Goodbye, Gudrun! Abschied von einem Urgestein bei Speick

Es wirkt ein wenig realitätsfern, dass der Tag tatsächlich gekommen ist: Nach fast 30 Jahren bei Speick packt unsere Gudrun heute tatsächlich zusammen. Als Leitung Marketing und Produktmanagement hat sie die Unternehmensgeschichte über lange Zeit mit geprägt und kann auch beim Abschied nicht leugnen, dass sie ein Fan der Marke bleiben wird. Im Interview verrät sie einen Auszug aus 1.000 schönen Geschichten und was sie in nächster Zeit vor hat…

 

Gudrun, wie lange warst du eigentlich genau an Bord?

Im April 1991 habe ich den Job als Werbe-Assistentin gestartet. Diese Berufsbezeichnung gibt es meiner Meinung nach heute gar nicht mehr … Nach 3-jährigem berufsbegleitenden Studium zur Marketing- und Kommunikationswirtin habe ich 2001 die Leitung Marketing übernommen. 2008 kam dann auf meinen eigenen Wunsch die Leitung für das Produktmanagement dazu. Ich war und bin der Meinung, dass alle Kommunikation rund um das Unternehmen und die Produkte aus einem Guss sein sollte. Das hat sich bis heute sehr bewährt: Was in Kurzform auf der Verpackung steht, findet sich im gleichen Sound, aber unterschiedlicher Ausarbeitung in der Broschüre, online und wo auch immer wieder. Wenn ich jetzt nachrechne, bin ich also seit 28 Jahren im Unternehmen und seit 18 Jahren in leitender Position.

 

Ein paar kleinere Abschiede gab es in der Vergangenheit ja schon. Welches Produkt aus dem ehemaligen Sortiment vermisst du am meisten?

Ganz ehrlich: keines! Da wir unser Sortiment ja nicht ständig umorganisieren, sind unsere Produkte ziemlich beständig am Markt, was ich als bisherige „Markenpäpstin“ auch super gut finde.

 

Welche Markteinführung war die spannendste?

Oh weh – die waren doch alle spannend! Richtig spannend war unser Relaunch zwischen 2008 und 2010, mit dem wir anfingen, das neu geschaffene Speick Naturkosmetik-Dach mit den unterschiedlichen Farbcodes zu kommunizieren. Das war auch deswegen höchst aufregend, weil wir im Vorfeld zwar ahnen konnten, dass unsere Idee auch funktionieren kann. Wir wussten es aber definitiv nicht. Was wieder zeigt: no risk – no fun! Aus heutiger Sicht können wir stolz sagen, dass es nichts Besseres hätte geben können.

 

Verrätst du uns auch deinen größten Flop bei Speick?

Eigentlich sind einzelne Flops ziemlich wichtig – einfach, um auch mal zu merken, wo die Grenzen sind und was gar nicht geht. Was wir leider am Markt tatsächlich nicht etablieren konnten, war unsere Speick Thermal Sensitiv Getönte Tagescreme in zwei Farbtönen. Das Produkt war super, aber offensichtlich hat uns in der Öffentlichkeit die Kompetenz für diese Spezialgesichtspflege doch noch gefehlt. Das fand ich total schade, da die Creme ein echt tolles Produkt war. Ich habe mir tatsächlich einen kleinen Vorrat angelegt, von dem ich heute noch zehre.

 

Was war deine Lieblings-Aufgabe?

Ich habe unheimlich Spaß daran, strategisch immer wieder neue, weitere Wege zu gehen. Derer gab es sehr viele in meiner Laufbahn. Unsere konsequent ganzheitlich nachhaltige Arbeit seit 2008 mit großen Erfolgen wie dem DNP 2013 oder dem CSR-Preis 2014 und viele andere Preise, mit denen wir seit 2011 durchgängig bestätigt werden, gaben großen Ansporn. Tatsächlich gibt es ganz viele Lieblingsaufgaben: 1998 (also eher am Anfang meiner Laufbahn) hatte ich unseren großen Tag der offenen Tür gemanagt. Und im vergangenen Jahr habe ich zum 90-jährigen Unternehmensjubiläum eine schicke 5-wöchige Ausstellung im alten, komplett neu sanierten Stuttgarter StadtPalais organisiert. Ich finde, Events sind immer wieder ganz individuell und bringen wahnsinnig viel Feedback. Und wenn sie gut gemacht sind, sind sie sicherlich auch ein guter Imagefaktor.

 

Was kannst du für dich persönlich mitnehmen?

Ich nehme mit, dass es sich immer lohnt, hartnäckig für Projekte zu kämpfen. Das gilt ja zum Schluss geschäftlich und privat 365 Tage im Jahr. Auch wenn es intern mal schwierig war, alle zu überzeugen, wie z.B. beim Speick Organic 3.0-Projekt, wo es 2015 erstmalig um kreislauffähige Produkte ging. Heute wissen wir, dass der Markt diese Produkte braucht. Und wir bleiben natürlich auch in Zukunft dran. Und ich nehme mindestens 1.000 schöne Geschichten mit, die ich ohne das Unternehmen und meine Kolleg*innen so nie erlebt hätte.

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Ganz ehrlich: Welche Produkte nutzt du weiter?

Das glaubt mir jetzt eh niemand. Aber tatsächlich bin ich durch und durch Speick-Fanfrau, und das werde ich auch bleiben. Ich nutze wirklich aus allen Bereichen Produkten, und bestreite meine tägliche Körper- und Gesichtspflege inzwischen schon lange ausschließlich mit Speick-Produkten. Ehrlich! Natürlich probiere ich nebenher auch immer wieder Produkte von Mitbewerbern aus – das macht ja auch Spaß. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich eine große Speick-Freundin bleibe.

 

An wen übergibst du das Ruder?

Bereits Weihnachten 2017 habe ich intern kundgetan, dass ich mich gern in die Freizeit entlassen möchte. Nachdem Anke nun auch schon das 9. Jahr im Unternehmen ist, haben wir uns mit der Geschäftsleitung einhellig dazu entschlossen, ihr den Marketing-Stab in Zusammenarbeit und entsprechend geteilten Arbeitsbereichen mit Valentin Teuffel zu übergeben. Das finde ich gut und richtig, und ich bin sicher, dass unsere Arbeit in Marketing und Produktmanagement in ruhigen Gewässern weiter laufen wird – natürlich mit allen notwendigen Veränderungen inklusive.

 

Was wünscht du dir von deinen Kollegen, deinem Chef und vom Unternehmen Speick für die Zukunft, damit du weiter Markenfan bleibst?

Das aus heutiger Sicht auch zukünftig ruhige Fahrwasser gibt mir die innerliche Ruhe, mich verabschieden zu können. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die Marke verantwortungsvoll weitergeführt wird, und die der Zeit entsprechenden Veränderungen rechtzeitig erkannt werden. So lebt die Marke Speick jederzeit up to date weiter – hoffentlich für die nächsten 90 Jahre.

 

Was hast du jetzt vor? Vielleicht bleibt Zeit zum Speick ernten?

Ihr werdet es nicht glauben: Nichts, ich habe definitiv mal bis Ende diesen Jahres nichts vor. Ich werde einfach meine endlose Freizeit genießen, mich mehr um Familie, Freunde, Haus und Garten kümmern, was immer ein wenig zu kurz kam. Und ja – wer weiß, ob ich mal bei der Speick-Ernte mithelfe … man soll nie „nie“ sagen! Für mich als Fan aller Meeresregionen sind die wunderschönen, bis oben bewachsenen Nockberge schon immer DIE Ausnahme. Und wenn es nicht die Speick-Ernte ist, dann nehme ich die tolle Region als Wanderparadies mit kulinarischen Highlights. Und um meine 6 Hühner, die seit März zu Hause täglich auf mich warten, will ich mich ja auch noch kümmern. Bis hierher kenne ich mein Leben lang keine Langeweile. Vielleicht ist das nun die Chance, dieses Gefühl tatsächlich einmal kennenzulernen.

Für mich ganz wichtig: Meinen tollen Job konnte ich so lange auch nur deshalb gut machen, weil ich auf allen Seiten zu jeder Zeit ganz große Unterstützer*innen hatte – in der Geschäftsführung, bei den Kolleg*innen, in der Kommunikation mit unseren wunderbaren Konsument*innen, bei all unseren Partnern. Und natürlich bei Euch allen, die uns und mich immer aufs Neue motiviert haben.

Ein ganz großes Danke auf diesem Weg an Euch alle.

Ein genau so großes Danke an unser Blog-Team Anke, Ina, Caterina, Sylvia und ganz speziell an Ida, Julia und an Jenny! Ohne Euch und die einzigartige Zusammenarbeit wäre dieser tolle Blog nicht möglich!

 

Da bleibt uns nur, mit einem lachenden und einem weinenden Auge „Mach’s gut!“ zu sagen…

Liebe Gudrun, wir werden dich vermissen!

 

Kreatives Gipfeltreffen: Das Speickblog-Team in München

Manche Dinge macht man viel zu selten. Dieses Gefühl beschleicht uns jedes Mal, wenn unser Blog-Team endlich wieder live zusammen trifft. Zwar sind wir per Mail und telefonisch dauer-vernetzt, aber so eine Themenplan-Sitzung macht in kreativer Runde einfach noch viel mehr Spaß. Auch sonst ist es ein wenig wie das Wiedersehen alter Freunde, wenn wir auf Messen oder wie gestern beim Team-Meeting in München zusammen am Tisch sitzen.

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Ida, Janine, Ina, Julia, Jenny und Gudrun beim Meeten (und Mittagessen) in München. Danach gab es noch ein Eis vom Sarcletti – der wahrscheinlich leckersten Eisdiele der Stadt.

Aus dem Harz, Leinfelden und Nürnberg sind Ida (Herbs and Flowers), Gudrun und Ina (Speick Naturkosmetik) und Julia (Beautyjagd) gestern nach München angereist. Trotz Zugausfällen und Verspätungen waren alle bis zum Mittag in den Agenturräumen von carlcom angekommen, wo Janine und Jenny (naturalbeauty) die vier schon freudig erwarteten.

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Neues von Speick: Was sich hinter der stilisierten Pflanze auf zartgrünem Grund verbirgt, verraten wir demnächst auf dem Speickblog…

Zu besprechen gab es Vieles und Ihr dürft Euch auf ganz unterschiedliche Beiträge in den nächsten Monaten freuen. Unter anderem werden wir uns auf dem Speickblog dem Trendthema Clean Beauty widmen, eine FAQ-Serie mit häufig gestellten Fragen starten, Euch Einblicke ins Labor geben, den Unterschied von Hauttyp und Hautzustand näher beleuchten und die In-Zutat Kiefernschwamm vorstellen. Außerdem kommen einige (ent)spannende Neuheiten ins Sortiment – wir durften schon Probe schnuppern…

Außerdem wird es bald auch News für und auf unserem Instagram-Account geben…

Neugierig? Wir auch!

Euer Speickblog-Team

Hinter den Kulissen: „Neu“ im Team

Eines vorweg: So ganz neu im Team bin ich mittlerweile nicht mehr. Immerhin darf ich mich schon seit Juli 2018 zum Marketingteam bei Speick Naturkosmetik zählen. Vielleicht habt ihr ja schon das ein oder andere Mal auf Facebook oder in Interviews mit unseren schönen Kooperationsportalen etwas von Ina aus dem Marketingteam gehört. Das bin ich! Höchste Zeit, mich hier mal zu zeigen und euch etwas zu mir zu erzählen.

Nachdem ich mich schon vor fünf Jahren der Naturkosmetik verschrieben habe und von einem Job im Marketing eines Naturkosmetik-Unternehmens geträumt hatte, konnte ich mein Glück kaum fassen, als ich letztes Jahr die Stellenausschreibung für eine Position im Marketing bei Speick sah. Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass ein solcher Job nur in Berlin oder fernab der Großstädte im schwäbischen Raum zu finden sei. Und plötzlich las ich die Stellenausschreibung, die klang, als hätte jemand mein Wunschprofil übernommen. Was ich bis dato nicht wusste: Speick Naturkosmetik kommt aus dem Stuttgarter Raum und hat seinen Firmensitz in Leinfelden-Echterdingen, zentral gelegen in der Nähe der U- und S-Bahn-Haltestelle. Perfekt für mich, eine der wenigen Bewohnerinnen DER Autometropole Deutschlands ohne Auto. Aber ob ich das gegen meinen vorherigen Job eintauschen wollte, den ich fußläufig in 5 Minuten erreichen konnte?

Die Bewerbungsgespräche haben mir bestätigt: Ja, ich will! Zu meinem Glück dachten sich das auch meine heutigen Kolleginnen und Kollegen bei Speick, so dass ich im Juli 2018 meinen Job im Marketing bei Speick Naturkosmetik anfing. Was mich an der Position besonders reizte und nach wie vor begeistert: Es wird einfach nicht langweilig! Marketing, PR und Produktmanagement werden Hand in Hand von unserem dreiköpfigen Marketingteam bearbeitet. Dazu gehören neben mir unsere Marketingleitung Gudrun und unser Junior-Chef Valentin Teuffel.

Nun blicke ich zurück auf die ersten 10 Monate und kann sagen: Wow, das war eine ganz schön intensive Zeit! Angefangen mit unserem 90-jährigen Firmenjubiläum und unserer Ausstellung im Stadtpalais Stuttgart, über unseren Jubiläumsausflug mit der gesamten Belegschaft zur Speick-Pflanze in die Österreicher Nockberge, bis hin zur für uns wichtigsten Messe, der Vivaness in Nürnberg. Alles in allem waren die ersten Monate die vermutlich beste Schulung zum Einstieg in die Naturkosmetik und alle Aufgabenbereiche meines Jobs.

Eines lerne ich aber nach wie vor: Schwäbisch! Nahezu täglich sitze ich mit einem dicken Fragezeichen im Gesicht neben meinen Kolleginnen und Kollegen und lasse mir Wörter erklären. Als Münsterländerin und „Neigschmeckte“ bin ich auch nach 8 Jahren in Stuttgart noch sehr hochdeutsch unterwegs. Mit dem Verstehen klappt es mittlerweile ganz gut, aber bitte verteufelt mich nie, Schwäbisch zu sprechen. Zwar bemerken meine Familie und Freunde in der Heimat immer wieder meinen schwäbischen Dialekt, über den können die Schwaben aber nur schmunzeln. Die wenigen kläglichen Versuche, Wörter so auszusprechen, wie die Einheimischen es hier machen, sorgten bisher nämlich nur für Lacher.

Es gibt also noch viel zu lernen – und eigentlich auch noch viel zu erzählen! Fürs Erste habt ihr aber hoffentlich schon einen kleinen Einblick bekommen und könnt mich anhand meines Mini-Steckbriefs, den meine lieben Kolleginnen ja auch schon ausgefüllt haben, noch etwas besser kennenlernen!

Speickblog Ina 1

So schön kann Arbeiten sein: Mit den Labor-Kolleginnen beim Speick SUN Praxistest in den Österreicher Bergen!

 

Speickblog Ina Beitagsbild

Auf der Vivaness 2019: Müde Augen, aber happy! Zum Valentinstag haben wir unsere schönen Seifenherzen verteilt. 

 

Speickblog Ina 3

 

Name:                                 Ina Hiller

Alter:                                   32

Geboren:                            im schönen Münsterland

Fahrrad oder Auto?

Fahrrad! Und hier in Stuttgart mittlerweile auch gerne motorisiert als eBike. Die beste Erfindung, wenn man so wie ich, nahezu jeden Tag Stuttgarts Hügel rauf und runter fährt.

Morgenmensch oder Nachteule?
Eindeutig Nachteule!

Kaffee oder Tee?
Der erste Gang am Morgen geht zur Kaffeemaschine, ohne geht es nicht. Tagsüber trinke ich viel Tee. Also sowohl als auch.

 Berge oder Meer?
Meer, Meer, Meer! Gerne in Kombination mit Bergen.

 Mein erster Berufswunsch:
Journalistin – sobald ich schreiben konnte, habe ich meine eigenen Zeitungen gebastelt.

 Mein liebstes Kleidungsstück:
Ich habe so viele liebste Kleidungsstücke, das kommt ganz auf die Situation an. Ein weißes T-Shirt geht aber immer!

 3 Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde:
Mein Smartphone, damit ich Musik hören und Freunde und Familie anrufen kann, ein Buch, das ich immer wieder lesen kann und meinen Freund, damit ich die Einsamkeit nicht allein genießen muss 😉

Ohne das kann ich nicht schlafen:
Bettdecke und gekipptes Fenster, selbst bei der größten Hitze oder klirrender Kälte.

 Deshalb verwende ich Naturkosmetik:
Weil es so viele tolle Produkte gibt, die mir und meinem Körper gut tun! Wozu also Produkte mit Mikroplastik und synthetischen Inhaltsstoffen verwenden, wenn die Natur so viel Tolles bereithält?

 Mein liebstes Speick-Produkt:                
Es gibt so viele: Die Speick SUN Sonnencreme, die Mohnseife und die Black Soap, das Natural Aktiv Körperöl, Shampoo & Conditioner, das Thermal Sensitiv Mizellenwasser, der PURE Deo Stick und noch viele mehr!

SPEICK Sommergrillen

Letzten Freitag war unser diesjähriges Speick-Sommergrillen! Wir hatten mächtig Spaß und lassen Euch gern mit einigen Bildimpressionen daran teilhaben. Pünktlich um 13 Uhr ging’s los. Zunächst zwar in Begleitung einiger Regentröpfchen, aber wir hatten Riesen-Glück: Die Sonne hat sich kräftig durchgesetzt, und so stand unserem Sommerfest nichts mehr im Wege.

Zuerst waren alle natürlich mittags-hungrig. Also war Kollege Jürgen, unser Mann am Grill, sehr gefragt und hat uns bestens verköstigt mit Steak und Würstchen (in den Varianten Fleisch und vegan) und leckeren Lupinenburgern. Dazu echt schwäbischer Kartoffelsalat und Co. – versteht sich bei uns ja von selbst.

Und so ging’s weiter, weiter und weiter… Sommerfest eben. Es hat Spaß gemacht. Wir freuen uns aufs nächste Mal 2017!