Pollen-Alarm: Tipps für die Heuschnupfenzeit

So schön das Frühjahr auch ist: Mit ihm beginnt auch die Leidenszeit vieler Allergiker. Denn wenn die Natur neu erwacht, fliegen fröhlich Pollen durch die Luft und machen uns das Leben schwer. Tränende, juckende Augen, Niesattacken und laufende Nase gehören jetzt wieder für viele zum Alltag. Nachdem ich selbst lange Zeit im Frühling bei Haselnuss- und Birkenpollen bis spät ins Jahr hinein bei blühenden Gräsern betroffen war, verrate ich Euch ein paar Tricks, die wirklich gut helfen und noch dazu rein natürlich sind.

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Naturschauspiel mit Nebenwirkungen: Pollenalarm (Foto: pixabay)

Ich erinnere mich noch gut, wie ich beinahe durchgängig von März bis August gelitten habe. Ja, gelitten trifft es wirklich, wenn Augen und Atemwege nicht nur bei Freiluft-Kontakt kapitulieren, sondern selbst in geschlossenen Räumen nicht wirklich zur Ruhe kommen. Und das noch dazu als absolut naturverbundener Mensch… Um ein Anti-Allergikum aus der Apotheke bin ich damals nicht wirklich herum gekommen. Allerdings waren es darüber hinaus auch Kleinigkeiten, die wirklich Wirkung gezeigt haben…

Aber was passiert eigentlich, wenn einen der Pollenflug plötzlich juckt?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem unverhältnismäßig stark auf eigentlich harmlose Umweltstoffe (Antigene). Vom Körper als fremd erkannt, rufen sie eine Immunantwort hervor. Wir reagieren fortan sensibel auf die bislang unproblematischen Antigene, die für uns zu allergieauslösenden Stoffen geworden sind. Kommt der Körper fortan mit diesen in Kontakt, schüttet unser Immunsystems das Hormon Histamin aus und verursacht Krankheitssymptome.

Out of sight: weg mit den Pollen!

Eine gute Methode zur Linderung ist es, allergieauslösenden Stoffen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Da Pollen allerdings über die Atemwege aufgenommen werden, gestaltet sich das meist schwierig: Sie sind in der Luft verteilt und häufig so winzig, dass sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind…Was also tun? Der beste Moment zum Lüften ist immer nach einem heftigen Regenguss, wenn alle Pollen regelrecht weg gespült wurden – da ist die Luft ohnehin mit diesem unverwechselbaren Duft erfüllt, herrlich! Besonders das Schlafzimmer sollte darüber hinaus eine möglichst pollenfreie Zone sein, um nachts zur Ruhe kommen zu können. An die Fenster gehören daher Pollenschutzgitter.

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Ein Regenguss schafft Erleichterung bei Heuschnupfen. (Foto: pixabay)

Putzen und Reinigen – Konsequenz für Haus, Haut und Haar

Trotzdem gelangen die kleinen lästigen Teilchen natürlich unweigerlich ins Haus. Boden und Möbel sollten regemäßig mit einem feuchten Lappen gewischt werden. Besonders abzuraten ist von Ventilatoren – die wirbeln nämlich Hausstaub und Pollen auf…

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Für die tägliche (Anti-Pollen-)Haarwäsche: Das Natural Aktiv Shampoo von Speick.

Auch wenn die frische Frühlingsluft noch so verlockend ist, solltet Ihr bei Heuschnupfen Eure Wäsche niemals draußen trocknen. Und auch Kleidung, die Ihr im Freien getragen habt, sollte vor allem nicht im Schlafzimmer landen. Lieber in einem anderen Raum umziehen. Nicht zu vergessen Haut und Haare als Pollenfänger:  Beim Duschen und einer täglichen, gründlichen Haarwäsche befreit Ihr sie von Blütenstaub. Hier setze ich auf das Speick Natural Aktiv Shampoo Glanz & Volumen, das sich auch für häufiges Waschen eignet.

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Wohltuend für die Augenpartie: Sanfte, befreiende Reinigung mit dem Mizellenwasser und kühlende Pflege mit dem Hyaluron Serum.

Mein absoluter Favorit bei juckenden Augen: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser. Damit kann man nämlich nicht nur abends, sondern auch zwischendurch sanft Schmutz und Pollen entfernen. Zur anschließenden Pflege der empfindlichen Partie ist das kühlende Speick Thermal Hyaluron Serum mit beruhigender Aloe Vera sehr angenehm.

Allergie adé!

Zum Glück hat sich meine Allergie-Anfälligkeit über die Jahre deutlich reduziert. Seitdem ich im Heu bei unseren Pferden täglich Kontakt mit getrockneten Gräsern habe, wurden die Niesattacken zunächst schlimmer, haben sich nun aber komplett verflüchtigt. Erstaunlicherweise reagiere ich auch kaum noch auf die Pollen der Bäume.

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Desensibilisierung mit Hilfe der Natur: Honig vom regionalen Imker kann helfen (Foto: pixabay)

Ich denke, was hier stattgefunden hat, ähnelt der Desensibilisierung mit Honig: Darin sind von Natur aus Pollen von regionalen Pflanzen und Bäumen enthalten. Bei der regelmäßigen Aufnahme findet immer auch ein Kontakt mit den Antigenen statt. Die  Pollenaufnahme durch den Verzehr des Honigs (am bestem vom Imker aus der unmittelbaren Nähe) gewöhnt den Körper nach und nach an den Umgang damit. Vielleicht hilft das ja auch bei Euch?!

Wenn die Belastung an manchen Tagen wirklich hoch ist, komme ich heute mit den kleinen beschriebenen Tricks gegen Pollen und ohne Anti-Histamin- Tabletten prima zurecht. Ein wirklicher Gewinn an Lebensqualität.

Eure Jenny

Die neue Black Soap made by Speick

Endlich erobert das „kleine Schwarze“ auch die Badezimmer! Die Rede ist dabei nicht von einem stylischen Kimono oder einem anderen Fashion It-Piece, sondern von einem schwarzen Seifenstück – der neuen Black Soap made by Speick. Die nutzt nämlich die Trendzutat Aktivkohle in Kombination mit echter Seifensieder-Tradition. Ihre Mission: porentiefe Reinheit. Wie genau sie das schafft, hat mir Laborleitung Susanne Gans im Interview verraten und auch gleich noch mit ein paar Vorurteilen aufgeräumt.

Aktivkohle kommt schon seit geraumer Zeit für Reinigungsprozesse zum Einsatz. Ob im Labor, in der Medizin oder zur Behandlung von (Trink)Wasser und Lebensmitteln.  Auch die Beauty-Szene hat den gut verträglichen Rohstoff nun für sich entdeckt. Für porentiefe Sauberkeit!

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Mehr als nur ein Trend-Teil: Die Black Soap made by Speick.

Schwarze Reinigungsprodukte versprechen eine besonders reine Haut – was steckt dahinter?

„Bei Versuchen hat man festgestellt, dass die Reinigungskraft, zum Beispiel von Seife, mit der schwarzen Zutat noch unterstützt wird, da Aktivkohle auf Grund der großen Oberfläche Toxine binden kann. Wir haben viele Jahre Aktivkohle zur Sterilfiltration verwendet. So können z.B. Aknebakterien entfernt werden.“

Was ist anders als bei der Verwendung von Tensiden?

„Tenside reinigen auf Grund ihrer Struktur (wasserfreundlicher Kopf und fettliebender Schwanz), weil sie kugelförmige Mizellen bilden (Wasserkopf außen zum Wasser und Fettschwänzchen zum fettigen Schmutz innen) und dabei den Schmutz im Inneren der Mizelle einschließen. Aktivkohle hat eine extrem große Oberfläche und kann kleinste Teilchen festhalten. Im Falle unserer Seife auch Bakterien und Geruchsmoleküle.“

Im Grunde hat Aktivkohle ja eine schwammartige Oberfläche in der sie z.B. Schmutz binden soll. Wie funktioniert es, dass die Kohle erst auf dem Gesicht ihre Wirkung entfaltet und  nicht schon mit anderen Stoffen (aus der Rezeptur) gesättigt ist? Denn dann könnte sie auf der Haut gar keine Wirkung mehr haben – wie ein voller Schwamm, der kein Wasser mehr aufnimmt.

„Auch wenn sie so aussieht: Aktivkohle funktioniert nicht wie ein Schwamm. Sie kann im Prinzip nichts aufsaugen. Aktivkohle kann dafür kleinste Teilchen herausfiltern indem sie diese an der Oberfläche fest hält. Je größer die Oberfläche desto größer das Bindevermögen. Durch diesen Effekt konnten wir unser Reinstwasser noch von Bakterien befreien.“

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Rein, reiner, Aktivkohle…

Um Schmutz, Fette und Toxine zu adsorbieren, müsste der Reinigungsprozess theoretisch (wie bei der Filtration im Labor) doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Welche Anwendungsdauer macht Sinn?

„Man kann die Seife wie gewohnt verwenden. Im Zuge der Waschung wird von der Seife der Schmutz gebunden und sobald die Aktivkohle Moleküle oder Bakterien erwischt, werden auch diese gebunden. Also arbeiten Seife und Aktivkohle Hand in Hand, ohne Wartezeiten.“

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Aktivkohle: Ein Rohstoff mit poröser Oberfläche, der die Black Soap veredelt.

Ihre poröse Oberfläche erhält Aktivkohle durch die Behandlung mit Gas. Bringt das Nachteile mit sich bzw. gibt es Unterschiede bei den Kohle-Sorten?

„Die Herstellung spielt eine entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass Schadstoffe wie PAK’s nicht entstehen können. Die Funktion der Aktivkohle selbst hängt nicht von dem Ausgangsmaterial ab.“

Hintergrund-Info: PAK

Habt Ihr von PAK’s schonmal gehört? Die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen mit einem großen Variantenreichtum. Es handelt sich überwiegend um neutrale Feststoffe. PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl, aber auch in Gegrilltem und Gebratenem können sie stecken. Sie entstehen unter bestimmten Voraussetzungen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material. Und sie haben es in sich…

Susanne, die Kohle entsteht ja grundsätzlich durch Verbrennung von Holz oder ähnlichen Materialien. Während der Verbrennung können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft PAK’s größtenteils als krebserregend ein, außerdem können sie zu Entzündungen oder Schäden an den Schleimhäuten führen.

„Es kommt darauf an wie die Aktivkohle hergestellt wird. Bei der Entstehung von PAK’s spielen die Temperaturen, die extrem hoch sein müssen, und der Sauerstoffgehalt bei der Verbrennung eine Rolle. Die von uns verwendete Aktivkohle ist schadstofffrei.“

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Reinheit im dunklen Gewand: Die Black Soap made by Speick.

Vielen Dank, liebe Susanne! Die „kleine Schwarze“ von Speick hat offenbar keine dunklen Geheimnisse. Vielmehr steht die neue Black Soap für Reinheit und Frische. Sie eignet sich besonders für fettige, unreine Haut, ist aber auch für alle anderen Hauttypen eine Versuchung. Besonders toll ist ihr feiner Duft nach Lavendel und Rosmarin – und natürlich die traditionelle Rezeptur mit RSPO zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl…

Also lasst Euch nicht von ihrer Farbe täuschen und probiert diese Neuheit unbedingt aus!

Eure Jenny

 

 

Multifunktional: Das Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv

Als ich im April zusammen mit den anderen Bloggerinnen des Speick-Blogs zu Gast bei Speick in Leinfelden-Echterdingen war, war für mich klar: Im Speick-Shop vor Ort muss ich unbedingt meinen Vorrat an Mizellenwasser aufstocken – denn es gehört definitiv zu meinen Lieblingsprodukten von Speick!

Was Mizellen genau sind, das könnt ihr hier auf dem Blog in diesem Post nachlesen. Hier wird es heute um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses multifunktionalen Wunderwassers gehen, das bei mir von morgens bis abends zum Einsatz kommt.

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Zum Abnehmen des Augen-Makeups

Zuerst die klassische Anwendung: Mizellenwasser wurde für die schonende Reinigung des Gesichts erfunden. Oft greife ich zum Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv, um abends mein Augen-Makeup abzunehmen – als ersten Schritt der Reinigung. Ich gebe dafür einfach ein bisschen davon auf einen Wattepad und streiche damit sanft über meine Lider oder über das Gesicht. Da kein Alkohol in dem Mizellenwasser enthalten ist, brennt es nicht in den Augen und löst meine Wimperntusche reibungslos (im buchstäblichen Sinn!). Danach reinige ich mit einer Gesichtsmilch nach, die ich dann mit lauwarmem Wasser abspüle.

Für die Nachreinigung

Eine andere Möglichkeit ist es, das Mizellenwasser als Abschluss der abendlichen Reinigung zu verwenden. Nach dem Abspülen der Reinigungsmilch oder des Reinigungsschaums geht man mit einem mit Mizellenwasser getränkten Wattepad nochmals über das Gesicht. So werden letzte Rückstände des Makeups gelöst und die Haut gleichzeitig gepflegt.

Als Gesichtswasser

Stichwort Pflege: In Korea sind befeuchtende Gesichtswasser sehr beliebt. Wenn man sich die Rezeptur des Mizellenwassers von Speick Thermal Sensitiv näher ansieht, dann entdeckt man sofort die Ähnlichkeit mit einem solchen hautpflegenden Gesichtswasser ohne Alkohol. Gerade wenn eure Haut viel Feuchtigkeit benötigt, wird sie von diesem sanften Gesichtswasser profitieren: Aloe Vera, Glycerin, eine Braunalge und der Zuckerrübenextrakt sorgen effektiv für Feuchtigkeit in der Haut. Einfach nach der Reinigung und vor einer Creme bzw. einem Öl auftragen.

Reinigen ohne Wasser

In Frankreich sind Mizellenwasser deswegen so beliebt, weil man sie unbedingt nicht mit Wasser abspülen muss. Gerade im Backstage-Bereich von Modeschauen, wo Visagisten oft keinen Zugang zu Wasser haben, hat sich Mizellenwasser zum Abschminken bewährt. Falls ihr also mal unterwegs seid und kein Wasser habt – kein Problem, das Abschminken und die Reinigung gelingen damit auch ohne Nachspülen mit Wasser!

Leichte Feuchtigkeitspflege

In Korea ist die „7 Skin Method“ beliebt – damit ist gemeint, dass man mehrere (bis zu sieben) Schichten eines hydratisierenden Gesichtswassers schrittweise sanft in die Haut presst. Die Haut ist danach so gut durchfeuchtet, dass ich in der Nacht kaum mehr eine weitere Pflege benötige. Funktioniert auch schon mit 2 Schichten! Neben befeuchtenden Inhaltsstoffen wirken im Speick Mizellenwasser der Schilfrohrextrakt und ein chinesischer Heilpilz entzündungshemmend und antioxidativ.

Am Morgen

Ein schneller Tipp zum Schluss: Auch morgens ist das Mizellenwasser bereits in Hochform. Einfach mit einem mit Mizellenwasser getränkten Wattepad über das Gesicht gehen – und schon ist die Haut von den Hautausscheidungen der Nacht befreit.

So, jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem multifunktionalen Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv – probiert es unbedingt mal aus!

Eure Julia

Schön im Schlaf – oder „Dornröschens Geheimnisse“

Mein Beauty-Vorsatz Nummer 1 in 2018: So viel Schlaf wie möglich! Fakt ist einfach, dass ich mich entspannter und ausgeruhter fühle, wenn ich 8 Stunden (oder mehr) Schlaf bekomme und sich das auch bei meiner Haut bemerkbar macht. Das selige Schlummern bringt meinen Teint zum Strahlen und hält ihn sogar länger jung – wenn ich mich an ein paar Regeln halte. Hier kommen „Dornröschens Geheimnisse“.

Holistic Silk Schlafmaske najoba.de

Ideal: Schlafen in völliger Dunkelheit, z.B. mit einer duftenden Lavendel-Schlafmaske von Holistic Silk (über najoba.de)

Körper und Geist brauchen Erholung. Das wusste bereits Aristoteles. Die regenerative Kraft des Schlafes wurde bis heute in unzähligen wissenschaftlichen Studien belegt. Einen direkten Zusammenhang von Schlummern und Schönheit hat man hingegen weniger erforscht. Geschwollene, rote Augen, blasse Haut, dunkle Schatten und irgendwie verknitterte Haut lassen uns aber weder ausgeschlafen, noch attraktiv erscheinen. Wie viele Beweise braucht man also? Und überhaupt liegen diese doch auf der Hand…

Was passiert eigentlich nachts mit meiner Haut?

Tagsüber ist unser Teint ein echter Super Hero: Er bekämpft freie Radikale, Stress und UV-Strahlen. Nachts legt er sein Helden-Cape ab und schaltet in den Reparatur-Modus – die Haut regeneriert sich, die Zellteilung erhöht sich auf das 8-fache. Kommt unser Körper aber nicht zur Ruhe macht sich das in unserem Hormon-Haushalt bemerkbar und die Repair-Prozesse werden unterbrochen. Dadurch werden weniger neue Hautzellen gebildet, die Hautdichte verringert sich und es entstehen Falten. Bei chronischem Schlafmangel verschlechtert sich sogar die Hautbarriere und der Teint wird angreifbarer für äußere Einflüsse.

Das heißt nicht, dass wir täglich vor 21 Uhr in die Federn müssen. Viel mehr kommt es auf eine gesunde Routine an, die wir nach Möglichkeit auch am Wochenende beibehalten sollten: Es spielt keine Rolle, wann wir einschlafen, solange wir unseren regelmäßigen Rhythmus finden und unsere persönliche Wohlfühl-Dauer einhalten.

Eine durchfeierte Nacht oder ein Mitternachts-Krimi sind Ausnahmen, mit denen wir und auch unsere Haut durchaus umgehen können. Mit der passenden Pflege können wir sie dabei unterstützen.

Unverzichtbar: Gesichtsreinigung

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Egal wie spät es auch ist: Abschminken muss sein! Denn Foundation und Lippenstift hinterlassen nicht nur lästige Spuren auf dem Kopfkissen, sie verstopfen auch unsere Poren und hindern die Haut bei der Regeneration. Irritationen, Unreinheiten, Rötungen und Fältchen sind vorprogrammiert. Über Nacht kann Augen-Make-up sogar Entzündungen und abgebrochene Wimpern zur Folge haben. Also nichts wie runter damit! Zum Beispiel mit sanfter Reinigungsmilch, erfrischendem Schaum oder – meinem absoluten Favorite – praktischem Mizellenwasser, das mit einem Wisch, ganz ohne nachspülen, gründlich von Rückständen befreit. (Zum Thema Mizellentechnologie haben wir bereits ausführlich berichtet)

Pflege für Dornröschen

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Da unser Teint über Nacht die Talgproduktion zurück fährt, ist eine reichhaltige Pflege ideal. Meine Wahl: Die Speick Natural Face Intensivpflegecreme rich. Für mich in den Wintermonaten die perfekte Lipidpflege – im Sommer verwende ich stattdessen die Medium-Variante. Davor können wir die besondere Durchlässigkeit für Wirkstoffe in den Abendstunden ausnutzen und mit einem Serum die Repair-Prozesse zusätzlich in Schwung bringen. Derzeit kommt bei mir das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum zum Einsatz, das ich auch als Augenpflege verwende. Es spendet intensiv Feuchtigkeit, glättet und repariert mit Ectoin (Auch hierzu gibt es bereits einen Testbeitrag von Julia, Ida und mir – für alle, die gern mehr dazu lesen möchten)

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Gut ausgeruht, ist die Haut morgens schon beim ersten Blick in den Spiegel recht akzeptabel. Nach der erneuten Reinigung (denn nachts hat unser Teint über die Poren fleißig Schmutz abtransportiert), gibt ein Tonic den perfekten Frischekick bevor Serum und/oder Tagespflege zum Einsatz kommen.

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Fazit: Viel Schlaf ist nicht alles, sondern nur ein kleiner, nicht ganz unbedeutender Baustein unserer Beauty-Routine. Reinigung und Pflege ergänzen den „Schönheitsschlaf“ optimal. Neben gesunder Ernährung und Bewegung trägt das genüssliche Schlummern aber auch zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Und wer sich wohl fühlt und glücklich ist, ist bekanntermaßen auch am schönsten…

Eure Jenny

Karneval: Buntes Vergnügen?

Gerade sind wir mittendrin in der fünften Jahreszeit und nähern uns ihrem Höhepunkt. Neben den Kostümen sind im Karneval auch außergewöhnliche Make-ups gefragt und es geht in der Regel bunter zu, als im Alltag. Ich habe mir ein paar Gedanken zum Thema Faschingsschminke, natürlichen Alternativen sowie zur anschließenden Reinigung und Pflege der Haut gemacht – denn was häufig in den frechen Farben steckt, ist alles andere als Spaß.

Zugegeben: Ich persönlich bin kein großer Karnevalsfan. Und wenn ich mich doch einmal zum Kostümball überreden lasse, fällt mein Make-up – für Faschingsverhältnisse – noch eher dezent aus. Für meinen Elben-Look im letzten Jahr reichte also normale Foundation, Puder, tannengrüner Lidschatten und etwas Glimmer, um in Kombination mit Latex-Ohren ein glaubhaftes Kostüm zu zaubern.

Chemie im Tiegel

Wenn die Farbe im Gesicht etwas ausgefallener und kräftiger ausfallen soll, kommt man an Faschingsschminke beinahe nicht vorbei. Doch die bunten Töpfchen beherbergen häufig pure Chemie – und die gibt sich auch noch schwer zu erkennen… Farbstoffe verbergen sich in der INCI hinter verschlüsselten Buchstaben-Zahlen-Kombinationen wie CI 19140 oder E 124. Was dieser Code leider nicht verrät: Handelt es sich um natürliche oder synthetische Farbstoffe? Hier bieten nur bewährte Prüfzeichen wie das des BDIH die nötige Sicherheit.

Brillant leuchtende Nuancen mit hoher Deckkraft werden meist durch Zugabe von Azofarbstoffen erreicht. Und diese bergen ein großes Risiko wegen einer instabilen, chemischen Brücke zwischen den Farbmolekülen:  Wird diese aufgespalten, werden Azofarben in ihre Ausgangsstoffe, die aromatischen Amine, zurückverwandelt. Und das kann heftige Allergien auslösen.

Daneben verstecken sich oft noch allerlei weitere umstrittene Inhaltsstoffe in den Tiegeln… Wie Öko-Test im Februar 2016 festgestellt hat, war mehr als die Hälfte der Schminke im Test ungenügend: Vom verbotenen Konservierungsmittel Isobutylparaben über Blei, Nickel und Chrom bis hin zu schädlichen Kohlenwasserstoffen reicht die Palette der nachgewiesenen Schadstoffe.

Natürliche Farbgeber

Da es leider nur wenige Karnevalsfarben aus natürlichen Zutaten am Markt gibt, im Zweifelsfall einfach klassischen Bio-Make-up zweckentfremden: Das Gesicht nach der Reinigung mit einer leichten Feuchtigkeitspflege eincremen (z.B. mit der SPEICK Natural Face Intensivpflegecreme light oder dem SPEICK Natural Face Intensivpflege Serum). Mein Tipp: Um der anschließenden Farbe bessere Haftung zu bieten, dünn eine Eyeshadow Base (zum Beispiel von alverde) auftragen. Warum gerade Eyeshadow Base? Weil Lidschatten in kräftigen Farben sich sehr gut als Basis-Farbgeber für den Faschings-Look eignen. Bei uoga uoaga oder Angel Minerals (siehe Bilder) findet man beispielsweise ein breites Sortiment an Puder-Lidschatten, die man einfach mit dem Pinsel auftragen kann.

Eine intensivere Farbgebung erreicht man übrigens, wenn man sie mit einem feuchten Schwämmchen aufträgt. Für Details und Konturen kann man prima mit Kajalstiften arbeiten. Hier reicht die Palette von klassischem Schwarz über Grün- und Brauntöne bis zu hellen und dunklen Blau-Nuancen. Ich persönlich mag (auch im Alltag) am liebsten die von Dr.Hauschka, weil sie eine gute Haftung haben und nicht so leicht verwischen. Zum Fixieren noch mit einem leichten Puder darüber gehen.

Kehraus: Abschminken und Pflegen

Um die Farbe nach dem Faschingstreiben wieder schonend zu entfernen, empfehle ich das neue SPEICK Thermal Sensitiv Mizellenwasser (das hat Ida im Interview mit Lena aus dem SPEICK Labor übrigens gerade genau unter die Lupe genommen). Es reinigt sanft und mega gründlich, so dass die Maskierung schnell wieder entfernt ist. Einfach auf ein Wattepad geben und sanft über das Gesicht gehen. Insbesondere der Verzicht auf Alkohol und starkes Reiben, ist für die Haut eine wahre Wohltat. Selbst die Anwendung von Wasser ist danach eigentlich nicht nötig.

Wer dennoch das Bedürfnis hat, nach dem vielen Make-up noch einen Reinigungsschritt zu ergänzen, ist mit dem SPEICK Natural Face Reinigungsschaum bestens beraten.

Für die perfekte Pflege sorgt die SPEICK Natural Face Intensivpflege Creme Medium: Aloe Vera und Avocadoöl optimieren die hauteigene Hydro-Lipid Balance und bringen sie zurück ins Gleichgewicht. Und was fühlt sich besser an, als gesunde, gepflegte Haut ganz ohne Maske?

Eure Jenny

 

Entspannt abschalten – meine Abendroutine

Mir ist es wichtig, nicht nur einfach so flink wie möglich in die Federn zu kommen. Denn auf Kommando kann man weder richtig abschalten, noch einen erholsamen Schlaf finden. Und gerade in der Nacht erholt und regeneriert sich unser Körper – vor allem unsere Haut. Um also morgens wieder frisch auszusehen, ist mir meine Abendroutine und die passende Pflege für meine Haut sehr wichtig.
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Bevor ich ins Bad gehe, mache ich mir gerne eine Tasse Kräutertee. Während ich den Tee genieße, lasse ich den Tag noch einmal Revue passieren, hänge etwas meinen Gedanken nach oder höre entspannende Musik.

Bei meiner Abendpflege im Badezimmer hat das Abschminken und Reinigen meiner Haut einen sehr hohen Stellenwert, um morgens wieder mit einem rosigen Teint zu erwachen.

Zum Reinigen meiner Gesichtshaut verwende ich die „Sanfte Reinigungsmilch THERMAL sensitiv“. Die cremige Substanz lässt sich wunderbar auftragen, meine Haut wird schonend gereinigt, sie reguliert dabei meine Hautbalance und nährt sie gleichzeitig mit einer extra Portion Feuchtigkeit.  Nach dem Abwaschen der Milch mit klarem Wasser, fühlt sich meine Haut wunderbar geschmeidig an und spannt nicht.

Nun verwende ich das „Klärende Tonic THERMAL sensitiv“ mit Hilfe eines Wattepads. Das herrlich duftende Tonic klärt meine Haut noch etwas und verwöhnt sie mit hautberuhigenden Substanzen wie Bio-Hamamelis und Algen-Extrakten.

Beide Produkte ergänzen sich prima, sind glutenfrei, vegan und tragen das COSMOS-Siegel. Meine Haut sagt DANKE und schenkt mir immer wieder gerne einen rosigen und schönen Teint am Morgen.

Jetzt heißt es auch für mich: Lichter aus und hinein in die kuscheligen Federn. Süße Träume ich komme …!

Liebste Grüße

Eure Petra (wiesenglueck.blogspot.de)