Selfcare mit Speick Naturkosmetik

Seit rund einem Monat dreht sich die Welt zwar wie gewohnt weiter, aber wir alle mussten unseren Alltag auf die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus anpassen. Wie sich das auf den Alltag eines jeden von uns auswirkt, ist sehr unterschiedlich. Manch einer (so zum Beispiel ich) arbeitet im Homeoffice, andere (wie zum Beispiel ein Großteil meiner Kolleginnen und Kollegen in der Produktion, im Labor und auch in unserer Verwaltung) arbeiten unter strengsten Hygienevorschriften weiterhin an ihrem gewohnten Arbeitsplatz. Was alle jedoch verbindet: Wir verbringen viel mehr Zeit zuhause als zuvor! Wer möchte, kann sich das zunutze machen und sich mal wieder ein paar wohltuenden Pflegeritualen hingeben. Welche das sein können, stellen wir euch heute vor: Hier kommen die besten Produkte von Speick Naturkosmetik für ein bisschen Wellness zuhause!

  1. Reichhaltige Feuchtigkeitspflege für gestresste Hände (und Füße)

Das richtige Händewaschen haben wir euch vor Kurzem schon auf unserem Instagram Kanal vorgestellt. Trotz der reichhaltigen Pflegekomponenten in unseren Seifen werden unsere Hände dabei aktuell jedoch ziemlich gestresst. Häufiges Händewaschen, dazu die Temperaturwechsel draußen – bei meinen Händen führt das schnell zu einem „Schmirgelpapier“-Gefühl an Händen und Handgelenken. Meine ultimativen Tipps: Gönnt euch doch ab und zu mal ein Bad für die Hände und fügt dem warmen Wasser ein paar Tropfen unseres Speick Natural Aktiv Körperöls hinzu. Sorgt für eine gemütliche Sitzposition und dann lasst eure Seele (und Hände) einfach mal ein paar Minuten baumeln. Nutzt die Zeit, um einfach mal tief durchzuatmen und abzuschalten oder stellt euch einen Podcast oder eure Lieblingsserie nebenher an. Wohlfühlfaktor 10/10, garantiert!

Wer seine Hände nach dem pflegenden Bad noch weiter verwöhnen möchte, kann mit unseren Handcremes eine reichhaltige Pflegemaske zaubern. Wie das geht? Ganz einfach: Holt euch in der Apotheke oder im Drogeriemarkt ein Paar Baumwollhandschuhe, tragt zum Beispiel unseren Speick Thermal Sensitiv Hand- und Nagelbalsam großzügig auf Hände und Handgelenke auf und zieht die Baumwollhandschuhe drüber. Am besten einfach mal über Nacht einwirken lassen und dafür am nächsten Morgen mit streichelzarten Händen belohnt werden. Versprochen!

Das Ganze funktioniert natürlich auch wunderbar für die Füße mit unserem Speick Natural Aktiv Fußbalsam, der die meist eher vernachlässigten Füße mit viel Feuchtigkeitspflege und Extrakten aus Rosskastanie, Rosmarin und Hopfen verwöhnt.

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  1. Feuchtigkeitsbooster für das Gesicht

Vielleicht geht es euch wie mir und beim ersten Blick in den Spiegel morgens erschreckt ihr euch kurz über euer müdes Gesicht. Leider bin ich wirklich faul, was das regelmäßige Auftragen von pflegenden Gesichtsmasken angeht. Mit diesen zwei Varianten habe ich aber meine kleinen, unkomplizierten Helfer für den ultimativen Frische-Kick am Morgen und die Verwöhnpflege am Abend gefunden.

Morgens: Unser Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum besticht mit einer Kombination von Hyaluron, Ectoin, Bio-Aloe vera-Gel und Thermalwasser. Das hochkonzentrierte Serum unterstützt die Haut aktiv dabei, ihre Feuchtigkeitsdepots aufzufüllen und revitalisiert sofort. Damit ist es nicht nur eine perfekte Grundlage für eine feuchtigkeitsspendende Tagespflege, ihr könnt es auch als Maske verwenden. Reinigt eure Haut und tragt das Serum großzügig im Gesicht und auf dem Dekollete auf. Lasst das Serum 15-20 Minuten einwirken. Anschließend könnt ihr überschüssiges Produkt einfach mit einem weichen Baumwolltuch abnehmen. Das Fazit: Strahlende Haut, die optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist und euch gleich viel wacher aussehen lässt. Psst: Die Anwendung funktioniert übrigens auch mit unserer Speick SUN After Sun Lotion, die neben einem hohen Aloe vera Gehalt von über 80% auch den Wirkstoff Ectoin enthält, dem eine kraftvolle Anti-Aging-Wirkung nachgesagt wird.

Abends: Die verwöhnende Speick Thermal Sensitiv Nachtcreme enthält reines Thermalwasser sowie einen hochaktiven Wirkstoffkomplex von konzentriertem Algenextrakt zur Regulierung der Hautbalance, feuchtigkeitsspendendem Bio-Aloe vera-Gel, reichhaltiger Bio-Shea-Butter und schützendem Bio-Kamelienöl. Damit eignet sie sich neben der regulären Nachtpflege auch wunderbar als verwöhnende Gesichtsmaske. Tragt die Nachtcreme dazu einfach großzügig auf Gesicht und Dekollete auf und lasst sie 20-30 Minuten einwirken. Überschüssiges Produkt könnt ihr anschließend mit einem weichen Tuch abnehmen. Auch hier werdet ihr mit einer wohlgenährten und mit intensiver Feuchtigkeit versorgten Haut belohnt!

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  1. Entspannung und Pflege für den gesamten Körper

Gönnt euch doch einfach mal wieder ein Bad, um Körper und Seele in diesen turbulenten Zeiten zu entspannen. Auch hier eignet sich unser Speick Natural Aktiv Körperöl wunderbar als pflegender Badezusatz. Nach dem Baden könnt ihr eure Haut mit einer unserer feuchtigkeitsspendenden Body Lotions verwöhnen, zum Beispiel der Speick Thermal Sensitiv Body Lotion. Die zarte Textur umhüllt die Haut mit intensiver Feuchtigkeit, während der fein-fruchtige Duft für den Mini-Spa-Moment zuhause sorgt. Wer bei der Körperpflege gedanklich in den Urlaub schweifen möchte, dem empfehle ich wärmstens unsere Speick SUN After Sun Lotion zur Feuchtigkeitspflege. Die fruchtige Komposition natürlicher Duftwässer mit einer leichten Kokosnote erinnert mich sofort an warme Sommerabende nach einem Tag am Strand. Und dank ihrer überzeugenden Rezeptur mit Bio-Aloe vera-Gel und Ectoin eignet sie sich eh bestens zur intensiven Feuchtigkeitspflege – egal ob im Sommer, Winter, Frühling oder Herbst!

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  1. Vitamin D und Sauerstoff tanken – aber bitte mit Sonnenschutz!

Seitdem ich im Homeoffice arbeite, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Tag mindestens einmal spazieren zu gehen. Glücklicherweise habe ich zwei Parks und genügend schöne Ecken in direkter Nähe und kann das überwiegend schöne Frühlingswetter bei meinen kurzen Ausflügen genießen. Dabei setze ich auf den Sonnenschutz von Speick SUN für mein Gesicht, denn die Kraft der Sonne sollte auch im Frühling nicht unterschätzt werden. Es lohnt sich also durchaus, auch jetzt schon exponierte Hautstellen mit Sonnencreme vor der Sonne zu schützen. Mein Favorit für den Frühling: Unsere Sonnenmilch oder Sonnencreme mit LSF 30, die dank der pflegenden Inhaltsstoffe auch anstelle einer Tagespflege verwendet werden können. Aktuell nutze ich die Sonnenmilch, die unser SUN-Sortiment seit wenigen Wochen erweitert. Damit bin ich nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor Hautalterung geschützt – so wohltuend die Sonne auch ist, ist sie gleichzeitig leider auch einer der Hauptverursacher von Hautalterung. Also: Gönnt euch regelmäßig Bewegung an der frischen Luft, aber vergesst eure Speick SUN Pflege nicht dabei!

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  1. Nutzt die Zeit zuhause für intensive Haarpflege

Nach zwei erfolglosen Versuchen, meine Haare auf Haarseife umzustellen, hatte ich das Projekt Haarseife für mich zunächst ad acta gelegt. Bisher habe ich es immer nur 2-3 Tage durchgehalten und mich dann so unwohl gefühlt, dass ich zurück zu meiner Shampoo-Routine mit unserem Speick Natural Aktiv Regeneration & Pflege Shampoo gegangen bin. Meine langen, dicken Haare waren einfach zu strähnig und sahen fettig aus. Jetzt wollte ich es aber nochmal wissen und der Zeitpunkt für die Umstellung war wirklich dankbar: Da ich mich eh nur zuhause aufhalte und lediglich zum Spazierengehen oder Einkaufen das Haus verlasse, habe ich die Haarseife noch einmal getestet. Siehe da, Durchhalten lohnt sich! Nach etwa zwei Wochen mit mal mehr und mal weniger strähnigem Haar haben meine Haare sich schon ganz gut an die neue Pflegeroutine gewöhnt, mittlerweile bin ich bei Woche 3 und komme mit der Haarseife wirklich gut klar. Meine Haare danken es mir mit mehr Glanz und deutlich gepflegteren Spitzen. Ohne die saure Rinse geht es aber definitiv nicht, auch das lässt sich aber ganz einfach integrieren: Ich habe ein altes Glas (ca. 900 ml) und eine Apfelessig Flasche neben der Dusche stehen und mische mir damit meine Spülung direkt vor oder beim Duschen. Die saure Rinse abschließend einfach über die Haare gießen und die Haare dabei mit den Händen leicht auflockern. Fertig! Die saure Rinse muss übrigens nicht mit Wasser ausgespült werden.

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Wer lieber beim Shampoo bleibt, findet in unseren vier Natural Aktiv Shampoos, unserem Men Active Shampoo und dem neuen PURE Shampoo die richtige Pflege für seine Haare. Die optimale Ergänzung ist der Natural Aktiv Conditioner, der anschließend in die Längen der Haare aufgetragen wird. Auch hier könnt ihr euren Haaren eine Extraportion Pflege gönnen, wenn ihr den Conditioner als Intensiv-Kur oder sogar als Leave-In-Pflege verwendet. Für die Intensiv-Kur könnt ihr den Conditioner 10 Minuten einwirken lassen, bevor ihr ihn ausspült. Als Leave-In-Pflege verwendet ihr den Conditioner einfach nach der Haarwäsche und spült ihn nicht aus. Das Resultat: Gepflegte Haare und Spitzen, die mit intensiver Feuchtigkeit versorgt sind.

Ich hoffe, ihr habt bis zum Ende des Textes durchgehalten und den ein oder anderen Pflege-Tipp für euch zum Ausprobieren entdeckt. Wir wünschen euch viel Spaß bei euren Mini-Spa-Momenten!

Bleibt gesund und bis bald,

eure Ina

Neu: Soap Bar Hair + Body von Speick Naturkosmetik

Vorhang auf – denn es gibt Neuheiten von Speick zu entdecken! Vor ein paar Wochen wurden gleich vier neue Soap Bars Hair + Body lanciert, die nicht nur herrlich duften, sondern dank ihrer abgerundeten ovalen Form auch gut in der Hand liegen.

Doch von vorne: Als mich das Päckchen von Speick mit den neuen Seifenstücken erreichte, freute ich mich gleich über den schönen Duft, der mir entgegenkam. Die vier Soap Bars Hair + Body unterscheiden sich durch ihre fröhlichen Farben, vor allem aber durch ihre Düfte: Zur Auswahl stehen Zitrone, Blutorange, Kokos und Bergamotte (die Zitrusfrucht, die auch dem Earl Grey-Tee ihr typisches Aroma verleiht). Alle vier Duftkompositionen sind rein natürlich und bestehen aus ätherischen Ölen.

Die Rezeptur der Soap Bars Hair + Body

Die Basis für die Soap Bars bilden verseifte pflanzliche Öle. Dafür wurden RSPO-zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl zu einer Seife gesiedet – eine traditionelle Rezeptur von Speick. Das natürlicherweise enthaltene Glycerin bleibt bei der Herstellung erhalten und wirkt befeuchtend auf Haut und Haar. Außerdem sind Weizenproteine und eine spezielle Wachscreme für die verbesserte Kämmbarkeit und Pflege der Haare verantwortlich. Die Rezeptur ist von Cosmos zertifiziert und vegan.

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Wie man die Speick Soap Bars Hair + Body anwendet

Die neuen Soap Bars sind sowohl für die Reinigung des Körpers als auch der Haare geeignet: Ein multifunktionales Produkt, das gleich mehrere Einsatzgebiete haben kann. Die Soap Bars ersetzen damit Handseife, Duschgel und auch das Shampoo – was nicht nur auf Reisen sehr praktisch ist. Minimalisten können sich darüber freuen, mehr Platz im Bad zu haben!

Bei einer klassischen Dusche gehe ich so vor: Ich mache meine Haare und damit auch meine Körperhaut nass. Anschließend nehme ich den Soap Bar Hair + Body und reibe ihn zwischen meinen feuchten Handflächen, bis die Seife etwas aufschäumt. Mit den Händen fahre ich dann über meine Haare, so entsteht ein cremiger Schaum, den ich ein bisschen in die Haare einmassiere. Selbstverständlich kann man auch mit dem Seifenstück direkt über das Haar streichen, allerdings erwische ich dann öfter mal etwas zu viel vom Produkt. Spätestens beim zweiten Wasch-Durchgang (den ich bei Naturkosmetik-Shampoos immer empfehle) entsteht ein üppiger Schaum. Damit reinige ich dann gleich meinen Körper – wie mit einem Duschschaum, der dazu noch angenehm fruchtig duftet. Zum Schluss spüle ich alles gründlich mit warmem Wasser ab.

Da ich kurzes und pflegeleichtes Haar habe, benötige ich danach keine sauere Rinse. Ich empfehle sie jedoch für längere, trockene Haare: Auf 800ml Wasser kommt hierfür ein Esslöffel Essig. Diese Spülung bringt nach der basischen Reinigung wieder Glanz ins Haar. Muss man sie nicht ausspülen, der zarte Essigduft verfliegt nach wenigen Minuten. Genauso gut kann man übrigens auch den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner verwenden. Zum Vergleich: Nach meinem Empfinden wirkt die Haarseife von Speick stärker pflegend als die neuen Soap Bars.

Zero Waste und CO2

Es liegt auf der Hand, weshalb sich Seifenstücke und feste Shampoos seit einiger Zeit wieder großer Beliebtheit erfreuen: Sie müssen nicht in Kunststoff verpackt werden, die Soap Bars Hair + Body kommen ganz „nackt“ und unverpackt daher – Stichwort Zero Waste. Außerdem muss kein unnötiges Wasser transportiert werden, denn man nimmt es einfach aus der Wasserleitung vor Ort dazu. Das schont Ressourcen und mindert den CO2-Austoß!

Und nun dürft ihr im Laden schnuppern, welcher der Speick Soap Bars Hair + Body eurer Nase am besten gefällt 😊 Ich mag die Variante mit Blutorange sehr, die saftig-süß duftet.

Haarseife vs festes Shampoo: zwei Schaumschläger im Fokus

Sie liegen absolut im Trend: Feste Produkte für die Haarwäsche. Auch bei Speick gibt es verschiedene Haarseifen im Sortiment – festes Shampoo bislang nicht. Aber wie unterscheiden sich die beiden Produktkategorien eigentlich? Ich habe mit Ina Hiller aus dem Team Marketing und Produktmanagement gesprochen. Hier erfahrt Ihr interessante Hintergründe und Anwendungstipps…

Was steckt drin in den smarten Stückchen: Gibt es grundsätzliche Rezepturunterschiede zwischen Haarseife und festem Shampoo?

Auf jeden Fall! Haarseife und festes Shampoo sind grundsätzlich unterschiedlich in ihren Rezepturen, auch wenn es sich bei beiden Varianten um sogenannte anionische Tenside handelt, die für die Haarwäsche wichtig sind.

Eine Haarseife ist ein festes Seifenstück mit Shampoozusätzen. Sie basiert, wie der Name schon sagt, auf Seife. Unsere Haarseife ist eine rein pflanzliche Seife, die nach der traditionellen Seifenrezeptur von Speick Naturkosmetik mit Olivenöl, Kokosöl und Palmöl aus RSPO-zertifiziertem Anbau hergestellt wird. Dabei handelt es sich um ein basisches Produkt mit einem pH-Wert von 10, wie all unsere Seifen. Dieser basische pH-Wert versorgt Haut und Haare mit Feuchtigkeit, sorgt aber auch dafür, dass die Haare aufquellen. Wir verwenden hier immer gerne das Beispiel des Tannenzapfens: Durch die Seife öffnet sich das Haar wie ein Tannenzapfen. Natürlich möchten wir aber, dass die Haaroberfläche geschlossen wird, damit die Haare geglättet werden, glänzen und gut kämmbar sind. Entsprechend fügen wir dieser Seifen-Grundrezeptur einen Naturkosmetik-konformen Shampoo-Waschrohstoff hinzu, um das Waschergebnis zu verbessern. Das verhindert auch, dass sich Kalkseife in den Haaren ablegen kann, die bei der Haarwäsche mit Seife und kalkhaltigem Wasser entstehen kann. Durch den Einsatz des Shampoo-Waschrohstoffes wird die Kalkseife eingehüllt und bei der Haarwäsche weggespült, so dass keine Rückstände im Haar verbleiben. Die Konditionierer aus hydrolisiertem Weizenprotein und der Guar Bohne sorgen somit für den Effekt des geschlossenen Tannenzapfens: Die Haaroberfläche wird geschlossen, lässt sich gut kämmen und kann das Licht gut brechen, was dem Haar wiederum Glanz verleiht. Der Glanzeffekt wird durch das eingesetzte Arganöl verstärkt.

Abschließend sollte immer eine saure Rinse verwendet werden, denn sie schließt die Haaroberfläche und spült auch die letzten Kalkseifenreste weg. Wem eine saure Rinse auf Essigbasis zu aufwendig ist, der kann auch auf einen Conditioner, bspw. den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner, zurückgreifen. Dieser sorgt ebenso für den „sauren“ (und sauberen) Abschluss der Haarwäsche.

Feste Shampoos unterscheiden sich insofern im Wesentlichen von Haarseifen, da sie einen sauren pH-Wert haben. Bei den festen Shampoos handelt es sich um hochkonzentrierte pulverförmige Tensidformulierungen, die entweder zusammengepresst oder in einer Schmelze mit Wachs in Formen ausgegossen werden. Aufgrund des sauren pH-Werts ist hier keine saure Rinse zum Abschluss nötig. Das feste Shampoo funktioniert also ähnlich wie ein flüssiges Shampoo, ist jedoch deutlich konzentrierter in der Zusammensetzung.

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Welche Vor- und Nachteile haben die beiden – für die Umwelt, bei Rohstoffen und Herstellung, sowie Anwendung und Ergebnis?

UMWELT

Unsere Seifen verfügen alle über eine sehr gute biologische Abbaubarkeit gemäß OECD-Kriterien. Die OECD-Testungen geben Aufschluss darüber, wie schnell ein Produkt unter aeroben Bedingungen vollständig abgebaut werden kann. Hier stehen unterschiedliche Testmethoden zur Verfügung, je nachdem ob ein Produkt gut oder schlecht löslich ist oder es sich um flüchtige Substanzen handelt. Bei unseren Seifen wird innerhalb von 5 Tagen eine Abbaubarkeit von fast 90% erreicht, nach 28 Tagen ein Eliminierungsgrad von 98%. Entsprechend gilt die Seife, und damit auch unsere beiden Haarseifen, als „biologisch sehr gut abbaubar“.

Auch unsere Duschgels, Shampoos und Flüssigseifen schneiden bei diesen Tests übrigens gut ab und werden als „leicht biologisch abbaubar“ eingestuft. Das bedeutet, dass sie auch innerhalb der vorgegebenen 28 Tage abgebaut werden, jedoch nicht so schnell wie die Seife.

Bei festen Shampoos hängt die Abbaubarkeit von der Auswahl der Tenside ab. Da wir ja noch kein festes Shampoo im Sortiment haben, können wir hier auch noch keine weiteren Angaben machen. Fest steht aber, dass wir bei jedem neuen Produkt eine möglichst schnelle Abbaubarkeit erreichen wollen und unsere Inhaltsstoffe entsprechend umweltverträglich auswählen. Auch hier erwarten wir also eine leichte biologische Abbaubarkeit!

HERSTELLUNG

Haarseife wird wie all unsere festen Seifenstücke klassisch piliert, das heißt die Seifenspäne werden mit allen für die Haarseife erforderlichen Zusätzen zu einer Masse verarbeitet, die als Seifenstrang gepresst und in Stücke geschnitten wird.

Bei der Herstellung von festen Shampoos benötigen wir mehr Technikeinsatz. Hier werden in der Regel Pulvertenside in einer Wachsschmelze eingebunden und die warme Masse in Formen ausgegossen. Ein anderes Verfahren wäre die reine Pressung der Pulvertenside unter hohem Druck. Bisher produzieren wir noch keine festen Shampoos, auch aufgrund der technischen Komplexität der Herstellung. So viel sei aber schon verraten: Wir testen bereits fleißig Rezepturen und prüfen, wie wir die Produktion der festen Shampoos auch in unserem Haus angehen können.

ANWENDUNG

Die Anwendung von Haarseife und festem Shampoo unterscheidet sich nur gering, jedoch können kleine, feine Unterschiede den Erfolg der Haarwäsche ausmachen.

Anwendung Haarseife

  1. Seife mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Danach die Haare gründlich ausspülen. Empfehlung: Nicht das gesamte Seifenstück über die Haare reiben, sondern nur den Schaum mit den Händen einarbeiten.
  2. Den Waschvorgang wiederholen: Beim ersten Waschgang werden die Schmutz- und Staubpartikel aufgenommen und entfernt, im zweiten Waschgang findet dann die gründliche Tiefenreinigung statt. Beim zweiten Waschen schäumt die Seife im Haar zumeist auch deutlich stärker.
  3. Anschließend mit einer sauren Rinse (1 EL Essig auf 800 ml Wasser) nachspülen, um das Haar zu glätten und eventuell vorhandene Kalkseifen-Ablagerungen abzuspülen. Es müssen nicht die gesamten 800 ml zur Nachspülung verwendet werden – je nach Haarlänge und persönlichem Empfinden. Es wird kein weiteres Wasser zum Ausspülen benötigt. Alternativ kann auch eine Spülung verwendet werden, zum Beispiel der Speick Natural Aktiv Hair Conditioner. Übrigens: Einige Anwender mit eher feinem Haar verzichten auf die saure Rinse, weil die Haare mit Haarseife allein viel griffiger und „voller“ wirken. Es ist also wirklich eine Frage des Haartyps und Empfindens!

Anwendung festes Shampoo

  1. Das Shampoostück mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Alternativ kann auch das gesamte Shampoostück verwendet werden, um die Haare einzuschäumen. Danach die Haare gründlich ausspülen.
  2. Optional den Waschvorgang wiederholen: Beim ersten Waschgang werden die Schmutz- und Staubpartikel aufgenommen und entfernt, im zweiten Waschgang findet dann die gründliche Tiefenreinigung statt. Beim zweiten Waschen schäumt das Shampoo im Haar zumeist auch deutlich stärker.
  3. Zur optimalen Pflege mit dem Speick Natural Aktiv Hair Conditioner nachspülen.

Ein deutlicher Unterschied besteht in der Umstellungsphase:

Feste Shampoos sind lediglich Shampoostücke ohne Wasser und verhalten sich auch so wie Shampoo. Sie können also ohne große Umstellung verwendet werden, lediglich das Anwendungsgefühl mag für viele anfangs noch ungewohnt sein.

Die Haarwäsche mit Haarseife erfordert im Gegensatz dazu etwas Geduld bei der Umstellung! Die Reinigungswirkung ist bei der Haarseife genauso gut wie bei einem Shampoo, das Haar fühlt sich anschließend jedoch ungewohnt an. Die Haare wirken gestärkt, oftmals als hätte man einen Festiger benutzt. Viele Verbraucher schätzen diesen Effekt, andere hingegen mögen ihn nicht und beklagen ein eher wachsiges Haargefühl. Wichtig bei der Haarseife: Wir empfehlen mindestens fünf Haarwäschen durchzuhalten, um ein endgültiges Resultat des Wascherfolges mit der Haarseife ziehen zu können. Das Ergebnis hängt dabei von vielen Faktoren ab: Welches Shampoo wurde vorher benutzt? War es bereits silikonfrei oder müssen die Haare sich generell erst auf Shampoo ohne Silikone umstellen? Wie ist der Wasserhärtegrad? Wird eine saure Rinse verwendet? Wie ist die Haarstruktur? Genauso, wie nicht jedes Shampoo für jeden Haartypen funktioniert, ist es auch bei der Haarseife sehr schwierig bis unmöglich, ein Produkt zu entwickeln, das für alle Haare gleichermaßen gut funktioniert.

Weitere Vorteile/Nachteile:

Ein bedeutender Vorteil der Haarseife ist die Feuchtigkeitsversorgung von Haut und Haaren: Seife pflegt die Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Feste Shampoos sind hingegen hoch konzentriert und können bei falscher Anwendung und je nach enthaltenen Tensiden zu einer Überbeanspruchung oder Austrocknung der Haut führen. Im Zweifel wird sehr viel mehr Tensid als benötigt auf Haar und Kopfhaut aufgetragen, vor allem, wenn der Verbraucher es gewohnt ist, auch bei flüssigen Shampoos mit üppigen Mengen Produkt die Haare zu waschen.

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Welche Variante ist für wen besser geeignet?

Die Erfahrungen unserer Verbraucher und auch intern bei unseren Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass die Haarseife besonders gut bei lockigem oder feinem Haar funktioniert. Tendenziell also eher bei Haaren, die sich über eine Festigkeits-spendende Haarpflege freuen, die für mehr Griff sorgt. Im Prinzip ist die Haarseife aber für alle Haartypen geeignet, hier gilt es einfach für sich selbst ausprobieren und möglichst die Umstellung durchhalten 😉 Weniger gut geeignet ist die Haarseife jedoch bei stark strapaziertem oder geschädigtem Haar, da sie die Haarstruktur nicht reparieren kann. Hier eignen sich unsere Shampoos für strapaziertes Haar besser.

Festes Shampoo ist weniger Haartypen-spezifisch und kann praktisch von jedem verwendet werden. Hier gilt jedoch Vorsicht bei der Dosierung, um ein Austrocknen der Kopfhaut zu vermeiden!

Der Komfort der Anwendung ist bei beiden sehr ähnlich – das feste Shampoo hat jedoch die Nase vorn, da es keine saure Rinse erfordert!

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Wie gut kommt die Speick Haarseife im Handel an? Ist ein festes Shampoo geplant?

Bisher ist die Resonanz auf die Haarseife bezüglich der Nachfrage sehr gut. Wir sind aber ganz ehrlich: Das Produkt ist aufgrund der für viele ungewohnten Anwendung erklärungsbedürftig und erfordert eine Umstellungsphase. Dementsprechend haben wir bei der Haarseife so viele Kunden-Nachfragen wie bei sonst keinem Produkt. Das hat aber auch den Vorteil, dass wir dadurch den Wunsch vieler Verbraucher nach einem festen Shampoo gespiegelt bekommen und wissen, woran wir weiter arbeiten können und müssen.

Mit den neuen Bionatur Soap Bars für Körper und Haare  haben wir eine zweite Haarseife in unserem Sortiment, die sich hinsichtlich der Inhaltsstoffe (bei den eingesetzten Konditionierern) von unserer „Klassiker-Haarseife“ unterscheidet. Bei vielen Anwendern, die mit der Haarseife nicht zu 100% klargekommen sind, zeigt sich mit den Bionatur Soap Bars Hair + Body ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis bei der Haarwäsche. Andere kommen nach wie vor mit unserer Made by Speick Haarseife besser klar. Generell gilt hier, wie bei jedem Shampoo auch: Es gibt kein Produkt, das gleichermaßen für alle Haartypen funktioniert. Also einfach mal testen und etwas rumprobieren! Und für wen die Haarseife danach noch immer nichts ist: Wir haben ja auch noch fünf tolle flüssige Shampoos im Sortiment, bei denen garantiert jeder Haartyp fündig wird.

 

Wenn ihr gerne wissen wollt, wie es mit den Produktentwicklungen aus dem Labor weitergeht: Folgt uns weiterhin auf diesem Blog oder schaut bei Instagram und Facebook vorbei, um immer die aktuellen Infos über die Speick-Produkte und Neuheiten zu erfahren.

Eure Jenny

IM DREIERTEST: UNSERE GESCHENKEHIGHLIGHTS

Hand aufs Herz: Wer von Euch hat schon alle Geschenke? Jedes Jahr beginnt die Suche aufs Neue. Dabei sind es meist nicht die großen Präsente, die uns Kopfzerbrechen bereiten, sondern vielmehr die Kleinigkeiten: Eine Füllung für den Stiefel, ein Mitbringsel zum Advents-Brunch, eine Aufmerksamkeit für die beste Freundin…

Jenny, Ida und Julia haben sechs kleine Lieblinge aus dem Speick-Sortiment ausgewählt, die allesamt für überschäumende Freude sorgen.

Jenny: Wie wird Weihnachten – weiß oder grün?

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Das Produkt: Mit der Black Soap hat Speick ja bereits eine Trendseife kreiert. Nun hat die Linie Zuwachs bekommen… Und weil (Tannen)Grün und (Schnee)Weiß so perfekt in die Winterzeit passen, habe ich mir die neue Green Soap und die neue White Soap für unser Geschenkespecial ausgesucht. Die beiden stecken wie ihre dunkle Verwandtschaft in schick designten Schächtelchen aus FSC-Karton.

Bei  beiden Produkten handelt es sich um reine Pflanzenöl-Seifen, die mit besonderen Zutaten veredelt wurden: In der Green Soap ist Marokkanische Lavaerde enthalten, in der White Soap Rügener Heilkreide.

Während die grüne Kreation auf porentiefe Reinigung setzt und sich vor allem für die schnell fettende, unreine Haut eignet, ist die schneeweiße Seife auf eine besonders sanfte Reinigung bedacht. Sie soll auch das Hautbild verfeinern und zur Regeneration beitragen.

So habe ich getestet: Obwohl beide Produkte zur Gesichts- und Körperreinigung geeignet sind, wende ich sie nur für das Gesicht an. Die White Soap wird mein täglicher Begleiter für strahlende Haut. Die Green Soap schätze ich vor allem bei den schneller fettenden Partien wie Stirn und Nase. Sie ist meine Wahl, wenn ich meinen Teint ausgleichen möchte. Bei ihr gefällt mir auch der Duft besonders gut – frisch und wirklich „grün“. Die White Soap duftet eher neutral und dezent.

Beide bilden einen sahnigen Schaum und hinterlassen ein sauberes Hautgefühl, ohne den Teint auszutrocknen. Die White Soap bietet sogar ein „wie gecremt“-Feeling. Herrlich!

Fazit: Neben der schwarzen Rezeptur mit Aktivkohle sind mit grüner Lavaerde und Heilkreide nun weitere tolle Rohstoffe für die Reinigung bei Speick verfügbar. (Und dazu gibt es noch die Red Soap mit roter Heilerde, die Julia weiter unten gleich vorstellt) Die neuen Seifen bieten -jede für sich – etwas Besonderes. Gerade das macht sie zu ganz individuellen, nachhaltigen Geschenkideen.

Obwohl ich mich bislang noch immer eher schrittweise an Produkte wie festes Shampoo, feste Body Butter und diverse Soap Bars annähere, haben mich diese feinen Stücke durchaus überzeugt. Vor allem die White Soap mit ihrem pflegenden Finish wird künftig mein THERMAL sensitiv Mizellenwasser unterstützen…

Ida: Tannenglück und Winterfreude

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Die Produkte: „Ein Tännlein schlief zur Winternacht tief in des Waldes Ruh‘…“ So beginnt eines meiner liebsten Weihnachtslieder. Und was könnte dazu besser passen als ein kleiner Tannenbaum in Seifenform? Das Tännlein ist Made by Speick, kommt in grünem Nadelkleid daher und duftet herrlich krautig-waldig inklusive der unverkennbaren Speick-Note. Der Seifenbaum ist vegan und basiert auf verseiften Pflanzenölen – das dabei verwendete Palmöl stammt aus nachhaltigem Anbau. Der Duft und auch die schöne grüne Farbe sind rein natürlichen Ursprungs, synthetische Duft- und Farbstoffe werden dabei nicht verwendet. Verpackt ist die Seifentanne in einer Hülle aus Cellophan.

Und auch wenn Seife richtig gut in einem Nikolausstiefel passt (und noch mehr weihnachtliches Potenzial hat – dazu gleich mehr), geht es auch noch eine Nummer platzsparender: die 25 ml Mini-Größe des Speick Organic 3.0 Duschgels passt garantiert in jeden noch so kleinen Schuh! Enthalten ist darin natürlich dasselbe Produkt wie in der „ausgewachsenen großen Schwester“ mit 200 ml Inhalt. Das Duschgel ist vegan, palmölfrei und schont dank kreislauffähiger Textur und einer Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen unsere Umwelt. Mit seinem fröhlichen Gute-Laune-Duft ist es fast schon ein Garant für einen schwungvollen Start in den Tag – und das ist ja bei dieser Jahreszeit nicht unerheblich.

So habe ich getestet: Ganz ehrlich, das Seifentännchen möchte ich am liebsten eigentlich gar nicht testen, sondern mich einfach nur an der schönen Optik und dem feinen Duft erfreuen. Das geht bspw. super, wenn man die Seife als Weihnachtsdekoration verwendet – hier seht ihr, wie das aussehen kann. Nun habe ich für euch aber doch mal den Gang ans Waschbecken gewagt. Die Seife schäumt sofort fein cremig auf und hinterlässt nach dem Waschen gepflegte, keinesfalls ausgetrocknete oder spannende Hände. Das Tännlein darf also ab sofort bis zum Weihnachtsfest bei täglicher Benutzung noch ein bisschen schrumpfen und Weihnachtsfeeling im Badezimmer verströmen.

Das Organic 3.0 Duschgel lässt sich ganz vielseitig verwenden: die Kleingröße ist natürlich nichts für den täglichen Gebrauch daheim, dafür macht sie sich gut, um zum einen mit dem Produkt als solches vertraut zu werden; zum anderen nimmt sie kaum Platz im Gepäck ein und ist daher der ideale Reisebegleiter für den weihnachtlichen Besuch bei der Familie, einen Städtetrip über Silvester oder die letzte Dienstreise vor dem Jahresausklang. Ich habe das Fläschchen aktuell als Handseifen-Ersatz für unterwegs in der Handtasche, dafür lässt es sich auch super zweckentfremden! Wenn die Flasche geleert ist, muss sie keinesfalls entsorgt werden, sondern kann auf vielfältige Weise weitergenutzt werden, bspw. im Kaufmannsladen oder zum Abfüllen der nächsten Reiseration des großen Duschgels.

Fazit: Wenn ihr noch kleine Stiefelfüller aus dem Speick-Sortiment sucht – für die Mama, den Bruder, die Kollegen im Büro oder andere Lieblingsmenschen – dann sind das Seifentännlein und das Organic 3.0 Duschgel in der Mini-Größe meine Tipps in diesem Jahr. Sie sind nicht nur niedlich anzusehen, sondern lassen sich multifunktional einsetzen, verursachen wenig Müll und zaubern nebenbei noch ein Lächeln auf die Lippen.

Julia: Weihnachten wird Rot!

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Das Produkt: Ich verschenke gerne Seifen zu Weihnachten. Das klingt vielleicht ein bisschen altmodisch, aber Seifenstücke liegen seit einiger Zeit ja wieder ganz im Trend. Der Retrocharme und die Zero Waste-Bewegung reichen sich hier die Hand. Deswegen habe ich für Weihnachten die neue Red Soap Heilerde und den Soap Bar Hair + Body Blutorange aus dem Sortiment von Speick ausgewählt: Schon die rote Farbe der beiden Seifen macht einen festlichen Eindruck! Richtig schmuck sieht der Umkarton der Red Soap aus, eine Schleife reicht hier als Geschenkverpackung aus. Die rote Heilerde darin unterstützt die reinigende Wirkung der Seife und regt zugleich die Hautregeneration an. Sehr schön in der Hand liegt der ovale Soap Bar Blutorange. Dank dem enthaltenen pflegenden Weizenprotein kann er auch für die Haare verwendet werden. Sowohl die Red Soap als auch der Soap Bar werden aus verseiften pflanzlichen Ölen hergestellt und sind von Cosmos zertifiziert.

So habe ich getestet: Ich mag Seifenstücke auch deswegen so gern, weil sie multifunktional einsetzbar sind. Und das nicht nur im Bad! Schön duftende Seifen landen bei mir auch im Kleiderschrank als Wäscheduft. Ich lege sie einfach zwischen Pullover oder die Unterwäsche, sie sorgen dann für eine zarte Beduftung der Kleidung. Die Red Soap duftet für meine Nase zart-cremig und floral, der Soap Bar Blutorange nach der namensgebenden Orange, also fruchtig-süß (aber nicht aufdringlich). Im Bad macht sich die Red Soap gut für die Handwäsche und sogar auch im Gesicht. Sie reinigt mit einem cremigen Schaum, meine Haut spannt danach nicht. Wie ein festes Duschgel habe ich den Soap Bar verwendet. Als es besonders schnell gehen musste, habe ich ihn auch für meine kurzen und unkomplizierten Haare als gut schäumendes Shampoo genommen. Bei gefärbtem oder sehr trockenem, spröden Haar empfehle ich danach jedoch noch eine saure Essigspülung (und ein vorsichtiges Herantasten ans Thema Haarseife).

Mein Fazit: Weihnachten wird eindeutig rot bei mir 🙂 ! Für mich verbinden die beiden neuen roten Seifenstücke von Speick Nachhaltigkeit, Tradition, sinnlichen Duft und eine multifunktionale Anwendung – da ist doch garantiert für jeden was dabei.

 

Im Messefieber: SPEICK auf der VIVANESS 2018

Vom 14. bis 17. Februar stehen in Nürnberg wieder alle Zeichen auf Grün: Im Rahmen der BIOFACH findet auch die Weltleitmesse für Naturkosmetik VIVANESS statt. SPEICK ist natürlich mit von der Partie und präsentiert Fachbesuchern und Medien sein nachhaltiges Sortiment sowie die neuesten Produkte. Zwar ist die Teilnahme seit vielen Jahren Routine für den Pionier und seine Mitarbeiter – ein wenig Aufregung gepaart mit reger Vorfreude herrscht dennoch beim Speick-Team…

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Es ist unglaublich: Auch dieses Jahr sind wir nach so vielen voran gegangenen Jahren total nervös vor der VIVANESS. Haben wir alles Wichtige im Gepäck? Alle Kleidungstücke frisch gewaschen und gebügelt? Werden wir wieder so viele inspirierende Gespräche haben? Stehen alle Termine im Kalender? Sieht unser Stand in der Halle 7A wieder richtig toll aus?

… und hat vielleicht unsere Anmeldung bei den „Neuheiten“ gar eine echte Chance auf Prämierung?

2017 wurde unsere Speick Organic 3.0 Body Lotion mit dem Best New Product Award  in der Kategorie Körperpflege ausgezeichnet. Da würden wir natürlich gerne anknüpfen!

Wir warten 2018 mit dem ersten Deo ohne Alkohol auf, und zwar in unserer jungen Speick Natural Aktiv-Serie als Deo Roll-on. Und das Beste: Er riecht nicht nur super, tatsächlich ist auch ohne Alkohol ein ganzer Tag gut durchzuhalten. Auch Julia, Ida und Jenny haben ihn schon ausprobiert und im Dreierblog vorgestellt.

An unserem Stand präsentieren wir zusätzlich zu unseren Speick-Serien und Seifen eine brandneue Haar Seife, die bereits draußen vor der Tür sehr viel Furore macht – und das erst seit Weihnachten! Auch diese hat unser Blogger-Team schon kritisch unter die Lupe genommen. Darüber hinaus hat Frisör-Meister Karl-Heinz Seydel vom Hof-Frisör in Frankfurt die perfekten Anwendungstipps zu unserer Neuheit zusammengestellt.

Wir sind nun natürlich auf das allgemeine Messe-Feedback zu unserer Haar Seife „Made by Speick“ gespannt.

Wir freuen uns auf vier turbulente Tage in Nürnberg auf der wichtigsten Fachmesse für uns als Naturkosmetikhersteller, wo wir für uns und für Euch wieder alle wichtigen Informationen einsammeln und austauschen.

Euer Speick Messe-Team.

 

Im Dreiertest: Die neue Haarseife made by SPEICK

Die SPEICK-Seife ist Kult. Und auch sonst bietet das Sortiment eine Vielfalt an zarten Duftstückchen für nahezu jede Gelegenheit. Mit der neuen Haarseife „Made by SPEICK“ erreicht das Seifenglück ein neues Level – endlich gibt es das überschäumende Vergnügen auch für den Schopf! Julia, Ida und Jenny haben die Haarseife direkt ausprobiert und ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Hier erfahrt Ihr die Dos und Dont‘s für die Anwendung.

 

Julias Reisebegleiter

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Das Produkt: Eine Haarseife von Speick – der Firma, von der die wahrscheinlich die bekannteste Seife Deutschlands stammt! Ich bin sehr gespannt, als ich das kompakte und orange-gelbe Seifenstück zum ersten Mal in den Händen halte. Den Duft würde ich als fruchtig-blumig und natürlich etwas seifig beschreiben, er gefällt mir. Auf der Banderole, die die Haarseife schützt, stehen auch die Inhaltsstoffe: Verseifte pflanzliche Öle werden mit einem Kokossulfat ergänzt, die zusammen für die waschaktive Wirkung zuständig sind. Gepflegt wird das Haar mit ein bisschen Arganöl als Lipid, Weizenprotein stärkt das Haar und ein Filmbildner aus der Guarbohne arbeitet gegen die statische Aufladung des Haares.

So habe ich getestet: Also unter die Dusche gestellt, Haar ordentlich befeuchtet und dann mit der Seife ein paar Mal über das Haar gefahren! Sofort entwickelt sich ein üppiger Schaum, fast mag man gar nicht mehr aufhören, so viel Spaß macht die Schaumentwicklung – sollte man aber, denn sonst erwischt man zu viel des Produkts 😉 . Ich lasse das „Shampoo“ kurz ein bisschen einwirken, bevor ich es mit viel Wasser wieder ausspüle. Nach dem Trocknen fühlt sich mein Haar sehr griffig an, es hat mehr Stand als sonst. Ich mit meinen kurzen Haaren brauche das gar nicht unbedingt, aber für feines (ungefärbtes) Haar ist das natürlich schön! Diese Wirkung kommt auch daher, dass die Haarseife basisch ist und die Schuppenschicht des Haares damit etwas aufgeraut wird. Wer das nicht möchte – z.B. bei längerem, spröden Haar – dem empfehle ich im Nachgang eine Essigspülung (auf einen Liter Wasser kommen dafür etwa 1-2 Esslöffel Essig). Mit dieser sauren Rinse, die nicht wieder ausgespült wird, wird die Schuppenschicht geschlossen und das Haar nach der Wäsche geschmeidig! Empfehle ich insbesondere, wenn das Wasser so kalkhaltig („hart“) wie hier in Nürnberg ist.

Mein Fazit: Perfekt für Reisen und auch zwischendurch ist die Haarseife für mich. Ich habe sogar den Eindruck, dass meine eher trockene Kopfhaut damit gepflegt wird.

 

Idas Seifenoper mit Happy End

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Das Produkt: Mit Haarstyling-Produkten lockt man nicht so schnell hinter dem Ofen vor (einfach, weil ich so gut wie keine benutze), aber ich experimentiere nur allzu gern mit verschiedenen Formen der Haarreinigung. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die neue Haarseife made by Speick entdeckt habe! Mit ihrer schlichten Papierbanderole hat sie bei mir auf Anhieb schon mal gepunktet, denn damit passt sie bestens zu meinen Zero Waste Vorsätzen für das neue Jahr. Größe und Form sind handlich, die kräftige, leuchtend orangene Farbe vertreibt bereits optisch morgens im Bad den Winterblues. Der Duft hat mich überrascht – ist er doch in erster Linie sehr seifentypisch und kommt nicht mit den sonst so vertrauten Speick-Duftnoten daher. Die vegane Seife basiert auf verseiftem Palm-, Kokos- und Olivenöl. Arganöl aus Fairem Handel ist ebenfalls enthalten (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Interview). Für Schaum und Reinigung sorgen pflanzliche Tenside.

So habe ich getestet: Mit der Anwendung von Haarseifen bin ich vertraut, also wird das doch sicher ein Klacks – dachte ich zumindest.  Also ab unter die Dusche! Die Seife liegt auch bei Wasserkontakt fest und sicher in meiner Hand, schnell bildet sich der gewünschte Schaum. Und der ist ziemlich üppig! Der erste Versuch ist bei mir allerdings kläglich gescheitert. Statt eines blitzblanken Gefühls waren meine Haare eher pappig und nach dem Trocknen blieb eine unangenehme Griffigkeit zurück – da ging es mir wie Jenny. Auch die darauffolgenden Versuche lieferten dasselbe Ergebnis. Da kam mir die saure Rinse wieder in den Sinn, die ich bereits bei anderen Haarwäsche-Experimenten angewendet habe. Auf einen Liter lauwarmes Wasser habe ich zwei Esslöffel Himbeeressig gegeben – Apfelessig ist da der Klassiker, aber ich mag den Geruch nicht so besonders, auch wenn er nach dem Trocknen verfliegt. Damit ausgestattet folgte ein neuer Haarseifen-Versuch. Ich spülte den Seifenschaum also erst gewohnt mit warmem Wasser aus, ehe ich die saure Rinse als „finale Spülung“ benutzte. Scheinbar hatte sich bei den Versuchen davor aufgrund von zu hartem Wasser Kalkseife gebildet. Saure Rinse neutralisiert den basischen ph-Wert der Seife,  schließt die oberste Schuppenschicht der Haare und sorgt so für Glanz und gute Kämmbarkeit. Und siehe da: das Ergebnis überzeugt. Meine Haare sind sauber, glänzen und fühlen sich angenehm an. Auch meinen gewohnten Waschrhythmus kann ich so beibehalten. Ein Tipp noch zur Aufbewahrung der Seife: Damit sie nach der Benutzung vollständig trocknen kann, nutze ich gern ein Sisalsäckchen. Alternativ tut es auch ein kleines Wäschenetz, das im Bad aufgehängt werden kann.

Mein Fazit: Ein wenig Experimentierfreude ist bei der Anwendung der Haarseife made by Speick sicher nicht verkehrt – ich bin froh, dass ich nach den ersten Versuchen nicht gleich aufgegeben habe und dank der sauren Rinse die ersten Startschwierigkeiten so überwinden konnte. Nun bereichert dieser Zero Waste Artikel mein Badezimmer definitiv!

 

Jennys haarige Erfahrung

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Das Produkt: Ein völlig neues Utensil in meinem Badezimmer: Die Haarseife von SPEICK ist eine reine Pflanzenölseife in handlicher Quaderform. Ihre sonnige, orange-gelbe Farbe versprüht gute Laune, ihr Duft hat eine typische Seifennote, mit leicht krautigen Nuancen. Das steckt drin: Fair Trade Arganöl aus Marokko – ein toller Pflege-Wirkstoff, den ich in der Hautpflege sehr schätze. Es soll das Haar kräftigen, Geschmeidigkeit und Glanz verleihen. Weizenproteine sollen zusätzlich für Kämmbarkeit sorgen. Für Schaum stecken natürlich rein pflanzliche Tenside in dem neuen Produkt. Anstelle einer Umverpackung ziert nur eine Banderole mit den wichtigsten Infos die Seife – das reduziert Müll im Badezimmer. Weiterer Pluspunkt: Die Rezeptur ist vegan.

So habe ich getestet: Ich gebe es zu: Der Test der Haarseife war absolute Premiere für mich. Ich habe tatsächlich im Speickshop nachgelesen, wie die Anwendungsempfehlung ist: „Mit der angeschäumten Seife die Haare einreiben bis ein sahniger Schaum in den Haaren entsteht.“ Gesagt, getan. Das Seifenstück rutscht dank seiner eckigen Form auch im Nasszustand nicht aus den Händen, ist griffig und praktisch. In der Hand entsteht zunächst wenig Schaum, bei Haarkontakt überzeugt die Formel aber mit einer voluminösen, sahnigen Konsistenz. Sie lässt sich gut verteilen und mein erster Gedanke ist WOW! Was ich allerdings vermisst habe, war das typische „Quietschen“, das mein Haar bei der Anwendung meines SPEICK Natural Aktiv Shampoos von sich gibt. Auch kann ich nicht mit den Fingern bis in die Spitzen meiner knapp kinnlangen Haare gleiten – ich bleibe stecken. Selbst nach dem Ausspülen und der ergänzenden Anwendung meines Natural Aktiv Conditioners ist mein Schopf nicht wie gewohnt weich, sondern ungewohnt griffig. Widerwillig wasche ich ihn erneut, dieses Mal mit dem gewohnten Shampoo und bin glücklich über das Ergebnis.

Mein Fazit: Leider nichts für mich… Entweder ich habe (wie von Julia vermutet) zu viel Produkt verwendet, oder mein (momentan in den Spitzen blondiertes) Haar kommt mit der Seife nicht zurecht. Seit meinem letzten Friseurbesuch ist es tatsächlich trockener als gewohnt. Zum Glück hat mein geliebtes SPEICK Shampoo damit jedoch keine Probleme. Vielleicht teste ich demnächst nochmal die Seife in Kombination mit Himbeeressig – der fruchtige Duft dieser sauren Spülung erscheint mir zu verlockend…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Haarseifen? Habt Ihr die neue Haarseife Made by SPEICK schon ausprobiert?

Eure Julia, Ida und Jenny