenglueck)

Wie dafür gemacht: Produkte zweckentfremdet

Es gibt sie, diese Lieblingsprodukte, die man immer daheim hat. Sie sind fester Bestandteil unserer Beauty-Routine und einige von ihnen können sogar mehr, als ihre Verpackung verspricht. Die Rede ist von Multitalenten im Badezimmer, die neben ihrer klassischen Bestimmung versteckte Talente parat haben…

Warum zum Beispiel ein Körperöl nicht auch zum Baden hernehmen oder eine reichhaltige Creme als Maske? Das SPEICK-Sortiment bietet jede Menge dieser talentierten Rezepturen – unsere Blogger Julia, Ida und Jenny stellen ihre persönlichen Lieblinge vor.

 

 

Julia: Speick Natural Aktiv Körperöl als Badezusatz

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Wenn ich mich auf die Speickalm nach Kärnten zurück wünsche, dann lasse ich mir ein warmes Bad ein und gebe als Zusatz einen Schuss des Speick Natural Aktiv Körperöls dazu. Ja, natürlich, eigentlich ist es ein Körperöl, aber es eignet sich auch bestens für ein Ölbad! Meiner trockenen Körperhaut tut die zusätzliche Pflege mit Soja- und Jojobaöl gut – und meine Nase erkennt sofort den würzigen und krautigen Duft, den ich abends nach der herbstlichen Wanderung zur Speickalm in Kärtnen als so erholsam empfunden habe. Einatmen, ausatmen, und sich zugleich entspannter und erfrischter fühlen. Es lohnt sich also manchmal durchaus, Produkte zu zweckentfremden! Wer mehr über das Aktiv Körperöl wissen möchte, kann unseren Dreiertest nachlesen.

 

Jenny: Speick Natural Intensivpflege Creme Rich als Maske

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Ich liebe den Übergang zwischen den Jahreszeiten: Wenn wir uns dem Winter nähern und können noch einige milde Tage genießen, während die sommerliche Hitze schon hinter uns liegt. Oder wir nach der kalten Jahreshälfte den warmen Strahlen der Sonnen entgegen fiebern… Gemäßigte Temperaturen liegen mir einfach. Während ich die Softshelljacke einfach überziehen kann, braucht meine Haut allerdings etwas mehr Hilfe bei der Umstellung. Zum Glück gibt es die Speick natural Intensivpflege Creme als Light, Medium und Rich, so dass ich bequem wechseln kann, ohne dass sich mein Teint auf komplett neue Rezepturen einstellen muss. Im Blog Gesichtspflege in Stufen könnt Ihr nachlesen, welche Pflege wann die Richtige ist.

Für ein Extra zwischendurch und um meiner Haut wenn der Winter näher rückt, etwas Wellness und Reichhaltigkeit zu gönnen, verwende ich die Rich-Variante gern auch als Intensiv-Maske. Dick aufgetragen, verweilt die Komposition mit Aloe vera, Avocado-Öl und Q10 etwa 20 Minuten auf dem Gesicht (und bei Bedarf Hals und Dekolleté), dann nehme ich die Reste mit einem Kosmetiktuck ab. Meine Haut ist dann perfekt genährt, ohne überpflegt zu sein. Der herrlich krautige Duft hüllt während der Anwendung intensiv ein, belebt und beruhigt gleichermaßen und sorgt bei mir für wahre Genuss-Momente. Ideal auch, um den Speick-Duft länger als üblich zu genießen…

 

Ida: Speick Thermal Sensitiv Tonic als Körper- und Raumspray und Maskenzusatz

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Auch ich bin ein großer Fan des Aktiv Körperöls als Badezusatz (in meinem Fall allerdings eher als Fuß- oder Handbad) und der Creme Rich als Körpermaske. Darüber hinaus steht ein weiteres Speick-Produkt ganz oben auf meiner Liste der Multitalente: das Tonic aus der Thermal Sensitiv Serie.

Der fruchtig-frische Duft ist für mich ganzjährig ein Gute-Laune-Garant! Das Tonic ist zwar ursprünglich für die Gesichtspflege gedacht (Tipps dafür findet ihr hier, doch ich nutze es fast noch lieber als Frischekick im Sommer, wenn mir die Hitze zu schaffen macht. Dann sprühe ich es einfach in den Nacken und die Arme und genieße den angenehm kühlenden Verdunstungseffekt. Feuchtigkeitsspendendes Glycerin sorgt dabei praktischerweise gleich für ein bisschen Pflege.

Jetzt in den kälteren Monaten macht sich das Tonic auch als Raumspray super, um nochmal ein bisschen Sommerfeeling in die Wohnung zu holen, wenn das trübe Wetter in meinem sonst so geliebten Herbst doch mal ein wenig aufs Gemüt schlägt. Dank des feinen Sprühkopfs lässt sich das Spray gut in der Luft vernebeln, ohne dass man nasse Möbel-Oberflächen befürchten muss. Auch zum Anrühren von Heilerdemasken ist es gut geeignet: die Kombination aus Thermalwasser, Algenextrakt und Glycerin sorgt für ein geschmeidiges Hautgefühl. Dann heißt es nur noch: zurücklehnen, tief durchatmen und entspannt den Herbst genießen.

Und was sind Eure Lieblinge in ungewöhnlicher Mission?

Eure Julia, Jenny und Ida.