Keine Chance den Viren: Tipps zum Händewaschen und zur Handpflege

Ein bekanntes Kinderlied beginnt mit den Zeilen „Hände waschen, Hände waschen muss ein jedes Kind…“  Derzeit gibt es wohl kaum etwas, was häufiger von Klein UND Groß getan wird, als die gründliche Reinigung der Hände. Deshalb gibt es für euch heute einige Infos rund um das Händewaschen mit Seife, ergänzt um ein paar Tipps zur Handpflege.

Warum Händewaschen (nicht nur) derzeit so wichtig ist

Viren gelangen nicht durch Zauberei in unseren Körper. Besonders einfach finden sie den Weg über die Schleimhäute, die sich in Augen, Nase und Mund befinden, in den Organismus. Und da wir uns  täglich ca. 400 bis 800 mal ins Gesicht fassen, wird schnell klar, dass die Hände eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Viren spielen. Bis zu 80% aller Infektionskrankheiten werden durch diese sogenannte Eigenberührung ausgelöst. Saubere Hände sind also eine gute Basis, um Viren das Leben schwer zu machen und somit Krankheiten vorzubeugen.

Wieso Seife zum Händewaschen daheim ausreicht

Auch wenn saubere Hände eine solide Basis als Infektionsschutz bilden, ist es nicht nötig, Desinfektionsmittel zu hamstern. Das gründliche Waschen der Hände mit Seife ist völlig ausreichend. Warum? Nun, stellt euch vor, ihr habt nach der Verwendung von Körperöl unangenehm fettige Hände. Dann hilft Seife dabei, das Öl – mit anderen Worten: das Fett – zu lösen. Genauso funktioniert es auch im Kleinen: einige Viren haben eine fettartige Hülle (sie heißen daher auch behüllte Viren) und auch hier hilft die Seife dabei, diese Hülle zu beseitigen und das Virus zu zerstören.

Die Qual der Wahl: feste oder flüssige Seife?

Auch wenn sich dieses Vorurteil bisweilen recht hartnäckig hält, so ist es doch nicht wahr: feste Seifen sind KEINE Keimschleudern. Viren oder Bakterien werden bei der Anwendung von Seifenstücken zwar in Spuren auf der Seife hinterlassen, der basische pH-Wert der Seife führt aber dazu, dass Krankheitserreger nur für kurze Zeit auf der Seife überleben können. Auf dem Pumpspender flüssiger Seifen können Krankheitserreger sich hingegen auch für längere Zeit ausbreiten. In Sachen Umweltfreundlichkeit punktet feste Seife aufgrund der hohen Ergiebigkeit und des geringeren Verpackungsmülls sowieso. Daheim könnt ihr also entspannt zum festen Seifenstück greifen – lagert es aber so, dass es nach jedem Gebrauch gut abtropfen und trocknen kann.

Bei Speick findet ihr eine Vielzahl an Handseifen im Sortiment. Der Klassiker, die Speick Natural Seife, kann auch jetzt gern euer täglicher Begleiter sein – als Seifenstück oder als Flüssigseife. Wenn ihr auf Duft- und Farbstoffe verzichten möchtet, ist hingegen die Arztseife sensitive eine gute Wahl. Sie enthält, wie auch die „normale“ Arztseife, eine reichhaltige Wachscreme für eine Extraportion Rückfettung, die die Haut vor dem Austrocknen bewahrt. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Als palmölfreie Alternative eignet sich die Organic 3.0 Seife.

Wie man sich am besten die Hände wäscht

Klar, um sich die Hände zu waschen, braucht man zunächst einmal eins: Wasser. Spült die Hände also einmal mit lauwarmem Wasser ab, sodass sie richtig schön nass sind. Nehmt dann euer Seifenstück oder eure Flüssigseife der Wahl und seift eure Handflächen innen und außen gründlich ein. Denkt danach auch an die Bereiche zwischen den Fingern, vergesst die Daumen nicht und widmet den Fingerspitzen nochmal eine Extrarunde. Spült die Hände anschließend gründlich unter fließendem Wasser ab. Alles in allem sollte das mindestens 20-30 Sekunden dauern – wenn ihr zweimal hintereinander gedanklich „Happy Birthday“ singt, habt ihr einen guten Richtwert. Zum Abschluss heißt es dann noch: die Hände gründlich abtrocknen, fertig!

Strapazierte Hände pflegen

Auch wenn die Seifen von Speick rückfettende Pflegekomponenten enthalten, kann häufiges Händewaschen die Hände dennoch strapazieren. Gönnt euch also regelmäßig eine Pflegeauszeit, in der ihr eure Hände und Nägel mal so richtig verwöhnt. Wie wäre es mit einem Handbad, kombiniert mit einem Peeling und einer Handpackung? Wie das genau funktioniert und welche Speick-Produkte ich euch dafür empfehle, erfahrt ihr in diesem Beitrag.  

Extratipp: das Smartphone nicht vergessen

Wenn es euch so geht wie mir, greift ihr aktuell vielleicht auch häufiger als sonst zum Smartphone, um die Nachrichten zu checken oder mit Familie, Freund*innen und Kolleg*innen in Kontakt zu bleiben. Vergesst daher nicht, das Display regelmäßig zu reinigen, um Viren auch dort keine Chance zu geben. Seife braucht ihr dafür allerdings nicht – ein feuchtes oder trockenes Brillenreinigungstuch ist völlig ausreichend.

Eure Ida

Schritt für Schritt zu mehr Zero Waste

Als Seifenhersteller können wir uns schon seit jeher auf die Fahne schreiben, dass wir besonders ressourcenschonend produzieren, da es bei der Seifenproduktion nahezu keine Abfälle gibt. Die Seife, die beim Pressen der Seifenform über den Quetschrand der Seifenform hinausgeht, landet auf einem Förderband und wird direkt wieder in die Seifenmasse eingearbeitet (das könnt ihr euch zum Beispiel auch als Video auf unserem Instagram Account in den Story-Highlights anschauen). Sobald dann eine neue Seifensorte produziert wird, also zum Beispiel die Black Soap durchgelaufen ist und die Bio Melos Lavendel folgen soll, werden die Reste der vorausgegangenen Produktion mit der neuen Seifensorte vermengt – es entsteht dabei ein Mischstück, das wir in unseren beiden Stuttgarter Läden als Bruchstücke verkaufen können. Im Endeffekt handelt es sich dabei um unsere „Überraschungs-Ei“-Variante für Seife, denn die genaue Zusammensetzung der Seife kennen wir auch nicht, wenn sie im Verkauf landet. Da kann man anhand der Farbe und des Duftes tatsächlich nur raten. Ziemlich sicher handelt es sich aber immer um wirklich tolle Duft- und Farbkombinationen, die unseren „reinen“ Seifenstücken qualitativ natürlich in nichts nachstehen.

Diese Meisterstücke hinsichtlich Zero Waste-Bemühungen, gänzlich nackte Seifenstücke ohne jegliches Etikett, können wir leider nicht in großem Maße für den Handel anbieten. Hier benötigen wir eine Produktdeklaration – sowohl für die Verbraucher*innen als auch für die Händler*innen. Mindestanforderung ist also immer ein Etikett, auf dem die Inhaltsstoffe, die Haltbarkeit und die Artikelnummer des Produktes angegeben werden. Je nachdem, wie streng wir den Begriff Zero Waste also definieren wollen, oder auch Less Waste im Sinne von besonders reduzierter Verpackung eines Produktes mit einbeziehen, bietet unser Sortiment heute vielfältige Optionen für Verbraucher*innen auf der Suche nach minimalistischen Lösungen. Aufmerksame Follower und Verbraucher*innen haben sicherlich schon das ein oder andere Unverpackt-Produkt für sich entdeckt. Da wir aber tagtäglich feststellen, wie stark das Interesse an unseren Zero und Less Waste Produkten wächst, möchten wir euch heute eine Übersicht dieser Artikel in unserem Sortiment präsentieren:

1. Unsere Zero Waste Seifen:

Diese Seifen werden ohne eine weitere Umverpackung durch Faltschachtel, Banderole oder Zellulose-Folie „nackt“ im Display verkauft und sind dadurch besonders nachhaltig. Ein Etikett auf der Unterseite der Seife zeigt euch alle deklarationspflichtigen Angaben, wie die Inhaltsstoffe, an.

Die Klassiker: Unsere Bade- und Duschseifen in acht Sorten sind bereits seit vielen Jahren Teil unseres Sortiments. Die 225g schweren, runden Seifenstücke aus reinen Pflanzenölen schäumen cremig sanft, sind für den gesamten Körper geeignet und duften herrlich nach Honig, Flieder, Magnolie, Wildrose, Lavendel, Aloe vera, Sanddorn oder Buttermilch. Bis auf die Sorten Honig und Buttermilch sind die Bade- und Duschseifen, Made by Speick, vegan.

Ebenso nicht aus unserem Sortiment wegzudenken ist unsere Honigseife in Wabenform. Das kleine, feine Seifenstück aus reiner Pflanzenölseife enthält echten Bienenhonig und echtes Bienenwachs. Damit hat sie sich auch zur schonenden Gesichtsreinigung und bei besonders pflegebedürftiger Haut bewährt.

Der minimalistische Newcomer: Seit wenigen Monaten werden unsere Klassikerseifen von den neuen Bionatur Soap Bars Hair + Body verstärkt. Die ovalen, 125g schweren Seifenstücke aus reinen Pflanzenölen sind nicht nur für den Körper, sondern dank ihrer Zusatzstoffe zur Haarpflege auch für die Haarwäsche geeignet. Es handelt sich also um Haar- und Körperseifen, die besonders ressourcen- und platzsparend sind. Mit ihrer 2-in-1-Funktion (oder auch 3-in-1-Funktion, wenn man das Händewaschen mit einbezieht) sind sie die optimale Seife für Minimalisten im Bad, herrlich duftend nach Blutorange, Kokosnuss, Bergamotte oder Zitrone und cremig schäumend. Alle vier Sorten der Bionatur Soap Bar Hair + Body, Made by Speick, sind vegan.

2. Unsere Less Waste Seifen:

Im Gegensatz zum kleinen Etikett auf der Unterseite der Seife, wie es bei den Zero Waste Seifen der Fall ist, wird hier eine simple Papierbanderole verwendet. Diese wird übrigens von Hand gewickelt und geklebt. Ihr könnt euch also sicher sein, dass ihr ein mit viel Liebe verpacktes Seifenstück in der Hand haltet, wenn ihr eine dieser beiden Seifen kauft:

Die Klassiker-Haarseife: Sie hat den Anfang in unserem Haarseifen-Sortiment gemacht und erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit – Unsere Made by Speick Haarseife. Das 45g leichte Seifenstück aus reiner Pflanzenölseife ermöglicht eine milde, gründliche Haarreinigung und verleiht dem Haar Fülle und seidigen Glanz. Natürlich kann sie genauso gut zur Körperreinigung verwendet werden. Der sahnig-cremige Schaum duftet herrlich und hinterlässt zarte Haut. Die Haarseife ist vegan.

Die Palmölfreie: Ganz neu verstärkt die palmölfreie Seife unsere Speick Organic 3.0 Serie. Das Konzept: Möglichst ressourcensparende Rezepturen und Verpackungen, alle Produkte sind palmölfrei. Das 80g schwere Seifenstück duftet herrlich frisch, schäumt cremig und sorgt auf Kokos- und Olivenölbasis für eine pflegende Reinigung des gesamten Körpers.

3. Unsere Kanister zum Nachfüllen:

Nachdem es jetzt vorrangig um Seifen ging, möchten wir unsere Kanister zum Nachfüllen aber nicht außen vor lassen. Ihr Vorteil: Mit 5 Liter Fassungsvermögen sparen sie einiges an Verpackung und ermöglichen euch zuhause ein bequemes Nachfüllen eures Duschgels, Shampoos oder eurer Flüssigseife. Kombiniert mit einer Pumpe ist das Nachfüllen aus dem Kanister kinderleicht und ihr spart euch den Gang ins Geschäft sowie weitere Verpackungen, weil ihr eure vorhandenen Behältnisse verwenden könnt. Teilweise werden diese Kanister auch schon in Unverpackt- oder Bio-Läden angeboten, so dass ihr euch dort euer Wunschprodukt in der gewünschten Menge abfüllen könnt. Aufgrund der langen Haltbarkeit unserer flüssigen Produkte könnt ihr euch aber auch guten Gewissens einen Kanister für zuhause zulegen. Bei uns im Team haben die Kanister bereits einen festen Platz in der Wohnungs-Ausstattung und sorgen für Komfort im Badezimmer!

Erhältlich sind die Kanister derzeit für folgende Produkte: Speick Natural Deo Dusch, Speick Natural Duschgel Sensitiv, Speick Natural Flüssigseife, Speick Natural Aktiv Shampoo Glanz & Volumen, Speick Natural Aktiv Duschgel, Speick Men Active Duschgel, Speick Thermal Sensitiv Duschgel, Speick Men Duschgel, Pflanzenöl-Arztseife flüssig und die Amytis Bio-Waschpflege.

Vielleicht seid ihr ja bereits Plastikvermeider*innen oder wollt nach und nach euren Plastikverbrauch reduzieren. Ob Zero Waste oder Less Waste – mit unseren Produkten bieten wir euch vielfältige Optionen, plastik- und verpackungsfrei durch den Alltag zu kommen. Wir hoffen, dass für jede und jeden von euch etwas Passendes in unserem Sortiment dabei ist. Ansonsten, meldet euch gerne bei uns und teilt uns mit, was für Produkte ihr euch noch in unserem Sortiment wünschen würdet. Eins verraten wir schon jetzt: Wir arbeiten schon wieder fleißig im Hintergrund an vielen spannenden, neuen Produkten mit ressourcenschonender Verpackung! 🙂

Eure Ina

Jetzt wird’s bunt: die drei neuen Gesichts- und Körperseifen made by Speick

Das Revival von Seifen erfreut sich noch immer zunehmender Beliebtheit: einfach in der Anwendung, platzsparend, ressourcenschonend, praktisch für unterwegs, … es gibt viele Gründe, Seifen zu mögen. Im letzten Jahr hat das ohnehin schon umfangreiche Seifen-Sortiment von SPEICK Naturkosmetik mit der Black Soap Zuwachs bekommen. Kürzlich hat die Gesichts- und Körperseife mit der spektakulären schwarzen Farbe drei bunte Freunde gewonnen: die Green Soap, Red Soap und White Soap, die ebenfalls made by Speick sind.

Mit der Black Soap haben die drei Neuzugänge einiges gemeinsam:

Reinigung und basische Pflege für jeden Tag

Die Gesichts- und Körperseifen eignen sich ideal für den täglichen Gebrauch – zum Händewaschen, für die Gesichtsreinigung oder auch zum Duschen. Das Schöne daran: die Haut wird nicht nur gründlich gereinigt, sondern dank der verseiften Öle und der speziellen Wachscreme auch gleich noch gut gepflegt. Das macht sich schon allein an dem üppigen, äußerst cremigen Schaum bemerkbar, den die Seifen bei der Anwendung im Zusammenspiel mit Wasser bilden. Herrlich! Enthalten ist bspw. unter anderem Palmöl aus nachhaltigem Anbau, aber auch Kokos- und Olivenöl ist in den Seifen als Basis zu finden.

Vegan und glutenfrei

Die drei neuen Seifen gehören ebenso wie die Black Soap zu den Produkten im SPEICK-Sortiment, die vegan sind. Es sind also ausschließlich nicht-tierische Bestandteile enthalten. Das gilt für die Öle und Fette (ohne Rindertalg) ebenso wie für die pflegenden Komponenten (ohne Honig oder Milch) und auch die Farbstoffe (ohne Karmin). Die Seifen sind außerdem glutenfrei.

Zertifizierte Naturkosmetik

Alle vier Gesichts- und Körperseifen sind von COSMOS als Naturkosmetik zertifiziert. Synthetische Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe findet ihr also in den Seifen ebenso wenig wie Mineralöle oder deren Abkömmlinge.

Umweltfreundliche Verpackungen

Optisch sind die Seifen bereits im verpackten Zustand echte Schmuckstücke in ihren farbenfrohen FSC-zertifizierten Umkartons ganz ohne Plastik! Die grafischen Muster wirken modern  und elegant zugleich. Kein Wunder, dass Julia bspw. die rote Seife zu Weihnachten verschenkt hat – bei den kleinen Schmuckstücken ist keine zusätzliche Geschenkverpackung notwendig.

Und worin unterscheiden sich die Seifen nun? Das Geheimnis der drei Seifen ist ein „tiefgründiges“ in Form verschiedener Heilerden. Diese zählen sozusagen zu den Urgesteinen unter den Naturkosmetik-Rohstoffen, denn sie sind aus den Gesteinen der Eiszeit durch Bewegung der Gletscher und Verwitterungsprozesse entstanden. Das Abbaugebiet einer Heilerde prägt ihre Zusammensetzung, die wiederum ihre Reinigungskraft, die Farbe etc. beeinflusst. Die Namen der drei neuen SPEICK-Seifen geben bereits Auskunft über die enthaltenen Heilerden:

Green Soap

Wenn ihr es mit schnell fettender Haut zu tun habt, dann lohnt sich ein Blick auf die Green Soap. Sie enthält Marokkanische Lavaerde, die euch vielleicht auch unter dem Namen Ghassoul geläufig ist. Dieses Tonmineral ist schon seit vielen Jahrhunderten als Inhaltsstoff für die Reinigung und Pflege von Kopf bis Fuß beliebt – nicht nur in Nordafrika, sondern bspw. auch in Frankreich. Die Lavaerde sorgt für eine porentiefe Reinigung, da sie überschüssigen Talg und Schmutzpartikel quasi magisch anzieht und so mit der Seife ein starkes Duo ergibt, während die pflegenden Komponenten in der Green Soap (die übrigens unaufdringlich frisch riecht) dafür sorgen, dass die Haut nicht austrocknet.

Red Soap

Rote Heilerde ist der Star der Red Soap. Die rote Farbe entsteht hier durch den hohen Anteil an Eisenoxiden, die Heilerde ist außerdem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und regt die Regenerationsprozesse der Haut an. Entsprechend ist die Red Soap dann zu empfehlen, wenn ihr bspw. reife oder trockene Haut habt. Die Seife duftet ganz zart floral und cremig.

White Soap

In der White Soap setzt SPEICK Naturkosmetik auf einen einheimischen Inhaltsstoff: Heilkreide von der Insel Rügen. Sie enthält keine Eisenoxide und ist entsprechend hell. Auch sie reinigt die Haut, ist dabei aber gleichzeitig sanft. Für Sensibelchen ist die White Soap daher mit ihrem cremigen, dezenten Duft besonders gut geeignet.

Und wie wendet man die Seifen nun zur Gesichtsreinigung an?

Seife ist zur Reinigung des Gesichts supereinfach anzuwenden. Ich gehe dabei wie folgt vor:

  1. Das Gesicht mit angenehm warmem (aber nicht heißem!) Wasser befeuchten.
  2. Die Seife der Wahl ebenfalls gut befeuchten und zwischen den Handflächen aufschäumen.
  3. Das Seifenstück beiseitelegen und den Schaum gleichmäßig mit kreisenden Bewegungen sanft (d. h. ohne großen Druck oder wildes Gerubbel) auf dem Gesicht verteilen. Dabei die Augenpartie entweder aussparen oder die Augen seeehr fest geschlossen halten.
  4. Anschließend den Schaum mit warmem Wasser gründlich abspülen.
  5. Das Gesicht abtrocknen – fertig!

Meinen Favoriten unter den nun insgesamt vier farbenfrohen Gesichts- und Körperseifen made by Speick verrate ich euch dann gern ein andermal!

Eure Ida

Neu: Soap Bar Hair + Body von Speick Naturkosmetik

Vorhang auf – denn es gibt Neuheiten von Speick zu entdecken! Vor ein paar Wochen wurden gleich vier neue Soap Bars Hair + Body lanciert, die nicht nur herrlich duften, sondern dank ihrer abgerundeten ovalen Form auch gut in der Hand liegen.

Doch von vorne: Als mich das Päckchen von Speick mit den neuen Seifenstücken erreichte, freute ich mich gleich über den schönen Duft, der mir entgegenkam. Die vier Soap Bars Hair + Body unterscheiden sich durch ihre fröhlichen Farben, vor allem aber durch ihre Düfte: Zur Auswahl stehen Zitrone, Blutorange, Kokos und Bergamotte (die Zitrusfrucht, die auch dem Earl Grey-Tee ihr typisches Aroma verleiht). Alle vier Duftkompositionen sind rein natürlich und bestehen aus ätherischen Ölen.

Die Rezeptur der Soap Bars Hair + Body

Die Basis für die Soap Bars bilden verseifte pflanzliche Öle. Dafür wurden RSPO-zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl zu einer Seife gesiedet – eine traditionelle Rezeptur von Speick. Das natürlicherweise enthaltene Glycerin bleibt bei der Herstellung erhalten und wirkt befeuchtend auf Haut und Haar. Außerdem sind Weizenproteine und eine spezielle Wachscreme für die verbesserte Kämmbarkeit und Pflege der Haare verantwortlich. Die Rezeptur ist von Cosmos zertifiziert und vegan.

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Wie man die Speick Soap Bars Hair + Body anwendet

Die neuen Soap Bars sind sowohl für die Reinigung des Körpers als auch der Haare geeignet: Ein multifunktionales Produkt, das gleich mehrere Einsatzgebiete haben kann. Die Soap Bars ersetzen damit Handseife, Duschgel und auch das Shampoo – was nicht nur auf Reisen sehr praktisch ist. Minimalisten können sich darüber freuen, mehr Platz im Bad zu haben!

Bei einer klassischen Dusche gehe ich so vor: Ich mache meine Haare und damit auch meine Körperhaut nass. Anschließend nehme ich den Soap Bar Hair + Body und reibe ihn zwischen meinen feuchten Handflächen, bis die Seife etwas aufschäumt. Mit den Händen fahre ich dann über meine Haare, so entsteht ein cremiger Schaum, den ich ein bisschen in die Haare einmassiere. Selbstverständlich kann man auch mit dem Seifenstück direkt über das Haar streichen, allerdings erwische ich dann öfter mal etwas zu viel vom Produkt. Spätestens beim zweiten Wasch-Durchgang (den ich bei Naturkosmetik-Shampoos immer empfehle) entsteht ein üppiger Schaum. Damit reinige ich dann gleich meinen Körper – wie mit einem Duschschaum, der dazu noch angenehm fruchtig duftet. Zum Schluss spüle ich alles gründlich mit warmem Wasser ab.

Da ich kurzes und pflegeleichtes Haar habe, benötige ich danach keine sauere Rinse. Ich empfehle sie jedoch für längere, trockene Haare: Auf 800ml Wasser kommt hierfür ein Esslöffel Essig. Diese Spülung bringt nach der basischen Reinigung wieder Glanz ins Haar. Muss man sie nicht ausspülen, der zarte Essigduft verfliegt nach wenigen Minuten. Genauso gut kann man übrigens auch den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner verwenden. Zum Vergleich: Nach meinem Empfinden wirkt die Haarseife von Speick stärker pflegend als die neuen Soap Bars.

Zero Waste und CO2

Es liegt auf der Hand, weshalb sich Seifenstücke und feste Shampoos seit einiger Zeit wieder großer Beliebtheit erfreuen: Sie müssen nicht in Kunststoff verpackt werden, die Soap Bars Hair + Body kommen ganz „nackt“ und unverpackt daher – Stichwort Zero Waste. Außerdem muss kein unnötiges Wasser transportiert werden, denn man nimmt es einfach aus der Wasserleitung vor Ort dazu. Das schont Ressourcen und mindert den CO2-Austoß!

Und nun dürft ihr im Laden schnuppern, welcher der Speick Soap Bars Hair + Body eurer Nase am besten gefällt 😊 Ich mag die Variante mit Blutorange sehr, die saftig-süß duftet.

IM DREIERTEST: UNSERE GESCHENKEHIGHLIGHTS

Hand aufs Herz: Wer von Euch hat schon alle Geschenke? Jedes Jahr beginnt die Suche aufs Neue. Dabei sind es meist nicht die großen Präsente, die uns Kopfzerbrechen bereiten, sondern vielmehr die Kleinigkeiten: Eine Füllung für den Stiefel, ein Mitbringsel zum Advents-Brunch, eine Aufmerksamkeit für die beste Freundin…

Jenny, Ida und Julia haben sechs kleine Lieblinge aus dem Speick-Sortiment ausgewählt, die allesamt für überschäumende Freude sorgen.

Jenny: Wie wird Weihnachten – weiß oder grün?

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Das Produkt: Mit der Black Soap hat Speick ja bereits eine Trendseife kreiert. Nun hat die Linie Zuwachs bekommen… Und weil (Tannen)Grün und (Schnee)Weiß so perfekt in die Winterzeit passen, habe ich mir die neue Green Soap und die neue White Soap für unser Geschenkespecial ausgesucht. Die beiden stecken wie ihre dunkle Verwandtschaft in schick designten Schächtelchen aus FSC-Karton.

Bei  beiden Produkten handelt es sich um reine Pflanzenöl-Seifen, die mit besonderen Zutaten veredelt wurden: In der Green Soap ist Marokkanische Lavaerde enthalten, in der White Soap Rügener Heilkreide.

Während die grüne Kreation auf porentiefe Reinigung setzt und sich vor allem für die schnell fettende, unreine Haut eignet, ist die schneeweiße Seife auf eine besonders sanfte Reinigung bedacht. Sie soll auch das Hautbild verfeinern und zur Regeneration beitragen.

So habe ich getestet: Obwohl beide Produkte zur Gesichts- und Körperreinigung geeignet sind, wende ich sie nur für das Gesicht an. Die White Soap wird mein täglicher Begleiter für strahlende Haut. Die Green Soap schätze ich vor allem bei den schneller fettenden Partien wie Stirn und Nase. Sie ist meine Wahl, wenn ich meinen Teint ausgleichen möchte. Bei ihr gefällt mir auch der Duft besonders gut – frisch und wirklich „grün“. Die White Soap duftet eher neutral und dezent.

Beide bilden einen sahnigen Schaum und hinterlassen ein sauberes Hautgefühl, ohne den Teint auszutrocknen. Die White Soap bietet sogar ein „wie gecremt“-Feeling. Herrlich!

Fazit: Neben der schwarzen Rezeptur mit Aktivkohle sind mit grüner Lavaerde und Heilkreide nun weitere tolle Rohstoffe für die Reinigung bei Speick verfügbar. (Und dazu gibt es noch die Red Soap mit roter Heilerde, die Julia weiter unten gleich vorstellt) Die neuen Seifen bieten -jede für sich – etwas Besonderes. Gerade das macht sie zu ganz individuellen, nachhaltigen Geschenkideen.

Obwohl ich mich bislang noch immer eher schrittweise an Produkte wie festes Shampoo, feste Body Butter und diverse Soap Bars annähere, haben mich diese feinen Stücke durchaus überzeugt. Vor allem die White Soap mit ihrem pflegenden Finish wird künftig mein THERMAL sensitiv Mizellenwasser unterstützen…

Ida: Tannenglück und Winterfreude

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Die Produkte: „Ein Tännlein schlief zur Winternacht tief in des Waldes Ruh‘…“ So beginnt eines meiner liebsten Weihnachtslieder. Und was könnte dazu besser passen als ein kleiner Tannenbaum in Seifenform? Das Tännlein ist Made by Speick, kommt in grünem Nadelkleid daher und duftet herrlich krautig-waldig inklusive der unverkennbaren Speick-Note. Der Seifenbaum ist vegan und basiert auf verseiften Pflanzenölen – das dabei verwendete Palmöl stammt aus nachhaltigem Anbau. Der Duft und auch die schöne grüne Farbe sind rein natürlichen Ursprungs, synthetische Duft- und Farbstoffe werden dabei nicht verwendet. Verpackt ist die Seifentanne in einer Hülle aus Cellophan.

Und auch wenn Seife richtig gut in einem Nikolausstiefel passt (und noch mehr weihnachtliches Potenzial hat – dazu gleich mehr), geht es auch noch eine Nummer platzsparender: die 25 ml Mini-Größe des Speick Organic 3.0 Duschgels passt garantiert in jeden noch so kleinen Schuh! Enthalten ist darin natürlich dasselbe Produkt wie in der „ausgewachsenen großen Schwester“ mit 200 ml Inhalt. Das Duschgel ist vegan, palmölfrei und schont dank kreislauffähiger Textur und einer Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen unsere Umwelt. Mit seinem fröhlichen Gute-Laune-Duft ist es fast schon ein Garant für einen schwungvollen Start in den Tag – und das ist ja bei dieser Jahreszeit nicht unerheblich.

So habe ich getestet: Ganz ehrlich, das Seifentännchen möchte ich am liebsten eigentlich gar nicht testen, sondern mich einfach nur an der schönen Optik und dem feinen Duft erfreuen. Das geht bspw. super, wenn man die Seife als Weihnachtsdekoration verwendet – hier seht ihr, wie das aussehen kann. Nun habe ich für euch aber doch mal den Gang ans Waschbecken gewagt. Die Seife schäumt sofort fein cremig auf und hinterlässt nach dem Waschen gepflegte, keinesfalls ausgetrocknete oder spannende Hände. Das Tännlein darf also ab sofort bis zum Weihnachtsfest bei täglicher Benutzung noch ein bisschen schrumpfen und Weihnachtsfeeling im Badezimmer verströmen.

Das Organic 3.0 Duschgel lässt sich ganz vielseitig verwenden: die Kleingröße ist natürlich nichts für den täglichen Gebrauch daheim, dafür macht sie sich gut, um zum einen mit dem Produkt als solches vertraut zu werden; zum anderen nimmt sie kaum Platz im Gepäck ein und ist daher der ideale Reisebegleiter für den weihnachtlichen Besuch bei der Familie, einen Städtetrip über Silvester oder die letzte Dienstreise vor dem Jahresausklang. Ich habe das Fläschchen aktuell als Handseifen-Ersatz für unterwegs in der Handtasche, dafür lässt es sich auch super zweckentfremden! Wenn die Flasche geleert ist, muss sie keinesfalls entsorgt werden, sondern kann auf vielfältige Weise weitergenutzt werden, bspw. im Kaufmannsladen oder zum Abfüllen der nächsten Reiseration des großen Duschgels.

Fazit: Wenn ihr noch kleine Stiefelfüller aus dem Speick-Sortiment sucht – für die Mama, den Bruder, die Kollegen im Büro oder andere Lieblingsmenschen – dann sind das Seifentännlein und das Organic 3.0 Duschgel in der Mini-Größe meine Tipps in diesem Jahr. Sie sind nicht nur niedlich anzusehen, sondern lassen sich multifunktional einsetzen, verursachen wenig Müll und zaubern nebenbei noch ein Lächeln auf die Lippen.

Julia: Weihnachten wird Rot!

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Das Produkt: Ich verschenke gerne Seifen zu Weihnachten. Das klingt vielleicht ein bisschen altmodisch, aber Seifenstücke liegen seit einiger Zeit ja wieder ganz im Trend. Der Retrocharme und die Zero Waste-Bewegung reichen sich hier die Hand. Deswegen habe ich für Weihnachten die neue Red Soap Heilerde und den Soap Bar Hair + Body Blutorange aus dem Sortiment von Speick ausgewählt: Schon die rote Farbe der beiden Seifen macht einen festlichen Eindruck! Richtig schmuck sieht der Umkarton der Red Soap aus, eine Schleife reicht hier als Geschenkverpackung aus. Die rote Heilerde darin unterstützt die reinigende Wirkung der Seife und regt zugleich die Hautregeneration an. Sehr schön in der Hand liegt der ovale Soap Bar Blutorange. Dank dem enthaltenen pflegenden Weizenprotein kann er auch für die Haare verwendet werden. Sowohl die Red Soap als auch der Soap Bar werden aus verseiften pflanzlichen Ölen hergestellt und sind von Cosmos zertifiziert.

So habe ich getestet: Ich mag Seifenstücke auch deswegen so gern, weil sie multifunktional einsetzbar sind. Und das nicht nur im Bad! Schön duftende Seifen landen bei mir auch im Kleiderschrank als Wäscheduft. Ich lege sie einfach zwischen Pullover oder die Unterwäsche, sie sorgen dann für eine zarte Beduftung der Kleidung. Die Red Soap duftet für meine Nase zart-cremig und floral, der Soap Bar Blutorange nach der namensgebenden Orange, also fruchtig-süß (aber nicht aufdringlich). Im Bad macht sich die Red Soap gut für die Handwäsche und sogar auch im Gesicht. Sie reinigt mit einem cremigen Schaum, meine Haut spannt danach nicht. Wie ein festes Duschgel habe ich den Soap Bar verwendet. Als es besonders schnell gehen musste, habe ich ihn auch für meine kurzen und unkomplizierten Haare als gut schäumendes Shampoo genommen. Bei gefärbtem oder sehr trockenem, spröden Haar empfehle ich danach jedoch noch eine saure Essigspülung (und ein vorsichtiges Herantasten ans Thema Haarseife).

Mein Fazit: Weihnachten wird eindeutig rot bei mir 🙂 ! Für mich verbinden die beiden neuen roten Seifenstücke von Speick Nachhaltigkeit, Tradition, sinnlichen Duft und eine multifunktionale Anwendung – da ist doch garantiert für jeden was dabei.

 

Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 2: Inhaltsstoffe

KonsumentInnen interessiert heute nicht nur, ob ein Produkt hübsch aussieht und ob es gut funktioniert, sondern auch, wie es hergestellt wird, was drin steckt, ob es umwelt- und sozialverträglich ist und vieles mehr. In dieser Beitrags-Serie widmen wir uns daher Fragen, die immer wieder rund um Speick Naturkosmetik auftauchen.

Im ersten Teil ging es um die äußeren Werte in Form von Verpackungen, heute schauen wir mal in die Tuben, Tiegel und Flaschen hinein und werfen einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe der Speick-Produkte.

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Warum sind manche Produkte im Speick-Sortiment nicht als Naturkosmetik zertifiziert?

Grundsätzlich sind die Produkte von Speick als Naturkosmetik durch COSMOS zertifiziert (COSMOS Natural oder COSMOS Organic findet ihr als Siegel entsprechend auf den Verpackungen, mehr zum Standard erfahrt ihr hier). Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, und zwar die Produkte aus der Natural- und der Men-Serie. Diese enthalten naturnahe Duftstoffe und sind deshalb nicht zertifizierbar. Diese Klassiker aus dem Speick-Sortiment erfreuen sich einer großen Fangemeinde, sodass sie mit unveränderter Rezeptur mit den beliebten Düften auch weiterhin im Sortiment bleiben. Auch hier könnt ihr euch aber darauf verlassen, dass kritische Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Erdölderivate oder polyzyklische Moschusverbindungen niemals ihren Weg in die Produkte finden.

In den  anderen Serien von SPEICK findet ihr darüber hinaus zahlreiche Artikel, die als Naturkosmetik zertifiziert sind und jedes Produkt, das als Neuheit ins Sortiment kommt, entspricht den Regularien der BDIH-Standards.

Macht Speick Naturkosmetik Tierversuche?

Speick Naturkosmetik hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 1928 Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben. Was für Speick Naturkosmetik schon von Anbeginn selbstverständlich war, ist seit 2004 EU-weit verboten, seit 2009 dürfen außerdem in der EU keine Kosmetika mehr vermarktet werden, die an Tieren getestet worden sind. Global betrachtet gilt jedoch: andere Länder, andere Sitten. So müssen bspw. Kosmetikprodukte, die in China verkauft werden, an Tieren getestet sein. Aus diesem Grund exportiert Speick Naturkosmetik keine Produkte in Regionen, in denen Tierversuche die Voraussetzung für die Einfuhr sind.

Wie viele Produkte sind vegan?

Bleiben wir gleich mal bei den „tierischen“ Themen. Dass ein Produkt tierversuchsfrei ist, heißt nicht automatisch, dass es keine tierischen Bestandteile enthält. Im Speick-Sortiment findet ihr jede Menge Produkte, die vegan sind: alle Deos, Shampoos, Handcremes und Body Lotions. Die Duschgele sind – abgesehen vom Deo Dusch, das Collagen enthält – ebenfalls vegan. In Summe sind das rund 90% aller Speick-Produkte, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind!

Die meisten nicht-veganen Produkte findet ihr im umfangreichen Seifen-Sortiment von Speick Naturkosmetik. Konkret sind das die Speick Natural Seife (dazu gleich mehr) sowie einige weitere Seifen, die Buttermilch, Bienenwachs und/oder Honig enthalten. Eine Übersicht über alle veganen und nicht-veganen Produkte findet ihr im Download-Bereich.

Auf die Speick Natural Seife möchte ich nun nochmal zurückkommen, denn folgende Frage taucht immer wieder auf:

Warum enthält die Speick Natural Seife Rindertalg?

Die Speick Natural Seife ist das Produkt, mit dem alles begann. Das Design hat sich im Laufe der letzten 9 Jahrzehnte zwar immer wieder gewandelt, die Rezeptur blieb dabei jedoch unverändert, wofür heute die langjährigen und treuen Kunden sehr dankbar sind. Firmengründer Walter Rau war der Erhalt der Originalrezeptur so wichtig, dass er sogar in seinem Nachlass darüber verfügt hat, dass die Rezeptur nicht verändert werden darf.

In diesem Seifen-Klassiker steckt mit Rindertalg ein Inhaltsstoff, der eine lange Tradition in der Seifenherstellung hat – wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um einen Rohstoff handelt, der regional leicht verfügbar war bzw. ist. Und Regionalität ist auch heute noch ein Wert, der in der Naturkosmetik von Bedeutung  ist. So ist auch Speick Naturkosmetik bestrebt, so regional wie möglich zu wirtschaften. Bei der Seifenherstellung ist das gar nicht so einfach, da Oliven-, Kokos- oder Palmöl, die häufig in Seifen zu finden sind, selbstverständlich nicht bei uns vor der Haustür gewonnen werden. Der Rindertalg, der ausschließlich in der Speick Natural Seife zu finden ist, ist ein Nebenprodukt der Fleischindustrie. Es handelt sich damit also um eine Ressource, die in Bezug auf Aspekte der Gewinnung und der Regionalität nachhaltiger ist als viele Pflanzenöle.

Das umfassende Produktsortiment von Speick Naturkosmetik bietet so jedem Konsumenten/jeder Konsumentin die Möglichkeit, die Kaufentscheidungen an den eigenen Werten auszurichten – sei es die Regionalität von Rohstoffen oder der Verzicht auf tierische Rohstoffe. Was all diese Produkte in jedem Fall gemeinsam haben, ist das große Bestreben, nachhaltige und zertifizierte Naturkosmetik anzubieten.

Verwendet Speick Naturkosmetik Palmöl?

Auch bei den Pflanzenölen ist aber nicht alles schwarz oder weiß – insbesondere das Thema Palmöl ist differenziert zu betrachten. Viele VerbraucherInnen fordern den kompletten Verzicht von Palmöl in Kosmetika. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu realisieren, da viele Emulgatoren oder Tenside Palmölfraktionen enthalten. Außerdem ist der Ertrag der Palmpflanzen um einiges höher als bei anderen Pflanzen zur Ölgewinnung, bspw. Sonnenblumen.

Das Kernproblem im Kontext von Palmöl ist die Rodung bestehender Wälder, um Flächen für große Palmplantagen in Monokultur zu schaffen. Speick Naturkosmetik setzt deshalb auf nachhaltig gewonnenes Palmöl, das von alten Plantagen stammt, für die keine Wälder gerodet werden mussten und arbeitet dabei bereits seit vielen Jahren mit einem indonesischen Palmöl-Lieferanten zusammen, der seit Beginn Mitglied des Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO) ist. Dabei handelt es sich um ein in 2011 vom WWF ins Leben gerufene Palmöl-Zertifikat für nachhaltigen Anbau und nachhaltiges Wirtschaften. (Details dazu findet ihr hier.) Wenn ihr noch mehr zum Thema Palmöl erfahren wollt, dann schaut gern mal in Gudruns Beitrag zu diesem anspruchsvollen Dauerbrenner rein.

Beinhalten Speick-Produkte Mikroplastik?

Diese Frage lässt sich kurz und knackig wie folgt beantworten: nein – das haben sie bisher nie und werden sie auch in der Zukunft nicht. Speick Naturkosmetik richtet seine Unternehmensaktivitäten an den Dimensionen der Nachhaltigkeit aus. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass bedenkliche und umweltkritische Stoffe – zu denen ganz klar auch Mikroplastik gehört – nicht in den Rezepturen verwendet werden.

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Ihr seht – das Thema der Inhaltsstoffe ist  also ein mindestens genauso weites Feld wie das der Verpackungen.

Eure Ida

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Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 1: Verpackungen

KosmetiknutzerInnen sind heute kritischer und informierter denn je. Sie möchten immer häufiger genau wissen, was in einem Produkt steht, wie es sich mit dem Umweltschutz verträgt und ob es nicht Optimierungspotenziale gibt. Auch die Konsumenten von SPEICK Naturkosmetik sind wissbegierig und schauen gern genauer hin. Daher möchten wir hier auf dem Blog die Gelegenheit nutzen, um Fragen zu beantworten, die immer wieder rund um SPEICK Naturkosmetik auftauchen. Den Anfang macht dabei das vielseitige und komplexe Thema der Verpackungen.

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Warum sind nicht alle Speick-Produkte in Glas verpackt?

Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich direkt, dass viele Faktoren die Suche nach der geeigneten Verpackung beeinflussen. Glas erscheint auf den ersten Blick oft die bessere Alternative zu Plastik zu sein. Wirft man einen Blick auf die Gesamt-CO2-Bilanz, ist das jedoch nicht zwingend der Fall, denn Glas ist vergleichsweise schwer, muss für den Versand noch zusätzlich bruchsicher verpackt werden und sorgt für hohe Transportkosten.

Außerdem bringt Glas im Badezimmer natürlich auch immer ein Sicherheitsrisiko mit sich – niemand möchte schließlich Scherben in der Dusche, im Waschbecken oder auf den Fliesen haben. Manche Produkte ließen sich in Glas auch einfach gar nicht realisieren, oder sind euch z. B. schon einmal Deosticks in einer Glasverpackung begegnet?

Warum ist der Deostick nicht in einer Papierhülse?

Apropos Deostick: hier kommt immer wieder die Frage auf, wieso die Sticks sich nicht in einer Papierhülse befindet, wo diese doch derzeit zunehmend beliebt sind? Hier sind es ebenfalls verschiedene Faktoren, die Speick vor Herausforderungen stellt – von der Abfüllung bis zur Anwendung. Die flüssige Deomasse wird heiß in die entsprechende Hülse gegossen. Damit diese nicht ausläuft, muss sie natürlich dicht sein. Das ist bei Papphülsen ein Problem. Zudem kann Pappe  die Deostickmasse aufsaugen, wenn sie innen nicht (in der Regel mit Plastik) beschichtet sind. So ein Materialverbund, z. B. aus Plastik und Pappe, lässt sich dann aber wiederum nicht so einfach entsorgen, da man die Materialien nicht mehr trennen kann.

Papphülsen lassen sich bei Deosticks außerdem nicht so komfortabel handhaben wie die Plastikhülsen. Hülsen aus Pappe können bisher nicht mit einem Drehmechanismus ausgestattet werden, bei dem die Stickmasse sich gleichmäßig nach oben „schraubt“, sondern der Boden der Hülse muss nach oben gedrückt werden. Der Stick selbst muss dann wiederum immer wieder mit den Fingern nach unten zurück geschoben werden. Viele Konsumenten wünschen sich aber gerade bei einem Alltagsprodukt wie Deo, dass es schnell, einfach und sauber zu handhaben ist. Deshalb setzt Speick bei den Deosticks auf eine Hülse aus Kunststoff.

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Was ist Bio-PE? Was ist daran besser als an „normalem“ Plastik?

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: der Sache mit dem Bio-Polyethylen. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr – also einem nachwachsenden Rohstoff – hergestellt wird. Damit unterscheidet er sich schon einmal grundlegend von Kunststoffen, die auf Erdöl basieren. Im Vergleich zu „normalem“ PE verursacht Bio-PE weniger CO2 bei der Herstellung. Das Zuckerrohr selbst trägt über die Fotosynthese dazu bei, dass CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird.

Die Verpackungen der Organic 3.0 Produkte bestehen komplett aus Bio-PE, ebenso wie die Flaschen des Speick Men Duschgels, des Natural Deo Dusch und des Natural Duschgel Sensitive. In Verpackungen anderer Produkte, wie bspw. den Sonnencremes und vielen weiteren in Tuben verpackten Produkten, ist ein sehr hoher Anteil an Bio-PE enthalten.

Wäre es nicht sinnvoller, recycelte Plastikverpackungen zu benutzen?

Die Vorstellung hat etwas fast schon romantisches: Müll wird aus dem Meer gefischt oder an den Küsten gesammelt, wiederaufbereitet und schließlich als neue Tube, Flasche oder Tiegel weiterverwendet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, da im Zuge der Sicherheitsbewertung immer abgeschätzt werden muss, inwiefern Schadstoffe aus dem Material, dessen Ursprung man ja nicht kennt, in das abgefüllte Produkt übergehen können – Migrationsrisiko nennt sich das.

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Warum sind einzelne Speick-Seifen in Folie eingepackt?

Auf den ersten Blick erscheint ein Produkt wie Seife ja geradezu prädestiniert dafür zu sein, gar nicht oder nur in einem dünnen Pappkarton verpackt zu werden. An sich ist das auch möglich, solange bestimmte Pflichtangaben mit Hilfe eines Etiketts auf der Seife aufgebracht werden. Dazu zählen u. a. Angaben zu den INCI, dem Gewicht und dem Hersteller.

Hinzu kommt die Herausforderung bei der Verwendung ätherischer Öle (mehr zum Thema der natürlichen Duftstoffe erfahrt ihr hier). Ätherische Öle sind von Natur aus flüchtige Substanzen, sodass eine geeignete Verpackung auch dafür sorgt, dass die Seife, wenn sie bei euch zuhause landet, noch genauso gut duftet wie zum Zeitpunkt der Herstellung.  Bei Speick findet ihr im Sortiment sowohl unverpackte Seifen als auch solche in FSC-zertifizierten Kartons. Lediglich die Melos-Seifen sind in Folie verpackt. Und diese besteht wiederum aus Holzcellulose und ist kompostierbar.

Warum gibt es nicht noch mehr Produkte, die unverpackt sind?

Die Frage lässt sich relativ einfach beantworten: flüssige Produkte benötigen eine Primärverpackung. Im Unverpacktladen ist das der Kanister, aus dem sie abgefüllt werden. Im Sortiment von Speick ist es hingegen die Tube oder Flasche. Die Verwendung bestimmter Rohstoffe und auch die Art der Herstellung ermöglichen es an vielen Stellen nicht, einfach aus einem flüssigen ein festes Produkt zu machen (zum Beispiel festes Shampoo anstelle von Flüssigshampoo), um auf eine Primärverpackung verzichten zu können.

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Ihr seht, die Frage nach der idealen Verpackung ist keine einfache – viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Mehr zu diesem komplexen Thema könnt ihr auch in diesem Beitrag erfahren. Speick hält in jedem Fall immer die Augen und Ohren offen auf der Suche nach den bestmöglichen Lösungen, die euch als Konsumenten zufriedenstellen und gleichzeitig zur ganzheitlich nachhaltigen Philosophie von Speick passen – insbesondere in Hinblick auf die Umwelt.

Eure Ida

Auflösung des SPEICK-Sommerrätsels 2019

Habt ihr euch schon am Speick-Sommerrätsel versucht? 12 Begriffe rund um das Unternehmen und seine Produkte gilt es zu erraten – als Preis winken Ruhm und Ehre. 🙂 Falls ihr auch noch miträtseln möchtet, findet ihr hier die Fragen. Und für alle Wissbegierigen kommen nun die Antworten. Neben dem ausgefüllten Kreuzworträtsel findet ihr jeweils auch noch einige Erläuterungen zu den gesuchten Begriffen.

 

1. Dieser mineralische UV-Schutzfilter steckt in den Sonnencremes der SPEICK Sun Serie.

Das war eine leichte Frage für den Einstieg, oder? Die Auswahl an mineralischen Lichtschutzfiltern ist schließlich sehr überschaubar. SPEICK verwendet in den Sonnenschutzprodukten Zinkoxid. Es fungiert wie eine Art Mini-Spiegel auf der Haut, indem es die UV-Strahlung reflektiert. Auch das sichtbare Licht wird teilweise reflektiert, so entsteht der bekannte „Weißeleffekt“. Ob man mit dem neuen Sonnenschutz von SPEICK wie ein weißes Gespenst aussieht? Glücklicherweise nicht! Wie begeistert Jenny, Julia und ich von der Sun Serie sind, könnt ihr hier nachlesen.

2. Die Thermal Sensitiv Serie von SPEICK enthält – der Name verrät es bereits – Thermalwasser. Gesucht wird hier der Inhaltsstoff, mit dem das Wasser angereichert wird und das u. a. die Elastizität des Bindegewebes unterstützt.

Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad steckt in den Produkten der Speick Thermal Sensitiv Serie. Bevor es letztendlich in unseren Badezimmern landet, fließt es durch einen Quarzstollen in 60 Meter Tiefe. Dort wird es mit Kieselsäure angereichert, deren Hauptbestandteil Siliziumdioxid ist. Es unterstützt den Zellstoffwechsel und fördert das Bindegewebe. In Kombination mit Hyaluronsäure und Co. ein echter Power-Wirkstoff für die Haut!

3. Diese Pflanze liefert die kosmetische „Zutat“, auf der die After Sun Lotion von SPEICK basiert.

Lotionen basieren ja normalerweise gern auf Wasser. In der After Sun Lotion kommt stattdessen Aloe Vera Gel aus Bio-Anbau als Grundlage daher – 80% der Lotion bestehen daraus. Gerade für die Pflege der Haut nach dem Sonnenbaden ist Aloe Vera sehr gut geeignet, da ihr Gel sich auf der Haut angenehm kühl anfühlt. Gleichzeitig beruhigt es die Haut und spendet intensiv Feuchtigkeit. Vier weitere Gründe, die die After Sun Lotion zu etwas Besonderem machen, hat Julia mit euch geteilt.

Foto-Credit: Isa und Rebecca Planck

4. So heißt der Kosmetik-Trend, bei dem es darum geht, die Haut vor Umweltbelastungen wie Feinstaub und Luftverschmutzung mit geeigneten Produkten zu schützen.

Wenn man sich mit Kosmetik-Trends beschäftigt, führt an Anti-Pollution derzeit kein Weg vorbei. Interessanterweise hat SPEICK schon längst Produkte im Sortiment, die mit verschiedenen Inhaltsstoffen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Ectoin schützt bspw. vor blauem Licht, während Kameliensamenöl antioxidativ wirkt. Jenny ist diesem Thema an dieser Stelle ausführlich nachgegangen.

5. Gesucht wird hier ein Adjektiv, das Produkte bezeichnet, die keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten.

Inhaltsstoffe, die tierischen Ursprungs sind, gibt es einige: Honig, Propolis, Karmin, … Sind all diese Inhaltsstoffe nicht enthalten, ist ein Produkt vegan. Manchmal ist das auf den ersten Blick gar nicht so einfach in den INCI zu erkennen. Und dann gibt es auch noch irreführende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Milchsäure, die trotz ihres Namens vegan ist. Alle veganen SPEICK-Produkte sind auf ihrer Verpackung explizit als solche mit einem großen Schriftzug gekennzeichnet und so einfach zu erkennen.

6. Dieser Inhaltsstoff sorgt für die spektakuläre dunkle Farbe der Black Soap made by Speick.

Aktivkohle liegt voll im Trend. In der Black Soap von Speick geht sie mit Tensiden Hand in Hand und unterstützt deren Reinigungswirkung. Jenny hat mit Susanne ein spannendes Interview darüber geführt, wie Aktivkohle genau funktioniert (Spoiler: nein, nicht wie ein Schwamm), was bei der Herstellung zu beachten ist und wie man sie am besten anwendet.

7. Nach diesem internationalen Standard sind die Naturkosmetik-Produkte von SPEICK zertifiziert.

Wirft man einen Blick auf die Umverpackung von Naturkosmetik, kann man manchmal leicht den Überblick verlieren: verschiedene Siegel und Symbole reihen sich munter aneinander und geben den Konsumenten Auskunft über Eigenschaften des Produkts. Siegel, die „echte“ Naturkosmetik kennzeichnen, gibt es einige. Auf den Speick-Produkten seht ihr die Zertifizierung von Cosmos (Cosmos Natural bzw. Cosmos Organic).  Verschiedene Zertifizierer, darunter bspw. BDIH und Ecocert, haben diesen international gültigen Standard geschaffen. Er ersetzt nicht die etablierten Siegel, sondern gibt Auskunft über übergreifend verbindliche Mindeststandards.

8. Diese Weltanschauung, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, vertrat auch Walter Rau.

Der Name Rudolf Steiner ist unweigerlich mit dem Begriff der Anthroposophie verknüpft, schließlich gilt er als „Vater“ dieser Weltanschauung. Sie hat viele Bereiche geprägt – von der Medizin über die Wirtschaft bis zur Kunst – und ist auch heute noch präsent, bspw. in Form von Waldorfschulen, biologisch-dynamischer Landwirtschaft bis hin zu namhaften, etablierten Naturkosmetik-Unternehmen wie SPEICK, die sich auf ihre anthroposophischen Wurzeln berufen.

9. So heißt die Laborleiterin bei SPEICK, die sich von unserem Redaktionsteam jederzeit mit Geduld und Fachkompetenz Löcher in den Bauch fragen lässt – gesucht ist ihr Vorname.

Oben habe ich es ja bereits verraten: Susanne Gans leitet das Labor bei SPEICK. Wenn ihr mehr über sie erfahren wollt, dann schaut doch mal in ihr Portrait rein. Auf dem Blog steht sie uns gern Rede und Antwort, wenn wir mal wieder INCI-Fachfragen haben und teilt mit uns gern ihr detailliertes Fachwissen – danke dafür!

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10. Diesen Namen trägt nicht nur ein Ort auf der griechischen Insel Rhodos, sondern auch eine Serie für Kinder und Babys, die Walter Rau in den 1950ern entwickelt hat.

Walter Rau war ausgesprochen reisefreudig. So führte ihn sein Weg unter anderem bis nach Griechenland, genauer gesagt nach Lindos, einen Ort auf der Insel Rhodos. Nach diesem Ort ist die mehrteilige Pflegeserie für Babys und Kinder benannt, in deren Zentrum die Wirkung der Kamille steht und in der natürlich auch eine Seife nicht fehlen darf. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Beitrag.

11. In diesem Ortsteil von Stuttgart fand die Seifen-Produktion von SPEICK  1928 ihren Anfang im Feinseifenwerk.

In Möhringen befindet sich die Wiege von SPEICK, denn dort hat Walter Rau 1928 das Feinseifenwerk gegründet. Alles begann mit der bekannten Seife, die mit ihrer lachsroten Farbe und ihrem charakteristischen, krautig-feinen Duft bis heute zu den beliebtesten Produkten von SPEICK zählt. Wie sie damals aussah und wie sie sich im Laufe der Zeit gewandelt hat, könnt ihr hier nachvollziehen. 1968 sind Produktion und Versand schließlich nach Leinfelden-Echterdingen umgezogen, seit 2008 hat das Unternehmen dort komplett seinen Sitz. Jenny, Julia und ich waren im letzten Jahr vor Ort zu Besuch.

12. Letztes Jahr hat SPEICK das große Jubiläum mit einer Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart gefeiert. Doch wie viele Jahre hatte SPEICK 2018 eigentlich „auf dem Buckel“? (Zahl als Wort geschrieben)

Die Anfänge von SPEICK reichen nicht 60, nicht 70 und auch nicht 80, sondern nun schon über 90 Jahre zurück! Walter Rau war Visionär genug, um bei der Gründung des Feinseifenwerks zu erkennen, dass das Produkt Seife viel mehr kann,  als nur Flecken als Kleidung zu entfernen oder Hände zu reinigen. Er stellte die Wirkung für die Körperpflege in den Mittelpunkt und verhalf so der Seife auf die Sprünge beim Siegeszug in die Badezimmer.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Mitraten!

Eure Ida

Ein kleines Stück Seifenglück: Fest für die Sinne mit viel Herz

Frauen, die das Wahlrecht haben. Frauen in führenden Positionen in der Wirtschaft. Frauen, die sich gesellschaftlich und politisch Gehör verschaffen. Frauen, die unternehmerische Entscheidungen treffen: noch nie hatten weibliche Stimmen so viel Gewicht wie heute.

Ein kleines Stück Seifenglück – von Frauen für Frauen

Auch bei SPEICK spielt Frauenpower eine wesentliche Rolle – schließlich bilden Frauen mehr als die Hälfte des Personals. Schon von Beginn an legte SPEICK-Gründer Walter Rau dabei Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf innerhalb des Unternehmens, bspw. in Form von betrieblicher Kinderbetreuung.

Die weibliche Belegschaft war es auch, die sich im letzten Jahr dafür stark gemacht hat, dass ein Stück kleines Seifenglück in Form einer Herzseife in das SPEICK-Sortiment einziehen durfte, das sicherlich vor allem Frauenherzen höher schlagen lässt. Ein Produkt von Frau zu Frau sozusagen! Ein Herz für Tiere hat die Seife übrigens auch, denn die Rezeptur ist vegan und basiert auf verseiftem Palmöl (aus nachhaltigem Anbau), Kokosöl und Olivenöl.

Wie aus dem an sich recht schnöden Vorgangs des Händewaschens ein sinnliches Erlebnis wird, zeigt sich anhand des Seifenherzens, das nach traditionellem Seifensiedeverfahren hergestellt wird, sehr anschaulich:

Farbiger Augenschmaus

Welche Farbe hat die Liebe? Rot, na klar! Und so ziert auch ein rotes Herz die Verpackung der Seife, die selbst wiederum in einer Mischung aus Lachsrot und Terracotta gehalten ist. Definitiv ein Hingucker am Waschbecken.

Sanfter Duftbringer

Ganz zart floral, cremig und unaufdringlich duftet das kleine Stück Seifenglück. Die Duftkomposition besteht dabei natürlich aus einer Mischung reiner ätherischer Öle anstelle synthetische Duftstoffe. (Pssst, wenn ihr die Mohn-Öl-Seife mögt, werdet ihr auch gern am Seifenherz schnuppern).

Formschöner Handschmeichler

Die Herzform macht die Seife selbst von der ersten Benutzung an zu einem Handschmeichler. Das kleine Stück Seifenglück schäumt dabei ganz wunderbar cremig-sahnig auf – und das bereits bei Kontakt mit lauwarmem Wasser. Und natürlich darf man sich nach dem Abtrocknen über die pflegende Wirkung der enthaltenen speziellen Wachscreme freuen, die für samtig-weiche Hände sorgt.

Knisternde Verpackung

Akustisch hat die Seife auch etwas zu bieten: ihr halbtransparentes Pergamintütchen, das beim Anfassen und beim Öffnen ganz leise vor sich hin knistert und ein ganz anderes haptisches und akustisches Erlebnis bietet als das Öffnen eines Umkartons! Verpackt werden die kleinen Herzseifen übrigens von Hand in einer regionalen „Beschützenden Werkstätte“ – so bereitet der Kauf der Seife schlussendlich nicht nur dem Käufer Freude.

Wenn ihr mich fragt, ist das kleine Seifenherz von SPEICK ein schönes Geschenk von Frau zu Frau für jeden Anlass – sei es für die nette Kollegin, die eigene Mutter oder die beste Freundin. Bloß gut, dass die Frauenpower bei SPEICK dafür gesorgt hat, dass die Herzseife ins Sortiment eingezogen ist!

Bis bald,

Eure Ida

Die neue Black Soap made by Speick

Endlich erobert das „kleine Schwarze“ auch die Badezimmer! Die Rede ist dabei nicht von einem stylischen Kimono oder einem anderen Fashion It-Piece, sondern von einem schwarzen Seifenstück – der neuen Black Soap made by Speick. Die nutzt nämlich die Trendzutat Aktivkohle in Kombination mit echter Seifensieder-Tradition. Ihre Mission: porentiefe Reinheit. Wie genau sie das schafft, hat mir Laborleitung Susanne Gans im Interview verraten und auch gleich noch mit ein paar Vorurteilen aufgeräumt.

Aktivkohle kommt schon seit geraumer Zeit für Reinigungsprozesse zum Einsatz. Ob im Labor, in der Medizin oder zur Behandlung von (Trink)Wasser und Lebensmitteln.  Auch die Beauty-Szene hat den gut verträglichen Rohstoff nun für sich entdeckt. Für porentiefe Sauberkeit!

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Mehr als nur ein Trend-Teil: Die Black Soap made by Speick.

Schwarze Reinigungsprodukte versprechen eine besonders reine Haut – was steckt dahinter?

„Bei Versuchen hat man festgestellt, dass die Reinigungskraft, zum Beispiel von Seife, mit der schwarzen Zutat noch unterstützt wird, da Aktivkohle auf Grund der großen Oberfläche Toxine binden kann. Wir haben viele Jahre Aktivkohle zur Sterilfiltration verwendet. So können z.B. Aknebakterien entfernt werden.“

Was ist anders als bei der Verwendung von Tensiden?

„Tenside reinigen auf Grund ihrer Struktur (wasserfreundlicher Kopf und fettliebender Schwanz), weil sie kugelförmige Mizellen bilden (Wasserkopf außen zum Wasser und Fettschwänzchen zum fettigen Schmutz innen) und dabei den Schmutz im Inneren der Mizelle einschließen. Aktivkohle hat eine extrem große Oberfläche und kann kleinste Teilchen festhalten. Im Falle unserer Seife auch Bakterien und Geruchsmoleküle.“

Im Grunde hat Aktivkohle ja eine schwammartige Oberfläche in der sie z.B. Schmutz binden soll. Wie funktioniert es, dass die Kohle erst auf dem Gesicht ihre Wirkung entfaltet und  nicht schon mit anderen Stoffen (aus der Rezeptur) gesättigt ist? Denn dann könnte sie auf der Haut gar keine Wirkung mehr haben – wie ein voller Schwamm, der kein Wasser mehr aufnimmt.

„Auch wenn sie so aussieht: Aktivkohle funktioniert nicht wie ein Schwamm. Sie kann im Prinzip nichts aufsaugen. Aktivkohle kann dafür kleinste Teilchen herausfiltern indem sie diese an der Oberfläche fest hält. Je größer die Oberfläche desto größer das Bindevermögen. Durch diesen Effekt konnten wir unser Reinstwasser noch von Bakterien befreien.“

Beitragsbild Black Soap skaliert JP

Rein, reiner, Aktivkohle…

Um Schmutz, Fette und Toxine zu adsorbieren, müsste der Reinigungsprozess theoretisch (wie bei der Filtration im Labor) doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Welche Anwendungsdauer macht Sinn?

„Man kann die Seife wie gewohnt verwenden. Im Zuge der Waschung wird von der Seife der Schmutz gebunden und sobald die Aktivkohle Moleküle oder Bakterien erwischt, werden auch diese gebunden. Also arbeiten Seife und Aktivkohle Hand in Hand, ohne Wartezeiten.“

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Aktivkohle: Ein Rohstoff mit poröser Oberfläche, der die Black Soap veredelt.

Ihre poröse Oberfläche erhält Aktivkohle durch die Behandlung mit Gas. Bringt das Nachteile mit sich bzw. gibt es Unterschiede bei den Kohle-Sorten?

„Die Herstellung spielt eine entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass Schadstoffe wie PAK’s nicht entstehen können. Die Funktion der Aktivkohle selbst hängt nicht von dem Ausgangsmaterial ab.“

Hintergrund-Info: PAK

Habt Ihr von PAK’s schonmal gehört? Die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen mit einem großen Variantenreichtum. Es handelt sich überwiegend um neutrale Feststoffe. PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl, aber auch in Gegrilltem und Gebratenem können sie stecken. Sie entstehen unter bestimmten Voraussetzungen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material. Und sie haben es in sich…

Susanne, die Kohle entsteht ja grundsätzlich durch Verbrennung von Holz oder ähnlichen Materialien. Während der Verbrennung können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft PAK’s größtenteils als krebserregend ein, außerdem können sie zu Entzündungen oder Schäden an den Schleimhäuten führen.

„Es kommt darauf an wie die Aktivkohle hergestellt wird. Bei der Entstehung von PAK’s spielen die Temperaturen, die extrem hoch sein müssen, und der Sauerstoffgehalt bei der Verbrennung eine Rolle. Die von uns verwendete Aktivkohle ist schadstofffrei.“

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Reinheit im dunklen Gewand: Die Black Soap made by Speick.

Vielen Dank, liebe Susanne! Die „kleine Schwarze“ von Speick hat offenbar keine dunklen Geheimnisse. Vielmehr steht die neue Black Soap für Reinheit und Frische. Sie eignet sich besonders für fettige, unreine Haut, ist aber auch für alle anderen Hauttypen eine Versuchung. Besonders toll ist ihr feiner Duft nach Lavendel und Rosmarin – und natürlich die traditionelle Rezeptur mit RSPO zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl…

Also lasst Euch nicht von ihrer Farbe täuschen und probiert diese Neuheit unbedingt aus!

Eure Jenny