Pollen-Alarm: Tipps für die Heuschnupfenzeit

So schön das Frühjahr auch ist: Mit ihm beginnt auch die Leidenszeit vieler Allergiker. Denn wenn die Natur neu erwacht, fliegen fröhlich Pollen durch die Luft und machen uns das Leben schwer. Tränende, juckende Augen, Niesattacken und laufende Nase gehören jetzt wieder für viele zum Alltag. Nachdem ich selbst lange Zeit im Frühling bei Haselnuss- und Birkenpollen bis spät ins Jahr hinein bei blühenden Gräsern betroffen war, verrate ich Euch ein paar Tricks, die wirklich gut helfen und noch dazu rein natürlich sind.

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Naturschauspiel mit Nebenwirkungen: Pollenalarm (Foto: pixabay)

Ich erinnere mich noch gut, wie ich beinahe durchgängig von März bis August gelitten habe. Ja, gelitten trifft es wirklich, wenn Augen und Atemwege nicht nur bei Freiluft-Kontakt kapitulieren, sondern selbst in geschlossenen Räumen nicht wirklich zur Ruhe kommen. Und das noch dazu als absolut naturverbundener Mensch… Um ein Anti-Allergikum aus der Apotheke bin ich damals nicht wirklich herum gekommen. Allerdings waren es darüber hinaus auch Kleinigkeiten, die wirklich Wirkung gezeigt haben…

Aber was passiert eigentlich, wenn einen der Pollenflug plötzlich juckt?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem unverhältnismäßig stark auf eigentlich harmlose Umweltstoffe (Antigene). Vom Körper als fremd erkannt, rufen sie eine Immunantwort hervor. Wir reagieren fortan sensibel auf die bislang unproblematischen Antigene, die für uns zu allergieauslösenden Stoffen geworden sind. Kommt der Körper fortan mit diesen in Kontakt, schüttet unser Immunsystems das Hormon Histamin aus und verursacht Krankheitssymptome.

Out of sight: weg mit den Pollen!

Eine gute Methode zur Linderung ist es, allergieauslösenden Stoffen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Da Pollen allerdings über die Atemwege aufgenommen werden, gestaltet sich das meist schwierig: Sie sind in der Luft verteilt und häufig so winzig, dass sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind…Was also tun? Der beste Moment zum Lüften ist immer nach einem heftigen Regenguss, wenn alle Pollen regelrecht weg gespült wurden – da ist die Luft ohnehin mit diesem unverwechselbaren Duft erfüllt, herrlich! Besonders das Schlafzimmer sollte darüber hinaus eine möglichst pollenfreie Zone sein, um nachts zur Ruhe kommen zu können. An die Fenster gehören daher Pollenschutzgitter.

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Ein Regenguss schafft Erleichterung bei Heuschnupfen. (Foto: pixabay)

Putzen und Reinigen – Konsequenz für Haus, Haut und Haar

Trotzdem gelangen die kleinen lästigen Teilchen natürlich unweigerlich ins Haus. Boden und Möbel sollten regemäßig mit einem feuchten Lappen gewischt werden. Besonders abzuraten ist von Ventilatoren – die wirbeln nämlich Hausstaub und Pollen auf…

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Für die tägliche (Anti-Pollen-)Haarwäsche: Das Natural Aktiv Shampoo von Speick.

Auch wenn die frische Frühlingsluft noch so verlockend ist, solltet Ihr bei Heuschnupfen Eure Wäsche niemals draußen trocknen. Und auch Kleidung, die Ihr im Freien getragen habt, sollte vor allem nicht im Schlafzimmer landen. Lieber in einem anderen Raum umziehen. Nicht zu vergessen Haut und Haare als Pollenfänger:  Beim Duschen und einer täglichen, gründlichen Haarwäsche befreit Ihr sie von Blütenstaub. Hier setze ich auf das Speick Natural Aktiv Shampoo Glanz & Volumen, das sich auch für häufiges Waschen eignet.

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Wohltuend für die Augenpartie: Sanfte, befreiende Reinigung mit dem Mizellenwasser und kühlende Pflege mit dem Hyaluron Serum.

Mein absoluter Favorit bei juckenden Augen: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser. Damit kann man nämlich nicht nur abends, sondern auch zwischendurch sanft Schmutz und Pollen entfernen. Zur anschließenden Pflege der empfindlichen Partie ist das kühlende Speick Thermal Hyaluron Serum mit beruhigender Aloe Vera sehr angenehm.

Allergie adé!

Zum Glück hat sich meine Allergie-Anfälligkeit über die Jahre deutlich reduziert. Seitdem ich im Heu bei unseren Pferden täglich Kontakt mit getrockneten Gräsern habe, wurden die Niesattacken zunächst schlimmer, haben sich nun aber komplett verflüchtigt. Erstaunlicherweise reagiere ich auch kaum noch auf die Pollen der Bäume.

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Desensibilisierung mit Hilfe der Natur: Honig vom regionalen Imker kann helfen (Foto: pixabay)

Ich denke, was hier stattgefunden hat, ähnelt der Desensibilisierung mit Honig: Darin sind von Natur aus Pollen von regionalen Pflanzen und Bäumen enthalten. Bei der regelmäßigen Aufnahme findet immer auch ein Kontakt mit den Antigenen statt. Die  Pollenaufnahme durch den Verzehr des Honigs (am bestem vom Imker aus der unmittelbaren Nähe) gewöhnt den Körper nach und nach an den Umgang damit. Vielleicht hilft das ja auch bei Euch?!

Wenn die Belastung an manchen Tagen wirklich hoch ist, komme ich heute mit den kleinen beschriebenen Tricks gegen Pollen und ohne Anti-Histamin- Tabletten prima zurecht. Ein wirklicher Gewinn an Lebensqualität.

Eure Jenny

Fünf Must-haves von Speick

„Welche fünf Produkte von Speick muss man denn unbedingt probieren, wenn man die Marke noch gar nicht kennt?“, fragte mich neulich eine Blogger-Kollegin. Ich stand vor meinem Beauty-Regal und hatte die Qual der Wahl 🙂 . Hier kommen nun meine fünf Must-haves von Speick, die mit Sicherheit Lust darauf machen, auch den Rest des Sortiments zu erkunden:

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Speick Natural Seife

Sollte es ein Naturkosmetik-Geschichtsbuch geben, dann wäre die Speick Natural Seife ganz vorn mit dabei. Seit über 90 Jahren gibt es den Klassiker bereits, mit dem alles begann: 1928 entwickelte Firmengründer Walter Rau die Seife mit dem Extrakt der Speick-Pflanze. Verseifte Öle und eine pflegende Wachscreme bilden die Basis für die bewährte Rezeptur des nicht austrockenend wirkenden Seifenstücks. Dazu kommen die rote Farbe und der klassische Duft, kein Wunder, dass die Speick Natural Seife auch heute noch ein Bestseller ist.

Speick Natural Aktiv Shampoo

An den Natural Aktiv Shampoos von Speick wurde lange getüftelt – und das macht sich während der Anwendung bemerkbar: Sie schäumen gut auf und reinigen das Haar gründlich. Grund dafür ist die ausgeklügelte Tensid-Mischung mit Zuckertensiden, Kokossulfaten und waschaktiven Aminosäuren. Dieser Mix wird mit pflegenden Wirkstoffen wie Weizenproteinen, befeuchtendem Zuckerrübenextrakt oder pflanzlichen Ölen kombiniert. Speick bietet gleich mehrere Shampoo-Varianten, auch für trockenes und pflegebedürftiges Haar. Ich habe es in diesem Blogpost schon mal geschrieben: Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Shampoos von Speick noch ein Geheimtipp sind 🙂 .

Speick Body Lotion Organic 3.0

Speick kann nicht nur Historie, sondern auch Zukunft! Die Speick Organic 3.0 Body Lotion trägt ihren Namen nicht umsonst: Die vegane Rezeptur ist mit nur sechs Inhaltsstoffen minimalistisch formuliert, sie ist zudem von Cosmos als Naturkosmetik zertifiziert und kommt ohne Palmöl aus. Die Verpackung besteht aus nachwachsenden Rohstoffen (genauer aus Zuckerrohr). Die neben Wasser auf Sonnenblumenöl basierende Body Lotion hat eine leichte Textur, die ich als Gelcreme beschreiben würde. Sie lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein, die Haut wird trotz der Leichtigkeit hydratisiert und fühlt sich gut gepflegt an. Und der aromatische Duft nach Orangen ist das Tüpfelchen auf dem i!

Speick Natural Deo Stick

Wer ein Deo ohne Aluminiumsalze sucht, das trotzdem zuverlässig einen ganzen Tag lang wirkt, ist beim Natural Deo Stick von Speick richtig. Für die Wirkung sorgen Lavendel und Salbei, dazu kommt der durchaus intensive, krautige Duft – den man liebt oder aber nicht so mag (das muss die eigene Nase entscheiden). Tatsächlich war der Speick Deo Stick mein erstes natürliches Deodorant, als ich vor über acht Jahren auf Naturkosmetik umgestiegen bin. Extra-Pluspunkt: Es brennt nicht auf der rasierten Haut.

Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser

Als fünftes Must-have muss ich einen meiner persönlichen Favoriten von Speick nennen: Seitdem das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser vor einigen Jahren lanciert wurde, steht es bei mir im Bad. Ich nehme es meist zum Abschminken, es brennt nicht in den Augen und löst meine Mascara problemlos (danach reinige ich mit einer Reinigungsmilch nach). Man kann es jedoch auch umgekehrt machen und die Reinigung mit dem Mizellenwasser abschließen: Dafür wendet man es wie ein Gesichtswasser an, das man auf einen Wattepad gibt und damit über das Gesicht streicht. So kommt man dann auch in den Genuss der befeuchtenden Eigenschaften des Mizellenwassers. Ein echtes Multitalent!

Kennt ihr meine fünf Must-haves von Speick? Ich hoffe, ich habe euch neugierig gemacht.

Eure Julia

Susanne Gans, Laborleiterin bei Speick Naturkosmetik

3 FRAGEN AN: SUSANNE GANS

Heute gibt es den dritten Teil unserer kleinen Jubiläums-Interviewreihe: Ich bin mal eben (digital) ins Labor gehuscht und habe Susanne Gans befragt – das kreative Entwickler-Genie hinter den Speick-Produkten. Ich muss zugeben: Ich beneide sie um ihr Wissen und ihre Arbeit, die das Unternehmen schon so lange prägen. Noch dazu hat sie vieles von dem, was sie heute tut, ganz allein erarbeitet. Nur die vielen Protokolle während der Entwicklung einer Rezeptur, erscheinen sicher manchmal wie die „unendliche Geschichte“… Lest am besten selbst!

  1. Susanne, seit wann bist du im „Speick-Team“ und wie bist du dazu gekommen? Wäre konventionelle Kosmetik je für dich in Frage gekommen? Und hattest du zu Beginn noch einen „Mentor“ im Unternehmen, der dich in die Geheimnisse hinter der Marke (im Labor) eingeführt hat?

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In der Zwischenzeit bin ich über 42 Jahre im Betrieb. Als ich hier in der Entwicklung angefangen habe, direkt nach der Ausbildung, war meine Vorgängerin schon nicht mehr im Labor. Mein damaliger Chef, Dr. Endlich, war für mich wie ein Vater. Ein wirklich herzensguter Mensch, der sich vor allem philosophischen Gedanken widmete und nicht praxisorientiert war. Er sagte so immer: „Das machst Du schon, das kannst Du!“. Also habe ich mir alles erarbeitet, wurde gefördert und geprägt. Wenn ich heute zurückblicke, hätte ich mir keinen besseren Start vorstellen können. Ich hatte Glück, dass mich das Schicksal genau da hingestellt hat, wo ich heute bin: In der Naturkosmetik.

 

  1. Erinnerst Du dich an die erste Rezeptur, die du für Speick entwickelt hast/an deren Entwicklung du beteiligt warst? Und gab es zu Beginn vielleicht eine Textur/einen Duft/eine Mixtur im Sortiment, mit der du so gar nichts anfangen konntest?

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Zusammen mit der Filderklinik sollte ich eine Serie für die Frühgeborenen-Station entwickeln, unter anderem eine Feuchtpflegecreme. Das war eine Herausforderung, alles ganz ohne Computer, nur mit der spärlichen zur Verfügung stehenden Literatur und den wenigen Rohstoffen zu erarbeiten. Endlos viele von Hand ausgefüllte Entwicklungsprotokolle und genauso viele Versuche habe ich dazu gebraucht. Doch zu guter Letzt entstand eine Cremegrundlage, die sich nicht nur gut bei den Frühchen bewährt hat, sondern auch heute noch als Basis für viele unserer Cremes dient.

Schwer getan habe ich mich am Anfang tatsächlich mit dem Speick-Duft, den ich weniger angenehm fand. Aber unser damaliger Verkaufsleiter hatte recht mit seiner Aussage, dass es nichts gibt was man nicht mag, sondern nur solche Dinge, an die man sich noch gewöhnen muss. Heute liebe ich den Speick-Duft!

 

  1. Ich glaube du bist sehr ehrgeizig und ein Perfektionist, was deine Arbeit betrifft. Was war bislang (entwicklungstechnisch) die größte Herausforderung? Hat dich ein Auftrag/Wunsch aus Marketing/Vertrieb im Labor schon mal an den Rand der Verzweiflung gebracht, weil es einfach nicht klappen wollte?

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Leider kann man sich bei der Entwicklung von Naturkosmetik nicht an den vorhandenen konventionellen Versuchsrezepturen orientieren. Alles muss individuell entwickelt werden. Oft kommt es vor, dass die Rezepturen nicht den 6-wöchigen Stabilitätstest überstehen und sich erst zum Schluss verflüssigen oder trennen. Oder die Formulierung sieht nicht so aus, wie man es möchte, riecht nicht so oder hat nicht die Wunschwirkung, obwohl in der Theorie alles stimmt. Man fängt immer wieder von vorne an. Da gibt es leider mehr Tiefschläge als Erfolgserlebnisse. So habe ich 5 Jahre dazu gebraucht, ein wirklich gutes (weg vom herkömmlichen „Bio-Struppi“) Naturkosmetik-Shampoo-Konzept zu entwickeln. Aber alles ist vergessen, wenn man das Perpetuum Mobile geschafft hat. Unsere „Bio-Shampoos“ haben in Testungen genauso gut abschnitten wie konventionelle Shampoos.

 

Definitiv ein Erfolg, auf den Susanne und das Speick-Team stolz sein können. Ich selbst bin großer Fan des Natural Aktiv Shampoos und möchte auch den zugehörigen Conditioner nicht mehr missen. Mit dem Speick-Duft ging es mir übrigens ganz ähnlich: Beim ersten Schnuppern konnte ich nur wenig damit anfangen. Heute hingegen genieße ich schon Minuten nach dem Aufstehen meine krautige Gesichtspflege – einfach frisch und belebend!

Natürlich gibt es auch nächsten Monat wieder ein kleines Interview. Wer nicht so lange warten will, kann gern nochmal in die Beiträge mit Gründerenkel Wikhart Teuffel und Leitung Marketing und Produktmanagement Gudrun Leibbrand reinlesen.

 

Eure Jenny

 

Von den Alpen bis zum Amazonas: Inhaltsstoffe aus aller Welt bei SPEICK

Während ich im Winter ja eher „sesshaft“ bin, weckt der Frühling jedes Jahr aufs Neue die Reiselust in mir. Heute möchte ich mit euch virtuell auf Reisen gehen – wir machen eine Tour um den (halben) Globus und erkunden dabei nah und fern ganz nebenbei einige Inhaltsstoffe, die in den Produkten von SPEICK Naturkosmetik stecken. Koffer gepackt? Dann geht’s jetzt los:

Speick aus den Nockbergen

Wir starten ganz in der Nähe und machen uns auf den Weg nach Österreich, genauer gesagt in den Biosphärenpark Nockberge in Kärnten. Saftige grüne Wiesen bedecken die sanft geschwungenen Hügel, dunkle Tannen spenden Schatten und in der Ferne hören wir die Kuhglocken fröhlich läuten. Unscheinbar, aber für geschulte Augen nicht zu übersehen, finden wir sie schließlich: die Speick-Pflanzen. Jedes Jahr ernten die Almbauern dank exklusiver Sondergenehmigung hier im Naturschutzgebiet in mühevoller, aufwendiger Handarbeit die anspruchsvollen Pflänzchen, ehe diese für circa 3 Wochen im Schober getrocknet werden und schließlich als Grundlage für den wertvollen Speick-Extrakt dienen. Mehr über den Alltag als Speick-Bauer erfahrt ihr im Alm-Geflüster. Der Extrakt der Speick-Pflanze steckt selbstverständlich in jedem Produkt von SPEICK Naturkosmetik und wirkt zugleich anregend (auf das vegetative Nervensystem) und beruhigend (auf das zentrale Nervensystem). Wacher Geist in entspanntem Körper; eine gute Kombination, wenn ihr mich fragt.

Algen aus der Bretagne

Weiter geht unsere Tour, wir reisen von den Bergen ans Meer – in die Bretagne an die Atlantikküste! Schroffe Felsen zeugen von der Kraft der Naturgewalten, Wellen tosen und eine steife Brise umweht erfrischend unsere Nasen. Es riecht nach Salz, Fisch und Algen. Dort finden wir sie also: die bretonische Braunalge. Algen sind in der Kosmetikbranche längst kein Geheimtipp mehr. Sie sind wahre Powerpakete, denn sie stecken voller Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien. Konzentrierter Algenextrakt ist Bestandteil der Thermal Sensitiv Serie von SPEICK. Er wirkt regulierend, bewahrt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust, stimuliert die Kollagensynthese und trägt zum Schutz vor negativen Umwelteinflüssen, wie bspw. freien Radikalen, bei. Ein echtes Hautpflege-Multitalent! So sehr ich persönlich das Aroma von Meeresluft mag, bin ich dennoch froh, dass die Thermal Sensitiv Reihe nicht nach Algen riecht, sondern sehr angenehm fruchtig-fröhlich duftet! Nicht zuletzt deshalb mag ich die Produkte im Sommer so gern – auch Jenny hat dort ihre Sommerfreunde gefunden.

Arganöl aus Marokko

Wir lassen Europa hinter uns und machen uns auf den Weg nach Afrika. Erster Halt: Marokko. Nein, wir stürzen uns nicht ins pulsierende Stadtleben in Marrakesch, es zieht uns stattdessen in den Südwesten des Landes. Rotbraun leuchtet die Erde, an den Wegesrändern warten Kakteen darauf, endlich wieder ihre Wasserspeicher füllen zu können, freilaufende Hühner gackern um die Wette. Und dann glauben wir, unseren Augen nicht trauen zu können: Sind das wirklich Ziegen, die dort in den Bäumen umherklettern? Ja, tatsächlich! Sie lassen sich gerade Blätter und Fruchtschalen von Arganbäumen schmecken. Die Kerne der Früchte sind auch Gegenstand unseres Interesses, denn sie sind die Grundlage für das kostbare Arganöl. Aufwendig ist das „Gold aus Marokko“ in der Herstellung, die traditionell in anstrengender, aufwendiger Handarbeit durch Berber-Frauen erfolgt. SPEICK bezieht sein Bio-Arganöl aus einem Fairtrade-Projekt, das Frauen in Marokko eine berufliche und wirtschaftliche Perspektive bietet – Susanne aus dem Speick-Labor hat in diesem Beitrag bereits detaillierte Einblicke in das Projekt gegeben. Arganöl ist ein wahrer Hautschmeichler – vor allem trockene, reife und barrieregestörte Haut profitiert von seiner antioxidativen, lindernden und kräftigenden Wirkung. Das kostbare Öl findet ihr bei SPEICK beispielsweise als Seifenglück, in der Haarseife oder in den Natural Aktiv Shampoos.

Baobab aus Burkina Faso

Unsere Reise führt uns in Afrika etwas weiter südlich, wir landen in Burkina Faso. In den endlosen Landschaften der Savanne bewundern wir einmal mehr die Stärke der Natur – in scheinbar kargen Gebieten erheben sich majestätisch Bäume mit äußerst massiven, dicken Stämmen und kräftigen, aber eher kurzen Ästen, die wie Wurzeln anmuten. Imposant! Das ist er: der Baobab-Baum, auch als Afrikanischer Affenbrotbaum oder Baum des Lebens bekannt. Ebenfalls aus einem Fairtrade-Projekt stammt der Baobab-Extrakt, den SPEICK in seinen Rezepturen verwendet. Gewonnen wird er aus den Blättern und Früchten des Baobab-Baums. Der Extrakt wirkt antioxidativ, pflegt und beruhigt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit, Mineralien und Vitaminen. Diese Wirkung macht SPEICK sich in der Natural Face Serie zu Nutze.

Guarana aus Amazonien

Für unsere letzte Reisestation müssen wir noch einige Kilometer zurücklegen, denn wir beenden unsere Tour in Südamerika im Amazonasbecken. Exotische Vogelstimmen schmeicheln unseren Ohren, üppiges Grün belebt die Sinne. Und da sehen wir sie: eine Kletterpflanze, die sich mehrere Meter bis in schwindelerregende Höhen emporhangelt – Guarana. Saftig grüne Blätter hat sie und ihre roten Früchte sehen ein bisschen witzig aus, denn wenn sie sich öffnen, scheint es, als würden kleine Augen uns anstarren. Guarana ist ein Koffeinkraftpaket, das die fünffache Menge an Koffein im Vergleich zu Kaffeebohnen (die ihr oben stellvertretend auf dem Foto seht) beinhaltet. Guarana-Extrakt ist im Kosmetikbereich häufig in Shampoos zu finden, so auch im Speick Natural Aktiv Shampoo – Julia hat es kürzlich näher unter die Lupe genommen – und im Speick Men Active Shampoo. Geschwächtes Haar profitiert von der durchblutungsfördernden Wirkung des enthaltenen Koffeins, das zu einer verbesserten Durchblutung und Nährstoffaufnahme der Haarwurzeln beitragen soll. Auf dass die Haare bald wieder so in die Höhe sprießen wie die Guarana-Lianen!

Hier endet unser Ausflug in die Welt der SPEICK-Inhaltsstoffe; ich hoffe, ihr hattet Spaß an unserer virtuellen Tour!

Eure Ida

Aktiv Shampoo von Speick Naturkosmetik

Was im Speick Natural Aktiv Shampoo steckt

Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht, wie sich eigentlich ein Shampoo zusammensetzt? Die wichtigsten Bestandteile darin sind die Tenside und die pflegenden Wirkstoffe. Ich habe in den letzten Wochen das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein aus Guarana verwendet – und das gucken wir uns nun mal genauer an!

Aktiv Shampoo von Speick Naturkosmetik

Die Tensid-Mischung

Tenside sind für die reinigende Wirkung des Shampoos verantwortlich. Mit ihrem wasserliebenden und fettliebenden Teil verbinden sie Schmutz und Fett, die man dann mit Wasser wegspülen kann. In der Naturkosmetik sind nur bestimmte Tenside zugelassen, die aus nachwachsenden Rohstoffen und mit umweltschonenden Verfahren hergestellt werden: In meinem Speick-Shampoo sind das konkret Zuckertenside, Kokossulfate und waschaktive Aminosäuren. Solche Kombinationen an Tensiden haben den Vorteil, dass ein stärker reinigendes Tensid mit einem Ko-Tensid kombiniert wird, das milder und pflegender wirkt. Und auch das Schaumvermögen eines Shampoos kann damit optimiert werden. Wer noch mehr zu Tensiden bei Speick erfahren möchte, dem empfehle ich Jennys detaillierten Blogpost zum Thema.

Pflegende Wirkstoffe

Gut reinigende Tenside haben den Nachteil, dass die Kopfhaut und die Haare nicht nur von Schmutz, sondern leider auch von pflegenden Lipiden befreit wird. Deswegen ist es wichtig, dass in einem Shampoo auch Stoffe enthalten sind, die die Kopfhaut und das Haar pflegen. Gerade wenn die Schuppenschicht des Haars aufgeraut ist (z.B. durch Blondierungen), müssen pflegende Wirkstoffe her, die gut am Haarschaft haften. Das ist allerdings gar nicht so einfach für Naturkosmetik, denn Filmbildner wie Silikone sind in zertifizierten Produkten nicht erlaubt. Speick setzt hierfür in meinem Natural Aktiv Shampoo auf Weizenproteine, die das Haar umschließen und die Kämmbarkeit erhöhen. Dazu sorgt Arganöl für die Lipidversorgung des Haars. Für die Befeuchtung des Haars sind Glycerin und ein Zuckerrübenextrakt zuständig. Insgesamt hat das Shampoo einen schwach saueren pH-Wert, so dass die Schuppenschicht des Haars auch dadurch geglättet wird. Da das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein für geschwächtes Haar empfohlen wird, ist noch Koffein aus Guarana enthalten, das die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln anregen soll.

Und wie ist das Speick Natural Aktiv Shampoo mit Koffein nun so?

Zuerst fiel mir die Textur positiv auf, die weder zu flüssig, noch zu „ploppig“-gelig ist. Schon beim ersten Waschdurchgang (normalerweise rate ich zu zwei Waschgängen bei naturkosmetischen Shampoos) schäumt das Shampoo richtig gut auf! Es reinigt die Haare gut, sie fühlen sich danach leicht und nicht beschwert – aber auch nicht strohig an. Wer längeres trockenes Haar hat, dem empfehle ich das Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration&Pflege oder danach den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner. Diesen sollte man übrigens nicht zu lang ausspülen, damit die Wirkstoffe auch im Haar verbleiben. Ach ja, und das Shampoo duftet für meine Nase typisch nach Speick! Fast habe ich den Eindruck, dass die Speick Natural Aktiv Shampoos noch echte Geheimtipps sind…

Kennt ihr die Shampoos von Speick Naturkosmetik?

Eure Julia

 

 

Zehn Tipps fürs Haarewaschen mit Naturkosmetik

Wozu man sich eigentlich die Haare wäscht? Um Schweiß, Schmutz oder Stylingreste aus den Haaren zu entfernen. Obwohl es so einfach klingt, die Haare nass zu machen, Shampoo zu verteilen und dann wieder auszuspülen, kann man bei der Haarwäsche doch einiges falsch machen.

Gerade wenn man vorher konventionelle Shampoos verwendet hat, ist es möglich, dass sich das neue Naturkosmetik-Shampoo nicht so gut anfühlt wie das bisherige Produkt: Es schäumt vielleicht nicht ganz so viel; und bei blondierten oder chemisch gefärbten Haaren kann es sein, dass die Haare sich nach dem Waschen nicht mehr so leicht nass durchkämmen lassen. Das hat folgenden Grund: Synthetische Schaumbildner, Silikone und Quats sind in Naturkosmetik nicht erlaubt.

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Mit diesen zehn Tipps klappt die Haarwäsche mit einem Naturkosmetik-Shampoo am besten:

  1. Die Haare zu waschen bedeutet im Grunde, die Kopfhaut zu waschen. Am wichtigsten ist es also, dass das Shampoo vor allem am Haaransatz wirkt. Für die Längen reichen die herabtropfenden Reste des Shampoos.
  2. Zum Nassmachen der Haare und Ausspülen des Shampoos empfehle ich, grundsätzlich kein heißes Wasser zu verwenden. Denn das stresst Kopfhaut und Haar, viel besser ist lauwarmes Wasser.
  3. Seitdem ich nur noch Naturkosmetik-Shampoos nehme, mache ich meist zwei Waschgänge: Also Shampoo im nassen Haar verteilen und ein bisschen einmassieren, ausspülen und dann das Ganze nochmals von vorn – allerdings mit einer viel kleineren Menge an Shampoo! Beim zweiten Durchgang schäumt das Shampoo dann schön und alle Schmutzreste werden gründlich gelöst.
  4. Nicht zu viel Shampoo verwenden, meist genügt die Menge eines Teelöffels! Um besser an die Kopfhaut heran zu kommen, kann man das Shampoo auch in einer Friseurflasche aus Plastik mit etwas Wasser zu verdünnen und dann mit der Spitze gezielt auf die Kopfhaut auftragen. Grundsätzlich sollte man das Shampoo nicht direkt aus der Tube auf den Kopf zu geben, sondern auf die beiden Hände und dann damit über dem Kopf verteilen.
  5. Wer viel Stylingprodukte im Haar verwendet, dürfte mit einem Shampoo, das u.a. Kokossulfate (INCI: Sodium Coco Sulfate) enthält, am besten zurechtkommen – die Reinigungswirkung ist gut!
  6. Sinnvoll kann es auch sein, Haar und Kopfhaut mit einer hochwertigen Wildschweinborstenbürste mechanisch vor der Wäsche vorzureinigen: Dazu zart und ohne großen Druck die Bürste an der Kopfhaut ansetzen und durch das Haare gehen. Das stimuliert auch die Kopfhaut und ist sehr angenehm!
  7. Überhaupt kann ich empfehlen, Shampoos abzuwechseln und zwei verschiedene Sorten zu verwenden: Bei mir verhindert das z.B. das schnelle Nachfetten und meine Frisur sitzt insgesamt besser.
  8. Wichtig ist es, dass man das Shampoo wirklich gründlich und geduldig herauswäscht: Dazu nehme ich die Finger und den Wasserstrahl der Dusche zu Hilfe, damit die Kopfhaut und die Haare auch wirklich sauber werden. So verkleben sie über Nacht nicht gleich wieder und bleiben länger frisch!
  9. Wer pflegebedürftiges und/oder chemisch gefärbtes Haar hat, kann nach der Haarwäsche einen Conditioner ins Haar geben.
  10. Nach dem Waschen sollte man die Haare vorsichtig trocken tupfen – und nicht wie wild mit einem Handtuch auf dem Kopf herum rubbeln (verklettet die Haare und sie lassen sich dann nur mühsam entwirren).
  11. Vorsicht beim Durchkämmen des (nassen) Haars: Billige Plastikkämme mit Nähten sind dazu ungeeignet. Außerdem unbedingt darauf achten, dass man das Haar nur achtsam kämmt und sich keine Haare dabei ausreißt.
  12. Last but not least: Wenn es geht, nicht zu oft Haare waschen! So werden Kopfhaut und Haare geschont.

Speick bietet gleich mehrere Shampoos an – für jedes Bedürfnis ist eines dabei. Denn auch die richtige Auswahl des Shampoos ist wichtig! Über den aktuellen Trend zum Cowash, also der Haarwäsche mit Conditioner, habe ich hier auf dem Speick-Blog bereits geschrieben.

Welche Tipps und Erfahrungen habt ihr noch zum Thema Haarewaschen?

Eure Julia