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Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 1: Verpackungen

KosmetiknutzerInnen sind heute kritischer und informierter denn je. Sie möchten immer häufiger genau wissen, was in einem Produkt steht, wie es sich mit dem Umweltschutz verträgt und ob es nicht Optimierungspotenziale gibt. Auch die Konsumenten von SPEICK Naturkosmetik sind wissbegierig und schauen gern genauer hin. Daher möchten wir hier auf dem Blog die Gelegenheit nutzen, um Fragen zu beantworten, die immer wieder rund um SPEICK Naturkosmetik auftauchen. Den Anfang macht dabei das vielseitige und komplexe Thema der Verpackungen.

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Warum sind nicht alle Speick-Produkte in Glas verpackt?

Bei der Beantwortung dieser Frage zeigt sich direkt, dass viele Faktoren die Suche nach der geeigneten Verpackung beeinflussen. Glas erscheint auf den ersten Blick oft die bessere Alternative zu Plastik zu sein. Wirft man einen Blick auf die Gesamt-CO2-Bilanz, ist das jedoch nicht zwingend der Fall, denn Glas ist vergleichsweise schwer, muss für den Versand noch zusätzlich bruchsicher verpackt werden und sorgt für hohe Transportkosten.

Außerdem bringt Glas im Badezimmer natürlich auch immer ein Sicherheitsrisiko mit sich – niemand möchte schließlich Scherben in der Dusche, im Waschbecken oder auf den Fliesen haben. Manche Produkte ließen sich in Glas auch einfach gar nicht realisieren, oder sind euch z. B. schon einmal Deosticks in einer Glasverpackung begegnet?

Warum ist der Deostick nicht in einer Papierhülse?

Apropos Deostick: hier kommt immer wieder die Frage auf, wieso die Sticks sich nicht in einer Papierhülse befindet, wo diese doch derzeit zunehmend beliebt sind? Hier sind es ebenfalls verschiedene Faktoren, die Speick vor Herausforderungen stellt – von der Abfüllung bis zur Anwendung. Die flüssige Deomasse wird heiß in die entsprechende Hülse gegossen. Damit diese nicht ausläuft, muss sie natürlich dicht sein. Das ist bei Papphülsen ein Problem. Zudem kann Pappe  die Deostickmasse aufsaugen, wenn sie innen nicht (in der Regel mit Plastik) beschichtet sind. So ein Materialverbund, z. B. aus Plastik und Pappe, lässt sich dann aber wiederum nicht so einfach entsorgen, da man die Materialien nicht mehr trennen kann.

Papphülsen lassen sich bei Deosticks außerdem nicht so komfortabel handhaben wie die Plastikhülsen. Hülsen aus Pappe können bisher nicht mit einem Drehmechanismus ausgestattet werden, bei dem die Stickmasse sich gleichmäßig nach oben „schraubt“, sondern der Boden der Hülse muss nach oben gedrückt werden. Der Stick selbst muss dann wiederum immer wieder mit den Fingern nach unten zurück geschoben werden. Viele Konsumenten wünschen sich aber gerade bei einem Alltagsprodukt wie Deo, dass es schnell, einfach und sauber zu handhaben ist. Deshalb setzt Speick bei den Deosticks auf eine Hülse aus Kunststoff.

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Was ist Bio-PE? Was ist daran besser als an „normalem“ Plastik?

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Thema: der Sache mit dem Bio-Polyethylen. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr – also einem nachwachsenden Rohstoff – hergestellt wird. Damit unterscheidet er sich schon einmal grundlegend von Kunststoffen, die auf Erdöl basieren. Im Vergleich zu „normalem“ PE verursacht Bio-PE weniger CO2 bei der Herstellung. Das Zuckerrohr selbst trägt über die Fotosynthese dazu bei, dass CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird.

Die Verpackungen der Organic 3.0 Produkte bestehen komplett aus Bio-PE, ebenso wie die Flaschen des Speick Men Duschgels, des Natural Deo Dusch und des Natural Duschgel Sensitive. In Verpackungen anderer Produkte, wie bspw. den Sonnencremes und vielen weiteren in Tuben verpackten Produkten, ist ein sehr hoher Anteil an Bio-PE enthalten.

Wäre es nicht sinnvoller, recycelte Plastikverpackungen zu benutzen?

Die Vorstellung hat etwas fast schon romantisches: Müll wird aus dem Meer gefischt oder an den Küsten gesammelt, wiederaufbereitet und schließlich als neue Tube, Flasche oder Tiegel weiterverwendet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, da im Zuge der Sicherheitsbewertung immer abgeschätzt werden muss, inwiefern Schadstoffe aus dem Material, dessen Ursprung man ja nicht kennt, in das abgefüllte Produkt übergehen können – Migrationsrisiko nennt sich das.

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Warum sind einzelne Speick-Seifen in Folie eingepackt?

Auf den ersten Blick erscheint ein Produkt wie Seife ja geradezu prädestiniert dafür zu sein, gar nicht oder nur in einem dünnen Pappkarton verpackt zu werden. An sich ist das auch möglich, solange bestimmte Pflichtangaben mit Hilfe eines Etiketts auf der Seife aufgebracht werden. Dazu zählen u. a. Angaben zu den INCI, dem Gewicht und dem Hersteller.

Hinzu kommt die Herausforderung bei der Verwendung ätherischer Öle (mehr zum Thema der natürlichen Duftstoffe erfahrt ihr hier). Ätherische Öle sind von Natur aus flüchtige Substanzen, sodass eine geeignete Verpackung auch dafür sorgt, dass die Seife, wenn sie bei euch zuhause landet, noch genauso gut duftet wie zum Zeitpunkt der Herstellung.  Bei Speick findet ihr im Sortiment sowohl unverpackte Seifen als auch solche in FSC-zertifizierten Kartons. Lediglich die Melos-Seifen sind in Folie verpackt. Und diese besteht wiederum aus Holzcellulose und ist kompostierbar.

Warum gibt es nicht noch mehr Produkte, die unverpackt sind?

Die Frage lässt sich relativ einfach beantworten: flüssige Produkte benötigen eine Primärverpackung. Im Unverpacktladen ist das der Kanister, aus dem sie abgefüllt werden. Im Sortiment von Speick ist es hingegen die Tube oder Flasche. Die Verwendung bestimmter Rohstoffe und auch die Art der Herstellung ermöglichen es an vielen Stellen nicht, einfach aus einem flüssigen ein festes Produkt zu machen (zum Beispiel festes Shampoo anstelle von Flüssigshampoo), um auf eine Primärverpackung verzichten zu können.

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Ihr seht, die Frage nach der idealen Verpackung ist keine einfache – viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Mehr zu diesem komplexen Thema könnt ihr auch in diesem Beitrag erfahren. Speick hält in jedem Fall immer die Augen und Ohren offen auf der Suche nach den bestmöglichen Lösungen, die euch als Konsumenten zufriedenstellen und gleichzeitig zur ganzheitlich nachhaltigen Philosophie von Speick passen – insbesondere in Hinblick auf die Umwelt.

Eure Ida

Auflösung des SPEICK-Sommerrätsels 2019

Habt ihr euch schon am Speick-Sommerrätsel versucht? 12 Begriffe rund um das Unternehmen und seine Produkte gilt es zu erraten – als Preis winken Ruhm und Ehre. 🙂 Falls ihr auch noch miträtseln möchtet, findet ihr hier die Fragen. Und für alle Wissbegierigen kommen nun die Antworten. Neben dem ausgefüllten Kreuzworträtsel findet ihr jeweils auch noch einige Erläuterungen zu den gesuchten Begriffen.

 

1. Dieser mineralische UV-Schutzfilter steckt in den Sonnencremes der SPEICK Sun Serie.

Das war eine leichte Frage für den Einstieg, oder? Die Auswahl an mineralischen Lichtschutzfiltern ist schließlich sehr überschaubar. SPEICK verwendet in den Sonnenschutzprodukten Zinkoxid. Es fungiert wie eine Art Mini-Spiegel auf der Haut, indem es die UV-Strahlung reflektiert. Auch das sichtbare Licht wird teilweise reflektiert, so entsteht der bekannte „Weißeleffekt“. Ob man mit dem neuen Sonnenschutz von SPEICK wie ein weißes Gespenst aussieht? Glücklicherweise nicht! Wie begeistert Jenny, Julia und ich von der Sun Serie sind, könnt ihr hier nachlesen.

2. Die Thermal Sensitiv Serie von SPEICK enthält – der Name verrät es bereits – Thermalwasser. Gesucht wird hier der Inhaltsstoff, mit dem das Wasser angereichert wird und das u. a. die Elastizität des Bindegewebes unterstützt.

Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad steckt in den Produkten der Speick Thermal Sensitiv Serie. Bevor es letztendlich in unseren Badezimmern landet, fließt es durch einen Quarzstollen in 60 Meter Tiefe. Dort wird es mit Kieselsäure angereichert, deren Hauptbestandteil Siliziumdioxid ist. Es unterstützt den Zellstoffwechsel und fördert das Bindegewebe. In Kombination mit Hyaluronsäure und Co. ein echter Power-Wirkstoff für die Haut!

3. Diese Pflanze liefert die kosmetische „Zutat“, auf der die After Sun Lotion von SPEICK basiert.

Lotionen basieren ja normalerweise gern auf Wasser. In der After Sun Lotion kommt stattdessen Aloe Vera Gel aus Bio-Anbau als Grundlage daher – 80% der Lotion bestehen daraus. Gerade für die Pflege der Haut nach dem Sonnenbaden ist Aloe Vera sehr gut geeignet, da ihr Gel sich auf der Haut angenehm kühl anfühlt. Gleichzeitig beruhigt es die Haut und spendet intensiv Feuchtigkeit. Vier weitere Gründe, die die After Sun Lotion zu etwas Besonderem machen, hat Julia mit euch geteilt.

Foto-Credit: Isa und Rebecca Planck

4. So heißt der Kosmetik-Trend, bei dem es darum geht, die Haut vor Umweltbelastungen wie Feinstaub und Luftverschmutzung mit geeigneten Produkten zu schützen.

Wenn man sich mit Kosmetik-Trends beschäftigt, führt an Anti-Pollution derzeit kein Weg vorbei. Interessanterweise hat SPEICK schon längst Produkte im Sortiment, die mit verschiedenen Inhaltsstoffen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Ectoin schützt bspw. vor blauem Licht, während Kameliensamenöl antioxidativ wirkt. Jenny ist diesem Thema an dieser Stelle ausführlich nachgegangen.

5. Gesucht wird hier ein Adjektiv, das Produkte bezeichnet, die keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten.

Inhaltsstoffe, die tierischen Ursprungs sind, gibt es einige: Honig, Propolis, Karmin, … Sind all diese Inhaltsstoffe nicht enthalten, ist ein Produkt vegan. Manchmal ist das auf den ersten Blick gar nicht so einfach in den INCI zu erkennen. Und dann gibt es auch noch irreführende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Milchsäure, die trotz ihres Namens vegan ist. Alle veganen SPEICK-Produkte sind auf ihrer Verpackung explizit als solche mit einem großen Schriftzug gekennzeichnet und so einfach zu erkennen.

6. Dieser Inhaltsstoff sorgt für die spektakuläre dunkle Farbe der Black Soap made by Speick.

Aktivkohle liegt voll im Trend. In der Black Soap von Speick geht sie mit Tensiden Hand in Hand und unterstützt deren Reinigungswirkung. Jenny hat mit Susanne ein spannendes Interview darüber geführt, wie Aktivkohle genau funktioniert (Spoiler: nein, nicht wie ein Schwamm), was bei der Herstellung zu beachten ist und wie man sie am besten anwendet.

7. Nach diesem internationalen Standard sind die Naturkosmetik-Produkte von SPEICK zertifiziert.

Wirft man einen Blick auf die Umverpackung von Naturkosmetik, kann man manchmal leicht den Überblick verlieren: verschiedene Siegel und Symbole reihen sich munter aneinander und geben den Konsumenten Auskunft über Eigenschaften des Produkts. Siegel, die „echte“ Naturkosmetik kennzeichnen, gibt es einige. Auf den Speick-Produkten seht ihr die Zertifizierung von Cosmos (Cosmos Natural bzw. Cosmos Organic).  Verschiedene Zertifizierer, darunter bspw. BDIH und Ecocert, haben diesen international gültigen Standard geschaffen. Er ersetzt nicht die etablierten Siegel, sondern gibt Auskunft über übergreifend verbindliche Mindeststandards.

8. Diese Weltanschauung, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, vertrat auch Walter Rau.

Der Name Rudolf Steiner ist unweigerlich mit dem Begriff der Anthroposophie verknüpft, schließlich gilt er als „Vater“ dieser Weltanschauung. Sie hat viele Bereiche geprägt – von der Medizin über die Wirtschaft bis zur Kunst – und ist auch heute noch präsent, bspw. in Form von Waldorfschulen, biologisch-dynamischer Landwirtschaft bis hin zu namhaften, etablierten Naturkosmetik-Unternehmen wie SPEICK, die sich auf ihre anthroposophischen Wurzeln berufen.

9. So heißt die Laborleiterin bei SPEICK, die sich von unserem Redaktionsteam jederzeit mit Geduld und Fachkompetenz Löcher in den Bauch fragen lässt – gesucht ist ihr Vorname.

Oben habe ich es ja bereits verraten: Susanne Gans leitet das Labor bei SPEICK. Wenn ihr mehr über sie erfahren wollt, dann schaut doch mal in ihr Portrait rein. Auf dem Blog steht sie uns gern Rede und Antwort, wenn wir mal wieder INCI-Fachfragen haben und teilt mit uns gern ihr detailliertes Fachwissen – danke dafür!

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10. Diesen Namen trägt nicht nur ein Ort auf der griechischen Insel Rhodos, sondern auch eine Serie für Kinder und Babys, die Walter Rau in den 1950ern entwickelt hat.

Walter Rau war ausgesprochen reisefreudig. So führte ihn sein Weg unter anderem bis nach Griechenland, genauer gesagt nach Lindos, einen Ort auf der Insel Rhodos. Nach diesem Ort ist die mehrteilige Pflegeserie für Babys und Kinder benannt, in deren Zentrum die Wirkung der Kamille steht und in der natürlich auch eine Seife nicht fehlen darf. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Beitrag.

11. In diesem Ortsteil von Stuttgart fand die Seifen-Produktion von SPEICK  1928 ihren Anfang im Feinseifenwerk.

In Möhringen befindet sich die Wiege von SPEICK, denn dort hat Walter Rau 1928 das Feinseifenwerk gegründet. Alles begann mit der bekannten Seife, die mit ihrer lachsroten Farbe und ihrem charakteristischen, krautig-feinen Duft bis heute zu den beliebtesten Produkten von SPEICK zählt. Wie sie damals aussah und wie sie sich im Laufe der Zeit gewandelt hat, könnt ihr hier nachvollziehen. 1968 sind Produktion und Versand schließlich nach Leinfelden-Echterdingen umgezogen, seit 2008 hat das Unternehmen dort komplett seinen Sitz. Jenny, Julia und ich waren im letzten Jahr vor Ort zu Besuch.

12. Letztes Jahr hat SPEICK das große Jubiläum mit einer Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart gefeiert. Doch wie viele Jahre hatte SPEICK 2018 eigentlich „auf dem Buckel“? (Zahl als Wort geschrieben)

Die Anfänge von SPEICK reichen nicht 60, nicht 70 und auch nicht 80, sondern nun schon über 90 Jahre zurück! Walter Rau war Visionär genug, um bei der Gründung des Feinseifenwerks zu erkennen, dass das Produkt Seife viel mehr kann,  als nur Flecken als Kleidung zu entfernen oder Hände zu reinigen. Er stellte die Wirkung für die Körperpflege in den Mittelpunkt und verhalf so der Seife auf die Sprünge beim Siegeszug in die Badezimmer.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Mitraten!

Eure Ida

Ein kleines Stück Seifenglück: Fest für die Sinne mit viel Herz

Frauen, die das Wahlrecht haben. Frauen in führenden Positionen in der Wirtschaft. Frauen, die sich gesellschaftlich und politisch Gehör verschaffen. Frauen, die unternehmerische Entscheidungen treffen: noch nie hatten weibliche Stimmen so viel Gewicht wie heute.

Ein kleines Stück Seifenglück – von Frauen für Frauen

Auch bei SPEICK spielt Frauenpower eine wesentliche Rolle – schließlich bilden Frauen mehr als die Hälfte des Personals. Schon von Beginn an legte SPEICK-Gründer Walter Rau dabei Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf innerhalb des Unternehmens, bspw. in Form von betrieblicher Kinderbetreuung.

Die weibliche Belegschaft war es auch, die sich im letzten Jahr dafür stark gemacht hat, dass ein Stück kleines Seifenglück in Form einer Herzseife in das SPEICK-Sortiment einziehen durfte, das sicherlich vor allem Frauenherzen höher schlagen lässt. Ein Produkt von Frau zu Frau sozusagen! Ein Herz für Tiere hat die Seife übrigens auch, denn die Rezeptur ist vegan und basiert auf verseiftem Palmöl (aus nachhaltigem Anbau), Kokosöl und Olivenöl.

Wie aus dem an sich recht schnöden Vorgangs des Händewaschens ein sinnliches Erlebnis wird, zeigt sich anhand des Seifenherzens, das nach traditionellem Seifensiedeverfahren hergestellt wird, sehr anschaulich:

Farbiger Augenschmaus

Welche Farbe hat die Liebe? Rot, na klar! Und so ziert auch ein rotes Herz die Verpackung der Seife, die selbst wiederum in einer Mischung aus Lachsrot und Terracotta gehalten ist. Definitiv ein Hingucker am Waschbecken.

Sanfter Duftbringer

Ganz zart floral, cremig und unaufdringlich duftet das kleine Stück Seifenglück. Die Duftkomposition besteht dabei natürlich aus einer Mischung reiner ätherischer Öle anstelle synthetische Duftstoffe. (Pssst, wenn ihr die Mohn-Öl-Seife mögt, werdet ihr auch gern am Seifenherz schnuppern).

Formschöner Handschmeichler

Die Herzform macht die Seife selbst von der ersten Benutzung an zu einem Handschmeichler. Das kleine Stück Seifenglück schäumt dabei ganz wunderbar cremig-sahnig auf – und das bereits bei Kontakt mit lauwarmem Wasser. Und natürlich darf man sich nach dem Abtrocknen über die pflegende Wirkung der enthaltenen speziellen Wachscreme freuen, die für samtig-weiche Hände sorgt.

Knisternde Verpackung

Akustisch hat die Seife auch etwas zu bieten: ihr halbtransparentes Pergamintütchen, das beim Anfassen und beim Öffnen ganz leise vor sich hin knistert und ein ganz anderes haptisches und akustisches Erlebnis bietet als das Öffnen eines Umkartons! Verpackt werden die kleinen Herzseifen übrigens von Hand in einer regionalen „Beschützenden Werkstätte“ – so bereitet der Kauf der Seife schlussendlich nicht nur dem Käufer Freude.

Wenn ihr mich fragt, ist das kleine Seifenherz von SPEICK ein schönes Geschenk von Frau zu Frau für jeden Anlass – sei es für die nette Kollegin, die eigene Mutter oder die beste Freundin. Bloß gut, dass die Frauenpower bei SPEICK dafür gesorgt hat, dass die Herzseife ins Sortiment eingezogen ist!

Bis bald,

Eure Ida

Die neue Black Soap made by Speick

Endlich erobert das „kleine Schwarze“ auch die Badezimmer! Die Rede ist dabei nicht von einem stylischen Kimono oder einem anderen Fashion It-Piece, sondern von einem schwarzen Seifenstück – der neuen Black Soap made by Speick. Die nutzt nämlich die Trendzutat Aktivkohle in Kombination mit echter Seifensieder-Tradition. Ihre Mission: porentiefe Reinheit. Wie genau sie das schafft, hat mir Laborleitung Susanne Gans im Interview verraten und auch gleich noch mit ein paar Vorurteilen aufgeräumt.

Aktivkohle kommt schon seit geraumer Zeit für Reinigungsprozesse zum Einsatz. Ob im Labor, in der Medizin oder zur Behandlung von (Trink)Wasser und Lebensmitteln.  Auch die Beauty-Szene hat den gut verträglichen Rohstoff nun für sich entdeckt. Für porentiefe Sauberkeit!

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Mehr als nur ein Trend-Teil: Die Black Soap made by Speick.

Schwarze Reinigungsprodukte versprechen eine besonders reine Haut – was steckt dahinter?

„Bei Versuchen hat man festgestellt, dass die Reinigungskraft, zum Beispiel von Seife, mit der schwarzen Zutat noch unterstützt wird, da Aktivkohle auf Grund der großen Oberfläche Toxine binden kann. Wir haben viele Jahre Aktivkohle zur Sterilfiltration verwendet. So können z.B. Aknebakterien entfernt werden.“

Was ist anders als bei der Verwendung von Tensiden?

„Tenside reinigen auf Grund ihrer Struktur (wasserfreundlicher Kopf und fettliebender Schwanz), weil sie kugelförmige Mizellen bilden (Wasserkopf außen zum Wasser und Fettschwänzchen zum fettigen Schmutz innen) und dabei den Schmutz im Inneren der Mizelle einschließen. Aktivkohle hat eine extrem große Oberfläche und kann kleinste Teilchen festhalten. Im Falle unserer Seife auch Bakterien und Geruchsmoleküle.“

Im Grunde hat Aktivkohle ja eine schwammartige Oberfläche in der sie z.B. Schmutz binden soll. Wie funktioniert es, dass die Kohle erst auf dem Gesicht ihre Wirkung entfaltet und  nicht schon mit anderen Stoffen (aus der Rezeptur) gesättigt ist? Denn dann könnte sie auf der Haut gar keine Wirkung mehr haben – wie ein voller Schwamm, der kein Wasser mehr aufnimmt.

„Auch wenn sie so aussieht: Aktivkohle funktioniert nicht wie ein Schwamm. Sie kann im Prinzip nichts aufsaugen. Aktivkohle kann dafür kleinste Teilchen herausfiltern indem sie diese an der Oberfläche fest hält. Je größer die Oberfläche desto größer das Bindevermögen. Durch diesen Effekt konnten wir unser Reinstwasser noch von Bakterien befreien.“

Beitragsbild Black Soap skaliert JP

Rein, reiner, Aktivkohle…

Um Schmutz, Fette und Toxine zu adsorbieren, müsste der Reinigungsprozess theoretisch (wie bei der Filtration im Labor) doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Welche Anwendungsdauer macht Sinn?

„Man kann die Seife wie gewohnt verwenden. Im Zuge der Waschung wird von der Seife der Schmutz gebunden und sobald die Aktivkohle Moleküle oder Bakterien erwischt, werden auch diese gebunden. Also arbeiten Seife und Aktivkohle Hand in Hand, ohne Wartezeiten.“

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Aktivkohle: Ein Rohstoff mit poröser Oberfläche, der die Black Soap veredelt.

Ihre poröse Oberfläche erhält Aktivkohle durch die Behandlung mit Gas. Bringt das Nachteile mit sich bzw. gibt es Unterschiede bei den Kohle-Sorten?

„Die Herstellung spielt eine entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass Schadstoffe wie PAK’s nicht entstehen können. Die Funktion der Aktivkohle selbst hängt nicht von dem Ausgangsmaterial ab.“

Hintergrund-Info: PAK

Habt Ihr von PAK’s schonmal gehört? Die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen mit einem großen Variantenreichtum. Es handelt sich überwiegend um neutrale Feststoffe. PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl, aber auch in Gegrilltem und Gebratenem können sie stecken. Sie entstehen unter bestimmten Voraussetzungen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material. Und sie haben es in sich…

Susanne, die Kohle entsteht ja grundsätzlich durch Verbrennung von Holz oder ähnlichen Materialien. Während der Verbrennung können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft PAK’s größtenteils als krebserregend ein, außerdem können sie zu Entzündungen oder Schäden an den Schleimhäuten führen.

„Es kommt darauf an wie die Aktivkohle hergestellt wird. Bei der Entstehung von PAK’s spielen die Temperaturen, die extrem hoch sein müssen, und der Sauerstoffgehalt bei der Verbrennung eine Rolle. Die von uns verwendete Aktivkohle ist schadstofffrei.“

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Reinheit im dunklen Gewand: Die Black Soap made by Speick.

Vielen Dank, liebe Susanne! Die „kleine Schwarze“ von Speick hat offenbar keine dunklen Geheimnisse. Vielmehr steht die neue Black Soap für Reinheit und Frische. Sie eignet sich besonders für fettige, unreine Haut, ist aber auch für alle anderen Hauttypen eine Versuchung. Besonders toll ist ihr feiner Duft nach Lavendel und Rosmarin – und natürlich die traditionelle Rezeptur mit RSPO zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl…

Also lasst Euch nicht von ihrer Farbe täuschen und probiert diese Neuheit unbedingt aus!

Eure Jenny

 

 

Fünf Must-haves von Speick

„Welche fünf Produkte von Speick muss man denn unbedingt probieren, wenn man die Marke noch gar nicht kennt?“, fragte mich neulich eine Blogger-Kollegin. Ich stand vor meinem Beauty-Regal und hatte die Qual der Wahl 🙂 . Hier kommen nun meine fünf Must-haves von Speick, die mit Sicherheit Lust darauf machen, auch den Rest des Sortiments zu erkunden:

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Speick Natural Seife

Sollte es ein Naturkosmetik-Geschichtsbuch geben, dann wäre die Speick Natural Seife ganz vorn mit dabei. Seit über 90 Jahren gibt es den Klassiker bereits, mit dem alles begann: 1928 entwickelte Firmengründer Walter Rau die Seife mit dem Extrakt der Speick-Pflanze. Verseifte Öle und eine pflegende Wachscreme bilden die Basis für die bewährte Rezeptur des nicht austrockenend wirkenden Seifenstücks. Dazu kommen die rote Farbe und der klassische Duft, kein Wunder, dass die Speick Natural Seife auch heute noch ein Bestseller ist.

Speick Natural Aktiv Shampoo

An den Natural Aktiv Shampoos von Speick wurde lange getüftelt – und das macht sich während der Anwendung bemerkbar: Sie schäumen gut auf und reinigen das Haar gründlich. Grund dafür ist die ausgeklügelte Tensid-Mischung mit Zuckertensiden, Kokossulfaten und waschaktiven Aminosäuren. Dieser Mix wird mit pflegenden Wirkstoffen wie Weizenproteinen, befeuchtendem Zuckerrübenextrakt oder pflanzlichen Ölen kombiniert. Speick bietet gleich mehrere Shampoo-Varianten, auch für trockenes und pflegebedürftiges Haar. Ich habe es in diesem Blogpost schon mal geschrieben: Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Shampoos von Speick noch ein Geheimtipp sind 🙂 .

Speick Body Lotion Organic 3.0

Speick kann nicht nur Historie, sondern auch Zukunft! Die Speick Organic 3.0 Body Lotion trägt ihren Namen nicht umsonst: Die vegane Rezeptur ist mit nur sechs Inhaltsstoffen minimalistisch formuliert, sie ist zudem von Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert und kommt ohne Palmöl aus. Die Verpackung besteht aus nachwachsenden Rohstoffen (genauer aus Zuckerrohr). Die neben Wasser auf Sonnenblumenöl basierende Body Lotion hat eine leichte Textur, die ich als Gelcreme beschreiben würde. Sie lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein, die Haut wird trotz der Leichtigkeit hydratisiert und fühlt sich gut gepflegt an. Und der aromatische Duft nach Orangen ist das Tüpfelchen auf dem i!

Speick Natural Deo Stick

Wer ein Deo ohne Aluminiumsalze sucht, das trotzdem zuverlässig einen ganzen Tag lang wirkt, ist beim Natural Deo Stick von Speick richtig. Für die Wirkung sorgen Lavendel und Salbei, dazu kommt der durchaus intensive, krautige Duft – den man liebt oder aber nicht so mag (das muss die eigene Nase entscheiden). Tatsächlich war der Speick Deo Stick mein erstes natürliches Deodorant, als ich vor über acht Jahren auf Naturkosmetik umgestiegen bin. Extra-Pluspunkt: Es brennt nicht auf der rasierten Haut.

Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser

Als fünftes Must-have muss ich einen meiner persönlichen Favoriten von Speick nennen: Seitdem das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser vor einigen Jahren lanciert wurde, steht es bei mir im Bad. Ich nehme es meist zum Abschminken, es brennt nicht in den Augen und löst meine Mascara problemlos (danach reinige ich mit einer Reinigungsmilch nach). Man kann es jedoch auch umgekehrt machen und die Reinigung mit dem Mizellenwasser abschließen: Dafür wendet man es wie ein Gesichtswasser an, das man auf einen Wattepad gibt und damit über das Gesicht streicht. So kommt man dann auch in den Genuss der befeuchtenden Eigenschaften des Mizellenwassers. Ein echtes Multitalent!

Kennt ihr meine fünf Must-haves von Speick? Ich hoffe, ich habe euch neugierig gemacht.

Eure Julia

Meine Weihnachtsgeschenk-Tipps

Schon im November habe ich mir in diesem Jahr Gedanken gemacht, was ich an Weihnachten verschenken könnte – einige Sachen von Speick sind natürlich auch dabei. Möchtet ihr wissen, wer was bekommt? Nun kann ich nur noch hoffen, dass niemand von den Beschenkten diesen Blogpost hier liest…

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Für meine Mutter

Ich habe meine Mutter in meiner Teenagerzeit ein bisschen mit meiner Leidenschaft für schöne Düfte angesteckt. Damals entdeckte sie frische Eau de Colognes für sich, die einen zwischendurch immer wieder olfaktorisch aufmuntern und erfrischen. Daran musste ich neulich denken, als ich im Regal das zertifizierte Speick Natural Eau de Cologne Fresh stehen sah. Es duftet herrlich nach Zitrone und Orange, aber auch herb-krautig und ein bisschen nach Sandelholz. Zum Aufsprühen in einem großen eckigen Flakon. Den werde ich ihr schenken!

Für meinen Vater

Mein Vater rasiert sich täglich, er ist ein klassischer Nassrasierer – deswegen bekommt er von mir die Speick Men Active Rasierseife zu Weihnachten. Um die Rasierseife zu verwenden, macht man den Rasierpinsel nass, kreist damit im Tiegel und schäumt die Seife auf. Mit dem Pinsel kommt der cremige Seifenschaum dann auf die Haut; er macht die Bartstoppeln weicher und lässt die scharfe Rasierklinge besser gleiten. Für meine Nase duftet die Men Active Rasierseife zitronig-frisch und auch etwas herb. Neben Wasser basiert die Rasierseife auf zwei Tensiden, die aus verseifter pflanzlicher Stearinsäure und Kokosöl produziert werden; sie ist von Cosmos zertifiziert.

Für meinen Bruder

Bei meinem Bruder habe ich es einfach: Er ist eingeschworener Speick-Fan, und das schon seit vielen Jahren. Ich werde ihm deswegen den Speick Natural Deo Stick schenken, eines seiner Lieblingsprodukte. Das Deo hält – laut seiner eigenen Aussage – auch bei körperlicher Arbeit im Sommer den ganzen Tag frisch. Der grünliche Stick duftet typisch nach Speick, also krautig-frisch mit einem Hauch nach der Speik-Pflanze. Natürlich ohne Aluminiumsalze.

Für meine beste Freundin

Meine beste Freundin möchte ich endlich von den tollen Eigenschaften eines Mizellenwassers überzeugen! Ich werde ihr aus diesem Grund das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser schenken, mit dem sie sich das Gesicht reinigen und zugleich auch pflegen kann. Ich verwende es im Rahmen meiner abendlichen Reinigung als ersten Schritt und nehme damit mein Makeup ab (danach reinige ich noch mit einer Reinigungsmilch nach): Einfach die nach Orange duftende Flüssigkeit auf einen Wattepad geben und damit über die Lider und die Haut streichen. Es kommt ohne Alkohol aus und brennt auch nicht in den Augen. Man kann es aber auch umgekehrt machen und das Mizellenwasser zur Nachreinigung verwenden, dann profitiert man zugleich noch von den befeuchtenden Eigenschaften des zertifizierten Speick Mizellenwassers. Ich bin mir sicher, meine Freundin wird diese Kombination aus Reinigung und pflegendem Gesichtswasser mögen!

Für meinen Freund

In Sachen Pflege ist mein Freund ein Minimalist, gar nicht so einfach, ihm in dieser Kategorie etwas Sinnvolles zu schenken. Er verwendet Seifen sowohl für die Reinigung der Haut als auch der Haare – und liebt Pistazien! So bekommt er von mir die zertifizierte Pistazien-Ölseife Ein Stück Seifenglück von Made by Speick geschenkt. Die grüne runde Seife liegt nicht nur gut in der Hand, sondern duftet appetitlich nach Pistazieneis, fast schon zum Anbeißen (sollte man natürlich nicht tun!).

Vielleicht waren ja auch für euch ein paar Anregungen für Weihnachtsgeschenke dabei!

Eure Julia

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Ein Blick in die Vergangenheit: die Lindos Kamillen-Seife für Kinder

Als Jenny, Julia und ich im Frühjahr bei Speick zu Besuch waren, konnten wir nicht nur in Produktion, Labor und Lager hineinschnuppern, sondern haben auch allerhand rund um die Geschichte des Unternehmens erfahren. Ich wusste bis dahin beispielsweise nicht, dass es früher eine Kinder-Serie im Sortiment gab! Zu gern wollte ich einmal an einem der Produkte schnuppern, also habe ich mich online auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Und welchen besseren Anlass als das 90-Jährige Speick-Jubiläum könnte es geben, um mit euch eine kleine Zeitreise ins letzte Jahrhundert zu unternehmen und einen Blick auf einen Teil des damaligen Sortiments zu werfen?

Die fünfteilige Lindos Kamillen-Pflege-Serie

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Anfang der 1950er Jahre war es, als Walter Rau das Sortiment um fünf Produkte erweitert hat, die speziell für die Pflege von Babys und Kindern gedacht war. Seife, Puder, Creme, Öl und Bademilch bildeten die Lindos-Serie, die nach einem Ort auf der griechischen Insel Rhodos benannt worden ist, wie ihr ja auch im Porträt über Walter Rau schon erfahren konntet.

Im Mittelpunkt der Produkte steht als Inhaltsstoff die Echte Kamille – mit ihren entzündungshemmenden, antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften ist sie ein Klassiker der Babypflege. Bis in die 1990er Jahre hinein war die Lindos-Serie Teil des Speick-Sortiments. Der Markt für Babypflege war bereits zu dieser Zeit allerdings hart umkämpft, sodass die Produkte das Sortiment wieder verlassen mussten. Die Seife war dabei bei den Kunden besonders beliebt und wurde bis Ende der 1990er Jahre verkauft.

Die Lindos Kamillen-Seife

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Die Echte Kamille ziert die Verpackung der Lindos-Seife. Spannend finde ich die blaue Farbe des Umkartons: ob das eine Anspielung auf das blaue ätherische Öl der Kamille ist?

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Die Seife selbst ist in feines Papier nochmal eingeschlagen – wenn ihr genau hinschaut, seht ihr darauf schon das damalige Speick-Logo, das das Design der Seifen im Wandel der Zeit über viele Jahrzehnte geziert hat.

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Einmal auspacken, bitte! So sieht die Seife ganz ohne Verpackung aus:

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Zart-gelb ist sie (in natura etwas dunkler als auf den Fotos) und präsentiert sich mit Lindos-Prägung. Noch hübscher finde ich allerdings die Rückseite, denn dort ist tatsächlich eine Kamillenpflanze eingeprägt:

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Und wie duftet die Seife nun? Tja, mein Exemplar hat schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel, da hat der Duft deutlich nachgelassen. Meine Nase empfindet den Duft als zart, unaufdringlich und einfach ein bisschen seifig-cremig. Ja, diesen Duft würde ich auf Baby- oder Kinderhaut sehr gern riechen! Ich habe mich übrigens bisher nicht getraut, meine Lindos-Seife tatsächlich zum Händewaschen oder zur Körperpflege zu nutzen, denn diese Rarität soll doch möglichst lange noch unversehrt bleiben.

Auf einem Beileger im Umkarton ist die gesamte Kamillen-Serie abgebildet:

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Herzerwärmend finde ich persönlich ja die Details in Form von Kinderliedern bzw. Reimen, die den Rahmen der Abbildung bilden. Dass Speick in Schwaben beheimatet ist, ist dabei unverkennbar – Hotte, hotte, Rössle!

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Ich wäre gespannt darauf, zu erfahren, ob von euch vielleicht sogar noch jemand die Lindos Pflege-Serie von Speick kennt und damit entweder selbst gepflegt worden ist oder sie für die Pflege der eigenen Kinder verwendet hat…

Eure Ida

90 Jahre Speick – Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart

Bald duftet es in Stuttgart! In Kooperation mit Speick Naturkosmetik zeigt das StadtPalais – Museum für Stuttgart vom 14. September bis 21. Oktober 2018 die Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“. Anlässlich des großen Jubiläums werden Ausstellungsstücke aus 90 Jahren Speick-Geschichte und der Werdegang des Möhringer Feinseifenwerks zum Naturkosmetik-Unternehmen gezeigt. Dabei ist nicht nur für das Auge etwas geboten:

Neben alten Werbefilmen, -plakaten und Fotos wird eine Duftorgel, das traditionelle Arbeitsgerät eines Parfümeurs, zu sehen sein. Hier können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Essenzen riechen und einiges über die Komposition von natürlichen Düften lernen. Noch mehr Highlights gibt es an den Aktionstagen…

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Die Ausstellung im StadtPalais beleuchtet das tief mit Stuttgart verwurzelte Unternehmen und seine Symbiose mit der namensgebenden Speik-Pflanze, die weltweit exklusiv von Speick Naturkosmetik verarbeitet werden darf.

1928 gründete Walter Rau das Feinseifenwerk in Stuttgart-Möhringen. Ein einziges Produkt hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begründet und befindet sich seither ununterbrochen in Produktion: Die berühmte Speick-Seife. Charakteristisch im Duft, der lachsroten Farbe und den ausgleichenden Eigenschaften ist sie das Aushängeschild des Familienunternehmens. Kein Wunder, dass dieses „Kernstück“ der Geschichte auch das Zentrum der Ausstellung bildet. Verschiedene Stationen beleuchten den Produktionsprozess und zeigen die unterschiedlichen Zutaten der Seifenproduktion.

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Aktionstage am 15. September und 6. Oktober

An den Aktionstagen am 15. September und 6. Oktober sind Groß und Klein eingeladen, ihre eigene Seife zu schneiden, zu stempeln und kreativ zu verpacken. Natürlich kann das eigene „Liebhaberstück“ anschließend mit nach Hause genommen werden. An der Duftorgel wird gezeigt, wie die Düfte zusammengestellt werden. Die Experten von Speick Naturkosmetik beantworten alle Fragen rund ums Thema Seifen- und Kosmetikproduktion.

Übrigens: 2018 wird Speick Naturkosmetik in dritter Generation geführt und liegt mit seinem Vertrauen in natürliche Produkte mehr denn je im Trend. Über 130 Produkte werden in Leinfelden-Echterdingen produziert, das Unternehmen setzt nach wie vor auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.

Seid dabei, wenn der Pionier einlädt zurückzublicken und auszuprobieren:

Feierliche Eröffnung der Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

13.9.2018, 19 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

14.9.- 21.10.2018,10 bis 18 Uhr, Salon Sophie, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Speick-Aktionstage für Familien

15.9 + 6.10., 12 bis 16 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart, Salon Sophie

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Der Eintritt ist frei.

 

StadtPalais – Museum für Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 2

70173 Stuttgart

Telefon 0711 / 216 258 00

stadtpalais@stuttgart.de

 

Barrierefreier Zugang über Eingang Urbanstraße

Haltestelle Charlottenplatz

 

www.stadtpalais-stuttgart.de

www.facebook.com/StadtpalaisStuttgart

www.instagram.com/StadtpalaisStuttgart

www.twitter.com/PalaisStuttgart

 

Öffnungszeiten

Museum

Di – So 10 bis 18 Uhr

Museumsbar „drinnen & draußen“

Di – So 10 bis 22 Uhr

 

Wer war Walter Rau?

Naturkosmetik finde ich nicht nur wegen der vielen wirksamen Produkte interessant, sondern auch wegen der spannenden Geschichten, die grüne Marken häufig im Gepäck haben – so auch SPEICK Naturkosmetik. Insbesondere die Frage nach den Ursprüngen eines Unternehmens treibt mich immer wieder um. Heute möchte ich euch die Anfänge von SPEICK und den Firmengründer Walter Rau etwas näher bringen. Viele Facetten prägten ihn und sein Leben – und damit nicht zuletzt auch SPEICK.

Walter Rau war…

Fortschrittlicher Visionär:

Es war in den 1920ern, als sich der elterliche Betrieb von Walter Rau –  die Vereinigten Seifenfabriken – mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise konfrontiert sah und verkauft werden musste. Walter Rau wollte die Tradition der Seifenherstellung seiner Eltern fortsetzen und gründete 1928 mit finanzieller Unterstützung seines Vaters das „Feinseifenwerk WALTER RAU“. Dabei hatte er neben der Pflege der traditionellen Seifenherstellung auch eine klare Vision des Fortschritts: eine natürliche, milde Seife, die für die wohltuende Körperpflege verwendet wird und nicht länger nur als effektives Mittel zur Wäschereinigung dient. Was uns heute selbstverständlich erscheint, war Ende der Zwanziger eine kleine Revolution in der Kosmetik-Welt! Unverkennbar sollte die Seife als Marken-Produkt zudem auch optisch sein. Die lachsrote SPEICK Natural-Seife ist bis heute das beliebteste Produkt aus dem Hause SPEICK.

Umweltbewusster Vordenker:

Wenn man die folgenden Gedanken Walter Raus heute liest, könnte man meinen, er habe durch die Glaskugel ins Jahr 2018 geschaut. Tatsächlich stellte er schon vor 60 Jahren im Jahr 1958 fest: „Die Zeitschäden wachsen. Die ungesunde, nervöse Arbeitsweise, das verunreinigte Wasser, die durch Staub, Gase, Säuren verpestete Luft, ganz zu schweigen von dem Problem der Radioaktivität, das in der Zukunft vielleicht brennend wird – das alles zusammen sind Schäden äußerer Art, die mehr oder weniger auf die Haut einwirken. Dazu kommen aber noch die Nahrungsschäden, die durch Pflanzenschutzmittel, mineralogische Düngeverfahren, Konservierungsmittel usw. hervorgerufen werden.”

Anthroposophischer Unternehmer:

Walter Rau besuchte mehrere Vorträge des Anthroposophen Rudolf Steiner und war ab 1925 Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Sein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Natur sollte sich auch im Unternehmen in Form eines Mehrwerts für die Mitarbeiter widerspiegeln. So etablierte Walter Rau bereits frühzeitig eine Arbeitnehmervertretung und organisierte Weiterbildungen in Form von sogenannten Werkstunden. Als saisonales Highlight gab es beispielsweise die jährliche Aufführung der Oberuferer Weihnachtsspiele. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können”, diesem Motto ist SPEICK bis heute treu geblieben, auch wenn bspw. die anthroposophische Eurythmie heute aus dem Unternehmensalltag verschwunden ist.

Unerschütterlicher Optimist:

Seit seinem 14 Lebensjahr beeinflusste die Schwerhörigkeit das Leben Walter Raus von Jahr zu Jahr in zunehmendem Maße. Trotz seiner Ertaubung ließ er sich weder vom Studium noch von seiner Arbeit abbringen. Seine Frau Carola von Fumetti, die ihr mit ihm oben auf dem Bild seht, war ihm dabei eine große Stütze. 1960 verarbeitete er seine Situation in einem Zeitschriften-Artikel zum Thema „Ertaubung im Beruf“.

Vielseitiger Wissbegieriger:

Chemie, Studium der Betriebswirtschaft, Anthroposophie, Heilpflanzen, Kosmetik, Musik, Klavierspielen: die Interessen und Talente von Walter Rau waren breit gestreut. Wissbegierde, Neugier und Weltoffenheit kennzeichneten sein Wesen und beeinflussten auch sein unternehmerisches Handeln. Nicht zuletzt waren es diese Eigenschaften, die dazu geführt haben, dass Walter Rau gemeinsam mit seinem Schwager auf die Speik-Pflanze als alte Heilpflanze gestoßen ist und diese die unverzichtbare Basis des Unternehmens und des Sortiments geworden ist.

Heimatverbundener Reiselustiger:

Von Glasgow bis Griechenland – Walter Rau war gern auf Reisen. Seine Liebe zu Griechenland fand zum Beispiel in Form der Lindos-Kinderserie Ausdruck innerhalb des SPEICK-Sortiments, denn das Dorf Lindos auf Rhodos zählte zu seinen liebsten Urlaubsdomizilen. Gleichzeitig war Walter Rau aber auch seiner Heimat sehr verbunden. In Stuttgart geboren, war er seiner Heimatstadt stets auch unternehmerisch verbunden und wurde schließlich im Jahr 1968 in Stuttgart begraben.

Ich hoffe, ihr hattet Freude an diesem kleinen Einblick in das Leben und Schaffen Walter Raus!

Eure Ida

Natürlich erfolgreich – erfolgreich natürlich: 90 Jahre SPEICK Naturkosmetik  

Was für ein Jubiläum! Während frau die runde 30 schon für eine „Hausnummer“ hält, präsentiert sich SPEICK noch mit 90 in Bestform. Die innovativen Produkte haben längst bewiesen, dass der Naturkosmetikexperte mehr kann, als nur Seife. Damals wie heute findet das typische Markenzeichen unverändert Einsatz: Der Speick-Extrakt. So trifft im Familienunternehmen unter Wikhart Teuffel nahezu überall Tradition auf Moderne. Und nicht zuletzt das Thema Nachhaltigkeit, welches von Beginn an bei Speick gelebt wird, erfährt stets neue Impulse. Gründe zum Feiern, gibt es also genügend…

 Vom Feinseifenwerk zum Naturkosmetik-Spezialisten

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1928 beginnt die überschäumende Erfolgsgeschichte von SPEICK Naturkosmetik mit dem Aushängeschild des Stuttgarter Familienunternehmens, der klassischen Speick Seife. Die lachsfarbene Seife mit dem charakteristischen Duft und Wirkstoff der Speick-Pflanze aus den Kärntner Nockbergen ist damals eine kosmetische Revolution, gilt sie doch der Körperpflege und nicht nur der Reinigung.

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2018 ist die Speick Natural Seife längst nicht mehr das alleinige Kernstück des Sortiments (ihre Entwicklung über die Jahre könnt Ihr übrigens in den aktuellen Kampagnenmotiven und in Idas Blog nachvollziehen). Die ca. 130 Produkte rund um Deo, Duschgel, Shampoo, Gesichtscremes oder Mizellenwasser werden am exklusiven Standort in Leinfelden-Echterdingen produziert. Tendenz steigend, denn die Natürlichkeit des Unternehmens kommt bei den Kunden gut an. Auch ich habe meine Lieblinge, die nicht nur in ihrer Zahl stetig wachsen, sondern auch zu den unverzichtbaren Dingen in meinem Badezimmer gehören. Meine Top 3: Das THERMAL Sensitiv Mizellenwasser, die NATURAL Aktiv Intensivpflege und das THERMAL Sensitiv Hyaluron Serum.

Klein, aber oho: Der Speick

Speick Pflanze 14_©SPEICK Naturkosmetik

Besonderheit aller Speick-Produkte ist die Verwendung des namengebenden Baldriangewächses. Fasziniert von den ausgleichenden Eigenschaften der kleinen Pflanze will Gründer Walter Rau die wertvollen Inhaltsstoffe 1928 wieder nutzbar machen: Aus Idee, Faszination und Vision entsteht damals die einzigartige Speick Seife.

Almbauer bei der Speick-Ernte (2)

Noch immer wird der wild wachsende Speick auf ca. 1800 Höhenmetern im heutigen UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten geerntet – liebevoll in Handarbeit von den dort ansässigen Almbauernfamilien, und das schon über Generationen hinweg. Das ermöglicht den Almbauern eine wichtige finanzielle Absicherung und gleichzeitig das Fortbestehen einer jahrzehntelangen Tradition. Julia, Ida und ich hatten vor nunmehr zwei Jahren Gelegenheit, uns die Speick-Almwiesen vor Ort anzusehen und eine der fleißigen Bauernfamilien zu treffen. Unsere Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Nach der jährlichen Ernte werden die getrockneten Pflanzen übrigens nach Stuttgart geschickt – ein absolutes Highlight im Jahr, das bis heute Chefsache ist. Aber lest am besten selbst, was die Speick-Ernte so besonders macht. Anschließend werden der Extrakt und das ätherische Öl in die Speick-Produkte eingearbeitet.

Tradition und Moderne

Neben der Besinnung auf Tradition treibt das Familienunternehmen unter Leitung von Gründerenkel Wikhart Teuffel vor allem eins an: Innovation. Fairer Handel und Nachhaltigkeit sind für das Unternehmen dabei eine Selbstverständlichkeit. Ebenso das ganzheitliche Verständnis von Mensch und Natur. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können” – das ist Wikhart Teuffel für die Entwicklung seiner Mitarbeiter wichtig. SPEICK Naturkosmetik führt damit auch heute noch die Gründungsvision fort, verbunden mit dem Bewusstsein für das ökologische und soziale Gefüge, in das das Familienunternehmen, die Almbauern und die Region Nockberge gleichsam eingebunden sind.

SPEICK Naturkosmetik beweist damit erfolgreich, dass Traditionen Zukunft haben, ruht sich auf dem Erfolg aber nicht aus. Die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der innovativen Produktpalette, sind stets auf der Suche nach Optimierungen bestehender Arbeitsprozesse und der verwendeten Materialien. Mit den neuesten Entwicklungen wie der Serie Speick Organic 3.0 werden beispielsweise erstmalig 100% kreislauffähige Produkte angeboten, die besonders schonend zu Haut und Umwelt sind.

Natürlich. Nachhaltig. SPEICK.

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In Zeiten eines wachsenden Nachhaltigkeits-Bewusstseins trifft SPEICK Naturkosmetik den Nerv der Konsumenten. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre, unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dem CSR-Preis der Bundesregierung oder als „Nachhaltiger Hersteller“ durch die Verbraucher Initiative e.V., bestätigen diese erfolgreiche Unternehmensphilosophie. Ida hat das Thema im Blog schon genau unter die Lupe genommen und beschreibt hier im Detail, was für Speick zum Thema Nachhaltigkeit hinzu zählt.

Geschichte zum Anfassen: Seifenproduktion im Museum

Gründe genug, das 90-jährige Firmenbestehen gebührend zu feiern. So zum Beispiel mit einer fünfwöchigen Sonderausstellung im Stadtpalais Stuttgart: Ab dem 13. September 2018 erhalten die Besucher des Stadtmuseums spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte und die Seifenproduktion. Besonderes Highlight: An den Aktionstagen wird die Seifenproduktion ins Museum verlagert, so dass jeder Besucher seine selbst geschnittene und gestempelte Speick Natural Seife mit nach Hause nehmen kann.

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Julia, Ida und ich haben uns schon mit dem SPEICK-Team verabredet und möchten gemeinsam die Ausstellung besuchen. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt im Stadtpalais Stuttgart vorbei schauen! Für alle anderen, gibt es hier nochmal die Möglichkeit, hautnah bei der Produktion dabei zu sein…

Eure Jenny