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Ein Duft wie frisch geduscht: das Speick Men Eau de Toilette

Die Produkte von SPEICK sind nicht zuletzt bekannt für ihre charakteristischen Düfte. Jede der verschiedenen Produktlinien hat ihr unverwechselbares Duftprofil – so auch die Speick Men-Serie. Und was liegt da näher, als den Herren auch ihr eigenes Parfum zu bieten, das perfekt auf die Rasierprodukte abgestimmt ist? So zog 2012 das Speick Men Eau de Toilette ins Sortiment ein, das sozusagen der „Bruder“ des Speick Natural Eau de Cologne ist.

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Der Duft: maskulin, erfrischend und stärkend

Als ich das Speick Men Eau de Toilette zum ersten Mal geschnuppert habe, dachte ich spontan: Ah, das könnte meinem Papa gefallen! Er mag nämlich intensive, ausdrucksstarke, maskuline Düfte mit dem gewissen Extra. Und genau als solchen empfinde ich dieses Eau de Toilette.

Im ersten Moment erinnert mich der Duft an ein klassisches After Shave, ehe er eine überraschende Leichtigkeit und Frische entwickelt, die durch Lemongrass und Petit Grain geprägt ist und mich gedanklich in südlichere Gefilde versetzt. Die Basis aus balsamischen Komponenten wie Patchouli sorgt für ein aromatisches Finale. Der harmonisierende Speick-Extrakt ist natürlich auch enthalten!

Das Eau de Toilette wirkt erfrischend und belebend, gerade im Sommer stelle ich es mir als starken Begleiter vor, der einen auch gut durch heiße Sommertage bringt. Ich persönlich bevorzuge dann aber das Speick Natural Eau de Cologne.

Die Inhaltsstoffe unter der Lupe

Überrascht war ich von der langen Haltbarkeit des Speick Men Eau de Toilette. Meine Nase war skeptisch: ist eine solche Duftkomposition mit dieser Haltbarkeit mit reinen ätherischen Ölen überhaupt möglich? Dazu musste ich natürlich direkt im Speick-Labor nachhaken und Susanne Gans hat mich aufgeklärt: „Wir setzen hier in der Hauptsache ätherische Öle ein. Der Duft wird durch einen geringen Prozentsatz an naturidentischen Duftstoffen abgerundet.“ Ah, dachte ich’s mir doch. Kritisch bewertete Duftstoffe wie zum Beispiel polyzyklische Moschusverbindungen sind in der Rezeptur aber erfreulicherweise nicht enthalten. Auch Phtalate befinden sich in dem Eau de Toilette nicht. Außerdem ist es vegan, gluten- und laktosefrei und enthält keine synthetischen Farb- oder Konservierungsstoffe.

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Das sagt die Männerwelt

Und wie kommt das Eau de Toilette von Speick bei der Männerwelt an? Ich habe mich online mal ein bisschen „umgehört“ (bspw. hier) und Stimmen zum Duft gefunden. Ein Mann sagt dazu beispielsweise:

„Ich bin kein Duftexperte, die zitrische Kopfnote setzt sich bald, und macht Platz für die herrliche Herznote. Die Duftdesigner haben den typischen „Speick Men“-Duft perfekt getroffen. Es erinnert mich an das Duschgel, die After Shave Lotion oder auch an die Rasierseife. […]“

Ein anderer meint:

„Meine uneingeschränkte Empfehlung für das neue EdT – es ist die Ergänzung zum Speick Men Pflegeprogramm!  Ich habe den Duft des AS [After Shave] geliebt. Nun gibt es endlich ein länger anhaltendes Pendant.“

Und dieser Anwender ist offensichtlich ebenfalls begeistert:

„Viel gibt es nicht zu sagen – herrlicher Duft, wirklich identisch mit dem des AS. Das Patchouli hält sich dezent im Hintergrund, nach Hippie riecht man also nicht, falls das einige befürchtet haben.    Uneingeschränkte Kaufempfehlung, vor allem zu dem Preis!“

Im Speick-Shop bewertet ein Mann das Eau de Toilette außerdem folgendermaßen:

„Der Duft ist würzig-frisch – wie frisch geduscht.“

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Alles in allem ist das Speick Men Eau de Toilette – nicht zuletzt auch im Vergleich zu klassischen Männerdüften aus der Parfumerie – also eine saubere Sache. Und nun wünsche ich mir für die weiblichen Speick-Fans ein Eau de Toilette, das den Duft der Thermal Sensitive einfängt. 🙂

Eure Ida

Wie ein guter Wein: Reifeprozesse und Kosmetik

Wenn wir an Reifeprozesse in Kombination mit Schönheit denken, kommt uns als erstes Anti-Aging in den Sinn und unsere oft kläglichen Versuche, das Altern aufzuhalten – oder zumindest zu verzögern… Mit Mitte Dreißig, ertappe ich mich auch hin und wieder beim Betrachten der Linien rund um meine Augen, die ich dann als charakterbedingte Lachfältchen abtue. Meine natürliche Reife, soll meinetwegen so weitermachen. Aber wie ist das eigentlich mit Kosmetik? In den meisten Fällen möchte man auch hier bestimmte Prozesse verhindern, die zum Beispiel eine Creme in ihrer Qualität mindern könnten. Trotzdem gibt es Ausnahmen. Und die hat mir Susanne aus dem Labor verraten.

Es ist ein wenig, wie bei so manchem Rebensaft: Je älter desto besser. Das gilt für unseren persönlichen Erfahrungsschatz genau wie für bestimmte Beauty-Produkte. Susanne Gans, Leiterin des Labors bei Speick Naturkosmetik hat wieder ein wenig für unseren Blog aus dem Nähkästchen geplaudert…

Es gibt zwei Produktkategorien, bei denen eine Reifung notwendig ist:

Einfach dufte: Klare alkoholische Zubereitungen 

Dazu gehören die SPEICK Deodorants, die Rasierwässer, das Eau de Cologne und Eau de Toilette. „Es handelt sich hier um komplexe Mischungen von Extrakten, Wirkstoffen und ätherischen Ölen, die in eine mehr oder minder alkoholische Grundlage eingearbeitet werden. Die Tatsache, wie hoch der Alkoholgehalt ist, entscheidet darüber wie gut löslich die ätherischen Öle oder die Pflanzenextrakte sind“, so Susanne.

Speick_Men EdT_StillJeder Rohstoff hat eine vorgegebene Löslichkeit in Alkohol und in Wasser. „Wenn wir nun unsere Rohstoffe in das Wasser Alkoholgemisch geben, dann kommt es oft zu Ausfällungen, je nachdem wie sich der Rohstoff in dem vorhandenen Wasseranteil oder dem zur Verfügung gestellten Alkoholanteil löst. Diesen Prozess nennen wir Reifeprozess. Wir konnten feststellen, dass dieser Reifeprozess mindestens 6 bis 8 Wochen dauert. Dann hat sich alles im Medium gelöst, oder was sich nicht löst, ist ausgefallen oder schwimmt oben auf“, verrät die Laborchefin.

 

Eine spannende Sache, bei der definitiv Geduld gefragt ist. Aber wirkt sich so ein Reifeprozess neben dem Fortschritt der Lösung auch anderweitig aus? Ganz offensichtlich: „Wir konnten feststellen, dass diese lange Standzeit sich bei den eingesetzten ätherischen Ölen auch positiv auf die Duftentfaltung im Produkts auswirkt.“

Damit das Produkt immer gleich riecht, ist bei diesen alkoholischen Produkten zwingend diese Reifezeit notwendig. Nach der Reifezeit wird alles filtriert und kann abgefüllt werden. Der Duft ist dann auch ausgereift (frische Öle riechen anders als gelagerte und gereifte Öle) und mögliche Schwebeteilchen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch einen Pumpzerstäuber von einem Deospray verstopfen können, sind entfernt worden.

 

Eisgekühlt am besten: Die Rasiercreme

RasiercremeEin weiteres Produkt aus dem SPEICK-Portfolio braucht Zeit: Die Rasiercreme. Dabei handelt es sich um eine Seifencreme, bei der Öle mit Lauge verkocht werden. „Da Rasiercreme pastös ist, benutzt man zur Verseifung nicht ausschließlich Natronlauge (mit NaOH verseifte Öle ergeben feste Seifen), sondern mischt diese mit Kalilauge (Flüssigseifen bekommt man mit KOH verseiften Ölen). Dadurch entsteht eine pastöse Seife. Es entscheidet die Fettauswahl und die Auswahl der Lauge über die Erscheinungsform und die Qualität der Seife“, weiß Susanne und hat das sicher schon unzählige Male ausprobiert. Aber was hat das mit Reife zu tun? „Wenn man die Rasiercreme herstellt, so dauert dieser Herstellprozess 2 Tage bis die Verseifung abgeschlossen ist: Alle Inhaltsstoffe werden zusammen gegeben und es wird in der Wärme in einer Maschine geknetet. Zusatzstoffe werden erst einen Tag später zugesetzt. Man erhält hier eine transparente, feste Masse, die man abstechen kann. Nach der Herstellung kommt alles in Lagerbehälter, die bei entsprechenden Temperaturen gelagert werden müssen. Dieser Reifeprozess dauert dann mindestens 3 Monate“. Ganz schön lange…

Und warum muss die Temperatur stimmen? „Die Reifung selbst wird von der Lagertemperatur stark beeinflusst, was wiederum Auswirkungen auf das Aussehen und die Geschmeidigkeit der Rasiercreme hat. Nach dieser Reifezeit wurde aus der anfänglich festen Masse eine geschmeidige, perlglänzende Rasiercreme die gebrauchsfähig ist“, weiß die Expertin. Das ist auch für Anwender interessant: Wird Rasiercreme zu warm gelagert, dann verfestigt sie sich so sehr, dass die Formulierung steinhart werden kann und sich nicht mehr aus der Tube drücken lässt. Trick 17 von Susanne: „Gekühlt oder eingefroren erhält die Rasiercreme die gewohnte Geschmeidigkeit und den Perlglanz zurück.“

Da muss man erstmal drauf kommen. Manchmal bin ich ganz froh, dass ich einfach ins Regal greifen kann. Denn ob ich wirklich diese Geduld hätte, die Reifeprozesse abzuwarten? Wie gut, dass das Speick-Laborteam sie hat und für so ausgeklügelte Rezepturen sorgt. Ich für meinen Teil brauche jetzt ein Näschen voll Eau de Cologne, perfekt gereift und einer der schönsten Naturdüfte, die ich kenne. (Das findet übrigens auch Ida und hat Euch den erfrischend leichten Duft vor einiger Zeit näher vorgestellt)

Eure Jenny