Im Fokus: Speick Thermal Sensitiv

Wenn man mich nach meiner Lieblingspflege von Speick Naturkosmetik fragt, dann muss ich nicht lange nachdenken: Das ist die Thermal Sensitiv-Linie, einige der Produkte zähle ich zu meinen Naturkosmetik-Favoriten! Die Thermal Sensitiv-Pflege umfasst sechs Körperpflege- und sechs Gesichtspflege-Produkte, die wir uns nun gleich mal näher angucken. Eines vorneweg: Selbstverständlich sind alle Produkte zertifizierte Naturkosmetik.

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Was Speick Thermal Sensitiv auszeichnet

Den Namen Thermal Sensitiv trägt die Pflegelinie nicht umsonst: Das Wasser in den Produkten ist Thermalwasser und stammt aus Schlangenbad im Taunus. Es ist reich an Mineralien und enthält besonders viel Kieselsäure, das Spurenelement Siliziumdioxid sorgt für Festigkeit und Elastizität in der Haut. Die Kombination mit feuchtigkeitsspendenden Braunalgen-Extrakten wirkt beruhigend, so eignen sich die Produkte auch für empfindliche Haut.

Gesichtspflege Thermal Sensitiv

Erst vor ein paar Wochen habe ich hier auf dem Blog die beiden Reinigungsprodukte aus der Thermal Sensitiv-Linie vorgestellt: Das Thermal Sensitiv Mizellenwasser ist eine flüssige Reinigungslösung. Sie brennt nicht auf den Augen und versorgt die Haut bei der Reinigung zugleich mit Feuchtigkeit. Der Thermal Sensitiv Reinigungsschaum fühlt sich schön leicht auf der Haut an und fettet nicht. Abschließend bringt das Thermal Sensitiv Klärende Tonic mit Hamamelis die Haut in Balance.

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Apropos Feuchtigkeit: Für noch mehr Feuchtigkeit – insbesondere bei feuchtigkeitsarmer Haut – ist das Thermal Sensitiv Hyaluron Serum zuständig. Wir haben es euch bereits in diesem Dreiertest auf dem Blog vorgestellt. Ich verwende das gelige Serum gern unter einer nachfolgenden (Sonnen)Creme; ich nehme dafür etwa 1-2 Pumpstöße und verteile sie über dem Gesicht. Aloe Vera, Glycerin und Hyaluronsäure boosten die Feuchtigkeitsdepots in meiner Haut, der Wirkstoff Ectoin schützt die Zellen und wirkt gegen Entzündungen. Wenn es richtig heiß im Sommer ist, kann man das Hyaluron Serum sogar solo verwenden, es zieht gut ein und hinterlässt die Haut schön glatt.

Die Schützende Tagescreme und die Regulierende Nachtcreme runden die Thermal Sensitiv-Pflegelinie für das Gesicht ab. Selbstverständlich basieren beide Cremes ebenfalls auf Thermalwasser, die Hautbarriere wird mit der enthaltenen Linolsäure und Linolensäure gestärkt. Die Tagescreme schützt meine tendenziell eher trockene Haut mit einem zarten, aber nicht fettigen Film. Reichhaltiger und auch mattierend ist die Nachtcreme, die eine feuchtigkeitsbewahrende und regenerierende Hülle auf der Haut bildet.

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Körperpflege Thermal Sensitiv

Das Thermal Sensitiv Erfrischende Duschgel duftet nicht nur herrlich frisch-fruchtig, sondern kann sowohl für die Reinigung des Körpers als auch der Haare verwendet werden, sehr praktisch! Das 2in1 Duschgel schäumt in meinem nassen Haar sehr gut auf. Und meine Haut mag, dass sie sich nach der Dusche nicht ausgetrocknet anfühlt.

Trotzdem braucht meine eher trockene Körperhaut nach der Dusche immer eine weitere Pflege: Die Thermal Sensitiv Bodylotion bietet der Haut Feuchtigkeit und Lipide. Da sie gut einzieht, verwende ich sie gern morgens, wenn es schnell gehen muss – und ich trotzdem einen SPA-Moment auf meiner Haut haben möchte.

Gleich in drei Varianten kommt das fruchtig duftende Thermal Sensitiv Deo daher: als Deo Roll-On, als Deo Spray und als Deo Stick. Da dürfte für jeden etwas dabei sein! Auf Aluminiumsalze wird in allen drei Deodorants verzichtet. Als Wirkstoffe sind Salbeiextrakt (hemmt die Schweißbildung), Zitronensäureester oder ein geruchsneutralisierendes Bio-Ferment im Einsatz. Ich fühle mich am besten mit dem Thermal Sensitiv Deo Stick geschützt. Dank seiner cremig-wachsigen Textur haften die Wirkstoffe bei mir länger auf der Haut.

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Gerade besonders viel in Gebrauch ist bei mir die Thermal Sensitiv Nährende Hand- und Nagelpflege. Die fruchtig-pudrig duftende Creme ist reichhaltig und bildet einen schützenden, aber nicht fettigen Film auf meinen Händen. Dafür sorgen pflanzliches Sojaöl und Kameliensamenöl. Auch die Feuchtigkeit kommt mit Aloe Vera und Glycerin in der Rezeptur nicht zu kurz. Überhaupt hat das Labor von Speick Naturkosmetik nochmals alles in die Hand- und Nagelpflege reingepackt, was die gesamte Thermal Sensitiv-Serie ausmacht: Thermalwasser aus Schlangenbad, Algen, entzündungshemmende und hydratisierende Stoffe plus den Wirkkomplex zum Schutz der Hautbarriere.

Und nicht zu vergessen: Auch der einzigartige Speick-Extrakt ist in allen Produkten der Thermal Sensitiv-Linie enthalten. Viel Spaß beim Entdecken der Gesichts- und Körperpflege der Thermal Sensitiv-Pflege!

Eure Julia

Sauer macht lustig – und schön: Säuren in der Naturkosmetik

Wenn wir an Hautpflege denken, ist Säure wahrscheinlich nicht das erste Wort, das uns dabei in den Sinn kommt. Dabei spielen Säuren in der Naturkosmetik eine wichtige Rolle:  sie prägen von Natur aus verschiedene Inhaltsstoffe, die uns in Kosmetikprodukten begegnen. Welche das im Detail sind, erfahrt ihr jetzt anhand von fünf Beispielen.

Fettsäuren fetter Pflanzenöle

Pflanzenöle gehören zu den unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik: als „pure“ Grundlage für Körperöle oder als Teil von Emulsionen finden wir sie in Cremes, Duschgelen, Lippenbalsamen und Co. Sie liefern natürlich auch wertvolle Ausgangsstoffe für die Herstellung von Seife.

Pflanzenöle und -fette unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung, denn verschiedene Fettsäuren prägen sie. Diese  weisen ganz unterschiedliche molekulare Strukturen auf und lassen sich grundsätzlich in zwei große Gruppen unterteilen: gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Zu den gesättigten Fettsäuren zählt bspw. Laurinsäure, die u. a. Babassu- und Kokosöl zu finden ist. Laurinsäure-betonte Öle wirken kühlend und hautglättend und hinterlassen nach dem Auftragen ein angenehmes, nicht-fettiges Gefühl. Kokosöl ist in verseifter Form bei SPEICK bspw. im kleinen Stück Seifenglück oder der Speick Men Active Rasierseife zu finden.

Vertreter der ungesättigten Fettsäuren (sog. Omega-Fettsäuren) sind unter anderem Linolsäure, Ölsäure, α-Linolensäure und γ-Linolensäure. Linolsäure findet ihr bspw. in Sojaöl, das die Haut regeneriert und ihre Verhornung reguliert. Zu finden ist es u. a. im Speick Natural Aktiv Körperöl. Ölsäure steckt wiederum z. B. im Kameliensamenöl, das die Haut vor Feuchtigkeitsverlust bewahrt, sie schützt und pflegt. Mehr zu diesem besonderen Öl erfahrt ihr in diesem Beitrag von Jenny. Die Eigenschaften von Linol- und Linolensäure macht SPEICK sich beispielsweise in den verschiedenen Gesichtscremes zunutze – Julia hat das in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Hyaluronsäure

Zu den prominentesten Säurevertretern innerhalb der Kosmetik zählt ganz klar die Hyaluronsäure. Sie ist natürlicher Bestandteil unseres Körpers und steckt u. a. in der Lederhaut. Im Laufe des Lebens lässt die körpereigene Produktion nach – dann kommt die Kosmetik ins Spiel. Besonders beliebt ist Hyaluronsäure in Produkten für die Gesichtspflege wie Seren und Cremes.

Besonders gut macht Hyaluronsäure sich dabei im Doppel, d. h. genauer gesagt in einem Mix aus nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure. So kann sie in den tieferen Hautschichten der Hautalterung entgegenwirken und gleichzeitig intensiv in den oberen Schichten Feuchtigkeit spenden. SPEICK setzt ebenfalls auf dieses Power-Duo, das beispielsweise im von mir heiß geliebten Hyaluron-Serum aus der Thermal Sensitiv Serie steckt (lest hier unseren Dreier-Test). Diese Serie hält wiederum gleich noch eine weitere Spezialität bereit:

Kieselsäure

Dass Wasser nicht gleich Wasser ist, hat Julia bereits auf dem Blog beleuchtet. Die Speick Thermal Sensitiv Serie basiert auf Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad. Das Wasser aus dieser sog. Akratotherme zeichnet sich durch seinen besonders niedrigen Anteil an Mineralien aus. In 60 Meter Tiefe fließt das Wasser jedoch durch einen Quarzstollen und wird dort mit Kieselsäure angereichert.

Und jetzt wird es wiederum für die Hautpflege interessant, da Kieselsäure größtenteils aus dem Spurenelement Siliziumdioxid besteht. Dieses ist maßgeblich am Zellstoffwechsel beteiligt und sorgt für elastisches und festes Bindegewebe. In allen Produkten der Thermal Sensitiv Serie ist also dieses kieselsäurereiche Wasser zu finden – und es bekommt dabei je nach Produkt auch noch Unterstützung von Hyaluronsäure und Co.

Vitamine

Auch Vitamine sind aus der Hautpflege nicht wegzudenken. Besonders prominent ist dabei Ascorbinsäure (Vitamin C). Sie wirkt als Antioxidant freien Radikalen entgegen und hemmt Entzündungen. In Kosmetika ist Vitamin C jedoch gar nicht so einfach zu verarbeiten, da es sehr instabil ist und so innerhalb kürzester Zeit seine Wirkung verlieren kann. SPEICK setzt deshalb anstelle von Vitamin C auf die antioxidative Wirkung von Vitamin E. Es kann in Rezepturen als isolierter  Wirkstoff eingesetzt werden und begegnet euch in der INCI-Liste als Tocopherol. Vitamin E kommt jedoch auch ganz natürlich in Pflanzenölen vor. Einen besonders hohen Anteil an Vitamin E hat bspw. Weizenkeimöl.

AHA, BHA und PHA

In der Kosmetik erfreut sich eine besondere Gruppe zunehmend größerer Beliebtheit: die AHA-, BHA und PHA-Säuren. Zu den AHA (Alphahydroxysäuren) zählen insbesondere Fruchtsäuren, Milchsäure, Zitronen-, Mandel- und Glycolsäure, Salicylsäure ist wiederum eine bekannte Vertreterin aus der Gruppe der BHA (Betahydroxysäuren).  AHA-Säuren haben einen Verhornungs-regulierenden Effekt, den sich die Kosmetikindustrie bisweilen zunutze macht, indem Produkte mit einem vergleichsweise hohen Anteil dieser Säuren ausgestattet sind und bei täglichem Gebrauch die oberste Hornschicht regelmäßig abtragen. Diese Art des „chemischen Peelings“ führt jedoch unweigerlich zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut, sodass täglicher Sonnenschutz definitiv ein Muss ist, um Hautschäden zu vermeiden.

In den Produkten von SPEICK findet ihr zwar auch Zitronen- und Milchsäure (Citric Acid und Lactic Acid) – allerdings in sehr geringer Konzentration (d. h. ohne peelenden Effekt) und zu einem ganz anderen Zweck: sie regulieren den PH-Wert.  Gewonnen wird die Milchsäure übrigens aus der Zuckerrübe und ist daher laktosefrei – mehr dazu erfahrt ihr hier.

Ihr seht, sauer macht also tatsächlich nicht nur lustig, sondern auch schön!

Eure Ida

Im Dreiertest: Die Body Lotion Vielfalt bei Speick

Es ist bereits eine ganze Weile her, dass Julia, Ida und Jenny zuletzt Produkte im Dreiertest auf dem Prüfstand hatten. Höchste Zeit, wieder einmal individuelle Lieblinge in den Fokus zu rücken. Dieses Mal hat jede der drei Bloggerinnen eine der Speick Bodylotions ausgewählt und stellt sie Euch hier im Detail vor. Im Rennen waren die Speick Organic 3.0 Body Lotion bei Julia, die Speick Natural Aktiv Body Lotion bei Ida und die Speick Thermal Sensitiv Body Lotion bei Jenny.

Julias nachhaltiger Liebling: Die Speick Organic 3.0 Body Lotion

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Das Produkt: Als es darum ging, dass wir hier auf dem Blog einen Dreiertest zum Thema Bodylotion machen, musste ich nicht lange nachdenken, welches Körperpflege-Produkt von Speick mein Favorit ist. Für mich stand augenblicklich fest, dass ich die Speick Organic 3.0 Body Lotion vorstellen werde! Und das nicht nur, weil die Rezeptur mit nur 11 Inhaltsstoffen so übersichtlich und die Verpackung aus nachwachsenden Ressourcen so nachhaltig ist – sondern weil die Body Lotion eine geniale Textur hat. Dazu kommt sie ohne Palmöl aus und ist vegan; bio-zertifiziert ist sie sowieso.

So habe ich getestet: Ich greife täglich mindestens einmal zu einer Körperpflege – im Sommer wird meine Körperhaut durch Baden im See oder häufiges Duschen ausgetrocknet, im Winter wird ihr durch die Heizungsluft zugesetzt. Zu schwer darf eine Body Lotion bei mir nicht auf der Haut liegen, trotzdem muss aber ein nachhaltiger Pflegeeffekt spürbar sein. Die Speick Organic 3.0 Body Lotion würde ich als eine Gelcreme beschreiben, die der Haut schön Feuchtigkeit spendet. Sie lässt sich streifenlos verteilen und zieht schnell ein. Genau deswegen habe ich sie sowohl morgens als auch abends nach dem Duschen verwendet.

Mein Fazit: Ok, ihr könnt es euch bereits denken, ich bin begeistert 🙂 . Auch der Duft nach Orangen gefällt mir, nur die Gestaltung der Verpackung finde ich vielleicht nicht ganz so stylish. Nun wünsche ich mir eine Gesichtspflege mit so einer erfrischenden Textur wie die der Speick Organic 3.0. Body Lotion! Ein passendes Duschgel Organic 3.0 gibt es ja glücklicherweise schon.

 

Idas natürlicher Wachmacher: Die Speick Natural Aktiv Body Lotion

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Das Produkt: Wenn es um Body Lotion von Speick geht, habe ich – zumindest was den Duft anbelangt – eigentlich einen klaren Favoriten: die Thermal Sensitiv Bodylotion. Unser Dreiertest war aber eine gute Gelegenheit, mich auch mal anderweitig im Speick-Sortiment umzuschauen. Schlafmangel ist hier daheim aktuell ein großes Thema, sodass mich die Natural Aktiv Body Lotion allein schon wegen ihres Namens angesprochen hat. Aktiv = wach, oder? Das kann ich gerade sehr gut gebrauchen! Außerdem klingt das Versprechen auf der Tube, dass die Body Lotion mit Bio-Aloe Vera Gel intensiv Feuchtigkeit spendet, super. Genau genommen sind es sogar gleich drei Durstlöscher, die enthalten sind: neben Aloe Vera enthält die Natural Aktiv Body Lotion auch Zuckerrübenextrakt und Glycerin. (Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Beitrag). Wie auch die beiden Favoriten von Julia und Jenny ist mein Text-Exemplar ebenfalls vegan und selbstverständlich bio-zertifiziert.

So habe ich getestet: Die Verwendung von Body Lotion ist für mich Teil des morgendlichen Pflegerituals, abends greife ich in aller Regel lieber zu einem Körperöl. Idealerweise zieht eine Body Lotion flott ein und lässt sich unkompliziert und ohne große Streifenbildung auf der Haut verteilen. An diese Kriterien kann ich bei der Natural Aktiv Body Lotion zufrieden einen Haken setzen. Der feuchtigkeitsspendende Effekt ist auf der Haut sofort spürbar, gleichzeitig fühlt meine Haut sich damit auch angenehm gepflegt an. Und dann ist da natürlich noch der Duft, den ich unbedingt erwähnen muss! Fruchtige Litsea und ganz zart krautige Unternoten sorgen morgens selbst nach einer kurzen Nacht für gute Stimmung und helfen mir dabei, mit Schwung in den Tag zu startet, egal wie tief die Augenringe sind. Der Duft hält sich eine ganze Weile auf der Haut, so dass ich immer mal wieder „nachschnuppern“ kann.

Mein Fazit: Die Speick Natural Aktiv Body Lotion habe ich mir dank unseres Dreiertests genauer angeschaut – gut so, denn der fruchtige Duft ist ein natürlicher Wachmacher und das Hautgefühl nach der Anwendung ist top. Ich glaube, ich lasse meinen bisherigen Liebling, die Thermal Sensitiv Body Lotion, jetzt erst einmal eine Weile ruhen.

 

Jennys Wellnesspflege: Die Speick Thermal Sensitiv Body Lotion

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Das Produkt: Zart duftend und feuchtigkeitsspendend: Das ist die Thermal Sensitiv Body Lotion. Sie ist meine persönliche Favoritin unter den Körperpflegecremes von Speick. Obwohl ich eigentlich der „Natural Aktiv-Typ“ wäre, hat die Thermal Lotion irgendwie die Nase vorn – vielleicht ja der heimliche Wunsch nach etwas Wellness im Alltag?

So habe ich getestet: Die samtige Lotion darf nach der täglichen Dusche auf meine an Armen und Beinen (noch) sonnenverwöhnte Haut. Reichhaltige Sheabutter und Aloe vera in Bioqualität liefern die richtige Portion an Lipiden und Feuchtigkeit und pflegen sie streichelzart. Für mein ersehntes Wellness-Feeling sorgen Algenextrakt und das Thermalwasser aus Bad Schlangenbad. Dass Wasser nicht gleich Wasser ist, hat Julia Euch in diesem Blogpost schon verraten. Das Besondere an diesem hier ist sein Gehalt an Kieselsäure. Das Wasser fließt durch einen tief liegenden Quartzstollen und wird dort intensiv angereichert. In der Kieselsäure wiederum steckt Siliziumdioxid, ein Spurenelement, das für Festigkeit und Elastizität in unserer Haut sorgt. Die Speick Body Lotion, ist also ein echter Straffmacher! Das Thermalwasser wirkt außerdem beruhigend und entzündungshemmend auf die Haut.

Mein Fazit: Dieses sanfte Multitalent ist ein Must-Have, um den Sommer gefühlt ein klein wenig zu verlängern und das ganze Jahr über eine straffe, prall mit Feuchtigkeit verwöhnte Haut zu bewahren. Die Rezeptur zieht angenehm schnell ein und verwöhnt bei der Pflege mit einem frischen, zarten Duft, der mich gedanklich ins SPA versetzt. Ich mag sie einfach!

Jetzt müsst Ihr entscheiden: Welche der drei ist Euer Liebling unter den Bodylotions?
Eure Julia, Ida und Jenny.

Getönte Tagescreme

Getönte Tagescremes: #nomakeup und das No Make-up-Make-up

Geht ihr ohne Make-up raus? Bei mir gab es eine Zeit, da konnte man mich nie ohne Mascara sehen. Ich fand, dass ich mit meinen hellen Wimpern kränklich aussehe. Glücklicherweise habe ich diese Unsicherheiten mittlerweile nicht mehr so sehr und gehe gerade im Sommer oft auch ohne jegliches Make-up zum Einkaufen oder Baden.

Spannend finde ich, dass man sich letztlich einfach daran gewöhnen kann, ohne Make-up unterwegs zu sein: Wenn ich zwei Wochen lang beim Camping ungeschminkt bin, finde ich mich beim Blick in den Spiegel ohne getuschte Wimpern gar nicht mehr kränklich aussehend  – sondern sogar auf natürliche Weise schön.

Getönte Tagescreme

#nomakeup

Unter dem Hashtag #nomakeup zeigen sich seit einiger Zeit immer mehr Stars ohne Make-up auf Instagram und machen sich damit für ein weniger makelloses Schönheitsideal stark. Die Frage ist allerdings, wie natürlich die Bilder letztlich sind: Führen gefärbte Wimpern oder kleinere chirurgische Eingriffe nicht auch zur optimierten Makellosigkeit, selbst wenn sonst kein Make-up getragen wird? Die Grenzen sind hier – wie immer – fließend.

No Make-up-Make-up

Auch ein „No Make-up-Make-up“ ist übrigens aufwändiger als man es sich vielleicht vorstellt. In meiner Teenagerzeit hatte ich genügend Gelegenheit, diesen Look zu üben. Damals durfte ich mich nur ganz zart schminken, so dass es im Grunde wie ungeschminkt aussah: Eine getönte Tagescreme, ein bisschen Concealer und ein mattierender Puder, ein Hauch Wimperntusche und ein rosa Lippenbalsam – fertig! Visagisten würden dazu noch mit Konturierungen und Highlighter arbeiten, um das Gesicht auf natürliche Weise zu modulieren.

Getönte Tagescremes

Weiterhin sind getönte Tagescremes für mich Produkte, die ich besonders schätze: Sie kombinieren Pflege und Farbe; der Teint wird damit ausgeglichen, ohne gleich eine Foundation zu verwenden. In der Speick Thermal Sensitiv-Linie gibt es zwei getönte Tagescremes: Beige hell und Beige dunkel.

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Ich verwende davon die hellere Variante „Beige hell“, die einen leicht gelblichen Unterton hat (auf dem Foto unten). „Beige dunkel“ würde ich als mittleren Ton beschreiben, der leicht apricotstichig ist. Beide Nuancen passen sich gut dem individuellen Hautton an, denn die Deckkraft ist leicht, das Finish seidig.

Gern mag ich den erfrischenden Effekt beim Auftragen der getönten Tagescreme; die Textur ist cremig und zugleich relativ leicht. Im Sommer kann ich sie solo tragen, im Winter verstärke ich sie an meinen trockenen Wangen mit einer reichhaltigen Creme. Mit Aloe Vera, Glycerin und Zuckerrübenextrakt wird die Haut befeuchtet, Linolsäure und Linolensäure reparieren dazu die Hautbarriere. Zusätzlich wird die Haut durch das mineralreiche Wasser aus Schlangenbad und durch einen Algenextrakt beruhigt.

Mit einem mattierenden Puder über der getönten Tagescreme und ein bisschen Mascara wäre ich dann sogar bereit, einen Geschäftstermin zu machen – ganz ohne Make-up geht es bei solchen offiziellen Anlässen bei mir doch nicht. Und ich finde es auch gut, die Wahl zu haben!

Und wie sieht es bei euch aus: No Make-up, No Make-up-Make-up oder richtig Make-up?

Eure Julia

Sommerfreu(n)de: Die Speick-Must-Haves bei Hitze

Wenn DAS kein Sommer ist… 35 Grad und mehr zeigt das Thermometer an meiner Hausmauer und ich bin froh um die dicken Steinwände, wenn ich mich ins kühle Home Office zurück ziehe. Bei der morgendlichen Stallarbeit aber und jeglichen Aktivitäten außerhalb des Hauses, ist Schwitzen angesagt – genau wie pure Erfrischung nach jeder Art von Bewegung.

Auf meiner Liste der Must-Haves für den August stehen deshalb Deo, Toner, Mizellenwasser, Bodylotion und Hyaluron-Serum aus der THERMAL Sensitiv Serie von SPEICK. Warum gerade diese? Das erfahrt ihr hier.

Zuverlässiger Schutz nach Maß

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Weshalb ein Deodorant bei diesen Temperaturen unverzichtbar ist, entbehrt jeder Erklärung. Zuverlässig muss es sein, auf Aluminiumsalze verzichten und dezent duften. All das vereinen die THERMAL Sensitiv Deodorants für mich und noch dazu sind sie besonders mild, so dass selbst Mimosen die sanften Rezepturen vertragen. Mein Favorit: Der Deo Stick, weil er besonders leicht ist, handlich und in der Handtasche garantiert nicht ausläuft. Dank der Plastikhülse splittert auch nichts, sollte sie ungewollt aus der Hand rutschen. Wer lieber Spray oder Roll-on mag, ist mit der THERMAL Serie ebenfalls bestens beraten.

Pure Frische versprühen

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Zwischendurch muss ein wenig Erfrischung sein. Während mein Freund sich kopfüber unter jeden verfügbaren Wasserhahn stürzt, bevorzuge ich die spritzfreie Variante aus dem Sprüh-Flakon. Hier kommt mir der THERMAL Sensitiv Tonic gerade recht. Er enthält zum Beispiel Thermalwasser und Algen und duftet wunderbar frisch. Das praktische Spray steht immer an meinem Schreibtisch und darf mehrmals täglich meine Gesichtshaut umnebeln – sogar über dem Make-up. Der feine Tonic eignet sich aber auch als Body Splash. Weitere Ideen für die Anwendung findet Ihr im Blog von Ida.

Das Reinigungswunder für alle Fälle

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Absolut nicht zu ersetzen: Das Mizellenwasser. Es reinigt so einfach und gründlich, dass ich es morgens nach dem Aufstehen (zum Grundreinigen), nach der Stallarbeit (zum Entfernen von Schmutz, Schweiß und Heustaub) und zur gründlichen Beseitigung aller Rückstände des Tages vor der abendlichen Pflege verwende. Selbst hartnäckige (Sonnen-)Cremereste und Make-up verschwinden mit nur einem Wisch! Es ist so easy, dass ich nach dem Wattepad nicht einmal mit Wasser nachspülen muss… Trotz aller Gründlichkeit trocknet es die Haut nicht aus und hält den Teint selbst bei häufiger Anwendung wunderbar in Balance. Ich würde es sogar zum Wandern einpacken und Gudrun schwört darauf beim Segeln. Wenn keine Bergquelle oder sonstiges Süßwasser in Sicht ist, kann man mit dem getränkten Wattepad nämlich sogar mal flink über Nacken, Hals oder Achseln streichen…

After Sun für Körper und Gesicht

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Zur Pflege nach der Sonne habe ich die THERMAL Bodylotion und das Hyaluron Serum  für mich entdeckt: Beide enthalten auch Aloe vera und versorgen leicht sonnenstrapazierte Haut mit purer Feuchtigkeit. Der angenehme Kühl-Effekt ist natürlich ein weiteres Argument für die sommerliche Körper- und Gesichtspflege.

Mehr brauche ich eigentlich nicht, um im Sommer glücklich zu sein – vielleicht noch einen leichten Wild Berry mit viel Eis…

Eure Jenny

Speick Naturkosmetik: Wasser ist nicht gleich Wasser

Wasser ist der Hauptinhaltsstoff vieler Kosmetikprodukte, aber auch der Körper und die Haut des Menschen bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Gesunde Haut ist gut durchfeuchtet, elastisch und mit einer intakten Hautschutzbarriere ausgestattet, wozu auch eine Hautcreme beitragen kann: In Kombination mit feuchtigkeitsbindenden Wirkstoffen erhöht das Wasser in Kosmetik messbar die Hautfeuchtigkeit. Und genau deswegen lohnt es sich durchaus, mal einen genaueren Blick auf den nur vorgeblich so simplen Inhaltsstoff zu werfen.

Früher habe ich herzlich über die Wasser-Bar im Untergeschoss des hippen Departmentstores Colette in Paris gelacht. Ich dachte, dass Wasser doch einfach Wasser sei und wunderte mich darüber, dass in der Bar über 80 verschiedene Mineralwasser angeboten werden. Tja, ich hatte mich getäuscht! Denn im Grunde weiß man ja, dass Wasser hart (z.B. das Leitungswasser in Nürnberg) oder weich (z.B. Regenwasser) sein kann und sich hinsichtlich seines Kalkgehalts unterscheidet. Abgesehen davon haben auch Mineralwässer unterschiedliche Zusammensetzungen und schmecken nicht alle gleich, wie ich mittlerweile weiß.

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Aber es gibt noch mehr Punkte, weshalb Wasser auch in Kosmetikprodukten nicht gleich Wasser ist – wie ich im interessanten Gespräch mit Susanne Gans, Leiterin des Labors von Speick Naturkosmetik erfahren konnte.

Wasser aus dem Bodensee

Ich war überrascht darüber, dass in den Produkten von Speick gleich drei unterschiedliche Wasserarten im Einsatz sind. Da ist zuerst das Wasser aus dem Bodensee, das eine sehr gute Grundqualität hat und in den meisten Produkten von Speick Naturkosmetik enthalten ist. Es wird mittels einer Art Filterung mit Druck (Fachbegriff Umkehrosmose, ein physikalisches Verfahren) von störenden Inhaltsstoffen wie z.B. Kalk befreit. Übrigens ist Wasser in Kosmetik nicht nur für die Feuchtigkeit zuständig, sondern oft auch ein Lösungsmittel für die pflanzliche Extrakte.

Thermalwasser aus Schlangenbad

Die Thermal Sensitiv-Reihe von Speick Naturkosmetik basiert auf dem weichen Wasser aus Schlangenbad. Das Thermalwasser aus dem Taunus stammt aus einem Wildbad mit einer Warmwasser-Quelle (davon gibt es in Deutschland gar nicht so viele). Es ist besonders reich an Kieselsäure, da es durch einen sechzig Meter tief liegenden Quartzstollen fließt, das Wasser wird dort mit 40 mg/l Kieselsäure angereichert. Kieselsäure besteht zu 94 Prozent aus Siliziumdioxid, einem Spurenelement, das für den Stoffwechsel der Zellen notwendig ist. Im Bindegewebe sorgt Silizium für Festigkeit und Elastizität, es ermöglicht den Eiweißkörpern, Wasser zu binden. So unterstützt das Thermalwasser aus Schlangenbad die Wirkung der Pflanzenextrakte in den Produkten der Speick Thermal Sensitiv-Linie und wirkt dazu beruhigend und entzündungshemmend auf der Haut.

Energetisiertes Wasser

Wasser Nummer 3 bei Speick Naturkosmetik: In den beiden Produkten der Organic 3.0-Serie ist energetisiertes Wasser enthalten. Dafür wird vor der Produktion des Duschgels Organic 3.0 und der Body Lotion Organic 3.0 das oben bereits erwähnte Bodenseewasser verwirbelt. Auch außerhalb der Kosmetikbranche, etwa bei der Renaturierung von Flüssen, wird dieses Prinzip schon lange eingesetzt. Dass sich die Struktur des Wassers durch die Verwirbelung verändert, kann man mit Kristallbildern nachweisen (auch Speick hat Kristallbilder vom eigenen Wasser gemacht): Die Moleküle sind anders angeordnet und zudem deutlich kleiner. Auch die biophysikalische Energie des verwirbelten Wassers ist dann messbar höher, Feuchtigkeit und Wirkstoffe sollen dadurch zusätzlich besser und tiefer in die Haut geschleust werden. Je länger ich mich für diesen Blogpost mit dem Thema Verwirbelung und damit Energetisierung von Wasser beschäftigt habe, umso spannender fand ich es – ein Bereich, zu dem es meiner Meinung nach zukünftig noch richtig viel zu erforschen gibt.

Ich werde dem Wasser in der Kosmetik also zukünftig doch etwas mehr Beachtung schenken, ihr auch?

Eure Julia