Speick auf der Vivaness

Neue Trends auf der Vivaness 2018

Vier Tage lang hat mich die Vivaness in Atem gehalten: Auf der Leitmesse für Naturkosmetik werden seit über zehn Jahren jährlich im Februar die neuesten Produkte von über 270 Naturkosmetik-Firmen präsentiert. Neben vielen Terminen eilte ich von Stand zu Stand und hielt dabei die Augen nach interessanten Neuheiten offen.

Fünf Trends konnte ich auch bei Speick Naturkosmetik wiederfinden – ein Foto des großzügig gestalteten Stands könnt ihr hier sehen:

Speick auf der Vivaness

Trend 1: Kosmetik ohne Wasser

Gleich an mehreren Ständen wurde auf der Messe Kosmetik ohne Wasser ausgestellt – in Stückform oder auch als Pulver. Diese feste Form der Kosmetik hat einige Vorteile: Bei der Verpackung kann auf Plastik verzichtet werden und beim Transport wird wegen des leichteren Produktgewichts der CO2-Ausstoß vermindert. Dazu finde ich solche Produkte sehr praktisch, weil sie unterwegs nur wenig Platz im Koffer benötigen. Diese Vorteile bietet auch die neue Haarseife von Made by Speick, die wir hier auf dem Blog bereits ausführlich vorgestellt haben.

Trend 2: Mizellenwasser

In Frankreich ist Mizellenwasser schon lange sehr beliebt. Nun haben auch immer mehr Naturkosmetikfirmen ein solches Produkt im Programm, wie man auf der Vivaness sehen konnte: Es eignet sich sowohl zum Abschminken, aber auch als befeuchtendes Gesichtswasser, da man es nicht mit Wasser abspülen muss. Das Thermal Sensitiv Mizellenwasser von Speick Naturkosmetik ist ein Favorit von mir, es brennt nicht in den Augen (hier habe ich es schon detailliert beschrieben).

Trend 3: Minimalismus

Konsumenten achten seit einiger Zeit verstärkt darauf, dass die INCI-Liste der Produkte nicht zu lang ist und verwenden gern eine minimalistischere Pflege. Auf der Vivaness spiegelte sich das im Angebot der vielen Balms, Hydrolate und Öle wieder. Mit der Produktlinie Organic 3.0 geht Speick beim Trend Minimalismus einen eigenen Weg: Die Formulierungen des Duschgels und der Bodylotion sind schön übersichtlich, das Duschgel setzt sich z.B. aus gerade mal fünf Rohstoffen zusammen (in der INCI sind das dann neun Punkte). Auf Palmöl wird ganz und gar verzichtet. Dazu werden die Verpackungen aus nachwachsenden Ressourcen hergestellt – mehr zu Organic 3.0 könnt ihr z.B. in diesem Blogpost nachlesen.

Trend 4: Männerpflege

Produkte speziell für Männer waren an so einigen Ständen zu entdecken, gerade bei den jungen Start-Ups! Das Angebot reichte dabei von einem klassischen Duschgel über ausgefeilte Rasurprodukte bis hin zu Produkten für die Bartpflege. Hier hat Speick eindeutig eine Pole Position 😉 , denn schon seit Jahrzehnten haben Rasierschaum, Rasierseife oder Aftershave ihren festen Platz im Sortiment von Speick – darunter einige Klassiker. Drei davon habe ich bereits auf dem Speick-Blog vorgestellt.

Trend 5: Seifen

Die Stände mit Seifen konnte ich auf der Vivaness kaum zählen, das Angebot umfasste dabei sowohl Schafsmilchseifen, Alepposeife oder Gesichtsseifen. Das Seifenstück liegt ganz klar wieder im Trend, vielleicht weil es auch ein bisschen retro ist. Ich musste hier direkt an die schönen Ölseifen „Ein Stück Seifenglück“ von Made by Speick denken, die wir schon im Dreiertest hatten.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß an dieser kleinen Trend-Tour über die Vivaness!

Eure Julia

Beauty-Vorsätze fürs neue Jahr: Zero Waste im Badezimmer

Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Wie haltet ihr es mit Vorsätzen zum Jahreswechsel? Ich bin ja persönlich kein Fan von utopischen Vorhaben, die schon am 3. Januar wieder aus dem Gedächtnis verschwunden sind. Aber für 2018 habe ich mir doch ein paar Dinge vorgenommen, die ich langfristig umsetzen möchte. Dazu gehört unter anderem auch, dass ich im Badezimmer noch mehr darauf achten möchte, Müll und speziell Plastik zu reduzieren. So richtig „Zero Waste“ wird mein Badezimmer wahrscheinlich nie sein, aber mit dem Grundgedanken hinter der Bewegung – eben Müll so gut es geht zu reduzieren – kann ich mich identifizieren. Nun muss man dafür nicht gleich alle Kosmetikprodukte ab heute selber herstellen. Es gibt durchaus auch alternative Wege, um Plastik und Co. den Kampf anzusagen und gleichzeitig den Komfort gebrauchsfertiger Produkte zu nutzen. Das sind meine persönlichen 5 Strategien dafür:

Strategie Nr. 1: Auf langlebige Accessoires umsteigen

Wer seinen Plastik- und Müllanteil im Badezimmer dauerhaft reduzieren möchte, kann das mit ganz einfachen Maßnahmen bereits wirkungsvoll tun. Wie häufig landen beispielsweise Wattepads nach einmaligem Gebrauch im Müll? Wiederverwendbare, waschbare Pads aus Baumwolle sind da eine gute Alternative. Eine sinnvolle Investition kann zum Beispiel auch ein Rasierhobel sein, der mit Metallklingen, die in schlichten Papiersachets verpackt sind, deutlich weniger Plastikmüll verursacht als gängige Klingen, die nicht nur selbst zum Teil aus Plastik bestehen, sondern in aller Regel auch noch erheblichen Verpackungsmüll verursachen. Ich möchte meinen Rasierhobel nicht mehr missen! Die Anwendung fand ich übrigens schon nach wenigen Versuchen (natürlich mit dem SPEICK Men Rasierschaum) genauso komfortabel wie mit „modernen“ Rasierern.

Strategie Nr. 2: Nachwachsende Rohstoffe wählen

Klar, viele Produkte im Badezimmer verursachen Müll. Doch wenn schon Verpackungen und Helferlein in den Mülleimer wandern, dann doch wenigstens aus nachwachsenden Rohstoffen. Zahnbürsten aus Bambus oder Wattestäbchen aus Baumwolle sind dabei fast schon ein alter Hut. Doch auch Cremes, Lotionen und Co. müssen nicht in ein kurzlebiges Plastikgewand gehüllt werden. So zeigt beispielsweise die Organic 3.0 Serie von SPEICK, dass es auch anders geht: die Verpackung aus Polyethylen basiert ebenfalls auf einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Zuckerrohr, und ist komplett kreislauffähig. Wie komplex das Thema umweltfreundlicher Kosmetik-Verpackungen ist, erfahrt ihr ausführlich in diesem Blogbeitrag.

Strategie Nr. 3: Auf Klassiker der Körperpflege setzen

Klassiker der Körperpflege? Na, damit kann natürlich nur Seife gemeint sein! Seife ist aus Zero Waste Sicht so ein tolles Produkt: abgesehen vom Umkarton aus FSC-zertifiziertem Karton kommen die SPEICK-Seifen ohne jegliche Verpackung aus und bereichern so jedes plastikfreie Badezimmer. Seife ist außerdem äußerst ergiebig in der Anwendung und verbraucht sich so sehr langsam im Vergleich zu Duschgel und Co., so dass sie nicht so schnell nachgekauft werden muss. Außerdem lässt sie sich vielseitig anwenden – zum Duschen, Baden, Händewaschen, … (und sogar als Weihnachtsdeko).

Strategie Nr. 4: Multitalente nutzen

Wo wir gerade bei vielseitig anwendbaren Produkten sind: Multitalente, wie Jenny, Julia und ich sie euch bereits vorgestellt haben, sind auch eine gute Möglichkeit, um Abfall im Bad zu reduzieren. Wenn eine Creme gleichzeitig als Gesichtsmaske angewendet werden kann, das Körperöl sich auch als Zusatz für ein Fußbad eignet oder das Serum sich als Geheimtipp für die Handpflege entpuppt, können die Kosmetikbestände im Badezimmer gering gehalten werden. Das spart Platz und Müll (und schon nebenbei bemerkt auch den Geldbeutel).

Strategie Nr. 5: Mit Köpfchen online kaufen

Online-Shopping und Zero Waste – ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Sicher, beim Online-Kauf von Kosmetik fällt auf jeden Fall Müll in Form von Versandkartons, Füllmaterial, ggf. beiliegender Rechnung etc. an. Deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, den Kopf dabei einmal mehr einzuschalten, während der Warenkorb virtuell gefüllt wird. Eine Bestellung auslösen, nur um ein einzelnes Exemplar eines Lippenbalsams zu erhalten? Eher keine so gute Idee. Da lohnt es sich doch eher, Dinge des täglichen Bedarfs als Bündel zu bestellen, damit Nutzen und umweltrelevanter Aufwand halbwegs in einer akzeptablen Relation zueinander stehen. Auch eine Maßnahme: Online-Shops nutzen, die auf umweltfreundliches Verpackungsmaterial Wert legen. Im Interview haben Jana und Alexander, die Inhaber von Speickshop.de, euch verraten, wie sie das managen: der Versand der Produkte erfolgt durch DHL GoGreen, das Füllmaterial für die Kartons besteht aus Maisstärke und selbst das Klebeband haftet dank umweltfreundlichem Kleber aus Kartoffelstärke. So shoppt es sich auch online ein kleines bisschen „grüner“.

Welche weiteren Maßnahmen ergreift ihr, um Müll und Plastik im Badezimmer zu reduzieren?

Bis bald,

Eure Ida

speick sommerrätsel titelbild

Spiel und Spaß mit dem SPEICK Sommerrätsel 2017

Sommerzeit ist für mich Rätselzeit! Schon als Kind und später als Jugendliche verbrachte ich in den Ferien viele Stunden damit, über der neuesten Ausgabe der „Troll“-Rätselzeitschrift zu brüten. Später wurde das Sommerrätsel im MAGAZIN meine liebste Beschäftigung, um mir im Sommer den Kopf für das richtige Lösungswort zu zerbrechen – daran hat sich bis heute nichts geändert. Wie wäre es also zur Abwechslung mit einem Rätsel, das sich rund um SPEICK Naturkosmetik dreht? 15 Wörter gilt es zu erraten, die Lösungen findet ihr jeweils in den Beiträgen hier auf dem Blog versteckt. Leerzeichen kommen in den Lösungen nicht vor, Umlaute (ä,ö,ü) werden als solche verwendet.

speick sommerrätsel 2017

  1. In dieser Region in Kärnten wächst der Speick und wird von den Bauern in Handarbeit geerntet.
  2. Julia berichtete von diesem „haarigen“ Beautytrend, für den sie den Aktiv Hair Conditioner verwendet.
  3. Das neueste Serum von SPEICK beinhaltet diesen Power-Wirkstoff, der die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und feine Linien sanft glättet.
  4. Dieses Produkt aus der Organic 3.0-Serie wurde – zusammen mit dem Duschgel – vor Kurzem mit dem Green Product Award 2017 ausgezeichnet.
  5. Aus Schlangenbad kommt diese flüssige Grundlage der Produkte aus der Thermal Sensitiv-Serie, die aus einem Wildbad stammt und besonders reich an Kieselsäure ist.
  6. Fair werden sie gehandelt, die Argannüsse, die zu wertvollem Arganöl verarbeitet werden. In welchem Land werden sie angebaut und geerntet?
  7. Ein Produkt begeistert Jenny, Julia und Ida aus der Natural Aktiv-Serie gleichermaßen – sei es zur Pflege müder Füße nach dem Wandern, als Ganzkörper-Pflege oder zur Entspannung beanspruchter Schultern.
  8. Wie heißt die magische Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der früher traditionell u. a. fleißig mit getrocknetem Speick geräuchert wurde (Schreibweise mit enthaltenem h)?
  9. In dieser Vereinigung engagiert SPEICK sich für den Einsatz von nachhaltigem Palmöl (Abkürzung).
  10. Auch mit diesem noch recht neuem Produkt, das auf der Vivaness 2017 vorgestellt wurde, liegt SPEICK voll im Trend – Makeup lässt sich damit mühelos entfernen! Im Interview mit dem SPEICK-Labor habt ihr Einblicke in die Forschung und Entwicklung dieser Neuheit erhalten.
  11. Sie benötigt man, um die verschiedenen schönen SPEICK-Seifen herzustellen – sie werden in die SPEICK-Produkt geliefert, ehe daraus erst Nudeln geformt werden, die anschließend zu Strängen verarbeitet werden, aus denen dann die fertigen Seifen entstehen.
  12. Ein äußert vielseitig einsetzbares Produkt ist hier gesucht! Ida zeigte euch 9 verschiedene Möglichkeiten, um diesen Allrounder anzuwenden, sei es als Gesichtswasser, zur Erfrischung zwischendurch oder sogar als Raumspray. In der Thermal Sensitiv-Serie werdet ihr mit diesem Multitalent auch fündig.
  13. Diesen Rohstoff findet ihr nicht im Organic 3.0 Duschgel und der dazugehörigen Body Lotion. Ein Blick aufs Etikett hilft dabei in jedem Fall weiter.
  14. Hier ist der Vorname des SPEICK-Gründers gesucht.
  15. So heißt ein Duftwasser, das besonders im Sommer mit zitrischen, krautigen und dezent holzigen Noten wunderbar erfrischend und belebend wirkt. SPEICK hat auch eins im Sortiment, Ida hat es euch näher vorgestellt.

Viel Spaß beim Rätseln wünsche ich euch! Die Lösung findet ihr mit einem Klick hier.

Eure Ida

Speick Naturkosmetik Double Cleansing

Beauty-Trend: Was ist Double Cleansing?

Vor ein paar Jahren stieß ich auf amerikanischen Beauty-Blogs zum ersten Mal auf den Begriff „Double Cleansing“. Damit ist gemeint, dass man die abendliche Reinigung des Gesichts in zwei Schritten – statt mit nur einem Schritt – vollzieht. Das könnte in einer ganz minimalistischen Version z.B. so aussehen: Zuerst nimmt man mit einem Öl das Makeup und alle öllöslichen Stoffe ab; dann folgen im zweiten Schritt die wasserlöslichen Stoffe, die man mit einer Seife und Wasser abspült.

In Asien ist Double Cleansing schon länger bekannt, auch hier unterscheidet man bei der Gesichtsreinigung zwischem öllöslichem und wasserlöslichem Schmutz. In Korea oder Japan setzt man hierfür meist ein Reinigungsöl und dann einen Reinigungsschaum ein. Mit diesen beiden Produkten wird die Haut gründlich gereinigt und soll so die nachfolgende Pflege besser aufnehmen können.

Mittlerweile haben sich aus diesen Ursprüngen die unterschiedlichsten Varianten des Double Cleansing herausgebildet – je nach individuellem Bedarf der Haut. Auch ich praktiziere die doppelte Reinigung schon lange. Sichtbare Foundationflecken oder Mascara-Reste im Handtuch gehören seitdem der Vergangenheit an. Kommt euch sowas vielleicht bekannt vor? Dann würde ich euch empfehlen, einmal Double Cleansing auszuprobieren. Meiner Erfahrung nach haften gerade Sonnenschutz und Mineralfoundation besonders gut auf der Haut und brauchen etwas mehr Sorgfalt bei der abendlichen Reinigung.

Speick Naturkosmetik Double Cleansing

Meine zwei Schritte des Double Cleansing sehen so aus: Ich nehme erst mit Mizellenwasser meine Mascara, Eyeliner, Lidschatten sowie Foundation und Sonnenschutz ab. Wie begeistert ich von dem Mizellenwasser von Speick Thermal Sensitiv bin, habe ich schon ausführlich auf meinem Blog beschrieben. Kurz gesagt: Es brennt nicht in den Augen und schminkt mein Makeup schnell und gründlich ab, ohne die Haut auszutrocknen. Dann greife ich je nach täglichem Hautzustand z.B. zum Speick Natural Face Reinigungsschaum oder zur Speick Thermal Sensitiv Reinigungsmilch. Letztere empfehle ich vor allem für trockene und empfindliche Haut, da sie ohne Tenside auskommt. Normale und Mischhaut darf sich mit dem Schaum vergnügen!

Oft werde ich gefragt, ob Double Cleansing nicht zu viel Reinigung für die Haut sei. Da kommt es meiner Meinung nach darauf an, welche Produkte man verwendet: Es ist wichtig, dass sie zum eigenen Hauttyp passen. Wenn die Haut nach der Reinigung mit einem Waschgel spannt, ist eine milde und rückfettende Reinigungsmilch die bessere Alternative. Abgesehen davon führe ich die zweischrittige Reinigungsmethode nur abends durch, morgens reichen mir Wasser und Reinigungsmilch oder sogar nur etwas Honig aus (aber davon berichte ich dann vielleicht ein anderes Mal 😉 )! Noch ein Tipp: Meine Haut tupfe ich mit dem Handtuch trocken, ich rubble damit nicht wild im Gesicht herum – denn das stresst die Haut.

Selbstverständlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten beim Double Cleansing: Statt eines Mizellenwassers kann man auch erst mit der Reinigungsmilch vorreinigen und dann den Reinigungschaum verwenden. Oder aber zunächst ein klassisches Öl nehmen und dann mit den Schaum nachreinigen.

Wie reinigt ihr euer Gesicht? Welche Variante des Double Cleansing gefällt euch am besten?

Eure Julia

Im Dreiertest: Das neue THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum

Egal ob der Wirkstoff Hyaluron, das Thema Feuchtigkeit oder die Vorliebe für leichte Texturen:  Es gibt viele Gründe, sich für das neue THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum von SPEICK zu begeistern. Ida, Julia und Jenny haben das Multitalent unabhängig voneinander getestet und tatsächlich auch ganz unterschiedliche Vorzüge für sich entdeckt. Gerade mit Blick auf den nahenden Sommer kommt man um dieses Must-Have beinahe nicht herum. Warum? Das lest Ihr am besten selbst – oder Ihr probiert es aus…

Idas Frischekick

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Das Produkt

Als ob Speick Naturkosmetik geahnt hätte, dass ich seit einiger Zeit im Hyaluron-Fieber bin, wurde auf der Vivaness im Februar das neue Hyaluron-Serum präsentiert, das die Thermal Sensitiv Serie erweitert. Hyaluronsäure ist ein toller Wirkstoff, der vor allem in Sachen Feuchtigkeitsversorgung der Haut in der Naturkosmetik viel zu bieten hat. Die hier verwendete Hyaluronsäure ist pflanzlichen Ursprungs, genauer gesagt wird sie aus Mais hergestellt. Nach Popcorn riecht das vegane Serum aber nicht – stattdessen wird meine Nase sanft von dem mir so vertrauten, fruchtig-frischen Duft umhüllt, den die Thermal Sensitiv Serie kennzeichnet und den ich mit Sommer, Sonne und guter Laune verbinde. Thermalwasser aus Schlangenbad, das besonders reich an Kieselsäure ist, bildet zusammen mit Aloe Vera Gel die Basis des Serums.

So habe ich getestet

Seren sind für mich fester Bestandteil meiner täglichen Gesichtspflegeroutine – sowohl morgens als auch abends. Deshalb nutze ich das Hyaluron-Serum von Speick Naturkosmetik in erster Linie als Schritt nach Reinigung und Tonisierung, ehe ich anschließend meine Tages- oder Nachtpflege (Creme oder Öl) auftrage. Eine ca. erbsengroße Menge ist dabei vollkommen ausreichend, um nicht nur das Gesicht, sondern auch noch Hals und Dekolleté zu verwöhnen. Ich mag die geschmeidige Textur, mit der das Serum geradezu über die Haut gleitet, während der Duft fröhliche Stimmung verbreitet. Die Augenpartie lasse ich beim Auftragen aus, auf den Augenbrauen nutze ich das Serum, wenn es morgens besonders schnell gehen soll, allerdings gleich als eine Art Styling-Gel – sehr praktisch! Nach dem Auftragen kann ich ohne Umschweife mit der Tages- oder Nachtpflege weitermachen, denn das Serum zieht in Nullkommanichts ein und hinterlässt keinen klebrigen Film auf der Haut. Im Sommer kann ich mir bei sehr hohen Temperaturen gut vorstellen, dass das Serum als alleinige Pflege schon ausreicht und nicht unbedingt noch eine Creme notwendig ist, zumal das enthaltene Aloe Vera Gel kurzfristig für einen leichten, angenehmen Kühleffekt auf der Haut sorgt.

Gerade im Übergang vom Winter zum Frühling ist das Serum für meine Haut ideal, um Trockenheit zu bekämpfen. Den ausgelobten „Soforteffekt“ kann ich in der Tat auch feststellen – prall und frisch sieht die Haut direkt nach der Anwendung aus (und fühlt sich auch so an). Übrigens, wenn ihr wie ich zu trockenen Handrücken neigt, dann versucht es doch mal damit: eine winzig kleine Menge des Hyaluron-Serums, auf beiden Handrücken verteilt, ist entweder allein schon ausreichend für zarte Hände oder bietet auch eine feuchtigkeitsspendende Grundlage für das Auftragen von Handcreme.

Mein Fazit

Das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum ist für mich der ideale Frühlingsbegleiter – leichte Wirkstoff-Pflege mit sofortigem Frischekick-Effekt. Es lässt sich problemlos in die bestehende Pflegeroutine integrieren und wird mich dank seiner hohen Ergiebigkeit noch eine ganze Weile begleiten, ehe ich mich im Herbst wieder in den cremig-kuscheligen Duft des Speick Natural Face Intensivpflege Serums hülle.

Julias Kombi-Tipp

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Das Produkt

Seitdem ich mich mit koreanischen Hautpflege-Ritualen beschäftigte, ist das Thema Feuchtigkeit der Haut stärker in den Mittelpunkt meiner Pflege gerückt – in Korea gilt eine pralle, fast feucht aussehende Haut als besonders schön. Da passt es natürlich bestens, dass Speick Naturkosmetik ein neues Hyaluron-Serum in der Thermal Sensitiv-Linie lanciert hat! Es ist in einem Flakon mit Pumpspender verpackt, damit das Serum möglichst wenig mit Luft in Berührung kommt und nicht verunreinigt werden kann (besonders wichtig bei feuchtigkeitsbetonten Produkten!). Im Serum sind neben mineralreichem Thermalwasser vor allem Hydratisierer wie Aloe Vera, Glycerin und selbstverständlich die namensgebende pflanzliche Hyaluronsäure enthalten. Dazu kommen weitere unterstützende Stoffe: die Aminosäure Ectoin erhöht  ebenfalls die Feuchtigkeit der Haut, der Braunalgenextrakt regt die Bildung der hauteigenen Hyaluronsäure an und Pectin hilft, den Abbau der Hyaluronsäure zu reduzieren. Das hört sich alles ganz schön vielsprechend und nach einer durchdachten Formulierung an!

So habe ich getestet

Gerade in der wärmeren Jahreszeit mag ich Produkte sehr, die die Feuchtigkeit der Haut boosten – im kalten Winter setze ich mehr auf lipidhaltige Produkte wie Öle oder reichhaltige Cremes. Als ich neulich für knapp zwei Wochen in Kalifornien unterwegs war, durfte das Hyaluron-Serum Thermal sensitiv von Speick Naturkosmetik gleich mit, denn dort hatte es bereits frühsommerliche Temperaturen. Das Serum trage ich nach der morgendlichen Reinigung über einem Hydrolat bzw. Gesichtswasser auf, ich nehme davon ungefähr 1-2 Pumpstöße und verteile es auf meinem Gesicht. Die so aufgetragene Feuchtigkeit schließe ich dann mit einem Gesichtsöl oder einer Sonnencreme (Kalifornien liegt ganz schön weit im Süden!) ein. Das Serum duftet für meine Nase übrigens dezent fruchtig.

Mein Fazit

Die Haut fühlt sich mit dem Serum schön glatt an, das ist wirklich faszinierend! Dank der wasserbindenen Eigenschaften polstert die Hyaluronsäure die Haut auf, ein Effekt, den ich gern mag. Etwas weniger mag ich das ganz leichte Spannungsgefühl, wenn man das Serum solo aufträgt (also ohne eine nachfolgende Creme, das habe ich abends gelegentlich gemacht) – wobei genau diese filmbildenden Eigenschaften der Serums für den leicht straffenden Sofort-Effekt verantwortlich sind, der auch Fältchen kaschieren kann. Für mich ein super Kombi-Produkt, um der Haut unter meinem Gesichtsöl oder einer Sonnencreme noch einen Schuss Feuchtigkeit zu verpassen!

Jennys neue Augenpflege

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Das Produkt

Neben dem neuen Mizellenwasser war das THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum für mich persönlich DIE Speick-Neuheit der Vivaness 2017. Als Verfechter leichter Texturen war ich besonders gespannt darauf. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit Thermalwasser, Aloe Vera, pflanzlichem Glycerin und der namensgebenden Hyaluronsäure hält die Rezeptur nämlich vor allem eines bereit: Feuchtigkeit pur! Der praktische Airless-Spender bietet mit 15 ml Inhalt auf den ersten Blick eine ideale Reisegröße – aber das kompakte Format täuscht und das ergiebige Serum reicht auch im heimischen Badezimmer eine ganze Weile. Für mich verspricht es das ideale Sommerprodukt zu werden und gleichzeitig eine lange Suche zu beenden…

So habe ich getestet

Nachdem die Wetterkapriolen der letzten Wochen mich noch davon abhalten, meine Haut pflegetechnisch auf Sommer umzustellen, habe ich das Serum als Ergänzung zu meiner Tagespflege getestet. Nach der Reinigung auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen, erzeugt das Serum sofort Frische mit WOW-Effekt. Es wirkt leicht kühlend, verteilt sich leicht und zieht schnell ein. Das Hautgefühl ist glatt und prall. Während ich die Wangenpartie anschließend noch mit meiner gewohnten Creme versorge, beschließe ich spontan die Augenpflege weg zu lassen und stattdessen das Serum zur Pflege der sensiblen Zone rund um die Lider zu verwenden. Hier kommt der Frische-Effekt noch deutlicher zur Geltung und macht richtig wach. Vor allem die dünne Haut unterhalb der Augen, die bei mir durch die tägliche Verwendung von Concealer schnell austrocknet, scheint die leichte Textur regelrecht aufzusaugen. Definitiv genau, was sie braucht!

Mein Fazit

Für mich die ideale Augenpflege, die sofort für Frische sorgt und ein unglaublich straffes Hautgefühl hinterlässt. Ich bin gespannt auf die Langzeit-Wirkung bei regelmäßiger Anwendung, denn rein vom Gefühl her finde ich meine Haut schon jetzt irgendwie glatter…

Außerdem ist das Serum natürlich ein tolles, feuchtigkeitsspendendes Upgrade für eine lipidhaltige Gesichtspflege. Während der Sommermonate könnte ich es mir auch mal solo als Nachtpflege vorstellen und vor allem als wirksames After-Sun-Produkt: Die kühlende Wirkung und der hohe Anteil an Aloe Vera verwöhnen sonnenstrapazierte Haut ganz hervorragend. Auch als Basispflege unter der Sonnencreme (wie schon von Julia beschrieben) funktioniert das THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum ganz wunderbar. Definitiv ein neuer Liebling, den ganzen Sommer lang und darüber hinaus ❤

Was schätzt Ihr am neuen THERMAL sensitiv Hyaluron-Serum? Habt Ihr schon getestet?

Eure Ida, Julia & Jenny

Minimalismus im Badezimmer

Aschermittwoch bzw. die gesamte Fastenzeit ist für viele Menschen – unabhängig von religiösen Motiven –  ein Zeitraum welcher, vergleichbar mit Neujahrsvorsätzen, speziell interpretiert und genutzt wird. Das große Thema ist hier natürlich das Fasten, sprich auf etwas verzichten.

Biblischer Hintergrund für die Festsetzung der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte ist das ebenfalls 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste.

Beim Erstellen unseres Redaktionsplans haben wir das Thema aufgegriffen, weil es sich, gerade im Hinblick auf unsere konsumfokussierte Gegenwartskultur, auch so interpretieren lässt: Verzicht als Zugewinn – und zwar von Zeit, Zufriedenheit, Zwischenmenschlichkeit und Zauber. Gepaart mit der Zuversicht, dass weniger manchmal viel mehr ist.

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Minimalismus bezeichnet populärwissenschaftlich, nach Einstiegsrecherche bei der bekannten freien Enzyklopädie „einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“

Und dabei ist Verzicht in unseren übersättigten Breiten angesagt wie nie zuvor. Höchst relevant sind Verhaltensänderungen als Umweltschutz-Maßnahme, insbesondere in Sachen CO2-Fußabruck-Verringerung und Ressourcenschonung. Es gibt sie also doch, die Menschen, die Verantwortung übernehmen. Anderen geht es eher um die persönliche Befreiung von zuviel unnötigem Ballast im Leben. Umso schöner, wenn beide Ziele Hand in Hand miteinander gehen.

Diese Gedanken sollen nicht mehr, aber auch nicht weniger sein als Anregung für Euch. Anregung, Euch Eure eigenen Gedanken zu machen und sie gern hier zu teilen.

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Minimalismus in Bezug auf Kosmetik-Produkte hat unterschiedliche Facetten. Es geht zum einen generell darum, weniger Produkte zu verwenden und Überflüssiges wegzulassen. Zum anderen geht es um nachhaltigere Produkt-Alternativen und natürlich auch um Produkte, die sich über ihre minimalistische Formulierung geradezu auszeichnen. Hierüber hat Julia bereits vor einigen Monaten ausführlich berichtet. Den spannenden Beitrag empfehle ich Euch noch einmal ganz besonders.

Und vielleicht ganz pragmatisch: Braucht es wirklich Nagellack Nummer 500 in lilablassblau-schattiert um schön und glücklich zu sein? Braucht es zehn gleichzeitig geöffnete Shampoos oder Lippenpflege in zig unterschiedlichen Varianten? No way! Das gilt zumindest für mich.

Spannend finde ich immer wieder – wenn ich unterwegs auf Reisen bin – zu erleben, welche Basics es mir wirklich wert sind, im Trekkingrucksack mitzuschleppen. Unterm Strich bleibt sehr wenig übrig. Aber alles natürlich Speick-Produkte 😉 Was sonst!?!

Wie geht’s Euch damit?

Eure Anke

 

Beauty-Trends 2017

Ich liebe es, mich mit Trends zu beschäftigen! Nicht nur, weil ich gern jetzt schon wissen möchte, was die Zukunft bringt, sondern vor allem deswegen, weil einige Trends auch etwas über gesellschaftliche Entwicklungen und menschliche Bedürfnisse aussagen. Das gilt genauso für Beauty-Trends, die ich als Bloggerin natürlich besonders detailliert verfolge. Hier also sechs spannende Zukunftsaussichten aus dem Kosmetikbereich:

Layering – maßgeschneiderte Gesichtspflege mit Seren

Unter dem Begriff Layering versteht man, für seine individuelle Hautpflege mehrere Kosmetikprodukte übereinander zu schichten. Dieser Trend kommt aus Asien: In Japan oder Korea verwenden Frauen für ihre Gesichtspflege bis zu 10 Produkte. Wichtig dabei ist, genau auf die eigenen Hautbedürfnisse einzugehen. Seren sind dabei ein unabdingbarer Bestandteil der Hautpflegeroutine, denn sie können die Haut z.B. mit Hyaluronsäure prall machen oder mit Algen beruhigen – eben je nach Bedarf. Das Serum wird nach der Reinigung und dem Toner unter einer Creme aufgetragen, benötigt wird dafür nur eine kleine Menge (es geht beim Layering übrigens nicht darum, möglichst viel des Produkts zu verwenden).

Spannende Reinigungsprodukte

Ein bisschen wurde die Reinigung bisher als lästige und unsexy Pflicht angesehen. Das ändert sich glücklicherweise gerade mit einer ganzen Reihe an innovativen Produkten, die auf den Markt gebracht werden. Aus Frankreich stammt der Trend zu flüssigen Reinigungsprodukten, dem Mizellenwasser. Visagisten haben diese Produktkategorie auf der gesamten Welt bekannt gemacht: Man kann damit das Makeup abnehmen und das Gesicht reinigen – danach ist es noch nicht einmal unbedingt erforderlich, die Haut mit Wasser abzuspülen. Ganz schön praktisch!

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Regionale Inhaltsstoffe

Nun habe ich bisher von globalen Trends aus Asien und Frankreich gesprochen – zu jedem Trend gibt es aber auch immer den Gegentrend: In diesem Fall heißt er Regionalität. Menschen beginnen wieder mehr zu schätzen, was es in ihrer Region für Besonderheiten gibt. Im Beauty-Bereich können das Inhaltsstoffe wie z.B. eine spezielle Heilpflanze sein. Der Speik aus Kärnten passt hier als Beispiel genauso gut wie das Thermalwasser aus Schlangenbad, sie sind in Produkten von Speick im Einsatz!

Back to roots: Echte Seifen

Lange Zeit gab es für die Körperpflege nichts außer Duschgel und flüssiger Seife, die auch noch immer den Markt dominieren. Doch die klassische Seife aus verseiften Ölen (also nicht das feste Duschgel oder Syndet) erlebt gerade ihre Renaissance! Besonders spannend sind Seifen, in denen ungewöhnliche Öle enthalten sind oder die einen schönen Duft haben. Dabei muss ich natürlich sofort an die vier neuen Öl-Seifen von Speick denken: Die Pistazien-Öl-Seife begleitet mich seit den Festtagen an meinem Waschbecken, da sie so appetitlich riecht!

Mehr Pflege für Männer

Auf dem Kosmetikmarkt kann man viel mehr Pflegeprodukte für Männer als früher entdecken. Ja, Männer verwenden mittlerweile durchaus nicht nur ein Duschgel, einen Rasierschaum und ein Deo! Sie greifen auch öfter zur Gesichtscreme oder Bodylotion. Vor einigen Wochen hat Speick die zertifizierte Men Active Bodylotion herausgebracht, die das Körperpflege-Sortiment ergänzt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie von manchen Männern als universelle Pflege auch im Gesicht eingesetzt wird 😉 .

Megatrend Naturkosmetik

Schon seit einigen Jahren hält nun der Trend zur Naturkosmetik an: Kosmetik aus natürlichen und biologisch angebauten Rohstoffen boomt! Immer mehr Menschen hinterfragen die Inhaltsstoffe ihrer Kosmetik; Apps und Blogs helfen dabei, im Dschungel der INCI-Deklaration ein bisschen besser durchzublicken. Weil es für den Laien schwierig ist, „echte“ Naturkosmetik und „grüngewaschene“ Kosmetik zu unterscheiden, sind hier die Naturkosmetik-Siegel wie BDIH/Cosmos oder Natrue sehr nützlich. Meist bevorzugen Kunden Produkte mit übersichtlichen Inhaltsstoff-Listen, vielleicht erfreuen sich klassische Öle (wie z.B. das Körperpflegeöl von Speick) auch deswegen wieder so großer Beliebtheit – das Stichwort lautet hier Minimalismus, mit dem ich mich hier auf dem Blog auch schon auseinandergesetzt habe.

Welche Trends sind für euch gerade besonders interessant? Über den Trend zum CoWash im Bereich der Haarpflege habe ich übrigens bereits auf dem Blog geschrieben.

Eure Julia