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Ein Blick in die Vergangenheit: die Lindos Kamillen-Seife für Kinder

Als Jenny, Julia und ich im Frühjahr bei Speick zu Besuch waren, konnten wir nicht nur in Produktion, Labor und Lager hineinschnuppern, sondern haben auch allerhand rund um die Geschichte des Unternehmens erfahren. Ich wusste bis dahin beispielsweise nicht, dass es früher eine Kinder-Serie im Sortiment gab! Zu gern wollte ich einmal an einem der Produkte schnuppern, also habe ich mich online auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Und welchen besseren Anlass als das 90-Jährige Speick-Jubiläum könnte es geben, um mit euch eine kleine Zeitreise ins letzte Jahrhundert zu unternehmen und einen Blick auf einen Teil des damaligen Sortiments zu werfen?

Die fünfteilige Lindos Kamillen-Pflege-Serie

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Anfang der 1950er Jahre war es, als Walter Rau das Sortiment um fünf Produkte erweitert hat, die speziell für die Pflege von Babys und Kindern gedacht war. Seife, Puder, Creme, Öl und Bademilch bildeten die Lindos-Serie, die nach einem Ort auf der griechischen Insel Rhodos benannt worden ist, wie ihr ja auch im Porträt über Walter Rau schon erfahren konntet.

Im Mittelpunkt der Produkte steht als Inhaltsstoff die Echte Kamille – mit ihren entzündungshemmenden, antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften ist sie ein Klassiker der Babypflege. Bis in die 1990er Jahre hinein war die Lindos-Serie Teil des Speick-Sortiments. Der Markt für Babypflege war bereits zu dieser Zeit allerdings hart umkämpft, sodass die Produkte das Sortiment wieder verlassen mussten. Die Seife war dabei bei den Kunden besonders beliebt und wurde bis Ende der 1990er Jahre verkauft.

Die Lindos Kamillen-Seife

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Die Echte Kamille ziert die Verpackung der Lindos-Seife. Spannend finde ich die blaue Farbe des Umkartons: ob das eine Anspielung auf das blaue ätherische Öl der Kamille ist?

lindos kamillen kinder seife

Die Seife selbst ist in feines Papier nochmal eingeschlagen – wenn ihr genau hinschaut, seht ihr darauf schon das damalige Speick-Logo, das das Design der Seifen im Wandel der Zeit über viele Jahrzehnte geziert hat.

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Einmal auspacken, bitte! So sieht die Seife ganz ohne Verpackung aus:

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Zart-gelb ist sie (in natura etwas dunkler als auf den Fotos) und präsentiert sich mit Lindos-Prägung. Noch hübscher finde ich allerdings die Rückseite, denn dort ist tatsächlich eine Kamillenpflanze eingeprägt:

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Und wie duftet die Seife nun? Tja, mein Exemplar hat schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel, da hat der Duft deutlich nachgelassen. Meine Nase empfindet den Duft als zart, unaufdringlich und einfach ein bisschen seifig-cremig. Ja, diesen Duft würde ich auf Baby- oder Kinderhaut sehr gern riechen! Ich habe mich übrigens bisher nicht getraut, meine Lindos-Seife tatsächlich zum Händewaschen oder zur Körperpflege zu nutzen, denn diese Rarität soll doch möglichst lange noch unversehrt bleiben.

Auf einem Beileger im Umkarton ist die gesamte Kamillen-Serie abgebildet:

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Herzerwärmend finde ich persönlich ja die Details in Form von Kinderliedern bzw. Reimen, die den Rahmen der Abbildung bilden. Dass Speick in Schwaben beheimatet ist, ist dabei unverkennbar – Hotte, hotte, Rössle!

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Ich wäre gespannt darauf, zu erfahren, ob von euch vielleicht sogar noch jemand die Lindos Pflege-Serie von Speick kennt und damit entweder selbst gepflegt worden ist oder sie für die Pflege der eigenen Kinder verwendet hat…

Eure Ida

90 Jahre Speick – Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart

Bald duftet es in Stuttgart! In Kooperation mit Speick Naturkosmetik zeigt das StadtPalais – Museum für Stuttgart vom 14. September bis 21. Oktober 2018 die Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“. Anlässlich des großen Jubiläums werden Ausstellungsstücke aus 90 Jahren Speick-Geschichte und der Werdegang des Möhringer Feinseifenwerks zum Naturkosmetik-Unternehmen gezeigt. Dabei ist nicht nur für das Auge etwas geboten:

Neben alten Werbefilmen, -plakaten und Fotos wird eine Duftorgel, das traditionelle Arbeitsgerät eines Parfümeurs, zu sehen sein. Hier können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Essenzen riechen und einiges über die Komposition von natürlichen Düften lernen. Noch mehr Highlights gibt es an den Aktionstagen…

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Die Ausstellung im StadtPalais beleuchtet das tief mit Stuttgart verwurzelte Unternehmen und seine Symbiose mit der namensgebenden Speik-Pflanze, die weltweit exklusiv von Speick Naturkosmetik verarbeitet werden darf.

1928 gründete Walter Rau das Feinseifenwerk in Stuttgart-Möhringen. Ein einziges Produkt hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begründet und befindet sich seither ununterbrochen in Produktion: Die berühmte Speick-Seife. Charakteristisch im Duft, der lachsroten Farbe und den ausgleichenden Eigenschaften ist sie das Aushängeschild des Familienunternehmens. Kein Wunder, dass dieses „Kernstück“ der Geschichte auch das Zentrum der Ausstellung bildet. Verschiedene Stationen beleuchten den Produktionsprozess und zeigen die unterschiedlichen Zutaten der Seifenproduktion.

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Aktionstage am 15. September und 6. Oktober

An den Aktionstagen am 15. September und 6. Oktober sind Groß und Klein eingeladen, ihre eigene Seife zu schneiden, zu stempeln und kreativ zu verpacken. Natürlich kann das eigene „Liebhaberstück“ anschließend mit nach Hause genommen werden. An der Duftorgel wird gezeigt, wie die Düfte zusammengestellt werden. Die Experten von Speick Naturkosmetik beantworten alle Fragen rund ums Thema Seifen- und Kosmetikproduktion.

Übrigens: 2018 wird Speick Naturkosmetik in dritter Generation geführt und liegt mit seinem Vertrauen in natürliche Produkte mehr denn je im Trend. Über 130 Produkte werden in Leinfelden-Echterdingen produziert, das Unternehmen setzt nach wie vor auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.

Seid dabei, wenn der Pionier einlädt zurückzublicken und auszuprobieren:

Feierliche Eröffnung der Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

13.9.2018, 19 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

14.9.- 21.10.2018,10 bis 18 Uhr, Salon Sophie, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Speick-Aktionstage für Familien

15.9 + 6.10., 12 bis 16 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart, Salon Sophie

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Der Eintritt ist frei.

 

StadtPalais – Museum für Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 2

70173 Stuttgart

Telefon 0711 / 216 258 00

stadtpalais@stuttgart.de

 

Barrierefreier Zugang über Eingang Urbanstraße

Haltestelle Charlottenplatz

 

www.stadtpalais-stuttgart.de

www.facebook.com/StadtpalaisStuttgart

www.instagram.com/StadtpalaisStuttgart

www.twitter.com/PalaisStuttgart

 

Öffnungszeiten

Museum

Di – So 10 bis 18 Uhr

Museumsbar „drinnen & draußen“

Di – So 10 bis 22 Uhr

 

Wer war Walter Rau?

Naturkosmetik finde ich nicht nur wegen der vielen wirksamen Produkte interessant, sondern auch wegen der spannenden Geschichten, die grüne Marken häufig im Gepäck haben – so auch SPEICK Naturkosmetik. Insbesondere die Frage nach den Ursprüngen eines Unternehmens treibt mich immer wieder um. Heute möchte ich euch die Anfänge von SPEICK und den Firmengründer Walter Rau etwas näher bringen. Viele Facetten prägten ihn und sein Leben – und damit nicht zuletzt auch SPEICK.

Walter Rau war…

Fortschrittlicher Visionär:

Es war in den 1920ern, als sich der elterliche Betrieb von Walter Rau –  die Vereinigten Seifenfabriken – mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise konfrontiert sah und verkauft werden musste. Walter Rau wollte die Tradition der Seifenherstellung seiner Eltern fortsetzen und gründete 1928 mit finanzieller Unterstützung seines Vaters das „Feinseifenwerk WALTER RAU“. Dabei hatte er neben der Pflege der traditionellen Seifenherstellung auch eine klare Vision des Fortschritts: eine natürliche, milde Seife, die für die wohltuende Körperpflege verwendet wird und nicht länger nur als effektives Mittel zur Wäschereinigung dient. Was uns heute selbstverständlich erscheint, war Ende der Zwanziger eine kleine Revolution in der Kosmetik-Welt! Unverkennbar sollte die Seife als Marken-Produkt zudem auch optisch sein. Die lachsrote SPEICK Natural-Seife ist bis heute das beliebteste Produkt aus dem Hause SPEICK.

Umweltbewusster Vordenker:

Wenn man die folgenden Gedanken Walter Raus heute liest, könnte man meinen, er habe durch die Glaskugel ins Jahr 2018 geschaut. Tatsächlich stellte er schon vor 60 Jahren im Jahr 1958 fest: „Die Zeitschäden wachsen. Die ungesunde, nervöse Arbeitsweise, das verunreinigte Wasser, die durch Staub, Gase, Säuren verpestete Luft, ganz zu schweigen von dem Problem der Radioaktivität, das in der Zukunft vielleicht brennend wird – das alles zusammen sind Schäden äußerer Art, die mehr oder weniger auf die Haut einwirken. Dazu kommen aber noch die Nahrungsschäden, die durch Pflanzenschutzmittel, mineralogische Düngeverfahren, Konservierungsmittel usw. hervorgerufen werden.”

Anthroposophischer Unternehmer:

Walter Rau besuchte mehrere Vorträge des Anthroposophen Rudolf Steiner und war ab 1925 Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Sein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Natur sollte sich auch im Unternehmen in Form eines Mehrwerts für die Mitarbeiter widerspiegeln. So etablierte Walter Rau bereits frühzeitig eine Arbeitnehmervertretung und organisierte Weiterbildungen in Form von sogenannten Werkstunden. Als saisonales Highlight gab es beispielsweise die jährliche Aufführung der Oberuferer Weihnachtsspiele. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können”, diesem Motto ist SPEICK bis heute treu geblieben, auch wenn bspw. die anthroposophische Eurythmie heute aus dem Unternehmensalltag verschwunden ist.

Unerschütterlicher Optimist:

Seit seinem 14 Lebensjahr beeinflusste die Schwerhörigkeit das Leben Walter Raus von Jahr zu Jahr in zunehmendem Maße. Trotz seiner Ertaubung ließ er sich weder vom Studium noch von seiner Arbeit abbringen. Seine Frau Carola von Fumetti, die ihr mit ihm oben auf dem Bild seht, war ihm dabei eine große Stütze. 1960 verarbeitete er seine Situation in einem Zeitschriften-Artikel zum Thema „Ertaubung im Beruf“.

Vielseitiger Wissbegieriger:

Chemie, Studium der Betriebswirtschaft, Anthroposophie, Heilpflanzen, Kosmetik, Musik, Klavierspielen: die Interessen und Talente von Walter Rau waren breit gestreut. Wissbegierde, Neugier und Weltoffenheit kennzeichneten sein Wesen und beeinflussten auch sein unternehmerisches Handeln. Nicht zuletzt waren es diese Eigenschaften, die dazu geführt haben, dass Walter Rau gemeinsam mit seinem Schwager auf die Speik-Pflanze als alte Heilpflanze gestoßen ist und diese die unverzichtbare Basis des Unternehmens und des Sortiments geworden ist.

Heimatverbundener Reiselustiger:

Von Glasgow bis Griechenland – Walter Rau war gern auf Reisen. Seine Liebe zu Griechenland fand zum Beispiel in Form der Lindos-Kinderserie Ausdruck innerhalb des SPEICK-Sortiments, denn das Dorf Lindos auf Rhodos zählte zu seinen liebsten Urlaubsdomizilen. Gleichzeitig war Walter Rau aber auch seiner Heimat sehr verbunden. In Stuttgart geboren, war er seiner Heimatstadt stets auch unternehmerisch verbunden und wurde schließlich im Jahr 1968 in Stuttgart begraben.

Ich hoffe, ihr hattet Freude an diesem kleinen Einblick in das Leben und Schaffen Walter Raus!

Eure Ida

Natürlich erfolgreich – erfolgreich natürlich: 90 Jahre SPEICK Naturkosmetik  

Was für ein Jubiläum! Während frau die runde 30 schon für eine „Hausnummer“ hält, präsentiert sich SPEICK noch mit 90 in Bestform. Die innovativen Produkte haben längst bewiesen, dass der Naturkosmetikexperte mehr kann, als nur Seife. Damals wie heute findet das typische Markenzeichen unverändert Einsatz: Der Speick-Extrakt. So trifft im Familienunternehmen unter Wikhart Teuffel nahezu überall Tradition auf Moderne. Und nicht zuletzt das Thema Nachhaltigkeit, welches von Beginn an bei Speick gelebt wird, erfährt stets neue Impulse. Gründe zum Feiern, gibt es also genügend…

 Vom Feinseifenwerk zum Naturkosmetik-Spezialisten

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1928 beginnt die überschäumende Erfolgsgeschichte von SPEICK Naturkosmetik mit dem Aushängeschild des Stuttgarter Familienunternehmens, der klassischen Speick Seife. Die lachsfarbene Seife mit dem charakteristischen Duft und Wirkstoff der Speick-Pflanze aus den Kärntner Nockbergen ist damals eine kosmetische Revolution, gilt sie doch der Körperpflege und nicht nur der Reinigung.

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2018 ist die Speick Natural Seife längst nicht mehr das alleinige Kernstück des Sortiments (ihre Entwicklung über die Jahre könnt Ihr übrigens in den aktuellen Kampagnenmotiven und in Idas Blog nachvollziehen). Die ca. 130 Produkte rund um Deo, Duschgel, Shampoo, Gesichtscremes oder Mizellenwasser werden am exklusiven Standort in Leinfelden-Echterdingen produziert. Tendenz steigend, denn die Natürlichkeit des Unternehmens kommt bei den Kunden gut an. Auch ich habe meine Lieblinge, die nicht nur in ihrer Zahl stetig wachsen, sondern auch zu den unverzichtbaren Dingen in meinem Badezimmer gehören. Meine Top 3: Das THERMAL Sensitiv Mizellenwasser, die NATURAL Aktiv Intensivpflege und das THERMAL Sensitiv Hyaluron Serum.

Klein, aber oho: Der Speick

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Besonderheit aller Speick-Produkte ist die Verwendung des namengebenden Baldriangewächses. Fasziniert von den ausgleichenden Eigenschaften der kleinen Pflanze will Gründer Walter Rau die wertvollen Inhaltsstoffe 1928 wieder nutzbar machen: Aus Idee, Faszination und Vision entsteht damals die einzigartige Speick Seife.

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Noch immer wird der wild wachsende Speick auf ca. 1800 Höhenmetern im heutigen UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten geerntet – liebevoll in Handarbeit von den dort ansässigen Almbauernfamilien, und das schon über Generationen hinweg. Das ermöglicht den Almbauern eine wichtige finanzielle Absicherung und gleichzeitig das Fortbestehen einer jahrzehntelangen Tradition. Julia, Ida und ich hatten vor nunmehr zwei Jahren Gelegenheit, uns die Speick-Almwiesen vor Ort anzusehen und eine der fleißigen Bauernfamilien zu treffen. Unsere Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Nach der jährlichen Ernte werden die getrockneten Pflanzen übrigens nach Stuttgart geschickt – ein absolutes Highlight im Jahr, das bis heute Chefsache ist. Aber lest am besten selbst, was die Speick-Ernte so besonders macht. Anschließend werden der Extrakt und das ätherische Öl in die Speick-Produkte eingearbeitet.

Tradition und Moderne

Neben der Besinnung auf Tradition treibt das Familienunternehmen unter Leitung von Gründerenkel Wikhart Teuffel vor allem eins an: Innovation. Fairer Handel und Nachhaltigkeit sind für das Unternehmen dabei eine Selbstverständlichkeit. Ebenso das ganzheitliche Verständnis von Mensch und Natur. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können” – das ist Wikhart Teuffel für die Entwicklung seiner Mitarbeiter wichtig. SPEICK Naturkosmetik führt damit auch heute noch die Gründungsvision fort, verbunden mit dem Bewusstsein für das ökologische und soziale Gefüge, in das das Familienunternehmen, die Almbauern und die Region Nockberge gleichsam eingebunden sind.

SPEICK Naturkosmetik beweist damit erfolgreich, dass Traditionen Zukunft haben, ruht sich auf dem Erfolg aber nicht aus. Die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der innovativen Produktpalette, sind stets auf der Suche nach Optimierungen bestehender Arbeitsprozesse und der verwendeten Materialien. Mit den neuesten Entwicklungen wie der Serie Speick Organic 3.0 werden beispielsweise erstmalig 100% kreislauffähige Produkte angeboten, die besonders schonend zu Haut und Umwelt sind.

Natürlich. Nachhaltig. SPEICK.

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In Zeiten eines wachsenden Nachhaltigkeits-Bewusstseins trifft SPEICK Naturkosmetik den Nerv der Konsumenten. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre, unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dem CSR-Preis der Bundesregierung oder als „Nachhaltiger Hersteller“ durch die Verbraucher Initiative e.V., bestätigen diese erfolgreiche Unternehmensphilosophie. Ida hat das Thema im Blog schon genau unter die Lupe genommen und beschreibt hier im Detail, was für Speick zum Thema Nachhaltigkeit hinzu zählt.

Geschichte zum Anfassen: Seifenproduktion im Museum

Gründe genug, das 90-jährige Firmenbestehen gebührend zu feiern. So zum Beispiel mit einer fünfwöchigen Sonderausstellung im Stadtpalais Stuttgart: Ab dem 13. September 2018 erhalten die Besucher des Stadtmuseums spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte und die Seifenproduktion. Besonderes Highlight: An den Aktionstagen wird die Seifenproduktion ins Museum verlagert, so dass jeder Besucher seine selbst geschnittene und gestempelte Speick Natural Seife mit nach Hause nehmen kann.

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Julia, Ida und ich haben uns schon mit dem SPEICK-Team verabredet und möchten gemeinsam die Ausstellung besuchen. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt im Stadtpalais Stuttgart vorbei schauen! Für alle anderen, gibt es hier nochmal die Möglichkeit, hautnah bei der Produktion dabei zu sein…

Eure Jenny

6 Fakten über die Arztseife von SPEICK

Die feste Arztseife made by SPEICK  stand schon länger auf meiner persönlichen Liste der Speick-Produkte, die ich unbedingt einmal testen wollte. Da traf es sich gut, dass sie gerade frisch durch die Produktionsanlage ratterte, als Jenny, Julia und ich kürzlich im Speick-Werk zu Besuch waren. Ich konnte nicht nur ein noch warmes Seifenstück vom Fließband stibitzen, sondern mir auch die anderen beiden Varianten der Arztseife noch aus dem Speick-Shop mit nach Hause nehmen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie spannend ein so minimalistisches Produkt wie Seife ist. Hier kommen 6 Fakten über die Arztseife von Speick:

1. Fest oder flüssig – ihr habt die Wahl

Die Arztseife made by Speick gibt es in drei verschiedenen Varianten: ihr könnt grundsätzlich zwischen zwei festen und der flüssigen Arztseife wählen. Die beiden festen Pflanzenöl-Arztseifen kommen als klassisches Seifenstück daher und basieren auf verseiftem Palm-, Kokos-, und Olivenöl. Sie unterscheiden sich zum einen hinsichtlich ihrer Farbgebung und der Beduftung. Die rot-weiß verpackte Arztseife ist weiß und verströmt einen dezenten zitrisch-krautigen Duft. Die blau-weiß verpackte Arztseife Sensitive ist hingegen unbeduftet, etwas dunkler als ihre rot-weiße Schwester (das seht ihr etwas weiter unten auf dem nächsten Foto) und von Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert. Sie enthält außerdem pflegendes Buttermilchpulver. Wer es gern flüssig mag, kann die Arztseife auch in der Flasche mit praktischem Pumpspender benutzen. Diese hat im Gegensatz zu den festen Seifen keinen basischen ph-Wert, sondern ist hautneutral, wie mir Susanne aus dem Speick-Labor erklärt hat.

2. Nicht nur für Ärzte geeignet

Der Name „Arztseife“ kommt nicht von ungefähr – Ärzte gehören ja zu den Berufsgruppen, für die häufiges Händewaschen aus hygienischen Gründen besonders wichtig ist. Und tatsächlich wird die Arztseife von Speick – insbesondere in der flüssigen Form – häufig in Arztpraxen verwendet. In öffentlichen Gebäuden, zu denen auch Krankenhäuser zählen, ist die Verwendung von Seifenstücken nicht erlaubt, so dass ihr die festen Arztseifen dort nicht finden werdet. Selbstverständlich ist die Arztseife, egal ob fest oder flüssig, auch für den Gebrauch im heimischen Badezimmer geeignet.

3. Besonders hohe Pflegewirkung

In erster Linie soll eine Seife natürlich vor allem eins tun: die Hände reinigen. Und das tut die Arztseife zweifelsohne! Insbesondere bei häufigem Händewaschen ist zusätzlich die Pflegewirkung einer Seife von Bedeutung, um trockenen Händen vorzubeugen. Bei der Herstellung der festen Arztseife von Speick wird dreimal so viel Rückfettungscreme (bestehend aus pflanzlichen Wachsen und Bienenwachs) eingesetzt wie bei der Herstellung normaler Seifen! Entsprechend hoch ist die Pflegewirkung bei der Anwendung. Die Arztseife Sensitive ist dabei mein Favorit, da sich meine Hände nach dem Waschen richtig schön gepflegt anfühlen! Die hautpflegenden Eigenschaften entstehen in der flüssigen Arztseife wiederum durch spezielle feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, Panthenol beruhigt die Haut außerdem.

4. Jede Arztseife ist ein (Seifen-)Stück Nachhaltigkeit

Es ist weiter oben schon angeklungen: Wenn ihr einen Blick auf die Inhaltsstoffe der beiden festen Arztseifen werft, lest ihr an erster Stelle „Sodium Palmate“ – verseiftes Palmöl. Selbstverständlich beweist Speick hier einmal mehr nachhaltiges Engagement, denn verwendet wird dafür ausschließlich nachhaltiges Palmöl nach FONAP-Maßstäben. Mehr dazu könnt ihr hier im Interview mit Gudrun erfahren.

5. Arztseife  – ein vielseitiges Multitalent

Dass Seife im Badezimmer so eine Art Alleskönner ist, ist ja nichts Neues. Auch die (feste) Arztseife muss nicht zwingend auf dem Waschbeckenrand platziert werden, sondern darf gern auch mit unter die Dusche wandern. Für die Körperreinigung ist sie nämlich ebenso geeignet wie zum Händewaschen. Sogar zur Gesichtsreinigung könnt ihr sie benutzen! Bei meinen Recherchen habe ich in vielen Hautpflege-Foren von begeisterten Anwendern gelesen, die ihre Problemhaut dank der Anwendung der Arztseife wieder ins Lot bringen konnten. Susanne hat mir bestätigt, dass sowohl Personen mit Akne als auch mit trockener, schuppiger Haut von der Anwendung begeistert sind.

6. Zählt zu den Bestsellern von Speick

Anwendung von Kopf bis Fuß, überdurchschnittliche Pflegewirkung, Inhaltsstoffe, die zum Teil aus nachhaltigem Anbau stammen, Eignung für eine breite Anwendergruppe – kein Wunder, dass die Arztseifen von Speick so beliebt sind! Die Arztseife Sensitive gehört zu den Bestsellern von Speick, aber das wisst ihr ja spätestens seit Julias Beitrag ohnehin schon.

Ich persönlich habe mich dabei ertappt, wie ich im Alltag inzwischen häufiger zur festen Arztseife als bspw. zur Sanddorn-Orangen-Seife mit ihrem fruchtig-fröhlichen Duft greife. Der bemerkenswert cremig-pflegende Schaum und die rückfettende Wirkung der Arztseife gefallen mir ausgesprochen gut. Übrigens, falls ihr genau hinseht, fällt euch vielleicht auf, dass meine flüssige Arztseife am Boden mit einem Pflaster, nun ja, verarztet wurde. Das ist ein guter Tipp, falls euer Waschbeckenrand etwas uneben oder rutschig ist – so bleibt die Flasche an Ort und Stelle.

Eure Ida

Von den Alpen bis zum Amazonas: Inhaltsstoffe aus aller Welt bei SPEICK

Während ich im Winter ja eher „sesshaft“ bin, weckt der Frühling jedes Jahr aufs Neue die Reiselust in mir. Heute möchte ich mit euch virtuell auf Reisen gehen – wir machen eine Tour um den (halben) Globus und erkunden dabei nah und fern ganz nebenbei einige Inhaltsstoffe, die in den Produkten von SPEICK Naturkosmetik stecken. Koffer gepackt? Dann geht’s jetzt los:

Speick aus den Nockbergen

Wir starten ganz in der Nähe und machen uns auf den Weg nach Österreich, genauer gesagt in den Biosphärenpark Nockberge in Kärnten. Saftige grüne Wiesen bedecken die sanft geschwungenen Hügel, dunkle Tannen spenden Schatten und in der Ferne hören wir die Kuhglocken fröhlich läuten. Unscheinbar, aber für geschulte Augen nicht zu übersehen, finden wir sie schließlich: die Speick-Pflanzen. Jedes Jahr ernten die Almbauern dank exklusiver Sondergenehmigung hier im Naturschutzgebiet in mühevoller, aufwendiger Handarbeit die anspruchsvollen Pflänzchen, ehe diese für circa 3 Wochen im Schober getrocknet werden und schließlich als Grundlage für den wertvollen Speick-Extrakt dienen. Mehr über den Alltag als Speick-Bauer erfahrt ihr im Alm-Geflüster. Der Extrakt der Speick-Pflanze steckt selbstverständlich in jedem Produkt von SPEICK Naturkosmetik und wirkt zugleich anregend (auf das vegetative Nervensystem) und beruhigend (auf das zentrale Nervensystem). Wacher Geist in entspanntem Körper; eine gute Kombination, wenn ihr mich fragt.

Algen aus der Bretagne

Weiter geht unsere Tour, wir reisen von den Bergen ans Meer – in die Bretagne an die Atlantikküste! Schroffe Felsen zeugen von der Kraft der Naturgewalten, Wellen tosen und eine steife Brise umweht erfrischend unsere Nasen. Es riecht nach Salz, Fisch und Algen. Dort finden wir sie also: die bretonische Braunalge. Algen sind in der Kosmetikbranche längst kein Geheimtipp mehr. Sie sind wahre Powerpakete, denn sie stecken voller Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien. Konzentrierter Algenextrakt ist Bestandteil der Thermal Sensitiv Serie von SPEICK. Er wirkt regulierend, bewahrt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust, stimuliert die Kollagensynthese und trägt zum Schutz vor negativen Umwelteinflüssen, wie bspw. freien Radikalen, bei. Ein echtes Hautpflege-Multitalent! So sehr ich persönlich das Aroma von Meeresluft mag, bin ich dennoch froh, dass die Thermal Sensitiv Reihe nicht nach Algen riecht, sondern sehr angenehm fruchtig-fröhlich duftet! Nicht zuletzt deshalb mag ich die Produkte im Sommer so gern – auch Jenny hat dort ihre Sommerfreunde gefunden.

Arganöl aus Marokko

Wir lassen Europa hinter uns und machen uns auf den Weg nach Afrika. Erster Halt: Marokko. Nein, wir stürzen uns nicht ins pulsierende Stadtleben in Marrakesch, es zieht uns stattdessen in den Südwesten des Landes. Rotbraun leuchtet die Erde, an den Wegesrändern warten Kakteen darauf, endlich wieder ihre Wasserspeicher füllen zu können, freilaufende Hühner gackern um die Wette. Und dann glauben wir, unseren Augen nicht trauen zu können: Sind das wirklich Ziegen, die dort in den Bäumen umherklettern? Ja, tatsächlich! Sie lassen sich gerade Blätter und Fruchtschalen von Arganbäumen schmecken. Die Kerne der Früchte sind auch Gegenstand unseres Interesses, denn sie sind die Grundlage für das kostbare Arganöl. Aufwendig ist das „Gold aus Marokko“ in der Herstellung, die traditionell in anstrengender, aufwendiger Handarbeit durch Berber-Frauen erfolgt. SPEICK bezieht sein Bio-Arganöl aus einem Fairtrade-Projekt, das Frauen in Marokko eine berufliche und wirtschaftliche Perspektive bietet – Susanne aus dem Speick-Labor hat in diesem Beitrag bereits detaillierte Einblicke in das Projekt gegeben. Arganöl ist ein wahrer Hautschmeichler – vor allem trockene, reife und barrieregestörte Haut profitiert von seiner antioxidativen, lindernden und kräftigenden Wirkung. Das kostbare Öl findet ihr bei SPEICK beispielsweise als Seifenglück, in der Haarseife oder in den Natural Aktiv Shampoos.

Baobab aus Burkina Faso

Unsere Reise führt uns in Afrika etwas weiter südlich, wir landen in Burkina Faso. In den endlosen Landschaften der Savanne bewundern wir einmal mehr die Stärke der Natur – in scheinbar kargen Gebieten erheben sich majestätisch Bäume mit äußerst massiven, dicken Stämmen und kräftigen, aber eher kurzen Ästen, die wie Wurzeln anmuten. Imposant! Das ist er: der Baobab-Baum, auch als Afrikanischer Affenbrotbaum oder Baum des Lebens bekannt. Ebenfalls aus einem Fairtrade-Projekt stammt der Baobab-Extrakt, den SPEICK in seinen Rezepturen verwendet. Gewonnen wird er aus den Blättern und Früchten des Baobab-Baums. Der Extrakt wirkt antioxidativ, pflegt und beruhigt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit, Mineralien und Vitaminen. Diese Wirkung macht SPEICK sich in der Natural Face Serie zu Nutze.

Guarana aus Amazonien

Für unsere letzte Reisestation müssen wir noch einige Kilometer zurücklegen, denn wir beenden unsere Tour in Südamerika im Amazonasbecken. Exotische Vogelstimmen schmeicheln unseren Ohren, üppiges Grün belebt die Sinne. Und da sehen wir sie: eine Kletterpflanze, die sich mehrere Meter bis in schwindelerregende Höhen emporhangelt – Guarana. Saftig grüne Blätter hat sie und ihre roten Früchte sehen ein bisschen witzig aus, denn wenn sie sich öffnen, scheint es, als würden kleine Augen uns anstarren. Guarana ist ein Koffeinkraftpaket, das die fünffache Menge an Koffein im Vergleich zu Kaffeebohnen (die ihr oben stellvertretend auf dem Foto seht) beinhaltet. Guarana-Extrakt ist im Kosmetikbereich häufig in Shampoos zu finden, so auch im Speick Natural Aktiv Shampoo – Julia hat es kürzlich näher unter die Lupe genommen – und im Speick Men Active Shampoo. Geschwächtes Haar profitiert von der durchblutungsfördernden Wirkung des enthaltenen Koffeins, das zu einer verbesserten Durchblutung und Nährstoffaufnahme der Haarwurzeln beitragen soll. Auf dass die Haare bald wieder so in die Höhe sprießen wie die Guarana-Lianen!

Hier endet unser Ausflug in die Welt der SPEICK-Inhaltsstoffe; ich hoffe, ihr hattet Spaß an unserer virtuellen Tour!

Eure Ida

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Im Tiegel: die SPEICK Men Active Rasierseife

Es ist mal wieder so weit: ich habe mich ein bisschen in der „Herrenecke“ von Speick umgeschaut und ein Produkt gefunden, das sich einen festen Platz in meinem Badezimmer gesichert hat. Zuletzt war das ja der SPEICK Men Rasierschaum. Er hat nun in der Dusche Gesellschaft bekommen, denn die Rasierseife aus der Men Active-Serie hat es mir sehr angetan! Ich habe überlegt, wem ich diese Rasierseife anstelle des sprühfertigen Rasierschaums oder als abwechslungsreiche Ergänzung empfehlen würde. Herausgekommen sind dabei 4 Gruppen – vielleicht gehört ihr ja auch dazu?

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  1. Freunde von frischen Zitrusdüften

Wenn ihr es eher zitrisch-frisch statt klassisch-herb mögt, dann könnte die SPEICK Men Active Rasierseife für euch geeignet sein. Der fröhliche Wachmacher-Duft dürfte vor allem Frauennasen auch etwas mehr entgegen kommen als die aquatischen Noten des SPEICK Men Rasierschaums. Die Zitrusnoten werden von sanft krautigen Nuancen begleitet – es ist also kein Brausebonbonduft, sondern eine „erwachsene“ Duftkomposition.

  1. Veganer

Die Rasierseife im Tiegel entsteht – wie die festen Seifen von SPEICK auch – durch die Verseifung von Pflanzenölen mit Lauge. Die Basis bilden verseifte Stearinsäure und verseiftes Kokosöl. Wasser und Glycerin sind ebenfalls enthalten, auch hautpflegendes Aloe Vera Gel findet sich in der Rezeptur. Selbstverständlich ist auch der harmonisierende Extrakt der Speick-Pflanze enthalten! Vorteil für alle Veganer: auf tierische Bestandteile wird komplett verzichtet. Der SPEICK Men Rasierschaum ist übrigens ebenfalls vegan.

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  1. Schaumschläger

Die  SPEICK Men Active Rasierseife lässt sich auf verschiedene Arten anwenden. Wer es klassisch mag, der greift einfach zum befeuchteten Rasierpinsel und fährt damit über die Oberfläche der Seife. Dabei bildet sich ein üppiger, cremiger, recht formstabiler Schaum, wie ihr auf dem oberen Foto sehen könnt. Das Ganze erfordert zwar etwas mehr „Handarbeit“ als wenn der Schaum direkt aus der Dose kommt (wie es eben beim Rasierschaum der Fall ist), ist dafür aber auch eine sinnlichere Angelegenheit. Wer es etwas eiliger hat oder nicht mit einem Pinsel hantieren möchte, der kann auch einfach mit etwas Druck direkt mit den Fingern etwas Seife aus dem Tiegel lösen und auf den zu rasierenden Stellen auf nasser Haut verteilen. Dann entstehen zwar keine Schaumberge, aber die Haut wird als „Rutschbahn“ für die Rasur vorbereitet, egal ob mit modernem batteriebetriebenem Nassrasierer mit Mehrfachklinge oder mit klassischem Rasierhobel. Funktioniert zum Beispiel unter den Achseln prima.

  1. Wiederverwender

Die Rasierseife kommt in einem Kunststofftiegel daher. Das entspricht auf den ersten Blick zwar nicht meinen Zero Waste Vorsätzen fürs Badezimmer, hat aber dennoch einen Vorteil: Im Gegensatz zur Dose des Rasierschaums kann ich den Tiegel, wenn er denn irgendwann mal geleert ist, einfach weiterverwenden, denn mit seiner runden, bauchigen Form und dem sicheren Schraubverschluss lässt er sich optimal als Dose wiederverwenden – sei es zur Aufbewahrung von Krimskrams, als Gefäß für selbst hergestellte Kosmetik oder ähnliches. Aber bis es soweit ist, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, denn die Rasierseife ist äußerst sparsam im Verbrauch!

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Ich habe nun richtig Lust bekommen, mich in den kommenden Monaten durch weitere Produkte für die Rasur von SPEICK Naturkosmetik zu testen, denn Auswahl gibt es noch genug! Rasiercreme, Rasierseife in der Hülse, feste Rasierseife … ihr werdet hier dann sicher von meinen Erfahrungen lesen.

Eure Ida

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Jetzt mitmachen und gewinnen!

Habt Ihr schon die neuen Speick-Großflächenplakate gesehen? Pünktlich zum Start unserer neuen Plakatserie verlosen wir 90 Speick Men Active Rasierseifen. Für echte Schaumschläger natürlich die erste Wahl: Der cremige Schaum entspannt die Haut und ermöglicht die perfekte, klassische Nassrasur.

Mitmachen ist ganz einfach:

Einfach schnell diesen Gewinn-Aktions-Post liken und eine Mail mit dem Betreff „Schaumschläger“ an 90jahre@speick.de senden (Name und Adresse nicht vergessen!). Die Aktion läuft bis zum Frühlingsbeginn am 21. März 2018. Mit ein wenig Losglück gehörst Du zu den 90 Frühlings-Gewinnern und wirst von uns per Mail benachrichtigt.

Lasst es schäumen!

Es gelten die folgenden Teilnahmebedingungen.

 

Kleine Auszeit nur für mich – diese Zeit gönn ich mir!

Die Einkäufe sind erledigt, die Wohnung ist geputzt, frische Blumen stehen auf dem Tisch, der Kühlschrank ist gefüllt und das Essen ist vorbereitet. Alle Anrufe und Termine sind getätigt. Das Handy brummt … „Akku-aufladen bitte“ … also ran an die Steckdose. Und ich? Auch ich gönne mir eine kleine Auszeit … nur für mich!

Kleine Auszeiten mit einem schönen Ritual sind immer ein wunderschönes Geschenk an sich selbst. Ob es nur ein paar Minuten oder eine ganze Stunde ist, es ist dabei egal.

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Um schnell abschalten zu können zünde ich mir zu Beginn einer solchen kleinen Auszeit gerne eine duftende Kerze an. Sie verhilft mir schnell abzuschalten und zu entspannen. Einen schönen angenehmen frischen Duft verströmt die Kerze aus dem Sortiment von Speick. Sie sorgt im Handumdrehen für eine angenehme Atmosphäre.

Ach ja, wenn wir schon beim „Handumdrehen“ sind, meine Hände verwöhne ich gleich auch noch etwas mit bevor ich kurz die Füße hochlege.

Ein schnelles Handpeeling kommt zum Einsatz. Anschließend sind meine Hände wieder wundervoll zart und fein.

Seife Salz Öl Petra

Zuerst wasche ich mir meine Hände mit „Ein Stück Seifenglück“. Anschließend geht es ans Peeling. Hierfür gebe ich einen Teelöffel groben Zucker in meine Handfläche, mische ein paar Tropfen „AKTIV KÖRPERÖL“ hinzu und reibe meine Handflächen gut aneinander. Mit lauwarmen Wasser wasche ich nun das Ganze ab. Meine Hände fühlen sich anschließend wieder wundervoll samtig zart an. Die Zuckerkörner sorgen für den Peelingeffekt, während die pflegenden Öle wie das Sojaöl des Körperöls für die entsprechende Pflege sorgt.

Jetzt heißt es, Füße hochlegen, das Flackern der Kerzen beobachten, den Duft genießen und die Seele für einen Augenblick baumeln lassen.

Genießt zwischendurch auch einmal eine kleine Auszeit nur für euch.

Schenkt euch diese Zeit.
Liebste Grüße
Petra

Blog: wiesenglueck.blogspot.de
Instagram: wiesenglueck

Im Dreiertest: Die neue Haarseife made by SPEICK

Die SPEICK-Seife ist Kult. Und auch sonst bietet das Sortiment eine Vielfalt an zarten Duftstückchen für nahezu jede Gelegenheit. Mit der neuen Haarseife „Made by SPEICK“ erreicht das Seifenglück ein neues Level – endlich gibt es das überschäumende Vergnügen auch für den Schopf! Julia, Ida und Jenny haben die Haarseife direkt ausprobiert und ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Hier erfahrt Ihr die Dos und Dont‘s für die Anwendung.

 

Julias Reisebegleiter

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Das Produkt: Eine Haarseife von Speick – der Firma, von der die wahrscheinlich die bekannteste Seife Deutschlands stammt! Ich bin sehr gespannt, als ich das kompakte und orange-gelbe Seifenstück zum ersten Mal in den Händen halte. Den Duft würde ich als fruchtig-blumig und natürlich etwas seifig beschreiben, er gefällt mir. Auf der Banderole, die die Haarseife schützt, stehen auch die Inhaltsstoffe: Verseifte pflanzliche Öle werden mit einem Kokossulfat ergänzt, die zusammen für die waschaktive Wirkung zuständig sind. Gepflegt wird das Haar mit ein bisschen Arganöl als Lipid, Weizenprotein stärkt das Haar und ein Filmbildner aus der Guarbohne arbeitet gegen die statische Aufladung des Haares.

So habe ich getestet: Also unter die Dusche gestellt, Haar ordentlich befeuchtet und dann mit der Seife ein paar Mal über das Haar gefahren! Sofort entwickelt sich ein üppiger Schaum, fast mag man gar nicht mehr aufhören, so viel Spaß macht die Schaumentwicklung – sollte man aber, denn sonst erwischt man zu viel des Produkts 😉 . Ich lasse das „Shampoo“ kurz ein bisschen einwirken, bevor ich es mit viel Wasser wieder ausspüle. Nach dem Trocknen fühlt sich mein Haar sehr griffig an, es hat mehr Stand als sonst. Ich mit meinen kurzen Haaren brauche das gar nicht unbedingt, aber für feines (ungefärbtes) Haar ist das natürlich schön! Diese Wirkung kommt auch daher, dass die Haarseife basisch ist und die Schuppenschicht des Haares damit etwas aufgeraut wird. Wer das nicht möchte – z.B. bei längerem, spröden Haar – dem empfehle ich im Nachgang eine Essigspülung (auf einen Liter Wasser kommen dafür etwa 1-2 Esslöffel Essig). Mit dieser sauren Rinse, die nicht wieder ausgespült wird, wird die Schuppenschicht geschlossen und das Haar nach der Wäsche geschmeidig! Empfehle ich insbesondere, wenn das Wasser so kalkhaltig („hart“) wie hier in Nürnberg ist.

Mein Fazit: Perfekt für Reisen und auch zwischendurch ist die Haarseife für mich. Ich habe sogar den Eindruck, dass meine eher trockene Kopfhaut damit gepflegt wird.

 

Idas Seifenoper mit Happy End

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Das Produkt: Mit Haarstyling-Produkten lockt man nicht so schnell hinter dem Ofen vor (einfach, weil ich so gut wie keine benutze), aber ich experimentiere nur allzu gern mit verschiedenen Formen der Haarreinigung. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die neue Haarseife made by Speick entdeckt habe! Mit ihrer schlichten Papierbanderole hat sie bei mir auf Anhieb schon mal gepunktet, denn damit passt sie bestens zu meinen Zero Waste Vorsätzen für das neue Jahr. Größe und Form sind handlich, die kräftige, leuchtend orangene Farbe vertreibt bereits optisch morgens im Bad den Winterblues. Der Duft hat mich überrascht – ist er doch in erster Linie sehr seifentypisch und kommt nicht mit den sonst so vertrauten Speick-Duftnoten daher. Die vegane Seife basiert auf verseiftem Palm-, Kokos- und Olivenöl. Arganöl aus Fairem Handel ist ebenfalls enthalten (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Interview). Für Schaum und Reinigung sorgen pflanzliche Tenside.

So habe ich getestet: Mit der Anwendung von Haarseifen bin ich vertraut, also wird das doch sicher ein Klacks – dachte ich zumindest.  Also ab unter die Dusche! Die Seife liegt auch bei Wasserkontakt fest und sicher in meiner Hand, schnell bildet sich der gewünschte Schaum. Und der ist ziemlich üppig! Der erste Versuch ist bei mir allerdings kläglich gescheitert. Statt eines blitzblanken Gefühls waren meine Haare eher pappig und nach dem Trocknen blieb eine unangenehme Griffigkeit zurück – da ging es mir wie Jenny. Auch die darauffolgenden Versuche lieferten dasselbe Ergebnis. Da kam mir die saure Rinse wieder in den Sinn, die ich bereits bei anderen Haarwäsche-Experimenten angewendet habe. Auf einen Liter lauwarmes Wasser habe ich zwei Esslöffel Himbeeressig gegeben – Apfelessig ist da der Klassiker, aber ich mag den Geruch nicht so besonders, auch wenn er nach dem Trocknen verfliegt. Damit ausgestattet folgte ein neuer Haarseifen-Versuch. Ich spülte den Seifenschaum also erst gewohnt mit warmem Wasser aus, ehe ich die saure Rinse als „finale Spülung“ benutzte. Scheinbar hatte sich bei den Versuchen davor aufgrund von zu hartem Wasser Kalkseife gebildet. Saure Rinse neutralisiert den basischen ph-Wert der Seife,  schließt die oberste Schuppenschicht der Haare und sorgt so für Glanz und gute Kämmbarkeit. Und siehe da: das Ergebnis überzeugt. Meine Haare sind sauber, glänzen und fühlen sich angenehm an. Auch meinen gewohnten Waschrhythmus kann ich so beibehalten. Ein Tipp noch zur Aufbewahrung der Seife: Damit sie nach der Benutzung vollständig trocknen kann, nutze ich gern ein Sisalsäckchen. Alternativ tut es auch ein kleines Wäschenetz, das im Bad aufgehängt werden kann.

Mein Fazit: Ein wenig Experimentierfreude ist bei der Anwendung der Haarseife made by Speick sicher nicht verkehrt – ich bin froh, dass ich nach den ersten Versuchen nicht gleich aufgegeben habe und dank der sauren Rinse die ersten Startschwierigkeiten so überwinden konnte. Nun bereichert dieser Zero Waste Artikel mein Badezimmer definitiv!

 

Jennys haarige Erfahrung

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Das Produkt: Ein völlig neues Utensil in meinem Badezimmer: Die Haarseife von SPEICK ist eine reine Pflanzenölseife in handlicher Quaderform. Ihre sonnige, orange-gelbe Farbe versprüht gute Laune, ihr Duft hat eine typische Seifennote, mit leicht krautigen Nuancen. Das steckt drin: Fair Trade Arganöl aus Marokko – ein toller Pflege-Wirkstoff, den ich in der Hautpflege sehr schätze. Es soll das Haar kräftigen, Geschmeidigkeit und Glanz verleihen. Weizenproteine sollen zusätzlich für Kämmbarkeit sorgen. Für Schaum stecken natürlich rein pflanzliche Tenside in dem neuen Produkt. Anstelle einer Umverpackung ziert nur eine Banderole mit den wichtigsten Infos die Seife – das reduziert Müll im Badezimmer. Weiterer Pluspunkt: Die Rezeptur ist vegan.

So habe ich getestet: Ich gebe es zu: Der Test der Haarseife war absolute Premiere für mich. Ich habe tatsächlich im Speickshop nachgelesen, wie die Anwendungsempfehlung ist: „Mit der angeschäumten Seife die Haare einreiben bis ein sahniger Schaum in den Haaren entsteht.“ Gesagt, getan. Das Seifenstück rutscht dank seiner eckigen Form auch im Nasszustand nicht aus den Händen, ist griffig und praktisch. In der Hand entsteht zunächst wenig Schaum, bei Haarkontakt überzeugt die Formel aber mit einer voluminösen, sahnigen Konsistenz. Sie lässt sich gut verteilen und mein erster Gedanke ist WOW! Was ich allerdings vermisst habe, war das typische „Quietschen“, das mein Haar bei der Anwendung meines SPEICK Natural Aktiv Shampoos von sich gibt. Auch kann ich nicht mit den Fingern bis in die Spitzen meiner knapp kinnlangen Haare gleiten – ich bleibe stecken. Selbst nach dem Ausspülen und der ergänzenden Anwendung meines Natural Aktiv Conditioners ist mein Schopf nicht wie gewohnt weich, sondern ungewohnt griffig. Widerwillig wasche ich ihn erneut, dieses Mal mit dem gewohnten Shampoo und bin glücklich über das Ergebnis.

Mein Fazit: Leider nichts für mich… Entweder ich habe (wie von Julia vermutet) zu viel Produkt verwendet, oder mein (momentan in den Spitzen blondiertes) Haar kommt mit der Seife nicht zurecht. Seit meinem letzten Friseurbesuch ist es tatsächlich trockener als gewohnt. Zum Glück hat mein geliebtes SPEICK Shampoo damit jedoch keine Probleme. Vielleicht teste ich demnächst nochmal die Seife in Kombination mit Himbeeressig – der fruchtige Duft dieser sauren Spülung erscheint mir zu verlockend…

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Haarseifen? Habt Ihr die neue Haarseife Made by SPEICK schon ausprobiert?

Eure Julia, Ida und Jenny

Let it snow! Last Minute Geschenkidee im Glas

Oh, wie schnell die Zeit vergeht! Bald ist der 24. Dezember und alles muss zu diesem Zeitpunkt geschafft sein. Habt ihr schon alle Geschenke? An alle Lieben soll ja schließlich gedacht und für jeden will etwas Passendes gefunden werden.

Ich finde, über eine extra Portion WELLNESS unter dem Tannenbaum, freut sich jeder. Diese noch hübsch und zugleich nachhaltig verpackt und das Auge und die Umwelt freut sich auch gleich mit.

Glas

Eine gute Kombination finde ich eine schöne Seife mit einem Körper-Öl. Die Speick-Seifen „Ein Stück Seifenglück“ riechen einfach wundervoll, egal für welche man sich entscheidet. Gleichzeitig besitzen sie wunderschöne pflegende Inhaltsstoffe. Das „AKTIV KÖRPFERÖL“ ist richtig erfrischend und aktivierend. Somit kann sich der oder die Beschenkte gleich doppelt verwöhnen. Erst mit einen „Stück Seifenglück“ und anschließend mit einer schönen Massage mit dem „AKTIV KÖRPERÖL“. Das Öl ist übrigens auch gut geeignet nach sportlichen Aktivitäten.

DIY Übersicht

Für die Verpackung benötigt ihr noch ein schönes Glas, etwas Baumwollwatte und ein paar kleine weihnachtliche Deko-Elemente. Das Glas mit etwas Watte füllen und die Wellness-Produkte hübsch platzieren. Nun kann nach Herzenslust das Glas ausgeschmückt werden. Hierzu einfach die Dekoration mit etwas Bindedraht umwickeln und am Verschluss des Deckels befestigen. FERTIG

Produkte

Es gibt so viele weitere Kombinations-Möglichkeiten an herrlichen Produkten der Firma Speick. Ich kann euch nun raten einmal das Sortiment zu durchstöbern. Ihr findet bestimmt für jeden Beschenkten etwas Stimmiges.

Ich wünsche euch nun eine angenehme, nicht mehr ganz so stressige Adventszeit und wundervolle Weihnachtstage.

Liebe Grüße

Petra

Instagram und Youtube: wiesenglueck