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Ein Blick in die Vergangenheit: die Lindos Kamillen-Seife für Kinder

Als Jenny, Julia und ich im Frühjahr bei Speick zu Besuch waren, konnten wir nicht nur in Produktion, Labor und Lager hineinschnuppern, sondern haben auch allerhand rund um die Geschichte des Unternehmens erfahren. Ich wusste bis dahin beispielsweise nicht, dass es früher eine Kinder-Serie im Sortiment gab! Zu gern wollte ich einmal an einem der Produkte schnuppern, also habe ich mich online auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Und welchen besseren Anlass als das 90-Jährige Speick-Jubiläum könnte es geben, um mit euch eine kleine Zeitreise ins letzte Jahrhundert zu unternehmen und einen Blick auf einen Teil des damaligen Sortiments zu werfen?

Die fünfteilige Lindos Kamillen-Pflege-Serie

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Anfang der 1950er Jahre war es, als Walter Rau das Sortiment um fünf Produkte erweitert hat, die speziell für die Pflege von Babys und Kindern gedacht war. Seife, Puder, Creme, Öl und Bademilch bildeten die Lindos-Serie, die nach einem Ort auf der griechischen Insel Rhodos benannt worden ist, wie ihr ja auch im Porträt über Walter Rau schon erfahren konntet.

Im Mittelpunkt der Produkte steht als Inhaltsstoff die Echte Kamille – mit ihren entzündungshemmenden, antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften ist sie ein Klassiker der Babypflege. Bis in die 1990er Jahre hinein war die Lindos-Serie Teil des Speick-Sortiments. Der Markt für Babypflege war bereits zu dieser Zeit allerdings hart umkämpft, sodass die Produkte das Sortiment wieder verlassen mussten. Die Seife war dabei bei den Kunden besonders beliebt und wurde bis Ende der 1990er Jahre verkauft.

Die Lindos Kamillen-Seife

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Die Echte Kamille ziert die Verpackung der Lindos-Seife. Spannend finde ich die blaue Farbe des Umkartons: ob das eine Anspielung auf das blaue ätherische Öl der Kamille ist?

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Die Seife selbst ist in feines Papier nochmal eingeschlagen – wenn ihr genau hinschaut, seht ihr darauf schon das damalige Speick-Logo, das das Design der Seifen im Wandel der Zeit über viele Jahrzehnte geziert hat.

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Einmal auspacken, bitte! So sieht die Seife ganz ohne Verpackung aus:

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Zart-gelb ist sie (in natura etwas dunkler als auf den Fotos) und präsentiert sich mit Lindos-Prägung. Noch hübscher finde ich allerdings die Rückseite, denn dort ist tatsächlich eine Kamillenpflanze eingeprägt:

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Und wie duftet die Seife nun? Tja, mein Exemplar hat schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel, da hat der Duft deutlich nachgelassen. Meine Nase empfindet den Duft als zart, unaufdringlich und einfach ein bisschen seifig-cremig. Ja, diesen Duft würde ich auf Baby- oder Kinderhaut sehr gern riechen! Ich habe mich übrigens bisher nicht getraut, meine Lindos-Seife tatsächlich zum Händewaschen oder zur Körperpflege zu nutzen, denn diese Rarität soll doch möglichst lange noch unversehrt bleiben.

Auf einem Beileger im Umkarton ist die gesamte Kamillen-Serie abgebildet:

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Herzerwärmend finde ich persönlich ja die Details in Form von Kinderliedern bzw. Reimen, die den Rahmen der Abbildung bilden. Dass Speick in Schwaben beheimatet ist, ist dabei unverkennbar – Hotte, hotte, Rössle!

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Ich wäre gespannt darauf, zu erfahren, ob von euch vielleicht sogar noch jemand die Lindos Pflege-Serie von Speick kennt und damit entweder selbst gepflegt worden ist oder sie für die Pflege der eigenen Kinder verwendet hat…

Eure Ida

90 Jahre Speick – Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart

Bald duftet es in Stuttgart! In Kooperation mit Speick Naturkosmetik zeigt das StadtPalais – Museum für Stuttgart vom 14. September bis 21. Oktober 2018 die Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“. Anlässlich des großen Jubiläums werden Ausstellungsstücke aus 90 Jahren Speick-Geschichte und der Werdegang des Möhringer Feinseifenwerks zum Naturkosmetik-Unternehmen gezeigt. Dabei ist nicht nur für das Auge etwas geboten:

Neben alten Werbefilmen, -plakaten und Fotos wird eine Duftorgel, das traditionelle Arbeitsgerät eines Parfümeurs, zu sehen sein. Hier können die Besucherinnen und Besucher verschiedene Essenzen riechen und einiges über die Komposition von natürlichen Düften lernen. Noch mehr Highlights gibt es an den Aktionstagen…

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Die Ausstellung im StadtPalais beleuchtet das tief mit Stuttgart verwurzelte Unternehmen und seine Symbiose mit der namensgebenden Speik-Pflanze, die weltweit exklusiv von Speick Naturkosmetik verarbeitet werden darf.

1928 gründete Walter Rau das Feinseifenwerk in Stuttgart-Möhringen. Ein einziges Produkt hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begründet und befindet sich seither ununterbrochen in Produktion: Die berühmte Speick-Seife. Charakteristisch im Duft, der lachsroten Farbe und den ausgleichenden Eigenschaften ist sie das Aushängeschild des Familienunternehmens. Kein Wunder, dass dieses „Kernstück“ der Geschichte auch das Zentrum der Ausstellung bildet. Verschiedene Stationen beleuchten den Produktionsprozess und zeigen die unterschiedlichen Zutaten der Seifenproduktion.

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Aktionstage am 15. September und 6. Oktober

An den Aktionstagen am 15. September und 6. Oktober sind Groß und Klein eingeladen, ihre eigene Seife zu schneiden, zu stempeln und kreativ zu verpacken. Natürlich kann das eigene „Liebhaberstück“ anschließend mit nach Hause genommen werden. An der Duftorgel wird gezeigt, wie die Düfte zusammengestellt werden. Die Experten von Speick Naturkosmetik beantworten alle Fragen rund ums Thema Seifen- und Kosmetikproduktion.

Übrigens: 2018 wird Speick Naturkosmetik in dritter Generation geführt und liegt mit seinem Vertrauen in natürliche Produkte mehr denn je im Trend. Über 130 Produkte werden in Leinfelden-Echterdingen produziert, das Unternehmen setzt nach wie vor auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.

Seid dabei, wenn der Pionier einlädt zurückzublicken und auszuprobieren:

Feierliche Eröffnung der Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

13.9.2018, 19 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Ausstellung „Natürlich! 90 Jahre Speick“

14.9.- 21.10.2018,10 bis 18 Uhr, Salon Sophie, StadtPalais – Museum für Stuttgart

Speick-Aktionstage für Familien

15.9 + 6.10., 12 bis 16 Uhr, StadtPalais – Museum für Stuttgart, Salon Sophie

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Der Eintritt ist frei.

 

StadtPalais – Museum für Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 2

70173 Stuttgart

Telefon 0711 / 216 258 00

stadtpalais@stuttgart.de

 

Barrierefreier Zugang über Eingang Urbanstraße

Haltestelle Charlottenplatz

 

www.stadtpalais-stuttgart.de

www.facebook.com/StadtpalaisStuttgart

www.instagram.com/StadtpalaisStuttgart

www.twitter.com/PalaisStuttgart

 

Öffnungszeiten

Museum

Di – So 10 bis 18 Uhr

Museumsbar „drinnen & draußen“

Di – So 10 bis 22 Uhr

 

3 Fragen an: Wikhart Teuffel

90 Jahre Speick Naturkosmetik – höchste Zeit, um einmal jene zu befragen, die heute zu den „Urgesteinen“ des Unternehmens gehören. Wir starten unsere kleine Serie mit Gründerenkel Wikhart Teuffel, geschäftsführender Gesellschafter der Walter Rau GmbH & Co. KG. Wenn man es genau nimmt, hat er bereits über 60 Jahre Einfluss auf das Speickwerk und sein Sortiment. Und der begann schon im Säuglingsalter, wie er mir im Interview verraten hat…
Außerdem habe ich erfahren, welche Vorbildfunktion sein Großvater Walter Rau für ihn hatte und wie hoch der Stellenwert von Nachhaltigkeit und ihrem Verständnis für Herrn Teuffel ist.

An meinem Schreibtisch im Home Office habe ich lange gegrübelt, wie ich unsere 3-Fragen-Serie starten soll. Der erste Interviewpartner stand eigentlich sofort fest. Aber ich wollte auch so früh wie möglich in der Geschichte von Speick starten. Aber lest einfach selbst:

1. Herr Teuffel, als Gründerenkel haben Sie Speick Naturkosmetik schon früh als Traditionsunternehmen kennengelernt. Was ist ihre erste „SPEICK-Erinnerung“ aus Kindheitstagen?

Als ich das Licht der Welt erblicken durfte, und das war vor 64 Jahren, wurde in den Gremien der Firma das Thema Babypflege zum erstem Mal diskutiert. So erfuhr ich aus Erzählungen!

Erinnern kann ich mich sehr gut, dass man mir all abendlich die Textgeschichten, die auf den Packungen aufgedruckt waren, vorlas. Außerdem habe ich den tollen Duft unserer damaligen Lindos Kamillen-Kinder-Pflege heute noch in der Nase.

2. Wann haben Sie begonnen, sich beruflich für das Unternehmen Ihres Vaters und Großvaters zu interessieren und wann sind Sie tatsächlich eingestiegen?

Der Wunsch, in das großelterliche Unternehmen einzusteigen, entstand, als ich ungefähr vierzehn Jahre alt war. Zu dieser Zeit habe ich realisiert, welche Vision mein Großvater hatte und mit welchem Engagement er sich dafür in den letzten Jahren seines Lebens eingesetzt hatte. Ich habe innerlich das Vorhaben gebildet, sein Lebenswerk einmal fortzuführen.

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Gründersohn Lothar Teuffel (links) mit Wikhart Teuffel (rechts) und traditionsreichen Speick-Produkten.

3. Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit sind untrennbar mit Speick Naturkosmetik verbunden. Lassen Sie uns an ihren Erinnerungen teilhaben, die Sie gemeinsam mit ihrem Team bei SPEICK eingeführt haben?

Eine der größten Herausforderungen war ab dem Jahr 2000 die Schaffung des Markendaches „Speick“. Es galt Tradition und Innovation so kenntlich zu machen, dass der Anwender unsere Inhalte versteht und in einem einheitlichen Markenbild wiedererkennt.

Eine weitere große Herausforderung war es, unser Tun und unsere Werte in den Themen Nachhaltigkeit und CSR so verständlich zu formulieren, dass wir dafür Verständnis und Anerkennung von unseren Verbrauchern erhalten. Die Auszeichnungen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und der CSR-Preis der Bundesregierung haben uns dies bewiesen.

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Bewiesen hat Speick in der Vergangenheit definitiv schon einiges. Wie schön, dass dieses Traditionsunternehmen noch immer in Familienbesitz ist und auch künftig so fortgeführt werden soll. So soll Wikhart Teuffels Sohn Valentin im Laufe dieser kleinen Serie unbedingt noch zu Wort kommen…

Eure Jenny

Natürlich erfolgreich – erfolgreich natürlich: 90 Jahre SPEICK Naturkosmetik  

Was für ein Jubiläum! Während frau die runde 30 schon für eine „Hausnummer“ hält, präsentiert sich SPEICK noch mit 90 in Bestform. Die innovativen Produkte haben längst bewiesen, dass der Naturkosmetikexperte mehr kann, als nur Seife. Damals wie heute findet das typische Markenzeichen unverändert Einsatz: Der Speick-Extrakt. So trifft im Familienunternehmen unter Wikhart Teuffel nahezu überall Tradition auf Moderne. Und nicht zuletzt das Thema Nachhaltigkeit, welches von Beginn an bei Speick gelebt wird, erfährt stets neue Impulse. Gründe zum Feiern, gibt es also genügend…

 Vom Feinseifenwerk zum Naturkosmetik-Spezialisten

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1928 beginnt die überschäumende Erfolgsgeschichte von SPEICK Naturkosmetik mit dem Aushängeschild des Stuttgarter Familienunternehmens, der klassischen Speick Seife. Die lachsfarbene Seife mit dem charakteristischen Duft und Wirkstoff der Speick-Pflanze aus den Kärntner Nockbergen ist damals eine kosmetische Revolution, gilt sie doch der Körperpflege und nicht nur der Reinigung.

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2018 ist die Speick Natural Seife längst nicht mehr das alleinige Kernstück des Sortiments (ihre Entwicklung über die Jahre könnt Ihr übrigens in den aktuellen Kampagnenmotiven und in Idas Blog nachvollziehen). Die ca. 130 Produkte rund um Deo, Duschgel, Shampoo, Gesichtscremes oder Mizellenwasser werden am exklusiven Standort in Leinfelden-Echterdingen produziert. Tendenz steigend, denn die Natürlichkeit des Unternehmens kommt bei den Kunden gut an. Auch ich habe meine Lieblinge, die nicht nur in ihrer Zahl stetig wachsen, sondern auch zu den unverzichtbaren Dingen in meinem Badezimmer gehören. Meine Top 3: Das THERMAL Sensitiv Mizellenwasser, die NATURAL Aktiv Intensivpflege und das THERMAL Sensitiv Hyaluron Serum.

Klein, aber oho: Der Speick

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Besonderheit aller Speick-Produkte ist die Verwendung des namengebenden Baldriangewächses. Fasziniert von den ausgleichenden Eigenschaften der kleinen Pflanze will Gründer Walter Rau die wertvollen Inhaltsstoffe 1928 wieder nutzbar machen: Aus Idee, Faszination und Vision entsteht damals die einzigartige Speick Seife.

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Noch immer wird der wild wachsende Speick auf ca. 1800 Höhenmetern im heutigen UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten geerntet – liebevoll in Handarbeit von den dort ansässigen Almbauernfamilien, und das schon über Generationen hinweg. Das ermöglicht den Almbauern eine wichtige finanzielle Absicherung und gleichzeitig das Fortbestehen einer jahrzehntelangen Tradition. Julia, Ida und ich hatten vor nunmehr zwei Jahren Gelegenheit, uns die Speick-Almwiesen vor Ort anzusehen und eine der fleißigen Bauernfamilien zu treffen. Unsere Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Nach der jährlichen Ernte werden die getrockneten Pflanzen übrigens nach Stuttgart geschickt – ein absolutes Highlight im Jahr, das bis heute Chefsache ist. Aber lest am besten selbst, was die Speick-Ernte so besonders macht. Anschließend werden der Extrakt und das ätherische Öl in die Speick-Produkte eingearbeitet.

Tradition und Moderne

Neben der Besinnung auf Tradition treibt das Familienunternehmen unter Leitung von Gründerenkel Wikhart Teuffel vor allem eins an: Innovation. Fairer Handel und Nachhaltigkeit sind für das Unternehmen dabei eine Selbstverständlichkeit. Ebenso das ganzheitliche Verständnis von Mensch und Natur. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können” – das ist Wikhart Teuffel für die Entwicklung seiner Mitarbeiter wichtig. SPEICK Naturkosmetik führt damit auch heute noch die Gründungsvision fort, verbunden mit dem Bewusstsein für das ökologische und soziale Gefüge, in das das Familienunternehmen, die Almbauern und die Region Nockberge gleichsam eingebunden sind.

SPEICK Naturkosmetik beweist damit erfolgreich, dass Traditionen Zukunft haben, ruht sich auf dem Erfolg aber nicht aus. Die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten mit Hochdruck am Ausbau der innovativen Produktpalette, sind stets auf der Suche nach Optimierungen bestehender Arbeitsprozesse und der verwendeten Materialien. Mit den neuesten Entwicklungen wie der Serie Speick Organic 3.0 werden beispielsweise erstmalig 100% kreislauffähige Produkte angeboten, die besonders schonend zu Haut und Umwelt sind.

Natürlich. Nachhaltig. SPEICK.

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In Zeiten eines wachsenden Nachhaltigkeits-Bewusstseins trifft SPEICK Naturkosmetik den Nerv der Konsumenten. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre, unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, dem CSR-Preis der Bundesregierung oder als „Nachhaltiger Hersteller“ durch die Verbraucher Initiative e.V., bestätigen diese erfolgreiche Unternehmensphilosophie. Ida hat das Thema im Blog schon genau unter die Lupe genommen und beschreibt hier im Detail, was für Speick zum Thema Nachhaltigkeit hinzu zählt.

Geschichte zum Anfassen: Seifenproduktion im Museum

Gründe genug, das 90-jährige Firmenbestehen gebührend zu feiern. So zum Beispiel mit einer fünfwöchigen Sonderausstellung im Stadtpalais Stuttgart: Ab dem 13. September 2018 erhalten die Besucher des Stadtmuseums spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte und die Seifenproduktion. Besonderes Highlight: An den Aktionstagen wird die Seifenproduktion ins Museum verlagert, so dass jeder Besucher seine selbst geschnittene und gestempelte Speick Natural Seife mit nach Hause nehmen kann.

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Julia, Ida und ich haben uns schon mit dem SPEICK-Team verabredet und möchten gemeinsam die Ausstellung besuchen. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt im Stadtpalais Stuttgart vorbei schauen! Für alle anderen, gibt es hier nochmal die Möglichkeit, hautnah bei der Produktion dabei zu sein…

Eure Jenny

Dreiertest: Ein Stück Seifenglück

Mit den Seifen made by SPEICK gibt es seit Langem eine Vielzahl hochwertiger Stücke traditioneller Seifensiederkunst zur Auswahl. Die neuen Ölseifen mit dem Namen „Ein Stück Seifenglück“ ergänzen das Sortiment um gleich vier Produkte in überschäumender Qualität. Julia, Ida und Jenny haben die Neuheiten bereits getestet und stellen ihre Favoriten im Dreiertest vor.

Julia: Pistazien-Öl Seife

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Das Produkt
Als die vier neuen Öl-Seifen mit dem schönen Namen „Ein Stück Seifenglück“ von Speick zur Auswahl vor mir lagen, hat mich meine Nase direkt zur Pistazien-Öl-Seife geführt – denn für mich duftet diese Seife nach einem leckeren Pistazieneis! Enthalten ist darin (neben anderen verseiften Ölen) Bio-Pistazien-Öl, das die rückfettende und pflegende Wirkung der Seife auf die Haut verstärkt. Wie auch die anderen Seifen von Speick wurde die Pistazien-Öl-Seife nach einer speziellen traditionellen Rezeptur gesiedet, die sowohl den Fett- als auch den Feuchtigkeitsgehalt der Haut nach dem Waschen messbar erhöht.

So habe ich getestet
Seit kurz vor Weihnachten liegt die Pistazien-Öl-Seife an meinem Waschbecken und ich erfreue mich bei jedem Händewaschen an ihrem appetitlichen Duft. Das runde Stück liegt sehr gut in der Hand, dazu bildet die Seife einen durchaus sichtbaren, cremigen Schaum, der für die gute Qualität und die ausgetüftelte Seifenformulierung spricht. Mittlerweile ist die hellgrüne Seife schon ein ganzes Stück kleiner geworden, aber sie riecht noch immer nach Pistazie!

Mein Fazit
Ja, man spürt den hohen Anteil der eingearbeiteten „Wachscreme“ der Pistazien-Öl-Seife auf der Haut! Diese Creme enthält körperverwandte Fettsäuren, die die Hautbarriere reparieren. Dazu gilt das enthaltene Pistazienkernöl als ausgesprochen pflegendes Öl.

Glücklicherweise ist es aber nicht so, dass ein fettiger Film zurück bleibt, sondern die Haut fühlt sich nach der Wäsche einfach nicht ausgetrocknet an. Ein wenig beim Verseifungsprozess der Öle entstandenes Glyzerin spendet außerdem noch Feuchtigkeit. Und weil sich das vielleicht arg technisch anhört, empfehle ich: die neue und so schön duftende Pistazien-Öl-Seife einfach mal auszuprobieren!

 

Ida: Macadamia-Öl Seife

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Das Produkt
Die Macadamia-Öl Seife ist ebenfalls eine der vier Seifenneuheiten „made by Speick“. Schon allein rein optisch – in Bezug auf die Verpackung  – war die Macadamia-Öl Seife sofort mein Favorit. Petrol zählt zu meinen Lieblingsfarben und in Kombination mit den hübschen Ornamenten auf dem FSC-zertifizierten Karton kommen mir spontan marokkanische oder portugiesische Fliesen in den Sinn.

Die Seife selbst kann farblich leider nicht mit ihren „Kolleginnen“ in Mohn und Pistazie mithalten – sie präsentiert sich mit der eleganten Seifenstück-Gravur in einem schlichten Beige. Dafür ist aber der Duft eindeutig mein Favorit unter unseren drei getesteten Seifenstücken – als süßlich-nussig, sanft, umhüllend und kuschelig würde ich ihn beschreiben. Ein echter Wohlfühl-Duft!

Wie die anderen neuen Seifenstücke basiert auch die Macadamia Öl-Seife auf verseiftem Palm- und Kokosöl und wird nach der traditionellen Pflanzenöl-Seifenrezeptur von Speick Naturkosmetik hergestellt. Das namensgebende Öl der Macadamianüsse darf dabei natürlich auch nicht in der veganen Rezeptur fehlen! Von seiner regenerierenden und hautglättenden Wirkung profitiert insbesondere trockene und sensible Haut, wie ich sie derzeit habe. Der feine Duft der Seife kommt dabei aber nicht nur vom Öl selbst, sondern entsteht durch eine ausgewogene Komposition ätherischer Öle.

So habe ich getestet
speick-ein-stuck-seifengluck-macadamia-ol-ida-konig-1-2Die handschmeichelnde, runde Form der Seife lädt geradezu dazu ein, die Hände ein bisschen länger zu waschen, als es eigentlich nötig wäre. Die cremige Konsistenz, die die Seife beim Waschen entwickelt, sorgt im Zusammenspiel mit dem dezenten, kuscheligen Duft fast schon ein bisschen für Spa-Feeling am Waschbecken. Und so hat die Macadamia Öl-Seife einen festen Platz auf meinem Waschbeckenrand gefunden. Meine Hände fühlen sich nach der Anwendung nicht nur sauber an, sondern freuen sich gleichzeitig über eine Portion Pflege. Gerade jetzt im Winter, wenn meine Hände durch Kälte und Heizungsluft strapaziert sind, ist das eine Wohltat – auch wenn ich auf Handcreme dennoch aktuell nicht verzichten möchte.

Mein Fazit
Das fröhliche, verspielte Design der Verpackung, die handschmeichelnde Form, der elegante Schriftzug (der natürlich nach einiger Zeit der Benutzung verschwindet), der einhüllende Duft, der cremige Schaum und das pflegende Macadamia-Öl: all das macht die Macadamia Öl-Seife für mich wirklich zu einem richtigen Stück „Seifenglück“.

 

Jenny: Mohn-Öl Seife

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Das Produkt
Gar nicht so leicht, sich für eine der zart-duftenden Stückchen zu entscheiden… Für mich fällt die Wahl schließlich auf die Mohn-Öl Seife, weil sie gleich mehrere (Kindheits-)Erinnerungen weckt: Die rote Faltschachtel mit den Ornamenten trägt die Farbe meines allerersten Lippenstiftes, den ich mit neun oder zehn von meiner großen Schwester geerbt habe: Es war ein Pröbchen in Größe einer Fingerkuppe mit türkiser Hülse und leuchtete selbst in kräftigem „Poppy Red“.

Mohnblumen wuchsen früher überall an den Feldrändern und wir bastelten diese kleinen Püppchen aus den Blüten. Schade, dass die roten Farbtupfer heute rar sind.

Das rote Stück Seifenglück duftet zart-blumig – das Ergebnis einer feinen Komposition natürlicher, ätherischer Öle. Das enthaltene Mohn-Öl ist reich an Vitamin E und macht die reichhaltig-cremige Seife nach traditioneller Rezeptur zu meiner persönlichen „Heimat-Seife“. Die Rezeptur ist vegan.

So habe ich getestet
Nachdem ich lange Zeit nur Flüssigseife verwendet habe, kam mit der Mohn-Öl Seife endlich die schöne Seifenschale aus Speckstein zum Einsatz, die schon lange in meinem Schränkchen steht. Irgendwie finde ich das Arrangement auf Anhieb viel einladender als den Spender. Allein optisch ist das Stück Seifenglück schon eine Bereicherung! Seine runde Form liegt angenehm in der Hand und der feine Schaum reinigt sanft, ohne die Haut auszutrocknen.

Mein Fazit
Saubere, gepflegte Hände, duftend-zarter Schaum, ein angenehmer Duft und eine schöne Optik sprechen als Argumente bereits für sich. Dass in der Mohn-Öl Seife ein regionaler Wirkstoff die Hauptrolle spielt und mit der Rezeptur eine Tradition bewahrt wird, finde ich genauso klasse wie die hübsche Verpackung. Und weil Glück bekanntlich am schönsten ist, wenn man es teilt, habe ich mit den „Verwandten“ – der Macadamia-Öl-Seife, der Pistazien-Öl-Seife und der Argan-Öl-Seife – meine Freundinnen überrascht…

Welche ist Euer Favorit?

Eure Julia, Ida und Jenny