Im Fokus: Speick Thermal Sensitiv

Wenn man mich nach meiner Lieblingspflege von Speick Naturkosmetik fragt, dann muss ich nicht lange nachdenken: Das ist die Thermal Sensitiv-Linie, einige der Produkte zähle ich zu meinen Naturkosmetik-Favoriten! Die Thermal Sensitiv-Pflege umfasst sechs Körperpflege- und sechs Gesichtspflege-Produkte, die wir uns nun gleich mal näher angucken. Eines vorneweg: Selbstverständlich sind alle Produkte zertifizierte Naturkosmetik.

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Was Speick Thermal Sensitiv auszeichnet

Den Namen Thermal Sensitiv trägt die Pflegelinie nicht umsonst: Das Wasser in den Produkten ist Thermalwasser und stammt aus Schlangenbad im Taunus. Es ist reich an Mineralien und enthält besonders viel Kieselsäure, das Spurenelement Siliziumdioxid sorgt für Festigkeit und Elastizität in der Haut. Die Kombination mit feuchtigkeitsspendenden Braunalgen-Extrakten wirkt beruhigend, so eignen sich die Produkte auch für empfindliche Haut.

Gesichtspflege Thermal Sensitiv

Erst vor ein paar Wochen habe ich hier auf dem Blog die beiden Reinigungsprodukte aus der Thermal Sensitiv-Linie vorgestellt: Das Thermal Sensitiv Mizellenwasser ist eine flüssige Reinigungslösung. Sie brennt nicht auf den Augen und versorgt die Haut bei der Reinigung zugleich mit Feuchtigkeit. Der Thermal Sensitiv Reinigungsschaum fühlt sich schön leicht auf der Haut an und fettet nicht. Abschließend bringt das Thermal Sensitiv Klärende Tonic mit Hamamelis die Haut in Balance.

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Apropos Feuchtigkeit: Für noch mehr Feuchtigkeit – insbesondere bei feuchtigkeitsarmer Haut – ist das Thermal Sensitiv Hyaluron Serum zuständig. Wir haben es euch bereits in diesem Dreiertest auf dem Blog vorgestellt. Ich verwende das gelige Serum gern unter einer nachfolgenden (Sonnen)Creme; ich nehme dafür etwa 1-2 Pumpstöße und verteile sie über dem Gesicht. Aloe Vera, Glycerin und Hyaluronsäure boosten die Feuchtigkeitsdepots in meiner Haut, der Wirkstoff Ectoin schützt die Zellen und wirkt gegen Entzündungen. Wenn es richtig heiß im Sommer ist, kann man das Hyaluron Serum sogar solo verwenden, es zieht gut ein und hinterlässt die Haut schön glatt.

Die Schützende Tagescreme und die Regulierende Nachtcreme runden die Thermal Sensitiv-Pflegelinie für das Gesicht ab. Selbstverständlich basieren beide Cremes ebenfalls auf Thermalwasser, die Hautbarriere wird mit der enthaltenen Linolsäure und Linolensäure gestärkt. Die Tagescreme schützt meine tendenziell eher trockene Haut mit einem zarten, aber nicht fettigen Film. Reichhaltiger und auch mattierend ist die Nachtcreme, die eine feuchtigkeitsbewahrende und regenerierende Hülle auf der Haut bildet.

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Körperpflege Thermal Sensitiv

Das Thermal Sensitiv Erfrischende Duschgel duftet nicht nur herrlich frisch-fruchtig, sondern kann sowohl für die Reinigung des Körpers als auch der Haare verwendet werden, sehr praktisch! Das 2in1 Duschgel schäumt in meinem nassen Haar sehr gut auf. Und meine Haut mag, dass sie sich nach der Dusche nicht ausgetrocknet anfühlt.

Trotzdem braucht meine eher trockene Körperhaut nach der Dusche immer eine weitere Pflege: Die Thermal Sensitiv Bodylotion bietet der Haut Feuchtigkeit und Lipide. Da sie gut einzieht, verwende ich sie gern morgens, wenn es schnell gehen muss – und ich trotzdem einen SPA-Moment auf meiner Haut haben möchte.

Gleich in drei Varianten kommt das fruchtig duftende Thermal Sensitiv Deo daher: als Deo Roll-On, als Deo Spray und als Deo Stick. Da dürfte für jeden etwas dabei sein! Auf Aluminiumsalze wird in allen drei Deodorants verzichtet. Als Wirkstoffe sind Salbeiextrakt (hemmt die Schweißbildung), Zitronensäureester oder ein geruchsneutralisierendes Bio-Ferment im Einsatz. Ich fühle mich am besten mit dem Thermal Sensitiv Deo Stick geschützt. Dank seiner cremig-wachsigen Textur haften die Wirkstoffe bei mir länger auf der Haut.

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Gerade besonders viel in Gebrauch ist bei mir die Thermal Sensitiv Nährende Hand- und Nagelpflege. Die fruchtig-pudrig duftende Creme ist reichhaltig und bildet einen schützenden, aber nicht fettigen Film auf meinen Händen. Dafür sorgen pflanzliches Sojaöl und Kameliensamenöl. Auch die Feuchtigkeit kommt mit Aloe Vera und Glycerin in der Rezeptur nicht zu kurz. Überhaupt hat das Labor von Speick Naturkosmetik nochmals alles in die Hand- und Nagelpflege reingepackt, was die gesamte Thermal Sensitiv-Serie ausmacht: Thermalwasser aus Schlangenbad, Algen, entzündungshemmende und hydratisierende Stoffe plus den Wirkkomplex zum Schutz der Hautbarriere.

Und nicht zu vergessen: Auch der einzigartige Speick-Extrakt ist in allen Produkten der Thermal Sensitiv-Linie enthalten. Viel Spaß beim Entdecken der Gesichts- und Körperpflege der Thermal Sensitiv-Pflege!

Eure Julia

IM FOKUS: SPEICK NATURAL AKTIV

Nichts wie raus in die Natur! Beim Duft der Speick Natural Aktiv-Serie kommen Outdoorfreunde voll auf ihre Kosten. Krautig, grün und erfrischend riecht die Pflegelinie, die von Kopf bis Fuß für wohltuende Verwöhnmomente sorgt. Wer einer gesunden Lebensweise folgt, findet bei Natural Aktiv  die passende Kosmetik. Ich liebe sie einfach! Hier lernt ihr die Linie und meine Highlights daraus kennen.

Der Name ist Programm: Speick Natural Aktiv steht für pure Natürlichkeit, einen aktiven Lifestyle, Gesundheit und Wohlbefinden. Der Fokus liegt  klar auf der Körper- und Haarpflege. Fangen wir einfach ganz oben an:

Reine Kopfsache

Gleich vier Shampoos gibt es im Natural Aktiv-Sortiment: Glanz & Volumen für Normales Haar, Regeneration & Pflege für Strapaziertes & Coloriertes Haar, Balance & Frische für Fettendes Haar, sowie ein Koffeinshampoo für Geschwächtes Haar. Dazu gibt es den Aktiv Hair Conditioner als aufbauende Pflege, sowie verbesserte Kämmbarkeit.

Natural Aktiv Shampoo u Conditioner

Alle Shampoos kommen natürlich ohne synthetische Duft- und Farbstoffe, Silikone, Parabene und  Mineralöle aus. Die Formulierungen sind zudem vegan – wie übrigens fast die komplette Natural Aktiv Serie. Einzige Ausnahme ist der Lippenpflegestift, welcher Bienenwachs enthält und somit nicht vegan ist.

Meine Wahl fällt auf das Natural Aktiv Shampoo Ganz & Volumen – ich nutze es tatsächlich IMMER, wenn ich keine Testprodukte im Rahmen meiner Arbeit ausprobiere. Warum? Weil es funktioniert! Es schäumt wunderbar, duftet frisch und hinterlässt mein Haar sauber und gepflegt. Drin steckt Zuckerrüben-Extrakt als natürlicher Feuchtigkeitsspender und Glätter. Zusammen mit Weizenproteinen sorgt er für Festigkeit, sowie die versprochenen Attribute Glanz und Volumen. Fair Trade Argan-Öl von marokkanischen Arganbäumen macht das Haar zudem weich, geschmeidig und leicht kämmbar. Meine knapp schulterlange Mähne ließe sich prima damit bändigen. Aber ich verwende das Shampoo meist in Kombination mit dem Conditioner. Er stärkt mein feines Haar perfekt mit noch mehr Feuchtigkeit und Nährstoffen. Die Pflegehelden: Schwarzer Hafer- und Zuckerrüben-Extrakt, sowie Fair Trade Argan-Öl für extra Glanz.

Was ich besonders am Conditioner mag: seine cremig-milchige Konsistenz, die nie „zu viel“ ist und das Haar nicht beschwert, es aber trotzdem verwöhnt und am „Fliegen“ hindert. Und: dass er sowohl als klassisches Rinse-off-Produkt, sowie als Leave-In verwendet werden kann. Wenn es mal schnell gehen muss oder mein Schopf nach intensiver Pflege verlangt, lasse ich das Produkt einfach drin. Der Conditioner eignet sich sogar für den Cowash-Trend.

Body Care und dufte Helden

Für überschäumendes Feeling sorgt neben den Shampoos auch das Natural Aktiv Duschgel mit Bio Salbei-Extrakt und Orangen-Öl. Nach der Anwendung kann die noch feuchte Haut entweder mit der leichten Natural Aktiv Body Lotion mit Bio-Aloe vera-Gel verwöhnt werden oder mit dem beliebten, durchwärmenden Körperöl. Das Öl haben Julia, Ida und ich schon ausgiebig für Euch getestet.

In Sachen Deodorant haben Naturfreunde die Wahl zwischen dem Deo-Spray und dem Roll- on. Letzterer wird mit und ohne Alkohol angeboten – auf Aluminium verzichten sie alle.

Natural Aktiv Fußbalsam

Auch Hände und Füße kommen bei Natural Aktiv nicht zu kurz: Es gibt sowohl einen Hand- und Nagelpflegebalsam, als auch einen großartigen Fußbalsam. Und der gehört für mich ganz klar  zu den Highlights der Serie. Ganz gleich, ob nach langen Wanderungen, einer Shoppingtour, Büro- oder Messetagen: Der Natural Aktiv Fußbalsam lässt unsere bodenständigen Begleiter regelrecht aufatmen. Unsere viel beanspruchten Füße bekommen Dank Rosskastanie, Rosmarin und Hopfen alles, was sie zum Wohlfühlen brauchen: die Durchblutung wird angeregt und das Fußklima optimiert. Der reichhaltige und dennoch schnell einziehende Balsam mit Sojaöl, Vitamin F, Zuckerrüben- und Sanddornbeeren-Extrakt beugt Trockenheit vor, wirkt hautberuhigend und heilungsunterstützend. So werden Wanderfüße im Handumdrehen wieder sandalentauglich.

Extras für Schönheit und Entspannung

Außerdem im Sortiment: Die Natural Aktiv Lippenpflege mit Bienenwachs, Shea-Butter und Sonnenblumen-Öl, sowie den reinen ätherischen Ölen von Orange, Rose und Bourbon-Vanille. Diesen kleinen Helfer habe ich Euch hier schon ausführlich vorgestellt.

Insider wissen, dass es in der Natural Aktiv Serie darüber hinaus ein aromatisches Sauna Aufguss Konzentrat gibt. Die besondere Duftkomposition mit hochalpinem Speick-Extrakt ist allerdings nur online bei speickshop.de, der SPEICKwelt Stuttgart und im Werksverkauf erhältlich.

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Eine ganz schöne Vielfalt… Das breite Sortiment lässt wirklich keine Wünsche offen. Die verschiedenen Shampoos werde ich Euch demnächst nochmal in einem eigenen Post im Detail vorstellen.

Eure Jenny

Auf Naturkosmetik umsteigen leicht gemacht #Körperpflege

Wie gelingt der Umstieg auf Naturkosmetik? Diese zentrale Frage begegnet mir immer wieder. Ob im privaten Umfeld oder als E-Mail oder Kommentar auf meinem Blog Elisabeth Green, auf dem ich seit rund fünf Jahren über Naturkosmetik und nachhaltige Themen berichte. Als mir Ina vom Speick-Team sagte, dass diese grundlegende Frage auch im Kundenservice des Unternehmens immer wieder Thema sei, war die Idee für diesen Artikel geboren.

Da die Frage gar nicht so einfach zu beantworten ist, haben wir uns dazu entschlossen, uns der Thematik hier im Speick-Blog etwas detaillierter zu widmen. Genauer gesagt wird es dazu eine mehrteilige Serie geben. Im heutigen ersten Teil widmen wir uns den Grundlagen und ersten Produktempfehlungen mit dem Schwerpunkt auf Körperpflege.

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Warum auf Naturkosmetik umsteigen?

Bevor ich das Wie beantworte, möchte ich mich kurz dem Warum widmen: Hier kann es unterschiedliche Beweggründe geben, warum jemand auf Naturkosmetik umsteigen möchte. Will man sich selbst etwas Gutes tun und potentiell schädliche Inhaltsstoffe in der eigenen Routine vermeiden? Oder möchte man die Umwelt so wenig wie möglich belasten, indem Mikroplastik etc. vermieden werden? Fakt ist, dass in (zertifizierter) Naturkosmetik ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe stecken, für die Entwicklung keine Tierversuche durchgeführt werden, viele NK-Unternehmen sich Gedanken über nachhaltige Verpackungen machen und obendrein in der Regel auf Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und vieles mehr in puncto Nachhaltigkeit gesetzt wird.

 

Mit welchen Produkten starten?

Wie bereits angekündigt, möchte ich mich der Thematik in einer mehrteiligen Serie widmen, die heute mit dem Thema Körperpflege startet. Denn in diesem Bereich ist es verhältnismäßig einfach auf Naturkosmetik umzusteigen, da diese Produktkategorie konventioneller Kosmetik in nichts mehr nachsteht. Wer zu Naturkosmetik wechseln möchte, dem empfehle ich also mit Duschgel und Bodylotion zu starten.

5 Tipps zum Umstieg auf Naturkosmetik

 

  1. Schritt für Schritt umsteigen
  2. Nicht alles panisch ausmisten und dann vor einem leeren Badschrank stehen
  3. Mit Inhaltsstoffen auseinandersetzen
  4. Erfahrungsberichte auf Naturkosmetik-Blogs lesen, um Fehlkäufe zu vermeiden
  5. Den Spaß bei der Sache nicht verlieren

 

Naturkosmetik Duschgel mit milden Tensiden

Da viele konventionelle Duschgele auf scharfe Tenside wie Sodium Laureth Sulfate setzen, die die Haut irritieren und anfälliger für äußere Einflüsse machen können, lohnt sich insbesondere in dieser Kategorie ein Umstieg. Milde Tenside, die die Haut nicht austrocknen oder die Hautbarriere schädigen, sollten hier die erste Wahl sein. Speick bietet in diesem Segment eine breite Auswahl, die für jeden Geschmack das Passende bietet. Angefangen beim frisch duftenden Aktiv Duschgel, über das leicht herbe Duschgel for Men bis hin zum neuen Duschgel aus der Pure Serie, die ohne ätherische Öle auskommt, ist hier für jeden etwas dabei. In jedem Fall dürfte der Umstieg auf Naturkosmetik mit einem dieser Dusch-Produkte nichts vermissen lassen. Mikroplastik und Co. sucht ihr hier vergebens.

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Naturkosmetik Bodylotion für bestens gepflegte Haut

Auch Bodylotion ist ein Thema, bei dem es in der Naturkosmetik wunderbar pflegende und schützende Produkte gibt. Mit samtiger Textur und feuchtigkeitsspendendem Thermalwasser ist die Bodylotion aus der Thermal Sensitiv Serie ein wunderbares Alltagsprodukt. Dank Rohstoffen in Bio-Qualität dem Verzicht auf Silikone und Co. lässt sich somit nachhaltig cremen.

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Zero Waste Naturkosmetik zur Körperpflege

Wenn ihr nicht nur auf Naturkosmetik aus seid, sondern außerdem auf nachhaltige Verpackungen Wert legt, findet ihr bei Speick außerdem diverse Seifen. Diese sind maximal in Pappe verpackt und auch für den kleinen Geldbeutel zu haben. Eine Zwischenlösung bietet die Organic 3.0 Serie, bei der sowohl das Produkt als auch die Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

So duscht und cremt ihr mit dem beliebten Duo besonders nachhaltig – sogar Öko-Test hat die Bodylotion mit in „sehr gut“ bewertet.

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Frühlingserwachen: Die Black Soap im Dauereinsatz

Frühling. Die Tage werden länger, die Natur erwacht. Und so mancher muss, mehr oder weniger freiwillig, grade jetzt Urlaub nehmen. Machen wir das beste draus! Der Garten kann auf Vordermann gebracht werden, die Sommerreifen montiert und das Fahrrad fit für die ersten Touren gemacht werden. Was haben diese Aktivitäten gemeinsam? Vor allem, dass man sich dabei die Hände schmutzig macht.

Ob es nun der Schnitt der frühblühenden Sträucher, das Pikieren der Keimlinge oder die ölige Fahrradkette ist, die ihre Spuren hinterlassen: Mit der Black Soap von Speick werden die Hände wieder sauber.

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Sie enthält echte Bambuskohle, entfernt unerwünschte Fremdstoffe, auch hartnäckigen Schmutz und unangenehmen Gerüche. Die Hände werden schonend, doch gründlich gereinigt und mit zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl gepflegt. Der feine Duft nach Rosmarin und Lavendel sorgt zusätzlich für Frühlingsstimmung!

Autor: Robert Hill

Warum die Black Soap so effektiv ist?

Bei Versuchen hat man festgestellt, dass die Reinigungskraft, zum Beispiel von Seife, mit Aktivkohle noch unterstützt wird, da ihre große Oberfläche Toxine binden kann. Damit kann die Black Soap selbst kleinste Teilchen festhalten, auch Bakterien und Geruchsmoleküle.

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Weitere Details zu diesem spannenden Produkt, lest Ihr im Interview mit Laborleitung Susanne Gans

REIZFREIE PFLEGE

Sensible Hauttypen haben es nicht leicht: Wenn ihrer Haut etwas nicht passt, straft sie dies mit Irritationen wie Rötungen, Unreinheiten oder Spannungsgefühl. Um Reizungen an der Oberfläche und Kettenreaktionen im Hautinneren zu vermeiden, hilft nur der Verzicht auf bestimmte Inhaltsstoffe. Bei Speick Naturkosmetik finden Mimosen eine Auswahl besonders hautmilder Produkte, die das Attribut „reizfreie Pflege“ verdienen.

Wichtig zu wissen: Eine Irritation ist keine Allergie. Sie kann durch mechanische und chemische Reize hervorgerufen werden. Eine solche Hautreizung zeigt sich in erster Linie äußerlich und ist räumlich auf jene Zone begrenzt, die in Kontakt mit einem reizenden Produkt gekommen ist. Zwar klingen die Erscheinungen meist sehr schnell wieder ab, im Inneren Eurer Haut, oder besser in ihren unteren Schichten, hält die Reizung jedoch an: Sogenannte Neuropeptide setzen hormonelle Effekte in Gang, die negativ auf die Hautfeuchte und die natürliche Barrierefunktion wirken – und das sieht man Eurem größten Organ längerfristig an.

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Besser verzichten

Vor allem zu aggressive Peelings und Tenside, aber auch Alkohol und Duftstoffe können die Haut irritieren. Um Reizungen zu vermeiden, gehört für Sensibelchen ein Blick in die INCI ihrer Kosmetikprodukte zur Pflichtlektüre.

Peelings

Je milder, desto besser. Das gilt insbesondere, wenn es um das Abtragen von Hautschüppchen geht. Mechanische Peelings mit kleinen Kügelchen sollten frei von Mikroplastik und nicht zu scharfkantig sein. In fertigen Rezepturen sind zum Beispiel Jojobaperlen eine gute Wahl für sensible Haut: Die feinen Wachspartikel schmelzen bei der Anwendung regelrecht auf Eurem Teint dahin. Bei DIY ist die Mischung aus Pflegeöl und Salz oder Zucker eine Möglichkeit, wobei letzterer aus Kristallen besteht, die weniger scharfe Kanten aufweisen, als seine salzigen Verwandten. Bei Peelings mit Fruchtsäuren ist Vorsicht geboten: Sensible Hauttypen sollten insbesondere vor Kontakt mit UV-Strahlung besser auf eine Anwendung verzichten.

Tenside

Beim Thema Schaum solltet Ihr einen Bogen um konventionelle Tenside wie das beliebte Sodium Laureth Sulfat machen. Sie wirken mitunter so stark, dass sie den Talg aggressiv von unserer Hautoberfläche entfernen, sie austrocken und durchlässiger für Schadstoffe machen. Milde Varianten aus Zucker oder Kokosfett können hingegen punkten. In diesem Beitrag lest Ihr dazu mehr.

Alkohol

Alkohol ist nicht generell schlecht. Auch wer sensible Haut hat, muss nicht immer einen Bogen um Hochprozentiges machen. Es kommt immer auf die Art seiner Verwendung an: Bei vielen Produkten verfliegt ein Großteil des Alkohols bereits beim Auftragen – ohne von der Haut aufgenommen zu werden. Darüber hinaus spielen Konzentration und Qualität eine wichtige Rolle. In diesem Beitrag könnt Ihr Details dazu nachlesen.

Duftstoffe

Egal ob synthetisch oder natürlich: In der INCI findet Ihr Duftstoffe meist nur unter Sammelbezeichnungen wie Parfum oder Aroma. Reizen oder gar Allergien auslösen können ebenfalls beide Sorten. 26 Duftstoffe wurden als besonders allergieauslösend eingestuft. Wenn diese Stoffe eine bestimmte Konzentration in einem Produkt überschreiten, müssen sie in der INCI gesondert gelistet werden.

Die Hauptproblematik hier: Allergiker und Sensibelchen können nicht so einfach herausfinden, auf welchen Duftstoff sie eigentlich reagieren: In den meisten Kosmetikprodukten kommt ein Gemisch mit vielen verschiedenen Komponenten zum Einsatz, welche wiederum auch miteinander reagieren können. Auch ätherische Öle sind dabei umstritten. Julia hat sich hier schon näher mit dem Thema befasst und gezielt duftstofffreie Produkte von Speick Naturkosmetik vorgestellt.

Reizfreie Kosmetik bei Speick

Born to be mild!  Unter dieses Motto könnte man reizfreie Produkte wohl insgesamt stellen. Die von Julia ausgewählten Sortimentshighlights unter dem Aspekt duftstofffrei gehören zweifellos dazu: Arztseife, Speick SUN und Speick PURE. Die beiden Serien sind seit der Veröffentlichung vergangenen Sommer sogar noch gewachsen: Sowohl über die Ergänzung der Sonnenpflege, als auch der PURE-Linie haben wir auf dem Blog ja schon berichtet. Es waren bestimmt nicht die letzten…

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Speick PURE ist sicher DIE Serie aus dem Traditionsunternehmen, die insgesamt am meisten die Ansprüche an cleane, reizfreie Produkte erfüllt: Weder Alkohol, noch Duft- oder Konservierungsstoffe stecken in den schneeweißen Hüllen. Dafür milde Tenside und Inhaltsstoffe, die die Haut beruhigen, pflegen und schützen.

Darüber hinaus verfügt das Sortiment zum Beispiel über das alkoholfreie THERMAL SENSITIV Mizellenwasser, das ich einfach liebe. Die hautmilde THERMAL SENSITIV Serie insgesamt würde ich dank sanfter Zutaten wie Aloe vera, Sheabutter, Alge und Kamelie ebenfalls als reizfrei betrachten. Hier nutze ich vor allem die Gesichtspflege.

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Gut zu wissen: Grundsätzlich werden ALLE Speick-Produkte  von einem Dermatologen bzw. Allergologen getestet. Ihr könnt das Sortiment mit einem guten Gefühl verwenden <3

Was Ihr letztlich in die Kategorie „reizfrei“ zählen möchtet, bleibt ein wenig Euch selbst überlassen. Wichtig ist Kosmetik, die Eurer Haut gut tut, sie reinigt oder pflegt, ohne sie zu irritieren. Ich bin mit meinem persönlichen Mimosen-Pflegemix auf jeden Fall glücklich – und meine Haut strahlt!

Eure Jenny

 

 

Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum

Double Cleansing mit dem SPEICK Thermal Sensitiv Reinigungsschaum

Fast habe ich den Eindruck, dass der neue Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum unter den vielen anderen Neuheiten von Speick Naturkosmetik ein bisschen vernachlässigt wurde – zu Unrecht! Ich habe den Reinigungsschaum deswegen in den letzten Wochen genauer unter die Lupe genommen und in mein tägliches Gesichtspflege-Ritual integriert.

Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum

Double Cleansing

Für mich ist die Gesichtsreinigung ein essentieller Schritt meiner Pflege-Routine: Die Reinigung sollte keinesfalls aggressiv sein, um die Haut nicht zu strapazieren. Schon seit vielen Jahren bin ich ein Fan der zweifachen und zugleich milden Gesichtsreinigung. Meine persönliche Variante des Double Cleansing habe ich in diesem Blogpost schon mal ausführlicher beschrieben – und auch, woher der Pflege- Trend der doppelten Gesichtsreinigung kommt.

Und so funktioniert meine doppelte Gesichtsreinigung: Im ersten Schritt nehme ich mit dem Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser mein Augen-Make-up sowie meine Foundation ab. (Nur mal ganz nebenbei, das Mizellenwasser zählt zu meinen Favoriten unter den Produkten von Speick 😊). Ich befeuchte einen Watte-Pad mit der Flüssigkeit und gehe damit über die Lider und mein Gesicht.

Im zweiten Schritt reinige ich mit einem weiteren Produkt nach, hier kommt nun der neue Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum zum Einsatz. Ein bis zwei Pumpstöße genügen, es entsteht ein luftiger Schaum, den ich auf der Haut verteile und etwas einmassiere. Den Duft würde ich als fruchtig bis blumig beschreiben. Abschließend spüle ich alles mit lauwarmem Wasser ab.

Ich kenne übrigens einige Frauen, die bei der doppelten Reinigung genau umgekehrt vorgehen: Sie greifen erst zum Reinigungsschaum und gehen dann nochmals mit dem Mizellenwasser über die Haut. Das funktioniert natürlich genau so gut, guckt einfach, wie es sich für euch am besten anfühlt. Selbstverständlich kann man den Thermal Sensitiv Reinigungsschaum auch morgens für die Gesichtsreinigung verwenden.

Der SPEICK Thermal Sensitiv Reinigungsschaum

Im Mittelpunkt der Thermal Sensitiv-Pflege stehen kieselsäurehaltiges Thermalwasser aus Schlangenbad im Taunus und eine Braunalge aus der Bretagne. Beide sind auch im Reinigungsschaum enthalten, sie wirken beruhigend und hydratisieren zusammen mit Aloe Vera-Saft und Zuckerrüben-Extrakt die Haut. Die Formulierung ist von Cosmos Natural zertifiziert.

Für die reinigende Wirkung im Thermal Sensitiv Reinigungsschaum sorgen ein Zuckertensid sowie zwei besonders sanfte, waschaktive Aminosäuren. Die Haut wird damit von Schmutz und Make-up-Resten befreit. Meine leicht trockene Haut fühlt sich danach sauber und unfettig, aber nicht ausgetrocknet oder gerötet an (das sollte nach einer Gesichtsreinigung auch eigentlich nie der Fall sein). Sehr angenehm ist das schaumige, leichte Gefühl im Gesicht während der Reinigung – es hat schon seinen Grund, weshalb es so viele Fans von Reinigungsschaum gibt!

Vielleicht habt ihr ja nun auch Lust bekommen, mal den Thermal Sensitiv Reinigungsschaum auszuprobieren 🙂 ?

Eure Julia

IM DREIERTEST: Die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30

Sonne pur verwöhnt uns in Deutschland gerade mit Sommerfeeling. Auch wenn die Möglichkeiten derzeit beschränkt sind und im Sinne von #stayhome die Freiluftsaison vor allem auf Balkon und Garten beschränkt ist, haben sich Julia, Jenny und Ida die brandneue Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 geschnappt und einen ersten Test für Euch gemacht…

Julia:

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Das Produkt: Juhu, die Sonnenschutz-Serie Speick SUN wurde in diesem Jahr erweitert! Neu gibt es nun die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30, die in einer großzügigen Tube à 150ml daherkommt. Für den Lichtschutz sorgt der mineralische UV-Filter Zinkoxid (ohne Nano-Partikel). Die Energie der UVA- und UVB-Strahlung wird damit reflektiert und gebunden, so dass sie nicht in die Haut eindringen kann. Fast ebenso wichtig wie der schützende UV-Filter sind für mich die in der Sonnenmilch enthaltenen Antioxidantien: Im Labor von Speick setzt man hier auf einen Komplex aus verschiedenen Wirkstoffen, die zusätzlichen UV-Schutz bieten sowie antioxidative Extrakte von der Schwarznessel, Granatapfel und Buschpflaumen, die  freie Radikale binden und für den Zellschutz verantwortlich sind. Ganz bewusst befinden sich keine Duftstoffe in der von Cosmos Natural zertifizierten Sonnenmilch, um für die Haut so gut verträglich wie möglich zu sein.

So habe ich getestet: Auch wenn wir gerade alle nicht viel hinaus gehen dürfen, gilt es doch, die Sonne im April nicht zu unterschätzen: Insbesondere nach dem Winter ist meine Haut sonnenempfindlicher als sonst. Für meine tägliche Spazierrunde habe ich deshalb in den letzten zwei Wochen die Speick SUN Sonnenmilch getestet: Dazu habe ich die Sonnenmilch einfach schon morgens über einem hydratisierenden Serum im Gesicht aufgetragen. Die milchig-cremige Textur lässt sich leicht verteilen und zieht gut ein, nach weniger als einer Minute ist der Weißel-Effekt auf meiner hellen bis mittleren Haut verschwunden. Auf meiner T-Zone trage ich einfach noch einen mattierenden Puder darüber auf. Ich kann mich mit der Sonnenmilch im Gesicht also auch außerhalb des Home Office beim Einkaufen in der Öffentlichkeit präsentieren 😊 ! Und fühle mich zugleich in der strahlenden (und so wohltuenden) Sonne gut geschützt.

Mein Fazit: Der Test im Gesicht ist für mich die Königsdisziplin beim Sonnenschutz – und diesen Test hat die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 richtig gut bestanden: Sie fühlt sich nicht schwer auf der Haut an und weißelt nur minimal. Im Sommer werde ich die Tube mit an den See nehmen und auf dem Körper verwenden. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Kinder die Sonnenmilch mögen, denn es droht kein gespenstisches Aussehen und wasserfest ist sie dazu.

 

Jenny:

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Das Produkt: Mission complete! Die Speick SUN Familie hat Zuwachs bekommen, den viele schon ersehnt hatten: die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30. Damit gesellt sich zur leichten Milch mit LSF 20 und mittlerem Schutz nun eine ebenso zarte Konsistenz mit hohem LSF 30. Auch sie schützt den Teint dank mineralischer Filter ganz natürlich und im Handumdrehen. Wie ihre Familienmitglieder lässt sie sich easy auftragen, ohne den gefürchteten weißen Schleier zu hinterlassen. In der INCI steckt Zinkoxid zusammen mit intensiv feuchtigkeitsspendendem Zuckerrüben-Extrakt, hautberuhigendem Schilfrohr- Extrakt und einem Granatapfel-Zellschutzkomplex. Selbstverständlich darf in diesem echten Speick-Produkt auch der Extrakt der gleichnamigen hochalpinen Pflanze nicht fehlen. Die Rezeptur ist vegan, parfümfrei, wasserfest und korallenfreundlich.

So habe ich getestet: Auch wenn #stayhome unseren Alltag bestimmt, bin ich dank meiner Vierbeiner viel an der frischen Luft. Beim Versorgen der Pferde kommen täglich knapp 5 Stunden zusammen, die ich bei herrlichem Sonnenschein am Hof arbeiten darf. Meine helle Haut hat mich dabei kürzlich an ihren Mimosenstatus erinnert und mir den ersten (leichten) Sonnenbrand der Saison präsentiert. Dabei weiß ich es doch eigentlich besser… und habe sogar die passenden Produkte daheim! Die neue Routine: Morgens lasse ich den Sonnenschutz nach wie vor weg, hier reicht meine Eigenschutzzeit und die Strahlen sind in der Früh noch wenig intensiv. Ich creme also ganz gewohnt meine THERMAL sensitiv Tagespflege. Am Nachmittag nutze ich dann einen Toner (mit Aloe vera) für das Gesicht und gebe eine kleine Menge der Speick SUN Sonnenmilch darüber. Außerdem schütze ich meine Arme – schließlich herrscht schon T-Shirt-Wetter bei knapp 20 Grad. Wie gut, dass die Milch sich so toll anwenden lässt, schnell einzieht, praktisch sofort schützt und vor allem keine klebrigen Rückstände auf der Haut hinterlässt. Wäre dies nämlich der Fall, bliebe das Heu bei der Fütterung an mir kleben…

Mein Fazit: Arbeitseinsatz bestanden! Gesicht und Arme sind gut geschützt, werden gleichzeitig gepflegt und bekommen ein fast „pudrig-weiches“ Finish dank der Speick SUN Sonnenmilch LSF 30. Anwendung, Hautgefühl und Performance haben mich überzeugt. Für den nahenden Sommer ist zudem der Aspekt „wasserfester Schutz“ wichtig für mich – denn dann kann die Stallarbeit mitunter schweißtreibend werden und die Sonnenmilch sollte an Ort und Stelle bleiben. Gleichermaßen freue ich mich aber auf den Freizeiteinsatz des Produktes, wenn es (hoffentlich) wieder Gelegenheit gibt, an einem See ins Wasser zu hüpfen.

Ida:

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Das Produkt: Nachdem die SUN Serie im letzten Jahr bereits viele Fans gewonnen hat, zu denen ich definitiv gehöre, wurde die Sonnenschutz-Linie kürzlich erweitert. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass die neue Sonnenmilch mit LSF 30 in der familienfreundlichen Tube mit großzügigen 150 ml daherkommt. Selbstverständlich setzt Speick in Sachen Sonnenschutz auch in diesem Produkt auf die Wirkung von korallen- und rifffreundlichen mineralischen UV-Filtern – genauer gesagt ist es Zinkoxid, das hier zum Einsatz kommt. Gleichzeitig wird die Haut mit Antioxidantien und Feuchtigkeit versorgt, während verarbeitete Öle für Pflege sorgen. Sonnen- und Zellschutz mit kombinierter Pflegewirkung: so stelle ich mir die ideale Sonnenmilch vor! Empfindliche Haut profitiert außerdem von der parfümfreien Formulierung, die auch für Veganer geeignet ist.

So habe ich getestet: Da ich momentan regelmäßig Produkte mit Fruchtsäuren nutze, ist täglicher Sonnenschutz im Gesicht für mich Pflicht. Die inzwischen recht intensive Frühlingssonne sorgt bei mir als Blassnase dafür, dass ich außerdem auch jetzt schon die Partien rund um Schultern, Nacken und Dekolleté bei ausgedehnteren Spaziergängen schütze. Die Anwendung im Gesicht ist für mich persönlich DAS Kriterium, um zu beurteilen, ob ein Sonnenschutz für mich geeignet ist. Die Textur der Sonnenmilch ist angenehm cremig, sodass sie beim Auftragen auf der Haut nicht buchstäblich zwischen den Fingern zerrinnt. Die Sonnenmilch hat denselben tollen Effekt, den ich auch an der Sonnencreme mit LSF 30 bereits sehr schätze: sie mattiert die Haut sanft. Der Weißeleffekt tendiert gegen null, sodass ich nach der Anwendung entweder gar nichts verwende oder höchstens noch zu einem leicht getönten Puder oder einer Mineralfoundation greife. Die Kombination aus einem feuchtigkeitsspendenden Serum als Grundlage und der Sonnencreme als Pflege empfinde ich bereits jetzt als ausreichend – das bleibt sicher in den nächsten Monaten bis zu den kühlen Herbsttagen so.

Auch für die ersten Nachmittage im (heimischen) Sandkasten kommt die neue SPEICK SUN Sonnenmilch übrigens gerade recht. Sie lässt sich auch auf empfindlicher Kinderhaut mühelos im Gesicht und auf den Händen und Armen verteilen (wenn auch von etwas Protest begleitet ;-)) und zieht schnell genug ein, um direkt im Anschluss im Sand buddeln zu können. Im Sommer ist dank der wasserfesten Formulierung auch der nötige Schutz beim Planschen gesichert.

Mein Fazit: Für mich steht schon jetzt fest, dass die neue Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 mit ihrer geschmeidigen Textur, dem angenehmen Hautgefühl nach dem Auftragen und dem hohen Komfort in der Anwendung mein steter Sommerbegleiter wird – und das nicht nur für meine Pflege von Kopf bis Fuß, sondern für die ganze Familie.

Selfcare mit Speick Naturkosmetik

Seit rund einem Monat dreht sich die Welt zwar wie gewohnt weiter, aber wir alle mussten unseren Alltag auf die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus anpassen. Wie sich das auf den Alltag eines jeden von uns auswirkt, ist sehr unterschiedlich. Manch einer (so zum Beispiel ich) arbeitet im Homeoffice, andere (wie zum Beispiel ein Großteil meiner Kolleginnen und Kollegen in der Produktion, im Labor und auch in unserer Verwaltung) arbeiten unter strengsten Hygienevorschriften weiterhin an ihrem gewohnten Arbeitsplatz. Was alle jedoch verbindet: Wir verbringen viel mehr Zeit zuhause als zuvor! Wer möchte, kann sich das zunutze machen und sich mal wieder ein paar wohltuenden Pflegeritualen hingeben. Welche das sein können, stellen wir euch heute vor: Hier kommen die besten Produkte von Speick Naturkosmetik für ein bisschen Wellness zuhause!

  1. Reichhaltige Feuchtigkeitspflege für gestresste Hände (und Füße)

Das richtige Händewaschen haben wir euch vor Kurzem schon auf unserem Instagram Kanal vorgestellt. Trotz der reichhaltigen Pflegekomponenten in unseren Seifen werden unsere Hände dabei aktuell jedoch ziemlich gestresst. Häufiges Händewaschen, dazu die Temperaturwechsel draußen – bei meinen Händen führt das schnell zu einem „Schmirgelpapier“-Gefühl an Händen und Handgelenken. Meine ultimativen Tipps: Gönnt euch doch ab und zu mal ein Bad für die Hände und fügt dem warmen Wasser ein paar Tropfen unseres Speick Natural Aktiv Körperöls hinzu. Sorgt für eine gemütliche Sitzposition und dann lasst eure Seele (und Hände) einfach mal ein paar Minuten baumeln. Nutzt die Zeit, um einfach mal tief durchzuatmen und abzuschalten oder stellt euch einen Podcast oder eure Lieblingsserie nebenher an. Wohlfühlfaktor 10/10, garantiert!

Wer seine Hände nach dem pflegenden Bad noch weiter verwöhnen möchte, kann mit unseren Handcremes eine reichhaltige Pflegemaske zaubern. Wie das geht? Ganz einfach: Holt euch in der Apotheke oder im Drogeriemarkt ein Paar Baumwollhandschuhe, tragt zum Beispiel unseren Speick Thermal Sensitiv Hand- und Nagelbalsam großzügig auf Hände und Handgelenke auf und zieht die Baumwollhandschuhe drüber. Am besten einfach mal über Nacht einwirken lassen und dafür am nächsten Morgen mit streichelzarten Händen belohnt werden. Versprochen!

Das Ganze funktioniert natürlich auch wunderbar für die Füße mit unserem Speick Natural Aktiv Fußbalsam, der die meist eher vernachlässigten Füße mit viel Feuchtigkeitspflege und Extrakten aus Rosskastanie, Rosmarin und Hopfen verwöhnt.

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  1. Feuchtigkeitsbooster für das Gesicht

Vielleicht geht es euch wie mir und beim ersten Blick in den Spiegel morgens erschreckt ihr euch kurz über euer müdes Gesicht. Leider bin ich wirklich faul, was das regelmäßige Auftragen von pflegenden Gesichtsmasken angeht. Mit diesen zwei Varianten habe ich aber meine kleinen, unkomplizierten Helfer für den ultimativen Frische-Kick am Morgen und die Verwöhnpflege am Abend gefunden.

Morgens: Unser Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum besticht mit einer Kombination von Hyaluron, Ectoin, Bio-Aloe vera-Gel und Thermalwasser. Das hochkonzentrierte Serum unterstützt die Haut aktiv dabei, ihre Feuchtigkeitsdepots aufzufüllen und revitalisiert sofort. Damit ist es nicht nur eine perfekte Grundlage für eine feuchtigkeitsspendende Tagespflege, ihr könnt es auch als Maske verwenden. Reinigt eure Haut und tragt das Serum großzügig im Gesicht und auf dem Dekollete auf. Lasst das Serum 15-20 Minuten einwirken. Anschließend könnt ihr überschüssiges Produkt einfach mit einem weichen Baumwolltuch abnehmen. Das Fazit: Strahlende Haut, die optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist und euch gleich viel wacher aussehen lässt. Psst: Die Anwendung funktioniert übrigens auch mit unserer Speick SUN After Sun Lotion, die neben einem hohen Aloe vera Gehalt von über 80% auch den Wirkstoff Ectoin enthält, dem eine kraftvolle Anti-Aging-Wirkung nachgesagt wird.

Abends: Die verwöhnende Speick Thermal Sensitiv Nachtcreme enthält reines Thermalwasser sowie einen hochaktiven Wirkstoffkomplex von konzentriertem Algenextrakt zur Regulierung der Hautbalance, feuchtigkeitsspendendem Bio-Aloe vera-Gel, reichhaltiger Bio-Shea-Butter und schützendem Bio-Kamelienöl. Damit eignet sie sich neben der regulären Nachtpflege auch wunderbar als verwöhnende Gesichtsmaske. Tragt die Nachtcreme dazu einfach großzügig auf Gesicht und Dekollete auf und lasst sie 20-30 Minuten einwirken. Überschüssiges Produkt könnt ihr anschließend mit einem weichen Tuch abnehmen. Auch hier werdet ihr mit einer wohlgenährten und mit intensiver Feuchtigkeit versorgten Haut belohnt!

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  1. Entspannung und Pflege für den gesamten Körper

Gönnt euch doch einfach mal wieder ein Bad, um Körper und Seele in diesen turbulenten Zeiten zu entspannen. Auch hier eignet sich unser Speick Natural Aktiv Körperöl wunderbar als pflegender Badezusatz. Nach dem Baden könnt ihr eure Haut mit einer unserer feuchtigkeitsspendenden Body Lotions verwöhnen, zum Beispiel der Speick Thermal Sensitiv Body Lotion. Die zarte Textur umhüllt die Haut mit intensiver Feuchtigkeit, während der fein-fruchtige Duft für den Mini-Spa-Moment zuhause sorgt. Wer bei der Körperpflege gedanklich in den Urlaub schweifen möchte, dem empfehle ich wärmstens unsere Speick SUN After Sun Lotion zur Feuchtigkeitspflege. Die fruchtige Komposition natürlicher Duftwässer mit einer leichten Kokosnote erinnert mich sofort an warme Sommerabende nach einem Tag am Strand. Und dank ihrer überzeugenden Rezeptur mit Bio-Aloe vera-Gel und Ectoin eignet sie sich eh bestens zur intensiven Feuchtigkeitspflege – egal ob im Sommer, Winter, Frühling oder Herbst!

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  1. Vitamin D und Sauerstoff tanken – aber bitte mit Sonnenschutz!

Seitdem ich im Homeoffice arbeite, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Tag mindestens einmal spazieren zu gehen. Glücklicherweise habe ich zwei Parks und genügend schöne Ecken in direkter Nähe und kann das überwiegend schöne Frühlingswetter bei meinen kurzen Ausflügen genießen. Dabei setze ich auf den Sonnenschutz von Speick SUN für mein Gesicht, denn die Kraft der Sonne sollte auch im Frühling nicht unterschätzt werden. Es lohnt sich also durchaus, auch jetzt schon exponierte Hautstellen mit Sonnencreme vor der Sonne zu schützen. Mein Favorit für den Frühling: Unsere Sonnenmilch oder Sonnencreme mit LSF 30, die dank der pflegenden Inhaltsstoffe auch anstelle einer Tagespflege verwendet werden können. Aktuell nutze ich die Sonnenmilch, die unser SUN-Sortiment seit wenigen Wochen erweitert. Damit bin ich nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor Hautalterung geschützt – so wohltuend die Sonne auch ist, ist sie gleichzeitig leider auch einer der Hauptverursacher von Hautalterung. Also: Gönnt euch regelmäßig Bewegung an der frischen Luft, aber vergesst eure Speick SUN Pflege nicht dabei!

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  1. Nutzt die Zeit zuhause für intensive Haarpflege

Nach zwei erfolglosen Versuchen, meine Haare auf Haarseife umzustellen, hatte ich das Projekt Haarseife für mich zunächst ad acta gelegt. Bisher habe ich es immer nur 2-3 Tage durchgehalten und mich dann so unwohl gefühlt, dass ich zurück zu meiner Shampoo-Routine mit unserem Speick Natural Aktiv Regeneration & Pflege Shampoo gegangen bin. Meine langen, dicken Haare waren einfach zu strähnig und sahen fettig aus. Jetzt wollte ich es aber nochmal wissen und der Zeitpunkt für die Umstellung war wirklich dankbar: Da ich mich eh nur zuhause aufhalte und lediglich zum Spazierengehen oder Einkaufen das Haus verlasse, habe ich die Haarseife noch einmal getestet. Siehe da, Durchhalten lohnt sich! Nach etwa zwei Wochen mit mal mehr und mal weniger strähnigem Haar haben meine Haare sich schon ganz gut an die neue Pflegeroutine gewöhnt, mittlerweile bin ich bei Woche 3 und komme mit der Haarseife wirklich gut klar. Meine Haare danken es mir mit mehr Glanz und deutlich gepflegteren Spitzen. Ohne die saure Rinse geht es aber definitiv nicht, auch das lässt sich aber ganz einfach integrieren: Ich habe ein altes Glas (ca. 900 ml) und eine Apfelessig Flasche neben der Dusche stehen und mische mir damit meine Spülung direkt vor oder beim Duschen. Die saure Rinse abschließend einfach über die Haare gießen und die Haare dabei mit den Händen leicht auflockern. Fertig! Die saure Rinse muss übrigens nicht mit Wasser ausgespült werden.

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Wer lieber beim Shampoo bleibt, findet in unseren vier Natural Aktiv Shampoos, unserem Men Active Shampoo und dem neuen PURE Shampoo die richtige Pflege für seine Haare. Die optimale Ergänzung ist der Natural Aktiv Conditioner, der anschließend in die Längen der Haare aufgetragen wird. Auch hier könnt ihr euren Haaren eine Extraportion Pflege gönnen, wenn ihr den Conditioner als Intensiv-Kur oder sogar als Leave-In-Pflege verwendet. Für die Intensiv-Kur könnt ihr den Conditioner 10 Minuten einwirken lassen, bevor ihr ihn ausspült. Als Leave-In-Pflege verwendet ihr den Conditioner einfach nach der Haarwäsche und spült ihn nicht aus. Das Resultat: Gepflegte Haare und Spitzen, die mit intensiver Feuchtigkeit versorgt sind.

Ich hoffe, ihr habt bis zum Ende des Textes durchgehalten und den ein oder anderen Pflege-Tipp für euch zum Ausprobieren entdeckt. Wir wünschen euch viel Spaß bei euren Mini-Spa-Momenten!

Bleibt gesund und bis bald,

eure Ina

Keine Chance den Viren: Tipps zum Händewaschen und zur Handpflege

Ein bekanntes Kinderlied beginnt mit den Zeilen „Hände waschen, Hände waschen muss ein jedes Kind…“  Derzeit gibt es wohl kaum etwas, was häufiger von Klein UND Groß getan wird, als die gründliche Reinigung der Hände. Deshalb gibt es für euch heute einige Infos rund um das Händewaschen mit Seife, ergänzt um ein paar Tipps zur Handpflege.

Warum Händewaschen (nicht nur) derzeit so wichtig ist

Viren gelangen nicht durch Zauberei in unseren Körper. Besonders einfach finden sie den Weg über die Schleimhäute, die sich in Augen, Nase und Mund befinden, in den Organismus. Und da wir uns  täglich ca. 400 bis 800 mal ins Gesicht fassen, wird schnell klar, dass die Hände eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Viren spielen. Bis zu 80% aller Infektionskrankheiten werden durch diese sogenannte Eigenberührung ausgelöst. Saubere Hände sind also eine gute Basis, um Viren das Leben schwer zu machen und somit Krankheiten vorzubeugen.

Wieso Seife zum Händewaschen daheim ausreicht

Auch wenn saubere Hände eine solide Basis als Infektionsschutz bilden, ist es nicht nötig, Desinfektionsmittel zu hamstern. Das gründliche Waschen der Hände mit Seife ist völlig ausreichend. Warum? Nun, stellt euch vor, ihr habt nach der Verwendung von Körperöl unangenehm fettige Hände. Dann hilft Seife dabei, das Öl – mit anderen Worten: das Fett – zu lösen. Genauso funktioniert es auch im Kleinen: einige Viren haben eine fettartige Hülle (sie heißen daher auch behüllte Viren) und auch hier hilft die Seife dabei, diese Hülle zu beseitigen und das Virus zu zerstören.

Die Qual der Wahl: feste oder flüssige Seife?

Auch wenn sich dieses Vorurteil bisweilen recht hartnäckig hält, so ist es doch nicht wahr: feste Seifen sind KEINE Keimschleudern. Viren oder Bakterien werden bei der Anwendung von Seifenstücken zwar in Spuren auf der Seife hinterlassen, der basische pH-Wert der Seife führt aber dazu, dass Krankheitserreger nur für kurze Zeit auf der Seife überleben können. Auf dem Pumpspender flüssiger Seifen können Krankheitserreger sich hingegen auch für längere Zeit ausbreiten. In Sachen Umweltfreundlichkeit punktet feste Seife aufgrund der hohen Ergiebigkeit und des geringeren Verpackungsmülls sowieso. Daheim könnt ihr also entspannt zum festen Seifenstück greifen – lagert es aber so, dass es nach jedem Gebrauch gut abtropfen und trocknen kann.

Bei Speick findet ihr eine Vielzahl an Handseifen im Sortiment. Der Klassiker, die Speick Natural Seife, kann auch jetzt gern euer täglicher Begleiter sein – als Seifenstück oder als Flüssigseife. Wenn ihr auf Duft- und Farbstoffe verzichten möchtet, ist hingegen die Arztseife sensitive eine gute Wahl. Sie enthält, wie auch die „normale“ Arztseife, eine reichhaltige Wachscreme für eine Extraportion Rückfettung, die die Haut vor dem Austrocknen bewahrt. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Als palmölfreie Alternative eignet sich die Organic 3.0 Seife.

Wie man sich am besten die Hände wäscht

Klar, um sich die Hände zu waschen, braucht man zunächst einmal eins: Wasser. Spült die Hände also einmal mit lauwarmem Wasser ab, sodass sie richtig schön nass sind. Nehmt dann euer Seifenstück oder eure Flüssigseife der Wahl und seift eure Handflächen innen und außen gründlich ein. Denkt danach auch an die Bereiche zwischen den Fingern, vergesst die Daumen nicht und widmet den Fingerspitzen nochmal eine Extrarunde. Spült die Hände anschließend gründlich unter fließendem Wasser ab. Alles in allem sollte das mindestens 20-30 Sekunden dauern – wenn ihr zweimal hintereinander gedanklich „Happy Birthday“ singt, habt ihr einen guten Richtwert. Zum Abschluss heißt es dann noch: die Hände gründlich abtrocknen, fertig!

Strapazierte Hände pflegen

Auch wenn die Seifen von Speick rückfettende Pflegekomponenten enthalten, kann häufiges Händewaschen die Hände dennoch strapazieren. Gönnt euch also regelmäßig eine Pflegeauszeit, in der ihr eure Hände und Nägel mal so richtig verwöhnt. Wie wäre es mit einem Handbad, kombiniert mit einem Peeling und einer Handpackung? Wie das genau funktioniert und welche Speick-Produkte ich euch dafür empfehle, erfahrt ihr in diesem Beitrag.  

Extratipp: das Smartphone nicht vergessen

Wenn es euch so geht wie mir, greift ihr aktuell vielleicht auch häufiger als sonst zum Smartphone, um die Nachrichten zu checken oder mit Familie, Freund*innen und Kolleg*innen in Kontakt zu bleiben. Vergesst daher nicht, das Display regelmäßig zu reinigen, um Viren auch dort keine Chance zu geben. Seife braucht ihr dafür allerdings nicht – ein feuchtes oder trockenes Brillenreinigungstuch ist völlig ausreichend.

Eure Ida

SCHAUM AUS DEM TIEGEL: DIE SPEICK MEN ACTIVE RASIERSEIFE

Die perfekte Nassrasur? Hier hat jeder Mann ganz eigene Anforderungen. Schon die Wahl von Hobel, Klinge und Pinsel ist individuell und auch die verwendeten Produkte müssen zum bevorzugten Rasurritual passen – somit fallen die Ergebnisse unserer Tester im Hinblick auf die Speick Men Active Rasierseife ganz unterschiedlich aus. Heute lässt Hagen Weber Euch an seinem Rasur-Experiment mit SPEICK teilhaben.

Mein Setup:

Rasierhobel: Mühle R41
Rasierklingen: Astra Superior Platinum
Rasiermesser: Koorat 8/8 derb
Rasierpinsel: Mühle Classic Silvertip Fibre
Rasierseife: Speick Men Active Rasierseife im Tiegel
After Shave: Speick Men After Shave Lotion

Prozedur:

Mehr oder weniger das volle Programm wie hier beschrieben.

Ich hatte mich vorab nach Rasierseifen ohne kritische Inhaltsstoffe erkundigt. Neben Speick Men Active gibt es da gar nicht so viele Alternativen. Darum bin ich recht froh, dass ich die Gelegenheit bekam, ein Exemplar zu testen.

Der erste Eindruck:

Die Rasierseife kommt in einem handlichen Plastiktiegel daher. Sobald ich den Deckel aufgeschraubt hatte, kam mir eine absolut überzeugende zitrische Duftwolke entgegen. Bei solchen Düften ist es meist ein schmaler Grad hin zur Assoziation mit WC-Steinen. Diese kam jedoch in keinster Weise auf.

Rasur Hagen Weber 1

Ich empfand die Qualität des Duftes als hochwertig und entsprechend freute ich mich schon auf die Anwendung der Rasierseife. Zusätzlich zur Zitrone kann man den typischen krautigen Speick-Geruch wahrnehmen, eine gelungene Kombination.

Eine haptische Prüfung der Rasierseifen-Konsistenz vermittelte mir das Gefühl von weichem Gummi, also eine sehr weiche Textur.

Schaum:

Die bevorzugte Methode mein Gesicht einzuschäumen, ist es eigentlich, nach reichlich heißem Wasser die Rasierseife über die Stoppeln zu reiben und danach den Abrieb mit gewässertem Rasierpinsel einige Minuten aufzuschäumen. Dies ging erst mal nicht, da sich die RS nicht aus dem Tiegel lösen lies.

Der Tiegel hat jedoch noch einen hinreichend hohen Rand, um den Schaum direkt im Tiegel zu erzeugen. Dies gelang mir leider nicht auf Anhieb. Meist war der Schaum zu dünn und nach der Aufnahme von mehr Seife gleich wieder zu dick. Irgendwann hat es dann gepasst.

Nach einigen Rasuren konnte ich die Seife aus dem Tiegel nehmen und direkt im Gesicht anwenden. Hier machte sich die weiche Konsistenz bemerkbar und ich hatte gleich zu viel Seife im Gesicht, was zu einem sehr festen Schaum führte. Aber bei vorsichtigem Auftragen hatte ich die richtige Rasierseifen-Menge schnell gefunden. Der Schaum im Gesicht gelang mir auf Anhieb besser, wenn auch immer noch nicht perfekt. Hier muss ich noch mit der Wassermenge experimentieren. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.

Einweichwirkung:

Der Schaum macht die Stoppeln spürbar weicher und behält dabei weitgehend seine Konsistenz. Hier hat die Rasierseife meine Erwartungen erfüllt.

Gleiteigenschaft:

Mein Hobel glitt sehr leicht ohne Druck und ohne Probleme über die Haut. Jedoch ließ der Gleitfilm schnell nach und nochmaliges einpinseln war angesagt. Damit ist mehrmaliges Gleiten über dieselbe Stelle nicht unproblematisch – aber dies sollte man ja sowieso vermeiden.

Die Gleiteigenschaft liegt für mich im Mittelfeld. Vielleicht lag das aber auch daran, dass mir immer noch nicht der perfekte Schaum gelungen ist.

Pflegewirkung:

Ich konnte keinerlei Hautrötungen oder andere Auffälligkeiten feststellen. Meine Haut fühlte sich nach jeder Rasur angenehm erfrischt, entspannt und sauber an. Das Speick Men After Shave reihte sich danach natürlich wunderbar harmonisch ein.

Rasur Hagen Weber 2

Preis/Leistung:

Durch die weiche Konsistenz verbraucht sich die Rasierseife schneller als gewohnt. Jedoch werde ich die Rasierseife noch lange nutzen können: Wenn man den Tiegel nach der Rasur nicht zu lange offen stehen lässt trocknet die Seife auch nicht aus und hält lange bei gleichbleibender Qualität.

Zusammenfassung:

Ich genieße es, mich mit der Rasierseife von Speick Men Active zu rasieren. Die Naturkosmetik mit tollem, frischen Duft und guten Hautpflegeeigenschaften kann bei angemessenem Preis überzeugen. Nur die Schaumerzeugung und die Gleiteigenschaft könnten für mich persönlich noch etwas besser sein.

Hagen Weber
Der Autor gehört zu den Mitgliedern des Nassrasur-Forums

Weitere Blogs zum Thema Rasur lest Ihr hier:

Die Rückkehr zum Rasierhobel

Speick Men Active Rasierseife

Nassrasur mit Speick Men Active