6 Fakten über die Arztseife von SPEICK

Die feste Arztseife made by SPEICK  stand schon länger auf meiner persönlichen Liste der Speick-Produkte, die ich unbedingt einmal testen wollte. Da traf es sich gut, dass sie gerade frisch durch die Produktionsanlage ratterte, als Jenny, Julia und ich kürzlich im Speick-Werk zu Besuch waren. Ich konnte nicht nur ein noch warmes Seifenstück vom Fließband stibitzen, sondern mir auch die anderen beiden Varianten der Arztseife noch aus dem Speick-Shop mit nach Hause nehmen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie spannend ein so minimalistisches Produkt wie Seife ist. Hier kommen 6 Fakten über die Arztseife von Speick:

1. Fest oder flüssig – ihr habt die Wahl

Die Arztseife made by Speick gibt es in drei verschiedenen Varianten: ihr könnt grundsätzlich zwischen zwei festen und der flüssigen Arztseife wählen. Die beiden festen Pflanzenöl-Arztseifen kommen als klassisches Seifenstück daher und basieren auf verseiftem Palm-, Kokos-, und Olivenöl. Sie unterscheiden sich zum einen hinsichtlich ihrer Farbgebung und der Beduftung. Die rot-weiß verpackte Arztseife ist weiß und verströmt einen dezenten zitrisch-krautigen Duft. Die blau-weiß verpackte Arztseife Sensitive ist hingegen unbeduftet, etwas dunkler als ihre rot-weiße Schwester (das seht ihr etwas weiter unten auf dem nächsten Foto) und von Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert. Sie enthält außerdem pflegendes Buttermilchpulver. Wer es gern flüssig mag, kann die Arztseife auch in der Flasche mit praktischem Pumpspender benutzen. Diese hat im Gegensatz zu den festen Seifen keinen basischen ph-Wert, sondern ist hautneutral, wie mir Susanne aus dem Speick-Labor erklärt hat.

2. Nicht nur für Ärzte geeignet

Der Name „Arztseife“ kommt nicht von ungefähr – Ärzte gehören ja zu den Berufsgruppen, für die häufiges Händewaschen aus hygienischen Gründen besonders wichtig ist. Und tatsächlich wird die Arztseife von Speick – insbesondere in der flüssigen Form – häufig in Arztpraxen verwendet. In öffentlichen Gebäuden, zu denen auch Krankenhäuser zählen, ist die Verwendung von Seifenstücken nicht erlaubt, so dass ihr die festen Arztseifen dort nicht finden werdet. Selbstverständlich ist die Arztseife, egal ob fest oder flüssig, auch für den Gebrauch im heimischen Badezimmer geeignet.

3. Besonders hohe Pflegewirkung

In erster Linie soll eine Seife natürlich vor allem eins tun: die Hände reinigen. Und das tut die Arztseife zweifelsohne! Insbesondere bei häufigem Händewaschen ist zusätzlich die Pflegewirkung einer Seife von Bedeutung, um trockenen Händen vorzubeugen. Bei der Herstellung der festen Arztseife von Speick wird dreimal so viel Rückfettungscreme (bestehend aus pflanzlichen Wachsen und Bienenwachs) eingesetzt wie bei der Herstellung normaler Seifen! Entsprechend hoch ist die Pflegewirkung bei der Anwendung. Die Arztseife Sensitive ist dabei mein Favorit, da sich meine Hände nach dem Waschen richtig schön gepflegt anfühlen! Die hautpflegenden Eigenschaften entstehen in der flüssigen Arztseife wiederum durch spezielle feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, Panthenol beruhigt die Haut außerdem.

4. Jede Arztseife ist ein (Seifen-)Stück Nachhaltigkeit

Es ist weiter oben schon angeklungen: Wenn ihr einen Blick auf die Inhaltsstoffe der beiden festen Arztseifen werft, lest ihr an erster Stelle „Sodium Palmate“ – verseiftes Palmöl. Selbstverständlich beweist Speick hier einmal mehr nachhaltiges Engagement, denn verwendet wird dafür ausschließlich nachhaltiges Palmöl nach FONAP-Maßstäben. Mehr dazu könnt ihr hier im Interview mit Gudrun erfahren.

5. Arztseife  – ein vielseitiges Multitalent

Dass Seife im Badezimmer so eine Art Alleskönner ist, ist ja nichts Neues. Auch die (feste) Arztseife muss nicht zwingend auf dem Waschbeckenrand platziert werden, sondern darf gern auch mit unter die Dusche wandern. Für die Körperreinigung ist sie nämlich ebenso geeignet wie zum Händewaschen. Sogar zur Gesichtsreinigung könnt ihr sie benutzen! Bei meinen Recherchen habe ich in vielen Hautpflege-Foren von begeisterten Anwendern gelesen, die ihre Problemhaut dank der Anwendung der Arztseife wieder ins Lot bringen konnten. Susanne hat mir bestätigt, dass sowohl Personen mit Akne als auch mit trockener, schuppiger Haut von der Anwendung begeistert sind.

6. Zählt zu den Bestsellern von Speick

Anwendung von Kopf bis Fuß, überdurchschnittliche Pflegewirkung, Inhaltsstoffe, die zum Teil aus nachhaltigem Anbau stammen, Eignung für eine breite Anwendergruppe – kein Wunder, dass die Arztseifen von Speick so beliebt sind! Die Arztseife Sensitive gehört zu den Bestsellern von Speick, aber das wisst ihr ja spätestens seit Julias Beitrag ohnehin schon.

Ich persönlich habe mich dabei ertappt, wie ich im Alltag inzwischen häufiger zur festen Arztseife als bspw. zur Sanddorn-Orangen-Seife mit ihrem fruchtig-fröhlichen Duft greife. Der bemerkenswert cremig-pflegende Schaum und die rückfettende Wirkung der Arztseife gefallen mir ausgesprochen gut. Übrigens, falls ihr genau hinseht, fällt euch vielleicht auf, dass meine flüssige Arztseife am Boden mit einem Pflaster, nun ja, verarztet wurde. Das ist ein guter Tipp, falls euer Waschbeckenrand etwas uneben oder rutschig ist – so bleibt die Flasche an Ort und Stelle.

Eure Ida

Speick auf der Vivaness

Neue Trends auf der Vivaness 2018

Vier Tage lang hat mich die Vivaness in Atem gehalten: Auf der Leitmesse für Naturkosmetik werden seit über zehn Jahren jährlich im Februar die neuesten Produkte von über 270 Naturkosmetik-Firmen präsentiert. Neben vielen Terminen eilte ich von Stand zu Stand und hielt dabei die Augen nach interessanten Neuheiten offen.

Fünf Trends konnte ich auch bei Speick Naturkosmetik wiederfinden – ein Foto des großzügig gestalteten Stands könnt ihr hier sehen:

Speick auf der Vivaness

Trend 1: Kosmetik ohne Wasser

Gleich an mehreren Ständen wurde auf der Messe Kosmetik ohne Wasser ausgestellt – in Stückform oder auch als Pulver. Diese feste Form der Kosmetik hat einige Vorteile: Bei der Verpackung kann auf Plastik verzichtet werden und beim Transport wird wegen des leichteren Produktgewichts der CO2-Ausstoß vermindert. Dazu finde ich solche Produkte sehr praktisch, weil sie unterwegs nur wenig Platz im Koffer benötigen. Diese Vorteile bietet auch die neue Haarseife von Made by Speick, die wir hier auf dem Blog bereits ausführlich vorgestellt haben.

Trend 2: Mizellenwasser

In Frankreich ist Mizellenwasser schon lange sehr beliebt. Nun haben auch immer mehr Naturkosmetikfirmen ein solches Produkt im Programm, wie man auf der Vivaness sehen konnte: Es eignet sich sowohl zum Abschminken, aber auch als befeuchtendes Gesichtswasser, da man es nicht mit Wasser abspülen muss. Das Thermal Sensitiv Mizellenwasser von Speick Naturkosmetik ist ein Favorit von mir, es brennt nicht in den Augen (hier habe ich es schon detailliert beschrieben).

Trend 3: Minimalismus

Konsumenten achten seit einiger Zeit verstärkt darauf, dass die INCI-Liste der Produkte nicht zu lang ist und verwenden gern eine minimalistischere Pflege. Auf der Vivaness spiegelte sich das im Angebot der vielen Balms, Hydrolate und Öle wieder. Mit der Produktlinie Organic 3.0 geht Speick beim Trend Minimalismus einen eigenen Weg: Die Formulierungen des Duschgels und der Bodylotion sind schön übersichtlich, das Duschgel setzt sich z.B. aus gerade mal fünf Rohstoffen zusammen (in der INCI sind das dann neun Punkte). Auf Palmöl wird ganz und gar verzichtet. Dazu werden die Verpackungen aus nachwachsenden Ressourcen hergestellt – mehr zu Organic 3.0 könnt ihr z.B. in diesem Blogpost nachlesen.

Trend 4: Männerpflege

Produkte speziell für Männer waren an so einigen Ständen zu entdecken, gerade bei den jungen Start-Ups! Das Angebot reichte dabei von einem klassischen Duschgel über ausgefeilte Rasurprodukte bis hin zu Produkten für die Bartpflege. Hier hat Speick eindeutig eine Pole Position 😉 , denn schon seit Jahrzehnten haben Rasierschaum, Rasierseife oder Aftershave ihren festen Platz im Sortiment von Speick – darunter einige Klassiker. Drei davon habe ich bereits auf dem Speick-Blog vorgestellt.

Trend 5: Seifen

Die Stände mit Seifen konnte ich auf der Vivaness kaum zählen, das Angebot umfasste dabei sowohl Schafsmilchseifen, Alepposeife oder Gesichtsseifen. Das Seifenstück liegt ganz klar wieder im Trend, vielleicht weil es auch ein bisschen retro ist. Ich musste hier direkt an die schönen Ölseifen „Ein Stück Seifenglück“ von Made by Speick denken, die wir schon im Dreiertest hatten.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß an dieser kleinen Trend-Tour über die Vivaness!

Eure Julia

Beauty-Vorsätze fürs neue Jahr: Zero Waste im Badezimmer

Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Wie haltet ihr es mit Vorsätzen zum Jahreswechsel? Ich bin ja persönlich kein Fan von utopischen Vorhaben, die schon am 3. Januar wieder aus dem Gedächtnis verschwunden sind. Aber für 2018 habe ich mir doch ein paar Dinge vorgenommen, die ich langfristig umsetzen möchte. Dazu gehört unter anderem auch, dass ich im Badezimmer noch mehr darauf achten möchte, Müll und speziell Plastik zu reduzieren. So richtig „Zero Waste“ wird mein Badezimmer wahrscheinlich nie sein, aber mit dem Grundgedanken hinter der Bewegung – eben Müll so gut es geht zu reduzieren – kann ich mich identifizieren. Nun muss man dafür nicht gleich alle Kosmetikprodukte ab heute selber herstellen. Es gibt durchaus auch alternative Wege, um Plastik und Co. den Kampf anzusagen und gleichzeitig den Komfort gebrauchsfertiger Produkte zu nutzen. Das sind meine persönlichen 5 Strategien dafür:

Strategie Nr. 1: Auf langlebige Accessoires umsteigen

Wer seinen Plastik- und Müllanteil im Badezimmer dauerhaft reduzieren möchte, kann das mit ganz einfachen Maßnahmen bereits wirkungsvoll tun. Wie häufig landen beispielsweise Wattepads nach einmaligem Gebrauch im Müll? Wiederverwendbare, waschbare Pads aus Baumwolle sind da eine gute Alternative. Eine sinnvolle Investition kann zum Beispiel auch ein Rasierhobel sein, der mit Metallklingen, die in schlichten Papiersachets verpackt sind, deutlich weniger Plastikmüll verursacht als gängige Klingen, die nicht nur selbst zum Teil aus Plastik bestehen, sondern in aller Regel auch noch erheblichen Verpackungsmüll verursachen. Ich möchte meinen Rasierhobel nicht mehr missen! Die Anwendung fand ich übrigens schon nach wenigen Versuchen (natürlich mit dem SPEICK Men Rasierschaum) genauso komfortabel wie mit „modernen“ Rasierern.

Strategie Nr. 2: Nachwachsende Rohstoffe wählen

Klar, viele Produkte im Badezimmer verursachen Müll. Doch wenn schon Verpackungen und Helferlein in den Mülleimer wandern, dann doch wenigstens aus nachwachsenden Rohstoffen. Zahnbürsten aus Bambus oder Wattestäbchen aus Baumwolle sind dabei fast schon ein alter Hut. Doch auch Cremes, Lotionen und Co. müssen nicht in ein kurzlebiges Plastikgewand gehüllt werden. So zeigt beispielsweise die Organic 3.0 Serie von SPEICK, dass es auch anders geht: die Verpackung aus Polyethylen basiert ebenfalls auf einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Zuckerrohr, und ist komplett kreislauffähig. Wie komplex das Thema umweltfreundlicher Kosmetik-Verpackungen ist, erfahrt ihr ausführlich in diesem Blogbeitrag.

Strategie Nr. 3: Auf Klassiker der Körperpflege setzen

Klassiker der Körperpflege? Na, damit kann natürlich nur Seife gemeint sein! Seife ist aus Zero Waste Sicht so ein tolles Produkt: abgesehen vom Umkarton aus FSC-zertifiziertem Karton kommen die SPEICK-Seifen ohne jegliche Verpackung aus und bereichern so jedes plastikfreie Badezimmer. Seife ist außerdem äußerst ergiebig in der Anwendung und verbraucht sich so sehr langsam im Vergleich zu Duschgel und Co., so dass sie nicht so schnell nachgekauft werden muss. Außerdem lässt sie sich vielseitig anwenden – zum Duschen, Baden, Händewaschen, … (und sogar als Weihnachtsdeko).

Strategie Nr. 4: Multitalente nutzen

Wo wir gerade bei vielseitig anwendbaren Produkten sind: Multitalente, wie Jenny, Julia und ich sie euch bereits vorgestellt haben, sind auch eine gute Möglichkeit, um Abfall im Bad zu reduzieren. Wenn eine Creme gleichzeitig als Gesichtsmaske angewendet werden kann, das Körperöl sich auch als Zusatz für ein Fußbad eignet oder das Serum sich als Geheimtipp für die Handpflege entpuppt, können die Kosmetikbestände im Badezimmer gering gehalten werden. Das spart Platz und Müll (und schon nebenbei bemerkt auch den Geldbeutel).

Strategie Nr. 5: Mit Köpfchen online kaufen

Online-Shopping und Zero Waste – ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Sicher, beim Online-Kauf von Kosmetik fällt auf jeden Fall Müll in Form von Versandkartons, Füllmaterial, ggf. beiliegender Rechnung etc. an. Deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, den Kopf dabei einmal mehr einzuschalten, während der Warenkorb virtuell gefüllt wird. Eine Bestellung auslösen, nur um ein einzelnes Exemplar eines Lippenbalsams zu erhalten? Eher keine so gute Idee. Da lohnt es sich doch eher, Dinge des täglichen Bedarfs als Bündel zu bestellen, damit Nutzen und umweltrelevanter Aufwand halbwegs in einer akzeptablen Relation zueinander stehen. Auch eine Maßnahme: Online-Shops nutzen, die auf umweltfreundliches Verpackungsmaterial Wert legen. Im Interview haben Jana und Alexander, die Inhaber von Speickshop.de, euch verraten, wie sie das managen: der Versand der Produkte erfolgt durch DHL GoGreen, das Füllmaterial für die Kartons besteht aus Maisstärke und selbst das Klebeband haftet dank umweltfreundlichem Kleber aus Kartoffelstärke. So shoppt es sich auch online ein kleines bisschen „grüner“.

Welche weiteren Maßnahmen ergreift ihr, um Müll und Plastik im Badezimmer zu reduzieren?

Bis bald,

Eure Ida

Layering mit Speick Naturkosmetik

Layering vs. All in One: Zwei gegensätzliche Pflege-Trends

Aus Korea schwappt gerade der Hautpflege-Trend Layering nach Europa. Layering bedeutet, dass auf der Gesichtshaut eine ganze Reihe an Produkten übereinander geschichtet werden – im Original sind es oft bis zu 10 Schichten. Zugleich ist auch ein Gegentrend zu dieser aufwändigen Gesichtspflege spürbar und kommt mit einem eher minimalistischen Ansatz daher: Hierfür werden nur wenige Produkte gebraucht, die jedoch multifunktional sind. In Deutschland dürfte dieser zweite Trend deutlich realistischer sein, denn die meisten Frauen verwenden hier – nach meiner Einschätzung – nicht mehr als zwei oder drei Gesichtspflege-Produkte. Aber gucken wir uns die Vor- und Nachteile der beiden unterschiedlichen Pflege-Routinen doch mal genauer an!

Layering mit Speick Naturkosmetik

Layering: Individuelle und flexible Hautpflege

Aufwändige Hautpflege ist in Asien kein Hobby, sondern gehört einfach dazu – so wie bei uns das Zähneputzen. Dafür wird zunächst die Haut sorgfältig gereinigt, das Prinzip der doppelten Reinigung habe ich ja erst kürzlich hier auf dem Blog vorgestellt: Damit werden wasser- und fettlöslicher Schmutz mit zwei Produkten von der Haut genommen. Von Speick eignen sich hierfür z.B. das Thermal Sensitiv Mizellenwasser und die Thermal Sensitiv Sanfte Reinigungsmilch, die ohne Tenside auskommt. Im dritten Schritt wird dann die Haut mit einem Gesichtswasser befeuchtet: Das klärende Tonic Thermal Sensitiv enthält mineralreiches Thermalwasser, antioxidativen Algenextrakt oder hydratisierendes Glycerin (es ist ein Liebling von Ida, die es hier auf dem Blog schon genauer beschrieben hat).

Das Auftragen eines Serums bildet dann den vierten Schritt, bei Speick Naturkosmetik kann man hier zwischen dem feuchtigkeitsspendenden Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum oder dem Natural Intensivpflege-Serum mit zellaktivierendem Q10 wählen. In Asien finden noch zusätzliche Masken oder Ampullen an dieser Stelle ihren Weg in die Gesichtspflege-Routine. Darüber kommt dann als letzter Schritt eine schützende Creme (und dazu meist noch eine Sonnencreme). Auch Speick bietet hier eine Auswahl an pflegenden Tages- und regulierenden Nachtcremes, die leichter oder auch reichhaltiger sind – je nach Hautbedürfnis. Zum Serum mit Q10 passt z.B. die Intensivpflege Creme Medium, die ebenfalls den Wirkstoff Q10 enthält und die Haut vor freien Radikalen schützt.

Damit wären wir schon beim größten Vorteil dieser vielschichtigen Routine: Je nach aktuellem Hautzustand kann man die Pflege flexibel individuell anpassen. Ist die Haut gerade besonders feuchtigkeitsarm, verwendet man zusätzlich ein hydratisierendes Serum. Braucht die Haut z.B. im Winter mehr Schutz, greift man (statt zur leichten) zur reichhaltigen Creme. Trägt man besonders viel Makeup, reinigt man lieber doppelt.

Ob man die Haut mit den vielen Produkten denn nicht überpflegen würde, ist eine der mir am häufig gestelltesten Fragen. Wichtig ist beim Layering, dass man von allen Produkten wirklich nur eine ganz kleine Menge pro Schicht verwendet. Gerade bei empfindlicher Haut sollte man wegen der Vielzahl an unterschiedlichen Wirkstoffen genau beobachten, was der Haut gut tut. Ich persönlich mag das vielschichtige Ritual im Bad, weil es nicht nur eine maßgeschneiderte Pflege für meine Haut, sondern im Tagesablauf auch ein entspannender Moment nur mit mir selbst ist.

Minimal Pflege Speick Naturkosmetik

All in One: Die schnelle Variante der Hautpflege

In gerade mal zwei Minuten ist diese Gesichtspflege schon wieder vorbei: Einfach zuerst das Gesicht reinigen, mit lauwarmem Wasser abspülen, abtrocknen und dann eine Creme auftragen. Fertig! Beliebt sind dafür Reiniger in Schaumform, die sich luftig und unfettig auf der Haut anfühlen. Der Reinigungsschaum von Speick Natural ist genau das: Leicht lässt sich der Schaum auf der Haut verteilen, milde Tenside reinigen die Haut gründlich. Multifunktional ist die Getönte Tagescreme von Speick Thermal Sensitiv, die es in den Farben Beige Hell und Beige Dunkel gibt. Sie schützt und pflegt nicht nur die Haut, sondern gleicht den Teint wie eine leichte Foundation aus.

Der Vorteil dieser Kurz-Version der Gesichtspflege liegt auf der Hand: Sie ist zeitsparend und erfordert keine tägliche individuelle Justierung! Empfindliche Haut wird außerdem nicht zu vielen unterschiedlichen Inhaltsstoffen ausgesetzt. Wer jedoch besonders pflegebedürftige Haut (z.B. sehr trockene oder feuchtigkeitsarme Haut) hat, dem wird diese relativ unspezielle Hautpflege nicht ausreichen.

Der goldene Mittelweg liegt wahrscheinlich zwischen den beiden Routinen… Was meint ihr? Habt ihr euch schon mal an Serum &Co gewagt?

Eure Julia

 

 

Minimalismus im Badezimmer

Aschermittwoch bzw. die gesamte Fastenzeit ist für viele Menschen – unabhängig von religiösen Motiven –  ein Zeitraum welcher, vergleichbar mit Neujahrsvorsätzen, speziell interpretiert und genutzt wird. Das große Thema ist hier natürlich das Fasten, sprich auf etwas verzichten.

Biblischer Hintergrund für die Festsetzung der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte ist das ebenfalls 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste.

Beim Erstellen unseres Redaktionsplans haben wir das Thema aufgegriffen, weil es sich, gerade im Hinblick auf unsere konsumfokussierte Gegenwartskultur, auch so interpretieren lässt: Verzicht als Zugewinn – und zwar von Zeit, Zufriedenheit, Zwischenmenschlichkeit und Zauber. Gepaart mit der Zuversicht, dass weniger manchmal viel mehr ist.

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Minimalismus bezeichnet populärwissenschaftlich, nach Einstiegsrecherche bei der bekannten freien Enzyklopädie „einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“

Und dabei ist Verzicht in unseren übersättigten Breiten angesagt wie nie zuvor. Höchst relevant sind Verhaltensänderungen als Umweltschutz-Maßnahme, insbesondere in Sachen CO2-Fußabruck-Verringerung und Ressourcenschonung. Es gibt sie also doch, die Menschen, die Verantwortung übernehmen. Anderen geht es eher um die persönliche Befreiung von zuviel unnötigem Ballast im Leben. Umso schöner, wenn beide Ziele Hand in Hand miteinander gehen.

Diese Gedanken sollen nicht mehr, aber auch nicht weniger sein als Anregung für Euch. Anregung, Euch Eure eigenen Gedanken zu machen und sie gern hier zu teilen.

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Minimalismus in Bezug auf Kosmetik-Produkte hat unterschiedliche Facetten. Es geht zum einen generell darum, weniger Produkte zu verwenden und Überflüssiges wegzulassen. Zum anderen geht es um nachhaltigere Produkt-Alternativen und natürlich auch um Produkte, die sich über ihre minimalistische Formulierung geradezu auszeichnen. Hierüber hat Julia bereits vor einigen Monaten ausführlich berichtet. Den spannenden Beitrag empfehle ich Euch noch einmal ganz besonders.

Und vielleicht ganz pragmatisch: Braucht es wirklich Nagellack Nummer 500 in lilablassblau-schattiert um schön und glücklich zu sein? Braucht es zehn gleichzeitig geöffnete Shampoos oder Lippenpflege in zig unterschiedlichen Varianten? No way! Das gilt zumindest für mich.

Spannend finde ich immer wieder – wenn ich unterwegs auf Reisen bin – zu erleben, welche Basics es mir wirklich wert sind, im Trekkingrucksack mitzuschleppen. Unterm Strich bleibt sehr wenig übrig. Aber alles natürlich Speick-Produkte 😉 Was sonst!?!

Wie geht’s Euch damit?

Eure Anke

 

Im Trend: Fünf minimalistische Produkte von Speick

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Ich habe den Eindruck, dass Minimalismus gerade in aller Munde ist! Mir ist der Begriff zum ersten Mal um das Jahr 2000 herum untergekommen: Ich lebte damals in Köln und damit in der Hochburg des Minimal Techno, einer Musikrichtung mit reduzierten und repetitiven Arrangements. Auch in der Kunst und Architektur bedeutet Minimalismus die Besinnung auf Grundstrukturen, einfache Formensprache und den Verzicht auf Dekorationselemente.

Minimalismus als Lebensstil

Wenn man Minimalismus als Lebensstil begreift, dann ist damit etwas ganz ähnliches gemeint: Es geht um ein einfacheres Leben und die Konzentration auf die wirklich wichtigen Bedürfnisse im Leben – und nicht um die neueste materielle Errungenschaft. Damit geht natürlich auch eine kritische Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft einher. Mit dem Thema Nachhaltigkeit ist der Minimalismus deshalb ebenfalls eng verknüpft: Wer wenig verbraucht und mehr miteinander teilt, schont auch die Umwelt, nicht nur den Geldbeutel.

Nun gibt es aber keine allgemein anerkannte Definition eines minimalistischen Lebensstils. Eine ganze Reihe an Minimalismus-Blogs zeugen davon, dass es viele Wege gibt: Einige entrümpeln ihren Kleiderschrank und bilden Capsule Wardrobes aus, andere benötigen keine Möbel und kein Auto mehr. Ich selbst bin in einiger Hinsicht durchaus minimalistisch unterwegs (z.B. was Kleidung oder Technik angeht), in anderen Bereichen schaffe ich das wiederum nicht (z.B. Kosmetik, nun, ist quasi meine Berufskrankheit 😉 ).

Minimalismus in der Kosmetik

Spannend finde ich, dass der Trend zum Minimalismus auch in der Kosmetik ablesbar ist, denn dort spiegeln sich gesellschaftliche Veränderungen ja ebenfalls wider. In einer – gefühlt – immer unüberschaubareren Welt bietet minimalistische Kosmetik vielleicht auch ein bisschen das Gefühl von Kontrolle, zumindest in diesem Bereich. Müsste ich meine Beauty-Routine auf nur drei Produkte reduzieren, so wären das Seife, Öl und ein Deodorant. Wenn ich diese drei Sachen multifunktional einsetze, kann ich mich damit tatsächlich komplett reinigen und pflegen.

Minimalismus in Kosmetikprodukten kann aber auch bedeuten, dass die Inhaltsstoffe innerhalb eines Produkts reduziert werden und die INCI-Deklaration dadurch schön kompakt ausfällt – ein großer Vorteil für Allergiker! Eine bekannte konventionelle Highend-Marke macht das mit einem neuen Produkt gerade vor: Darin finden sich gerade mal 10 Inhaltsstoffe.

Was muss also in einer Creme enthalten sein, in der nur das drin ist, was für die Formulierung absolut nötig und unverzichtbar ist? In einer Emulsion wären das Wasser und Öl sowie ein Emulgator, der beide Elemente verbindet. Allerdings wäre eine solche Creme nicht besonders attraktiv, denn es würden die pflegenden Zusätze und pflanzlichen Extrakte oder Wirkstoffe fehlen.

Fünf Naturkosmetik-Minimalisten von Speick

♦ Ganz ähnlich sieht es mit Seife aus: Für die Herstellung einer Seife benötigt man Wasser, Öle und Lauge. Bei Speick wird noch eine aus verschiedenen pflanzlichen Wachsen bestehende Rückfettungscreme dazugegeben. So wirkt die Seife nicht nur reinigend, sondern auch pflegend. Von der Formulierung her ist die Speick-Seife also nicht mehr ganz minimalistisch – wenn man jedoch die reduzierte Verpackung aus Pappe betrachtet, dann ist sie es doch! Und deswegen zählt der schön frisch und nach Zitrusfrüchten duftende Bionatur Carpe Diem Soap Bar mit dem feinen Schaum eindeutig zu meinen minimalistischen Favoriten von Speick!

♦ Ein weiteres minimalistisches Produkt ist das Duschgel Organic 3.0 von Speick. Auf die reduzierte und ökologisch nachhaltige Verpackung ist Gudrun in diesem Post schon ausführlich eingegangen. Aber auch die Rezeptur des Duschgels ist nach einem minimalistischen Konzept aufgebaut: Insgesamt komme ich gerade mal auf sagenhafte  fünf Rohstoffe (müssen mit neun INCI-Bestandteilen in der Pflicht-Deklaration angegeben werden). Die Basis bilden neben Wasser zwei milde, hochwertige und biologisch leicht abbaubare Aminosäuretenside. Ein Hoch auf dieses nach Orange duftende minimalistische Paradestück von Speick!

♦ Dass Öle per se minimalistisch sind, habe ich oben schon bei meiner reduzierten Beauty-Routine angesprochen. Das Aktiv Körperöl von Speick Natural basiert auf pflanzlichen Ölen wie Sojaöl und Jojobaöl, dazu kommt der Speick-Extrakt und ein – laut Speick-Labor – besonders niedriger Anteil an Parfüm – weshalb das Körperöl so gut verträglich ist. Für meine Nase ist der typische und beruhigende Speickduft glücklicherweise trotzdem gut wahrnehmbar.

♦ Apropos Duft: Das Eau de Cologne von Speick Natural gehört natürlich ebenfalls zu den minimalistisch formulierten Produkten und setzt sich aus Alkohol, ein wenig Wasser und natürlich Parfüm zusammen. Ida hat in diesem Blogpost erst neulich von dem herrlich und frisch krautig duftenden Eau de Cologne mit Lavandin-, Orange- und Sandelholznoten geschwärmt! Die Herren können alternativ die Men Active After Shave Lotion von Speick probieren.

♦ Ein tolles und vielseitig einsetzbares Basisprodukt ist für mich auch die Aktiv Lippenpflege von Speick Natural. Der knallrote Pflegestift ist wasserlos und enthält Sonnenblumenöl, Bienenwachs und Sheabutter. Dazu kommt der Speick-Extrakt, etwas Vanille, essentielle Fettsäuren, Duft und Vitamin E für die Extrapflege. Für eine Lippenpflege ist das immer noch übersichtlich – vor allem wenn man bedenkt, dass sich der Stick nicht nur für die Lippen, sondern auch für Nagelhaut & Co multifunktional verwenden lässt. Lest doch in Jennys Blogpost nach, was sie alles damit macht!

Was sind eure minimalistischen Beauty-Favoriten? Und seid ihr eher minimalistisch oder üppig in Sachen Kosmetik unterwegs?

Eure Julia