Hinter den Kulissen von Speickshop.de

Wer sich die Produkte von SPEICK Naturkosmetik ins Badezimmer holen möchte, hat dafür viele Möglichkeiten – vom klassischen Drogeriemarkt über gut sortierte Bioläden bis hin zu verschiedenen Online-Händlern (oder vielleicht heute auch der Blick in den Nikolausstiefel?). Unter Speickshop.de findet ihr das gesamte Speick-Sortiment, das in die ganze Welt seinen Weg findet. Im Interview lernt ihr die beiden Inhaber, Jana und Alexander Heigold, und ihre Arbeit rund um Speickshop.de näher kennen.

Jana und Alexander Heigold, Inhaber von Speickshop.de

Liebe Jana, lieber Alexander, stellt euch doch unseren Lesern kurz mit jeweils fünf Worten vor.

Jana: Familie, Garten, Kaffee, Kunst, Fotografie

Alex: Familie, Fotografie, Informationstechnologie, Kaffee, Bio

Ihr seid seit 2010 Inhaber von Speickshop.de und versendet SPEICK-Produkte in die ganze Welt. Wie kam es dazu?

Diese Frage bekommen wir sehr häufig gestellt. Wir haben 2009 eine Überlegung gestartet. wie wir „nebenher“ ein kleines Geschäft eröffnen könnten. Kurz vor der Vivaness 2010 ist uns eingefallen, dass Alex’ Vater seit mehreren Jahrzehnten Speick-Fan ist. Wir haben uns die Produkte näher angesehen und kamen zum Entschluss, dass diese traditionellen, sehr hochwertigen Produkte im Internet einen Platz benötigen „wo man sie alle bekommen kann“. Also fragten wir Alex’ Papa, ob er, da er sowieso jährlich auf der Biofach/Vivaness zu Gast ist,  mal bei Herrn Teuffel anklopfen kann, wie er zu einem „reinen“ Speick Naturkosmetik Onlineshop steht. In unserem jugendlichen Leichtsinn und voller Hoffnung haben wir schon vorher die Domain speickshop.de reserviert. Herr Teuffel zeigte sich positiv gegenüber unserer Idee und nickte das Projekt telefonisch mit uns ab. Seit März/April 2010 beliefern wir also mehrere tausend Kunden jedes Jahr mit Speick-Produkten auf dem gesamten Globus.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus? Welche Aspekte mögt ihr an eurer Arbeit ganz besonders?

Einen Onlineshop zu führen ist eine sehr komplexe Tätigkeit. Wir geben euch daher einen Überblick eines durchschnittlichen Arbeitstages von uns beiden.

Zu allererst läuft die Kaffeemaschine ;-). Dann geht Alex gegen 7 Uhr aus dem Haus. Er ist nämlich hauptberuflich als IT Systemadministrator bei einem Unternehmen angestellt. Seit dem 14.10. diesen Jahres bestimmt unsere Tochter, wann Jana mit dem Versorgen des Onlineshops beginnt. Meistens jedoch werden am Vormittag die Aufträge gedruckt, Zahlungen abgeglichen und neue Ware bei Speick bestellt. Am Nachmittag werden schon die Produkte für die Aufträge bereit gelegt und die Pakete gepackt. Diese müssen bis 15 Uhr für den DHL-LKW bereit stehen. Während der eigentlichen Arbeit – das Paketepacken – trudeln von Irene, Alex’ Mama, die telefonischen Bestellungen per Fax ein. Diese werden von Hand in unserem System erfasst, sodass sie auch pünktlich das Haus verlassen können. Und schon kommt um 15 Uhr der DHL-LKW und nimmt die Pakete für das DHL Versandzentrum mit.

Am Abend, nach Alex’ Hauptjob, werden die Kundenanfragen, die nicht direkt eine laufende Bestellung betreffen, beantwortet und versorgt. Daher kann es hier hin und wieder zu sehr späten Uhrzeiten kommen – was für uns nicht als negativ angesehen wird; wir beantworten diese Emails immer mit Freude und meist miteinander.

Ja, eigentlich war das ein grober Überblick unseres durchschnittlichen Tages. Dinge wie Marketing, Steuerberater und sonstige Behörden würde ich jetzt einmal als Sonderfälle einstufen. 😀

Welches sind die größten Herausforderungen dabei, die SPEICK-Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen?

Die größte Herausforderung ist tatsächlich das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und diese für unseren Onlineshop zu begeistern. Alleine durch die offene Art und Weise, wie wir den Onlineshop gestaltet haben, holen wir schon 95% der Kunden ohne weitere Hilfe direkt über den Shop ab. Es gibt hin und wieder die Meldung, dass Kunden mit unserem Onlineshop nicht klar kommen. Für uns nicht besonders verwunderlich, es gibt tausende unterschiedliche Onlineshops im Internet. Obwohl diese Rückmeldungen Ausnahmen sind, tun wir alles dafür, dass der Onlineshop benutzerfreundlich bleibt und verbessert wird. Die Kunden sind es gewohnt, teilweise bei anderen großen Versandhäuser zu bestellen. Neben diesen Shops am Markt zu stehen ist nicht einfach, jedoch möglich. Wir punkten sicherlich nicht mit Speick Produkten zu Dumpingpreisen oder Versandkostenfrei ab dem ersten Euro, sondern wir achten auf einen persönlichen Kundenservice, nachhaltigen Versand und faire Arbeitsbedingungen für uns selbst. Unsere Kunden finden zu uns weitestgehend über Google, denn hier schalten wir fleißig Werbung mit dem Suchwort „Speick“. Auch der Hersteller unseres Produktsortiments SPEICK Naturkosmetik ist im Bereich Marketing sehr professionell vertreten und aktiv – dies hilft uns natürlich auch unheimlich.

Nachhaltigkeit wird bei SPEICK Naturkosmetik groß geschrieben (ich habe erst kürzlich in einem Blogbeitrag Einblicke in die CSR bei SPEICK gegeben). Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei euch eine Rolle?

Für uns ist es selbstverständlich, diese Maßnahmen zu ergreifen. Wir versenden ausschließlich per DHL GoGreen (soweit seitens DHL die Möglichkeit besteht), bringen unsere Kartonagen zu einer Fabrik, wo diese zu Pappen weiterverarbeitet werden und nutzen ausschließlich Füllmaterial, das entweder aus Maisstärke besteht oder wir von Lieferanten erhalten haben. Sogar unser Klebeband ist aus Papier und der Kleber hierfür aus Kartoffelstärke.

Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte von SPEICK?

Alex: Speick Men Duschgel für Haare und Körper, Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration und Pflege und Speick Men Deo Spray.

Jana: Speick Natural Deo Spray, Speick Thermal Sensitiv getönte Tagescreme dunkel und das Speick Natural Shampoo Glanz & Volumen.

Zu guter Letzt: Was waren eure Highlights 2017 im Speickshop und worauf freut ihr euch schon jetzt für das kommende Jahr?

Wir freuen uns über jeden Auftrag – jedoch war das Highlight 2017, dass wir besonders viele Bestellungen Übersee verschicken durften. So haben wir Speick-Fans z.B. in Hong Kong, Australien, Laos, USA oder in Kanada begeistern können.

Im nächsten Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Vivaness im Februar und auf eventuelle, neue Produkte von SPEICK Naturkosmetik. In 2020 feiern wir schon unser zehnjähriges Bestehen – hier möchten wir schon nächstes Jahr überlegen, wie wir dieses feiern können.

VIelen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen von Speickshop.de, Jana und Alexander!

Bis bald,

Eure Ida

Clean Labelling: glutenfrei, laktosefrei, vegan

Fachchinesisch kann ganz schön lästig sein. Zwar müssen die Inhaltsstoffe von Kosmetik gesetzmäßig auf der Verpackung deklariert werden, aber durchschaubar sind die Auflistungen dennoch nur bedingt. Wer kennt schon die INCI-Sprache genau? Insbesondere, wenn man auf bestimmte Stoffe verzichten will, heißt es oft mühsam nachschlagen. Bei wunschgemäß veganen, glutenfreien oder laktosefreien Rezepturen, freut man sich über deutliche Hinweise vom Hersteller. Dieses Clean Labelling findet man zum Beispiel bei Speick Naturkosmetik.

In der EU müssen alle Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes vollständig angegeben werden, und zwar nach festgelegten Richtlinien in einer Fachsprache aus Englisch und Latein. Mit dieser INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), kann man viel über ein Produkt erfahren – wenn man sie versteht.

Klare Ansage

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Clean Labelling schafft ein Stück weit Abhilfe: Dank der deutlichen Kennzeichnung mittels Label oder Aufschrift können wir vegane, laktose- oder glutenfreie Produkte auf den ersten Blick erkennen, ohne die INCI zu durchforsten und übersetzen zu müssen. Dabei geht es nicht darum, dass tierische Rohstoffe, Milchzucker und Gluten grundsätzlich vermieden werden sollten, sondern es jenen Menschen, die eben genau darauf besonderen Wert legen, leichter zu machen.

Ob aus Überzeugung oder wegen Allergien und Unverträglichkeiten: Gründe für den Verzicht gibt es viele. Und anstelle ihn auf die Ernährung zu beschränken, wird daraus oft eine komplette Lebensweise, die unter anderem eben auch die Kosmetik mit einbezieht.

Megatrend vegane Kosmetik

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Den veganen Beauty-Trend haben wir im Blog schon einmal näher unter die Lupe genommen. Bei Laktose und Gluten zeichnet sich nun eine ähnliche Entwicklung ab: Genau wie auf tierische Rohstoffe, wird auf die beiden Zutaten gerne verzichtet.

Laktose: Die Milch macht‘s

Warum steckt Laktose eigentlich in Pflegeprodukten? Sie wird Kosmetik zugesetzt, da sie herausragende, pflegende Eigenschaften besitzt. Zum Beispiel enthält sie Feuchtigkeit spendende Proteine und einen hohen Anteil leistungsstarker Anti-Aging-Wirkstoffe. Milcheiweiß besteht zudem aus vielen verschiedenen Aminosäuren, die für ihre hautschützende Wirkung bekannt sind.

Und wo liegt das Problem? Eine Laktoseintoleranz bedeutet, dass der Körper keinen Milchzucker verträgt. Oft kommt es zu Verdauungsstörungen in Verbindung mit Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Durchfall und Völlegefühl. Der Körper kann über die Nahrung aufgenommenen Milchzucker schlichtweg nicht verarbeiten.

Eine Spur genügt: Gluten

Bei einer Glutenunverträglichkeit, im Fachjargon Zöliakie, führt das in den üblichen Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste enthaltene Klebereiweiß Gluten häufig zu Durchfall. Im Gegensatz zur Laktose, bei der bestimmte Mengen nötig sind, um Reaktionen auszulösen, machen schon kleinste Spuren davon Patienten zu schaffen. Glutenhaltige Bestandteile von Kosmetik sind zum Beispiel Weizenkleie-Extrakt, stärkendes Weizenprotein und pflegendes Weizenkeimöl.

Ist Verdauung auch Hautsache?

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In der Regel kommen Inhaltsstoffe über Kosmetik nicht ins Verdauungssystem und können so auch keine Beschwerden verursachen. Außer, sie gelangen über den Mund in den Magen-Darm-Trakt. Bei Erwachsenen können insbesondere Gesichtscremes, Gesichts-Reinigungsprodukte und vor allem Lippenpflege ein Risiko darstellen. Eltern mit erkrankten Kindern sollten selbst bei Badezusätzen und anderen Hautcremes vorsichtig sein – hier wird einfach viel schneller mal ein Produkt in den Mund genommen.

Ein gewisses Risiko bei Unverträglichkeiten besteht also. Hinzu kommt der psychologische Aspekt und der persönliche Anspruch aus den verschiedensten Gründen grundsätzlich gluten- oder laktosefrei zu leben. Speick Naturkosmetik unterstützt mit Clean Labelling diese Philosophie.

Für Gudrun Leibbrand aus dem Marketing eine klare Sache:

„Wir haben den Anspruch, alle so umfassend wie nur möglich zu informieren. Und dann gehört der Hinweis einfach mit auf die Packung bzw. in die Kommunikation. Das wiederum hat etwas mit der Wertschätzung der Konsumenten zu tun. Und das ist auch ein Teilchen unseres Mottos ‚ganzheitlich nachhaltig‚“.

Die Kennzeichnung hat also durchaus ihre Berechtigung, auch wenn zwischen der Verdauung und der Anwendung auf der Haut kein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

Darüber hinaus ist übrigens auch der Hinweis „dermatologisch allergologisch getestet“ auf den Speick-Produkten zu finden und natürlich das Label für kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS). Sicherheit auf einen Blick und Vertrauen aus gutem Grund sind für mich nicht umsonst Attribute, die ich mit Speick verbinde.

Eure Jenny

 

Green Product Award 2017 für Speick Organic 3.0

„How do we live tomorrow?” – dieser Frage widmete sich der Green Product Award 2017. Rund 500 Projekte und Produkte aus 25 Ländern haben sich in 14 Kategorien für die begehrte Auszeichnung beworben. Unter den Gewinnern: Duschgel und Bodylotion aus der beliebten Speick Organic 3.0 Serie. Die Produkte überzeugten in der Kategorie „Professionals – Consumer Goods“.

Die internationale Auszeichnung wurde am 20.10.2017 im Rahmen der Designers’ Open in Leipzig verliehen. Wir freuen uns über diese Anerkennung! Damit wurde unser gelungenes Konzept nun bereits zum dritten Mal  international prämiert.

Im Juli hatten wir es bereits angekündigt, nun halten wir ihn endlich in den Händen: Am vergangenen Freitag nahmen wir den Green Product Award 2017  in Leipzig entgegen. Einfach großartig!

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v.l.n.r. Anke Boy (Speick Naturkosmetik, Nils Bader, Green Product Award,
Gudrun Leibbrand, Speick Naturkosmetik)
Copyright: Green Product Award / white lobster

Für das zukunftsweisende Speick Organic 3.0 Duschgel und die Body Lotion gilt:

Produkt und Verpackung sind zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen, 100 % palmölfrei, minimalistisches, umweltfreundliches Konzept bei gleichzeitig höchster Qualität. Kreislauffähige Textur zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, Verwendung von energetisiertem Wasser zur Belebung der Produkte, mit harmonisierendem Speick-Extrakt aus kontrolliert biologischer Wildsammlung, gluten- und laktosefrei, vegan, biologisch leicht abbaubar.

Wenn das keine schlagenden Argumente sind…
Wer noch mehr gute Gründe für Organic 3.0 möchte, findet sie in Julias Blog.

Eure Anke und Gudrun

In heller Aufregung: Warten auf den Speick

Gerade ist sie wieder in vollem Gange: Die Speick-Ernte! Unsere Almbauern haben gut zu tun, um die seltene Heilpflanze exklusiv für SPEICK Naturkosmetik zu sammeln. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis und sitzen wie auf Kohlen, während wir auf die Pflänzchen warten. Wie lange es noch dauert, wer die Ernte in unserer Zentrale entgegen nimmt und wie der Duft der frischen Blätter und Wurzeln sich im Gebäude ausbreitet, erfahrt ihr in diesem Blog.

Schon bald gibt es dazu übrigens eine Fortsetzung: Almbauer Hans-Peter gibt noch weitere Einblicke in die Speick-Ernte, sobald seine Zeit es zulässt.

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Die Speickpflanze: Eine botanische Rarität

Die Ernte erfolgt jedes Jahr traditionell in Handarbeit zwischen dem 15. August (dem „Frauendreißiger“) Mariä Himmelfahrt und Mariä Namen am 12. September. Da die Almbauern-Familien sich aber parallel mit ihren Almrindern, selbstgemachtem Bio-Eis und Bio-Käse beschäftigen, ernten sie auch großräumig um diese traditionellen Termine herum.

Weltweit einzigartig

Ihr wisst es bereits: Alle SPEICK-Produkte enthalten weltweit exklusiv den wertvollen Extrakt des wild wachsenden, hochalpinen Speicks aus dem UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten (zertifiziert als kontrolliert biologische Wildsammlung). Die kleine Heilpflanze ist aber nicht nur eine botanische Rarität, sondern weist viele weitere Besonderheiten auf, und es ranken sich zahlreiche Mythen um den Speick. Auch in den traditionellen Raunächten spiel er eine wichtige Rolle.

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Schaurig schön: Die Raunächte im Alpenraum (Foto: Pixabay)

Reine Chefsache

Natürlich sind wir schon gespannt auf die neue Ernte. Aber erst nach 3-wöchiger Trockenzeit in den Speick-Schobern können wir die Jahresernte beurteilen. Ein klein wenig müssen wir uns also noch gedulden. Die Übernahme unserer Speick-Pflanzen ist grundsätzlich reine Chef-Sache bei uns: Eine erste Qualitätskontrolle erfolgt noch vor Ort in den Schobern. Und dann geht’s ab nach Leinfelden für weitere Qualitätsanalysen im Labor.

Ein Unternehmen im Speick-Fieber

Wenn die Pflänzchen bei uns eintreffen, duftet das ganze Haus erdig-speickig – genauso wie der Duft auf den Almen zur Erntezeit der reifen Pflanzen, wenn uns der einzigartige Duft mit dem Wind beim Wandern umspielt und betört…

Wir freuen uns hier alle natürlich riesig auf die neuen Pflanzen. Bei uns gibt es ja eine klare Losung für alle: Ohne die Speick-Pflanze kein Unternehmen Speick Naturkosmetik mit diesen einzigartigen Produkten! Davon und dafür leben wir alle im Unternehmen das gesamte Jahr über.

Eure Gudrun

 

Was muss eine Verpackung leisten? Von Glas, PE und nachwachsenden Rohstoffen

Eine Verpackung muss perfekt sein: Schön soll sie aussehen, praktisch im Gebrauch muss sie sein, gut in der Hand liegen beim Gebrauch, Stabilität muss gewährleistet sein, und die Beschreibung des Produkts muss so ausführlich und klar wie nur möglich sein. Aber müssen wir überhaupt verpacken? Es geht doch auch unverpackt, oder? Ich behaupte: Verpacken geht zumindest sinnvoll. So viel wie nötig – so wenig wie möglich. Und was das Material angeht: so nachhaltig es nur geht. Daran orientieren wir uns täglich im Produktmanagement bei Speick Naturkosmetik.

Selten ohne

Leider, leider geht „unverpackt“ im Fall „Zertifizierte Naturkosmetik“ nur in absoluten Ausnahmefällen. Am ehesten noch bei einem Stück Seife. Aber selbst da: Das schöne bunte Stück bekommt Kratzer, Macken, und schon möchte es niemand mehr kaufen und benutzen. Das geschieht im Laden relativ schnell, weil Menschen das Stück intuitiv in die Hand nehmen – allein, um zu erfahren, wie die Seife duftet. Also ist hier „unverpackt“ zum Schluss auch keine gute Lösung. Im schlechtesten Fall schickt der Handel das Stück, oder schlimmer noch die Stücke, an uns zurück mit der Bitte um Gutschrift. Und wir? Wir können das gute Stück nur noch vernichten. Also ist wirklich nichts gewonnen.

Weitere wichtige Gründe für’s Verpacken hochsensibler Naturkosmetik: Produktsicherheit, Keimfreiheit bei wenig oder keiner Konservierung. Und es gibt noch viele Gründe mehr.

Glasklar: Die eine Lösung gibt es nicht

162_Speick Natural_Aktiv_DeoRoll-on_300Bereits seit 2008 beschäftigen wir uns damit, all unsere Verpackungen nachhaltig zu optimieren. Ein Deo in der Glasflasche – super. Glas wird immer recycelt, sofern es ins Altglas entsorgt wird. Aber wir Deutschen sind ja bekanntlich Weltmeister in der Mülltrennung. So gehen wir davon aus, dass die Entsorgung in den meisten Fällen gut funktioniert. Ist es für Euch selbstverständlich, den Müll sinnvoll zu trennen?

Unsere interne Vorgabe lautet: Glas, wo Glas möglich ist und keine Gefahr darstellt. Körperpflege spielt sich ja nahezu zu 100 % im Bad zwischen Fliesen und Keramik ab. Ein Duschgel können wir nicht in eine Glasflasche füllen: viel zu gefährlich – für Mensch und Keramik. Glas können wir also leider nur bei den wenigsten Produkten einsetzen. Was dann?

Polyethylen: Mehr als nur Plastik

428_speick_ts_reinigungsmilch_300dpiUnsere Alternative ist sortenreines Polyethylen (PE). Das hat viele Vorteile gegenüber anderen Kunststoffen sowohl in der Herstellung als auch im Recycling. Und Ihr könnt es wieder entsprechend den Vorgaben mit bestem Gewissen in den „Gelben Sack“ entsorgen. Auch PE wird heutzutage mehrheitlich maschinell aussortiert und recycelt. Das ist doch schon mal sehr gut.

Seit 2016 gehen wir noch einen Schritt weiter mit unseren beiden neuen Speick Organic 3.0-Produkten (Duschgel und Body Lotion). PE aus nachwachsenden Rohstoffen – hier Zuckerrohr): Flasche, Verschluss und Etikett aus einem Material. Keine fossilen Rohstoffe (Erdöl), recyclefähig und sowohl im Herstellungsprozess als auch im Recycling höchst umweltfreundlich und ressourcenschonend. Das hat uns überzeugt, und die ersten Erfahrungen sind sehr gut.

(Alt)Papier und Nachhaltigkeit

Dann haben wir noch viele Kartonverpackungen. Faltschachteln, Displays. Diese müssen als Mindeststandard bei uns grundsätzlich aus bestimmtem Anteil Altkarton und auf jeden Fall FSC-zertifiziert sein. Dadurch ist sichergestellt, dass das verbrauchte Holz wieder entsprechend aufgeforstet wird. Farben und Lacke im Druck müssen aus umweltfreundlichen Materialien sein. Auch hier ist uns das Wichtigste, dass Ihr mit gutem Gewissen die Faltschachtel o.ä. in Euer Altpapier entsorgen könnt. Auch dies wird heutzutage mehrheitlich recycelt. Übrigens: Auch alle unsere Geschäftspapiere wie Rechnungen, Visitenkarten bis hin zum Drucker- und Kopierpapier sind FSC-zertifiziert und/oder Recyclingmaterialien. Das ist für uns ganz selbstverständlich.

 Kreislauffähigkeit: Die Königsdisziplin für Produkt und Verpackung

Recycling ist heute zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor unserer Industrie geworden. Rohstoffe sind wertvoll, und so wird gutes Geld für die zu recycelnden Stoffe gezahlt. Das gewährleistet am ehesten den vernünftigen Umgang mit den Materialien, die zwangsläufig bei uns allen im Müll landen.

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Mit den beiden neuen Produkten Speick Organic 3.0 Duschgel und Body Lotion haben wir uns auf den Weg in die Zukunft begeben: 100% kreislauffähig in Inhalt und Verpackung, minimalistische Rezepturen, vegan, palmölfrei und mit energetisiertem Wasser angereichert. Das sortenreine PE wird aus Zuckerrohr hergestellt. Insgesamt stecken in den beiden Produkten drei Jahre intensive Entwicklungszeit und viel Herzblut. Belohnt wurden wir bereits mit drei großartigen Prämierungen: Dem internationalen „Sustainable Beauty Award“ als „Runner up“ in 2016 für die innovative und nachhaltige Verpackung. Auf der Vivaness im Februar 2017 wurde die brandneue Speick Organic 3.0 Body Lotion bei den „Best New Product Awards“ auf Platz 1 in der Kategorie „Körperpflege“ gevotet. Und aktuell haben wir den „Green Product Award 2017“ erhalten.

Wie denkt Ihr über das große Thema „Verpackungen“? Wir sind neugierig, ob und inwieweit Ihr Euch Gedanken darüber macht. Bei uns landen täglich viele Fragen, die wir grundsätzlich individuell und ausführlich beantworten. Damit schaffen wir Transparenz für Euch.

Es war mir ein Bedürfnis, zu diesem Thema einmal ausführlich zu berichten.
Es grüßt Euch ganz herzlich

Gudrun, Leitung Produktmanagement

 

Sport mit Speick Bild: cyclingtips.com

Sport mit Speick

Als begeisterte Hobby-Rennrad-Fahrerin liebe ich es, mein Rennrad gegen Ende März, nach dem „Winterschlaf“, zum Saisonauftakt von seiner schicken Aufhängung im Wohnzimmer zu schultern. Endlich kann’s wieder losgehen 🙂

Mittlerweile ist Juli, ein Radmarathon liegt gerade hinter mir, außerdem zahlreiche schöne Touren im Schwarzwald und auf die schwäbische Alb sowie die fast tägliche, kleine Tour von Stuttgart auf die Fildern ins SPEICK Naturkosmetik-Büro. Besonders schön am Radeln in die Arbeit finde ich übrigens, mit einem so guten Körpergefühl und klaren Geist in den Tag zu starten.

Rennradfahren ist fantastisch und ein super Sport für alle, die körperliche Herausforderungen und Geschwindigkeit lieben – und dabei gern mitten in der Natur unterwegs sind.
Ein optimal zur eigenen Körpergröße passendes Rennrad, eine gut gepolsterte Rennradhose, Trikot und natürlich ein Fahrradhelm – das sind die Basics zum Biken. Darüber hinaus gibt’s natürlich allerhand, was das Rennradfahrerherz begeistert und sich empfiehlt.
Nicht ganz nebensächlich ist dabei das Thema Kosmetik. Vor allem: Sonnenschutz! Ich schütze meine Haut momentan am liebsten mit den gut verträglichen, mineralischen Sonnenschutzmitteln von ECO. Alternativ schätze ich Ladival aus der Apotheke – schon seit Kindheitstagen.

Aber das ist längst nicht alles. Aus unserem SPEICK Naturkosmetik-Sortiment mag ich nach einer Tour besonders gerne diese Produkte: Herrliche Erfrischung unter der Dusche bietet mir unser Duschgel-Klassiker Speick Natural Deo Dusch. Diese Erquickung ist kaum zu toppen. Danach massiere ich gerne unser Speick Natural Aktiv Körperöl in die noch ganz leicht feuchte Haut ein. Das ist total wohltuend und ich schätze es sehr, dass das Öl so schnell in die Haut einzieht und keinen Fettfilm hinterlässt. Deo – klar – am allerliebsten das Speick Thermal Sensitiv Deo Spray mit Langzeitwirkung und fertig.

Wobei, noch nicht ganz. Auch meine Rennradbekleidung will gut gepflegt werden. Kennt Ihr überhaupt unsere Amytis Bio-Waschpflege? Amytis ist ein ganz besonderes, biologisches Waschmittel mit Faserpflegewirkung für alle Textilien aus Eiweiß-Naturfasern (also ideal für Wolle, Seide, Daunen) und auch Sport- und Funktionstextilien.

Habt Ihr weitere Tipps, Anregungen oder Fragen?

Eure Anke

Organic 3.0 gewinnt den Green Product Award 2017

Alle guten Dinge sind drei: Unser über mehrere Jahre entwickeltes Naturkosmetik-System für die Zukunft ‚Speick Organic 3.0‘ gewinnt den Green Product Award 2017 in der Kategorie „Professionels – Consumer Goods“. Damit wird das völlig neuartige Konzept zum dritten Mal seit Markteinführung im Februar 2016 international prämiert. Die wirklich wundervolle Nachricht freut uns alle im Unternehmen.

Gewürdigt wird beim Green Product Award der ganzheitlich nachhaltige und innovative Ansatz von Produkten verschiedenster Kategorien.

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Es ist ein jährlich stattfindender, internationaler Wettbewerb für innovative, nachhaltige Lösungen  von etablierten Firmen & Start-Ups. Der Wettbewerb wird seit 2013 ausgerichtet und hat seitdem Einreichungen aus über 40 Ländern erhalten.

Laut seinen Ausrichtern haben die Exponate auf internationalen Messen und Design Festivals allein in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 520.000 Interessenten begeistert.

„Organic 3.0 steht für Konzepte, die Nachhaltigkeit fördern, Wachstum zulassen, ohne Qualitäten aufzugeben, und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit gegenüber der Kundschaft erhöhen. Ein weiteres Ziel ist die Verankerung des ökologischen Landbaus und seiner Prinzipien als Leitbild für die Entwicklung einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft.“

Für das Speick Organic 3.0 Duschgel und die Body Lotion gilt: 100 % Produkt und Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen, 100 % palmölfrei, minimalistisches, umweltfreundliches Konzept bei gleichzeitig höchster Qualität. Kreislauffähige Textur zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, Verwendung von energetisiertem Wasser zur Belebung der Produkte, mit harmonisierendem Speick-Extrakt aus kontrolliert biologische Wildsammlung, gluten- und laktosefrei, vegan, biologisch leicht abbaubar.

Freudige Grüße, Eure SPEICK Insights