Umstieg auf Naturkosmetik #Gesichtspflege

Kommen wir heute mal zur Königsdisziplin: Dem Umstieg auf Naturkosmetik im Bereich der Gesichtspflege. Nachdem dieser bei der Körperpflege wirklich jedem gelingen dürfte und auch bei Deo, Sonnencreme und Duft mit ein paar Tipps definitiv zu meistern ist, ist es im Bereich der Reinigung und Pflege für die Gesichtshaut deutlich komplizierter. Oder doch nicht?

Von Inhaltsstoffen und Hauttypen

Grundsätzlich benötigt jede Haut zunächst eine Reinigung und anschließend eine passende Pflege – dazu weiter unten mehr. Der Umstieg auf Naturkosmetik im Bereich Gesichtspflege kann zunächst etwas tricky sein, da auf bestimmte Stoffe, die in konventioneller Kosmetik zum Einsatz kommen, verzichtet wird. In Naturkosmetik kommen zum Beispiel keine Silikone vor, die oberflächlich für glatte Haut sorgen. Auch auf Mineralöle wird verzichtet, die Feuchtigkeit in der Haut einschließen können und somit besonders trockener Haut zugute kommen. Menschen mit empfindlicher Haut müssen auch bei Naturkosmetik auf die Zusammensetzung achten, da diese nicht automatisch für jeden verträglich ist. So können beispielsweise Duftstoffe und Alkohol zu Irritationen führen. In Naturkosmetik finden nämlich gerne ätherische Öle zur Beduftung und
Alkohol zum Konservieren Einsatz, auf die sensible Haut reagieren können. Deshalb lohnt sich auch hier ein Blick auf die Inhaltsstoffe (Inci-Liste).

In der Regel wird übrigens in die fünf folgenden Hauttypen unterschieden, die unterschiedliche Bedürfe haben:

• Normale Haut
• Fettige Haut
• Trockene Haut
• Mischhaut
• Sensible Haut


Natürliche Reinigung & Pflege des Gesichts mit Naturkosmetik

Speick Naturkosmetik bietet in der Thermal Sensitiv Serie einige Gesichtspflegeprodukte an, die prinzipiell für jeden Hauttyp geeignet sind. Wie bei jeder Gesichtspflegeroutine – ob konventionell oder natürlich – steht am Anfang immer eine gründliche und zugleich sanfte Gesichtsreinigung. Wer Make-Up oder Sonnenschutz trägt, für den ist eine zweifache Gesichtsreinigung sehr gut geeignet. Wie dieses Double Cleansing gelingen kann, erfahrt ihr hier.

Anschließend ist ein Toner ideal, um letzte Schmutz-Partikel zu entfernen und den ph-Wert der Haut wieder auszugleichen. Danach ist Feuchtigkeit gefragt – und das sowohl bei trockener als auch bei fettiger Haut. Das leichte Serum von Speick Naturkosmetik mit Hyaluronsäure und Thermalwasser ist hierfür ein toller Allrounder. Die Feuchtigkeit will anschließend noch in der Haut eingeschlossen werden. Das gelingt sowohl mit der schützenden Tagescreme als auch mit der regulierenden Nachtcreme von Speick Naturkosmetik. Wer diesen Effekt noch verstärken möchte, kann der Creme etwas pflanzliches Öl oder Fett untermischen – zum Beispiel pures Avocadoöl oder Sheabutter.

Die Steps für eine Basis-Gesichtspflegeroutine auf einen Blick

  1. Gesichtsreinigung
  2. Optional: erneute Gesichtsreinigung
  3. Toner
  4. Serum
  5. Creme

Tipp: Die Haut solltet nach der Gesichtsreinigung nicht gerötet sein, spannen oder jucken!

Umstieg auf natürliche Gesichtspflege lohnt sich doppelt

Der Umstieg auf Naturkosmetik auch und gerade im Bereich der Gesichtspflege und -reinigung lohnt sich gleich doppelt: Zum einen führt ihr eurem Körper keine potentiell schädlichen Inhaltsstoffe mehr zu, die unter anderem im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. Zum anderen tut ihr gleichzeitig der Natur etwas Gutes, wenn ihr auf Mikroplastik und Co. verzichtet. Speick Naturkosmetik bietet hierfür mit seinen Gesichtspflegeprodukten eine unkomplizierte Pflegeserie an, mit der auch ihr den Einstieg ausprobieren könnt. Noch ein Tipp zum Schluss:
Wenn die Umstellung eurer Gesichtspflege nicht auf Anhieb oder im Gesamten funktioniert, verzweifelt bitte nicht sofort und gebt der vielfältigen Welt der Naturkosmetik noch eine weitere Chance.

Viele weiterführende Informationen rund um eine natürliche Gesichtspflege findet ihr außerdem auf meinem Blog Elisabeth Green. Schaut gerne vorbei!

Vier Power-Wirkstoffe in Speick Naturkosmetik

Selbstverständlich kommt es in Kosmetik-Produkten nicht nur auf einzelne Wirkstoffe, sondern auf die gesamte Formulierung an. Trotzdem finde ich es interessant, einzelne Inhaltsstoffe genauer zu betrachten. So habe ich – mit Hilfe des Labors von Speick Naturkosmetik – vier Power-Wirkstoffe ausgewählt und werde sie nun in diesem Blogpost unter die Lupe nehmen.

Der Pflegekomplex mit Vitamin F

Im Mittelpunkt der Kosmetik der Marke Speick steht die Unterstützung der Hautbarriere: Eine gesunde Haut sieht schön aus und besitzt ihren natürlichen Glow. Dazu hat das Speick Naturkosmetik-Labor einen Wirkkomplex entwickelt, der auf den essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure (Vitamin F) aus der Färberdistel basiert. So wird der transepidermale Wasserverlust reduziert und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut optimiert. Die Haut wirkt dadurch glatter und weniger schuppig bzw. trocken. Für zusätzliche Feuchtigkeit sorgt der Zuckerrübenextrakt (Beta Vulgaris). Abgerundet wird der Komplex mit Extrakten von Schilfrohr (Phragmites Kharka) und Kiefernschwamm (Poria Cocos), sie wirken entzündungshemmend und gegen Juckreiz oder Rötungen.

Enthalten ist dieser spezielle Wirkkomplex mit Vitamin F beispielsweise in der Speick Thermal Sensitiv Tagescreme. Sie bewahrt die Feuchtigkeit und schützt meine tendenziell eher trockene Haut mit einem zarten, aber nicht fettigen Film.

Ectoin

Als wahres Multi-Talent könnte man den Wirkstoff Ectoin bezeichnen: Er bindet Wasser in der Haut, stärkt die Hautbarriere, hat eine zellschützende Wirkung, wirkt entzündungshemmend und hilft gegen Schädigungen durch UV-Strahlung (auch gegen Blue Light, darüber hat Jenny hier auf dem Blog berichtet). Wow, mehr geht eigentlich kaum!

Entdeckt wurde Ectoin 1985: Um sich in lebensfeindlicher Umgebung wie Salzseen oder in der Wüste zu schützen, hat dieser kleine Mikroorganismus ausgeklügelte Strategien entwickelt. Der kosmetische Wirkstoff wird jedoch nicht in der freien Natur gesammelt, sondern durch eine patentierte Bio-Fermentation in Deutschland hergestellt. Die umfassende Wirkung wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

Wer in den Genuss dieses Power-Wirkstoffs kommen möchte, kann das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum ausprobieren. Darin kommt nicht nur Ectoin mit seiner vielfältigen Wirkung zum Einsatz, sondern auch Feuchtigkeitsbooster wie Aloe Vera, Glycerin und Hyaluronsäure. Ich verwende das gelige Serum gern unter einer Creme (im Sommer auch unter der Sonnencreme).

Thermalwasser aus Schlangenbad

Seit Jahrzehnten wird exklusiv von Speick Naturkosmetik das Thermalwasser aus der Aeskulap-Therme im Kurort Schlangenbad im Taunus verwendet. Es ist besonders rein und reich an Kieselsäure. Diese ist ein unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen Bindegewebes, Siliziumdioxid sorgt für Festigkeit und Elastizität in der Haut.

Das hautberuhigende und aufbauende Thermalwasser aus Schlangenbad bildet die Basis für die Produkte der Thermal Sensitiv-Linie von Speick Naturkosmetik. Ans Herz legen möchte ich euch das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser. Es ist eines meiner Lieblingsprodukte von Speick Naturkosmetik, das ich immer auf Vorrat zu Hause habe! Man kann es multifunktional einsetzen, ich nehme es meist zum Abschminken. Es reizt meine Augen nicht (kein Brennen) und löst meine Mascara spielend, dazu wirkt es gleichzeitig spürbar pflegend. Ein Must-Have!

Der Speick

Wie könnte ich einen Blogpost über Wirkstoffe in den Produkten der Marke Speick schreiben, ohne die namensgebende Heilpflanze zu erwähnen? Der Speick wird bereits seit der Antike geschätzt, seine einzigartige Wirkung wird in alten Arzneibüchern beschrieben. Seit jeher bekannt ist der Speick für seine ausgleichende Wirkung, er entspannt und macht trotzdem nicht müde.

Seit 1928 kann man die Heilpflanze in der Speick Original Seife erleben. Ein Klassiker, der zurecht noch heute ein Beststeller von Speick Naturkosmetik ist!  

Eure Julia

speick naturkosmetik seife

Moderne Pflegehelden mit Tradition: Woran erkennt man eine hochwertige Seife?

Seife ist eines der ältesten Mittel zur Körperpflege. Während Seifen zwischenzeitlich vor allem am Waschbecken zur Reinigung der Hände oder im Kleiderschrank als Wäscheduft zu finden waren, erleben sie seit einigen Jahren ein großes Revival und sind als ressourcenschonende, verpackungsarme bzw. unverpackte und praktische Alternative zum Duschen, Baden, zur Reinigung von Gesicht und Haaren und natürlich auch zum Händewaschen daheim und unterwegs beliebt. In der Naturkosmetik hat Seife als traditionelles Produkt ihren festen Platz. Doch woran erkennt man eigentlich eine qualitativ hochwertige (Natur-)Seife?

speick original seife

Solide Basis ohne fragwürdige Zusätze

Pflanzliche Öle bzw. Fette bilden die Basis einer hochwertigen Seife. Im Speick-Sortiment findet ihr unzählige Seifen, die auf Pflanzenölen basieren. Eine Ausnahme bildet die Speick Original Seife (ehemals Speick Natural Seife), in der nach traditioneller Rezeptur Rindertalg zu finden ist. Die Rezeptur ist ein Erbe von Walter Rau und darf seinem Testament zufolge nicht verändert werden. So setzt Speick hierbei auf regionale Rohstoffe tierischen Ursprungs in Kombination mit Pflanzenölen. Tierversuchsfrei sind aber ausnahmslos alle Speick-Seifen.

Was ihr definitiv in keiner Seife von Speick bzw. Made by Speick findet, sind Erdölbestandteile. Auch synthetische Konservierungsstoffe und Silikone sind darin nicht zu finden. Frei von Mikroplastik sind alle Speick-Seifen selbstverständlich ebenfalls.

Bei der Beduftung setzt Speick auf natürliche ätherische Öle, bei beliebten Klassikern wie der Speick Original Seife wird ein Mix aus  naturidentischen und natürlichen Duftstoffen verwendet. Kritische Substanzen wie Phtalate oder polyzyklische Moschusverbindungen sind darin aber nicht zu finden. Alle Speick-Produkte, die das COSMOS-Siegel für zertifizierte Naturkosmetik tragen, sind ausschließlich mit Mischungen aus ätherischen Ölen beduftet. Gänzlich unbeduftet ist hingegen bspw. die Arztseife Sensitive.

speick organic 30 seife

Bio ist Trumpf

Eine hochwertige Seife hat also eine überschaubare Grundrezeptur ohne synthetischen Schnickschnack. Soweit, so gut. Auch hier ist aber die Qualität der Rohstoffe entscheiden und Bio ist hier definitiv Trumpf. Je nach Sorte finde ihr daher Bio-zertifiziertes Kokos-, Oliven oder Argan-Öl in den Speick-Seifen genauso wie weitere Bio-Rohstoffe. Findet sich Palmöl in der Rezeptur, so stammt dieses aus nachhaltigem Anbau. Palmölfrei ist die Organic 3.0 Seife.

Natürliche pflegende Zusätze

Eine gute Naturseife bringt von Haus aus einen pflegenden Bestandteil mit, der bei der Seifenherstellung entsteht: Glycerin. Beim Speick-Herstellungsprozess, welcher das komplette Fett verseift und nicht nur die abgespaltenen Fettsäuren neutralisiert, verbleibt das Glycerin als feuchtigkeitsspendende Komponente im Produkt. Wird eine besonders hohe Pflegewirkung gefordert, können weitere Zusätze sinnvoll sein. Hierzu zählen bspw. Buttermilch oder Bienenwachs.

speick naturkosmetik seife

Smarte Verpackung

Wenn es ein Kosmetikprodukt gibt, das wirklich nur ein minimales Gewand braucht, dann ist es wohl die Seife. Plastikfreie Verpackungen sind dabei natürlich ideal. Alle Speick-Seifen kommen ohne Plastikverpackung daher: stylische Umkartons wie bei den Seifen mit Heil-/Tonerde oder Aktivkohle findet ihr ebenso wie schmale Papierbanderolen, die bspw. die Organic 3.0 Seife umhüllen. Die Verpackung der Speick Original Seife hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach gewandelt und kommt heute in einem eleganten Gewand in sattem Tannengrün daher. Übrigens, auch die Weihnachtsseifen sind plastikfrei verpackt, hier wird lediglich Cellophan verwendet, das auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

speick arztseife sensitive

Mein persönlicher Favorit aus dem Speick-Sortiment speziell zum Händewaschen und -pflegen ist die Arztseife Sensitive, über die es hier mehr zu erfahren gibt. Sie schäumt üppig und cremig auf und trocknet meine Hände auch bei häufigem und gründlichem Händewaschen nicht aus. Auf einen außergewöhnlichen Duft muss ich dabei zwar verzichten (die Seife ist unbeduftet), dafür wird die Haut mit der enthaltenen Wachscreme reichhaltig gepflegt. Außerdem handelt es sich bei dieser Seife um ein Produkt, das die handwerkliche Tradition des Seifensiedens bewahrt. Ein toller Klassiker!

Heimlich wünsche ich mir ja noch eine Hand- und Körperseife mit dem Duft der Thermal Sensitiv Serie – so ein Produkt wäre olfaktorisch sicher ein großes Vergnügen.

Eure Ida

Das Corona-Jahr 2020 – Maske auf und durch!

2020 – was für ein Jahr! Was sich mittlerweile fast zum Normalzustand etabliert hat, war zu Beginn des Jahres noch gar nicht abzusehen. Das große Thema, das unseren Alltag beherrscht: Corona. Wie sich das auf unsere Arbeit, unsere großen und kleinen Projekte und die Zusammenarbeit im Unternehmen ausgewirkt hat, davon möchten wir euch heute ein wenig berichten!

Aber erst einmal zurück auf Start – 2020 begann wie eigentlich jedes Jahr für uns mit einem ziemlich vollen Schreibtisch. Der Grund dafür ist die für uns wichtigste Naturkosmetik-Messe VIVANESS, die jährlich im Februar in Nürnberg stattfindet. Neben der Messeplanung und -organisation bedeutet die VIVANESS auch jedes Jahr für uns: Neue Produkte! Und davon gab es 2020 nicht zu wenig mit gleich vier neuen unverpackten Seifen für Körper und Haare, einem Duschgel und einem Shampoo in unserer Speick Pure Serie, drei Gesichts- und Körperseifen mit Heilerden als Ergänzung unserer beliebten Black Soap, einer Sonnenmilch mit LSF 30 für unsere Speick Sun Serie und last but not least unserer palmölfreien Seife für Speick Organic 3.0.

So richtig einschätzen konnten wir die Situation mit Corona im Februar noch nicht. Fest stand aber, dass auf der Messe möglichst keine Hände geschüttelt und die eigenen Hände möglichst häufig gewaschen werden sollten. Einige Stände blieben zum Schutz der Mitarbeiter schon unbesetzt, die internationalen Messehallen waren teils leer wie noch nie. Das Ausmaß der Corona-Pandemie war Mitte Februar aber wohl für niemanden von uns wirklich greifbar! Und trotzdem war Corona schon das alles beherrschende Thema auf der Messe.

Zurück in Stuttgart freuten wir uns nach einer erfolgreichen Messe und den gelungenen Produktvorstellungen auf ruhigere Zeiten (die uns normalerweise nach der Messe gegönnt sind) und wurden von Corona und den Auswirkungen regelrecht überrollt. Während die Corona-Infektionen und damit auch die allgemeine Verunsicherung anstiegen, stieg auch die Nachfrage nach Hygieneprodukten und vor allem nach Seife. Unsere mehr als 50 Seifen im Sortiment von Speick Naturkosmetik waren plötzlich gefragt wie nie, die Bestellungen trudelten im Sekundentakt ein und unsere Kolleginnen und Kollegen in der Produktion kamen kaum hinterher, die erforderlichen Mengen zu produzieren. Im Handel zeigten sich leer gefegte Regale und unser SPEICKshop vor Ort hat in kürzester Zeit so viele Kanister wie noch nie verkauft.

An den Stellen, wo es möglich war, haben wir Mitte März unsere Arbeitsplätze auf Homeoffice umgestellt. Für unseren Versand, unsere Produktion und einen Teil unserer Kolleginnen im Labor leider keine Option – viele Arbeitsschritte in unserem Unternehmen sind einfach nicht von zu Hause aus zu erledigen. Umso glücklicher können wir uns schätzen, bis heute nicht einen einzigen Corona-Krankheitsfall gehabt zu haben. Vielleicht stärkt unser einzigartiger Speick-Extrakt ja insgeheim auch unser Immunsystem!

Unser Marketingteam hat ganz unterschiedlich aus dem Homeoffice gearbeitet, am Ende entstand eine gut funktionierende Mischung aus wechselnden Büro- und Homeoffice-Tagen, die uns sowohl eine räumliche Trennung als auch eine regelmäßige Präsenz im Büro ermöglichte. Für uns eine schöne Bestätigung, dass mobiles und agiles Arbeiten funktioniert! Und trotzdem gab es so manche Herausforderung zu bewältigen, besonders die Koordination unseres Packaging Facelifts, den wir zu Beginn des Jahres eingeläutet haben. In unserem Beitrag auf dem Blog haben wir dazu ja schon ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Entgegen unserer Planung musste durch die deutlich höhere Nachfrage unserer Produkte so manch eine Deadline vorgezogen und der Packaging Facelift im Galopp bewältigt werden. Kein leichtes Unterfangen, aber im Nachhinein können wir auf wirklich erfolgreiche Monate zurückblicken, in denen wir all unsere Projekte trotz des erhöhten Zeitdrucks abschließen konnten.

Mittlerweile sind alle MitarbeiterInnen des Unternehmens auch wieder zurück in den Büros. Natürlich aber nicht ohne strenge Hygienemaßnahmen, die ein jeder und eine jede von uns einhalten muss. Für unsere KollegInnen aus dem Labor und der Produktion gehören strenge Hygienevorschriften und das Tragen der Mund- und Nasenschutzmaske eh schon zum Alltag. Und für den Rest von uns heißt es seit einigen Monaten: Abstand halten, Maske tragen und Ansammlungen vermeiden. Das bedeutet zum Einen, dass wir Termine mit Geschäftspartnern, Kunden oder auch Bewerbungsgespräche auf digitale Kanäle umstellen müssen. Zum Anderen aber auch, dass wir in unserem gewohnten Tagesablauf und Miteinander einige Dinge umstellen und uns auch in den sonst so gemütlichen Frühstücks- oder Mittagspausen vorerst mit Abstand und der Kommunikation im Angesicht von Plexiglasscheiben arrangieren müssen.

Unsere Laborkolleginnen Alice und Lisa mit Sicherheitsabstand in der Kaffeepause

Unterm Strich wissen wir es aber einfach sehr, sehr, sehr zu schätzen, wie gut es uns angesichts dieser turbulenten Zeiten geht und dass bis heute alle MitarbeiterInnen gesund und ohne bedeutende Einschränkungen durch diese gesundheitliche und wirtschaftliche Krise gekommen sind. Und so liegen Glück und Pech einfach sehr nah beieinander, denn so sehr wir uns über diese glückliche Position freuen, leiden wir auch bei all den Fällen mit, in denen Partner, Lieferanten oder Händler sich wirtschaftlichen Herausforderungen gestellt sehen, die nur schwer zu bewältigen sind. Umso mehr möchten wir an dieser Stelle auch einmal Danke sagen: Dankeschön an all die tollen Kundinnen und Kunden, die unseren Produkten die Treue halten oder sie vielleicht auch erst durch Corona entdeckt haben. Dankeschön an all unsere langjährigen Partnerinnen und Partner, die uns – egal ob in Kurzarbeit oder Vollzeit –  zuverlässig und sicher durch diese wirtschaftlichen Herausforderungen begleiten. Dankeschön an alle unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit uns zusammen jeden Tag aufs Neue mit Hochdruck daran arbeiten, allen Aufgaben und Anforderungen, die die Corona-Zeit mit sich bringt, gerecht zu werden.

Wir sind sehr gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen werden. Wenn wir eines gelernt haben, dann, dass momentan nichts planbar ist! Und trotzdem wissen wir schon jetzt, dass in den nächsten Wochen viele schöne Projekte umgesetzt werden, neue Produkte erscheinen und wir um eine neue Kollegin in unserem Marketingteam bereichert werden. Eines ist also doch sicher: Uns gehen die Themen nicht aus!

Wir freuen uns, euch hier auch in den nächsten Wochen und Monaten immer mal wieder hinter die Kulissen blicken zu lassen! Bis dahin, bleibt gesund und kommt weiterhin gut durch dieses aufregende Jahr 2020!

Euer Marketingteam von Speick Naturkosmetik

ÖKO-TEST „sehr gut“: Die Haarseife, Made by Speick

Für die aktuelle „ÖKO-TEST“ Ausgabe September 2020 haben die Test-Redakteure 17 feste Shampoos und 9 Haarseifen getestet. Die Produkte wurden im ÖKO-TEST Labor auf unerwünschte Substanzen untersucht. Besonderes Augenmerk galt allergenen Duftstoffen, polyzyklischen Moschusverbindungen und Deklarationsmängeln. Mit dabei: Die Haarseife, Made by Speick. Das Testergebnis kann sich sehen lassen: sehr gut! Wir freuen uns über die Top-Bewertung.

Haarseifen und feste Shampoos sind Produkte, die im Gegensatz zu flüssigem Shampoo ohne Wasser und ohne Plastikverpackung auskommen. Damit liegen sie gerade bei umweltbewussten Verbrauchern im Trend, für die das Bewusstsein für Zero Waste häufig mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen und reizstoffarmen Kosmetik für Körper und Haare einhergeht. Die festen Stücke punkten mit einem weiteren Vorteil: Sie sind besonders ergiebig, reichen je nach Anwendung häufig für ebenso viele Haarwäschen wie zwei Flaschen Shampoo und eignen sich hervorragend als minimalistischer Begleiter auf Reisen oder im heimischen Bad. Vielleicht habt Ihr die smarten Stücke ja selbst schon ausprobiert. Falls nicht, testet doch zum Beispiel diese hier:

Feuchtigkeitsspendende Haarpflege

Bei der Haarseife von Speick Naturkosmetik handelt es sich um eine reine Pflanzenölseife, die das Haar mild und gründlich ohne den Zusatz von Silikonen reinigt. Das enthaltene Fair Trade Bio-Arganöl von marokkanischen Arganbäumen ist bekannt für schönes, kräftiges Haar und seidigen Glanz bis in die Spitzen. Weizenproteine sorgen für eine gute Kämmbarkeit. Die Haarseife schäumt und reinigt sehr gut. Allerdings ist das Haargefühl nach dem Waschen anders als bei flüssigen Shampoos. Viele Kunden lieben das gestärkte Haargefühl und die spürbare Fülle. Die basische Formulierung der Haarseife sorgt zudem für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Kopfhaut. Wichtig ist die richtige Verwendung:

Anwendungsempfehlung:

Seife mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Danach die Haare gründlich ausspülen. Für eine gründliche Reinigung den Waschvorgang wiederholen. Anschließend mit einer sauren Rinse (1 EL Essig auf 800 ml Wasser) oder dem Speick Natural Aktiv Hair Conditioner nachspülen.

Produktdetails im Überblick:

Haarseife, Made by Speick, 45 g. „sehr gut“-Bewertung von ÖKO-TEST, September 2020.

Kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS): Ohne synthetische Duft- und Farbstoffe sowie Mineralöle. Gluten- und laktosefrei. Vegan. Dermatologisch allergologisch getestet.

Erhältlich ist die Haarseife z.B. auf speickshop.de oder im gut sortierten Drogerie-, Bio- und Naturkosmetik-Fachhandel.

Drei Deodorants von Speick Naturkosmetik: Deo Stick, Deo Spray und Deo Roll-on

Als ich vor etwa zehn Jahren auf Naturkosmetik umgestiegen bin, war es gar nicht so einfach, ein wirksames natürliches Deodorant zu finden. Als ich meine Suche schon fast aufgegeben hatte, stieß ich im Drogeriemarkt auf den Speick Original Deo Stick: Mein erster Deo-Volltreffer!

Deodorant vs. Antitranspirant

Doch von vorne: Was unterscheidet eigentlich ein Deodorant von einem Antitranspirant? Lange Zeit habe ich konventionelle Antitranspirante verwendet. Doch mich störte, dass sie gelbliche und nicht auswaschbare Flecken in meiner Unterwäsche hinterließen. Dazu wurden sie bei mir alle paar Monate unwirksam und ich musste zu einem anderen Antitranspirant wechseln. Umstritten sind Antitranspirante wegen der enthaltenen Aluminiumsalze. Diese verengen die Schweißdrüsen, so dass man weniger schwitzt. Ein Deodorant hingegen sorgt dafür, dass die den Schweiß zersetzenden Bakterien nicht das müffeln anfangen. Der Schweißfluss selbst wird jedoch von Deodorants kaum beeinflusst.

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Speick Original Deo Stick

Meine persönliche Deodorant-Geschichte begann also mit dem Speick Original Deo Stick: Dank der gelig-cremigen Textur, die sich spielend auf der Haut unter den Achseln auftragen lässt, haften die Wirkstoffe gut auf der Haut. Salbei wirkt antimikrobiell und sogar etwas adstringierend. Unbedingt erwähnen muss ich den charakteristischen Duft, den man mag oder eben nicht: Das Deo duftet intensiv krautig-frisch. Mein Bruder liebt den Stick und verwendet ihn nicht nur wegen der guten Wirkung, sondern ist auch Fan des Dufts – weswegen ich den Original Deo Stick auch mal zu Weihnachten verschenke. Mir persönlich ist der Duft für jeden Tag mittlerweile etwas zu viel – aber das macht nichts, denn glücklicherweise gibt es ja die Deo Sticks von Speick mittlerweile auch ohne Duft in der Pure-Linie oder fruchtig-frisch duftend aus der Thermal Sensitiv-Linie. Trotzdem werde ich dem Original Speick Deo Stick immer einen Platz in meinem Herzen bewahren 😊 , er hat definitiv das Zeug zum Klassiker.

Speick Natural Aktiv Deo Roll-On

Für mich war es bei meinem Umstieg auf Naturkosmetik zunächst ungewohnt, einen Deo Stick zu verwenden. Zuvor hatte ich fast ausschließlich Roll-Ons verwendet. Deswegen probierte ich im nächsten Schritt den Speick Natural Aktiv Deo Roll-On aus. Den Duft würde ich als zitronig-aromatisch und frisch beschreiben, meine Nase mag den Duft sehr. Auch mit der Wirkung bin ich zufrieden: Das Deodorant hält mich vielleicht nicht ganz so lang frisch wie der Speick Original Deo Stick, bringt mich aber zuverlässig auch durch einen warmen Tag. Erst bei tropischen Temperaturen muss ich zwischendurch am Nachmittag nachlegen. Als Wirkstoffe kommen hier ein Zitronensäureester sowie ein Bioferment aus Weizenkeimöl zum Einsatz, die den schweißzersetzenden Bakterien Einhalt gebieten. Zusätzlich zieht auch hier Salbei die Poren etwas zusammen. Da Alkohol enthalten ist, empfehle ich, nach der Rasur etwas mit dem Auftrag des Deos zu warten (oder die Variante des Speick Natural Aktiv Deo Roll-Ons ohne Alkohol zu verwenden).

Speick Men Deo Spray

Wer lieber Deo Sprays mag, hat bei Speick Naturkosmetik ebenfalls eine gute Auswahl. Frisch-herb duftet das Speick Men Deo Spray – selbstverständlich lasse ich mich nicht davon abhalten, auch als Frau ein Männer-Produkt zu verwenden, denn meine Nase mag den Duft gern. Neben Alkohol sorgt auch hier die Kombination aus dem Zitronensäureester und dem Bioferment aus Weizenkeimöl dafür, dass müffelnde Bakterien sich nicht ausbreiten können. Ich verwende das Deo Spray am liebsten zum Auffrischen zwischendurch, ein olfaktorischer Energiekick!

Wenn ich mich nicht verzählt habe, bietet Speick Naturkosmetik sage und schreibe 15 Deodorants an – als Stick, als Spray und als Roll-On. Da müsste doch eigentlich für jeden was dabei sein…

Eure Julia

Hinter der Maske: Reinigung und Pflege

Mittlerweile gehört die Maske zum Alltag. Wie Handy und Schlüsselbund ist sie immer im Gepäck, sobald wir das Haus verlassen. Auch wenn die meisten das schützende Stück Stoff nur zum Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr tragen müssen, stecken andere den kompletten Arbeitstag hinter der Maske. Hautprobleme treten dabei selten auf – aber es gibt sie. Wie die richtige Reinigung und Pflege in jedem Fall aussieht, verrät Laborleiterin Susanne Gans.

Besondere Umstände erfordern bekanntermaßen auch besondere Maßnahmen. Aber Hand aufs Herz: Brauchen wir durch das Tragen von Masken gleich ein besonderes Pflegekonzept? Susanne Gans, Laborleitung bei Speick Naturkosmetik, findet nein: „Wenn das tägliche Realität wäre, dann müssten wir schon längst für alle unsere Kollegen in der Produktion, die nicht nur zum Einkaufen, sondern 8 Stunden am Tag eine Maske tragen, ein Pflegekonzept entwickelt haben.“ Für die Expertin ist die Situation für unsere Haut keine wirklich neue: „Natürlich kann eine Maske reiben und feucht werden, aber das tut jedes andere Kleidungsstück, das man auf der Haut trägt, auch. Gerade unter den Achseln wo ein okklusives Klima herrscht, gibt es Reibung, Feuchtigkeit und Keime. Eine gesonderte Pflege ist so im Gesicht bei zeitweisem Maskengebrauch sicher nicht notwendig. Aber auch hier gilt alles, was wir für unsere tägliche Pflege und auch für unsere restliche Kleidung beachten sollten“, so Susanne.

Reinigung und Hydration

Beim häufigen Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist eine gute Hautreinigung ein Muss. Und die anschließende Pflege sollte Feuchtigkeit spenden und Irritationen standhalten: „Verwendet man unser Mizellenwasser, so wird eine milde Reinigung mit hochwertiger Pflege kombiniert.  

Gut ist die Haut mit einer unserer Pflegecremes zu schützen. Alle unsere Cremes enthalten unseren eigenen Hautbarriere-Reparaturkomplex mit 24 Stunden Feuchtigkeitsdepot aus der Rübe; Vitamin F zur Optimierung der hauteigenen Lipidbalance und damit zur Hautbarriere-Reparatur und einen Schilfrohrextrakt, der extrem beruhigend wirkt und so Juckreiz und Rötungen vorbeugt“, empfiehlt Susanne Gans für die Beauty-Routine.

Schutz in Abstufungen

Im Badezimmer ist damit eigentlich alles (fast) beim Alten. Aber gibt es eigentlich Unterschiede bei den unterschiedlichen Materialien einer Maske? Sind zum Beispiel Baumwollmasken besser geeignet? Hier haben wir nicht immer eine Wahl: „Die Maske sollte sich grundsätzlich nach den Erfordernissen richten. Wer eine FFP 2 oder FFP 3 Maske braucht (Schutz beim Einatmen und Ausatmen) hat keine Wahl, denn die Funktion steht vor dem Material“, bekräftigt Susanne. „ Man sollte sie über die Funktion hinaus ansonsten als ganz normales Kleidungsstück betrachten. Leichte Bio-Baumwolle verhält sich natürlich anders als eine Polyesterfaser, das kennen wir ja von unserer Kleidung. Wichtig ist, dass man selber gemachte Mund- und Nasenschutzmasken bei mindestens 60°C waschen kann. Heiß bügeln, nach dem Waschen oder zwischendurch,  tötet, wie auch ein Wäschetrockner, Keime ab.“

Maske und Make-up

Auf dem Weg ins Restaurant oder Büro kommt hin und wieder auch ein wenig Farbe ins Spiel. Nur: wie verhält es sich mit Make-up unter der Maske? Empfehlenswert oder begünstigt es Unreinheiten? Ein kompletter Verzicht ist für Susanne Gans nicht nötig: „Masken werden in der Regel nicht wie eine zweite Haut getragen, so dass ein Make-up daran abreiben kann. Normalerweise verrutscht die Maske auch nicht ständig, so dass an den äußeren Rändern vom Make-up Material abgetragen werden kann. Einfach darauf achten, dass die Maske nicht zu fest an die Haut gedrückt wird.“

Eine Frage der Balance

Fassen wir noch einmal zusammen: Häufiges Tragen an sich ist unproblematisch. Make-up ist kein Thema. Wodurch entstehen nun aber Unreinheiten beim Tragen einer Maske? „Wichtig ist die richtige Pflege, mit als auch ohne Maske. Man braucht Pflegeprodukte, die das Mikrobiom im Gleichgewicht halten. Man muss die Keime unterstützen, die unsere Haut gesund erhalten und die Keime „aushungern“, die unsere Haut krank machen, so dass ein gesundes Hautklima herrschen kann. Zu Unreinheiten kann es vor allem dann kommen, wenn die Poren verstopfen. Hier liegt es aber wieder am Pflegekonzept und möglichen komedogenen Inhaltstoffen und im Grunde nicht an der Maske“, bekräftigt Susanne Gans.

Die richtigen Produkte

Nichtsdestotrotz kommen beim Blick auf das Speick-Sortiment gleich mehrere Produkte in Frage, die sich für die Reinigung und Pflege in Kombination mit einer Alltagsmaske besonders gut eignen:

Zur Reinigung: Das unkomplizierte Mizellenwasser, oder auch die Black Soap zur intensiven Reinigung nach einem langen Tag mit Maske.

Intensivpflege: Die Thermal Sensitiv Cremes und Men Intensiv Cremes sorgen für das Wohlgefühl danach. Auch das Hyaluron Serum oder die After Sun Lotion bieten sich als leichte Tagespflege sehr gut an. Beide bieten unter anderem auch eine Stärkung der Hautbarriere, Schutz vor Umwelteinflüssen und beruhigen.

Damit seid ihr gewappnet!

Eure Jenny

Das Schlangenbader Thermalwasser

Jenny hat uns vor zwei Wochen tief in das Thema Algen eintauchen lassen. Algen sind einer der beiden wichtigsten Bestandteile unserer Speick Thermal Sensitiv-Serie. Daran knüpfen wir heute an und stellen den zweiten Leitbestandteil vor: das Schlangenbader Thermalwasser. Dabei nähern wir uns der Quelle dieses besonderen Thermalwassers an, welches im idyllisch gelegenen Ort Schlangenbad im Taunusgebirge in Hessen entspringt.

Die dermatologische Wirkung des Schlangenbader Thermalwassers wird vor allem dem hohen Anteil an Kieselsäure zugeschrieben. Kieselsäure ist für verschiedenste Stoffwechselfunktionen unentbehrlich und macht, auch wenn sie lediglich in die Oberhaut eindringt, die Haut nachweislich wesentlich widerstandfähiger gegen Reizstoffe.

So, nun aber geht es – zumindest virtuell – direkt nach Schlangenbad. Wir interviewen Bärbel Storch, die Geschäftsführerin der Staatsbad Schlangenbad GmbH.

1.            Frau Storch, was ist für Sie persönlich das Besondere am Schlangenbader Thermalwasser? Was zeichnet das Wasser aus?

Dieses wunderbare natürliche Thermal Wasser, aus der Tiefe unseres Taunus kommend, zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Wasserqualität aus und insbesondere hierbei durch den hohen Anteil an Kieselsäure. Dieses wiederum dient der Hautpflege ganz besonders.

2.            Als Heilbad ist Schlangenbad ein malerischer Ort zum Erholen. Ruhe und Abgeschiedenheit verzaubern die Gäste seit Jahrhunderten. Welche Kurhistorie hat Schlangenbad? Und gibt es auch heute richtigen (Kur-)Tourismus?

Die Historie Schlangenbads geht tatsächlich in die Zeit der klassischen Kuraufenthalte zurück, wo kuren auch ein gesellschaftlicher Moment war und darüber hinaus man die Gesundheit stets mit einbezogen hat. Diesen Kurtourismus gibt es heute nicht mehr! Heute sehe ich einen Kurort mit vielen Themen behaftet, die sich in Bezug in erster Linie auf Gesundheit, Bewegung, Freizeit und Naturerlebnis und einer Auseinandersetzung mit bewusstem und gesundem Leben in Verbindung bringen lässt. Im Neudeutschen beschreibt man es mit Wellness. Was würde sich besser dafür eignen, als Wellness in unseren Thermalbädern zu genießen und dabei die herrliche Gegend zu erforschen und gesundes Leben in sich spüren. Insofern ist Schlangenbad mit seiner Nähe zum zauberhaften Rheingau, zur Landeshauptstadt Wiesbaden und zum Rhein-Main-Gebiet der ideale Ort, um Erholung direkt vor oder außerhalb der Metropolen zu finden

3.            Wie kann man das Thermalwasser in Schlangenbad als Gast erleben?

Am besten und genussreichsten, indem man sich im Thermal Freibad oder Thermal Hallenbad, der Aeskulap Therme, Stunden der Erholung und Entspannung gönnt. Aber auch das Trinken aus der Quelle ist ein Erlebnis der besonderen Art.

4.            In Schlangenbad gibt es sogar auch ein Thermalfreibad. Schwimmen die Badegäste also im reinen, kostbaren Schlangenbader Thermalwasser?

Ja, das tun sie – und es kommt mit 27 Grad Wärme aus der Tiefe des Waldes und wird über Nacht täglich frisch befüllt. Die Quelle „arbeitet“ für die Kurgäste und befüllt mit reinstem Quellwasser das Becken ununterbrochen.

5.            Und noch einmal zur dermatologischen Wirkung des Thermalwassers: Warum ist das Wasser aus Ihrer Sicht so besonders?

Aufgrund der Kieselsäure und aller weiteren Inhaltsstoffe, vor allem auch wegen des geringen Gehaltes an Kochsalz. 

6.            Last but not least: Was ist Ihnen, als Repräsentantin des Schlangenbader Thermalwassers, wichtig, noch zu erwähnen?

Meine Botschaft: nicht lange zögern – kommen und selbst dieses außergewöhnliche Wasser und seine Wirkung zu erspüren.

Vielen Dank, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten. Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz darauf, dass wir bereits seit 1972 weltweit exklusiv das Schlangenbader Thermalwasser in unsere Naturkosmetik-Produkte einarbeiten dürfen und damit ganz besondere Produkte anbieten können.

Mehr Feuchtigkeit für die Haut

Es ist Sommer, es ist ganz schön warm – und meine trockene Haut braucht deshalb gerade mehr Feuchtigkeit als Lipide. Was das konkret bedeutet? Reichhaltige Cremes mit einem hohen Anteil an Ölen werden von mir in die wohlverdiente Sommerpause geschickt. Stattdessen setze ich auf Pflege, die viel Feuchtigkeit in die Haut bringt.

Feuchtigkeitsarme Haut

Grundsätzlich kann man trockene Haut in lipidarme und in feuchtigkeitsarme Haut unterteilen. Ich pflege meine tendenziell eher etwas trockene Haut meist sowohl mit Ölen als auch mit Feuchtigkeitsspendern. Bei sommerlichen Temperaturen benötige ich jedoch weniger Öle als sonst, auf Feuchtigkeit kann ich jedoch nicht verzichten: Je älter ich werde, umso mehr geht der Gehalt an hauteigenen Substanzen, die Feuchtigkeit in der Haut binden, zurück (man nennt sie auch NMF, also Natural Moisturizing Factor). Meine Haut spannt schneller oder ist öfter mal gerötet. Idealerweise besteht eine gesunde Haut mit intakter Hornschicht je nach Hauttiefe zu etwa 20-40% aus Wasser – bei feuchtigkeitsarmer, reifer Haut kann dieser Wert auf 10% sinken.

Feuchtigkeitsspender in der Speick Naturkosmetik

Um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, braucht man in einer Creme nicht nur Wasser. Entscheidend sind Stoffe, die Feuchtigkeit in der Haut halten oder einen zarten Film auf der Hautoberfläche bilden und so die Feuchtigkeit am vorschnellen Verdunsten hindern. In der INCI werden alle Inhaltsstoffe eines Produkts gelistet, achtet doch mal auf diese vier Hydratisierer:

  • Betain aus der Zuckerrübe bindet und speichert Wasser in der Haut.
  •  Glycerin ist als körpereigene Substanz auch in der Haut enthalten und wirkt befeuchtend sowie barriereschützend.
  •  Ectoin bindet Wasser und hat zugleich eine zellschützende Wirkung. Mehr zu diesem multifunktionalen Power-Wirkstoff hat Jenny auf dem Blog geschrieben.
  •  Hyaluronsäure kommt in mehreren Molekülgrößen zum Einsatz: Hochmolekulare Hyaluronsäure wirkt auf der Haut filmbildend und schützt so vor Wasserverlust. Niedrigmolekulare Hyaluronsäure kann tiefer in die Haut einziehen und bindet dort Feuchtigkeit.

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Meine sommerliche Hautpflege

Auf dem Foto oben seht ihr meine drei Favoriten für mehr Feuchtigkeit in der Haut. Ganz links liegt das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum, das mineralreiches Thermalwasser, Glycerin, Hyaluronsäure und Ectoin enthält. Dazu stimuliert die enthaltene Braunalge die Bildung der hauteigenen Hyaluronsäure; Pectin hilft zugleich, den Abbau der Hyaluronsäure zu reduzieren – ein echter Feuchtigkeits-Booster! Ich trage etwa 1-2 Pumpstöße davon auf dem Gesicht auf. In einem Dreiertest haben wir das Serum hier auf dem Blog unter die Lupe genommen.

Darüber gebe ich dann ein klein bisschen der Speick Thermal Sensitiv Schützenden Tagescreme, um die Feuchtigkeit in der Haut einzuschließen und ihr – neben Hydratisierern wie Betain oder auch Sorbitol – auch ein wenig Lipide wie Sojaöl und Sheabutter zu bieten.

Richtig vielfältig wird bei mir die Speick SUN After Sun Lotion eingesetzt. Sie basiert auf Aloe Vera und enthält zusätzlich Ectoin und Glycerin. So verwende ich die After Sun Lotion als feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege nach der Sonne – aber im Sommer morgens auch als leichtes Bodygel statt einer Bodylotion. Mehr dazu könnt ihr in meinem Blogpost über die Speick SUN After Sun Lotion erfahren.

Ich wünsche euch einen schönen Spätsommer!

Eure Julia

ROHSTOFFTALENT ALGE

Eine frische Brise, sanfte Wogen und ein freier Blick bis zum Horizont: Das Meer fasziniert. Unter seiner Oberfläche verborgen, finden sich viele Mysterien –nur knapp 5% der Ozeane sind bislang erforscht. Was wir bereits wissen, bietet Potential für Ernährung, Gesundheit und Schönheit. Gerade Algen stehen hierbei im Fokus. Die Pelvetia canaliculata, eine Gattung der Braunalgen, ist auch in Produkten von Speick Naturkosmetik enthalten. Lust auf einen Ausflug ans Meer?

Copyright “BIOTECHMARINE”

Rund 50 Algen-Arten finden Anwendung in der Beautyindustrie. Was sie so wertvoll macht: die Nährstoffe des Meeres, mit denen sie regelrecht vollgesaugt sind. Hinzu kommt die besondere Widerstandskraft, die sie den Gezeiten und der Sonne trotzen lässt und selbstregenerierende Fähigkeiten, die sich auf die Haut übertragen lassen. Habt Ihr eine Vorstellung, welche Talente Algen besitzen?

Faszinierender Alleskönner

Je nach Art besitzt die Unterwasserpflanze vielfältige Wirkstoffkombinationen: Spurenelemente und feuchtigkeitsbindende Mineralstoffe wirken vorzeitiger Hautalterung und Trockenheit entgegen. Zusätzlich wird die hauteigene Kollagensynthese unterstützt. Phytoöstrogene sorgen für Elastizität, während Vitamine und Antioxidantien stärken und vor freien Radikalen schützen. Fucoidane, aus denen das Gerüst der Wasserpflanze besteht, verleihen dem Rohstoff antibakterielle Eigenschaften. Was die Pflanze aus dem Meer sonst noch kann? Sie wirkt revitalisierend und remineralisierend, kurbelt die Zellerneuerung an, ist extrem feuchtigkeitsbindend, glättet, hält geschmeidig…

Ein weiterer Pluspunkt: Algen und das menschliche Blutplasma weisen eine ähnliche Grundstruktur auf. Das macht sie zu einem idealen „Transportmittel“ für weitere Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten. Auf ganze natürliche Weise werden so die Wirkstoffe bis in die tieferen Hautschichten transportiert, für eine besonders nachhaltige Pflege. Ganz schön vielseitig…

Algenextrakt bei Speick Naturkosmetik

Bei Speick Naturkosmetik wird konzentrierter Algenextrakt aus der Pelvetia canaliculata vor allem wegen seiner ausgleichenden Wirkung eingesetzt. Er steckt zur Regulierung der Hautbalance in einigen Produkten aus der Speick THERMALsensitiv Serie.

Dem Extrakt wird außerdem die Wirkung zugeschrieben, schädigende Einwirkungen auf die Haut durch äußere Einflüsse zu vermindern. Das macht ihn zu einer idealen Anti-Pollution-Zutat, die im Speick THERMALsensitiv Hyaluron-Serum mit schützendem Ectoin kombiniert wird. Seine revitalisierende Wirkung wird perfekt mit Aloe vera ergänzt, der feuchtigkeitsbindende Effekt mit Hyaluron.

Auch beim THERMALsensitiv Mizellenwasser kommt das Traum-Duo Alge + Aloe zum Einsatz, was eine Reinigung ohne Austrocknen ermöglicht. Weiterer Sparingpartner ist hier hautberuhigender Schilfrohr-Extrakt, der mit dem Algenextrakt kombiniert, einen ausgeglichenen Teint begünstigt. Im THERMALsensitiv Duschgel werden die gleichen Rohstoffe kombiniert und sorgen für hydratisierte (Sommer)Haut von Kopf bis Fuß. Fast wie ein Urlaub am Meer, oder?

Ich finde das Multitalent Alge wirklich faszinierend und bin mir sicher, dass uns in Zukunft noch einige maritime Rohstoffe in der Kosmetik begegnen werden. Vielleicht ja auch bei Speick…?

Eure Jenny