Schritt für Schritt zu mehr Zero Waste

Als Seifenhersteller können wir uns schon seit jeher auf die Fahne schreiben, dass wir besonders ressourcenschonend produzieren, da es bei der Seifenproduktion nahezu keine Abfälle gibt. Die Seife, die beim Pressen der Seifenform über den Quetschrand der Seifenform hinausgeht, landet auf einem Förderband und wird direkt wieder in die Seifenmasse eingearbeitet (das könnt ihr euch zum Beispiel auch als Video auf unserem Instagram Account in den Story-Highlights anschauen). Sobald dann eine neue Seifensorte produziert wird, also zum Beispiel die Black Soap durchgelaufen ist und die Bio Melos Lavendel folgen soll, werden die Reste der vorausgegangenen Produktion mit der neuen Seifensorte vermengt – es entsteht dabei ein Mischstück, das wir in unseren beiden Stuttgarter Läden als Bruchstücke verkaufen können. Im Endeffekt handelt es sich dabei um unsere „Überraschungs-Ei“-Variante für Seife, denn die genaue Zusammensetzung der Seife kennen wir auch nicht, wenn sie im Verkauf landet. Da kann man anhand der Farbe und des Duftes tatsächlich nur raten. Ziemlich sicher handelt es sich aber immer um wirklich tolle Duft- und Farbkombinationen, die unseren „reinen“ Seifenstücken qualitativ natürlich in nichts nachstehen.

Diese Meisterstücke hinsichtlich Zero Waste-Bemühungen, gänzlich nackte Seifenstücke ohne jegliches Etikett, können wir leider nicht in großem Maße für den Handel anbieten. Hier benötigen wir eine Produktdeklaration – sowohl für die Verbraucher*innen als auch für die Händler*innen. Mindestanforderung ist also immer ein Etikett, auf dem die Inhaltsstoffe, die Haltbarkeit und die Artikelnummer des Produktes angegeben werden. Je nachdem, wie streng wir den Begriff Zero Waste also definieren wollen, oder auch Less Waste im Sinne von besonders reduzierter Verpackung eines Produktes mit einbeziehen, bietet unser Sortiment heute vielfältige Optionen für Verbraucher*innen auf der Suche nach minimalistischen Lösungen. Aufmerksame Follower und Verbraucher*innen haben sicherlich schon das ein oder andere Unverpackt-Produkt für sich entdeckt. Da wir aber tagtäglich feststellen, wie stark das Interesse an unseren Zero und Less Waste Produkten wächst, möchten wir euch heute eine Übersicht dieser Artikel in unserem Sortiment präsentieren:

1. Unsere Zero Waste Seifen:

Diese Seifen werden ohne eine weitere Umverpackung durch Faltschachtel, Banderole oder Zellulose-Folie „nackt“ im Display verkauft und sind dadurch besonders nachhaltig. Ein Etikett auf der Unterseite der Seife zeigt euch alle deklarationspflichtigen Angaben, wie die Inhaltsstoffe, an.

Die Klassiker: Unsere Bade- und Duschseifen in acht Sorten sind bereits seit vielen Jahren Teil unseres Sortiments. Die 225g schweren, runden Seifenstücke aus reinen Pflanzenölen schäumen cremig sanft, sind für den gesamten Körper geeignet und duften herrlich nach Honig, Flieder, Magnolie, Wildrose, Lavendel, Aloe vera, Sanddorn oder Buttermilch. Bis auf die Sorten Honig und Buttermilch sind die Bade- und Duschseifen, Made by Speick, vegan.

Ebenso nicht aus unserem Sortiment wegzudenken ist unsere Honigseife in Wabenform. Das kleine, feine Seifenstück aus reiner Pflanzenölseife enthält echten Bienenhonig und echtes Bienenwachs. Damit hat sie sich auch zur schonenden Gesichtsreinigung und bei besonders pflegebedürftiger Haut bewährt.

Der minimalistische Newcomer: Seit wenigen Monaten werden unsere Klassikerseifen von den neuen Bionatur Soap Bars Hair + Body verstärkt. Die ovalen, 125g schweren Seifenstücke aus reinen Pflanzenölen sind nicht nur für den Körper, sondern dank ihrer Zusatzstoffe zur Haarpflege auch für die Haarwäsche geeignet. Es handelt sich also um Haar- und Körperseifen, die besonders ressourcen- und platzsparend sind. Mit ihrer 2-in-1-Funktion (oder auch 3-in-1-Funktion, wenn man das Händewaschen mit einbezieht) sind sie die optimale Seife für Minimalisten im Bad, herrlich duftend nach Blutorange, Kokosnuss, Bergamotte oder Zitrone und cremig schäumend. Alle vier Sorten der Bionatur Soap Bar Hair + Body, Made by Speick, sind vegan.

2. Unsere Less Waste Seifen:

Im Gegensatz zum kleinen Etikett auf der Unterseite der Seife, wie es bei den Zero Waste Seifen der Fall ist, wird hier eine simple Papierbanderole verwendet. Diese wird übrigens von Hand gewickelt und geklebt. Ihr könnt euch also sicher sein, dass ihr ein mit viel Liebe verpacktes Seifenstück in der Hand haltet, wenn ihr eine dieser beiden Seifen kauft:

Die Klassiker-Haarseife: Sie hat den Anfang in unserem Haarseifen-Sortiment gemacht und erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit – Unsere Made by Speick Haarseife. Das 45g leichte Seifenstück aus reiner Pflanzenölseife ermöglicht eine milde, gründliche Haarreinigung und verleiht dem Haar Fülle und seidigen Glanz. Natürlich kann sie genauso gut zur Körperreinigung verwendet werden. Der sahnig-cremige Schaum duftet herrlich und hinterlässt zarte Haut. Die Haarseife ist vegan.

Die Palmölfreie: Ganz neu verstärkt die palmölfreie Seife unsere Speick Organic 3.0 Serie. Das Konzept: Möglichst ressourcensparende Rezepturen und Verpackungen, alle Produkte sind palmölfrei. Das 80g schwere Seifenstück duftet herrlich frisch, schäumt cremig und sorgt auf Kokos- und Olivenölbasis für eine pflegende Reinigung des gesamten Körpers.

3. Unsere Kanister zum Nachfüllen:

Nachdem es jetzt vorrangig um Seifen ging, möchten wir unsere Kanister zum Nachfüllen aber nicht außen vor lassen. Ihr Vorteil: Mit 5 Liter Fassungsvermögen sparen sie einiges an Verpackung und ermöglichen euch zuhause ein bequemes Nachfüllen eures Duschgels, Shampoos oder eurer Flüssigseife. Kombiniert mit einer Pumpe ist das Nachfüllen aus dem Kanister kinderleicht und ihr spart euch den Gang ins Geschäft sowie weitere Verpackungen, weil ihr eure vorhandenen Behältnisse verwenden könnt. Teilweise werden diese Kanister auch schon in Unverpackt- oder Bio-Läden angeboten, so dass ihr euch dort euer Wunschprodukt in der gewünschten Menge abfüllen könnt. Aufgrund der langen Haltbarkeit unserer flüssigen Produkte könnt ihr euch aber auch guten Gewissens einen Kanister für zuhause zulegen. Bei uns im Team haben die Kanister bereits einen festen Platz in der Wohnungs-Ausstattung und sorgen für Komfort im Badezimmer!

Erhältlich sind die Kanister derzeit für folgende Produkte: Speick Natural Deo Dusch, Speick Natural Duschgel Sensitiv, Speick Natural Flüssigseife, Speick Natural Aktiv Shampoo Glanz & Volumen, Speick Natural Aktiv Duschgel, Speick Men Active Duschgel, Speick Thermal Sensitiv Duschgel, Speick Men Duschgel, Pflanzenöl-Arztseife flüssig und die Amytis Bio-Waschpflege.

Vielleicht seid ihr ja bereits Plastikvermeider*innen oder wollt nach und nach euren Plastikverbrauch reduzieren. Ob Zero Waste oder Less Waste – mit unseren Produkten bieten wir euch vielfältige Optionen, plastik- und verpackungsfrei durch den Alltag zu kommen. Wir hoffen, dass für jede und jeden von euch etwas Passendes in unserem Sortiment dabei ist. Ansonsten, meldet euch gerne bei uns und teilt uns mit, was für Produkte ihr euch noch in unserem Sortiment wünschen würdet. Eins verraten wir schon jetzt: Wir arbeiten schon wieder fleißig im Hintergrund an vielen spannenden, neuen Produkten mit ressourcenschonender Verpackung! 🙂

Eure Ina

Speick Men Intensiv Creme überzeugt mit Bestnote bei ÖKO-TEST

Für die aktuelle ÖKO-TEST Ausgabe März 2020 haben die Test-Redakteure 20 Männer-Gesichtscremes aus dem Bereich der konventionellen und Naturkosmetik genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde geprüft, ob die Produkte problematische Konservierungsstoffe, allergieauslösende Duftstoffe oder weitere Schadstoffe enthalten, die bedenklich für die Gesichtspflege gereizter oder empfindlicher Männerhaut sind. Das Testergebnis für die Speick Men Intensiv Creme: sehr gut!

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Optimale Pflege für die Bedürfnisse der Männerhaut

Obwohl die männliche Gesichtshaut meistens dicker und fettiger als die Gesichtshaut gleichaltriger Frauen ist, reagiert sie durch Rasieren oder scheuernde Hemdkrägen häufig auch gereizter und empfindlich. Abhilfe schafft die vitalisierende Aufbau-Pflege der Speick Men Intensivcreme: Sie wurde speziell für die empfindliche Männerhaut entwickelt und sorgt mit Bio-Shea-Butter, Bio-Rosmarin-Extrakt und Bio-Aloe vera-Gel aus kontrolliert biologischem Anbau für das Plus an Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen und eine optimale Feuchtigkeitsversorgung. Abgerundet wird die Formulierung durch den einzigartigen Extrakt der hochalpinen Speick-Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung.

Sonnenschutz als bester Anti-Aging-Schutz

ÖKO-TEST empfiehlt den Männern abschließend die Verwendung von Sonnenschutz – ganz egal, wie intensiv oder weniger intensiv „Mann“ seine Gesichtshaut pflegt. Insbesondere zwischen April und September, vor allem aber auch im Gebirge und auf dem Wasser sollte die Männerhaut ausreichend vor UV-Strahlung geschützt werden. Unser Tipp dafür: Die zu 100% natürlichen und mineralischen Sonnenschutzprodukte von Speick SUN mit LSF 20, 30 und 50+, die die Haut zuverlässig und ganz ohne den Einsatz bedenklicher Inhaltsstoffe vor UVA- und UVB-Strahlung schützen.

Produktdetails im Überblick:

speick-men-intensiv-creme-50mlSpeick Men Intensiv Creme, 50 ml. „sehr gut“-Bewertung in ÖKO-TEST März 2020.

SPEICK Männerpflege: 100% frei von Farb- und synthetischen Konservierungsstoffen, Silikonen, Parabenen und Mineralölen. Gluten- und laktosefrei. Dermatologisch allergologisch getestet.

Erhältlich ist die Speick Men Intensiv Creme z.B. auf speickshop.de oder im gut sortierten Drogerie-, Bio- und Naturkosmetik-Fachhandel.

And the winner is: VIVANESS Best New Product Award für Speick

Jährlich werden auf der VIVANESS in Nürnberg, der internationalen Fachmesse für Naturkosmetik, die besten Neuheitenprodukte der Branche prämiert. In diesem Jahr haben mehr als 280 Produkte und Produktserien in sieben Kategorien um die begehrte Auszeichnung gebuhlt. Die Gesichts- und Körperseifen White Soap, Green Soap und Red Soap, Made by Speick, sowie das Speick PURE Shampoo haben das Rennen um den ersten Platz in den Kategorien Gesichtspflege und Haarpflege gemacht. Damit geht Speick Naturkosmetik bereits zum wiederholten Male als Gewinner hervor.

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Bei über 280 angemeldeten Produktneuheiten am Neuheitenstand fällt die Wahl für das Fachpublikum der VIVANESS nicht leicht. Welche Haarpflege hat das Potential zum Favoriten? Welches Produkt sticht im Bereich Gesichtspflege hervor? Welche Neuheit ist besonders innovativ? Zwei Tage lang durften die fachkundigen Besucher entscheiden und haben ihre Lieblinge in den sieben Kategorien Gesichtspflege, Körperpflege, Haarpflege, Spezielle Kosmetik/Pflege, Dekorative Kosmetik, Drogerieartikel und Wellnessprodukte ausgezeichnet.

Sanfte Pflegeprodukte machen das Rennen

Mit dem Speick PURE Shampoo und den Gesichts- und Körperseifen Made by Speick machen zwei besonders sanfte Pflegeprodukte das Rennen beim Best New Product Award.

Preisverleihung: Best New Product Award

Preisverleihung: Best New Product Award (Foto: NürnbergMesse)

Das Speick PURE Shampoo als Gewinner der Kategorie Haarpflege zeichnet sich durch eine besonders milde Formulierung für Haare und Kopfhaut aus, ist frei von Parfümölen, Farbstoffen und Silikonen und auch für die tägliche Anwendung bei sensibler Kopfhaut geeignet.

Mit der White Soap, Green Soap und Red Soap, Made by Speick, gewinnt im Bereich Gesichtspflege ein pflegendes Dreiergespann für Gesicht und Körper. Die fein duftenden Seifen aus wertvollen pflanzlichen Ölen sind auf unterschiedliche Hauttypen abgestimmt und sorgen mit Rügener Heilkreide (White Soap), roter Heilerde (Red Soap) und marokkanischer Lavaerde (Green Soap) für eine sanfte und zugleich intensive Reinigung von Händen, Körper und Gesicht.

 Produktdetails im Überblick:

VIVANESS Best New Product 2020 im Bereich Haarpflege:
Speick PURE Shampoo, 200 ml

Preisverleihung: Best New Product Award

Das neue Speick PURE Shampoo (Foto: NürnbergMesse)

Kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS): 100% frei von Aluminiumsalzen, Parfüm, Farbstoffen, Silikonen, Parabenen und Mineralölen. Gluten- und laktosefrei. 99,4% natürlicher Ursprung im Gesamtprodukt. Gluten- und laktosefrei. Dermatologisch allergologisch getestet. Vegan.

VIVANESS Best New Product 2020 im Bereich Gesichtspflege:
Made by Speick White Soap, Green Soap, Red Soap, je 100 g

Preisverleihung: Best New Product Award

Die Green, White und Red Soap Made by Speick (Foto: NürnbergMesse)

Kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS): 100% frei von synthetischen Duft- und Farbstoffen sowie Mineralölen. Gluten- und laktosefrei. Basische Pflege. Mit RSPO-zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Dermatologisch allergologisch getestet. Vegan.

Haarseife vs festes Shampoo: zwei Schaumschläger im Fokus

Sie liegen absolut im Trend: Feste Produkte für die Haarwäsche. Auch bei Speick gibt es verschiedene Haarseifen im Sortiment – festes Shampoo bislang nicht. Aber wie unterscheiden sich die beiden Produktkategorien eigentlich? Ich habe mit Ina Hiller aus dem Team Marketing und Produktmanagement gesprochen. Hier erfahrt Ihr interessante Hintergründe und Anwendungstipps…

Was steckt drin in den smarten Stückchen: Gibt es grundsätzliche Rezepturunterschiede zwischen Haarseife und festem Shampoo?

Auf jeden Fall! Haarseife und festes Shampoo sind grundsätzlich unterschiedlich in ihren Rezepturen, auch wenn es sich bei beiden Varianten um sogenannte anionische Tenside handelt, die für die Haarwäsche wichtig sind.

Eine Haarseife ist ein festes Seifenstück mit Shampoozusätzen. Sie basiert, wie der Name schon sagt, auf Seife. Unsere Haarseife ist eine rein pflanzliche Seife, die nach der traditionellen Seifenrezeptur von Speick Naturkosmetik mit Olivenöl, Kokosöl und Palmöl aus RSPO-zertifiziertem Anbau hergestellt wird. Dabei handelt es sich um ein basisches Produkt mit einem pH-Wert von 10, wie all unsere Seifen. Dieser basische pH-Wert versorgt Haut und Haare mit Feuchtigkeit, sorgt aber auch dafür, dass die Haare aufquellen. Wir verwenden hier immer gerne das Beispiel des Tannenzapfens: Durch die Seife öffnet sich das Haar wie ein Tannenzapfen. Natürlich möchten wir aber, dass die Haaroberfläche geschlossen wird, damit die Haare geglättet werden, glänzen und gut kämmbar sind. Entsprechend fügen wir dieser Seifen-Grundrezeptur einen Naturkosmetik-konformen Shampoo-Waschrohstoff hinzu, um das Waschergebnis zu verbessern. Das verhindert auch, dass sich Kalkseife in den Haaren ablegen kann, die bei der Haarwäsche mit Seife und kalkhaltigem Wasser entstehen kann. Durch den Einsatz des Shampoo-Waschrohstoffes wird die Kalkseife eingehüllt und bei der Haarwäsche weggespült, so dass keine Rückstände im Haar verbleiben. Die Konditionierer aus hydrolisiertem Weizenprotein und der Guar Bohne sorgen somit für den Effekt des geschlossenen Tannenzapfens: Die Haaroberfläche wird geschlossen, lässt sich gut kämmen und kann das Licht gut brechen, was dem Haar wiederum Glanz verleiht. Der Glanzeffekt wird durch das eingesetzte Arganöl verstärkt.

Abschließend sollte immer eine saure Rinse verwendet werden, denn sie schließt die Haaroberfläche und spült auch die letzten Kalkseifenreste weg. Wem eine saure Rinse auf Essigbasis zu aufwendig ist, der kann auch auf einen Conditioner, bspw. den Speick Natural Aktiv Hair Conditioner, zurückgreifen. Dieser sorgt ebenso für den „sauren“ (und sauberen) Abschluss der Haarwäsche.

Feste Shampoos unterscheiden sich insofern im Wesentlichen von Haarseifen, da sie einen sauren pH-Wert haben. Bei den festen Shampoos handelt es sich um hochkonzentrierte pulverförmige Tensidformulierungen, die entweder zusammengepresst oder in einer Schmelze mit Wachs in Formen ausgegossen werden. Aufgrund des sauren pH-Werts ist hier keine saure Rinse zum Abschluss nötig. Das feste Shampoo funktioniert also ähnlich wie ein flüssiges Shampoo, ist jedoch deutlich konzentrierter in der Zusammensetzung.

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Welche Vor- und Nachteile haben die beiden – für die Umwelt, bei Rohstoffen und Herstellung, sowie Anwendung und Ergebnis?

UMWELT

Unsere Seifen verfügen alle über eine sehr gute biologische Abbaubarkeit gemäß OECD-Kriterien. Die OECD-Testungen geben Aufschluss darüber, wie schnell ein Produkt unter aeroben Bedingungen vollständig abgebaut werden kann. Hier stehen unterschiedliche Testmethoden zur Verfügung, je nachdem ob ein Produkt gut oder schlecht löslich ist oder es sich um flüchtige Substanzen handelt. Bei unseren Seifen wird innerhalb von 5 Tagen eine Abbaubarkeit von fast 90% erreicht, nach 28 Tagen ein Eliminierungsgrad von 98%. Entsprechend gilt die Seife, und damit auch unsere beiden Haarseifen, als „biologisch sehr gut abbaubar“.

Auch unsere Duschgels, Shampoos und Flüssigseifen schneiden bei diesen Tests übrigens gut ab und werden als „leicht biologisch abbaubar“ eingestuft. Das bedeutet, dass sie auch innerhalb der vorgegebenen 28 Tage abgebaut werden, jedoch nicht so schnell wie die Seife.

Bei festen Shampoos hängt die Abbaubarkeit von der Auswahl der Tenside ab. Da wir ja noch kein festes Shampoo im Sortiment haben, können wir hier auch noch keine weiteren Angaben machen. Fest steht aber, dass wir bei jedem neuen Produkt eine möglichst schnelle Abbaubarkeit erreichen wollen und unsere Inhaltsstoffe entsprechend umweltverträglich auswählen. Auch hier erwarten wir also eine leichte biologische Abbaubarkeit!

HERSTELLUNG

Haarseife wird wie all unsere festen Seifenstücke klassisch piliert, das heißt die Seifenspäne werden mit allen für die Haarseife erforderlichen Zusätzen zu einer Masse verarbeitet, die als Seifenstrang gepresst und in Stücke geschnitten wird.

Bei der Herstellung von festen Shampoos benötigen wir mehr Technikeinsatz. Hier werden in der Regel Pulvertenside in einer Wachsschmelze eingebunden und die warme Masse in Formen ausgegossen. Ein anderes Verfahren wäre die reine Pressung der Pulvertenside unter hohem Druck. Bisher produzieren wir noch keine festen Shampoos, auch aufgrund der technischen Komplexität der Herstellung. So viel sei aber schon verraten: Wir testen bereits fleißig Rezepturen und prüfen, wie wir die Produktion der festen Shampoos auch in unserem Haus angehen können.

ANWENDUNG

Die Anwendung von Haarseife und festem Shampoo unterscheidet sich nur gering, jedoch können kleine, feine Unterschiede den Erfolg der Haarwäsche ausmachen.

Anwendung Haarseife

  1. Seife mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Danach die Haare gründlich ausspülen. Empfehlung: Nicht das gesamte Seifenstück über die Haare reiben, sondern nur den Schaum mit den Händen einarbeiten.
  2. Den Waschvorgang wiederholen: Beim ersten Waschgang werden die Schmutz- und Staubpartikel aufgenommen und entfernt, im zweiten Waschgang findet dann die gründliche Tiefenreinigung statt. Beim zweiten Waschen schäumt die Seife im Haar zumeist auch deutlich stärker.
  3. Anschließend mit einer sauren Rinse (1 EL Essig auf 800 ml Wasser) nachspülen, um das Haar zu glätten und eventuell vorhandene Kalkseifen-Ablagerungen abzuspülen. Es müssen nicht die gesamten 800 ml zur Nachspülung verwendet werden – je nach Haarlänge und persönlichem Empfinden. Es wird kein weiteres Wasser zum Ausspülen benötigt. Alternativ kann auch eine Spülung verwendet werden, zum Beispiel der Speick Natural Aktiv Hair Conditioner. Übrigens: Einige Anwender mit eher feinem Haar verzichten auf die saure Rinse, weil die Haare mit Haarseife allein viel griffiger und „voller“ wirken. Es ist also wirklich eine Frage des Haartyps und Empfindens!

Anwendung festes Shampoo

  1. Das Shampoostück mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Alternativ kann auch das gesamte Shampoostück verwendet werden, um die Haare einzuschäumen. Danach die Haare gründlich ausspülen.
  2. Optional den Waschvorgang wiederholen: Beim ersten Waschgang werden die Schmutz- und Staubpartikel aufgenommen und entfernt, im zweiten Waschgang findet dann die gründliche Tiefenreinigung statt. Beim zweiten Waschen schäumt das Shampoo im Haar zumeist auch deutlich stärker.
  3. Zur optimalen Pflege mit dem Speick Natural Aktiv Hair Conditioner nachspülen.

Ein deutlicher Unterschied besteht in der Umstellungsphase:

Feste Shampoos sind lediglich Shampoostücke ohne Wasser und verhalten sich auch so wie Shampoo. Sie können also ohne große Umstellung verwendet werden, lediglich das Anwendungsgefühl mag für viele anfangs noch ungewohnt sein.

Die Haarwäsche mit Haarseife erfordert im Gegensatz dazu etwas Geduld bei der Umstellung! Die Reinigungswirkung ist bei der Haarseife genauso gut wie bei einem Shampoo, das Haar fühlt sich anschließend jedoch ungewohnt an. Die Haare wirken gestärkt, oftmals als hätte man einen Festiger benutzt. Viele Verbraucher schätzen diesen Effekt, andere hingegen mögen ihn nicht und beklagen ein eher wachsiges Haargefühl. Wichtig bei der Haarseife: Wir empfehlen mindestens fünf Haarwäschen durchzuhalten, um ein endgültiges Resultat des Wascherfolges mit der Haarseife ziehen zu können. Das Ergebnis hängt dabei von vielen Faktoren ab: Welches Shampoo wurde vorher benutzt? War es bereits silikonfrei oder müssen die Haare sich generell erst auf Shampoo ohne Silikone umstellen? Wie ist der Wasserhärtegrad? Wird eine saure Rinse verwendet? Wie ist die Haarstruktur? Genauso, wie nicht jedes Shampoo für jeden Haartypen funktioniert, ist es auch bei der Haarseife sehr schwierig bis unmöglich, ein Produkt zu entwickeln, das für alle Haare gleichermaßen gut funktioniert.

Weitere Vorteile/Nachteile:

Ein bedeutender Vorteil der Haarseife ist die Feuchtigkeitsversorgung von Haut und Haaren: Seife pflegt die Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Feste Shampoos sind hingegen hoch konzentriert und können bei falscher Anwendung und je nach enthaltenen Tensiden zu einer Überbeanspruchung oder Austrocknung der Haut führen. Im Zweifel wird sehr viel mehr Tensid als benötigt auf Haar und Kopfhaut aufgetragen, vor allem, wenn der Verbraucher es gewohnt ist, auch bei flüssigen Shampoos mit üppigen Mengen Produkt die Haare zu waschen.

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Welche Variante ist für wen besser geeignet?

Die Erfahrungen unserer Verbraucher und auch intern bei unseren Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass die Haarseife besonders gut bei lockigem oder feinem Haar funktioniert. Tendenziell also eher bei Haaren, die sich über eine Festigkeits-spendende Haarpflege freuen, die für mehr Griff sorgt. Im Prinzip ist die Haarseife aber für alle Haartypen geeignet, hier gilt es einfach für sich selbst ausprobieren und möglichst die Umstellung durchhalten 😉 Weniger gut geeignet ist die Haarseife jedoch bei stark strapaziertem oder geschädigtem Haar, da sie die Haarstruktur nicht reparieren kann. Hier eignen sich unsere Shampoos für strapaziertes Haar besser.

Festes Shampoo ist weniger Haartypen-spezifisch und kann praktisch von jedem verwendet werden. Hier gilt jedoch Vorsicht bei der Dosierung, um ein Austrocknen der Kopfhaut zu vermeiden!

Der Komfort der Anwendung ist bei beiden sehr ähnlich – das feste Shampoo hat jedoch die Nase vorn, da es keine saure Rinse erfordert!

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Wie gut kommt die Speick Haarseife im Handel an? Ist ein festes Shampoo geplant?

Bisher ist die Resonanz auf die Haarseife bezüglich der Nachfrage sehr gut. Wir sind aber ganz ehrlich: Das Produkt ist aufgrund der für viele ungewohnten Anwendung erklärungsbedürftig und erfordert eine Umstellungsphase. Dementsprechend haben wir bei der Haarseife so viele Kunden-Nachfragen wie bei sonst keinem Produkt. Das hat aber auch den Vorteil, dass wir dadurch den Wunsch vieler Verbraucher nach einem festen Shampoo gespiegelt bekommen und wissen, woran wir weiter arbeiten können und müssen.

Mit den neuen Bionatur Soap Bars für Körper und Haare  haben wir eine zweite Haarseife in unserem Sortiment, die sich hinsichtlich der Inhaltsstoffe (bei den eingesetzten Konditionierern) von unserer „Klassiker-Haarseife“ unterscheidet. Bei vielen Anwendern, die mit der Haarseife nicht zu 100% klargekommen sind, zeigt sich mit den Bionatur Soap Bars Hair + Body ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis bei der Haarwäsche. Andere kommen nach wie vor mit unserer Made by Speick Haarseife besser klar. Generell gilt hier, wie bei jedem Shampoo auch: Es gibt kein Produkt, das gleichermaßen für alle Haartypen funktioniert. Also einfach mal testen und etwas rumprobieren! Und für wen die Haarseife danach noch immer nichts ist: Wir haben ja auch noch fünf tolle flüssige Shampoos im Sortiment, bei denen garantiert jeder Haartyp fündig wird.

 

Wenn ihr gerne wissen wollt, wie es mit den Produktentwicklungen aus dem Labor weitergeht: Folgt uns weiterhin auf diesem Blog oder schaut bei Instagram und Facebook vorbei, um immer die aktuellen Infos über die Speick-Produkte und Neuheiten zu erfahren.

Eure Jenny

(Weihnachts)Shopping exklusiv bei Speick

Auf der Suche nach Geschenkideen? Im Stuttgarter Raum gibt es zwei ganz besondere Adressen, bei denen sich immer ein Besuch lohnt: Die SPEICKwelt und der Werksverkauf im SPEICKshop bieten neben Klassikern und Bestsellern auch Neuheiten, die es sonst noch nirgendwo zu kaufen gibt. Auf zum Entdecken! Ina verrät im Interview, welche Produkte sich für wen besonders gut eignen, wie man Festtags-Make-up easy entfernt und weshalb Last-Minute-Shopper bei Speick garantiert fündig werden…

Welche Produkte sind jetzt im Dezember besonders gefragt?

Alle! 🙂 Wir freuen uns total, dass wir im Dezember so regen Besuch in unseren beiden Läden in Stuttgart und Leinfelden haben. Vor Weihnachten kaufen die Kunden gerne ihre Geschenke bei uns oder sind in der Laune, sich selbst etwas Schönes zu gönnen. Einen klassischen Bestseller im Dezember haben wir nicht, aber generell werden beispielsweise unsere Seifen gerne zum Verschenken gekauft. Vor allem die schönen Weihnachtsseifen, von denen wir in jedem Jahr andere Motive haben: Dieses Jahr gibt es die schöne Dreier-Kombination aus Tanne, Stern und Engelchen.

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Wie oft stehen „hilflose“ Männer bei Euch im Geschäft? Und welche Geschenkideen legt Ihr so untentschlossenen Kunden ans Herz?

Um ehrlich zu sein, passiert das sehr selten! Unsere Speick Kunden wissen, was sie wollen und gehen sehr zielstrebig durch die Regale, um sich mit ihren Lieblingsprodukten zu bevorraten. Wenn dann doch mal ein „hilfloser“ Mann bei uns im Laden steht, hat er meistens Screenshots der gewünschten Produkte dabei, sodass wir lediglich beim Finden helfen müssen. Manche Kunden lassen sich natürlich auch gerne beraten, wenn sie auf der Suche nach einer Geschenkidee sind. Dann empfehlen wir gerne unsere schönen Seifenstücke, zum Beispiel die weihnachtlichen Saisonseifen oder unsere Seifen-Neuheiten wie die Made by Speick Black Soap, White Soap, Red Soap und Green Soap, die in so wunderschönen festlichen Faltschachteln verpackt sind. Speziell Männern empfehlen wir als Geschenk für die Freundin, Frau, Schwester oder Mutter auch gerne die Speick Thermal Sensitiv Produkte, die immer gut ankommen. Und für die ganz Unentschlossenen bieten wir das ganze Jahr über auch immer hübsch verpackte Speick-Sets an, die sich hervorragend zum Verschenken anbieten. Da muss man nur zugreifen und hat ein fertig verpacktes Geschenk in der Hand. So wird selbst der unentschlossenste Kunde am Ende bei uns immer fündig!

Gibt es Einsteiger-Rezepturen, die für Neu-Entdecker perfekt passen?

Viele unserer Kunden sind bereits mit den Produkten von Speick Naturkosmetik vertraut, kennen aber vielleicht eher die Klassiker wie unsere Speick Natural Seife oder die Rasurprodukte aus der Men Serie. Besonders beliebt, um fernab dieser bekannten Klassiker etwas aus dem Sortiment zu probieren, sind unsere Natural Aktiv Produkte, beispielsweise das Duschgel, Deo oder eines der vier Shampoos oder die Männerprodukte aus der Men Active Serie, vor allem Duschgel und Rasurprodukte. Bei Frauen besonders beliebt ist unsere Speick Thermal Sensitiv Serie mit ihrem fruchtig leichten Duft und den extra pflegenden Inhaltsstoffen. Kunden, die bewusst in Richtung „Less-Waste“ oder „Zero-Waste“ umsteigen möchten, werden auf jeden Fall bei unserem umfangreichen Seifensortiment fündig. Da ist von der klassischen Handseife, über die feinen Gesichts- und Körperseifen bis zum unverpackten Haarseifen-Stück alles dabei.

Welche Produkte empfehlt Ihr als Geschenk für sportliche Männer und Frauen?

In dem Fall empfehlen wir gerne die Natural Aktiv oder Men Active Produkte. Allein die Serien-Namen sprechen ja schon für sich, wenn es um ein Geschenk für den sportlichen Mann oder die sportliche Frau geht. Beide Serien bieten darüber hinaus Pflege von Kopf bis Fuß. Für die Männer häufig besonders praktisch: 2-in-1-Produkte wie das Men Active Duschgel, das auch zur Haarwäsche verwendet werden kann. Gleiches gilt übrigens ebenso für das Natural Aktiv Duschgel! In der Natural Aktiv Serie empfehlen wir für die sportliche Frau gerne die Kombination aus Shampoo und Conditioner, zwei tolle Produkte, die das perfekte Haarpflege-System ergeben. Für Männer und Frauen gleichermaßen wohltuend ist das Natural Aktiv Körperöl nach dem Sport, das sanft einmassiert spürbar belebend wirkt. Und für müde oder beanspruchte Füße eignet sich der Natural Aktiv Fußbalsam hervorragend. Wer es ganz pragmatisch mag, für den sind unsere neuen unverpackten Bionatur Soap Bars Hair + Body sicherlich die beste Wahl: Mit einem Stück Seife können Haare und Körper gewaschen werden, in Kombination mit einem Seifensäckchen oder einer Seifendose aus unserem Shop ist auch das ein tolles Geschenk für sportliche Männer und Frauen.

Welche Produkte sind ideal, um (im Advent) zu entspannen?

Unser Favorit: Die Speick Duftkerzen! Einfach anmachen, das gemütliche Kerzenlicht genießen und sich vom besinnlichen Duft entspannen lassen. Die Kerzen werden exklusiv in unseren beiden Läden sowie online über speickshop.de verkauft und nachhaltig in Deutschland produziert. Ein tolles Geschenk für jedermann!

Womit bekommt man aufwändiges Festtags-Make-up wieder herunter?

Die Kombination aus unserer Made by Speick Black Soap mit Aktivkohle und dem Thermal Sensitiv Mizellenwasser ist unschlagbar. Die Aktivkohle-Seife sorgt für eine gründliche Reinigung und eignet sich auch optimal, um aufwändiges Make-Up zu entfernen. Einfach anschäumen und das Gesicht mit dem sahnigen Seifenschaum waschen. Anschließend können hartnäckige Reste, die unsere Aktivkohle-Seife vielleicht noch nicht geschafft hat, sanft mit einem in Mizellenwasser getränkten Wattepad abgenommen werden. Für uns das optimale Reinigungs-Duo zur Gesichtspflege.

Gibt es in den Shops schon Neuheiten, die sonst nirgendwo erhältlich sind?

Unsere Neuheiten landen quasi warm vom Band in unseren Shops, insofern können unsere Kunden hier häufig exklusiv und vorab die Neuheiten kaufen. Aktuell haben wir unser Seifensortiment um gleich drei neue Serien bzw. Produkte ergänzt: Drei Gesichts- und Körperseifen als Ergänzung zu unserer Black Soap, die White Soap, Red Soap und Green Soap. Vier unverpackte Bionatur Soap Bars Hair + Body in den Sorten Kokosnuss, Blutorange, Bergamotte und Zitrone sowie eine palmölfreie Seife, die unser Duschgel und die Bodylotion in der Organic 3.0 Serie ergänzt. Alle neuen Seifen sind jetzt schon bei uns zu kaufen, ebenso online bei speickshop.de, landen aber erst in den kommenden Wochen nach und nach im Handel. Produkte wie unsere Speick Duftkerzen oder unsere Seifensäckchen aus Frottee gibt es generell nur in unseren Shops.

Bietet Ihr einen Verpackungsservice?

Ja, sogar ganzjährig! Neben den bereits vorgepackten Geschenke-Sets, die wir in unseren Läden anbieten, können Kunden ihre Einkäufe natürlich auch hübsch von uns verpacken lassen. Damit ist ein Besuch in unseren Läden also auch für Last-Minute-Geschenkeshopper bestens geeignet! 🙂

Neugierig geworden? Dann schaut am besten selbst vorbei:

Die SPEICKwelt findet Ihr hier:

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SPEICK Naturkosmetik
Hirschstr. 29
70173 Stuttgart

Montag bis Freitag
10:00 Uhr – 19:00 Uhr
Samstag
10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Der SPEICKshop ist hier:

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SPEICK Naturkosmetik
Benzstr. 9
70771 Leinfelden-Echterdingen

Montag bis Freitag
11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag
10:00 Uhr – 14:00 Uhr

Und wer vom Sofa aus shoppen möchte, kann bequem im Onlineshop stöbern…

HAUTTYP VS. HAUTZUSTAND

Ein Produkt für alle? Kann das funktionieren? Denn unsere Haut ist sehr unterschiedlich und individuell. Bestimmte Merkmale liegen auch bei unserem größten Organ in den Genen bedingt – der Hauttyp wird uns quasi in die Wiege gelegt. Und doch ist Typ nicht gleich Typ. Denn unser Teint interagiert mit der Umwelt, genau wie mit dem gesamten Organismus. Die so entstehenden Hautzustände machen das Thema Pflege zu einer Herausforderung. Und doch ist das Rezept für schöne Haut einfacher, als man denkt…

Welcher Hauttyp bin ich?

Diese Frage habt Ihr Euch sicher mindestens schon einmal gestellt. Denn wer sich nicht gerade im Fachhandel oder von einer (Natur-)Kosmetikerin beraten lässt, steht allein vor der Entscheidung, welche Creme, welches Serum oder welches Reinigungsprodukt sich am besten eignet. Um Euren Hauttyp zu bestimmen, bietet sich ein simpler Test an: Wascht Euer Gesicht mit einem milden Cleanser und entfernt alle Rückstände. Dann heißt es Geduld haben: Etwa eine halbe Stunde braucht Euer Teint, um den natürlichen Hydro-Lipid-Film zu regulieren. Nun schaut in den Spiegel, hört auf Euer Hautgefühl und versucht Euch in folgendes Raster einzuordnen:

Normale Haut

Spannungsgefühl Null, und auch sonst „alles klar“ – Unreinheiten: Fehlanzeige. Normale Haut ist gesund, glatt, feinporig und ebenmäßig. Sie kann sich prima gegen negative Umwelteinflüsse zur Wehr setzen und benötigt zur Gesunderhaltung lediglich Feuchtigkeit.

Trockene Haut

Eure Haut ist kleinporig und frei von Pickelchen und Co., aber Ihr spürt ein Spannungsgefühl? Vielleicht sogar leichten Juckreiz? Dann habt Ihr trockene Haut. Besonders in der kalten Jahreshälfte neigt sie zu Spannungen und Rötungen, verliert schnell an Geschmeidigkeit und Elastizität. Manchmal wird ihre Oberfläche sogar rau und schuppig. Auch hier ist Feuchtigkeit das A und O, zudem werden aber Lipide benötigt.

Fettige Haut und Mischhaut

Fühlt sich Eure Haut nach dem Test fettig an, ist eher großporig und weist vielleicht auch häufiger Pickelchen und Mitesser auf, hat sie eine ölige Tendenz. Bei diesem Hauttyp sind die Talgdrüsen besonders aktiv, Unreinheiten und starker Glanz sind keine Seltenheit.

Mischhaut hingegen ist in bestimmten Hautarealen ganz unterschiedlich: Stirn, Nase und Kinn sind eher fettig, grobporig und zeigen oft Unreinheiten. Die Wangenpartie hingegen ist eher trocken. Das kann die Pflege kompliziert machen…. Zum einen muss die übermäßige Talgproduktion reduziert und der Lipidhaushalt ausgeglichen werden, aber gleichzeitig schuppende Hautpartien normalisiert werden. Uff…

Die Macht der Veränderung: Der Hautzustand

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Foto: unsplash

Im Gegensatz zum Hauttyp kann sich der Hautzustand im Laufe des Lebens immer wieder verändern. War Eure Haut in der Jugend vielleicht noch fettig, kann sie nach der Pubertät trockener werden. Auch normale Haut kann mit fortschreitendem Alter praktisch austrocknen. Die wichtigsten Einflussfaktoren hierfür sind Klima, Luftverschmutzung, Stress, Talg, Schweiß…, aber auch Medikamente sowie die verwendeten Pflegeprodukte.

Unsere Kosmetik sollte deshalb nicht nur auf den Typ, sondern immer auch auf den individuellen Zustand der Haut abgestimmt sein.

Sensibelchen

Das Phänomen der empfindlichen Haut zeigt sich häufig durch ein starkes Spannungsgefühl – denn ein Auftreten dieses Merkmals muss nicht zwingend (nur) Trockenheit bedeuten. In Kombination mit roten Flecken, vielleicht sogar Bläschen oder Quaddeln, kleinen Pickeln, Juckreiz, Brennen und Rötungen….speziell nach dem Baden oder Duschen reagiert deine Haut offensichtlich mit Unwillen. Als „Mimose“ braucht sie eine stets behutsame Behandlung, die sie vor Reizungen schützt.

Reif für Veränderungen

Auch reife, anspruchsvolle Haut ist verhältnismäßig trocken, denn im Alter nimmt die Talg- und Schweißdrüsenaktivität ab. Hinzu kommt ein Verlust an Spannkraft und Elastizität sowie deutlich sichtbare Zeichen der Zeit – Fältchen und Falten. Vor allem schädliche freie Radikale treiben diesen Prozess zusätzlich voran.

 Das ist MEINE Haut – und nun?

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Ganz schön kompliziert… Wie soll man bei all den Variablen die richtige Pflege finden? Laut Susanne Gans, Leitung Labor bei SPEICK Naturkosmetik ist das gar nicht so schwierig: „Alle unsere Produkte sind so aufgebaut, dass diese die Reparatur der Hautbarriere unterstützen und der Haut somit helfen, sich selbst zu helfen. So kann die Hautbalance wieder hergestellt werden – ein ganz anderes Wirkprinzip als herkömmliche Kosmetik.“

Also doch eine Pflege für alle? „Im Prinzip ja“, meint Susanne. „Für die Hautpflege können wir generell unsere Speick Thermal Sensitiv Serie empfehlen. Diese enthält zum Beispiel das kieselsäurehaltige Schlangenbader Thermalwasser. Kieselsäure ist wichtig für den Zellmetabolismus und stärkt die Haut. Außerdem ist mineralstoffreiche Alge enthalten, die die Hautfunktionen unterstützt und die hauteigene Hyaluronsäuresynthese als „Feuchtigkeitsspeicher“ anregt. Unser hauseigener Wirkstoffkomplex zur Reparatur der Hautbarriere verhilft der Haut zur Selbsthilfe.“

Must-Have Feuchtigkeit

Warum für alle Hauttypen und Hautzustände Feuchtigkeit so essentiell ist, erklärt die Expertin folgendermaßen: „Die Haut ist wie eine Backsteinmauer. Nur wenn die Backsteine intakt und die Zwischenräume gut mit Mörtel gefüllt sind, ist die Mauer intakt. So ist es wichtig, die „Backsteine“, also die Hautzellen, prall zu bekommen und mit so viel Wasser zu versorgen, dass die Anziehungskräfte zwischen den Zellen wirken können, Darüber hinaus benötigen auch viele extrazellulären Vorgänge Wasser, zum Beispiel die Verhornung. Hierzu setzen wir einen Zuckerrübenextrakt ein, der eine 24-Stunden-Langzeitwirkung hat.“

Unverzichtbare Helfer: Lipide

Feuchtigkeit ist also das Nonplusultra für den Teint. Aber spielen nicht auch Fette eine Rolle? „Natürlich! Sie wirken als Kittsubstanz und haben außerdem wichtige Schutzfunktionen: Als „Mörtel“ verwenden wir essentielle Fettsäuren aus der Distel, das sogenannte Vitamin F. Dieses Vitamin ist wie die Hautlipide und kann sich so zwischen den Zellen einbauen und alle Lücken verschließen. Dadurch kann kein Wasser aus der Haut entweichen (keine Austrocknung) und Schadstoffe, die allergische Reaktionen auslösen können, nicht eindringen“, verrät Susanne.

Keep calm…

Und wenn der Teint doch mal aus der Balance gerät? „Dann wirkt unser Schilfrohrextrakt, der die Haut beruhigt, bis die Hautbarriere wieder intakt ist. Die Zellerneuerung von der Bildung im Stratum Basale, also der untersten Hautschicht, bis zur Verhornung der obersten Hautschicht dauert ca. 28 Tage. Der Schilfrohrextrakt wirkt unter anderem gegen Histaminausschüttung, die durch das Eindringen von Schadstoffen ausgelöst werden kann. Wird diese verhindert, werden auch Folgeerscheinungen wie Juckreiz und Rötungen gestoppt.“ Und Susanne verrät ein weiteres Geheimnis der Naturzutat: „Dieser Schilfrohrextrakt wirkt übrigens auch gegen Phototoxizität und ist um 50 Prozent hautberuhigender als Provitamin B5, der bekannte Wirkstoff von Bepanthensalbe.“

Normal, trocken, fettig, reif oder sensibel. Die SPEICK-Produkte sind so konzipiert, dass sie die Hautfunktionen in Einklang bringen – ganz egal, welche individuellen Merkmale Eure Haut hat. Die Formulierungen sind mild, ebenso wie die verwendeten Tenside. Eigentlich müsst Ihr Euch nur noch entscheiden, welche Düfte und Konsistenzen Ihr am Liebsten mögt. Den Rest verrät Euch Euer Hautgefühl…

Eure Jenny

 

 

SHE’S GOT THE LOOK: DIE SPEICK SUN SONNENPFLEGE

Auch wenn vor allem die inneren Werte zählen – eine schicke Verpackung gehört einfach dazu. Gerade bei Kosmetik greifen wir erst dann zum Schnuppern, Testen oder Kaufen ins Regal, wenn eine schöne Hülle unsere Aufmerksamkeit erregt hat. Klar möchten wir eine Marke daran wiedererkennen. Aber eine Verpackung darf und soll sich durchaus aus der Menge abheben. Mit dem Design der SPEICK SUN Sonnenpflege ist der Traditionsmarke ein kleiner Geniestreich gelungen: Ihr Look ist so speziell wie ihr Inhalt.

Dass die Entstehung der SPEICK SUN Produkte nicht über Nacht gelang, ist kein Geheimnis. Qualität braucht schließlich Zeit. Und wer auf Perfektion setzt, muss einfach Geduld haben: Sechs Jahre von der Idee bis zur Marktreife – erst dann passte wirklich alles. Die Details zur Produkt-Story hat uns Gudrun bereits ausführlich in einem eigenen Beitrag verraten. Das Ergebnis: Ein mineralischer Lichtschutz, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Wirksamkeit und Komfort mithalten kann. Wie genau das funktioniert, konntet Ihr bereits hier auf dem Blog bei Julia lesen. Und ausprobiert haben wir die Cremes, die Lotion und die After Sun Pflege natürlich auch schon im Dreiertest

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Ein ganz eigenes Outfit: SPEICK SUN

Was mich von Anfang an begeistert hat, war tatsächlich das Design. Da wusste ich noch gar nicht, wie toll der Inhalt ist! Die Kartonagen aus FSC-zertifiziertem Papier und die Tuben aus Bio-PE strahlen in sonnigem Gelb und himmlischem Blau. Irgendwie machen sie Lust auf Urlaub, Traumwetter und Sommer… „Typisch SPEICK“ sind sie definitiv nicht – es fehlt das klassische Rot als Key-Farbe und auch Nuancen von Grün sucht man beim SUN-Packaging vergebens. Wie es dazu kam, weiß Ina aus dem Team Marketing und Produktmanagement:

Ina, welche Vorgaben habt Ihr gemacht und wie kam es zur „freien Gestaltung“ fernab vom üblichen Look?

Tatsächlich haben wir unsere Vorgaben recht offen gelassen, damit unsere Agentur ganz frei gestalten kann. Neben den Entwürfen im klassischen Speick-Look haben wir gezielt auch Varianten eingefordert, die von unserem üblichen Design abweichen. Die große Herausforderung war definitiv, eine Gestaltung zu schaffen, die auf den ersten Blick nach Sonnenschutz aussieht und dennoch eine Ähnlichkeit zu unseren Speick-Produkten aufweist. Unsere Agentur hat sich bei der finalen Gestaltung von einer Produktserie inspirieren lassen, die wir so bereits für SPA-Bereiche in der Hotellerie geschaffen hatten. Das dafür verwendete Design hat uns und unseren Kunden so gut gefallen, dass wir uns hiervon stark für unsere Sonnenschutzprodukte haben inspirieren lassen. Vom ersten Entwurf bis zur finalen Gestaltung mussten wir aber noch ziemlich viele Anpassungen vornehmen: Angefangen von den zahlreichen Pflichtangaben bei Sonnenschutzprodukten, die auf der Tube aufgedruckt sein müssen, über den auf der Tube deutlich schwierigeren Gelb-Weiß-Kontrast als auf Papier, bis hin zur Überlegung, welche Labels wir platztechnisch integrieren wollen und können (z.B. coral reef friendly, Bio-PE-Material, vegan, etc.). Schriftfarben mussten geändert werden, Labels wurden hinzugefügt, Auslobungen aufgrund der Platzprobleme auf den Tuben immer wieder hin und her geschoben. Rückblickend können wir sagen, dass dieses Projekt mit Sicherheit das herausforderndste Gestaltungsprojekt in unserem Sortiment ist!

 

Absolut gelungen, finde ich. Aber sind alle anderen auch so begeistert? Wie kommt das Design denn beim Handel und den Endkunden an?

Zum Glück hat sich bestätigt, was wir gehofft hatten: Das Design wurde durchweg positiv vom Handel und den Verbrauchern aufgenommen und hat uns viel Lob eingebracht. Die Vivaness Fachmesse in Nürnberg, auf der wir die Produkte erstmals im Februar 2019 vorgestellt haben, war ein guter Gradmesser für die Reaktionen des Handels und der Verbraucher. „Frisch“, „modern“ und „einfach schön“ sind die wohl am häufigsten genannten Schlagworte für die Reaktionen auf das neue Design. Und auch wir finden die Gestaltung unserer Speick SUN Produkte einfach nur wahnsinnig schön! Natürlich gab es aber auch konstruktives Feedback, aufgrund dessen wir Optimierungen bei Nachdrucken vorgenommen haben. So zum Beispiel die Schriftfarbe auf der Rückseite der Tuben, die anfangs noch in Weiß gehalten war und dadurch zu einer schlechten Lesbarkeit geführt hat. Nachdem wir vermehrt Nachfragen zum Material unserer Tuben erhalten hatten, haben wir ein Label hinzugefügt, das auf den Bio-PE-Anteil unserer Tuben hinweist. Darauf hatten wir zu Beginn aus Platzgründen verzichtet, haben aber schnell gemerkt, dass die Verwendung von Plastiktuben aus nachwachsenden Rohstoffen für unsere Verbraucher sehr wichtig und kaufentscheidend sein kann. Ebenso gab es noch zahlreiche Feinanpassungen bei unserer Druckerei, die alles gegeben hat, unsere Tuben so sauber und schön wie möglich zu bedrucken! Am Ende ist ein solches Projekt immer auch ein Lernprozess für alle Seiten, bei dem wir jetzt sagen können, dass wir vieles von Beginn an richtig gemacht haben und einiges zum Besseren korrigiert haben.

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Könnt Ihr Euch vorstellen, Neuprodukte spezieller Serien künftig genau so mutig zu verpacken? Steht ggf. in absehbarer Zeit sogar insgesamt ein Relaunch bevor?

Wir müssten lügen, wenn wir behaupten würden, dass die Gestaltung nicht auch ein Test für uns gewesen wäre, wie Handel und Verbraucher auf ein solches Layout reagieren. Daher ist jegliches Feedback für uns enorm wichtig und wir freuen uns, so viel positive Resonanz auf die „mutige“ Gestaltung unserer Sonnenschutzprodukte erhalten zu haben. Sicherlich werden wir das auch für zukünftige Designanpassungen berücksichtigen und schauen, wie sich Gestaltungselemente auf unsere bestehenden Produkte übertragen lassen. Insofern können wir auch nicht ausschließen, dass in absehbarer Zeit ein Relaunch unserer Produkte ansteht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir jedoch noch ganz am Anfang dieser Überlegungen und werden sicherlich auch noch einige Zeit dafür benötigen – immerhin haben wir eine Produktvielfalt von über 130 Produkten, die bei einem solchen Relaunch alle überarbeitet werden müssten. Das ist für ein kleines Unternehmen, wie wir es sind, eine ziemlich große Herausforderung, der wir uns aber sicherlich gerne stellen werden!

Wie schön! Auch wenn mir – gerade bei der THERMAL Serie –  das bisherige Design-Konzept ebenfalls zusagt, bin ich sehr gespannt, wie Neuprodukte und Sortiment künftig gestaltet werden. Experimentierfreude und Geschmack hat SPEICK mit dem Design der SUN Produkte definitiv bewiesen.

Eure Jenny

Goodbye, Gudrun! Abschied von einem Urgestein bei Speick

Es wirkt ein wenig realitätsfern, dass der Tag tatsächlich gekommen ist: Nach fast 30 Jahren bei Speick packt unsere Gudrun heute tatsächlich zusammen. Als Leitung Marketing und Produktmanagement hat sie die Unternehmensgeschichte über lange Zeit mit geprägt und kann auch beim Abschied nicht leugnen, dass sie ein Fan der Marke bleiben wird. Im Interview verrät sie einen Auszug aus 1.000 schönen Geschichten und was sie in nächster Zeit vor hat…

 

Gudrun, wie lange warst du eigentlich genau an Bord?

Im April 1991 habe ich den Job als Werbe-Assistentin gestartet. Diese Berufsbezeichnung gibt es meiner Meinung nach heute gar nicht mehr … Nach 3-jährigem berufsbegleitenden Studium zur Marketing- und Kommunikationswirtin habe ich 2001 die Leitung Marketing übernommen. 2008 kam dann auf meinen eigenen Wunsch die Leitung für das Produktmanagement dazu. Ich war und bin der Meinung, dass alle Kommunikation rund um das Unternehmen und die Produkte aus einem Guss sein sollte. Das hat sich bis heute sehr bewährt: Was in Kurzform auf der Verpackung steht, findet sich im gleichen Sound, aber unterschiedlicher Ausarbeitung in der Broschüre, online und wo auch immer wieder. Wenn ich jetzt nachrechne, bin ich also seit 28 Jahren im Unternehmen und seit 18 Jahren in leitender Position.

 

Ein paar kleinere Abschiede gab es in der Vergangenheit ja schon. Welches Produkt aus dem ehemaligen Sortiment vermisst du am meisten?

Ganz ehrlich: keines! Da wir unser Sortiment ja nicht ständig umorganisieren, sind unsere Produkte ziemlich beständig am Markt, was ich als bisherige „Markenpäpstin“ auch super gut finde.

 

Welche Markteinführung war die spannendste?

Oh weh – die waren doch alle spannend! Richtig spannend war unser Relaunch zwischen 2008 und 2010, mit dem wir anfingen, das neu geschaffene Speick Naturkosmetik-Dach mit den unterschiedlichen Farbcodes zu kommunizieren. Das war auch deswegen höchst aufregend, weil wir im Vorfeld zwar ahnen konnten, dass unsere Idee auch funktionieren kann. Wir wussten es aber definitiv nicht. Was wieder zeigt: no risk – no fun! Aus heutiger Sicht können wir stolz sagen, dass es nichts Besseres hätte geben können.

 

Verrätst du uns auch deinen größten Flop bei Speick?

Eigentlich sind einzelne Flops ziemlich wichtig – einfach, um auch mal zu merken, wo die Grenzen sind und was gar nicht geht. Was wir leider am Markt tatsächlich nicht etablieren konnten, war unsere Speick Thermal Sensitiv Getönte Tagescreme in zwei Farbtönen. Das Produkt war super, aber offensichtlich hat uns in der Öffentlichkeit die Kompetenz für diese Spezialgesichtspflege doch noch gefehlt. Das fand ich total schade, da die Creme ein echt tolles Produkt war. Ich habe mir tatsächlich einen kleinen Vorrat angelegt, von dem ich heute noch zehre.

 

Was war deine Lieblings-Aufgabe?

Ich habe unheimlich Spaß daran, strategisch immer wieder neue, weitere Wege zu gehen. Derer gab es sehr viele in meiner Laufbahn. Unsere konsequent ganzheitlich nachhaltige Arbeit seit 2008 mit großen Erfolgen wie dem DNP 2013 oder dem CSR-Preis 2014 und viele andere Preise, mit denen wir seit 2011 durchgängig bestätigt werden, gaben großen Ansporn. Tatsächlich gibt es ganz viele Lieblingsaufgaben: 1998 (also eher am Anfang meiner Laufbahn) hatte ich unseren großen Tag der offenen Tür gemanagt. Und im vergangenen Jahr habe ich zum 90-jährigen Unternehmensjubiläum eine schicke 5-wöchige Ausstellung im alten, komplett neu sanierten Stuttgarter StadtPalais organisiert. Ich finde, Events sind immer wieder ganz individuell und bringen wahnsinnig viel Feedback. Und wenn sie gut gemacht sind, sind sie sicherlich auch ein guter Imagefaktor.

 

Was kannst du für dich persönlich mitnehmen?

Ich nehme mit, dass es sich immer lohnt, hartnäckig für Projekte zu kämpfen. Das gilt ja zum Schluss geschäftlich und privat 365 Tage im Jahr. Auch wenn es intern mal schwierig war, alle zu überzeugen, wie z.B. beim Speick Organic 3.0-Projekt, wo es 2015 erstmalig um kreislauffähige Produkte ging. Heute wissen wir, dass der Markt diese Produkte braucht. Und wir bleiben natürlich auch in Zukunft dran. Und ich nehme mindestens 1.000 schöne Geschichten mit, die ich ohne das Unternehmen und meine Kolleg*innen so nie erlebt hätte.

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Ganz ehrlich: Welche Produkte nutzt du weiter?

Das glaubt mir jetzt eh niemand. Aber tatsächlich bin ich durch und durch Speick-Fanfrau, und das werde ich auch bleiben. Ich nutze wirklich aus allen Bereichen Produkten, und bestreite meine tägliche Körper- und Gesichtspflege inzwischen schon lange ausschließlich mit Speick-Produkten. Ehrlich! Natürlich probiere ich nebenher auch immer wieder Produkte von Mitbewerbern aus – das macht ja auch Spaß. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich eine große Speick-Freundin bleibe.

 

An wen übergibst du das Ruder?

Bereits Weihnachten 2017 habe ich intern kundgetan, dass ich mich gern in die Freizeit entlassen möchte. Nachdem Anke nun auch schon das 9. Jahr im Unternehmen ist, haben wir uns mit der Geschäftsleitung einhellig dazu entschlossen, ihr den Marketing-Stab in Zusammenarbeit und entsprechend geteilten Arbeitsbereichen mit Valentin Teuffel zu übergeben. Das finde ich gut und richtig, und ich bin sicher, dass unsere Arbeit in Marketing und Produktmanagement in ruhigen Gewässern weiter laufen wird – natürlich mit allen notwendigen Veränderungen inklusive.

 

Was wünscht du dir von deinen Kollegen, deinem Chef und vom Unternehmen Speick für die Zukunft, damit du weiter Markenfan bleibst?

Das aus heutiger Sicht auch zukünftig ruhige Fahrwasser gibt mir die innerliche Ruhe, mich verabschieden zu können. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die Marke verantwortungsvoll weitergeführt wird, und die der Zeit entsprechenden Veränderungen rechtzeitig erkannt werden. So lebt die Marke Speick jederzeit up to date weiter – hoffentlich für die nächsten 90 Jahre.

 

Was hast du jetzt vor? Vielleicht bleibt Zeit zum Speick ernten?

Ihr werdet es nicht glauben: Nichts, ich habe definitiv mal bis Ende diesen Jahres nichts vor. Ich werde einfach meine endlose Freizeit genießen, mich mehr um Familie, Freunde, Haus und Garten kümmern, was immer ein wenig zu kurz kam. Und ja – wer weiß, ob ich mal bei der Speick-Ernte mithelfe … man soll nie „nie“ sagen! Für mich als Fan aller Meeresregionen sind die wunderschönen, bis oben bewachsenen Nockberge schon immer DIE Ausnahme. Und wenn es nicht die Speick-Ernte ist, dann nehme ich die tolle Region als Wanderparadies mit kulinarischen Highlights. Und um meine 6 Hühner, die seit März zu Hause täglich auf mich warten, will ich mich ja auch noch kümmern. Bis hierher kenne ich mein Leben lang keine Langeweile. Vielleicht ist das nun die Chance, dieses Gefühl tatsächlich einmal kennenzulernen.

Für mich ganz wichtig: Meinen tollen Job konnte ich so lange auch nur deshalb gut machen, weil ich auf allen Seiten zu jeder Zeit ganz große Unterstützer*innen hatte – in der Geschäftsführung, bei den Kolleg*innen, in der Kommunikation mit unseren wunderbaren Konsument*innen, bei all unseren Partnern. Und natürlich bei Euch allen, die uns und mich immer aufs Neue motiviert haben.

Ein ganz großes Danke auf diesem Weg an Euch alle.

Ein genau so großes Danke an unser Blog-Team Anke, Ina, Caterina, Sylvia und ganz speziell an Ida, Julia und an Jenny! Ohne Euch und die einzigartige Zusammenarbeit wäre dieser tolle Blog nicht möglich!

 

Da bleibt uns nur, mit einem lachenden und einem weinenden Auge „Mach’s gut!“ zu sagen…

Liebe Gudrun, wir werden dich vermissen!

 

SPEICK SUN: Wirkung und Anwendung

Wir können ihn Euch gar nicht oft genug ans Herz legen: Den Mineralischen Lichtschutz von SPEICK SUN. Was aber, wenn Ihr ein Sonnenschutzprodukt nicht solo verwenden wollt, sondern zusammen mit Gesichtscreme, Serum oder Make-up? Susanne Gans, Leiterin Labor, verrät Euch, worauf Ihr achten müsst.

In Julias Beitrag habt Ihr ja kürzlich schon einiges über Mineralischen Sonnenschutz erfahren. Heute gibt Susanne Euch noch ein paar zusätzliche Tipps, insbesondere was die Anwendung betrifft. Aber zunächst die Basis…

Innen und außen: Die Wirkung von Lichtschutzfiltern

Im Gegensatz zu organischen Lichtschutzfiltern der konventionellen Cremes, welche die energiereiche Strahlung die zu Sonnenbrand führt, in der Haut in langwelliges IR Licht umwandelt, spielt sich bei den mineralischen Lichtschutzfiltern die Lichtschutzwirkung auf der Haut ab. Hier wird die Energie größtenteils abgeleitet, indem die UV Strahlung reflektiert wird. Damit kommt die UV Verbrennungsenergie erst gar nicht in die Haut.

Kein Platz mehr: Kompaktmodell oberste Hautschicht

Medizin Kompakt

Quelle: Medizin Kompakt

Gesetzlich geregelt dürfen Sonnencremes mit Zinkoxid bis zu 25 % von diesem Mineralanteil enthalten. „Solche Sonnencremes mit hohen Anteilen an mineralischen Lichtschutzfiltern muss man in die oberste Hautschicht einarbeiten, damit diese unsichtbar werden und von dort die UV Strahlung reflektieren kann“, so Susanne Gans. Diese oberste Hautschicht ist, wenn keine Hornhautausbildung vorliegt, mit bis zu 0,05 Millimetern nicht besonders dick. „Wird zuvor die Haut mit anderen Präparaten verstopft, dann ist klar, dass die oberste Hautschicht, die ja eine Barriere darstellt, schon aufgefüllt ist und keine Sonnencreme mehr aufnehmen kann“, erklärt die Expertin.

Werden vor der Sonnencreme also verschiedenste Produkte aufgetragen, dann kann sich dadurch das Anwendungsergebnis verschlechtern. „In diesem Fall bleibt unsere Sonnencreme tatsächlich auf der Haut liegen und geht nicht hinein und die Creme ist auf der Haut damit auch sichtbar. Dadurch glänzt die Haut auf Grund des eigenen Fettanteils der Cremes. Das auf der Haut liegende mineralische Zinkoxid reflektiert nun zum Teil auch das sichtbare Licht. Die Reflexion von sichtbarem Licht führt zu einem Weißeffekt auf der Haut“, so beschreibt Susanne Gans das unnötige Weißeln.

Weniger ist mehr – oder wenn UV-Schutz gleichzeitig pflegt

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Was also tun, in Sachen Hautpflege? „Die gute Nachricht ist, dass wir nicht nur eine Creme mit einem exzellenten  Sonnenschutz bieten, sondern alle unsere Sonnenpräparate unseren eigenen Reparatur- Wirkkomplex enthalten und die Haut optimal pflegen. Die Sonnencreme ist so konzipiert, dass schon beim Sonnenschutz die Hautbarriere optimiert und repariert wird. Eine zusätzliche Hautpflege ist nicht notwendig“, so Susanne Gans.

Das kann SPEICK SUN: Die 24 Stunden-Langzeit-Feuchtpflege aus der Zuckerrübe sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Zellen um die Hautbarriere (Typ Backsteinmauer, die Zellen sind die Backsteine) zu optimieren. Mehr extrazelluläres Wasser sorgt für einen optimalen Verhornungsprozess und wirkt gegen Hauttrockenheit für einen strahlenden Teint.

Das Vitamin F der Distel, das sind essentielle Fettsäuren, baut sich zwischen den Zellen in die Hautbarriere ein (vergleichbar mit dem Mörtel einer Backsteinmauer) und schließt damit Lücken aus denen ansonsten Wasser aus der Haut entweichen kann und Schadstoffe eindringen können. Eine intakte geschlossene Haubarriere sorgt für mehr Feuchtigkeit in der Haut, wirkt Austrocknung entgegen und macht die Haut weich und geschmeidig. Susanne Gans weiß: „Der Schutzfaktor durch eine intakte geschlossene Hautbarriere ist auch nicht zu unterschätzen, denn alles, was an Schadstoffen in die Haut gelangen kann, ist mehr oder minder in der Lage, schädigende freie Radikale zu erzeugen und beschleunigt die Alterungsprozesse.“ Und das wollen wir ganz bestimmt nicht…

Schilfrohrextrakt wirkt Phototoxizität entgegen, so dass toxischen Wirkungen die durch Sonne ausgelöst werden können vorgebeugt wird. Er wirkt Histaminausschüttung (wird in der Haut durch Allergene ausgelöst) entgegen und damit auch deren Folgeerscheinungen wie Rötungen und Juckreiz.

 Bei Bedarf nachlegen: Make-up und Sonnenschutz

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Foto: unsplash

„Wer auf sein Make-up auch bei der Verwendung unserer Sonnencreme nicht verzichten möchte, kann das Make-up nach dem Eincremen mit unseren Sonnencremes verwenden. Das Make-up legt sich dann auf die optimal geschützte und gepflegte Gesichtshaut“, verrät die Laborleiterin.

Nur eins sollte man bedenken: Sonnencremes bieten keinen absoluten Sonnenschutz. Die Zeit bis zum Sonnenbrand wird um die Zeit des angegebenen Lichtschutzes verlängert (im Vergleich ohne Sonnenschutzmittelverwendung). So kann man mit einem Sonnenschutzpräparat mit einem Lichtschutzfaktor von 30 also 30 Mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnenschutz. Wichtig ist, dass die Sonnencremeanwendung in regelmäßigen Abständen, abhängig vom Hauttyp und den äußeren Umgebungsfaktoren, wiederholt wird.

„Bei der Verwendung eines Make-ups muss dieses leider vor dem Nachcremen entfernt und danach erneuert werden“, so Susanne Gans. „Elementar ist es, jede Zusatzpflege auf die Sonnencreme, nicht unter die Sonnencreme zu legen!“ … oder einfach im Sommer darauf zu verzichten…

Eure Jenny

 

PS: In der aktuellen Ausgabe des Testmagazins von Stiftung Warentest, Veröffentlichungsdatum 27. Juni 2019, wurde die Speick Sun Sonnencreme LSF 30 mit „mangelhaft“ bewertet.

Lt. Stiftung Warentest ist der LSF 30 unterschritten. Dazu findet Ihr auf der Website eine ausführliche Stellungnahme, in der die von einem akkreditierten Labor ermittelten LSF der Sonnenschutzprodukte eingesehen werden können. Lest am besten selbst und wendet Euch bei Fragen gern an das Speick-Team!

 

 

 

 

Von Außendienstbetreuung bis Wunscherfüllung: Der Alltag im Vertrieb

Bei der Fahrt auf Autobahnen sind sie Euch vielleicht auch schon untergekommen: LKWs, auf deren Ladefläche man lesen kann „Ohne mich, wären die Regale in Ihrem Supermarkt leer“. Das trifft übrigens nicht nur auf die Logistikbranche zu – auch ohne den Vertrieb würden uns die Waren in den Einkaufsstätten ausgehen. Caterina Graziosa, Vertriebsinnendienst bei Speick Naturkosmetik, erfüllt mit ihrem Team also wichtige Aufgaben. Im Interview verrät sie mehr…

  1. Caterina, welche Aufgaben im Vertrieb hast du genau? Wie lange bist du in der Position und wie bis du dort gelandet?

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Mein Job ist ein Kombi-Job zwischen Marketing und Vertrieb. Von der Betreuung unseres Außendienstes, über die Planung, Organisation und Koordination unserer Naturkosmetik-Referentinnen für die Promotion Einsätze vor Ort, bis hin zur Betreuung des Facheinzelhandels in Deutschland sowie den nicht-deutschsprachigen Export – meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Ach – und im Betriebsrat bin ich ganz nebenbei auch noch.

Ursprünglich komme ich allerdings aus einer ganz anderen Ecke. Ich bin ausgebildete Erzieherin und Religionspädagogin der röm.-kath. Religionslehre. In Abendkursen habe ich mir den Fachwirt für Organisation & Führung im Sozialwesen angeeignet sowie den Fachwirt für Marketing & Kommunikation.

Bei letzterer Ausbildung hatte ich mich aus einer Laune heraus bei Speick Naturkosmetik beworben und wurde – auch dank meiner 4-Sprachigkeit –  prompt eingestellt. Das war im September 2002.

 

  1. Wie groß ist dein Team (Innen-/Außendienst)?

 Unser Team besteht im Innendienst aus mir und meiner Kollegin im Kundendienst.

Wir teilen uns ein Büro und arbeiten auch sonst Hand in Hand. Das Telefon klingelt selten durch, jeder Anruf ist wichtig und wird entgegengenommen.

Im Außendienst sind 5 Handelsvertretungen und 5 Naturkosmetik-Referentinnen für uns tätig.

 

  1. Blick in die Glaskugel: Wie weit vor Vertriebsstart wisst Ihr über Neu-Launches/Aktionen Bescheid? Wann geht Ihr damit an die Kunden?

Wenn die Glaskugel klar ist, dann in der Regel 3 Monate vorher. Es gab aber auch schon kurzfristige Aktionen, die von unseren Kunden dennoch angenommen wurden.

 

  1. Renner und Penner: Im Vertrieb bekommt ihr direktes Feedback zu Produkten und seht auch anhand von Verkaufszahlen deren Erfolg unmittelbar. Wie eng ist der Austausch mit Produktmanagement/Labor/Marketing. Wie lange bekommt ein Produkt die „Chance“ sich zu beweisen im Markt?

In der Regel geben wir dem Produkt 1 Jahr, um sich zu beweisen. Sind die Abverkäufe – trotz verstärkter Promotion – nicht wie erwartet, geht es in die 2. Runde Promo. Erst danach wird entschieden, ob das Produkt bleibt oder geht. Aus der Erfahrung der letzten Jahre kann ich sagen, dass ein Produkt, sobald es nicht mehr da ist, verstärkt nachgefragt wird…

  1. Und wie stark bestimmt der Vertrieb das Sortiment mit?

In Anbetracht der Tatsache, dass wir im stetigen Kontakt mit unseren Kunden (Händlern & Endkonsumenten) sind, können wir deren Wünsche und Anregungen weitergeben und das Sortiment – sofern möglich – entsprechend gestalten.  Anregungen sind uns immer willkommen.

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Sortimentsgestaltung: Der Vertrieb bestimmt mit, was in den Regalen steht.

  1. Über den Alltag hinaus: Welche Sonderfälle oder ungewöhnlichen Gespräche sind dir vielleicht schon untergekommen?

Manchmal kommt es vor, dass wir Kunden zurückrufen, weil noch etwas in der Auftragsbearbeitung unklar ist. Dann kann es passieren, dass man am anderen Ende nicht den Kunden selbst, sondern deren Nachwuchs hat. So geschehen nach dem Nikolaus-Tag, als am anderen Ende ein kleiner Junge war, weil dessen Mutter noch am anderen Telefon war. Wir haben uns sehr nett unterhalten und er wollte mir unbedingt was zeigen. „Schau mal, was ich zum Nikolaus bekommen habe.“ Mit einem strahlenden Lächeln. Ich wollte wissen, was es denn wäre und er meinte nur „ich zeig es dir doch, du musst da reinschauen, da wo wir reden.“ Dann habe ich ihn animiert, mir zu erzählen, was man denn damit machen kann…also erzählte er mir von seinem Spielzeug, das sich dann als Feuerwehrauto entpuppte. Auf meine wiederholten Fragen nach seiner Mutter meinte er immer wieder, „ja warte, die steht da“ und erzählte fleißig von seinem Spielzeug. Irgendwann, nach gefühlten 10 Minuten kam dann auch seine Mama und entschuldigte sich für ihren kleinen Sohn. Das war alles in allem ein schönes Gespräch.

Manchmal gibt es aber auch Kunden, die um einiges älter sind als der kleine Junge. Kunden, die sich über ein offenes Ohr freuen und ihren Gedanken freien Lauf lassen.

Alles in allem…es gibt immer wieder schöne, interessante und aufschlussreiche Gespräche.

 

Ein spannender Alltag mit vielen Facetten. Der Vertriebsinnendienst ist praktisch ein Job als Planer, „Wunscherfüller“, Ideengeber und -filter…