Susanne Gans, Laborleiterin bei Speick Naturkosmetik

3 FRAGEN AN: SUSANNE GANS

Heute gibt es den dritten Teil unserer kleinen Jubiläums-Interviewreihe: Ich bin mal eben (digital) ins Labor gehuscht und habe Susanne Gans befragt – das kreative Entwickler-Genie hinter den Speick-Produkten. Ich muss zugeben: Ich beneide sie um ihr Wissen und ihre Arbeit, die das Unternehmen schon so lange prägen. Noch dazu hat sie vieles von dem, was sie heute tut, ganz allein erarbeitet. Nur die vielen Protokolle während der Entwicklung einer Rezeptur, erscheinen sicher manchmal wie die „unendliche Geschichte“… Lest am besten selbst!

  1. Susanne, seit wann bist du im „Speick-Team“ und wie bist du dazu gekommen? Wäre konventionelle Kosmetik je für dich in Frage gekommen? Und hattest du zu Beginn noch einen „Mentor“ im Unternehmen, der dich in die Geheimnisse hinter der Marke (im Labor) eingeführt hat?

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In der Zwischenzeit bin ich über 42 Jahre im Betrieb. Als ich hier in der Entwicklung angefangen habe, direkt nach der Ausbildung, war meine Vorgängerin schon nicht mehr im Labor. Mein damaliger Chef, Dr. Endlich, war für mich wie ein Vater. Ein wirklich herzensguter Mensch, der sich vor allem philosophischen Gedanken widmete und nicht praxisorientiert war. Er sagte so immer: „Das machst Du schon, das kannst Du!“. Also habe ich mir alles erarbeitet, wurde gefördert und geprägt. Wenn ich heute zurückblicke, hätte ich mir keinen besseren Start vorstellen können. Ich hatte Glück, dass mich das Schicksal genau da hingestellt hat, wo ich heute bin: In der Naturkosmetik.

 

  1. Erinnerst Du dich an die erste Rezeptur, die du für Speick entwickelt hast/an deren Entwicklung du beteiligt warst? Und gab es zu Beginn vielleicht eine Textur/einen Duft/eine Mixtur im Sortiment, mit der du so gar nichts anfangen konntest?

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Zusammen mit der Filderklinik sollte ich eine Serie für die Frühgeborenen-Station entwickeln, unter anderem eine Feuchtpflegecreme. Das war eine Herausforderung, alles ganz ohne Computer, nur mit der spärlichen zur Verfügung stehenden Literatur und den wenigen Rohstoffen zu erarbeiten. Endlos viele von Hand ausgefüllte Entwicklungsprotokolle und genauso viele Versuche habe ich dazu gebraucht. Doch zu guter Letzt entstand eine Cremegrundlage, die sich nicht nur gut bei den Frühchen bewährt hat, sondern auch heute noch als Basis für viele unserer Cremes dient.

Schwer getan habe ich mich am Anfang tatsächlich mit dem Speick-Duft, den ich weniger angenehm fand. Aber unser damaliger Verkaufsleiter hatte recht mit seiner Aussage, dass es nichts gibt was man nicht mag, sondern nur solche Dinge, an die man sich noch gewöhnen muss. Heute liebe ich den Speick-Duft!

 

  1. Ich glaube du bist sehr ehrgeizig und ein Perfektionist, was deine Arbeit betrifft. Was war bislang (entwicklungstechnisch) die größte Herausforderung? Hat dich ein Auftrag/Wunsch aus Marketing/Vertrieb im Labor schon mal an den Rand der Verzweiflung gebracht, weil es einfach nicht klappen wollte?

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Leider kann man sich bei der Entwicklung von Naturkosmetik nicht an den vorhandenen konventionellen Versuchsrezepturen orientieren. Alles muss individuell entwickelt werden. Oft kommt es vor, dass die Rezepturen nicht den 6-wöchigen Stabilitätstest überstehen und sich erst zum Schluss verflüssigen oder trennen. Oder die Formulierung sieht nicht so aus, wie man es möchte, riecht nicht so oder hat nicht die Wunschwirkung, obwohl in der Theorie alles stimmt. Man fängt immer wieder von vorne an. Da gibt es leider mehr Tiefschläge als Erfolgserlebnisse. So habe ich 5 Jahre dazu gebraucht, ein wirklich gutes (weg vom herkömmlichen „Bio-Struppi“) Naturkosmetik-Shampoo-Konzept zu entwickeln. Aber alles ist vergessen, wenn man das Perpetuum Mobile geschafft hat. Unsere „Bio-Shampoos“ haben in Testungen genauso gut abschnitten wie konventionelle Shampoos.

 

Definitiv ein Erfolg, auf den Susanne und das Speick-Team stolz sein können. Ich selbst bin großer Fan des Natural Aktiv Shampoos und möchte auch den zugehörigen Conditioner nicht mehr missen. Mit dem Speick-Duft ging es mir übrigens ganz ähnlich: Beim ersten Schnuppern konnte ich nur wenig damit anfangen. Heute hingegen genieße ich schon Minuten nach dem Aufstehen meine krautige Gesichtspflege – einfach frisch und belebend!

Natürlich gibt es auch nächsten Monat wieder ein kleines Interview. Wer nicht so lange warten will, kann gern nochmal in die Beiträge mit Gründerenkel Wikhart Teuffel und Leitung Marketing und Produktmanagement Gudrun Leibbrand reinlesen.

 

Eure Jenny

 

3 Fragen an: Wikhart Teuffel

90 Jahre Speick Naturkosmetik – höchste Zeit, um einmal jene zu befragen, die heute zu den „Urgesteinen“ des Unternehmens gehören. Wir starten unsere kleine Serie mit Gründerenkel Wikhart Teuffel, geschäftsführender Gesellschafter der Walter Rau GmbH & Co. KG. Wenn man es genau nimmt, hat er bereits über 60 Jahre Einfluss auf das Speickwerk und sein Sortiment. Und der begann schon im Säuglingsalter, wie er mir im Interview verraten hat…
Außerdem habe ich erfahren, welche Vorbildfunktion sein Großvater Walter Rau für ihn hatte und wie hoch der Stellenwert von Nachhaltigkeit und ihrem Verständnis für Herrn Teuffel ist.

An meinem Schreibtisch im Home Office habe ich lange gegrübelt, wie ich unsere 3-Fragen-Serie starten soll. Der erste Interviewpartner stand eigentlich sofort fest. Aber ich wollte auch so früh wie möglich in der Geschichte von Speick starten. Aber lest einfach selbst:

1. Herr Teuffel, als Gründerenkel haben Sie Speick Naturkosmetik schon früh als Traditionsunternehmen kennengelernt. Was ist ihre erste „SPEICK-Erinnerung“ aus Kindheitstagen?

Als ich das Licht der Welt erblicken durfte, und das war vor 64 Jahren, wurde in den Gremien der Firma das Thema Babypflege zum erstem Mal diskutiert. So erfuhr ich aus Erzählungen!

Erinnern kann ich mich sehr gut, dass man mir all abendlich die Textgeschichten, die auf den Packungen aufgedruckt waren, vorlas. Außerdem habe ich den tollen Duft unserer damaligen Lindos Kamillen-Kinder-Pflege heute noch in der Nase.

2. Wann haben Sie begonnen, sich beruflich für das Unternehmen Ihres Vaters und Großvaters zu interessieren und wann sind Sie tatsächlich eingestiegen?

Der Wunsch, in das großelterliche Unternehmen einzusteigen, entstand, als ich ungefähr vierzehn Jahre alt war. Zu dieser Zeit habe ich realisiert, welche Vision mein Großvater hatte und mit welchem Engagement er sich dafür in den letzten Jahren seines Lebens eingesetzt hatte. Ich habe innerlich das Vorhaben gebildet, sein Lebenswerk einmal fortzuführen.

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Gründersohn Lothar Teuffel (links) mit Wikhart Teuffel (rechts) und traditionsreichen Speick-Produkten.

3. Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit sind untrennbar mit Speick Naturkosmetik verbunden. Lassen Sie uns an ihren Erinnerungen teilhaben, die Sie gemeinsam mit ihrem Team bei SPEICK eingeführt haben?

Eine der größten Herausforderungen war ab dem Jahr 2000 die Schaffung des Markendaches „Speick“. Es galt Tradition und Innovation so kenntlich zu machen, dass der Anwender unsere Inhalte versteht und in einem einheitlichen Markenbild wiedererkennt.

Eine weitere große Herausforderung war es, unser Tun und unsere Werte in den Themen Nachhaltigkeit und CSR so verständlich zu formulieren, dass wir dafür Verständnis und Anerkennung von unseren Verbrauchern erhalten. Die Auszeichnungen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und der CSR-Preis der Bundesregierung haben uns dies bewiesen.

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Bewiesen hat Speick in der Vergangenheit definitiv schon einiges. Wie schön, dass dieses Traditionsunternehmen noch immer in Familienbesitz ist und auch künftig so fortgeführt werden soll. So soll Wikhart Teuffels Sohn Valentin im Laufe dieser kleinen Serie unbedingt noch zu Wort kommen…

Eure Jenny

Natürlich erfolgreich – erfolgreich natürlich: 90 Jahre SPEICK Naturkosmetik  

Was für ein Jubiläum! Während frau die runde 30 schon für eine „Hausnummer“ hält, präsentiert sich SPEICK noch mit 90 in Bestform. Die innovativen Produkte haben längst bewiesen, dass der Naturkosmetikexperte mehr kann, als nur Seife. Damals wie heute findet das typische Markenzeichen unverändert Einsatz: Der Speick-Extrakt. So trifft im Familienunternehmen unter Wikhart Teuffel nahezu überall Tradition auf Moderne. Und nicht zuletzt das Thema Nachhaltigkeit, welches von Beginn an bei Speick gelebt wird, erfährt stets neue Impulse. Gründe zum Feiern, gibt es also genügend…

 Vom Feinseifenwerk zum Naturkosmetik-Spezialisten

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1928 beginnt die überschäumende Erfolgsgeschichte von SPEICK Naturkosmetik mit dem Aushängeschild des Stuttgarter Familienunternehmens, der klassischen Speick Seife. Die lachsfarbene Seife mit dem charakteristischen Duft und Wirkstoff der Speick-Pflanze aus den Kärntner Nockbergen ist damals eine kosmetische Revolution, gilt sie doch der Körperpflege und nicht nur der Reinigung.

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2018 ist die Speick Natural Seife längst nicht mehr das alleinige Kernstück des Sortiments (ihre Entwicklung über die Jahre könnt Ihr übrigens in den aktuellen Kampagnenmotiven und in Idas Blog nachvollziehen). Die ca. 130 Produkte rund um Deo, Duschgel, Shampoo, Gesichtscremes oder Mizellenwasser werden am exklusiven Standort in Leinfelden-Echterdingen produziert. Tendenz steigend, denn die Natürlichkeit des Unternehmens kommt bei den Kunden gut an. Auch ich habe meine Lieblinge, die nicht nur in ihrer Zahl stetig wachsen, sondern auch zu den unverzichtbaren Dingen in meinem Badezimmer gehören. Meine Top 3: Das THERMAL Sensitiv Mizellenwasser, die NATURAL Aktiv Intensivpflege und das THERMAL Sensitiv Hyaluron Serum.

Klein, aber oho: Der Speick

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Besonderheit aller Speick-Produkte ist die Verwendung des namengebenden Baldriangewächses. Fasziniert von den ausgleichenden Eigenschaften der kleinen Pflanze will Gründer Walter Rau die wertvollen Inhaltsstoffe 1928 wieder nutzbar machen: Aus Idee, Faszination und Vision entsteht damals die einzigartige Speick Seife.

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Noch immer wird der wild wachsende Speick auf ca. 1800 Höhenmetern im heutigen UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten geerntet – liebevoll in Handarbeit von den dort ansässigen Almbauernfamilien, und das schon über Generationen hinweg. Das ermöglicht den Almbauern eine wichtige finanzielle Absicherung und gleichzeitig das Fortbestehen einer jahrzehntelangen Tradition. Julia, Ida und ich hatten vor nunmehr zwei Jahren Gelegenheit, uns die Speick-Almwiesen vor Ort anzusehen und eine der fleißigen Bauernfamilien zu treffen. Unsere Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Nach der jährlichen Ernte werden die getrockneten Pflanzen übrigens nach Stuttgart geschickt – ein absolutes Highlight im Jahr, das bis heute Chefsache ist. Aber lest am besten selbst, was die Speick-Ernte so besonders macht. Anschließend werden der Extrakt und das ätherische Öl in die Speick-Produkte eingearbeitet.

Tradition und Moderne

Neben der Besinnung auf Tradition treibt das Familienunternehmen unter Leitung von Gründerenkel Wikhart Teuffel vor allem eins an: Innovation. Fairer Handel und Nachhaltigkeit sind für das Unternehmen dabei eine Selbstverständlichkeit. Ebenso das ganzheitliche Verständnis von Mensch und Natur. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können” – das ist Wikhart Teuffel für die Entwicklung seiner Mitarbeiter wichtig. SPEICK Naturkosmetik führt damit auch heute noch die Gründungsvision fort, verbunden mit dem Bewusstsein für das ökologische und soziale Gefüge, in das das Familienunternehmen, die Almbauern und die Region Nockberge gleichsam eingebunden sind.

SPEICK Naturkosmetik beweist damit erfolgreich, dass Traditionen Zukunft haben, ruht sich auf dem Erfolg aber nicht aus. Die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der innovativen Produktpalette, sind stets auf der Suche nach Optimierungen bestehender Arbeitsprozesse und der verwendeten Materialien. Mit den neuesten Entwicklungen wie der Serie Speick Organic 3.0 werden beispielsweise erstmalig 100% kreislauffähige Produkte angeboten, die besonders schonend zu Haut und Umwelt sind.

Natürlich. Nachhaltig. SPEICK.

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In Zeiten eines wachsenden Nachhaltigkeits-Bewusstseins trifft SPEICK Naturkosmetik den Nerv der Konsumenten. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre, unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dem CSR-Preis der Bundesregierung oder als „Nachhaltiger Hersteller“ durch die Verbraucher Initiative e.V., bestätigen diese erfolgreiche Unternehmensphilosophie. Ida hat das Thema im Blog schon genau unter die Lupe genommen und beschreibt hier im Detail, was für Speick zum Thema Nachhaltigkeit hinzu zählt.

Geschichte zum Anfassen: Seifenproduktion im Museum

Gründe genug, das 90-jährige Firmenbestehen gebührend zu feiern. So zum Beispiel mit einer fünfwöchigen Sonderausstellung im Stadtpalais Stuttgart: Ab dem 13. September 2018 erhalten die Besucher des Stadtmuseums spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte und die Seifenproduktion. Besonderes Highlight: An den Aktionstagen wird die Seifenproduktion ins Museum verlagert, so dass jeder Besucher seine selbst geschnittene und gestempelte Speick Natural Seife mit nach Hause nehmen kann.

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Julia, Ida und ich haben uns schon mit dem SPEICK-Team verabredet und möchten gemeinsam die Ausstellung besuchen. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt im Stadtpalais Stuttgart vorbei schauen! Für alle anderen, gibt es hier nochmal die Möglichkeit, hautnah bei der Produktion dabei zu sein…

Eure Jenny

Im Dreiertest: Die neue Haarseife made by SPEICK

Die SPEICK-Seife ist Kult. Und auch sonst bietet das Sortiment eine Vielfalt an zarten Duftstückchen für nahezu jede Gelegenheit. Mit der neuen Haarseife „Made by SPEICK“ erreicht das Seifenglück ein neues Level – endlich gibt es das überschäumende Vergnügen auch für den Schopf! Julia, Ida und Jenny haben die Haarseife direkt ausprobiert und ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Hier erfahrt Ihr die Dos und Dont‘s für die Anwendung.

 

Julias Reisebegleiter

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Das Produkt: Eine Haarseife von Speick – der Firma, von der die wahrscheinlich die bekannteste Seife Deutschlands stammt! Ich bin sehr gespannt, als ich das kompakte und orange-gelbe Seifenstück zum ersten Mal in den Händen halte. Den Duft würde ich als fruchtig-blumig und natürlich etwas seifig beschreiben, er gefällt mir. Auf der Banderole, die die Haarseife schützt, stehen auch die Inhaltsstoffe: Verseifte pflanzliche Öle werden mit einem Kokossulfat ergänzt, die zusammen für die waschaktive Wirkung zuständig sind. Gepflegt wird das Haar mit ein bisschen Arganöl als Lipid, Weizenprotein stärkt das Haar und ein Filmbildner aus der Guarbohne arbeitet gegen die statische Aufladung des Haares.

So habe ich getestet: Also unter die Dusche gestellt, Haar ordentlich befeuchtet und dann mit der Seife ein paar Mal über das Haar gefahren! Sofort entwickelt sich ein üppiger Schaum, fast mag man gar nicht mehr aufhören, so viel Spaß macht die Schaumentwicklung – sollte man aber, denn sonst erwischt man zu viel des Produkts 😉 . Ich lasse das „Shampoo“ kurz ein bisschen einwirken, bevor ich es mit viel Wasser wieder ausspüle. Nach dem Trocknen fühlt sich mein Haar sehr griffig an, es hat mehr Stand als sonst. Ich mit meinen kurzen Haaren brauche das gar nicht unbedingt, aber für feines (ungefärbtes) Haar ist das natürlich schön! Diese Wirkung kommt auch daher, dass die Haarseife basisch ist und die Schuppenschicht des Haares damit etwas aufgeraut wird. Wer das nicht möchte – z.B. bei längerem, spröden Haar – dem empfehle ich im Nachgang eine Essigspülung (auf einen Liter Wasser kommen dafür etwa 1-2 Esslöffel Essig). Mit dieser sauren Rinse, die nicht wieder ausgespült wird, wird die Schuppenschicht geschlossen und das Haar nach der Wäsche geschmeidig! Empfehle ich insbesondere, wenn das Wasser so kalkhaltig („hart“) wie hier in Nürnberg ist.

Mein Fazit: Perfekt für Reisen und auch zwischendurch ist die Haarseife für mich. Ich habe sogar den Eindruck, dass meine eher trockene Kopfhaut damit gepflegt wird.

 

Idas Seifenoper mit Happy End

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Das Produkt: Mit Haarstyling-Produkten lockt man nicht so schnell hinter dem Ofen vor (einfach, weil ich so gut wie keine benutze), aber ich experimentiere nur allzu gern mit verschiedenen Formen der Haarreinigung. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die neue Haarseife made by Speick entdeckt habe! Mit ihrer schlichten Papierbanderole hat sie bei mir auf Anhieb schon mal gepunktet, denn damit passt sie bestens zu meinen Zero Waste Vorsätzen für das neue Jahr. Größe und Form sind handlich, die kräftige, leuchtend orangene Farbe vertreibt bereits optisch morgens im Bad den Winterblues. Der Duft hat mich überrascht – ist er doch in erster Linie sehr seifentypisch und kommt nicht mit den sonst so vertrauten Speick-Duftnoten daher. Die vegane Seife basiert auf verseiftem Palm-, Kokos- und Olivenöl. Arganöl aus Fairem Handel ist ebenfalls enthalten (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Interview). Für Schaum und Reinigung sorgen pflanzliche Tenside.

So habe ich getestet: Mit der Anwendung von Haarseifen bin ich vertraut, also wird das doch sicher ein Klacks – dachte ich zumindest.  Also ab unter die Dusche! Die Seife liegt auch bei Wasserkontakt fest und sicher in meiner Hand, schnell bildet sich der gewünschte Schaum. Und der ist ziemlich üppig! Der erste Versuch ist bei mir allerdings kläglich gescheitert. Statt eines blitzblanken Gefühls waren meine Haare eher pappig und nach dem Trocknen blieb eine unangenehme Griffigkeit zurück – da ging es mir wie Jenny. Auch die darauffolgenden Versuche lieferten dasselbe Ergebnis. Da kam mir die saure Rinse wieder in den Sinn, die ich bereits bei anderen Haarwäsche-Experimenten angewendet habe. Auf einen Liter lauwarmes Wasser habe ich zwei Esslöffel Himbeeressig gegeben – Apfelessig ist da der Klassiker, aber ich mag den Geruch nicht so besonders, auch wenn er nach dem Trocknen verfliegt. Damit ausgestattet folgte ein neuer Haarseifen-Versuch. Ich spülte den Seifenschaum also erst gewohnt mit warmem Wasser aus, ehe ich die saure Rinse als „finale Spülung“ benutzte. Scheinbar hatte sich bei den Versuchen davor aufgrund von zu hartem Wasser Kalkseife gebildet. Saure Rinse neutralisiert den basischen ph-Wert der Seife,  schließt die oberste Schuppenschicht der Haare und sorgt so für Glanz und gute Kämmbarkeit. Und siehe da: das Ergebnis überzeugt. Meine Haare sind sauber, glänzen und fühlen sich angenehm an. Auch meinen gewohnten Waschrhythmus kann ich so beibehalten. Ein Tipp noch zur Aufbewahrung der Seife: Damit sie nach der Benutzung vollständig trocknen kann, nutze ich gern ein Sisalsäckchen. Alternativ tut es auch ein kleines Wäschenetz, das im Bad aufgehängt werden kann.

Mein Fazit: Ein wenig Experimentierfreude ist bei der Anwendung der Haarseife made by Speick sicher nicht verkehrt – ich bin froh, dass ich nach den ersten Versuchen nicht gleich aufgegeben habe und dank der sauren Rinse die ersten Startschwierigkeiten so überwinden konnte. Nun bereichert dieser Zero Waste Artikel mein Badezimmer definitiv!

 

Jennys haarige Erfahrung

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Das Produkt: Ein völlig neues Utensil in meinem Badezimmer: Die Haarseife von SPEICK ist eine reine Pflanzenölseife in handlicher Quaderform. Ihre sonnige, orange-gelbe Farbe versprüht gute Laune, ihr Duft hat eine typische Seifennote, mit leicht krautigen Nuancen. Das steckt drin: Fair Trade Arganöl aus Marokko – ein toller Pflege-Wirkstoff, den ich in der Hautpflege sehr schätze. Es soll das Haar kräftigen, Geschmeidigkeit und Glanz verleihen. Weizenproteine sollen zusätzlich für Kämmbarkeit sorgen. Für Schaum stecken natürlich rein pflanzliche Tenside in dem neuen Produkt. Anstelle einer Umverpackung ziert nur eine Banderole mit den wichtigsten Infos die Seife – das reduziert Müll im Badezimmer. Weiterer Pluspunkt: Die Rezeptur ist vegan.

So habe ich getestet: Ich gebe es zu: Der Test der Haarseife war absolute Premiere für mich. Ich habe tatsächlich im Speickshop nachgelesen, wie die Anwendungsempfehlung ist: „Mit der angeschäumten Seife die Haare einreiben bis ein sahniger Schaum in den Haaren entsteht.“ Gesagt, getan. Das Seifenstück rutscht dank seiner eckigen Form auch im Nasszustand nicht aus den Händen, ist griffig und praktisch. In der Hand entsteht zunächst wenig Schaum, bei Haarkontakt überzeugt die Formel aber mit einer voluminösen, sahnigen Konsistenz. Sie lässt sich gut verteilen und mein erster Gedanke ist WOW! Was ich allerdings vermisst habe, war das typische „Quietschen“, das mein Haar bei der Anwendung meines SPEICK Natural Aktiv Shampoos von sich gibt. Auch kann ich nicht mit den Fingern bis in die Spitzen meiner knapp kinnlangen Haare gleiten – ich bleibe stecken. Selbst nach dem Ausspülen und der ergänzenden Anwendung meines Natural Aktiv Conditioners ist mein Schopf nicht wie gewohnt weich, sondern ungewohnt griffig. Widerwillig wasche ich ihn erneut, dieses Mal mit dem gewohnten Shampoo und bin glücklich über das Ergebnis.

Mein Fazit: Leider nichts für mich… Entweder ich habe (wie von Julia vermutet) zu viel Produkt verwendet, oder mein (momentan in den Spitzen blondiertes) Haar kommt mit der Seife nicht zurecht. Seit meinem letzten Friseurbesuch ist es tatsächlich trockener als gewohnt. Zum Glück hat mein geliebtes SPEICK Shampoo damit jedoch keine Probleme. Vielleicht teste ich demnächst nochmal die Seife in Kombination mit Himbeeressig – der fruchtige Duft dieser sauren Spülung erscheint mir zu verlockend…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Haarseifen? Habt Ihr die neue Haarseife Made by SPEICK schon ausprobiert?

Eure Julia, Ida und Jenny

Green Product Award 2017 für Speick Organic 3.0

„How do we live tomorrow?” – dieser Frage widmete sich der Green Product Award 2017. Rund 500 Projekte und Produkte aus 25 Ländern haben sich in 14 Kategorien für die begehrte Auszeichnung beworben. Unter den Gewinnern: Duschgel und Bodylotion aus der beliebten Speick Organic 3.0 Serie. Die Produkte überzeugten in der Kategorie „Professionals – Consumer Goods“.

Die internationale Auszeichnung wurde am 20.10.2017 im Rahmen der Designers’ Open in Leipzig verliehen. Wir freuen uns über diese Anerkennung! Damit wurde unser gelungenes Konzept nun bereits zum dritten Mal  international prämiert.

Im Juli hatten wir es bereits angekündigt, nun halten wir ihn endlich in den Händen: Am vergangenen Freitag nahmen wir den Green Product Award 2017  in Leipzig entgegen. Einfach großartig!

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v.l.n.r. Anke Boy (Speick Naturkosmetik, Nils Bader, Green Product Award,
Gudrun Leibbrand, Speick Naturkosmetik)
Copyright: Green Product Award / white lobster

Für das zukunftsweisende Speick Organic 3.0 Duschgel und die Body Lotion gilt:

Produkt und Verpackung sind zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen, 100 % palmölfrei, minimalistisches, umweltfreundliches Konzept bei gleichzeitig höchster Qualität. Kreislauffähige Textur zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, Verwendung von energetisiertem Wasser zur Belebung der Produkte, mit harmonisierendem Speick-Extrakt aus kontrolliert biologischer Wildsammlung, gluten- und laktosefrei, vegan, biologisch leicht abbaubar.

Wenn das keine schlagenden Argumente sind…
Wer noch mehr gute Gründe für Organic 3.0 möchte, findet sie in Julias Blog.

Eure Anke und Gudrun

Sommerfreu(n)de: Die Speick-Must-Haves bei Hitze

Wenn DAS kein Sommer ist… 35 Grad und mehr zeigt das Thermometer an meiner Hausmauer und ich bin froh um die dicken Steinwände, wenn ich mich ins kühle Home Office zurück ziehe. Bei der morgendlichen Stallarbeit aber und jeglichen Aktivitäten außerhalb des Hauses, ist Schwitzen angesagt – genau wie pure Erfrischung nach jeder Art von Bewegung.

Auf meiner Liste der Must-Haves für den August stehen deshalb Deo, Toner, Mizellenwasser, Bodylotion und Hyaluron-Serum aus der THERMAL Sensitiv Serie von SPEICK. Warum gerade diese? Das erfahrt ihr hier.

Zuverlässiger Schutz nach Maß

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Weshalb ein Deodorant bei diesen Temperaturen unverzichtbar ist, entbehrt jeder Erklärung. Zuverlässig muss es sein, auf Aluminiumsalze verzichten und dezent duften. All das vereinen die THERMAL Sensitiv Deodorants für mich und noch dazu sind sie besonders mild, so dass selbst Mimosen die sanften Rezepturen vertragen. Mein Favorit: Der Deo Stick, weil er besonders leicht ist, handlich und in der Handtasche garantiert nicht ausläuft. Dank der Plastikhülse splittert auch nichts, sollte sie ungewollt aus der Hand rutschen. Wer lieber Spray oder Roll-on mag, ist mit der THERMAL Serie ebenfalls bestens beraten.

Pure Frische versprühen

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Zwischendurch muss ein wenig Erfrischung sein. Während mein Freund sich kopfüber unter jeden verfügbaren Wasserhahn stürzt, bevorzuge ich die spritzfreie Variante aus dem Sprüh-Flakon. Hier kommt mir der THERMAL Sensitiv Tonic gerade recht. Er enthält zum Beispiel Thermalwasser und Algen und duftet wunderbar frisch. Das praktische Spray steht immer an meinem Schreibtisch und darf mehrmals täglich meine Gesichtshaut umnebeln – sogar über dem Make-up. Der feine Tonic eignet sich aber auch als Body Splash. Weitere Ideen für die Anwendung findet Ihr im Blog von Ida.

Das Reinigungswunder für alle Fälle

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Absolut nicht zu ersetzen: Das Mizellenwasser. Es reinigt so einfach und gründlich, dass ich es morgens nach dem Aufstehen (zum Grundreinigen), nach der Stallarbeit (zum Entfernen von Schmutz, Schweiß und Heustaub) und zur gründlichen Beseitigung aller Rückstände des Tages vor der abendlichen Pflege verwende. Selbst hartnäckige (Sonnen-)Cremereste und Make-up verschwinden mit nur einem Wisch! Es ist so easy, dass ich nach dem Wattepad nicht einmal mit Wasser nachspülen muss… Trotz aller Gründlichkeit trocknet es die Haut nicht aus und hält den Teint selbst bei häufiger Anwendung wunderbar in Balance. Ich würde es sogar zum Wandern einpacken und Gudrun schwört darauf beim Segeln. Wenn keine Bergquelle oder sonstiges Süßwasser in Sicht ist, kann man mit dem getränkten Wattepad nämlich sogar mal flink über Nacken, Hals oder Achseln streichen…

After Sun für Körper und Gesicht

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Zur Pflege nach der Sonne habe ich die THERMAL Bodylotion und das Hyaluron Serum  für mich entdeckt: Beide enthalten auch Aloe vera und versorgen leicht sonnenstrapazierte Haut mit purer Feuchtigkeit. Der angenehme Kühl-Effekt ist natürlich ein weiteres Argument für die sommerliche Körper- und Gesichtspflege.

Mehr brauche ich eigentlich nicht, um im Sommer glücklich zu sein – vielleicht noch einen leichten Wild Berry mit viel Eis…

Eure Jenny

Was muss eine Verpackung leisten? Von Glas, PE und nachwachsenden Rohstoffen

Eine Verpackung muss perfekt sein: Schön soll sie aussehen, praktisch im Gebrauch muss sie sein, gut in der Hand liegen beim Gebrauch, Stabilität muss gewährleistet sein, und die Beschreibung des Produkts muss so ausführlich und klar wie nur möglich sein. Aber müssen wir überhaupt verpacken? Es geht doch auch unverpackt, oder? Ich behaupte: Verpacken geht zumindest sinnvoll. So viel wie nötig – so wenig wie möglich. Und was das Material angeht: so nachhaltig es nur geht. Daran orientieren wir uns täglich im Produktmanagement bei Speick Naturkosmetik.

Selten ohne

Leider, leider geht „unverpackt“ im Fall „Zertifizierte Naturkosmetik“ nur in absoluten Ausnahmefällen. Am ehesten noch bei einem Stück Seife. Aber selbst da: Das schöne bunte Stück bekommt Kratzer, Macken, und schon möchte es niemand mehr kaufen und benutzen. Das geschieht im Laden relativ schnell, weil Menschen das Stück intuitiv in die Hand nehmen – allein, um zu erfahren, wie die Seife duftet. Also ist hier „unverpackt“ zum Schluss auch keine gute Lösung. Im schlechtesten Fall schickt der Handel das Stück, oder schlimmer noch die Stücke, an uns zurück mit der Bitte um Gutschrift. Und wir? Wir können das gute Stück nur noch vernichten. Also ist wirklich nichts gewonnen.

Weitere wichtige Gründe für’s Verpacken hochsensibler Naturkosmetik: Produktsicherheit, Keimfreiheit bei wenig oder keiner Konservierung. Und es gibt noch viele Gründe mehr.

Glasklar: Die eine Lösung gibt es nicht

162_Speick Natural_Aktiv_DeoRoll-on_300Bereits seit 2008 beschäftigen wir uns damit, all unsere Verpackungen nachhaltig zu optimieren. Ein Deo in der Glasflasche – super. Glas wird immer recycelt, sofern es ins Altglas entsorgt wird. Aber wir Deutschen sind ja bekanntlich Weltmeister in der Mülltrennung. So gehen wir davon aus, dass die Entsorgung in den meisten Fällen gut funktioniert. Ist es für Euch selbstverständlich, den Müll sinnvoll zu trennen?

Unsere interne Vorgabe lautet: Glas, wo Glas möglich ist und keine Gefahr darstellt. Körperpflege spielt sich ja nahezu zu 100 % im Bad zwischen Fliesen und Keramik ab. Ein Duschgel können wir nicht in eine Glasflasche füllen: viel zu gefährlich – für Mensch und Keramik. Glas können wir also leider nur bei den wenigsten Produkten einsetzen. Was dann?

Polyethylen: Mehr als nur Plastik

428_speick_ts_reinigungsmilch_300dpiUnsere Alternative ist sortenreines Polyethylen (PE). Das hat viele Vorteile gegenüber anderen Kunststoffen sowohl in der Herstellung als auch im Recycling. Und Ihr könnt es wieder entsprechend den Vorgaben mit bestem Gewissen in den „Gelben Sack“ entsorgen. Auch PE wird heutzutage mehrheitlich maschinell aussortiert und recycelt. Das ist doch schon mal sehr gut.

Seit 2016 gehen wir noch einen Schritt weiter mit unseren beiden neuen Speick Organic 3.0-Produkten (Duschgel und Body Lotion). PE aus nachwachsenden Rohstoffen – hier Zuckerrohr): Flasche, Verschluss und Etikett aus einem Material. Keine fossilen Rohstoffe (Erdöl), recyclefähig und sowohl im Herstellungsprozess als auch im Recycling höchst umweltfreundlich und ressourcenschonend. Das hat uns überzeugt, und die ersten Erfahrungen sind sehr gut.

(Alt)Papier und Nachhaltigkeit

Dann haben wir noch viele Kartonverpackungen. Faltschachteln, Displays. Diese müssen als Mindeststandard bei uns grundsätzlich aus bestimmtem Anteil Altkarton und auf jeden Fall FSC-zertifiziert sein. Dadurch ist sichergestellt, dass das verbrauchte Holz wieder entsprechend aufgeforstet wird. Farben und Lacke im Druck müssen aus umweltfreundlichen Materialien sein. Auch hier ist uns das Wichtigste, dass Ihr mit gutem Gewissen die Faltschachtel o.ä. in Euer Altpapier entsorgen könnt. Auch dies wird heutzutage mehrheitlich recycelt. Übrigens: Auch alle unsere Geschäftspapiere wie Rechnungen, Visitenkarten bis hin zum Drucker- und Kopierpapier sind FSC-zertifiziert und/oder Recyclingmaterialien. Das ist für uns ganz selbstverständlich.

 Kreislauffähigkeit: Die Königsdisziplin für Produkt und Verpackung

Recycling ist heute zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor unserer Industrie geworden. Rohstoffe sind wertvoll, und so wird gutes Geld für die zu recycelnden Stoffe gezahlt. Das gewährleistet am ehesten den vernünftigen Umgang mit den Materialien, die zwangsläufig bei uns allen im Müll landen.

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Mit den beiden neuen Produkten Speick Organic 3.0 Duschgel und Body Lotion haben wir uns auf den Weg in die Zukunft begeben: 100% kreislauffähig in Inhalt und Verpackung, minimalistische Rezepturen, vegan, palmölfrei und mit energetisiertem Wasser angereichert. Das sortenreine PE wird aus Zuckerrohr hergestellt. Insgesamt stecken in den beiden Produkten drei Jahre intensive Entwicklungszeit und viel Herzblut. Belohnt wurden wir bereits mit drei großartigen Prämierungen: Dem internationalen „Sustainable Beauty Award“ als „Runner up“ in 2016 für die innovative und nachhaltige Verpackung. Auf der Vivaness im Februar 2017 wurde die brandneue Speick Organic 3.0 Body Lotion bei den „Best New Product Awards“ auf Platz 1 in der Kategorie „Körperpflege“ gevotet. Und aktuell haben wir den „Green Product Award 2017“ erhalten.

Wie denkt Ihr über das große Thema „Verpackungen“? Wir sind neugierig, ob und inwieweit Ihr Euch Gedanken darüber macht. Bei uns landen täglich viele Fragen, die wir grundsätzlich individuell und ausführlich beantworten. Damit schaffen wir Transparenz für Euch.

Es war mir ein Bedürfnis, zu diesem Thema einmal ausführlich zu berichten.
Es grüßt Euch ganz herzlich

Gudrun, Leitung Produktmanagement

 

Organic 3.0 gewinnt den Green Product Award 2017

Alle guten Dinge sind drei: Unser über mehrere Jahre entwickeltes Naturkosmetik-System für die Zukunft ‚Speick Organic 3.0‘ gewinnt den Green Product Award 2017 in der Kategorie „Professionels – Consumer Goods“. Damit wird das völlig neuartige Konzept zum dritten Mal seit Markteinführung im Februar 2016 international prämiert. Die wirklich wundervolle Nachricht freut uns alle im Unternehmen.

Gewürdigt wird beim Green Product Award der ganzheitlich nachhaltige und innovative Ansatz von Produkten verschiedenster Kategorien.

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Es ist ein jährlich stattfindender, internationaler Wettbewerb für innovative, nachhaltige Lösungen  von etablierten Firmen & Start-Ups. Der Wettbewerb wird seit 2013 ausgerichtet und hat seitdem Einreichungen aus über 40 Ländern erhalten.

Laut seinen Ausrichtern haben die Exponate auf internationalen Messen und Design Festivals allein in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 520.000 Interessenten begeistert.

„Organic 3.0 steht für Konzepte, die Nachhaltigkeit fördern, Wachstum zulassen, ohne Qualitäten aufzugeben, und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit gegenüber der Kundschaft erhöhen. Ein weiteres Ziel ist die Verankerung des ökologischen Landbaus und seiner Prinzipien als Leitbild für die Entwicklung einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft.“

Für das Speick Organic 3.0 Duschgel und die Body Lotion gilt: 100 % Produkt und Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen, 100 % palmölfrei, minimalistisches, umweltfreundliches Konzept bei gleichzeitig höchster Qualität. Kreislauffähige Textur zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, Verwendung von energetisiertem Wasser zur Belebung der Produkte, mit harmonisierendem Speick-Extrakt aus kontrolliert biologische Wildsammlung, gluten- und laktosefrei, vegan, biologisch leicht abbaubar.

Freudige Grüße, Eure SPEICK Insights

 

Im Dreiertest: Das neue THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum

Egal ob der Wirkstoff Hyaluron, das Thema Feuchtigkeit oder die Vorliebe für leichte Texturen:  Es gibt viele Gründe, sich für das neue THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum von SPEICK zu begeistern. Ida, Julia und Jenny haben das Multitalent unabhängig voneinander getestet und tatsächlich auch ganz unterschiedliche Vorzüge für sich entdeckt. Gerade mit Blick auf den nahenden Sommer kommt man um dieses Must-Have beinahe nicht herum. Warum? Das lest Ihr am besten selbst – oder Ihr probiert es aus…

Idas Frischekick

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Das Produkt

Als ob Speick Naturkosmetik geahnt hätte, dass ich seit einiger Zeit im Hyaluron-Fieber bin, wurde auf der Vivaness im Februar das neue Hyaluron-Serum präsentiert, das die Thermal Sensitiv Serie erweitert. Hyaluronsäure ist ein toller Wirkstoff, der vor allem in Sachen Feuchtigkeitsversorgung der Haut in der Naturkosmetik viel zu bieten hat. Die hier verwendete Hyaluronsäure ist pflanzlichen Ursprungs, genauer gesagt wird sie aus Mais hergestellt. Nach Popcorn riecht das vegane Serum aber nicht – stattdessen wird meine Nase sanft von dem mir so vertrauten, fruchtig-frischen Duft umhüllt, den die Thermal Sensitiv Serie kennzeichnet und den ich mit Sommer, Sonne und guter Laune verbinde. Thermalwasser aus Schlangenbad, das besonders reich an Kieselsäure ist, bildet zusammen mit Aloe Vera Gel die Basis des Serums.

So habe ich getestet

Seren sind für mich fester Bestandteil meiner täglichen Gesichtspflegeroutine – sowohl morgens als auch abends. Deshalb nutze ich das Hyaluron-Serum von Speick Naturkosmetik in erster Linie als Schritt nach Reinigung und Tonisierung, ehe ich anschließend meine Tages- oder Nachtpflege (Creme oder Öl) auftrage. Eine ca. erbsengroße Menge ist dabei vollkommen ausreichend, um nicht nur das Gesicht, sondern auch noch Hals und Dekolleté zu verwöhnen. Ich mag die geschmeidige Textur, mit der das Serum geradezu über die Haut gleitet, während der Duft fröhliche Stimmung verbreitet. Die Augenpartie lasse ich beim Auftragen aus, auf den Augenbrauen nutze ich das Serum, wenn es morgens besonders schnell gehen soll, allerdings gleich als eine Art Styling-Gel – sehr praktisch! Nach dem Auftragen kann ich ohne Umschweife mit der Tages- oder Nachtpflege weitermachen, denn das Serum zieht in Nullkommanichts ein und hinterlässt keinen klebrigen Film auf der Haut. Im Sommer kann ich mir bei sehr hohen Temperaturen gut vorstellen, dass das Serum als alleinige Pflege schon ausreicht und nicht unbedingt noch eine Creme notwendig ist, zumal das enthaltene Aloe Vera Gel kurzfristig für einen leichten, angenehmen Kühleffekt auf der Haut sorgt.

Gerade im Übergang vom Winter zum Frühling ist das Serum für meine Haut ideal, um Trockenheit zu bekämpfen. Den ausgelobten „Soforteffekt“ kann ich in der Tat auch feststellen – prall und frisch sieht die Haut direkt nach der Anwendung aus (und fühlt sich auch so an). Übrigens, wenn ihr wie ich zu trockenen Handrücken neigt, dann versucht es doch mal damit: eine winzig kleine Menge des Hyaluron-Serums, auf beiden Handrücken verteilt, ist entweder allein schon ausreichend für zarte Hände oder bietet auch eine feuchtigkeitsspendende Grundlage für das Auftragen von Handcreme.

Mein Fazit

Das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum ist für mich der ideale Frühlingsbegleiter – leichte Wirkstoff-Pflege mit sofortigem Frischekick-Effekt. Es lässt sich problemlos in die bestehende Pflegeroutine integrieren und wird mich dank seiner hohen Ergiebigkeit noch eine ganze Weile begleiten, ehe ich mich im Herbst wieder in den cremig-kuscheligen Duft des Speick Natural Face Intensivpflege Serums hülle.

Julias Kombi-Tipp

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Das Produkt

Seitdem ich mich mit koreanischen Hautpflege-Ritualen beschäftigte, ist das Thema Feuchtigkeit der Haut stärker in den Mittelpunkt meiner Pflege gerückt – in Korea gilt eine pralle, fast feucht aussehende Haut als besonders schön. Da passt es natürlich bestens, dass Speick Naturkosmetik ein neues Hyaluron-Serum in der Thermal Sensitiv-Linie lanciert hat! Es ist in einem Flakon mit Pumpspender verpackt, damit das Serum möglichst wenig mit Luft in Berührung kommt und nicht verunreinigt werden kann (besonders wichtig bei feuchtigkeitsbetonten Produkten!). Im Serum sind neben mineralreichem Thermalwasser vor allem Hydratisierer wie Aloe Vera, Glycerin und selbstverständlich die namensgebende pflanzliche Hyaluronsäure enthalten. Dazu kommen weitere unterstützende Stoffe: die Aminosäure Ectoin erhöht  ebenfalls die Feuchtigkeit der Haut, der Braunalgenextrakt regt die Bildung der hauteigenen Hyaluronsäure an und Pectin hilft, den Abbau der Hyaluronsäure zu reduzieren. Das hört sich alles ganz schön vielsprechend und nach einer durchdachten Formulierung an!

So habe ich getestet

Gerade in der wärmeren Jahreszeit mag ich Produkte sehr, die die Feuchtigkeit der Haut boosten – im kalten Winter setze ich mehr auf lipidhaltige Produkte wie Öle oder reichhaltige Cremes. Als ich neulich für knapp zwei Wochen in Kalifornien unterwegs war, durfte das Hyaluron-Serum Thermal sensitiv von Speick Naturkosmetik gleich mit, denn dort hatte es bereits frühsommerliche Temperaturen. Das Serum trage ich nach der morgendlichen Reinigung über einem Hydrolat bzw. Gesichtswasser auf, ich nehme davon ungefähr 1-2 Pumpstöße und verteile es auf meinem Gesicht. Die so aufgetragene Feuchtigkeit schließe ich dann mit einem Gesichtsöl oder einer Sonnencreme (Kalifornien liegt ganz schön weit im Süden!) ein. Das Serum duftet für meine Nase übrigens dezent fruchtig.

Mein Fazit

Die Haut fühlt sich mit dem Serum schön glatt an, das ist wirklich faszinierend! Dank der wasserbindenen Eigenschaften polstert die Hyaluronsäure die Haut auf, ein Effekt, den ich gern mag. Etwas weniger mag ich das ganz leichte Spannungsgefühl, wenn man das Serum solo aufträgt (also ohne eine nachfolgende Creme, das habe ich abends gelegentlich gemacht) – wobei genau diese filmbildenden Eigenschaften der Serums für den leicht straffenden Sofort-Effekt verantwortlich sind, der auch Fältchen kaschieren kann. Für mich ein super Kombi-Produkt, um der Haut unter meinem Gesichtsöl oder einer Sonnencreme noch einen Schuss Feuchtigkeit zu verpassen!

Jennys neue Augenpflege

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Das Produkt

Neben dem neuen Mizellenwasser war das THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum für mich persönlich DIE Speick-Neuheit der Vivaness 2017. Als Verfechter leichter Texturen war ich besonders gespannt darauf. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit Thermalwasser, Aloe Vera, pflanzlichem Glycerin und der namensgebenden Hyaluronsäure hält die Rezeptur nämlich vor allem eines bereit: Feuchtigkeit pur! Der praktische Airless-Spender bietet mit 15 ml Inhalt auf den ersten Blick eine ideale Reisegröße – aber das kompakte Format täuscht und das ergiebige Serum reicht auch im heimischen Badezimmer eine ganze Weile. Für mich verspricht es das ideale Sommerprodukt zu werden und gleichzeitig eine lange Suche zu beenden…

So habe ich getestet

Nachdem die Wetterkapriolen der letzten Wochen mich noch davon abhalten, meine Haut pflegetechnisch auf Sommer umzustellen, habe ich das Serum als Ergänzung zu meiner Tagespflege getestet. Nach der Reinigung auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen, erzeugt das Serum sofort Frische mit WOW-Effekt. Es wirkt leicht kühlend, verteilt sich leicht und zieht schnell ein. Das Hautgefühl ist glatt und prall. Während ich die Wangenpartie anschließend noch mit meiner gewohnten Creme versorge, beschließe ich spontan die Augenpflege weg zu lassen und stattdessen das Serum zur Pflege der sensiblen Zone rund um die Lider zu verwenden. Hier kommt der Frische-Effekt noch deutlicher zur Geltung und macht richtig wach. Vor allem die dünne Haut unterhalb der Augen, die bei mir durch die tägliche Verwendung von Concealer schnell austrocknet, scheint die leichte Textur regelrecht aufzusaugen. Definitiv genau, was sie braucht!

Mein Fazit

Für mich die ideale Augenpflege, die sofort für Frische sorgt und ein unglaublich straffes Hautgefühl hinterlässt. Ich bin gespannt auf die Langzeit-Wirkung bei regelmäßiger Anwendung, denn rein vom Gefühl her finde ich meine Haut schon jetzt irgendwie glatter…

Außerdem ist das Serum natürlich ein tolles, feuchtigkeitsspendendes Upgrade für eine lipidhaltige Gesichtspflege. Während der Sommermonate könnte ich es mir auch mal solo als Nachtpflege vorstellen und vor allem als wirksames After-Sun-Produkt: Die kühlende Wirkung und der hohe Anteil an Aloe Vera verwöhnen sonnenstrapazierte Haut ganz hervorragend. Auch als Basispflege unter der Sonnencreme (wie schon von Julia beschrieben) funktioniert das THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum ganz wunderbar. Definitiv ein neuer Liebling, den ganzen Sommer lang und darüber hinaus ❤

Was schätzt Ihr am neuen THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum? Habt Ihr schon getestet?

Eure Ida, Julia & Jenny

Speick Organic 3.0 Body Lotion gewinnt den Best New Product Award

Wir sind überwältigt: Unsere brandneue Speick Organic 3.0 Body Lotion wurde  mit dem Best New Product Award der VIVANESS 2017 in der Kategorie Körperpflege ausgezeichnet! Die palmölfreie Rezeptur mit leichter Bioabbaubarkeit, kreislauffähiger Textur und einer Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen hat das Fachpublikum auf der Weltleitmesse für Naturkosmetik vollends überzeugt. Das gesamte SPEICK-Team freut sich über diese Anerkennung!

freude

331_speick_organic-3-0_body-lotion_300dpiMit der Ergänzung zum Speick Organic 3.0 Duschgel haben wir unser Sortiment um ein weiteres ganzheitlich nachhaltiges Produkt erweitert: Die Speick Organic 3.0 Body Lotion steht für

  • Palmölfreie Rezeptur
  • leichte Bioabbaubarkeit
  • kreislauffähige Textur & Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen

Eben „Organic 3.0“.

Die Lotion ist COSMOS NATURAL zertifiziert und überzeugt neben ihren ökologischen Werten auch mit ihrer wolkenweichen, samtigen Textur und einem feinen, wohligen Duft.Energetisiertes Wasser und Bio-Roggenferment runden die Detox-Rezeptur ab.

Der Best New Product Award der VIVANESS wird jedes Jahr anlässlich der Naturkosmetik-Messe in Nürnberg verliehen. Gevoted wird von allen Fachbesuchern in verschiedenen Produktkategorien.

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Wir sagen DANKE!!!
Euer SPEICK-Team