Getönte Tagescreme

Getönte Tagescremes: #nomakeup und das No Makeup-Makeup

Geht ihr ohne Makeup raus? Bei mir gab es eine Zeit, da konnte man mich nie ohne Mascara sehen. Ich fand, dass ich mit meinen hellen Wimpern kränklich aussehe. Glücklicherweise habe ich diese Unsicherheiten mittlerweile nicht mehr so sehr und gehe gerade im Sommer oft auch ohne jegliches Makeup zum Einkaufen oder Baden.

Spannend finde ich, dass man sich letztlich einfach daran gewöhnen kann, ohne Makeup unterwegs zu sein: Wenn ich zwei Wochen lang beim Camping ungeschminkt bin, finde ich mich beim Blick in den Spiegel ohne getuschte Wimpern gar nicht mehr kränklich aussehend  – sondern sogar auf natürliche Weise schön.

Getönte Tagescreme

#nomakeup

Unter dem Hashtag #nomakeup zeigen sich seit einiger Zeit immer mehr Stars ohne Makeup auf Instagram und machen sich damit für ein weniger makelloses Schönheitsideal stark. Die Frage ist allerdings, wie natürlich die Bilder letztlich sind: Führen gefärbte Wimpern oder kleinere chirurgische Eingriffe nicht auch zur optimierten Makellosigkeit, selbst wenn sonst kein Makeup getragen wird? Die Grenzen sind hier – wie immer – fließend.

No Makeup-Makeup

Auch ein „No Makeup-Makeup“ ist übrigens aufwändiger als man es sich vielleicht vorstellt. In meiner Teenagerzeit hatte ich genügend Gelegenheit, diesen Look zu üben. Damals durfte ich mich nur ganz zart schminken, so dass es im Grunde wie ungeschminkt aussah: Eine getönte Tagescreme, ein bisschen Concealer und ein mattierender Puder, ein Hauch Wimperntusche und ein rosa Lippenbalsam – fertig! Visagisten würden dazu noch mit Konturierungen und Highlighter arbeiten, um das Gesicht auf natürliche Weise zu modulieren.

Getönte Tagescremes

Weiterhin sind getönte Tagescremes für mich Produkte, die ich besonders schätze: Sie kombinieren Pflege und Farbe; der Teint wird damit ausgeglichen, ohne gleich eine Foundation zu verwenden. In der Speick Thermal Sensitiv-Linie gibt es zwei getönte Tagescremes: Beige hell und Beige dunkel.

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Ich verwende davon die hellere Variante „Beige hell“, die einen leicht gelblichen Unterton hat (auf dem Foto unten). „Beige dunkel“ würde ich als mittleren Ton beschreiben, der leicht apricotstichig ist. Beide Nuancen passen sich gut dem individuellen Hautton an, denn die Deckkraft ist leicht, das Finish seidig.

Gern mag ich den erfrischenden Effekt beim Auftragen der getönten Tagescreme; die Textur ist cremig und zugleich relativ leicht. Im Sommer kann ich sie solo tragen, im Winter verstärke ich sie an meinen trockenen Wangen mit einer reichhaltigen Creme. Mit Aloe Vera, Glycerin und Zuckerrübenextrakt wird die Haut befeuchtet, Linolsäure und Linolensäure reparieren dazu die Hautbarriere. Zusätzlich wird die Haut durch das mineralreiche Wasser aus Schlangenbad und durch einen Algenextrakt beruhigt.

Mit einem mattierenden Puder über der getönten Tagescreme und ein bisschen Mascara wäre ich dann sogar bereit, einen Geschäftstermin zu machen – ganz ohne Makeup geht es bei solchen offiziellen Anlässen bei mir doch nicht. Und ich finde es auch gut, die Wahl zu haben!

Und wie sieht es bei euch aus: NoMakeup, NoMakeup-Makeup oder richtig Makeup?

Eure Julia

Reisetauglich – unterwegs mit SPEICK

Es reist sich besser mit leichtem Gepäck: Wenn es um den Urlaub geht, sollte die Kosmetik möglichst platz- und gewichtssparend sein. Große Fläschchen und sperrige Tiegel nehmen zu viel Raum im Koffer weg. Und wenn man mit Handgepäck oder Rucksack unterwegs ist, heißt es sowieso verzichten. Hier kommen Reisegrößen ins Spiel: Kompakt und praktisch sind sie. Aber nachhaltig? Fehlanzeige… Ich habe das Sortiment von SPEICK gezielt unter die Lupe genommen, auf der Suche nach der richtigen Urlaubsbegleitung.

Die große Frage vor der Reise: Was darf mit? Als bekennender Minimalist habe ich grundsätzlich nur wenige Schwierigkeiten, meine Beauty-Lieblinge im Köfferchen unterzubringen. Trotzdem mache ich mir beim Packen Gedanken, ob auch alles heil am Urlaubsziel ankommen wird. Und darüber, wo ich mengenmäßig vielleicht doch noch einsparen kann. Manchmal stecken Shampoo, Gesichtswasser und Co. einfach in zu sperrigen Behältnissen oder die Füllmenge ist größer, als dass sie im Handgepäck erlaubt wäre: Bis 100 ml Fassungsvermögen darf ein Behältnis haben, verstaut in einem transparenten Beutel oder Täschchen mit 1 l Volumen.

Nachhaltig? Kleingrößen zum Verreisen

In solchen Situationen erscheinen spezielle Kleingrößen als perfekte Wahl. Gerade für Kurztrips reichen sie völlig aus und so eine Hand voll Fläschchen umfasst einfach alles, was man auf seiner Tour brauchen könnte. Also her damit! Oder nicht?

Als ich beim SPEICK-Team gezielt Reisegrößen angefragt habe, wurde ich leider enttäuscht – zumindest zunächst:

„Handgepäckstaugliche, spezielle Kleingrößen sind hinsichtlich Verpackungsvolumen im Vergleich zum tatsächlichen Inhalt so ein Sache in punkto Nachhaltigkeit.“, öffnete mir Anke die Augen.

Und sie hat natürlich Recht. Das ist auch der Grund dafür, warum das Unternehmen abgesehen von einem kleinen Speick Organic 3.0 Fläschchen und einem Deo Dusch Fläschchen keine speziellen Kleingrößen im Sortiment hat. Der Verpackungsmüll, der mit solchen „Minis“ entsteht, ist natürlich enorm und steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Kleine Ausnahme: Man verwendet sie immer wieder, was bei den beiden Duschgel-Fläschchen dank der großen Öffnung bequem möglich ist. Mit etwas Übung und über dem Waschbecken, kann man sie mit den „Großen“ nachfüllen für den nächsten Trip.

Kleingrößen

Standardgrößen im perfekten Maß

Und sonst? Die Gesichtscremes von Speick  stecken in praktischen 50 ml Tuben, die passenden Seren in 15 ml Spendern – sie dürfen ohne Umfüllen mit ins Handgepäck und überall mit hin.

Gesichtspflege

Leicht und easy: Wasserfreie Produkte

Feste Rezepturen wie die Deo Sticks oder die Haarseife sparen Gewicht und sind perfekt für unterwegs. Auslaufen? Fehlanzeige! Diese Leichtgewichte sind zum Beispiel perfekt für den Berg-Urlaub.

ohne Wasser

In Hülle und Fülle: Leerbehälter für den Dauer-Einsatz

Bleiben nur noch Shampoo und Mizellenwasser, die ich definitiv nicht in ihren großen Hüllen mitnehmen möchte. Hier könnte ich ebenfalls leere 50 ml Deo Dusch oder 25ml Organic 3.0 Duschgel-Fläschchen verwenden oder einmalig in ein Set aus Leerbehältern im Drogeriemarkt erstehen. Meine Kollegin Janine hat zum Beispiel immer ein gepacktes Beautycase, das ihre kleinen Lieblinge für spontane und geplante Touren bereithält. Verzichten muss frau also eigentlich auf nichts…

Gruppe 1

In diesem Sinne: Einen schönen Urlaub!

Eure Jenny

Die Duschgel-Parade von Speick

Neulich ist mir aufgefallen, dass ich im Sommer viel mehr Duschgel als in der kühleren Jahreszeit verbrauche: Nicht nur, weil ich häufiger dusche, sondern auch, weil ich kaum bade – was ich im Winter liebend gerne mache. Als es hier neulich mal wieder besonders heiß war, kam ich auf die Idee, auf dem Blog fünf Duschgels von Speick vorzustellen. Eine Duschgel-Parade eben!

Duschgels von Speick

Speick Natural Aktiv Duschgel

Vorneweg spaziert das Speick Natural Aktiv Duschgel in der grün-roten Tube: Es macht gleich mal den doppelten Job und ist für die Reinigung des Körpers und für das Haarewaschen geeignet. Die Haare werden dabei von einem Weizenprotein gepflegt. Und den Duft würde ich als „typisch Speick“ mit Kräutern und ätherischem Orangenöl beschreiben.

Speick Thermal Sensitiv Erfrischendes Duschgel

Nummer Zwei in der Parade ist das Speick Thermal Sensitiv Erfrischende Duschgel. Es basiert auf mineralreichem Quellwasser aus Schlangenbad. Schilfrohrextrakt und Kiefernschwamm beruhigen darin die Haut, Rübenextrakt und Rinnentang sorgen für Feuchtigkeit. Außerdem wirken zwei körperverwandte Fettsäuren rückfettend auf der Haut – auf der Haut bleibt aber kein fettiger Film zurück. Richtig gern mag ich den fruchtig-frischen Duft des Duschgels, ein Favorit von mir.

Speick Natural Deo Dusch

An dritter Stelle der Parade kommt das Speick Natural Deo Dusch. Es gehört zu den vier Beststellern von Speick,  das goldorange Duschgel darf man also keinesfalls unterschätzen. Der teils naturidentische Duft mit ätherischem Orangen-, Bergamotte- und Lavendelöl ist sowas von typisch Speick! Für den sanften Deo-Effekt des Duschgels ist der Salbei verantwortlich. Für mich der Klassiker in dieser Duschgel-Parade.

Speick Organic 3.0 Duschgel

Hui, das kreislauffähige Speick Organic 3.0 Duschgel ist wirklich was Besonderes! Bei der Entwicklung stand die Nachhaltigkeit von Inhalt und Verpackung an erster Stelle: Die vegane und palmölfreie Rezeptur ist minimalistisch und setzt sich gerade mal aus fünf Rohstoffen (müssen mit neun INCI-Bestandteilen in der Pflicht-Deklaration angegeben werden) zusammen, die selbstverständlich biologisch abbaubar sind. Der weiße Flakon besteht aus sortenreinem Polyethylen, das aus Zuckerrohr hergestellt wird. Nicht zu vergessen: der herrlich aufmunternde Orangenduft des Duschgels. Noch so ein Liebling von mir…

Speick Men Active Duschgel

Den Abschluss meiner Duschgel-Parade bildet ein All-in -One Produkt (nicht nur) für Männer. Das Speick Men Active Duschgel ist sowohl für Körper als auch Haar einsetzbar – und wirkt zugleich dank der essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure sowie der Feuchtigkeitsspender und Proteine schön pflegend auf der Haut und in den Haaren. Energetisierend duftet die Kombination aus holzigen und fruchtig-frischen Noten.

Jetzt kann ich mich kaum zwischen meinen beiden Duschgel-Favoriten entscheiden: Speick Thermal Sensitiv Erfrischendes Duschgel – oder Speick Organic 3.0 Duschgel? Was ist euer Favorit? Fröhliche Abkühlung wünsche ich euch!

Eure Julia

Drei sommerliche Anwendungsideen mit dem Aktiv Sauna-Aufguss-Konzentrat von SPEICK

Es gibt im Sortiment von SPEICK Naturkosmetik ein paar Produkte, die sind so richtige Hidden Champion – also Produkte, die einem erst auf den zweiten Blick auffallen, dann aber umso mehr zu gefallen wissen. Das Sauna-Aufguss Konzentrat aus der Natural Aktiv-Serie ist für mich persönlich so ein Produkt. Denn obwohl ich daheim keine Sauna habe (wobei, bei den derzeitigen Temperaturen fühlt es sich hier im Dachgeschoss manchmal fast danach an), lässt sich das Aufgusskonzentrat dennoch ganz vielfältig einsetzen, da es sich dabei um eine reine Mischung natürlicher ätherischer Öle (plus Speick-Extrakt) handelt.

Den Duft des Konzentrats empfinde ich als ausgesprochen sommerlich: fruchtig, aber mit einer Speick-typischen krautig-frischen Komponente, weckt es sanft die Lebensgeister und erheitert das Gemüt. Hier kommen drei Anwendungsideen für euch, die ohne viel Aufwand umzusetzen sind und Speick-Sommer-Feeling pur versprechen:

Für Puristen: Anwendung in der Duftlampe

Die einfachste Art, das Aufgusskonzentrat auch ohne Sauna zu genießen, ist die Anwendung in der Duftlampe. Dazu gebt ihr 1-3 Tropfen aus der Flasche (je nach Raumgröße) direkt in die mit Wasser gefüllte Duftlampe. Schon bald erfüllt das fröhlich-frische Aroma den Raum. Die Anwendung im Aromavernebler ist ebenfalls möglich.

Auf die Beine kommen: erfrischendes Fußbad

Wenn ihr nicht nur eure Sinne, sondern auch eure Füße erfrischen wollt, dann ist ein herrlich sommerliches Fußbad im Handumdrehen selbst gemacht: zunächst füllt ihr eine große Schüssel oder Fußwanne mit nicht zu kaltem Wasser (eine Temperatur von ca. 20 Grad ist optimal). Danach mischt ihr zwei Esslöffel Sahne mit 2-3 Tropfen des Sauna-Aufguss-Konzentrats pro Wasserliter (also z. B. 10-15 Tropfen bei 5 Litern Wasser) und  gebt diese Mischung in das Wasser. Auch etwas Honig ist zusätzlich als Pflegemittel für samtig-weiche Füße geeignet. Wenn ihr eine vegane Variante bevorzugt, könnt ihr anstelle von Sahne und Honig normales Kochsalz verwenden. Dann heißt es: Füße rein und entspannen! Anschließend die Füße nochmal kurz mit klarem Wasser abspülen, abtrocknen, fertig.

Für Schwung und glatte Haut: vitalisierendes Peeling

An heißen Sommertagen kann ein vitalisierendes Peeling dabei helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen – als Nebeneffekt sorgt es außerdem für glatte Haut. Ihr benötigt dazu neben dem Sauna-Aufguss-Konzentrat lediglich drei weitere Zutaten:

  • 60 Gramm feines Meersalz (optional zusätzlich ca. 1 EL grobes Meersalz für einen etwas stärkeren Peelingeffekt)
  • 15 Gramm Kaisernatron
  • 40 Gramm Kokosöl
  • Optional: ca. einen halben TL getrocknete Kräuter, zum Beispiel Rosmarin oder Lemongrass

Mit den Mengenangaben könnt ihr gern etwas experimentieren – je nachdem, welche Konsistenz ihr bei eurem Peeling bevorzugt. Ihr seid Kaffeetrinker? Dann könnt ihr für einen zusätzlich belebenden Effekt etwas Kaffeesatz in das Peeling mischen.

Jetzt im Sommer ist das Kokosöl dank der höheren Temperaturen oft ohnehin schon geschmolzen – ist das nicht der Fall, stellt es einfach kurz in die Sonne oder erwärmt es im Wasserbad, bis es flüssig ist. Wenn ihr kein feines Meersalz daheim habt, könnt ihr auch grobes Salz verwenden, das ihr mörsert. Vermengt dann Kokosöl, Meersalz und Natron miteinander und gebt anschließend 5-10 Tropfen des Sauna-Aufguss-Konzentrats dazu. Füllt die gründlich umgerührte Mischung anschließend in ein Gefäß (sehr gut eignen sich Gläser mit Schraubverschluss) – oder wendet es direkt unter der Dusche an. Mein Tipp: wenn ihr das Peeling nach dem Fußbad verwendet, werden die Füße besonders geschmeidig.

Frohes Mischen wünsche ich euch!

Eure Ida

Multifunktional: Das Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv

Als ich im April zusammen mit den anderen Bloggerinnen des Speick-Blogs zu Gast bei Speick in Leinfelden-Echterdingen war, war für mich klar: Im Speick-Shop vor Ort muss ich unbedingt meinen Vorrat an Mizellenwasser aufstocken – denn es gehört definitiv zu meinen Lieblingsprodukten von Speick!

Was Mizellen genau sind, das könnt ihr hier auf dem Blog in diesem Post nachlesen. Hier wird es heute um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses multifunktionalen Wunderwassers gehen, das bei mir von morgens bis abends zum Einsatz kommt.

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Zum Abnehmen des Augen-Makeups

Zuerst die klassische Anwendung: Mizellenwasser wurde für die schonende Reinigung des Gesichts erfunden. Oft greife ich zum Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv, um abends mein Augen-Makeup abzunehmen – als ersten Schritt der Reinigung. Ich gebe dafür einfach ein bisschen davon auf einen Wattepad und streiche damit sanft über meine Lider oder über das Gesicht. Da kein Alkohol in dem Mizellenwasser enthalten ist, brennt es nicht in den Augen und löst meine Wimperntusche reibungslos (im buchstäblichen Sinn!). Danach reinige ich mit einer Gesichtsmilch nach, die ich dann mit lauwarmem Wasser abspüle.

Für die Nachreinigung

Eine andere Möglichkeit ist es, das Mizellenwasser als Abschluss der abendlichen Reinigung zu verwenden. Nach dem Abspülen der Reinigungsmilch oder des Reinigungsschaums geht man mit einem mit Mizellenwasser getränkten Wattepad nochmals über das Gesicht. So werden letzte Rückstände des Makeups gelöst und die Haut gleichzeitig gepflegt.

Als Gesichtswasser

Stichwort Pflege: In Korea sind befeuchtende Gesichtswasser sehr beliebt. Wenn man sich die Rezeptur des Mizellenwassers von Speick Thermal Sensitiv näher ansieht, dann entdeckt man sofort die Ähnlichkeit mit einem solchen hautpflegenden Gesichtswasser ohne Alkohol. Gerade wenn eure Haut viel Feuchtigkeit benötigt, wird sie von diesem sanften Gesichtswasser profitieren: Aloe Vera, Glycerin, eine Braunalge und der Zuckerrübenextrakt sorgen effektiv für Feuchtigkeit in der Haut. Einfach nach der Reinigung und vor einer Creme bzw. einem Öl auftragen.

Reinigen ohne Wasser

In Frankreich sind Mizellenwasser deswegen so beliebt, weil man sie unbedingt nicht mit Wasser abspülen muss. Gerade im Backstage-Bereich von Modeschauen, wo Visagisten oft keinen Zugang zu Wasser haben, hat sich Mizellenwasser zum Abschminken bewährt. Falls ihr also mal unterwegs seid und kein Wasser habt – kein Problem, das Abschminken und die Reinigung gelingen damit auch ohne Nachspülen mit Wasser!

Leichte Feuchtigkeitspflege

In Korea ist die „7 Skin Method“ beliebt – damit ist gemeint, dass man mehrere (bis zu sieben) Schichten eines hydratisierenden Gesichtswassers schrittweise sanft in die Haut presst. Die Haut ist danach so gut durchfeuchtet, dass ich in der Nacht kaum mehr eine weitere Pflege benötige. Funktioniert auch schon mit 2 Schichten! Neben befeuchtenden Inhaltsstoffen wirken im Speick Mizellenwasser der Schilfrohrextrakt und ein chinesischer Heilpilz entzündungshemmend und antioxidativ.

Am Morgen

Ein schneller Tipp zum Schluss: Auch morgens ist das Mizellenwasser bereits in Hochform. Einfach mit einem mit Mizellenwasser getränkten Wattepad über das Gesicht gehen – und schon ist die Haut von den Hautausscheidungen der Nacht befreit.

So, jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem multifunktionalen Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv – probiert es unbedingt mal aus!

Eure Julia

6 Fakten über die Arztseife von SPEICK

Die feste Arztseife made by SPEICK  stand schon länger auf meiner persönlichen Liste der Speick-Produkte, die ich unbedingt einmal testen wollte. Da traf es sich gut, dass sie gerade frisch durch die Produktionsanlage ratterte, als Jenny, Julia und ich kürzlich im Speick-Werk zu Besuch waren. Ich konnte nicht nur ein noch warmes Seifenstück vom Fließband stibitzen, sondern mir auch die anderen beiden Varianten der Arztseife noch aus dem Speick-Shop mit nach Hause nehmen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie spannend ein so minimalistisches Produkt wie Seife ist. Hier kommen 6 Fakten über die Arztseife von Speick:

1. Fest oder flüssig – ihr habt die Wahl

Die Arztseife made by Speick gibt es in drei verschiedenen Varianten: ihr könnt grundsätzlich zwischen zwei festen und der flüssigen Arztseife wählen. Die beiden festen Pflanzenöl-Arztseifen kommen als klassisches Seifenstück daher und basieren auf verseiftem Palm-, Kokos-, und Olivenöl. Sie unterscheiden sich zum einen hinsichtlich ihrer Farbgebung und der Beduftung. Die rot-weiß verpackte Arztseife ist weiß und verströmt einen dezenten zitrisch-krautigen Duft. Die blau-weiß verpackte Arztseife Sensitive ist hingegen unbeduftet, etwas dunkler als ihre rot-weiße Schwester (das seht ihr etwas weiter unten auf dem nächsten Foto) und von Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert. Sie enthält außerdem pflegendes Buttermilchpulver. Wer es gern flüssig mag, kann die Arztseife auch in der Flasche mit praktischem Pumpspender benutzen. Diese hat im Gegensatz zu den festen Seifen keinen basischen ph-Wert, sondern ist hautneutral, wie mir Susanne aus dem Speick-Labor erklärt hat.

2. Nicht nur für Ärzte geeignet

Der Name „Arztseife“ kommt nicht von ungefähr – Ärzte gehören ja zu den Berufsgruppen, für die häufiges Händewaschen aus hygienischen Gründen besonders wichtig ist. Und tatsächlich wird die Arztseife von Speick – insbesondere in der flüssigen Form – häufig in Arztpraxen verwendet. In öffentlichen Gebäuden, zu denen auch Krankenhäuser zählen, ist die Verwendung von Seifenstücken nicht erlaubt, so dass ihr die festen Arztseifen dort nicht finden werdet. Selbstverständlich ist die Arztseife, egal ob fest oder flüssig, auch für den Gebrauch im heimischen Badezimmer geeignet.

3. Besonders hohe Pflegewirkung

In erster Linie soll eine Seife natürlich vor allem eins tun: die Hände reinigen. Und das tut die Arztseife zweifelsohne! Insbesondere bei häufigem Händewaschen ist zusätzlich die Pflegewirkung einer Seife von Bedeutung, um trockenen Händen vorzubeugen. Bei der Herstellung der festen Arztseife von Speick wird dreimal so viel Rückfettungscreme (bestehend aus pflanzlichen Wachsen und Bienenwachs) eingesetzt wie bei der Herstellung normaler Seifen! Entsprechend hoch ist die Pflegewirkung bei der Anwendung. Die Arztseife Sensitive ist dabei mein Favorit, da sich meine Hände nach dem Waschen richtig schön gepflegt anfühlen! Die hautpflegenden Eigenschaften entstehen in der flüssigen Arztseife wiederum durch spezielle feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, Panthenol beruhigt die Haut außerdem.

4. Jede Arztseife ist ein (Seifen-)Stück Nachhaltigkeit

Es ist weiter oben schon angeklungen: Wenn ihr einen Blick auf die Inhaltsstoffe der beiden festen Arztseifen werft, lest ihr an erster Stelle „Sodium Palmate“ – verseiftes Palmöl. Selbstverständlich beweist Speick hier einmal mehr nachhaltiges Engagement, denn verwendet wird dafür ausschließlich nachhaltiges Palmöl nach FONAP-Maßstäben. Mehr dazu könnt ihr hier im Interview mit Gudrun erfahren.

5. Arztseife  – ein vielseitiges Multitalent

Dass Seife im Badezimmer so eine Art Alleskönner ist, ist ja nichts Neues. Auch die (feste) Arztseife muss nicht zwingend auf dem Waschbeckenrand platziert werden, sondern darf gern auch mit unter die Dusche wandern. Für die Körperreinigung ist sie nämlich ebenso geeignet wie zum Händewaschen. Sogar zur Gesichtsreinigung könnt ihr sie benutzen! Bei meinen Recherchen habe ich in vielen Hautpflege-Foren von begeisterten Anwendern gelesen, die ihre Problemhaut dank der Anwendung der Arztseife wieder ins Lot bringen konnten. Susanne hat mir bestätigt, dass sowohl Personen mit Akne als auch mit trockener, schuppiger Haut von der Anwendung begeistert sind.

6. Zählt zu den Bestsellern von Speick

Anwendung von Kopf bis Fuß, überdurchschnittliche Pflegewirkung, Inhaltsstoffe, die zum Teil aus nachhaltigem Anbau stammen, Eignung für eine breite Anwendergruppe – kein Wunder, dass die Arztseifen von Speick so beliebt sind! Die Arztseife Sensitive gehört zu den Bestsellern von Speick, aber das wisst ihr ja spätestens seit Julias Beitrag ohnehin schon.

Ich persönlich habe mich dabei ertappt, wie ich im Alltag inzwischen häufiger zur festen Arztseife als bspw. zur Sanddorn-Orangen-Seife mit ihrem fruchtig-fröhlichen Duft greife. Der bemerkenswert cremig-pflegende Schaum und die rückfettende Wirkung der Arztseife gefallen mir ausgesprochen gut. Übrigens, falls ihr genau hinseht, fällt euch vielleicht auf, dass meine flüssige Arztseife am Boden mit einem Pflaster, nun ja, verarztet wurde. Das ist ein guter Tipp, falls euer Waschbeckenrand etwas uneben oder rutschig ist – so bleibt die Flasche an Ort und Stelle.

Eure Ida

Amytis made by Speick

Bio-Waschpflege Amytis Konzentrat von Speick

Na sowas, da hat Speick ein Waschmittel im Programm! Wer hätte das gedacht? Als ich vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal den Speick-Shop in Leinfelden-Echterdingen besucht habe, fiel mir das Bio-Waschpflege Amytis Konzentrat von Made by Speick ins Auge. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass Speick auch ein Waschmittel im Sortiment hat. Es wird insbesondere für spezielle Fasern wie Wolle und Seide, aber auch für Sport- und Funktionstextilien empfohlen. Eingesetzt werden kann es bis zu einer Waschtemperatur von 40 Grad. Ich „musste“ Amytis natürlich ausprobieren – und war beeindruckt, wie weich und geschmeidig sich meine Wollpullover nach der Wäsche anfühlen.

Amytis made by Speick

Nun habe ich mich endlich genauer mit dem Waschmittel befasst. In einem Telefonat mit Susanne Gans aus dem Labor von Speick erfuhr ich, dass es Amytis schon lange gibt: Es wurde vor über 40 Jahren entwickelt, als Speick auf der Suche nach einem neuen Waschrohstoff für Haut und Haar war. Und ja, der Schritt zum Waschmittel ist da gar nicht so weit: Denn Fasern wie Wolle oder Seide sind Eiweiß- bzw. Proteinfasern, wie auch unser menschliches Haar.

Das spezielle Tensid, das in Amytis enthalten ist, wird als Eiweißfettsäurekondensat bezeichnet: Das anionisch geladene Tensid hat durch das Protein eine hohe Affinität zum Eiweiß von Haut, Haar oder eben der Wolle. Das Protein zieht leicht am Haarschaft auf und legt sich schützend um die Faser. Dadurch werden selbst verfilzte Wollpullover wieder geschmeidig – ich habe den Test gemacht, es hat funktioniert! Amytis entfettet nicht und hat einen hautneutralen pH-Wert, die Fasern werden bei der Wäsche nicht aufgeraut. Bei Sport- und Funktionstextilien verhindert Amytis das Verstopfen der Poren des Stoffes, die Gewebe bleiben auf diese Weise atmungsaktiv. Da Proteine einer hohen Temperatur nicht standhalten, sollte man die Wäsche mit Amytis nur bis 40 Grad waschen. Auch normale T-Shirts lassen sich damit übrigens problemlos waschen. Ein halber Liter Amytis reicht für etwa 30 Maschinenwäschen aus – da es sich um ein Konzentrat handelt, braucht man pro Maschinenwäsche nur 15ml.

Amytis ist insgesamt minimalistisch formuliert: Es sind keine Enzyme, keine optischen Aufheller und keine Bleichmittel enthalten. So wird die Wäsche geschont und Farben verblassen nicht. Für besonders starke Flecken empfiehlt Susanne Gans, die betroffenen Kleidungsstücke mit Gallseife vorzureinigen (diese enthält Enzyme). Als weiterer Wirkstoff ist im Waschmittel noch Citronella enthalten, das ätherische Öl ist mit weniger als 0,05 % so niedrig dosiert, dass der Duft kaum wahrnehmbar ist. Allerdings mögen Motten diesen „Duft“ trotzdem nicht und werden damit von der gewaschenen Kleidung ferngehalten. Einen klassischen Wäscheduft gibt es mit Amytis hingegen nicht, die Wäsche riecht nach dem Waschgang einfach neutral. Für die Konservierung ist dann noch Phenoxyethanol an Bord der Rezeptur (das Eiweißfettsäurekondensat muss in Verbindung mit Wasser haltbar gemacht werden).

Und kann man nun mit Amytis auch Haut und Haar reinigen? Aber ja! Natürlich habe ich das ebenfalls getestet: Da es sich bei Amytis um ein Konzentrat handelt, habe ich nur eine ganz kleine Menge (etwa einen Teelöffel) gebraucht. Ich hatte den Eindruck, dass mein Haar und meine Haut sich damit sogar etwas geschmeidiger als mit einem Duschgel angefühlt haben.

Kennt ihr Amytis? Habt ihr schon mal von dieser Waschpflege von Speick gehört?

Eure Julia

Aktiv Shampoo von Speick Naturkosmetik

Was im Speick Natural Aktiv Shampoo steckt

Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht, wie sich eigentlich ein Shampoo zusammensetzt? Die wichtigsten Bestandteile darin sind die Tenside und die pflegenden Wirkstoffe. Ich habe in den letzten Wochen das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein aus Guarana verwendet – und das gucken wir uns nun mal genauer an!

Aktiv Shampoo von Speick Naturkosmetik

Die Tensid-Mischung

Tenside sind für die reinigende Wirkung des Shampoos verantwortlich. Mit ihrem wasserliebenden und fettliebenden Teil verbinden sie Schmutz und Fett, die man dann mit Wasser wegspülen kann. In der Naturkosmetik sind nur bestimmte Tenside zugelassen, die aus nachwachsenden Rohstoffen und mit umweltschonenden Verfahren hergestellt werden: In meinem Speick-Shampoo sind das konkret Zuckertenside, Kokossulfate und waschaktive Aminosäuren. Solche Kombinationen an Tensiden haben den Vorteil, dass ein stärker reinigendes Tensid mit einem Ko-Tensid kombiniert wird, das milder und pflegender wirkt. Und auch das Schaumvermögen eines Shampoos kann damit optimiert werden. Wer noch mehr zu Tensiden bei Speick erfahren möchte, dem empfehle ich Jennys detaillierten Blogpost zum Thema.

Pflegende Wirkstoffe

Gut reinigende Tenside haben den Nachteil, dass die Kopfhaut und die Haare nicht nur von Schmutz, sondern leider auch von pflegenden Lipiden befreit wird. Deswegen ist es wichtig, dass in einem Shampoo auch Stoffe enthalten sind, die die Kopfhaut und das Haar pflegen. Gerade wenn die Schuppenschicht des Haars aufgeraut ist (z.B. durch Blondierungen), müssen pflegende Wirkstoffe her, die gut am Haarschaft haften. Das ist allerdings gar nicht so einfach für Naturkosmetik, denn Filmbildner wie Silikone sind in zertifizierten Produkten nicht erlaubt. Speick setzt hierfür in meinem Natural Aktiv Shampoo auf Weizenproteine, die das Haar umschließen und die Kämmbarkeit erhöhen. Dazu sorgt Arganöl für die Lipidversorgung des Haars. Für die Befeuchtung des Haars sind Glycerin und ein Zuckerrübenextrakt zuständig. Insgesamt hat das Shampoo einen schwach saueren pH-Wert, so dass die Schuppenschicht des Haars auch dadurch geglättet wird. Da das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein für geschwächtes Haar empfohlen wird, ist noch Koffein aus Guarana enthalten, das die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln anregen soll.

Und wie ist das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein nun so?

Zuerst fiel mir die Textur positiv auf, die weder zu flüssig, noch zu „ploppig“-gelig ist. Schon beim ersten Waschdurchgang (normalerweise rate ich zu zwei Waschgängen bei naturkosmetischen Shampoos) schäumt das Shampoo richtig gut auf! Es reinigt die Haare gut, sie fühlen sich danach leicht und nicht beschwert – aber auch nicht strohig an. Wer längeres trockenes Haar hat, dem empfehle ich das Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration&Pflege oder danach den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner. Diesen sollte man übrigens nicht zu lang ausspülen, damit die Wirkstoffe auch im Haar verbleiben. Ach ja, und das Shampoo duftet für meine Nase typisch nach Speick! Fast habe ich den Eindruck, dass die Speick Natural Aktiv Shampoos noch echte Geheimtipps sind…

Kennt ihr die Shampoos von Speick Naturkosmetik?

Eure Julia

 

 

speick men active rasierseife ida koenig

Im Tiegel: die SPEICK Men Active Rasierseife

Es ist mal wieder so weit: ich habe mich ein bisschen in der „Herrenecke“ von Speick umgeschaut und ein Produkt gefunden, das sich einen festen Platz in meinem Badezimmer gesichert hat. Zuletzt war das ja der SPEICK Men Rasierschaum. Er hat nun in der Dusche Gesellschaft bekommen, denn die Rasierseife aus der Men Active-Serie hat es mir sehr angetan! Ich habe überlegt, wem ich diese Rasierseife anstelle des sprühfertigen Rasierschaums oder als abwechslungsreiche Ergänzung empfehlen würde. Herausgekommen sind dabei 4 Gruppen – vielleicht gehört ihr ja auch dazu?

speick men active rasierseife ida koenig

  1. Freunde von frischen Zitrusdüften

Wenn ihr es eher zitrisch-frisch statt klassisch-herb mögt, dann könnte die SPEICK Men Active Rasierseife für euch geeignet sein. Der fröhliche Wachmacher-Duft dürfte vor allem Frauennasen auch etwas mehr entgegen kommen als die aquatischen Noten des SPEICK Men Rasierschaums. Die Zitrusnoten werden von sanft krautigen Nuancen begleitet – es ist also kein Brausebonbonduft, sondern eine „erwachsene“ Duftkomposition.

  1. Veganer

Die Rasierseife im Tiegel entsteht – wie die festen Seifen von SPEICK auch – durch die Verseifung von Pflanzenölen mit Lauge. Die Basis bilden verseifte Stearinsäure und verseiftes Kokosöl. Wasser und Glycerin sind ebenfalls enthalten, auch hautpflegendes Aloe Vera Gel findet sich in der Rezeptur. Selbstverständlich ist auch der harmonisierende Extrakt der Speick-Pflanze enthalten! Vorteil für alle Veganer: auf tierische Bestandteile wird komplett verzichtet. Der SPEICK Men Rasierschaum ist übrigens ebenfalls vegan.

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  1. Schaumschläger

Die  SPEICK Men Active Rasierseife lässt sich auf verschiedene Arten anwenden. Wer es klassisch mag, der greift einfach zum befeuchteten Rasierpinsel und fährt damit über die Oberfläche der Seife. Dabei bildet sich ein üppiger, cremiger, recht formstabiler Schaum, wie ihr auf dem oberen Foto sehen könnt. Das Ganze erfordert zwar etwas mehr „Handarbeit“ als wenn der Schaum direkt aus der Dose kommt (wie es eben beim Rasierschaum der Fall ist), ist dafür aber auch eine sinnlichere Angelegenheit. Wer es etwas eiliger hat oder nicht mit einem Pinsel hantieren möchte, der kann auch einfach mit etwas Druck direkt mit den Fingern etwas Seife aus dem Tiegel lösen und auf den zu rasierenden Stellen auf nasser Haut verteilen. Dann entstehen zwar keine Schaumberge, aber die Haut wird als „Rutschbahn“ für die Rasur vorbereitet, egal ob mit modernem batteriebetriebenem Nassrasierer mit Mehrfachklinge oder mit klassischem Rasierhobel. Funktioniert zum Beispiel unter den Achseln prima.

  1. Wiederverwender

Die Rasierseife kommt in einem Kunststofftiegel daher. Das entspricht auf den ersten Blick zwar nicht meinen Zero Waste Vorsätzen fürs Badezimmer, hat aber dennoch einen Vorteil: Im Gegensatz zur Dose des Rasierschaums kann ich den Tiegel, wenn er denn irgendwann mal geleert ist, einfach weiterverwenden, denn mit seiner runden, bauchigen Form und dem sicheren Schraubverschluss lässt er sich optimal als Dose wiederverwenden – sei es zur Aufbewahrung von Krimskrams, als Gefäß für selbst hergestellte Kosmetik oder ähnliches. Aber bis es soweit ist, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, denn die Rasierseife ist äußerst sparsam im Verbrauch!

speick men active rasierseife ida koenig

Ich habe nun richtig Lust bekommen, mich in den kommenden Monaten durch weitere Produkte für die Rasur von SPEICK Naturkosmetik zu testen, denn Auswahl gibt es noch genug! Rasiercreme, Rasierseife in der Hülse, feste Rasierseife … ihr werdet hier dann sicher von meinen Erfahrungen lesen.

Eure Ida

speick Gewinnspiel quer

Jetzt mitmachen und gewinnen!

Habt Ihr schon die neuen Speick-Großflächenplakate gesehen? Pünktlich zum Start unserer neuen Plakatserie verlosen wir 90 Speick Men Active Rasierseifen. Für echte Schaumschläger natürlich die erste Wahl: Der cremige Schaum entspannt die Haut und ermöglicht die perfekte, klassische Nassrasur.

Mitmachen ist ganz einfach:

Einfach schnell diesen Gewinn-Aktions-Post liken und eine Mail mit dem Betreff „Schaumschläger“ an 90jahre@speick.de senden (Name und Adresse nicht vergessen!). Die Aktion läuft bis zum Frühlingsbeginn am 21. März 2018. Mit ein wenig Losglück gehörst Du zu den 90 Frühlings-Gewinnern und wirst von uns per Mail benachrichtigt.

Lasst es schäumen!

Es gelten die folgenden Teilnahmebedingungen.

 

Im Dreiertest: Die neue Haarseife made by SPEICK

Die SPEICK-Seife ist Kult. Und auch sonst bietet das Sortiment eine Vielfalt an zarten Duftstückchen für nahezu jede Gelegenheit. Mit der neuen Haarseife „Made by SPEICK“ erreicht das Seifenglück ein neues Level – endlich gibt es das überschäumende Vergnügen auch für den Schopf! Julia, Ida und Jenny haben die Haarseife direkt ausprobiert und ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Hier erfahrt Ihr die Dos und Dont‘s für die Anwendung.

 

Julias Reisebegleiter

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Das Produkt: Eine Haarseife von Speick – der Firma, von der die wahrscheinlich die bekannteste Seife Deutschlands stammt! Ich bin sehr gespannt, als ich das kompakte und orange-gelbe Seifenstück zum ersten Mal in den Händen halte. Den Duft würde ich als fruchtig-blumig und natürlich etwas seifig beschreiben, er gefällt mir. Auf der Banderole, die die Haarseife schützt, stehen auch die Inhaltsstoffe: Verseifte pflanzliche Öle werden mit einem Kokossulfat ergänzt, die zusammen für die waschaktive Wirkung zuständig sind. Gepflegt wird das Haar mit ein bisschen Arganöl als Lipid, Weizenprotein stärkt das Haar und ein Filmbildner aus der Guarbohne arbeitet gegen die statische Aufladung des Haares.

So habe ich getestet: Also unter die Dusche gestellt, Haar ordentlich befeuchtet und dann mit der Seife ein paar Mal über das Haar gefahren! Sofort entwickelt sich ein üppiger Schaum, fast mag man gar nicht mehr aufhören, so viel Spaß macht die Schaumentwicklung – sollte man aber, denn sonst erwischt man zu viel des Produkts 😉 . Ich lasse das „Shampoo“ kurz ein bisschen einwirken, bevor ich es mit viel Wasser wieder ausspüle. Nach dem Trocknen fühlt sich mein Haar sehr griffig an, es hat mehr Stand als sonst. Ich mit meinen kurzen Haaren brauche das gar nicht unbedingt, aber für feines (ungefärbtes) Haar ist das natürlich schön! Diese Wirkung kommt auch daher, dass die Haarseife basisch ist und die Schuppenschicht des Haares damit etwas aufgeraut wird. Wer das nicht möchte – z.B. bei längerem, spröden Haar – dem empfehle ich im Nachgang eine Essigspülung (auf einen Liter Wasser kommen dafür etwa 1-2 Esslöffel Essig). Mit dieser sauren Rinse, die nicht wieder ausgespült wird, wird die Schuppenschicht geschlossen und das Haar nach der Wäsche geschmeidig! Empfehle ich insbesondere, wenn das Wasser so kalkhaltig („hart“) wie hier in Nürnberg ist.

Mein Fazit: Perfekt für Reisen und auch zwischendurch ist die Haarseife für mich. Ich habe sogar den Eindruck, dass meine eher trockene Kopfhaut damit gepflegt wird.

 

Idas Seifenoper mit Happy End

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Das Produkt: Mit Haarstyling-Produkten lockt man nicht so schnell hinter dem Ofen vor (einfach, weil ich so gut wie keine benutze), aber ich experimentiere nur allzu gern mit verschiedenen Formen der Haarreinigung. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die neue Haarseife made by Speick entdeckt habe! Mit ihrer schlichten Papierbanderole hat sie bei mir auf Anhieb schon mal gepunktet, denn damit passt sie bestens zu meinen Zero Waste Vorsätzen für das neue Jahr. Größe und Form sind handlich, die kräftige, leuchtend orangene Farbe vertreibt bereits optisch morgens im Bad den Winterblues. Der Duft hat mich überrascht – ist er doch in erster Linie sehr seifentypisch und kommt nicht mit den sonst so vertrauten Speick-Duftnoten daher. Die vegane Seife basiert auf verseiftem Palm-, Kokos- und Olivenöl. Arganöl aus Fairem Handel ist ebenfalls enthalten (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Interview). Für Schaum und Reinigung sorgen pflanzliche Tenside.

So habe ich getestet: Mit der Anwendung von Haarseifen bin ich vertraut, also wird das doch sicher ein Klacks – dachte ich zumindest.  Also ab unter die Dusche! Die Seife liegt auch bei Wasserkontakt fest und sicher in meiner Hand, schnell bildet sich der gewünschte Schaum. Und der ist ziemlich üppig! Der erste Versuch ist bei mir allerdings kläglich gescheitert. Statt eines blitzblanken Gefühls waren meine Haare eher pappig und nach dem Trocknen blieb eine unangenehme Griffigkeit zurück – da ging es mir wie Jenny. Auch die darauffolgenden Versuche lieferten dasselbe Ergebnis. Da kam mir die saure Rinse wieder in den Sinn, die ich bereits bei anderen Haarwäsche-Experimenten angewendet habe. Auf einen Liter lauwarmes Wasser habe ich zwei Esslöffel Himbeeressig gegeben – Apfelessig ist da der Klassiker, aber ich mag den Geruch nicht so besonders, auch wenn er nach dem Trocknen verfliegt. Damit ausgestattet folgte ein neuer Haarseifen-Versuch. Ich spülte den Seifenschaum also erst gewohnt mit warmem Wasser aus, ehe ich die saure Rinse als „finale Spülung“ benutzte. Scheinbar hatte sich bei den Versuchen davor aufgrund von zu hartem Wasser Kalkseife gebildet. Saure Rinse neutralisiert den basischen ph-Wert der Seife,  schließt die oberste Schuppenschicht der Haare und sorgt so für Glanz und gute Kämmbarkeit. Und siehe da: das Ergebnis überzeugt. Meine Haare sind sauber, glänzen und fühlen sich angenehm an. Auch meinen gewohnten Waschrhythmus kann ich so beibehalten. Ein Tipp noch zur Aufbewahrung der Seife: Damit sie nach der Benutzung vollständig trocknen kann, nutze ich gern ein Sisalsäckchen. Alternativ tut es auch ein kleines Wäschenetz, das im Bad aufgehängt werden kann.

Mein Fazit: Ein wenig Experimentierfreude ist bei der Anwendung der Haarseife made by Speick sicher nicht verkehrt – ich bin froh, dass ich nach den ersten Versuchen nicht gleich aufgegeben habe und dank der sauren Rinse die ersten Startschwierigkeiten so überwinden konnte. Nun bereichert dieser Zero Waste Artikel mein Badezimmer definitiv!

 

Jennys haarige Erfahrung

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Das Produkt: Ein völlig neues Utensil in meinem Badezimmer: Die Haarseife von SPEICK ist eine reine Pflanzenölseife in handlicher Quaderform. Ihre sonnige, orange-gelbe Farbe versprüht gute Laune, ihr Duft hat eine typische Seifennote, mit leicht krautigen Nuancen. Das steckt drin: Fair Trade Arganöl aus Marokko – ein toller Pflege-Wirkstoff, den ich in der Hautpflege sehr schätze. Es soll das Haar kräftigen, Geschmeidigkeit und Glanz verleihen. Weizenproteine sollen zusätzlich für Kämmbarkeit sorgen. Für Schaum stecken natürlich rein pflanzliche Tenside in dem neuen Produkt. Anstelle einer Umverpackung ziert nur eine Banderole mit den wichtigsten Infos die Seife – das reduziert Müll im Badezimmer. Weiterer Pluspunkt: Die Rezeptur ist vegan.

So habe ich getestet: Ich gebe es zu: Der Test der Haarseife war absolute Premiere für mich. Ich habe tatsächlich im Speickshop nachgelesen, wie die Anwendungsempfehlung ist: „Mit der angeschäumten Seife die Haare einreiben bis ein sahniger Schaum in den Haaren entsteht.“ Gesagt, getan. Das Seifenstück rutscht dank seiner eckigen Form auch im Nasszustand nicht aus den Händen, ist griffig und praktisch. In der Hand entsteht zunächst wenig Schaum, bei Haarkontakt überzeugt die Formel aber mit einer voluminösen, sahnigen Konsistenz. Sie lässt sich gut verteilen und mein erster Gedanke ist WOW! Was ich allerdings vermisst habe, war das typische „Quietschen“, das mein Haar bei der Anwendung meines SPEICK Natural Aktiv Shampoos von sich gibt. Auch kann ich nicht mit den Fingern bis in die Spitzen meiner knapp kinnlangen Haare gleiten – ich bleibe stecken. Selbst nach dem Ausspülen und der ergänzenden Anwendung meines Natural Aktiv Conditioners ist mein Schopf nicht wie gewohnt weich, sondern ungewohnt griffig. Widerwillig wasche ich ihn erneut, dieses Mal mit dem gewohnten Shampoo und bin glücklich über das Ergebnis.

Mein Fazit: Leider nichts für mich… Entweder ich habe (wie von Julia vermutet) zu viel Produkt verwendet, oder mein (momentan in den Spitzen blondiertes) Haar kommt mit der Seife nicht zurecht. Seit meinem letzten Friseurbesuch ist es tatsächlich trockener als gewohnt. Zum Glück hat mein geliebtes SPEICK Shampoo damit jedoch keine Probleme. Vielleicht teste ich demnächst nochmal die Seife in Kombination mit Himbeeressig – der fruchtige Duft dieser sauren Spülung erscheint mir zu verlockend…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Haarseifen? Habt Ihr die neue Haarseife Made by SPEICK schon ausprobiert?

Eure Julia, Ida und Jenny