Sprengstoff & Co: Reklamationen bei Speick

Kein Grund zur Beanstandung. So läuft es im Idealfall, wenn ein zufriedener Kunde auf ein funktionierendes Produkt trifft. Aber manchmal sind wir nicht zu 100% glücklich, was eine Verpackung oder einen Duft betrifft. Vielleicht kommen uns auch erst nach dem Kauf Zweifel oder Fragen zu Inhaltsstoffen. Oder ein Produkt hat schlichtweg einen Transportschaden erlitten. Alle diese Umstände können zu Reklamationen führen. Wie so etwas im Alltag abläuft, welche Konsequenzen Beanstandungen haben und welche kuriosen Anfragen manchmal bei Speick im Labor landen, hat mir Susanne Gans verraten.

Natürlich ist es immer Ziel keine oder zumindest wenige Reklamationen zu haben. Was tut Speick in Sachen Qualitätsmanagement, um möglichst zufriedene Kunden (Händler wie Endverbraucher) zu haben?

Susanne Gans, Laborleitung bei Speick Naturkosmetik:

Alle unsere Produkte verlassen unser Haus nur nach eingehender Kontrolle und in einwandfreiem Zustand. Unser lückenloses Kontrollsystem von der Untersuchung der gelieferten Rohstoffe über die Kontrolle der Herstellung bis zur Endproduktkontrolle mit vielen Freigabeschritten garantiert, dass unsere Waren nur so das Haus verlassen wie wir es wollen.

Bevor wir ein Produkt auf den Markt geben wird es natürlich auch in der Anwendung getestet, bei uns durch einen freiwilligen Probandenkreis. Nur bei einer 90% positiven Bewertung hat das Produkt eine Chance auf den Markt zu kommen. Natürlich lassen wir alle für ein Dossier notwendige Testungen durchführen und einen Sicherheitsbericht von einem Sicherheitsbewerter, der alle Parameter von der Exposition bis zu möglichen Kreuzreaktionen bewertet, erstellen. Um uns darüber hinaus abzusichern, lassen wir von allen unseren neuen Produkten ein allergologisches dermatologisches Gutachten erstellen. Nur wenn das Produkt eine 100% Verträglichkeitsrate bei der Testung beim Allergologen an 30 hautempfindlichen Personen aufweist, ist es nach unserer Überzeugung für den Verkauf geeignet.

Wenn es doch mal „zwickt“: Wie geht Ihr mit Reklamationen um? Von welcher Stelle aus werden sie bearbeitet und sind manchmal mehrere Abteilungen an Bord, um Lösungen zu finden?

thought-2123970_960_720

Susanne Gans:

Alle Reklamationen müssen an das Labor gegeben werden. Hier werden sie samt Ergebnissen verwaltet und dokumentiert. Allgemeine Bemerkungen oder Anfragen, wenn jemand irgendetwas nicht gefällt, Qualitätsmängel die das Produkt selbst oder die Verpackung betreffen oder auch Unverträglichkeiten werden ausschließlich vom Labor selbst bearbeitet. Echte Reklamationen werden zudem im Dossier abgelegt. Bei Häufungen muss die Sicherheitsbewertung überdacht werden und wir müssten das Produkt ändern. Das kommt normalerweise Gott sei Dank aber nie vor.

Bei Reklamationen, die die Funktion des Gebindes betreffen, wird auch das Marketing und der Einkauf verständigt. Da aber das Labor sowohl für inhaltliche Mängel als auch für Problemen mit der Verpackung oder bei Unverträglichkeiten verantwortlich ist, bearbeitet das Labor alle eingehenden Reklamationsfälle, da wir diese ja auch speichern. Wir bearbeiten eingehende Reklamationen sofort und antworten innerhalb von 24 Stunden. Wenn eine Fehlersuche länger dauert, oder man die Mithilfe des Kunden benötigt, so bekommt er dennoch innerhalb von 1 Tag eine Rückantwort.

Hand aufs Herz: Wie häufig kommen denn Reklamationen? Dann direkt vom Kunden oder hat eher der Handel Grund für Beanstandungen?

feedback-1825515_960_720

Susanne Gans:

Vom Handel kommen nur ganz selten Reklamationen. Wenn hier reklamiert wird, dann meistens weil es einen Transportschaden gegeben hat.

Die Kunden kommen in der Regel direkt auf uns zu. Das hat im Laufe der Zeit und mit Einführung des Computers sehr zugenommen. Wir müssen zudem von echten und subjektiven Reklamationen unterscheiden. Also wenn ein Kunde die Duschbadflasche nicht auf bekommt oder findet, dass die Speick Seife nicht gut duftet, so wird das von uns alles aufgenommen, bearbeitet und wir antworten – aber das ist kein Grund, dies im Dossier zu hinterlegen.

Klar sammeln wir auch Reklamationsfälle, wie z.B., wenn ein Pumpspender immer wieder nicht richtig sprüht. Wenn dann einmal 30 Reklamationen zusammen kommen, dann muss hier etwas getan werden. Wir haben z.B. einen neuen Spender getestet und verwenden diesen nun anstelle des alten, da die Herstellerfirma den Fehler nicht finden konnte. Da so etwas nicht von heute auf morgen erledigt ist, können hier natürlich auch mal mehr Reklamationen zusammen kommen.

Wir schauen natürlich auch wenn ein Kunde meint, dass das Duschbad zu flüssig ist oder die Creme zu fest oder etwas anders riecht.

Für uns wichtige Reklamationen sind solche, wenn Personen über eine Unverträglichkeit klagen. Hier kontrollieren wir erst einmal ob der Kunde weiß, ob er auf irgendetwas allergisch reagiert, denn man kann im Grunde auf alles allergisch sein.  Wenn da nichts heraus kommt, dann bitten wir darum, dass der Kunde zum Allergologen geht. Über den Verband der alle Allergiefälle sammelt, dem Informationsbund Dermatologischer Kliniken IVDK, schicken wir dem Allergologen dann die Einzelrohstoffe zur Testung. Das gibt dem Kunden die Sicherheit mögliche Allergene zu meiden und uns eine Vorgabe ob irgendwo ein erhöhtes Allergierisiko besteht. Im Jahr bekommen wir vielleicht 2 – 5 solcher Allergieanfragen. Bislang wurde noch keine Allergie auf eines unserer Produkte von Ärzten nach einem solchen Epikutantest bestätigt. Das liegt sicher daran, dass individuelle Allergien oft auch von der Einnahme von Medikamenten, veränderten Essgewohnheiten oder auch von Stress ausgelöst werden.

Kurioses: An welche Reklamation erinnerst du dich besonders gern – und/oder welche hat dir einen echten Schrecken eingejagt?

Susanne Gans:

Einmal hat ein besorgter Kunde an den Vorstand geschrieben und sich beklagt, dass in unserer Speick Seife ja Glycerin drin wäre und er hielt es für den Sprengstoff den James Bond immer benutzt. Ich habe ihm natürlich geantwortet, dass ich seine Frage an das Sprengstoff Expertenteam weiter geleitet habe und habe ihm dann den Unterschied von Glyzerin und Nitroglyzerin erklärt. Natürlich musste ich einräumen, dass James Bond eine Seife als Wurfwaffe hätte benutzen können, mir das aber nicht bekannt sei. Auf mein Angebot auch weitere seiner Fragen zu entschärfen ist er leider nicht eingegangen.

Einmal reklamierte ein Kunde, dass wir Castor Oil einsetzen und er einer Naturkosmetik Firma nicht zugetraut hätte, radioaktives Ölmaterial einzusetzen. Aber auch hier konnte ich den Kunden beruhigen und ihm erklären dass es sich bei Castor Oil um Rizinusöl handelt.

Erschreckt hat mich ein Kunde der im Achselbereich nach Gebrauch unseres Deo Sticks eine starke Rötung bekommen hat. Gott sei Dank stellte sich allerdings heraus, dass er auf mehrere auf der Verpackung gelistete Inhaltsstoffe allergisch reagierte. Leider haben wir darauf keinen Einfluss, wir versuchen aber, den Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen um ein für ihn verträgliches Produkt zu finden.

Vielen Dank, liebe Susanne, für diese Einblicke. Ich finde es ganz toll, dass sich Speick Naturkosmetik selbst bei einem manchmal heiklen Thema wie dem Management von Reklamationen so in die Karten schauen lässt. So eine Art der Abwicklung wünscht man sich doch als Kunde! Und schön, dass auch bei Beanstandungen manchmal einen Grund zum Schmunzeln gibt…

Meine liebste Reklamation habe ich als Auszubildende im Kundendienst eines bekannten Hausgeräteherstellers erlebt. Auf die Frage der Mitarbeiterin am Telefon, wie das defekte Gerät sich denn anhöre, antwortete die Kundin: „Na das klingt, wie wenn meine Oma im Kühlschrank sitzt und schnarcht…“

In diesem Sinne wünsche ich Euch immer positive Erlebnisse mit Euren Einkäufen,

Eure Jenny

(Fotos: pixabay)

Hautschutz oder digitale Diät – was hilft gegen blaues Licht?

UV-Schutz ist wichtig. Das hat mittlerweile wirklich jeder verstanden. Dabei setzen wir uns täglich über viele Stunden hinweg einem anderen Licht aus, welches die Hautalterung ebenfalls negativ beeinflusst: Die Rede ist von sogenanntem Bluelight, wie es Smartphone, Tablet, Laptop und PC ausstrahlen. Das blaue Licht soll die Augen schädigen und den Schlaf-wach-Rhythmus durcheinanderbringen. Laut Dermatologen kann es außerdem bis tief in die Haut eindringen und oxidativen Stress verursachen. Um Knitterfältchen und dem sogenannten „Digital Aging“ vorzubeugen, hilft nur abschalten – oder die richtige Pflege. Susanne Gans aus dem Speick Labor hat mir verraten, was wirkt.

Wir kommen beinahe nicht drum herum: Viel zu sehr ist unser Leben im Job und auch privat von der digitalen Welt geprägt. Wir arbeiten am Bildschirm, nutzen Smartphone und Tablet für diverse Dinge des Alltags, schauen Filme auf modernen LED TVs und machen mit Leuchtstoffröhren die Nacht zum Tag. Blaues Licht ist also allgegenwärtig. Und selbst, wenn wir unsere digitalen Helfer mal bei Seite legen: Auch im Tageslicht kommt das blaue Licht vor. Offiziell wird es als HEV-Licht (High Energy Visible Light) bezeichnet und macht etwa 50 Prozent unseres Sonnenlichts aus. Den Rest teilen sich die bekannten und teils gefürchteten Strahlen von UV‑A und UV‑B (fünf Prozent) sowie das Infrarotlicht (45 Prozent).

Blaues Risiko

office-626094_960_720.jpg

Allgegenwärtig: Digitale Helfer (Foto: pixabay)

Bluelight verursacht zwar keinen Sonnenbrand oder die Entstehung von Hautkrebs, fördert aber wie die UV‑A‑Strahlung vorzeitige Hautalterung und die Entstehung von Pigmentflecken. Und: Es dringt offenbar noch tiefer in die Haut ein und bildet regelrechte Mengen an freien Radikalen. Diese wiederum zerstören Kollagen und Elastin, was der Haut einen Teil ihrer Elastizität nimmt. Und das blaue Licht schwächt sogar die natürliche Barriere der Haut – sie wird so anfälliger für äußere Einflüsse.

ipad-249417_960_720.jpg

Bei Vielen kommen sie sogar mit ins Bett: Smartphone und Tablet (Foto: pixabay)

Ein Stück weit kann unsere Haut sich selbst helfen und ist mit entsprechenden Schutzmechanismen ausgerüstet. Auch eine gesunde Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, kann unterstützen, um den Teint wirksam zu schützen. Trotzdem ist es vor allem die richtige Pflege, die unser größtes Organ gegen Bluelight unter die Arme greift…

Susanne, was braucht die Haut, wenn wir nicht dauerhaft die Möglichkeit haben, eine „digitale Diät“ einzulegen?

Wir haben hierfür zum Beispiel als Rohstoff Ectoin in unserem Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum. Das Serum ist ein Multitalent, unter anderem mit effektivem Zellschutz vor UVA/UVB, IR-A – und Bluelight.

Klar habe ich den Wirkstoff schon in der INCI entdeckt, weiß aber ehrlich gesagt so gar nicht, was sich eigentlich hinter Ectoin verbirgt…

Holomonas Elongata, genannt Ectoin, ist eines der kleinsten und ältesten Mikroorganismen.

Ectoin ist ein Aminosäurederivat gebildet von Mikroorganismen zum Überlebensselbstschutz in lebensfeindlicher Umgebung (Salzseen, heiße Quellen, Wüsten). Entdeckt wurde es schon1985, hergestellt wird es durch patentierte Bio-Fermentation in Deutschland.

Dieser Extremolyt ist ein Universaltalent, zu dem es unendlich vielen Studien gibt. Gegen Placebo konnte zum Beispiel belegt werden:

speick-thermal-sensitiv-hyaluron-serum-15ml

  • 100 % STOP von UV induzierter Hautschädigung
  • 100 % Schutz und Stärkung des Haut Immunsystems
  • Globaler Zellschutz „ Anti – Photoaging & Anti – Pollution“
  • Faltenreduzierung bis 40 % (nach 4 Wochen)
  • 200 % Feuchtigkeitssteigerung mit Langzeiteffekt (7 Tage)
  • Verringerung der Hautrauigkeit 52 %, 82 % mehr Elastizität (nach 4 Wochen)
  • Reparatur der Hautbarriere (TEWL Reduzierung 24 %) (nach 9 Tagen)
  • Entzündungshemmend, Reizungslinderung (Rötung – 38 %)
  • besser als „Hydrocortison“ (4 Wochen)
  • Schutz vor Hautalterung & DNA Schädigungen
  • Schutz vor UVA/UVB, IR-A und sichtbarem (blauem) Licht

 

Im Bild ein Auszug aus der Studie zu Bluelight:

Studie Blue light

Ectoin kann blaues Licht um über 90% reduzieren! Du kannst also auch mit einem nicht ganz so schlechten Gewissen regelmäßig dein Smartphone nutzen.

Danke, liebe Susanne! Auch wenn ich tatsächlich versuche, die Technik privat so gut es geht ruhen zu lassen, komme ich nicht ganz dran vorbei. Allein beruflich sind es täglich mindestens 4 Stunden, die ich am PC verbringe. Und „verknittern“ möchte ich dabei ja nun auch nicht unbedingt…

Darüber hinaus kann Ectoin wirklich mit einer beachtlichen Liste punkten. Und es ist ja nicht mal der einzige Wirkstoff, den das Serum mitbringt. Zusammen mit Hyaluron und Co. ist die Haut damit wirklich perfekt gegen Umwelteinflüsse und Hautalterung geschützt. Julia, Ida und ich waren im Dreiertest auf jeden Fall begeistert!

Hättet Ihr gewusst, dass Bluelight so allgegenwärtig und tiefenwirksam ist? Wie geht Ihr den blauen Strahlen aus dem Weg oder schützt Euch und Eure Haut davor?

Eure Jenny

 

 

 

Zu Besuch bei Speick: Ida, Julia und Jenny auf Tour

Trotz Entfernung immer in Kontakt: Auch wenn Telefon, E-Mail und Co. heute fast alles möglich machen, ist es immer wieder schön, wenn das ganze Blog Team mal persönlich zusammentrifft. Und wenn die Location dann noch das Zuhause von Speick Naturkosmetik ist, heißt es nicht nur Austauschen, Ideen schmieden und Lachen, sondern auch hinter die Kulissen schauen – und sogar selber rühren. Ende April haben Julia, Ida und Jenny die Reise nach Leinfelden angetreten und einen tollen Tag zusammen verbracht. Hier erfahrt ihr, was sie beim Rundgang alles entdeckt haben und welche Ideen dabei für den Speickblog entstanden sind. Neugierig?

speick-april-2018_julia-keith

Zu sechst „unter der Haube“: Idas Eindrücke vom Rundgang

Schon seit langem habe ich mich darauf gefreut, das Speick-Blog-Team endlich einmal wieder live zu sehen, anstatt Emails auszutauschen oder zu telefonieren. Also auf nach Leinfelden! Die Freude über das Wiedersehen mit Anke und Gudrun von SPEICK und meinen Blogger-Kolleginnen Julia und Jenny ist groß. Geschäftsführer Wikhart Teuffel heißt uns nicht nur persönlich willkommen, sondern stellt uns außerdem seinen Sohn Valentin Teuffel vor, der ebenfalls zum SPEICK-Team gehört und mit uns gemeinsam den Tag verbringt. Zu sechst starten wir mit einem Rundgang. Ausstaffiert mit Schutzkittel, Haube und Schuhüberziehern geht es ins lichtdurchflutete Labor, in das wir allerdings nur einen kurzen Blick werfen. Anke und Gudrun tuscheln vor sich hin, denn hier wartet später wohl noch eine Überraschung auf uns – wir sind gespannt!

Weiter geht es in die Produktionshallen, in denen heute allerdings Ruhe herrscht: Wir sehen die riesigen Behälter, in denen die beliebten Cremes, Duschgele, Deos etc. hergestellt werden, erfahren, wo der Alkohol lagert (vergällt, deshalb nicht für spontane After-Work-Partys geeignet) und wo die Rasiercreme noch mehrere Wochen ruhen darf. Und überall liegt der wohltuende Speick-Duft in der Luft!

Ein Stockwerk höher geht es deutlich geschäftiger zu, hier rattert gerade das SPEICK Natural Deo Dusch über das Fließband und wird abgefüllt, etikettiert und kartonweise verpackt.

Auch nebenan ist die Produktion in vollem Gange, wir können den Weg der Arztseife nachvollziehen – von den großen Säcken voller Seifenspäne über die Presse für die Seifennudeln bis hin zum Fließband, auf dem die Seifenstränge entlangrattern, ehe sie stückweise in ihre finale Form gebracht und maschinell verpackt werden. Ganz ohne Handarbeit geht es aber auch hier nicht – die Kartons werden von Hand geschlossen und gestapelt.

speick lager ida könig

In der angrenzenden Lagerhalle wird mir einmal mehr die Größe und Vielfalt des SPEICK-Sortiments bewusst und Valentin Teuffel, Gudrun und Anke plaudern ein bisschen aus dem Nähkästchen der SPEICK-Geschichte: Wusstet ihr zum Beispiel, dass es mal eine Serie mit Produkten für Babys gab? Und kennt von euch noch jemand die SPEICK Woman Produkte?

Mit dem Speick-Duft in der Nase verlassen wir kurzzeitig das Firmengelände und machen uns auf den Weg zur Eselsmühle im Siebenmühlental. Wir haben Glück, denn das Wetter meint es ausgesprochen gut mit uns, so dass wir auf der Terrasse der Mühlenstube bei Sonnenschein und Fliederduft feinstes Schwäbisches Essen in Bio-Qualität genießen können, während wir die letzten Monate und Blogbeiträge Revue passieren lassen und gemeinsam Ideen schmieden – denn bald bricht schon unser drittes gemeinsames Blogjahr an!

Im Rührfieber: Mit Julia im Labor

Nach der Führung durch das Speick-Werk und dem Mittagessen dürfen wir dann selbst ran. Im Labor hat Lena für uns eine Überraschung vorbereitet: Jeder darf sein eigenes Lieblingsduschgel herstellen! Auf dem Tisch stehen schon die Duschgelbasis und sieben verschiedene Düfte bereit. Bevor wir loslegen, schlüpfen wir alle wieder in weiße Kittel. Und dann schuppern wir erst mal alle an den Duftfläschchen; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich entscheide mich für Duft Nummer zwei, ein frisch-krautiger Duft, der gut zum kommenden Sommer passt.

Mithilfe einer Waage gießen wir vorsichtig 300gr in ein Glasbehältnis. Mit einer Pipette geben wir dann die Parfümmischung dazu, die sich aus rein ätherischen Ölen zusammensetzt. Nun wird alles mit einem Glasstab verrührt. Spannend: Manche Parfümmischungen sorgen dafür, dass sich die Textur des Duschgels ein bisschen verändert! Solche Feinheiten aus dem Labor finde ich immer besonders spannend. Schließlich füllen wir das Duschgel in einen Duschgelflakon, der zum krönenden Abschluss noch mit einem individuellen Aufkleber versehen wird (auf dem Foto könnt ihr unseren fertigen Produkte sehen).

lieblingsduschgel-speick_julia-keith

Da ich mit dem Zug angereist bin, muss ich unser Treffen pünktlich verlassen. Ohne einen Besuch des Speick-Shops kann ich aber nicht gehen! Dort gibt es das vollständige Sortiment von Speick zu entdecken – es duftet dort wie im ganzen Gebäude von Speick ganz herrlich nach den Speick-Produkten. Mitgenommen habe ich mir aus dem Shop eines meiner Lieblingsprodukte, das Mizellenwasser. Und dann muss ich mich schon von allen verabschieden und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen!

Jennys Kuriositätenkabinett

Auch ich konnte natürlich nicht umhin, neben meinem ganz persönlichen Duschgel (parfümiert mit Sanddorn-Orangen-Duft) ein paar Lieblinge aus dem Speick-Shop mit nach Hause zu nehmen. Shampoo und Conditioner müssen mit! Ansonsten habe ich jede Menge Eindrücke, Notizen und Ideen im Gepäck…

Kurios fand ich zum Beispiel, dass die Speick Rasiercreme mit einem Teigrührgerät verarbeitet wird. Ein wenig wie in der Bäckerei schaut das aus – aber höchst professionell. Beim Mischen im Labor habe ich gelernt, dass bei gleicher Rezeptur bereits die Wahl des Parfümöls einen großen Einfluss auf die Viskosität haben kann. Auch interessant: Der Alkohol wird bei Speick zum Beispiel mit Lavendelextrakt vergällt, so bleibt der Rohstoff natürlich, obwohl er Zusätze bekommt. Und: Es gibt praktisch keinen Papiermüll. Denn alles, was an Kartonagen und Co. wiederverwendet werden kann, wird es auch.

Zukunftsmusik

In Sachen Themenplanung werden wir ein paar Dinge rund um das Jubiläum „90 Jahre Speick“ für Euch vorbereiten und auch unser Blog feiert bald seinen immerhin zweiten Jahrestag. Ihr dürft gespannt sein!

Instagram_90Jahre_1080x1080.jpg

Natürlich werden wir uns künftig weiter eng mit den Speick Insights austauschen und den Kreis vielleicht sogar erweitern: Wir haben beschlossen, auch das Vertriebsteam mal zu Wort kommen zu lassen, zum Beispiel was das neue Elektroauto betrifft, mit dem die Geschäfte besucht werden. Mit Susanne und Lena aus dem Labor geben wir Euch demnächst ein paar Einblicke in die Konservierung von Naturkosmetik. Und: Wir überlegen, den Speickblog hier und da mit Bewegtbildern zum Leben zu erwecken. Hättet Ihr Lust auf kurze Videos? Oder gibt es Themen, die Ihr bislang vermisst?

Euer hochmotiviertes Team, noch voll mit Eindrücken von diesem grandiosen Besuch

Ida, Julia und Jenny

 

 

Auf den letzten Drücker – Restentleerbarkeit bei Speick

Der Alptraum schlechthin: Es ist Wochenende, die Lieblingscreme geht zur Neige und man hat vergessen Ersatz einzukaufen. So ging es mir vor ein paar Wochen mit meiner SPEICK Natural Intensivpflege… Was mich aber tatsächlich noch über ein paar Tage hinweg rettete, war die enorm gute Restentleerbarkeit der Alu-Tube. Buchstäblich bis zum letzten Tropfen presste ich meine Creme Rich aus den letzten Winkeln heraus. Klar war ich froh, dass es klappte. In Gedanken an meinen Beitrag zu den verschwiegenen Geheimnissen bei Speick Naturkosmetik ratterte es aber in meinem Kopf. Ob das Zufall sein konnte, oder wieder einmal Bestandteil der nachhaltigen Philosophie des Unternehmens ist?

Zurück am Schreibtisch schrieb ich gleich an Anke aus dem Speick Insights Team. Wahrscheinlich musste sie Lachen über meine Frage… Und Ihr ahnt es bereits: Nichts ist Zufall:

Anke Boy: „Die Restentleerbarkeit von Packmitteln wird bei uns auf „Herz und Nieren“ geprüft – klar, ist ja nicht nachhaltig, wenn die Hälfte in der Packung verbleibt.“

Eigentlich logisch. Aber hoch interessant, was da noch so dahinter steckt. Anke verwies mich an die Spezialistinnen im Labor und so hatte ich wieder einmal das Vergnügen, die liebe Susanne zu löchern:

Bevor wir zu den tollen Tuben kommen – was ist eigentlich mit dem Klassiker: Cremes im Tiegel?

Susanne Gans: „Tiegel gibt es bei uns überhaupt nicht, und zwar aus hygienischen Gründen. Auch wenn sie in Glas einige Vorteile bei der Produktstabilität durch Lagerung und bei der Entleerbarkeit hätten. Bei Naturkosmetik wird auf Konservierungsstoffe möglichst verzichtet und ist viel anfälliger als konventionelle Kosmetikprodukte. Leider bringt man mit jeder Entnahme neue Keime in das Produkt und das kann die Haltbarkeit natürlich drastisch verkürzen. So kann eine noch so gute Creme schlecht und unbrauchbar werden. Alles was mit möglichst wenig Haut in Berührung kommt, hat so den Vorzug.“

Zum Glück gibt es Alternativen. Besonders beliebt sind hygienische Spender. Wie schaut es da in Sachen Entleerbarkeit aus?

Spender

Body Oil, Reinigungsschaum und Serum in verschiedenen Spender-Varianten.

Susanne Gans: „Besonders gut und quasi vollständig kann der Reinigungsschaum mit der Pumpe entleert werden. Auch beim Körperöl bleibt beinahe nichts übrig (maximal 0,8 ml). Die kleine Restmenge man aber wenn man aufschraubt ebenfalls einfach heraus bekommen. Den Serum Spender mag ich persönlich gerne, da man hier sehr gut auch kleine Mengen dosieren kann und der Inhalt durch den Pumpmechanismus gut vor Keimen geschützt ist. Die Entleerbarkeit ist auch sehr gut, da durch Unterdruck ein Zweitboden angezogen wird und alles Serum in den Spender gedrückt wird, wie von Zauberhand…“

Sichtstreifen

Der praktische Sichtstreifen gibt Einblick, wie viel noch in der Hülle steckt.

Was auch prima klappt: Auf die Tube drücken. Hab ich selbst erfolgreich ausprobiert.

Tube Metall

Die Alutuben – echte Helden in Sachen Entleerbarkeit.

Susanne Gans: „Das kommt darauf an. Die Alutubenentleerung ist gut, aber abhängig von der Entleerungstechnik. Besonders gut und fast vollständig lassen sich die Alutuben entleeren, wenn man diese aufwickelt. Mit unseren PE Tuben hatten wir da schon mehr Probleme: Wir wollten die schulterlosen Verschlüsse nehmen, um Verschlussmaterial zu sparen. Das hat aber der Restentleerbarkeit geschadet: Durch Stabilisierungsstege innen blieb viel Medium in der Tube zurück. Nun haben wir Tuben mit aufgeprellten Verschlüssen ohne Stege, in denen fast jedes Medium gut nach unten läuft und auch nahezu alles entnommen werden kann. Der Trick dabei ist, die Tube auf dem Kopf stehend zu lagern.“

Tube Plastik

Die PE Tube mit transluzenter Hülle und Verschluss ohne Steg.

Fazit: Auch auf die Technik kommt es an

Die clevere Verpackung ist also das eine. Oft ist es aber auch eine Frage der Technik, ob der Verwender alles heraus bekommt. Restentleerbarkeit hat demnach eine gewisse Individualität. Danke, liebe Susanne, für die Einblicke in Eure Verpackungskonzepte!

Damit es nicht – wie bei mir – auf den letzten Drücker zum Einkaufen geht, helfen transluzente Verpackungen dabei zu sehen, wie viel noch an Inhalt enthalten ist. Und auch an einer Alutube erkennt man deutlich, wenn ihr Inhalt zur Neige geht. Grundsätzlich habe ich meine Lieblingsprodukte (bis auf dieses Mal) eh immer auf Vorrat zuhause. Höchste Zeit, den wieder aufzustocken…

Eure Jenny

 

Gesichter 2018 – Schön. Voller Lebenskraft.

Bereits seit 2008 verfolgen wir nachhaltig den Weg, authentische Menschen für unsere eigene Bildwelt zu fotografieren. Nach mehreren Fotoshootings in unserer Region Stuttgart haben wir uns dieses Mal den Herzenswunsch erfüllt, in der Heimat unserer Speick-Pflanze, im UNESCO Biosphärenpark Nockberge zu fotografieren. Der Windebensee an der Nockalmstraße hatte als Location fast alles zu bieten, was wir uns gewünscht hatten. Eine Neuerung: Christel und Stefan haben wir aus dem Bestandsteam mitgenommen. Dazugekommen sind Franzi und ein weiterer Stefan, die beide etwas jünger sind. So möchten wir den Generationentransfer unserer Marke Speick transportieren. Alle vier sind wunderbare Charaktermenschen.

0900_BRF0758_300dpi

 

Wie immer, sind unsere Protagonisten nachhaltig gekleidet – dieses Mal mit Kleidung der Marken Eyd (eydclothing.com) und Vaude (vaude.com/de). Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung, auch in solchen Bereichen mit Partnern zusammen zu arbeiten, die unsere nachhaltigen Grundsätze teilen. Mit vielen wunderbaren Kleidungsstücken ausgestattet, haben wir arbeitsreiche und fröhliche – zusammen mit unserem höchst kreativen Fotografen, der Stylistin und den beiden unverzichtbaren Kolleginnen aus unserer Partneragentur – vier Tage in der Speick-Heimat verbracht. Erholen konnten wir uns jeden Abend in unserem Partnerhotel vor Ort, dem Superior Refugium Kirchheimerhof, Bad Kleinkirchheim. Einer der schönsten Wellnessbereiche und die exklusive Küche haben uns alle täglich neu beflügelt.

0116_BRF9870_300dpi

Warum machen wir das?

Wir möchten rund um das Thema „Zertifizierte Naturkosmetik“ ganzheitlich nachhaltig agieren. Und unsere Fotoshootings folgen der logischen Konsequenz daraus. Unsere Protagonisten sind jedes Mal mit viel Herzblut und Einsatz dabei. Das macht bei aller Arbeit auch wirklich Spaß. Unsere Marke Speick wird glaubwürdig unterstrichen, und jedes unserer Fotos sagt aus: Schön. Voller Lebenskraft.

0987_BRF0849_300dpi

Die neue Bildwelt präsentieren wir rechtzeitig zu unserem 90-jährigem Firmenjubiläum 2018. Wie findet Ihr die Aufnahmen?

Eure Gudrun & Anke

PS: Wenn Ihr möchtet, schnuppert doch auch in die kurzen Bewegtbilder hinein – wir hatten jede Menge Spaß, wie man sieht 🙂

WILLKOMMEN zur YogaWorld Stuttgart

WILLKOMMEN an unserem Messestand! Vom 06.- 08. April 2018 lädt die YogaWorld in Stuttgart im Rahmen der Frühjahrsmessen zu Deutschlands größtem Yoga-Event ein. Drei Tage lang dreht sich alles rund um Yoga und Ayurveda.

Und an unserem Stand Nr. 2EO6 heißen wir von SPEICK Naturkosmetik Euch „WILLKOMMEN IM WOHLFÜHLBEREICH“. An unserem schönen Eck-Stand – wir sind sicher nicht zu übersehen – könnt Ihr unsere veganen, COSMOS-zertifizierten Produkte in aller Ruhe testen, daran schnuppern und Euch beraten lassen. Wir nehmen uns gerne Zeit und freuen uns schon sehr auf Euch!

Anzeige.jpg

Warum eigentlich SPEICK Naturkosmetik und Yoga, warum Yoga und Naturkosmetik?

Gesundheitsbewusstsein und Kosmetik sind ja kein Widerspruch, ganz im Gegenteil: Gerade die Naturkosmetik leistet ihren wichtigen Beitrag als ganzheitliche Körperpflege. Und gerade Yogaübende, die sehr bewusst etwas Gutes für sich und ihren Körper tun wollen, achten bei der Wahl von Körperpflege ganz besonders auf natürliche und gesunde Inhaltsstoffe.

Wer SPEICK Naturkosmetik verwendet, muss sich keine Sorgen machen – wundervolle Köstlichkeiten aus der Natur sind unser Geheimrezept.

Bis nächste Woche!

Eure Anke

 

Location und Öffnungszeiten:

YogaWorld

Landesmesse Stuttgart // Messepiazza 1 // 70629 Stuttgart

Freitag, 06. April 2018
10:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 07. April 2018
10:00-18:00 Uhr

Sonntag, 08. April 2018
10:00-18:00 Uhr

 

Verschwiegene Geheimnisse bei Speick

Eigentlich weiß man bei Speick immer, woran man ist. Das Unternehmen setzt auf klare Kommunikation und druckt lieber einen Hinweis mehr auf die Verpackung, wenn dem Konsumenten damit geholfen ist. Clean Labelling ist daher selbstverständlich. Trotzdem gibt es Dinge, die im Hause Speick als so selbstverständlich empfunden werden, dass kaum jemand darüber spricht, geschweige denn darauf hinweisen würde. Bei einem Gespräch mit Gudrun von den Speick Insights kamen sie durch Zufall nun endlich zutage – die verschwiegenen Geheimnisse…

Die Krux mit der Bescheidenheit

Wenn man so will, ist es ein Grundproblem der Naturkosmetikbranche: Während konventionelle Hersteller für jedes Fünkchen Nachhaltigkeit die Werbetrommel rühren und das Chemiecocktail-Shampoo als „Jetzt silikonfrei“ deklarieren, schweigen und denken die grünen Pioniere nur „Und? Das ist bei uns schon immer so!“ Einerseits löblich, doch diese Bescheidenheit lässt wichtige Fakten vor allem für die breite Masse der Kosmetikkäufer unbekannt bleiben.

All die Werte, die bei Speick zum Beispiel schon über Generationen hinweg gelebt werden, sind in der großen weiten Beauty-Welt nämlich alles andere als selbstverständlich. Man kann also gar nicht oft genug auf das Engagement in den verschiedensten Bereichen aufmerksam machen! Ida hat in ihrem Beitrag Gelebte Nachhaltigkeit bereits ausführlich berichtet, in welchen Dimensionen die unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung übernommen wird. Spannend ist dabei vor allem die Verankerung des Prinzips CSR (Corporate Social Responsibility) in der Unternehmenskultur seit seiner Gründung – obwohl der Begriff 1928 noch gar nicht in Gebrauch war.

Ausgezeichnet!

Schön dass so viel Einsatz auch immer wieder belohnt wird: Speick Naturkosmetik wurde bereits mehrfach mit Awards ausgezeichnet, darunter der Green Product Award, der Best New Product Award, der Sustainable Beauty Award, der Deutsche Nachhaltigkeitspreis und der CSR-Preis der Bundesregierung.

Kleine Dinge, die einfach dazu gehören

Das ist aber noch längst nicht alles: Auch außerhalb vom Rampenlicht auf dem „grünen Teppich“ passiert im Hintergrund noch so einiges mehr…

Gedruckt wird bei Speick zum Beispiel ausschließlich auf FSC Papier, von der Faltschachtel, über Geschäftspapiere, Broschüren und Visitenkarten bis hin zu den Prints der Mitarbeiter auf den Firmendruckern: FSC steht für „Forest Stewardship Council“ und ist ein internationales Zertifizierungssystem für die Waldwirtschaft. Die weltweit gültigen Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen.

Auch das Symbol Blauer Engel dürfte auf vielen Printerzeugnissen stehen. Der Blaue Engel ist das Umweltzeichen der Bundesregierung. Produkte und Dienstleistungen, die damit ausgezeichnet werden, sind umweltfreundlicher als vergleichbare, konventionelle Varianten. Dabei ist bei der Beurteilung stets der gesamte Lebensweg zu betrachten.

FSC-Papier mit dem Blauen Engel, komplett ungestrichen ist derzeit quasi das Nonplusultra bei nachhaltigem Papier. Und trotz seiner Verwendung hat Speick die vertrauenswürdigen Symbole nicht überall prominent aufgedruckt. Hier und da hat man es schlichtweg vergessen – oder aber es wurde aus optischen Gründen darauf verzichtet. Mit dem Zaunpfahl gewunken, hat man bei Speick eben noch nie…

In Sachen Rohstoffe gilt: Fairer Handel ist Grundvoraussetzung! Genau wie eine gute Qualität und in den meisten Fällen die Bio-Zertifizierung. Palmöl zum Beispiel müsste bis 2019 selbst in COSMOS zertifizierter Naturkosmetik nicht aus nachhaltiger Quelle stammen. Anders jedoch bei Speick: Was anderes kommt definitiv nicht in den Tiegel!

wool-300859_960_720

Hinter den Kulissen des Unternehmens, abseits von Zutaten, Produkten und Druckerzeugnissen, zieht sich der rote Faden (der in diesem Fall eigentlich grün sein müsste) weiter: Selbst Kaffee und Kekse sind bio-zertifiziert, genau so die wöchentlich vom Chef gesponserte Obstkiste für die Mitarbeiter. Bei Speick ist Nachhaltigkeit eben Lebenseinstellung und jedes noch so kleine Detail fügt sich in ein rundes Gesamtbild. Und das seit nunmehr 90 Jahren.

Ich bin immer wieder begeistert von so viel Engagement und freue mich schon auf meinen ersten Besuch in der Zentrale (ganz besonders auf die Bio-Kekse, hihi…)

Eure Jenny

Im Messefieber: SPEICK auf der VIVANESS 2018

Vom 14. bis 17. Februar stehen in Nürnberg wieder alle Zeichen auf Grün: Im Rahmen der BIOFACH findet auch die Weltleitmesse für Naturkosmetik VIVANESS statt. SPEICK ist natürlich mit von der Partie und präsentiert Fachbesuchern und Medien sein nachhaltiges Sortiment sowie die neuesten Produkte. Zwar ist die Teilnahme seit vielen Jahren Routine für den Pionier und seine Mitarbeiter – ein wenig Aufregung gepaart mit reger Vorfreude herrscht dennoch beim Speick-Team…

VIVANESS_2018_Logo_farbig_positiv_CMYK

Es ist unglaublich: Auch dieses Jahr sind wir nach so vielen voran gegangenen Jahren total nervös vor der VIVANESS. Haben wir alles Wichtige im Gepäck? Alle Kleidungstücke frisch gewaschen und gebügelt? Werden wir wieder so viele inspirierende Gespräche haben? Stehen alle Termine im Kalender? Sieht unser Stand in der Halle 7A wieder richtig toll aus?

… und hat vielleicht unsere Anmeldung bei den „Neuheiten“ gar eine echte Chance auf Prämierung?

2017 wurde unsere Speick Organic 3.0 Body Lotion mit dem Best New Product Award  in der Kategorie Körperpflege ausgezeichnet. Da würden wir natürlich gerne anknüpfen!

Wir warten 2018 mit dem ersten Deo ohne Alkohol auf, und zwar in unserer jungen Speick Natural Aktiv-Serie als Deo Roll-on. Und das Beste: Er riecht nicht nur super, tatsächlich ist auch ohne Alkohol ein ganzer Tag gut durchzuhalten. Auch Julia, Ida und Jenny haben ihn schon ausprobiert und im Dreierblog vorgestellt.

An unserem Stand präsentieren wir zusätzlich zu unseren Speick-Serien und Seifen eine brandneue Haar Seife, die bereits draußen vor der Tür sehr viel Furore macht – und das erst seit Weihnachten! Auch diese hat unser Blogger-Team schon kritisch unter die Lupe genommen. Darüber hinaus hat Frisör-Meister Karl-Heinz Seydel vom Hof-Frisör in Frankfurt die perfekten Anwendungstipps zu unserer Neuheit zusammengestellt.

Wir sind nun natürlich auf das allgemeine Messe-Feedback zu unserer Haar Seife „Made by Speick“ gespannt.

Wir freuen uns auf vier turbulente Tage in Nürnberg auf der wichtigsten Fachmesse für uns als Naturkosmetikhersteller, wo wir für uns und für Euch wieder alle wichtigen Informationen einsammeln und austauschen.

Euer Speick Messe-Team.

 

Hinter den Kulissen von Speickshop.de

Wer sich die Produkte von SPEICK Naturkosmetik ins Badezimmer holen möchte, hat dafür viele Möglichkeiten – vom klassischen Drogeriemarkt über gut sortierte Bioläden bis hin zu verschiedenen Online-Händlern (oder vielleicht heute auch der Blick in den Nikolausstiefel?). Unter Speickshop.de findet ihr das gesamte Speick-Sortiment, das in die ganze Welt seinen Weg findet. Im Interview lernt ihr die beiden Inhaber, Jana und Alexander Heigold, und ihre Arbeit rund um Speickshop.de näher kennen.

Jana und Alexander Heigold, Inhaber von Speickshop.de

Liebe Jana, lieber Alexander, stellt euch doch unseren Lesern kurz mit jeweils fünf Worten vor.

Jana: Familie, Garten, Kaffee, Kunst, Fotografie

Alex: Familie, Fotografie, Informationstechnologie, Kaffee, Bio

Ihr seid seit 2010 Inhaber von Speickshop.de und versendet SPEICK-Produkte in die ganze Welt. Wie kam es dazu?

Diese Frage bekommen wir sehr häufig gestellt. Wir haben 2009 eine Überlegung gestartet. wie wir „nebenher“ ein kleines Geschäft eröffnen könnten. Kurz vor der Vivaness 2010 ist uns eingefallen, dass Alex’ Vater seit mehreren Jahrzehnten Speick-Fan ist. Wir haben uns die Produkte näher angesehen und kamen zum Entschluss, dass diese traditionellen, sehr hochwertigen Produkte im Internet einen Platz benötigen „wo man sie alle bekommen kann“. Also fragten wir Alex’ Papa, ob er, da er sowieso jährlich auf der Biofach/Vivaness zu Gast ist,  mal bei Herrn Teuffel anklopfen kann, wie er zu einem „reinen“ Speick Naturkosmetik Onlineshop steht. In unserem jugendlichen Leichtsinn und voller Hoffnung haben wir schon vorher die Domain speickshop.de reserviert. Herr Teuffel zeigte sich positiv gegenüber unserer Idee und nickte das Projekt telefonisch mit uns ab. Seit März/April 2010 beliefern wir also mehrere tausend Kunden jedes Jahr mit Speick-Produkten auf dem gesamten Globus.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus? Welche Aspekte mögt ihr an eurer Arbeit ganz besonders?

Einen Onlineshop zu führen ist eine sehr komplexe Tätigkeit. Wir geben euch daher einen Überblick eines durchschnittlichen Arbeitstages von uns beiden.

Zu allererst läuft die Kaffeemaschine ;-). Dann geht Alex gegen 7 Uhr aus dem Haus. Er ist nämlich hauptberuflich als IT Systemadministrator bei einem Unternehmen angestellt. Seit dem 14.10. diesen Jahres bestimmt unsere Tochter, wann Jana mit dem Versorgen des Onlineshops beginnt. Meistens jedoch werden am Vormittag die Aufträge gedruckt, Zahlungen abgeglichen und neue Ware bei Speick bestellt. Am Nachmittag werden schon die Produkte für die Aufträge bereit gelegt und die Pakete gepackt. Diese müssen bis 15 Uhr für den DHL-LKW bereit stehen. Während der eigentlichen Arbeit – das Paketepacken – trudeln von Irene, Alex’ Mama, die telefonischen Bestellungen per Fax ein. Diese werden von Hand in unserem System erfasst, sodass sie auch pünktlich das Haus verlassen können. Und schon kommt um 15 Uhr der DHL-LKW und nimmt die Pakete für das DHL Versandzentrum mit.

Am Abend, nach Alex’ Hauptjob, werden die Kundenanfragen, die nicht direkt eine laufende Bestellung betreffen, beantwortet und versorgt. Daher kann es hier hin und wieder zu sehr späten Uhrzeiten kommen – was für uns nicht als negativ angesehen wird; wir beantworten diese Emails immer mit Freude und meist miteinander.

Ja, eigentlich war das ein grober Überblick unseres durchschnittlichen Tages. Dinge wie Marketing, Steuerberater und sonstige Behörden würde ich jetzt einmal als Sonderfälle einstufen. 😀

Welches sind die größten Herausforderungen dabei, die SPEICK-Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen?

Die größte Herausforderung ist tatsächlich das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und diese für unseren Onlineshop zu begeistern. Alleine durch die offene Art und Weise, wie wir den Onlineshop gestaltet haben, holen wir schon 95% der Kunden ohne weitere Hilfe direkt über den Shop ab. Es gibt hin und wieder die Meldung, dass Kunden mit unserem Onlineshop nicht klar kommen. Für uns nicht besonders verwunderlich, es gibt tausende unterschiedliche Onlineshops im Internet. Obwohl diese Rückmeldungen Ausnahmen sind, tun wir alles dafür, dass der Onlineshop benutzerfreundlich bleibt und verbessert wird. Die Kunden sind es gewohnt, teilweise bei anderen großen Versandhäuser zu bestellen. Neben diesen Shops am Markt zu stehen ist nicht einfach, jedoch möglich. Wir punkten sicherlich nicht mit Speick Produkten zu Dumpingpreisen oder Versandkostenfrei ab dem ersten Euro, sondern wir achten auf einen persönlichen Kundenservice, nachhaltigen Versand und faire Arbeitsbedingungen für uns selbst. Unsere Kunden finden zu uns weitestgehend über Google, denn hier schalten wir fleißig Werbung mit dem Suchwort „Speick“. Auch der Hersteller unseres Produktsortiments SPEICK Naturkosmetik ist im Bereich Marketing sehr professionell vertreten und aktiv – dies hilft uns natürlich auch unheimlich.

Nachhaltigkeit wird bei SPEICK Naturkosmetik groß geschrieben (ich habe erst kürzlich in einem Blogbeitrag Einblicke in die CSR bei SPEICK gegeben). Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei euch eine Rolle?

Für uns ist es selbstverständlich, diese Maßnahmen zu ergreifen. Wir versenden ausschließlich per DHL GoGreen (soweit seitens DHL die Möglichkeit besteht), bringen unsere Kartonagen zu einer Fabrik, wo diese zu Pappen weiterverarbeitet werden und nutzen ausschließlich Füllmaterial, das entweder aus Maisstärke besteht oder wir von Lieferanten erhalten haben. Sogar unser Klebeband ist aus Papier und der Kleber hierfür aus Kartoffelstärke.

Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte von SPEICK?

Alex: Speick Men Duschgel für Haare und Körper, Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration und Pflege und Speick Men Deo Spray.

Jana: Speick Natural Deo Spray, Speick Thermal Sensitiv getönte Tagescreme dunkel und das Speick Natural Shampoo Glanz & Volumen.

Zu guter Letzt: Was waren eure Highlights 2017 im Speickshop und worauf freut ihr euch schon jetzt für das kommende Jahr?

Wir freuen uns über jeden Auftrag – jedoch war das Highlight 2017, dass wir besonders viele Bestellungen Übersee verschicken durften. So haben wir Speick-Fans z.B. in Hong Kong, Australien, Laos, USA oder in Kanada begeistern können.

Im nächsten Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Vivaness im Februar und auf eventuelle, neue Produkte von SPEICK Naturkosmetik. In 2020 feiern wir schon unser zehnjähriges Bestehen – hier möchten wir schon nächstes Jahr überlegen, wie wir dieses feiern können.

VIelen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen von Speickshop.de, Jana und Alexander!

Bis bald,

Eure Ida

Clean Labelling: glutenfrei, laktosefrei, vegan

Fachchinesisch kann ganz schön lästig sein. Zwar müssen die Inhaltsstoffe von Kosmetik gesetzmäßig auf der Verpackung deklariert werden, aber durchschaubar sind die Auflistungen dennoch nur bedingt. Wer kennt schon die INCI-Sprache genau? Insbesondere, wenn man auf bestimmte Stoffe verzichten will, heißt es oft mühsam nachschlagen. Bei wunschgemäß veganen, glutenfreien oder laktosefreien Rezepturen, freut man sich über deutliche Hinweise vom Hersteller. Dieses Clean Labelling findet man zum Beispiel bei Speick Naturkosmetik.

In der EU müssen alle Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes vollständig angegeben werden, und zwar nach festgelegten Richtlinien in einer Fachsprache aus Englisch und Latein. Mit dieser INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), kann man viel über ein Produkt erfahren – wenn man sie versteht.

Klare Ansage

img_0857skaliert.jpg

Clean Labelling schafft ein Stück weit Abhilfe: Dank der deutlichen Kennzeichnung mittels Label oder Aufschrift können wir vegane, laktose- oder glutenfreie Produkte auf den ersten Blick erkennen, ohne die INCI zu durchforsten und übersetzen zu müssen. Dabei geht es nicht darum, dass tierische Rohstoffe, Milchzucker und Gluten grundsätzlich vermieden werden sollten, sondern es jenen Menschen, die eben genau darauf besonderen Wert legen, leichter zu machen.

Ob aus Überzeugung oder wegen Allergien und Unverträglichkeiten: Gründe für den Verzicht gibt es viele. Und anstelle ihn auf die Ernährung zu beschränken, wird daraus oft eine komplette Lebensweise, die unter anderem eben auch die Kosmetik mit einbezieht.

Megatrend vegane Kosmetik

img_9204

Den veganen Beauty-Trend haben wir im Blog schon einmal näher unter die Lupe genommen. Bei Laktose und Gluten zeichnet sich nun eine ähnliche Entwicklung ab: Genau wie auf tierische Rohstoffe, wird auf die beiden Zutaten gerne verzichtet.

Laktose: Die Milch macht‘s

Warum steckt Laktose eigentlich in Pflegeprodukten? Sie wird Kosmetik zugesetzt, da sie herausragende, pflegende Eigenschaften besitzt. Zum Beispiel enthält sie Feuchtigkeit spendende Proteine und einen hohen Anteil leistungsstarker Anti-Aging-Wirkstoffe. Milcheiweiß besteht zudem aus vielen verschiedenen Aminosäuren, die für ihre hautschützende Wirkung bekannt sind.

Und wo liegt das Problem? Eine Laktoseintoleranz bedeutet, dass der Körper keinen Milchzucker verträgt. Oft kommt es zu Verdauungsstörungen in Verbindung mit Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Durchfall und Völlegefühl. Der Körper kann über die Nahrung aufgenommenen Milchzucker schlichtweg nicht verarbeiten.

Eine Spur genügt: Gluten

Bei einer Glutenunverträglichkeit, im Fachjargon Zöliakie, führt das in den üblichen Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste enthaltene Klebereiweiß Gluten häufig zu Durchfall. Im Gegensatz zur Laktose, bei der bestimmte Mengen nötig sind, um Reaktionen auszulösen, machen schon kleinste Spuren davon Patienten zu schaffen. Glutenhaltige Bestandteile von Kosmetik sind zum Beispiel Weizenkleie-Extrakt, stärkendes Weizenprotein und pflegendes Weizenkeimöl.

Ist Verdauung auch Hautsache?

food-1067649_960_720

 

In der Regel kommen Inhaltsstoffe über Kosmetik nicht ins Verdauungssystem und können so auch keine Beschwerden verursachen. Außer, sie gelangen über den Mund in den Magen-Darm-Trakt. Bei Erwachsenen können insbesondere Gesichtscremes, Gesichts-Reinigungsprodukte und vor allem Lippenpflege ein Risiko darstellen. Eltern mit erkrankten Kindern sollten selbst bei Badezusätzen und anderen Hautcremes vorsichtig sein – hier wird einfach viel schneller mal ein Produkt in den Mund genommen.

Ein gewisses Risiko bei Unverträglichkeiten besteht also. Hinzu kommt der psychologische Aspekt und der persönliche Anspruch aus den verschiedensten Gründen grundsätzlich gluten- oder laktosefrei zu leben. Speick Naturkosmetik unterstützt mit Clean Labelling diese Philosophie.

Für Gudrun Leibbrand aus dem Marketing eine klare Sache:

„Wir haben den Anspruch, alle so umfassend wie nur möglich zu informieren. Und dann gehört der Hinweis einfach mit auf die Packung bzw. in die Kommunikation. Das wiederum hat etwas mit der Wertschätzung der Konsumenten zu tun. Und das ist auch ein Teilchen unseres Mottos ‚ganzheitlich nachhaltig‚“.

Die Kennzeichnung hat also durchaus ihre Berechtigung, auch wenn zwischen der Verdauung und der Anwendung auf der Haut kein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

Darüber hinaus ist übrigens auch der Hinweis „dermatologisch allergologisch getestet“ auf den Speick-Produkten zu finden und natürlich das Label für kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS). Sicherheit auf einen Blick und Vertrauen aus gutem Grund sind für mich nicht umsonst Attribute, die ich mit Speick verbinde.

Eure Jenny