Unsere Reinigungsprodukte im Härtetest: Die richtige Reinigung nach dem Sonnenschutz

Während ich hier sitze und den zweiten Beitrag unserer Wissensreihe zum Thema Sonnenschutz tippe, läuft zugegebenermaßen die Heizung in meinem Homeoffice, denn wir befinden uns in der Woche der Eisheiligen, die dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre macht! Trotzdem sind die warmen und sonnenverwöhnten Tage schon wieder in greifbarer Nähe und da kommen auch wieder viele Fragen zur richtigen Anwendung unseres Speick SUN Sonnenschutzes auf. Heute geht es aber weniger um die Anwendung als vielmehr um die optimale Reinigung nach einem langen Tag in der Sonne. Oder kurz gesagt: Wie bekomme ich eigentlich meine Sonnencreme wieder von der Haut?

Durch Zufall bin ich vor Kurzem im Gespräch mit meiner Laborkollegin Lena Reinelt auf diese Frage gekommen, denn auch ich wollte nach den ersten „Frühsommer“-Tagen im April wissen: Wie bekomme ich den mineralischen Sonnenschutz beim Abschminken am besten weg? Zum Glück kennt sich Lena nicht nur ziemlich gut aus, wenn es um Sonnenschutz geht, dazu ist sie auch noch eine Tüftlerin. Nicht umsonst ist sie bei Speick Naturkosmetik für die Entwicklung neuer Produkte zuständig und fuchst sich liebend gerne in neue Produktideen rein. Heute Morgen hat sie sich also ins Labor gestellt, ihren Arm dick mit unserer Speick SUN LSF 50+ Sonnencreme eingecremt und diese mit unterschiedlichen Produkten aus unserem Sortiment entfernt. Ihre absolute Wunderwaffe: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser, unser wahrer Alleskönner. Nicht umsonst ist das Mizellenwasser auch gleich Lenas Lieblingsprodukt!

So ist Lena bei ihrem Test vorgegangen:

Im Testverfahren wurde unser Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser, der Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum, die Red Soap, Made by Speick, und das Speick PURE Duschgel gegeneinander getestet. Je nach Produkt wurde das Produkt mit einem Wattepad, den Händen oder einem Waschhandschuh aufgetragen, um die Haut von den Sonnencremerückständen zu befreien.

Beitrag II_SUN Reinigung_Übersicht Produkte

Anwendung mit Wattepad: Mizellenwasser und Reinigungsschaum

Die Anwendung mit Wattepad wurde für unser Mizellenwasser und den Reinigungsschaum getestet. Dazu wurde das Produkt auf ein Wattepad gegeben und mit leichtem Druck über die Haut gefahren. Sowohl beim Mizellenwasser als auch beim Reinigungsschaum wird die Haut zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen gereinigt. Wichtig beim Reinigungsschaum: Bitte mit klarem Wasser nachreinigen. Das Mizellenwasser hingegen benötigt kein Nachreinigen mit Wasser, es beinhaltet zudem pflegende Komponenten, die die Haut nach der Reinigung mit Feuchtigkeit versorgen.

Produkt mit Händen auftragen: Gesichtsseife, Reinigungsschaum und Duschgel

Um das Produkt mit den Händen aufzutragen, sollten die Hände angefeuchtet und das Produkt in die Hände gegeben werden. Bei unserer Red Soap Gesichtsseife muss das Produkt natürlich zunächst angeschäumt werden. Anschließend kann das Produkt in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck auf die Haut aufgetragen werden, um die Haut zu reinigen.

Bei diesem Testverfahren wurde das Mizellenwasser ausgelassen, dafür Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel dem Härtetest unterzogen. Hier schneidet das Speick PURE Duschgel am besten ab, das nach gründlicher Anwendung die Haut zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen befreit. Auch der Reinigungsschaum ermöglicht eine gründliche Reinigung, hier sollte jedoch mit einem trockenen Tuch oder am besten unserem Mizellenwasser nachgereinigt werden, um sämtliche Rückstände zu entfernen. So sehr wir unsere Gesichtsseifen lieben, zeigt sich bei der getesteten Red Soap eine weniger starke Reinigungsleistung, wenn es um Sonnencremerückstände geht. Allerdings nur bei der hier getesteten Anwendung, bei welcher der Seifenschaum mit den Händen aufgetragen wird. Denn: Im nächsten Schritt kann auch unsere Red Soap voll und ganz punkten!

Produkt mit Waschhandschuh auftragen: Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel

Beitrag II_SUN Reinigung Waschhandschuh und Wattepads_skaliert

Im letzten Schritt wurde ein Waschhandschuh zur Hilfe genommen und noch einmal die drei Produkte Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel getestet. Den Waschhandschuh anfeuchten, das Produkt auf den Handschuh geben bzw. im Handschuh anschäumen und anschließend in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck über die Haut fahren. Fazit für alle drei Produkte: Strahlend saubere Haut – die Haut wird zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen befreit.

Da das Mizellenwasser in der Anwendung mit einem Wattepad bereits Bestnoten erhalten hat, wird es hier nicht noch einmal getestet. Sicherlich wäre die Reinigungsleistung aber genauso gut, aufgrund des festeren und dickeren Materials des Waschhandschuhs würde aber unnötig viel Mizellenwasser benötigt werden. Hier also lieber auf dünne Wattepads oder wiederverwendbare Wattepads zurückgreifen!

4 strahlend saubere Sieger – die Anwendung macht den Unterschied

Unser Gewinner: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser! Um es in Lenas Worten zu sagen: Das geht weg wie nix! Und wenn wir uns das Video anschauen, das sie uns zur Demonstration ihres Ergebnisses mitgeschickt hat, können wir dem nur zustimmen. Der Vorteil beim Mizellenwasser liegt vor allem auch darin begründet, dass automatisch ein Hilfsmittel (also Wattepad oder wiederverwendbares Abschminkpad) verwendet wird. Sobald ein Hilfsutensil wie Wattepad, Waschhandschuh, Peelinghandschuh, Schwamm oder Ähnliches zum Einsatz kommt, überzeugt jedes unserer Produkte. Durch das Hilfsutensil wird das Reinigungsprodukt zuverlässig und gründlich auf die Haut aufgetragen und kann den Schmutz oder eben die Sonnencremerückstände zuverlässig einschließen und im Gewebe des Hilfsutensils festhalten. Schöner Nebeneffekt: Durch die Verwendung von Waschhandschuh, Schwamm oder Peelinghandschuh entfernt ihr automatisch auch abgestorbene Hautschüppchen. Das ist im Sommer sehr gut, um eine gleichmäßige und fleckenlose Bräunung der Haut zu fördern.

Beitrag II_SUN Reinigung Produkte

Test unter Extrembedingungen: LSF 50+ und sehr große Sonnenschutzmenge

Die Produkte wurden im Labor unter Extrembedingungen getestet, denn es wurde sowohl der höchste Lichtschutzfaktor 50+ mit einer eher pastösen Konsistenz als auch eine wirklich große Menge auf die Haut aufgetragen. Normalerweise verwenden wir einen Sonnenschutz ja auch über den ganzen Tag verteilt, so dass er gut einziehen kann und nicht nur auf der Haut aufliegt. Im Normalfall werden unsere Reinigungsprodukte euch also auch ohne Hilfsmittel wie Waschhandschuh oder Schwamm zuverlässig und gründlich von Cremerückständen oder auch Sandresten vom Strand befreien.

Das richtige Produkt für Körper und Gesicht

Vielleicht fragt ihr euch jetzt noch, ob ihr ein Duschgel wirklich zur Reinigung eures Gesichts oder eine Gesichtsseife zur Reinigung eures Körpers verwenden könnt. Ja und Ja! Unsere Red Soap kann, so wie alle Seifen unseres Sortiments, am ganzen Körper verwendet werden . Sie bietet eine basische Reinigung und Pflege für Gesicht und Körper und kann auch bei empfindlicher und trockener Haut verwendet werden. Unser Speick PURE Duschgel ist ein pH-hautneutrales Reinigungsprodukt mit einem höheren Tensidanteil als bspw. unserem Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum. Je nach Hauttyp, zum Beispiel bei empfindlicher oder trockener Haut, kann ein Duschgel bei der Gesichtsreinigung die Haut trocken wirken lassen und wird nicht von allen Leuten gleichermaßen gut vertragen. Die Gesichtshaut ist einfach sensibler als der Rest des Körpers! Bei Problemhaut solltet ihr also lieber auf Mizellenwasser, Seife oder Reinigungsschaum zurückgreifen. Duschgel und Waschhandschuh (oder natürlich auch Seife und Waschhandschuh) sind dafür die perfekte Reinigungskombi für euren Körper!

Die Qual der Wahl: Es gibt nicht DAS EINE Produkt

Unser Test zeigt, dass ihr ganz nach eurem Geschmack wählen könnt, mit welchem Produkt ihr am liebsten Gesicht und Körper von den Sonnencremerückständen befreien möchtet. Es gibt nicht nur das Eine richtige Reinigungsprodukt. Vielleicht habt ihr eh schon einen Favoriten aus unserem Sortiment, den ihr dann mit dem richtigen Hilfsutensil zu eurer Powerkombi beim Abnehmen der Sonnencremerückstände verwandeln könnt. Wir freuen uns auf jeden Fall immer wieder über so viele Multitalente in unserem Sortiment.

Das pflegende Finish: After Sun Lotion und Hyaluron-Serum

Apropos Multitalent: Egal ob Mizellenwasser, Reinigungsschaum, Duschgel oder Seife. Mit der intensiv pflegenden After Sun Lotion aus unserer Speick SUN Serie habt ihr das optimale Produkt zur Regeneration der sonnengestressten Haut. Fürs Gesicht eignet sich auch unser Thermal Sensitiv Hyaluron Serum, das mit Aloe Vera, Ectoin und Hyaluron drei absolute Traumkomponenten zur intensiven Feuchtigkeitspflege enthält und den Zeichen der Hautalterung entgegenwirken kann. Auch die After Sun Lotion eignet sich als leichtes Serum im Gesicht oder als erfrischender Feuchtigkeitskick für den ganzen Körper. Der fruchtig, sommerliche Duft verwöhnt nach einem langen Tag in der Natur. Wer es reichhaltiger mag, findet in unseren Body Lotions ebenso verwöhnende Produkte für die intensive Feuchtigkeitspflege eurer frisch gereinigten Haut.

 

Wir hoffen, euch mit unserem Test einen spannenden Einblick in unsere Laborarbeit und natürlich auch unsere Produkte zu liefern. Fest steht: Während unsere Speick SUN Produkte eure Haut zuverlässig vor der Sonne schützen, sorgen unsere Reinigungsprodukte im Sortiment für strahlend saubere und gepflegte Haut nach einem langen Tag in der Sonne. Für jede Situation also das passende Speick-Produkt!

Bis zum nächsten Mal,

eure Ina

Sonnencreme und Gesichtspflege: So funktioniert’s!

Seitdem wir im letzten Jahr unsere Speick SUN Produkte auf den Markt gebracht haben, sind wir mit unzähligen Fragen rund um das Thema Sonnenschutz überrannt worden. Viele davon haben wir in den vergangenen Monaten auf unseren sozialen Kanälen und vor allem auch hier auf dem Blog beantwortet. Und doch kommen immer wieder neue Fragen auf, die auch uns noch einmal genauer nachforschen lassen: Wie ist das eigentlich mit dem Sonnenschutz und…? Eine Frage, die uns in den letzten Wochen wirklich häufig gestellt wurde, ist die Frage nach der richtigen Anwendung von Sonnenschutz und Pflege- oder Make-up-Produkten. Auch uns sind dazu viele Aussagen begegnet, also haben wir noch einmal bei unserer Laborleitung Susanne Gans nachgefragt und die ultimativen Tipps für euch zusammengetragen!

Kann ich bei der Gesichtspflege meine Routine beibehalten?

Vermutlich hat jede und jeder von uns eine gewisse Routine bei der Gesichtspflege. Mal mehr, mal weniger Produkte, sorgen tagtäglich für eine gesunde und schöne Haut. Wie gehe ich aber jetzt mit einer zusätzlichen Sonnenpflege um? Und an welcher Stelle meiner Routine wende ich sie an?

Sonnenschutz immer an erster Stelle integrieren

Tatsächlich ist es am besten, das Sonnenschutzprodukt direkt auf die Haut aufzutragen, ohne weitere Pflegeprodukte zu verwenden. Da sich ein mineralischer Sonnenschutz auf die Haut legt und die UV-Strahlen reflektiert, ist es am besten, er wird auf die unbehandelte Haut aufgetragen. So kann er in die oberste Hautschicht eindringen und reflektiert nur das UV-Licht, nicht aber das sichtbare Licht. Sprich: Je mehr Produkt ich unterhalb meines Sonnenschutzes verwende, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Haut weiß aussieht. Der Sonnenschutz bleibt obenauf liegen und reflektiert das sichtbare Licht, das die Weißfärbung ausmacht.

Speick SUN: Hautpflege mit Sonnenschutz

Unsere Produkte von Speick SUN können gleichermaßen für Körper und Gesicht verwendet werden. Die Rezepturen sind bewusst so formuliert, dass keine weiteren Pflegeprodukte benötigt werden: Speick SUN ist Hautpflege mit Lichtschutzfaktor, die neben unserem Hautbarriere-Wirkkomplex alles enthält, was die Haut zur Reparaturpflege benötigt.

Das perfekte Duo: Serum und Sonnenschutz

Ihr möchtet nicht auf ein Pflegeprodukt als Grundlage verzichten? Dann wählt eine leichte Grundlage, wie zum Beispiel unser Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum. Hierbei handelt es sich um eine reine Feuchtigkeitspflege, die die Hautbarriere nicht verklebt. Wichtig: Verwendet eine kleine Menge, die ausreichend in die Haut einziehen kann, bevor ihr euren Sonnenschutz auftragt.

Anders verhält es sich übrigens mit reichhaltigen Pflegeprodukte, die Fette in hoher Konzentration beinhalten. Diese sind nicht als Grundlage für einen mineralischen Sonnenschutz geeignet und führen zu einer Verstärkung des oben genannten Weißel-Effekts.

Sonnenschutz und Make-Up?

Auch hier gilt: Erst der Sonnenschutz! Foundation, Puder und dekorative Kosmetik sollten in jedem Falle erst nach dem Sonnenschutz aufgetragen werden. Wichtig ist auch, dass ihr euren Sonnenschutz einziehen lasst, bevor ihr weitere Produkte einarbeitet. Vielleicht putzt ihr in der Zeit einfach gründlich eure Zähne, trinkt gemütlich einen Kaffee oder stimmt euch mit eurem Lieblingslied auf den Tag ein. Danach kann es weitergehen!

Und wie kann ich meinen Sonnenschutz nachcremen, wenn ich Make-Up trage?

Natürlich kannst du den Sonnenschutz jederzeit nachtragen, auch über deinem Make-Up. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass der Sonnenschutz so nicht mehr in die oberste Hautschicht eingerieben werden kann und vermutlich nur noch auf der Haut hin und her rutscht. Das fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern sieht auch nicht schön aus. Durch Ungleichverteilung des Sonnenschutzes kann es zu Fleckenbildungen kommen, das Zinkoxid bleibt auf der Haut liegen und erzeugt so eine deutlichere Weißfärbung bzw. Blässe.

Muss ich denn überhaupt nachcremen?

Hast du den Sonnenschutz morgens ausreichend aufgetragen, ist ein Nachcremen im Alltag nicht zwingend nötig. Durch das Nachcremen wird der Lichtschutzfaktor aufrechterhalten, nicht erhöht. So oder so solltest du also im Sommer immer darauf achten, die Haut deinem Hauttyp gerecht vor der Sonne zu schützen, Mittagssonne zu meiden, etc. Sobald du aber stark schwitzt, in der Heuschnupfensaison häufig die Nase putzt, baden gehst oder dich im Gebirge oder am Wasser mit erhöhter UV-Strahlung aufhältst, solltest du deinen Sonnenschutz erneuern. Im Zweifel heißt es hier also: Abschminken, Sonnenschutz erneuern, neu schminken. Oder einfach mal auf das Make-Up verzichten, dann ist auch das Nachcremen problemlos möglich!

Lieber nicht: DIY getönte Sonnencreme

Ein beliebter Tipp, um Sonnenschutz und Make-Up gleichermaßen verwenden zu können, ist es, beide Produkte direkt bei der Anwendung zu vermischen. Das birgt aber gleich zwei Risiken:

Beitrag I_SUN Anwendung

Zum Einen verwendest du vermutlich viel zu wenig Sonnenschutzprodukt. Denn als Richtmenge gilt 1/2 TL Sonnencreme allein für das Gesicht eines Erwachsenen. Möchtest du das gleichmäßig mit einer getönten Foundation mischen, müsstest du 1 TL Produkt auf das Gesicht verteilen. Kurz gesagt: Das wird schwierig! Verwendest du weniger Sonnenschutzprodukt, ist auch der Lichtschutzfaktor nicht in vollem Maße gegeben, die UV-Reflektion des Sonnenschutzes wird beeinträchtigt und trotz Sonnenschutz kann es zum Sonnenbrand kommen.

Zum Anderen kann es bei zwei Produkten, die für sich selbst sicher sind, zu einer Kreuzreaktion kommen, die die Wirkungen aufhebt oder umkehrt. Sprich: Der für sich als sicher bewertete Sonnenschutz kann mit der für sich als sicher bewerteten Foundation zu einem nicht sicheren Produkt werden, das im schlimmsten Falle zu Hautreaktionen führen kann. Mischt du die Produkte nicht direkt vor dem Gebrauch, sondern auf Vorrat, kann auch die Konservierung versagen. Die Folge: Beide Produkte können nicht mehr verwendet werden.

Und zu guter Letzt gilt auch hier: Sobald der Sonnenschutz mit einem anderen Produkt vermischt wird, kann er nicht mehr in die oberste Hautschicht eindringen. Der Lichtschutz liegt auf der Haut auf, das sichtbare Licht wird reflektiert und das Make-Up-Sonnenschutzgemisch wirkt deutlich heller, passt somit auch nicht mehr zum Hauttyp.

Fazit: 5 Minuten mehr einplanen

Unsere Empfehlung: Plant für eure Sonnenschutz-Routine einfach fünf Minuten mehr ein und macht den Sonnenschutz zum ersten Schritt eurer Gesichtspflege. Gleiches gilt natürlich auch für den Körper, denn eure Sonnencreme zieht genauso schlecht ein, wenn ihr vorher schon eine reichhaltige Body Lotion oder ein Körperöl verwendet habt. Testet doch einfach mal, ob euch die pflegende Wirkung unserer Speick SUN Produkte nicht schon ausreicht. Und nach einem Tag in der Sonne könnt ihr eure Haut abends ja wie gewohnt mit euren Lieblings-Pflegeprodukten nach Lust und Laune verwöhnen.

Übrigens: Gleich morgen folgt ein zweiter Beitrag zum Thema Sonnenschutz, der sich mit dem Thema Reinigung beschäftigt. Also schaut auf jeden Fall morgen noch einmal vorbei, um unsere Tipps für eine tiefengereinigte Haut nach dem Sonnenbaden zu erfahren!

Bis morgen,

Eure Ina

Hautschutz oder digitale Diät – was hilft gegen blaues Licht?

UV-Schutz ist wichtig. Das hat mittlerweile wirklich jeder verstanden. Dabei setzen wir uns täglich über viele Stunden hinweg einem anderen Licht aus, welches die Hautalterung ebenfalls negativ beeinflusst: Die Rede ist von sogenanntem Bluelight, wie es Smartphone, Tablet, Laptop und PC ausstrahlen. Das blaue Licht soll die Augen schädigen und den Schlaf-wach-Rhythmus durcheinanderbringen. Laut Dermatologen kann es außerdem bis tief in die Haut eindringen und oxidativen Stress verursachen. Um Knitterfältchen und dem sogenannten „Digital Aging“ vorzubeugen, hilft nur abschalten – oder die richtige Pflege. Susanne Gans aus dem Speick Labor hat mir verraten, was wirkt.

Wir kommen beinahe nicht drum herum: Viel zu sehr ist unser Leben im Job und auch privat von der digitalen Welt geprägt. Wir arbeiten am Bildschirm, nutzen Smartphone und Tablet für diverse Dinge des Alltags, schauen Filme auf modernen LED TVs und machen mit Leuchtstoffröhren die Nacht zum Tag. Blaues Licht ist also allgegenwärtig. Und selbst, wenn wir unsere digitalen Helfer mal bei Seite legen: Auch im Tageslicht kommt das blaue Licht vor. Offiziell wird es als HEV-Licht (High Energy Visible Light) bezeichnet und macht etwa 50 Prozent unseres Sonnenlichts aus. Den Rest teilen sich die bekannten und teils gefürchteten Strahlen von UV‑A und UV‑B (fünf Prozent) sowie das Infrarotlicht (45 Prozent).

Blaues Risiko

office-626094_960_720.jpg

Allgegenwärtig: Digitale Helfer (Foto: pixabay)

Bluelight verursacht zwar keinen Sonnenbrand oder die Entstehung von Hautkrebs, fördert aber wie die UV‑A‑Strahlung vorzeitige Hautalterung und die Entstehung von Pigmentflecken. Und: Es dringt offenbar noch tiefer in die Haut ein und bildet regelrechte Mengen an freien Radikalen. Diese wiederum zerstören Kollagen und Elastin, was der Haut einen Teil ihrer Elastizität nimmt. Und das blaue Licht schwächt sogar die natürliche Barriere der Haut – sie wird so anfälliger für äußere Einflüsse.

ipad-249417_960_720.jpg

Bei Vielen kommen sie sogar mit ins Bett: Smartphone und Tablet (Foto: pixabay)

Ein Stück weit kann unsere Haut sich selbst helfen und ist mit entsprechenden Schutzmechanismen ausgerüstet. Auch eine gesunde Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, kann unterstützen, um den Teint wirksam zu schützen. Trotzdem ist es vor allem die richtige Pflege, die unser größtes Organ gegen Bluelight unter die Arme greift…

Susanne, was braucht die Haut, wenn wir nicht dauerhaft die Möglichkeit haben, eine „digitale Diät“ einzulegen?

Wir haben hierfür zum Beispiel als Rohstoff Ectoin in unserem Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum. Das Serum ist ein Multitalent, unter anderem mit effektivem Zellschutz vor UVA/UVB, IR-A – und Bluelight.

Klar habe ich den Wirkstoff schon in der INCI entdeckt, weiß aber ehrlich gesagt so gar nicht, was sich eigentlich hinter Ectoin verbirgt…

Holomonas Elongata, genannt Ectoin, ist eines der kleinsten und ältesten Mikroorganismen.

Ectoin ist ein Aminosäurederivat gebildet von Mikroorganismen zum Überlebensselbstschutz in lebensfeindlicher Umgebung (Salzseen, heiße Quellen, Wüsten). Entdeckt wurde es schon1985, hergestellt wird es durch patentierte Bio-Fermentation in Deutschland.

Dieser Extremolyt ist ein Universaltalent, zu dem es unendlich vielen Studien gibt. Gegen Placebo konnte zum Beispiel belegt werden:

speick-thermal-sensitiv-hyaluron-serum-15ml

  • 100 % STOP von UV induzierter Hautschädigung
  • 100 % Schutz und Stärkung des Haut Immunsystems
  • Globaler Zellschutz „ Anti – Photoaging & Anti – Pollution“
  • Faltenreduzierung bis 40 % (nach 4 Wochen)
  • 200 % Feuchtigkeitssteigerung mit Langzeiteffekt (7 Tage)
  • Verringerung der Hautrauigkeit 52 %, 82 % mehr Elastizität (nach 4 Wochen)
  • Reparatur der Hautbarriere (TEWL Reduzierung 24 %) (nach 9 Tagen)
  • Entzündungshemmend, Reizungslinderung (Rötung – 38 %)
  • besser als „Hydrocortison“ (4 Wochen)
  • Schutz vor Hautalterung & DNA Schädigungen
  • Schutz vor UVA/UVB, IR-A und sichtbarem (blauem) Licht

 

Im Bild ein Auszug aus der Studie zu Bluelight:

Studie Blue light

Ectoin kann blaues Licht um über 90% reduzieren! Du kannst also auch mit einem nicht ganz so schlechten Gewissen regelmäßig dein Smartphone nutzen.

Danke, liebe Susanne! Auch wenn ich tatsächlich versuche, die Technik privat so gut es geht ruhen zu lassen, komme ich nicht ganz dran vorbei. Allein beruflich sind es täglich mindestens 4 Stunden, die ich am PC verbringe. Und „verknittern“ möchte ich dabei ja nun auch nicht unbedingt…

Darüber hinaus kann Ectoin wirklich mit einer beachtlichen Liste punkten. Und es ist ja nicht mal der einzige Wirkstoff, den das Serum mitbringt. Zusammen mit Hyaluron und Co. ist die Haut damit wirklich perfekt gegen Umwelteinflüsse und Hautalterung geschützt. Julia, Ida und ich waren im Dreiertest auf jeden Fall begeistert!

Hättet Ihr gewusst, dass Bluelight so allgegenwärtig und tiefenwirksam ist? Wie geht Ihr den blauen Strahlen aus dem Weg oder schützt Euch und Eure Haut davor?

Eure Jenny