Herbst-Liebling: Der Natural Aktiv Fußbalsam

Im September steht langsam aber sicher der Herbst vor der Tür – und mit ihm die beste Zeit zum Wandern. Was auf Bergtouren nicht fehlen darf: Der SPEICK Natural Aktiv Fußbalsam. Auch wenn er schon allein wegen des hochalpinen Speickextraktes in luftigen Höhen Zuhause ist, entspannt er müde Füße auch im Tal zuverlässig und sorgt für ein pflegendes Verwöhnprogramm. Für mich ein unverzichtbares Must-Have und ein langjähriger Begleiter.

Wer viel unterwegs ist, weiß ihn schnell zu schätzen: Der SPEICK Natural Aktiv Fußbalsam umsorgt müde Füße mit einer reichhaltigen Rezeptur, die noch dazu fix einzieht. Rosskastanien- und Rosmarin-Extrakt regen die Durchblutung an und beleben, Zuckerrüben- und Sanddornbeeren-Extrakt beruhigen die Haut, während Sojaöl und Vitamin F sie mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgen. Mein persönlicher Hero: Hopfen-Extrakt – nicht nur perfekt im Gipfelbier, sondern auch um das Fußklima zu optimieren.

Bei mir ist der Balsam seit über drei Jahren regelmäßig im Einsatz, ganz besonders wenn es im Herbst wieder auf Tour geht. Die handliche Tube mit 75 Millilitern Inhalt findet im kleinsten Rucksack Platz und verschwindet auch auf Messen oder bei Shoppingtouren ganz unauffällig in der Handtasche. Müde Füße gehören damit definitiv der Vergangenheit an…

Habt Ihr dieses tolle Produkt schon ausprobiert?
Wo wart Ihr mit dem Natural Aktiv Fußbalsam unterwegs?

Eure Jenny

Einfach dufte: Die SPEICK Deos im Test

Wenn eines in den Sommermonaten unverzichtbar ist, dann ein Deo. In erster Linie soll es wirksam sein – aber nicht um jeden Preis. Aluminiumsalze sind ein NoGo, auf das Roll-ons, Sticks und Sprays von Haus aus verzichten sollten. Aber eine 100% naturreine Rezeptur in Kombination mit frischen, puren Düften lässt eigentlich keine Wünsche mehr offen. Oder doch? Julia, Ida und Jenny haben gleich drei Deodorants von SPEICK ausgiebig getestet.

Julia und der Thermal Sensitiv Deo Stick

speick-deodorant-stick-thermal_julia-keithDas Produkt: Vorhang auf für den Deo Stick THERMAL Sensitiv von Speick, der von BDIH/Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert ist! Für die Deo-Wirkung sind auf der Bühne: Salbeiextrakt, der die Schweißbildung hemmt. Duftstoffe wie Farnesol, die Körpergerüche in Schach halten. Fermentierte Zuckerhefen, die Müffelei effektiv verhindern. Ein bisschen Alkohol desinfiziert dazu – insgesamt eine Kombination, die gemeinsam mit dem Speickextrakt gleich von mehreren Seiten für blumig-zitrische Frische sorgt (und natürlich auf Aluminiumsalze verzichtet).

So habe ich getestet:  Den großen Auftritt hatte der Deo Stick THERMAL sensitiv an einem verlängerten Wochenende am See, er durfte sich an mehreren  Ausflugs- und Badetagen beweisen. Ganz neu war der Deo Stick für mich jedoch nicht, denn die Generalprobe hatte er schon vor einigen Monaten überstanden und steht seitdem immer griffbereit in meinem Bad.

Mein Fazit:  Deo-Sticks bieten viele Vorteile: Sie müssen nach dem Auftragen nicht erst lange trocknen, das spart gerade morgens Zeit. Noch viel wichtiger ist allerdings, dass die Wirkstoffe durch  die cremig-wachsige Textur besser an der Haut haften und mich dadurch länger frisch halten. Als es am Wochenende richtig heiß war und ich gleich mehrmals täglich in den See gesprungen bin, musste ich zwischendurch allerdings schon einmal nachlegen. An weniger warmen Tagen ist das aber nicht nötig. Für eine möglichst langanhaltende Wirkung empfehle ich, den Deo Stick THERMAL sensitiv nicht zu sparsam aufzutragen, also 3-4 Mal mit dem geschmeidigen Stick über die Achsel zu fahren. Perfekt ist der Deo Stick für alle, die auf Alkohol basierende Deos oder Deodorants mit Natron nicht vertragen. Oder aber einfach empfindliche Haut haben – das Deo brennt selbst beim Auftragen direkt nach der Rasur nicht! Schön schmal ist der Deo Stick zudem verpackt und passt so in jede Tasche.

Ida und der Men Active Deo Stick

Speick Men Active Deo Stick.jpgDas Produkt: Wenn man mich in Sachen Deo mit einem Inhaltsstoff besonders locken kann, dann ist das Salbei. Ich mag diese heimische Pflanze einfach sehr – und das nicht nur als Mittel gegen Halsschmerzen. Deshalb ist der Men Active Deo Stick mit dem enthaltenen Salbei-Extrakt wie für mich gemacht, auch wenn er ein Produkt aus der Speick Men Active-Serie ist. Der Duft des Deos ist zwar herb, aber gleichzeitig frisch und nicht zu intensiv – und damit für meine Nase definitiv für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Genau wie der Thermal Sensitiv Deo Stick ist auch der Active Deo Stick vegan und basiert auf einer pflanzlichen Feuchtpflegekomponente und Flüssigwachs.

So habe ich getestet: Den Active Deo Stick habe ich nun seit ein paar Wochen in Verwendung. In dieser Zeit musste er sich schon einigen Herausforderungen stellen: von der Wanderung im Mittelgebirge über stressige Meetings, wilde Tanzeinlagen auf Familienfeiern und schweißtreibende Übungen auf der Sportmatte. Fehlt eigentlich nur noch ein Härtetest: Temperaturen über 30 Grad. Die Chancen stehen ja ganz gut, dass ich den Stick dabei diese Woche auch noch auf die Probe stellen kann.

Die unkomplizierte Anwendung des Sticks gefällt mir sehr. Die Konsistenz ermöglicht ein schnelles Auftragen und hinterlässt ein angenehmes Gefühl in den Achseln ohne zu kleben. Ein weiterer Pluspunkt für mich als Ungeduldige: Ich kann sofort nach der Anwendung in ein Oberteil schlüpfen, ohne warten zu müssen. Da der Stick recht schmal und im Vergleich zu einem Glas-Roll-On auch relativ leicht ist, habe ich ihn auch schon in der Handtasche dabei gehabt.

Mein Fazit: Der Speick Men Active Deo Stick hat mich bislang nicht im Stich gelassen und mich von morgens bis abends zuverlässig frisch gehalten. Mal schauen, ob er sich auch bei hochsommerlichen Temperaturen so wacker schlagen wird. Falls ihr krautig-herbe, frische Düfte mögt und die unkomplizierte Anwendung eines Sticks schätzt, lege ich euch dieses Produkt ans Herz – ganz gleich, ob Mann oder Frau.

 Jenny und der Natural Aktiv Deo Roll-on

Speick Natural Aktiv Roll on.jpgDas Produkt: Natürliche Frische im Fläschchen: Der SPEICK Natural Aktiv Deo Roll-on trägt das BDIH Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik und verzichtet selbstverständlich auf Aluminiumsalze. Diesen Wirkstoff hat die herrlich herbe Power-Rezeptur auch gar nicht nötig. Sein Geheimnis ist deodorierender Bio-Salbei in Kombination mit Duftstoffen aus ätherischen Ölen und hautmilder Calendula. Seine krautige Note erhält das Naturdeo vom hochalpinen Speickextrakt aus kontrolliert biologischer Wildsammlung.

So habe ich getestet:  Der SPEICK Natural Aktiv Deo Roll-on war gewissermaßen im Härtetest und durfte seine Langzeitwirkung bei Sommerhitze unter Beweis stellen: 3 Stunden Stallarbeit, 5 Stunden Büro und lange Nachmittage bei der Koppelpflege und diversen schweißtreibenden Vorbereitungen für eine Stallabnahme durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) – eine Herausforderung.

Mein Fazit:  Der Roll-on hat seinen Einsatz mit Bravour gemeistert. Nach zweimal auf und ab rollen am Morgen war der Schutz nach 8 Stunden noch sehr gut, vor der Schicht in der Sonne habe ich aber noch einmal nachgelegt – insbesondere weil Bremsen sich bei geringstem Körpergeruch angezogen fühlen und ganz schnell lästig werden bei der Arbeit am Hof. An „normalen Tagen“ ohne Stress und enorme Sommerhitze reicht es, das flinke Fläschchen einmal täglich anzuwenden. Trotz der Platzierung von Alkohol an zweiter Stelle in der INCI habe ich den SPEICK Natural Aktiv Deo Roll-on als sehr mild wahrgenommen. Er ist ideal für alle, die ein pures Frische-Feeling ohne cremige Konsistenzen schätzen und wie ich krautige Düfte lieben. Der Roll-on ist damit absolut Unisex-tauglich und durchaus auch für Männer eine gute Wahl.

Welches der drei ist Euer Favorit?

Sommergrüße von Julia, Ida und Jenny.

 

 

 

 

Der Weg der Seifen bei SPEICK Naturkosmetik – von den Seifenspänen bis ins Badezimmer

Seife blickt als Mittel zur Reinigung und Pflege auf eine lange Tradition über viele Jahrhunderte hinweg zurück. Während in den letzten Jahrzehnten Duschgels und Co. die Badezimmer eroberten, erlebt feste Seife momentan in vielen Haushalten ein Revival:  da findet sich nicht nur das klassische Stück Seife auf dem Waschbecken, sondern auch Haarseife, Rasierseife, Bartseife und Körperseife in vielen Formen, Farben und Duftvariationen.

Die Geschichte von SPEICK Naturkosmetik begann vor fast 90 Jahren ebenfalls mit einer Seife, die im Laufe der Zeit zu einem Klassiker geworden ist: der SPEICK Natural Seife, die ich Euch als Kleingröße bereits in diesem Beitrag vorgestellt habe. Das Seifen-Sortiment umfasst neben der klassischen lachsfarbenen Seife noch weitere Produkte „Made by Speick“ – von der Arztseife über Bionatur Soap Bars bis hin zu den bunten Melos-Seifen. Doch wie entstehen die Seifen bei SPEICK eigentlich?

Wo gesiedet wird, fallen Seifenspäne

Bis 2002 hatte SPEICK eine eigene Seifensiederei. Seitdem stellt ein regionaler Partner die Seifenspäne, die als Basis für die Produkte dienen, nach den von SPEICK Naturkosmetik entwickelten Rezepturen her. Die Herstellung erfolgt noch immer im traditionellen Kesselsiedeverfahren. Dabei werden Fette und Öle in großen Siedekesseln bei Temperaturen über 100 Grad Celsius unter Dampfzufuhr mit Natronlauge verseift.  In großen Säcken (sog. Big Bags) werden die fertigen Seifenspäne zum Sitz von SPEICK nach Leinfelden geliefert. Die SPEICK Natural Seife ist dabei die einzige, die als Liebhaberstück mit ihrer traditionellen Rezeptur nicht auf rein pflanzlichen Fetten und Ölen, sondern auf heimischem Rinderfett basiert.

Von der Nudel bis zur fertigen Form

In der Produktion bei SPEICK Naturkosmetik gesellen sich zu den verseiften Fetten und Ölen Pflegestoffe wie z. B. Bienenwachs, Honig oder Glycerin. Ätherische Öle sorgen für angenehmen Duft, Pigmente bringen Farbe ins Spiel. In der Natural Seife darf natürlich auch der harmonisierende Extrakt der Speick-Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung nicht fehlen.

Die Seifenspäne werden zunächst zu Seifennudeln gehobelt, die anschließend zu Seifensträngen geformt werden. Diese werden geschnitten und blockweise über das Fließband geführt. Dort werden die Seifenstücke geformt und geprägt. Währenddessen erfolgt bei Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius die Aushärtung.

Speick Naturkosmetik Seifennudeln

Auf dem folgenden Bild seht Ihr nicht nur die Seifenstränge, die in Blöcken über das Band rattern, sondern im Vordergrund noch ein weiteres Fließband. Auf diesem werden die Überreste der Seifenstränge wieder der Produktion zugeführt, so dass keinerlei Abfall entsteht. Als ich bei SPEICK Naturkosmetik vor Ort war, wurde gerade ein limitierter Weihnachtsartikel produziert – das Ergebnis ist noch streng geheim, so dass Ihr euch noch einige Wochen gedulden müsst, ehe das Geheimnis gelüftet werden darf.

Speick Naturkosmetik Seifenproduktion

In der Ruhe liegt die Kraft

Die fertig geformten Seifen sehen nun schon so aus, wie sie letztendlich auch in den Verkauf gelangen. Bevor es jedoch soweit ist, ruhen die Seifen noch ca. zwei bis drei Wochen. Dabei verlieren sie noch Wasser, ehe sie ihr finales, konstantes Gewicht erhalten. Anschließend sind die Seifen bereit für die Verpackung und den Verkauf. Kartonweise finden sie ihren Weg über das Lager in den Handel:

Speick Naturkosmetik Ein Stück Seifenglück Lager

Strenge Qualitätskontrollen

Natürlich unterliegen auch die Seifen bei SPEICK Naturkosmetik über den gesamten Produktionsprozess hinweg den strengen Kontrollen des Labors. Die angelieferten Seifenspäne werden dabei ebenso auf verschiedene Parameter getestet wie die fertigen Seifen. Jedes Produkt wird außerdem in Langzeittests weiter begleitet.

Speick Naturkosmetik Seife

5 gute Gründe für die Körperpflege mit Seifen

Seife ist zur Reinigung und Pflege von Kopf bis Fuß aus mehreren Gründen geeignet. Hier sind meine Top 5:

  1. Seife ist ein Allround-Talent. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar – und das nicht nur für die Körperpflege, sondern auch zur schnellen Behandlung von Flecken auf der Kleidung oder zum Reinigen von Kosmetikpinseln.
  2. Seife ist nahezu vollständig biologisch abbaubar und schont damit die Umwelt.
  3. Apropos Umwelt: Seife bedarf grundsätzlich keiner weiteren Verpackung. Die Seifen werden lediglich in Schachteln aus FSC-zertifiziertem Karton geschützt. Kunststoffmüll fällt also nicht an – und das Produkt selbst kann restlos aufgebraucht werden.
  4. Seife ist ein unkomplizierter Reisebegleiter – kein lästiges Umfüllen in kleine Flaschen, kein zusätzlicher Schutz vor dem Auslaufen, minimaler Platzaufwand und äußerst sparsamer Verbrauch.
  5. Die Verwendung von Seifen ist ein Fest für die Sinne: in farbigen Varianten sind sie ein optischer Blickfang, zugesetzte ätherische Öle umspielen die Nase, das flutschige Gefühl auf feuchter Haut hat einen hohen Spaßfaktor und die leichte Schaumbildung bereitet ein wohliges Gefühl bei der Anwendung.

Verratet mir gern in den Kommentaren, welche Seife von SPEICK Naturkosmetik euer Liebling ist!

Bis bald,

Eure Ida

Luft zum Atmen – Sauerstoff und Kosmetik

So sehr wir Menschen ihn brauchen: In Verbindung mit Kosmetik ist Sauerstoff immer eine Gefahr. Durch Oxidationsprozesse, also die Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff, wird das Verderben von Produkten begünstigt. In Form von freien Radikalen schädigt er außerdem unsere Haut und unterstützt Alterungsprozesse. Bilden sich hochreaktive Peroxide wie beispielsweise Bleichmittel, kommt es sogar zu Hautreizungen. Alles in allem könnten wir in Sachen Beauty also eher auf das lebensnotwendige Element O2 verzichten.

Zusammen mit Susanne Gans, Leitung Labor bei SPEICK Naturkosmetik, habe ich mich ein wenig mit dem Thema Sauerstoff und Kosmetik auseinandergesetzt und ein paar spannende Details erfahren.

Kontaktverbot: Sauerstoff und pflanzliche Öle
In erster Linie denke ich bei Sauerstoff natürlich an die Haltbarkeit meiner liebsten Cremes: Kommen sie beim ersten Öffnen mit der Luft in Kontakt, hat dies Einfluss auf die empfohlene Verwendungsdauer. Denn Sauerstoff hat die Eigenschaft zur Reaktion mit Stoffen und damit zur Oxidbildung. „Genau das macht uns beim Einsatz von reinen Pflanzenölen in der Kosmetik, aber auch in der Küche das Leben schwer. Die Öle reagieren mit Sauerstoff, oxidieren und werden ranzig und damit ungenießbar. Bei Speiseölen riecht das und schmeckt man das deutlich. Wenn nun pflanzliche Öle in einer Creme zu viel Luftsauerstoff ausgesetzt werden, dann werden auch diese ranzig und das Produkt bekommt einen unangenehmen Geruch“, verrät Susanne Gans. Besonders schade: Vor allem wertvolle Öle, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten und damit reaktionsfreudig sind, sind auch besonders oxidationsanfällig. Probleme treten auf, wenn sich Peroxide bilden. Diese sind sehr reaktiv und können Hautreizungen hervorrufen.

Verpackung als Schutzschild
Um Kosmetik vor Oxidation zu schützen, spielt die Verpackung eine entscheidende Rolle – denn je weniger Sauerstoff dem Produkt zur Verfügung steht, desto weniger besteht die Gefahr der Oxidation und von Oxidationsprodukten. Aber welche Hülle ist die richtige?

„Hier sind Alutuben besonders gut geeignet, da sie wie Glasgebinde hermetisch abschließen und so ein Sauerstoffaustausch nicht möglich ist. Wir bei SPEICK verpacken unsere empfindlichen Cremes somit in Alutuben mit einer kleinen Öffnung, um dem Sauerstoff möglichst wenig Kontaktfläche zu bieten“, so Susanne Gans. Glastiegel wären hier wesentlich schlechter, da man zwar eine Verpackung hat, die keinen Sauerstoff durchlässt, aber auch eine große Oberfläche nach Abnahme des Deckels.

Weitere Möglichkeiten gibt es laut Susanne Gans dennoch: „Wir setzen ansonsten PE Flaschen und Tuben ein, die vollkommen recyclingfähig sind und bei deren Verbrennung keine Schadstoffe entstehen. Leider ist das PE Material nicht absolut dicht und lässt eine gewisse Menge Sauerstoff durch. Deshalb setzten wir nun Laminattuben ein, die aus mehreren Schichten PE bestehen. Damit wird die Durchlässigkeit des Materials stark herabsetzt und gleichzeitig geht nichts von der Recyclingfähigkeit verloren.“

Wahre Helden: Antioxidantien
Neben der Verpackung spielen natürlich auch die Rohstoffe selbst und deren Reaktionsfreudigkeit mit Sauerstoff eine wichtige Rolle: „Es ist unumgänglich, dass man die wertvollen Öle, die man einsetzt, stabilisiert“, so Gans. Hier kommen natürliche Antioxidantien ins Spiel. Sie verlangsamen oder verhindern die Oxidation. „In unserem Falle ist das natürliches Vitamin E aus Sonnenblumenöl – ein vorzüglicher Radikalfänger, der Oxidationsprozesse verhindert.“

Gruppe TextBei Produkten mit einer hohen Menge reiner Pflanzenöle, wie beispielsweise der SPEICK Thermal Sensitiv Body Lotion, sowie den Thermal und Natural Aktiv Hand- und Nagelpflegecremes ist die Gefährdung übrigens besonders hoch: „Hier spielt die Stabilisierung eine entscheidende Rolle und ist noch wichtiger als die Abdichtung bei der Verpackung. Bei solchen Problemfällen setzen wir Rosmarinextrakt als zusätzlichen hochaktiven Radikalfänger und Antioxidans ein“, verrät Susanne Gans. Für sie sind Antioxidantien aber auch aus einem anderen Grund echte Helden in Sachen Kosmetik: „Vitamin E stabilisiert nicht nur die in unseren Cremes eingesetzten Öle und schützt sie vor dem ranzig werden, sondern es schützt als Wirkstoff im Kosmetikum gleichzeitig auch die Haut vor dem Angriff von freien Radikalen.“

Mythos Sauerstoffkosmetik
Bei all den Abwehrmaßnahmen gegen das Element O2 verwundert es schon sehr, dass ich bei meiner Recherche immer wieder auf das Stichwort „Sauerstoffkosmetik“ stoße. Es wird suggeriert, dass die intensive Zuführung von Sauerstoff über die Haut ein wahrer Jungbrunnen sei. Fachliteratur führt jedoch aus, dass es für eine normale und gesunde Haut nicht auf die Sauerstoffmenge ankommt, sondern auf die richtige Konzentration. Das wird allerdings durch die Blutversorgung sichergestellt und nicht durch eine Sauerstoffzufuhr auf die Haut von außen! Wirkt zu viel Sauerstoff auf die Zelle ist dies sogar negativ für das Zellsystem. Dies wird ja bereits anhand der Wirkung freier Radikale im Organismus deutlich. Von „Sauerstoffkosmetik“ lasse ich also besser die Finger…

Energie durch Sauerstoff
Dass es auch anders geht, beweist SPEICK Naturkosmetik in hauseigenen Untersuchungen. Auch hier hat man sich Gedanken um die bestmögliche Versorgung der Zellen mit Sauerstoff gemacht – allerdings unter dem Aspekt Hilfe zur Selbsthilfe: „Wir konnten feststellen, dass Pflanzenextrakte die hauteigene Sauerstoffversorgung unterstützen können. Hier wird der Hauptenergielieferant in unserem Organismus, der für den Zellaufbau und viele Stoffwechselvorgänge benötigt wird, unterstützt. In den Kraftwerken der Zellen, den sogenannten Mitochondrien, kann so mit Hilfe von Sauerstoff körpereigene „Zellenergie“ gebildet werden“, so Gans.

Energie durch Sauerstoff, der durch naturreine Pflanzenextrakte generiert wird. Klingt für mich logisch und gut. In Verbindung mit Antioxidantien wie Vitamin E und Co. liefert das der Haut tatsächlich, was sie braucht. Sauerstoff an sich genieße ich hingegen weiterhin nur pur in der Luft zum Atmen – am liebsten an einem klaren Morgen in den Bergen…

Eure Jenny

 

 

 

 

 

Erfrischt und gut gelaunt mit dem SPEICK Natural Eau de Cologne

Wenn ich das Haus verlasse, darf eine Sache nicht fehlen: Parfum auf meiner Haut. Als ich meine Pflege auf Naturkosmetik umgestellt habe, verschwanden nach und nach auch die synthetischen Düfte aus meinen Regalen und machten den Weg frei für Naturparfums, die ausschließlich mit ätherischen Ölen beduftet sind.

Ein Duftklassiker ist das Eau de Cologne. Das erste Exemplar dieses Duftwassers kam bereits in der Mitte des 18. Jahrhundert auf den Markt, von seiner „Heimatstadt“ Köln aus wurde es bald zum Exportschlager in ganz Europa. Eau de Cologne – diese Bezeichnung steht schon längst nicht mehr nur für das Original-Produkt aus dem Hause Farina, sondern meint eine ganze Gattung an Düften. Frische Noten dominieren dabei in Form von flüchtigen Kopfnoten wie Orange, Bergamotte oder Zitrone. Diese verbinden sich mit Komponenten wie Lavendel und Kräutern zu sommerlich-leichten Duftwässerchen. Aufgrund der vergleichsweise geringen Duftkonzentration von ca. 3 bis 5 Prozent sind sie die idealen Begleiter in der warmen Jahreszeit.

Eau de Cologne waren anfänglich reine Männersache – inzwischen sind sie als Unisex-Düfte fest etabliert. So auch das Eau de Cologne aus der Natural-Serie von SPEICK. Das Thema Kölnisch Wasser ist auch bei SPEICK kein neues. Bereits 1931 gab es eine Eau de Cologne-Seife im Sortiment, das erste SPEICK Kölnisch Wasser kam 1985 auf den Markt. Das jetzige Natural Eau de Cologne ist seit 2014 erhältlich.

Von zitrisch bis krautig

Während ich Kölnisch Wasser früher eher mit meinen Großeltern assoziierte und es als altmodisch abgetan habe, hat sich dies im letzten Jahr dank des Natural Eau de Cologne geändert. Der Duft ist für meine Nase keineswegs altbacken! Zunächst dominieren – eben typisch Eau de Cologne – frische Zitrusnoten, die umgehend für gute Laune und Erfrischung sorgen. Vor meinem inneren Auge sehe ich sonnige, mediterrane Hügel und glitzerndes, türkisfarbenes Wasser: mir kommen spontan Urlaubserinnerungen an die Orangerie in Limone am Gardasee in den Sinn.

Nachdem die ersten Zitrusnoten verflogen sind, wird der Duft vielschichtiger und krautiger. Ich kann neben Lavandin noch weitere krautige Noten erahnen, aber nicht explizit herausschnuppern. Kein Wunder, denn die Parfumölmischung aus ätherischen Ölen enthält bis zu 200 Komponenten! Der ausgleichende und gleichzeitig anregende Extrakt der Speick-Pflanze fehlt natürlich auch in diesem Produkt nicht.

Riecht gut & tut gut

Das Schöne an natürlichen Düften ist, dass sie nicht nur gut riechen, sondern dank der ätherischen Öle gleichzeitig auch eine aromatherapeutische Wirkung haben. So wirkt das Eau de Cologne nicht nur stimmungsaufhellend, sondern u. a. auch vitalisierend, erfrischend, stresslösend und ausgleichend.

Das Natural EdC hat sich bei mir vor allem an warmen und heißen Sommertagen sehr bewährt, wenn mein Kreislauf ein wenig schwächelt und mir die Hitze aufs Gemüt schlägt. Dann sprühe ich morgens 1-2 Spritzer  davon auf meine Kleidung und genieße den gesamten Tag über den Duft des Südens und des Sommers. Erstaunlich finde ich die Haltbarkeit des veganen Duftwassers. Trotz der geringen Duftstoffkonzentration, die bei knapp über 3 Prozent liegt, kann ich den Duft selbst abends noch auf meiner Kleidung wahrnehmen.

Laue Urlaubs-Sommerabende im Süden in Flaschenform: so würde ich das Natural Eau de Cologne in wenigen Worten beschreiben – und damit macht selbst mir als Hitzemuffel der Sommer Spaß. Mögt ihr Eau de Cologne? Und wonach duftet der Sommer für euch?

Eure Ida

Pflege-Profi mit Spezialauftrag: Das Serum

Lange Zeit fanden Gesichtsseren in meiner Pflegeroutine gar nicht statt – bis ich auf einer Bergtour das erste Mal zum Fläschchen griff. Das Hautgefühl überzeugte mich auf Anhieb und heute weiß ich, dass die konzentrierten Rezepturen deutlich mehr können, als ich ihnen anfangs zugetraut hätte. Das Beste: Manche funktionieren als Teamplayer und Solisten gleichermaßen. So wie das SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum.

Anfangs war ich ein wenig irritiert: Obwohl immer vom Wirkstoffreichtum von Seren die Rede ist, werden die meisten „nur“ als Zusatzpflege ausgelobt. Das hat den Hintergrund, dass leichte Texturen sich am besten eignen, um wasserliebenden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Vitaminen optimalen Entfaltungsspielraum zu geben. Intensiv pflegende Stoffe, insbesondere Öle und Fette, muss hingegen die Tages- oder Nachtcreme beisteuern. Ein Serum funktioniert deshalb selten als Einzelkämpfer.

Pole-Position: Pflegeschritt No. 1

Nach der Reinigung ist der ideale Zeitpunkt, um ein Serum anzuwenden – dann ist die Haut besonders aufnahmefähig und bestens vorbereitet. Da sie die leichte Rezeptur buchstäblich aufsaugt wie ein Schwamm, kommen die Wirkstoffe besser ans Ziel und dringen weiter in die Tiefe als bei einer eher fetthaltigen Pflege. Die wendet man bei Bedarf übrigens gleich im Anschluss an. Ob eine Creme nötig ist, hängt von Hauttyp und Hautzustand sowie vom persönlichen Wohlfühl-Faktor ab: Eher trockene Haut wird kaum ohne Ergänzung auskommen, während normale Haut bis Mischhaut –je nach Art des Serums – vor allem in den Sommermonaten gut darauf verzichten kann.

Das SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum

Das ideale „Sommerserum“ für mich persönlich ist das SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum. Es ist ein toller Feuchtigkeitsbooster mit Bio Aloe vera Gel und hydrationsförderndem Vitamin F. Außerdem sorgt Q10 dafür, dass die Haut spürbar belebt wird, indem es die Zellen aktiviert. Als Antioxidans ist der exotische Extrakt aus den Früchten des Baobab-Baumes enthalten – und natürlich der harmonisierende Speick-Extrakt.

Ausprobiert habe ich es erstmalig auf einer Wandertour. Ich gebe zu, ich habe es damals eigentlich deshalb eingepackt, weil ich in meinem 12kg schweren Rucksack möglichst wenig Platz für Kosmetik opfern und nur eine kompakt verpackte Gesichtspflege mitnehmen wollte. Der mit gut schließendem Deckel ausgestattete Spender mit 15 ml Inhalt war perfekt! Nach der ersten Nacht unter freiem Himmel und einer morgendlichen Erfrischung am Gebirgsbach war das leichte Serum meine morgendliche Starthilfe zum wach werden. Der angenehme Duft fiel mir sofort auf und das lang anhaltende Frische-Gefühl begleitete mich noch auf den nächsten Kilometern unserer Tour. Zurück zuhause blieb das flinke Fläschchen dann als Alltime-Favorite, das ich mal mit, mal ohne Creme-Ergänzung regelmäßig verwende.

Nice to have: Ein Serum, das mehr kann

Da es kaum ein Produkt ohne Zusatznutzen in meine persönliche Bestenliste schafft, möchte ich Euch die Mehrwerte des Serums nicht vorenthalten: Die konzentrierte Feuchtigkeitspflege ist in erster Linie natürlich ein Upgrade für die tägliche Gesichtspflege. Sie kann solo, oder in Kombi mit einer Creme verwendet werden. Auch wer die Haut abends gern fettfrei pflegen möchte, ist mit dem Serum bestens beraten! Dank des Aloe vera Anteils ist es darüber hinaus zur After-Sun-Pflege für das Gesicht sehr zu empfehlen. Selbst bei leichtem Sonnenbrand entfaltet sich die kühlende Wirkung sehr angenehm. Auch das Dekolleté freut sich in den Sommermonaten und in Vorbereitung auf die Volksfest/Wiesn-Saison über besondere Zuwendung mit dem SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum. Absoluter Pluspunkt für mich ist jedoch, dass die sanfte Rezeptur sich sogar als Augenpflege eignet und so richtig wach macht. Wirklich ein Pflege-Profi, der auf vielen Beauty-Missionen erfolgreich ist…

Habt Ihr das SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum schon ausprobiert? Wie waren Eure Erfahrungen damit? Oder habt Ihr vielleicht noch weitere Tipps, wofür man Seren  anwenden kann?

CoWash mit dem Aktiv Hair Conditioner von Speick Natural

Sich mit Conditioner die Haare waschen? Wie soll das denn gehen? Und das soll ein Trend aus den USA sein…? Ein bisschen gucken mich die Menschen, denen ich von CoWash erzähle, immer zweifelnd an. Dabei ist es eigentlich gar nicht so absurd, wie man zunächst denken könnte.

CoWash ist die Abkürzung für Conditioner-only Washing, und davon profitieren vor allem trockene, lockige und gefärbte Haare. Shampoos enthalten meist eine Reihe an Tensiden, die das Haar gut reinigen, aber eben auch austrocknen können. Conditioner sind dagegen deutlich pflegender, enthalten jedoch ebenfalls Emulgatoren und Tenside, allerdings in geringer Dosierung. Im Kontakt mit Wasser im nassen Haar verbinden sie sich mit Schmutz und Fett und machen sie so abspülbar – also fast wie ein Shampoo, aber viel milder!

Als ich von dem Trend gehört habe, wollte ich natürlich selbst ausprobieren, ob und wie das mit dem CoWash denn so funktioniert: Ich habe meine Haare dafür erst gut nass gemacht, dann verteilt man den Conditioner sorgfältig vom Haaransatz bis in die Haarlängen (die es bei meinen kurzen Haaren nicht wirklich gibt 😉 ). Nun lässt man den Conditioner für ein paar Minuten einwirken, damit sich die im Conditioner vorhandenen Tenside mit dem Wasser verbinden können und spült dann die Kopfhaut und Haare gründlich mit warmen Wasser aus. Das Ergebnis ist erstaunlich: Die Haare sind durchaus sauber, aber nicht quietschig-rein. Gerade bei trockenem Haar ist das ein großes Plus! Auch mein kurzer Schopf sitzt danach gut und wirkt nicht klätschig.

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder Conditioner für CoWash geeignet ist. Silikone und Quats sind in Naturkosmetik ja sowieso nicht erlaubt, sie würden mit dieser Haarwasch-Methode auch zu einer Art Build-Up auf der Kopfhaut führen bzw. die Haare zu sehr beschweren. Richtig gut macht sich dafür der von BDIH/Cosmos zertifizierte Aktiv Hair Conditioner von Speick Natural, weil er zur leichteren Sorte mit einer relativ cremig-flüssigen Textur gehört (man muss ihn auch nicht verdünnen, um ihn gut verteilen zu können). Außerdem enthält er keine kationischen Tenside oder Filmbildner, die sich evtl. zu sehr am Haar und der Kopfhaut anlegen könnten. Neben Wasser basiert der Aktiv Hair Conditioner auf einem Fettalkohol, Arganöl und dem Speickextrakt; während der kurzen Einwirkzeit kann man übrigens den schönen Speick-Duft genießen 🙂 . Mein Haar fühlte sich nach dem CoWash mit dem Aktiv Conditioner weich und gepflegt an, auch meine Kopfhaut war sehr einverstanden mit dieser milden Haarwäsche.

Wie schön multifunktional der Aktiv Hair Conditioner also ist: Natürlich kann man ihn klassisch als Haarspülung oder als Haarmaske verwenden, aber eben auch zur schonenden Haarwäsche als CoWash. Da ich oft Haarwachs und Gel verwende und dadurch eine etwas stärkere Reinigung brauche, wechsle ich gern zwischen normalem Shampoo und CoWash ab. Ich glaube, da muss jede Frau ihren eigenen Rhythmus herausfinden!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Und falls ihr mögt, schreibt mir doch hier in den Kommentaren, wie es so war oder ob ihr euch schon mal mit Conditioner die Haare gewaschen habt 🙂

Eure Julia