Die Neue und die Bollermänner

Moin, moin. Ich bin Sara und komplettiere mit großer Freude seit letztem Jahr das Power-Ladies Team im Marketing & Produktmanagement bei Speick Naturkosmetik.

Die Speick Original Produkte kannte ich von meinem Opa. Der typische, wundervoll herbe Geruch umgab ihn, wie eine zweite Aura. Frisch gepflegt und immer gut gelaunt. Seitdem ich bei Speick Naturkosmetik arbeite, verstehe ich warum. Wenn man sich dem Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen nähert, kommt einem der typische herb-krautige Geruch mit einer belebenden Frische fröhlich entgegengeweht und die Stimmung hebt sich. Dabei ist sehr faszinierend, dass dem Speick bereits in historischen, sogenannten „Drogenbüchern“ nachgesagt wird, beruhigend auf das zentrale Nervensystem und zugleich anregend auf das vegetative Nervensystem zu wirken und zu harmonisieren. Was heute an der Wirkung der Speick-Pflanze so bewundert wird, wurde bereits in früheren Zeiten erkannt und geschätzt.

Besonders an meiner Arbeit hier mag ich die kreativen und herausfordernden Aufgaben sowie die kurzen Wege. Jeder kann direkt mit jedem sprechen. Die Atmosphäre ist sehr herzlich, was sicherlich auch daran liegt, dass Speick Naturkosmetik ein Familienunternehmen ist.

Und nun noch ein paar Fragen an mich und dazu kurze Antworten von mir.

Fahrrad oder Auto?

Im Flachland immer gerne Fahrrad, egal bei welchem Wetter. In hügeliger Landschaft gerne auch mal das Auto.

Morgenmensch oder Nachteule?

Das kommt darauf an. Mal so, mal so.

Kaffee oder Tee?

Espresso. Und Schwarzer Tee, nach der friesischen Teetradition.

Berge oder Meer?

Nordsee.

Mein erster Berufswunsch:

Naturforscherin. Draußen sein und mit den Bestandteilen der Natur arbeiten.

Mein liebstes Kleidungsstück:

Ein Hoodie von MALAIKARAISS mit dem bezaubernden Namen „Dreams Realitiy“.

3 Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde:

Meinen Mann, mein Heilkräuterkompendium und mein Klavier.

Ohne das kann ich nicht schlafen:

Viele Decken und viele Kissen.

Deshalb verwende ich Naturkosmetik:

Ich bin mit Naturkosmetik und biologisch-dynamischem Anbau aufgewachsen. Daher kenne ich es nicht anders und will es auch nicht anders.

Mein liebstes Speick-Produkt:

Ganz klar die Bollermänner. So nennen wir intern liebevoll die Bade- und Duschseifen, Made by Speick. Diese farbenfrohen, runden, intensiv duftenden super Seifen sind einfach der Kracher.

Darüber hinaus mag ich sehr das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum mit Anti Blue Light Wirkstoff, die Green Soap, Made by Speick zur Gesichtsreinigung und die Speick Sun After Sun Lotion, besonders für meine Haarspitzen.

Auf bald in weiteren Beiträgen!

Eure Sara

Was genau bedeutet das PAO Zeichen?

Gesehen habt Ihr die Grafik mit dem geöffneten Cremetopf auf euren Kosmetikartikeln bestimmt schon einmal. Und euch vielleicht oft gefragt, was dieses Symbol eigentlich genau bedeutet. Als das PAO Symbol durch die EU-Kosmetik Verordnung beschlossen wurde und dann auf den Kosmetikprodukten auftauchte, war es für mich lange ein Rätsel, was das eigentlich genau ist.

Haltbarkeit bei kosmetischen Produkten

Bei den Lebensmitteln kennen wir die geläufige Bezeichnung: Mindestens haltbar bis Datum XY. Da kosmetische Produkte in der Haltbarkeit anderen Bedingungen als Lebensmittel unterliegen, die Regulierungen jedoch genauso streng sind, gibt es hier das PAO Symbol.  

Dieses Symbol gilt für alle kosmetischen Produkte, die eine Mindesthaltbarkeit von mehr als 30 Monaten vorweisen können. Das bedeutet, dass die Produkte ab Herstellung gesetzlich vorgeschrieben mindestens 30 Monate haltbar sein müssen. Für Produkte, die eine kürzere Haltbarkeit haben, ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben, welches das genaue Datum des Ablaufs und damit das Ende der garantierten Funktionsfähigkeit und Verwendbarkeit des Produktes angibt.

Das PAO Symbol im Detail

Produkte, die mindestens 30 Monate haltbar sind, benötigen eine Chargennummer und ein PAO. Ausgeschrieben lautet PAO: Period After Opening und gibt die Haltbarkeit und damit die unbedenkliche Verwendungsdauer (bei sachgemäßer Aufbewahrung) nach dem Öffnen eines Produktes an. Wenn Ihr zum Beispiel ein kosmetisches Produkt mit dem geöffneten Cremetopf Symbol und 9M darin abgebildet besitzt, könnt Ihr dieses Produkt 9 Monate nach dem Öffnen ohne Bedenken nutzen. Das M steht dabei für Monate.

Und wie ist das bei den Speick Naturkosmetik Produkten?

Alle unsere Produkte sind mit einer Chargennummer gekennzeichnet, sind damit eindeutig rückverfolgbar und haben eine garantierte Haltbarkeit von mindestens 30 Monaten nach der Herstellung. Die Ermittlung der Haltbarkeit erfolgt durch viele Testungen und muss genauestens dokumentiert und belegt werden. Der Zeitraum der Verwendungsdauer nach dem Öffnen variiert und ist abhängig von der Zusammensetzung jedes einzelnen Produktes und dessen Verpackung. So haben beispielsweise alkoholische Wässer oder fast wasserfreie alkalische Seifenstücke eine längere PAO als beispielsweise eine Creme oder Lotion. Diese sind aufgrund der Zusammensetzung sensibler und nicht ganz so lange haltbar. Die Festlegung der PAO muss also die Komplexität der kosmetischen Mittel sowie die normale und angemessene vorhersehbare Anwendung durch die Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigen.

In der Regel sind die meisten Produkte jedoch länger haltbar als angegeben. Die Angabe der Haltbarkeit nach dem Öffnen soll dem Verbraucher helfen, den Zeitraum (einer gesundheitlich unbedenklichen Anwendung) besser zu beurteilen.

Ein kleiner Tipp: Wir bei Speick Naturkosmetik empfehlen, mit einem dünnen, wasserfesten Stift das Datum der Erstöffnung auf dem Produkt zu notieren. So könnt Ihr ganz leicht ausrechnen, ob der Inhalt nach wie vor unbedenklich in der Anwendung ist.

Und was ist  die Chargencodierung genau?

Hinter der Chargennummer sind alle produktrelevanten Daten verborgen, die es bei einer Kundenanfrage ermöglichen, alle Herstellungsprozesse und Ausstattungsteile bis hin zu jeder einzelnen Charge eines eingesetzten Rohstoffes zu verfolgen.

Die Chargennummer ist also ein gesetzlich vorgeschriebener, verschlüsselter Code zur Chargenrückverfolgung. Bei vielen unserer Produkte ist diese Charge 4-stellig und lässt sich, einmal gewusst wie, ganz leicht lesen: Die letzten beiden Ziffern entsprechen dem umgedrehten Produktionsjahr, also bspw. 91 steht für 2019 oder 12 steht für 2021. Die ersten beiden Ziffern kennzeichnen die fortlaufende Produktion. Die Charge 0712 wäre also die siebte Produktion des Produktes im Jahr 2021, die Charge 1591 die 15. Produktion in 2019.

Jetzt kommen PAO und Chargennummer in Zukunft hoffentlich leichter für euch daher? Wenn klar ist, was welches Zeichen bedeutet und, wie es zu lesen ist, ist es eigentlich ganz einfach und auch sehr praktisch, finde ich. Ganz viel Freude weiterhin beim Öffnen, Beschriften und Benutzen eurer Kosmetikprodukte.

Eure Sara

Stay fresh: Wie Deos richtig wirken können

Bloß nicht ins Schwitzen kommen – das gilt für stressige Situationen ebenso, wie für heiße Sommertage. Aber mal abgesehen vom Geruch: Ist Schwitzen wirklich schlecht? Wir sind zusammen mit Susanne Gans, Laborleitung bei Speick Naturkosmetik, quasi „immer der Nase nach“ gegangen und haben uns vielen Facetten rund um Schweißbildung und Deodorants gewidmet. Hier erfahrt ihr Wissenswertes zum Thema Wirkprinzip, Rohstoffe und Rezepturen.

Was ist eigentlich Schweiß?

Das Sekret wird nahezu am ganzen Körper von unseren Schweißdrüsen abgesondert. Allerdings ist seine Zusammensetzung nicht überall die gleiche. Die ekkrinen Schweißdrüsen produzieren eine geruchlose Form, die fast komplett aus Wasser und Salzen besteht. Ihre Funktion ist die Kühlung – ein effektiver Mechanismus unserer hauseigenen Klimaanlage.

Problematischer sind da die apokrinen Drüsen in den behaarten Körperregionen. Der milchige Schweiß, der hier zutage tritt, enthält auch Proteine, Lipide und Pheromone. Zwar ist hier grundsätzlich das Entsenden von Gerüchen, genauer von Sexuallockstoffen vorprogrammiert – der unangenehme Geruch jedoch, kommt erst mit dem Abbau langkettiger Fettsäuren zustande, welcher mithilfe von Bakterien erfolgt. Unsere Ernährung, Gesundheit und bestimmte hormonelle Veränderungen können beeinflussen, wie unser Schweiß riecht.

Bevor wir uns den Deodorants widmen, fassen wir einmal kurz zusammen:

Frischer Schweiß riecht nicht: Erst wenn er länger auf der Haut verbleibt und bakterielle Abbauprozesse einsetzen, „müffelt“ es. Körperhygiene ist demnach der wichtigste Schlüssel gegen unangenehme Geruchsattacken. Auch die Zufuhr von Sauerstoff hemmt eine Geruchsbildung. Luftige Kleidung und die Rasur des Achselbereichs können sich  positiv auswirken.

Was machen Sprays, Roll-ons und Co.?

Wie ihr euch anhand der Vorbetrachtungen vorstellen könnt, setzen Deos jeder Art genau dort an, wo Geruch entsteht. Konventionelle Desodorierung erfolgt zum Beispiel in der Regel durch antimikrobielle Stoffe. Das ist zwar wirksam, der Einsatz von keimtötenden Zusätzen beeinflusst aber die gesunde Hautflora und kann damit Auswirkungen auf die Verträglichkeit haben. Reizungen und Allergien sind nicht ungewöhnlich und einige Stoffe stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu sein.

Zum Glück hält die Natur Alternativen bereit:

Der Wirkstoff Zitronensäureester (Triethyl Citrate) ist eine Verbindung aus pflanzlichem Alkohol und natürlicher Zitronensäure und gehört zur Gruppe der Enzyminhibitoren. Diese sollen verhindern, dass die Enzyme, die den Schweiß zersetzen und damit den Geruch verursachen, aktiv werden. Die Bakterien, von denen diese Enzyme gebildet werden, bleiben unbeschädigt. Es darf also weiter geschwitzt werden –  aber ohne Geruchsbelästigung.

Der Duftstoff Farnesol lässt Kosmetika nicht nur leicht nach Maiglöckchen riechen, er hemmt auch schweißzersetzende Bakterien. Polyglyceryl-3 Caprylate soll verhindern, dass sich Bakterien in der feuchten Umgebung der Haut ungehemmt vermehren. Gemäß Studien wirkt der Stoff genauso gut wie das umstrittene Triclosan.

Da gibt es also durchaus Möglichkeiten. Welche Wirkstoffe sind die Anti-Geruchs-Helden in den Speick-Deos und was können sie?

Susanne Gans: Wir verwenden immer ein Bio-Wirkprinzip. Es basiert darauf, dass frischer Schweiß eigentlich nicht riecht, sondern nur seine enzymatischen Abbauprodukte. Durch den Einsatz von Pflanzenextrakten wird dieser enzymatische Abbau verhindert. Kein Abbau bedeutet keine Geruchsbildung. Da die Enzyme nicht zerstört werden, sondern nur in der Wirkung inhibiert werden, ist das eine besonders hautfreundliche Methode.

Wir  versuchen mit Hilfe von Salbeiextrakt die Poren auf natürliche Weise zu verengen, um die Schweißabgabe zu regulieren. Weniger Schweiß bedeutet weniger Abbau.

Alle unsere zertifizierten Deodorants enthalten zudem ein Bio-Ferment das die schlecht riechenden Abbauprodukte (wie z.B. geruchsbildende Säuren) neutralisiert und sich dadurch geruchlose Verbindungen bilden. Das verlängert die Wirkung.

Bei unserem Speick Pure Deo Stick wird zusätzlich ein Zinkkomplex eingesetzt, der wie ein Schwamm die unangenehmen Schweißabbaugerüche einsaugen kann. Daraus ergibt sich  eine effektive Langzeitwirkung.

Auch Alkohol desinfiziert, hält also die Bakterien in Schach und findet sich deshalb in vielen Deos. Aber gerade diese Zutat wird öfter diskutiert. Susanne, was meinst du? Ist Alkohol in Deos nützlich? Notwendig? Oder sagst du generell „Finger weg“?

Susanne Gans: Alkohol desinfiziert und wirkt antibakteriell. Er trägt entscheidend dazu bei, dass Deos auch funktionieren, da er die Deo-Wirkung verstärkt. Natürlich geht es auch ohne Alkohol. Dann brauche ich aber ein anderes Konzept und muss die desinfizierende Wirkung durch andere Inhaltsstoffe generieren. Wir haben einen Roll-on ohne Alkohol, der mit Anissäure arbeitet.

Grundsätzlich kommt es nicht nur auf die einzelnen Inhaltsstoffe an, sondern auch auf das Gesamtkonzept. Oft wird Alkohol wegen seiner austrocknenden Wirkung negativ beurteilt. Deshalb kommt es vor allem darauf an wie der Alkohol verarbeitet wird. Hochkonzentriert im Spray braucht man eine Feinstvernebelung und Feuchthaltefaktoren. In Deo Sticks ist der Alkohol gebunden und kommt so nicht mehr als reiner Alkohol auf die Haut.

Da wären wir auch schon bei den verschiedenen Formen: Roll-on, Stick oder Spray: Was wirkt bei wem am besten – oder ist es nur eine Frage der Vorliebe?

Susanne Gans: Die Vorliebe spielt natürlich eine entscheidende Rolle. Unserer Erfahrung nach ist das individuelle Wirkempfinden nicht objektiv messbar. Rein theoretisch scheinen die Deo-Sprays etwas besser zu wirken als die Roll-on Typen. Das liegt sicher an dem höheren Alkoholgehalt, der die Deo-Wirkung unterstützt.

Unsere Deo-Sticks sind nicht sauer, sondern basisch. Auch Sie haben das Bio-Wirkprinzip, also die Verhinderung des enzymatischen Abbaus des Schweißes durch Pflanzenextrakte, aber durch die Base (der Deo Stick ist eigentlich ein Seifengel) können auch die unangenehm riechenden Fettsäuren die beim Schweißabbau entstehen, neutralisiert werden – auch duftmäßig.

Unser Speick Pure Deo Stick ist für besonders schwierige Fälle. Er wirkt etwas anders, denn der eingesetzte Zinkkomplex kann zusätzlich die schlechten Geruchsmoleküle einsaugen, wie ein Schwamm und so neutralisieren. Das steigert die Langzeitwirkung und funktioniert noch besser als das ansonsten eingesetzte Bio-Ferment, das sich an unangenehme Geruchsmoleküle bindet und diese so neutralisiert.

Kommen wir am Ende noch zu einem anderen Thema: Schwitzen Männer eigentlich anders? Oder ist hier nur ein herberer Duft gefragt?

Susanne Gans: Das ist ein wenig umstritten: Eine australische Studie zeigt, dass die Schweißmenge offenbar nicht vom Geschlecht abhängt. Frauen können demnach genauso viel Schweiß wie Männer produzieren. Wissenschaftler der University of Wollongong (UOW) stellen vielmehr einen Zusammenhang zwischen Schweißmenge und Körpergröße eines Menschen her.

Das Ergebnis: Die kleineren Probanden gaben die Hitze ihres Körpers vorrangig über die Haut ab, die eher größeren durchs Schwitzen – und zwar unabhängig davon, ob es sich um Frauen oder Männer handelte. Nur weniger als fünf Prozent der Unterschiede des Hitzeverlustes seien laut Taylor auf das Geschlecht zurückzuführen.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 der Osaka International University in Japan konstatiert eindeutige Unterschiede. Männer schwitzen demnach tatsächlich mehr als Frauen. Eine US-Studie der National Strength and Conditioning Association bestätigt das. Bei der wissenschaftlichen Untersuchung kam heraus, dass Frauen beim Sport im Schnitt 0,57 Liter Schweiß pro Stunde verlieren. Bei den Männern waren es 1,2 Liter. Somit war die Schwitzrate bei den Männern höher.

Gleichgültig was nun die Wissenschaft sagt: Männer und Frauen schwitzen, um die Körpertemperatur zu regeln. Der unangenehme Schweißgeruch entsteht beim Abbau des apokrinen Schweißes, also des Schweißes der Duftdrüsen. Und hier gibt es sehr wohl Unterschiede, die in erster Linie auch hormonell gesteuert werden.

Demnach kommt es bei beiden Geschlechtern vorrangig darauf an, dass das Deo wirkt, was wir mit unserem Bio-Wirkprinzip gut hin bekommen. Wichtig ist dabei immer der Duft, denn der darf nicht mit dem Schweiß abgebaut werden und muss dem Benutzer gefallen. Aber auch duftfreie Deos wie unser Speick Pure Deo Stick funktionieren.

Vielen Dank, liebe Susanne!

Wir können uns also ganz nach unseren Vorlieben für Deo-Form und Duft entscheiden. Ich für meinen Teil, bin nun neugierig geworden, tatsächlich mal die verschiedenen Varianten zu testen.

Eure Jenny

Nur ein Trend? Vegane Produkte im Speick Naturkosmetik Sortiment

Stay calm and go vegan! Eine vegane Ernährung, ein veganer Lebensstil, vegane Kleidung, vegane Naturkosmetik – immer häufiger begegnen wir im Alltag veganen Produkten, die längst nicht mehr nur für Veganer:innen an sich interessant sind. Auch das Sortiment von Speick Naturkosmetik beinhaltet zu 90% vegane Produkte, und das nicht erst, seitdem „vegan“ zu so einem Trendthema geworden ist.

Für mich ist das Thema besonders spannend, immerhin ernähre ich mich seit 2015 überwiegend vegan und achte auch in allen anderen Bereichen auf möglichst vegane Produkte. Hier auf dem SPEICKblog hat sich Jenny bereits 2017 mit dem veganen Sortiment beschäftigt. Eigentlich hat sich seither gar nicht so viel geändert, aber eines schon: Eure Fragen zu veganen Produkten in unserem Sortiment, alleine schon die Häufigkeit dieser Fragen. Also möchten wir uns heute mal wieder dem veganen Sortiment widmen, mit allem, was dazugehört!

Was bedeutet eigentlich vegan?

Über 90% der Produkte des Speick Naturkosmetik-Sortiments sind vegan – hier verzichten wir also komplett auf tierische Bestandteile in Rezeptur und Verpackung. Die veganen Produkte unseres Sortiments sind durch einen „VEGAN“-Schriftzug auf der Vorderseite der Produkte gekennzeichnet. Manchmal befindet sich diese Kennzeichnung auch auf der Seite oder Rückseite eines Produktes – je nachdem, wie viel Platz auf dem Etikett, der Tube oder der Faltschachtel vorhanden ist. Auf unserer Website lassen sich die Produkte nach „Vegan“ filtern, ebenso bieten wir eine Übersicht aller veganen Produkte als PDF-Übersicht zum Download an.

Warum überhaupt vegan?

Vegane Produkte verzichten auf tierische Bestandteile und das ist ganz klar gut für die Tiere und unsere Umwelt. Daher befürworten wir grundsätzlich vegane Rezepturen und versuchen auch bei all unseren Neuprodukten immer erst, eine vegane Formulierung zu kreieren. In manchen Fällen macht es allerdings Sinn, von dieser Regel abzuweichen – einfach aufgrund der jahrzehntelang geschätzten und in vielen Fällen durch andere Inhaltsstoffe nicht zu erreichenden Eigenschaften von bspw. Bienenwachs, Honig oder Buttermilch. Werden diese Inhaltsstoffe bei uns eingesetzt, achten wir selbstverständlich auf eine nachhaltige Gewinnung dieser Rohstoffe.

Im Zeichen des Tierwohls

Die nachhaltige Gewinnung der tierischen Inhaltsstoffe in den einigen wenigen Produkten unseres Sortiments steht für uns an erster Stelle – auch im Sinne des Tierwohls. Speick Naturkosmetik hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 1928 Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben. Was für uns schon von Anbeginn selbstverständlich war, ist seit 2004 auch EU-weit verboten. Seit 2009 dürfen außerdem in der EU keine Kosmetika mehr vermarktet werden, die an Tieren getestet worden sind.

Global betrachtet gilt jedoch: andere Länder, andere Sitten. So müssen beispielsweise Kosmetikprodukte, die in China stationär verkauft werden, an Tieren getestet sein. Aus diesem Grund exportiert Speick Naturkosmetik keine Produkte in Regionen, in denen Tierversuche die Voraussetzung für die Einfuhr sind.

Hautpflege mit gutem Gewissen

Eigentlich ist es egal, welches Produkt aus unserem Sortiment ihr euch schnappt – ihr könnt es mit gutem Gewissen verwenden und euch und der Umwelt etwas Gutes tun. Vor allem geht das aber mit den veganen Produkten, da ihr hier auf sämtliche tierische Inhaltsstoffe verzichtet. Wie wäre es also mit einem doppelt entspannenden Bad mit unserer Wellness Soap Dusch- und Badeseife Lavendel Bergamotte? Oder dem genauso entspannenden Dufterlebnis beim Händewaschen mit unserer Melos Pflanzenölseife Lavendel?

Probiert es doch mal aus und genießt die vegane Auswahl im Speick Naturkosmetik Sortiment! Meine aktuellen Favoriten sind übrigens das Speick Pure Duschgel und Shampoo mit rein veganer Rezeptur und Verpackung, die durch eine besonders hautmilde, parfümfreie Wirkstoffformel bestechen. Eine reine Wohltat für meine trockene, empfindliche (Kopf-)Haut!

Um die Anfangsfrage schlussendlich noch einmal ganz konkret zu beantworten: Sind die veganen Produkte bei Speick Naturkosmetik also nur ein Trend? Nein, ganz bestimmt nicht. Die Vielfalt unseres veganen Sortiments wird uns genauso wie die letzten Jahrzehnte sicher auch noch die nächsten Jahrzehnte begleiten. Trend hin oder her!

Bis bald,

eure Ina

Frühlings-Reset mit Basenbädern

Der Frühling läutet jedes Jahr aufs Neue die Zeit des Frühjahrsputzes ein – und das nicht nur in Wohnung, Haus und Garten! Viele schwören darauf, den Körper nach den gemütlichen Wintermonaten einer Detox-Kur zu unterziehen und wieder in Schwung zu bringen. Auch wenn ich persönlich nichts von einseitigen Diäten und Bikinifigur-Versprechen halte, gibt es einen Trend, dem ich beim Thema Detox immer wieder gerne folge: das Basenfasten.

Warum Basenfasten?

Meine persönliche Geschichte hat mich durch eine chronische Nebenhöhlenentzündung zum Basenfasten gebracht. Regelmäßig hatte ich mit richtig heftigen und langwierigen Krankheitsverläufen zu tun, die mich zeitweise regelrecht außer Gefecht gesetzt haben. Sowohl im Sommer als auch im Winter. Die üblichen Medikamente konnten den Verlauf zwar lindern, aber so richtig losgeworden bin ich die Entzündung auch nach vier bis fünf Wochen nicht. Über den Blog von Justine bin ich dann 2017 auf ihren Erfahrungsbericht zum Basenfasten gestoßen und habe es für mich ausprobiert. Mit großem Erfolg, denn die hartnäckigen Beschwerden waren nach wenigen Tagen weg.

Natürliche Entsäuerung für mehr Energie

Zufall? Nein! Seither habe ich immer mal wieder kürzere Basenkuren von 5-7 Tagen eingelegt, wenn ich gemerkt habe, dass mein Körper an der ein oder anderen Stelle überfordert ist. Sei es durch eine falsche und einseitige Ernährung oder durch zu viel Stress. Das kann schnell zu einer Übersäuerung des Körpers führen und einem entsprechenden Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Leider ist es so: Meine Motivation ist zu Beginn einer solchen Basenkur am Anfang sehr niedrig, weil eine solche Kur immer auch mit Verzicht und einer Umstellung der liebgewonnen Muster wie den Süßigkeiten zwischendurch oder dem dritten Espresso am Nachmittag einhergeht. Am Ende sind es aber genau die Muster, die ich durchbrechen will, um meinem Körper mal wieder den nötigen Reset zu gönnen und neue Energie zu gewinnen.

Und warum erzähle ich davon auf dem SPEICKblog?

Eine Basenkur geht immer einher mit bestimmten Regeln, an die man sich halten sollte. Das ist zum Einen die rein basische Ernährung, bei der auf säurehaltige Lebensmittel verzichtet wird. Zum Anderen aber auch die Entgiftung des Körpers durch basische Bäder. So sollten bspw. während einer siebentägigen Kur zwei basische Fußbäder und zwei basische Vollbäder gemacht werden. Dafür könnt ihr spezielle Basenpulver verwenden oder auch einfach unsere Seifen aus dem Speick Naturkosmetik Sortiment.

Unsere Basenheldin: Die Seife

Alle unsere Seifen besitzen einen basischen pH-Wert. Sie reinigen die Haut besonders mild und unterstützen sie in ihren natürlichen Funktionen. Durch den basischen pH-Wert quillt die Haut auf und kann so mit der aufgenommenen Feuchtigkeit auch die Inhaltsstoffe der Seife besser aufnehmen. Eine gehaltvoll pflegende Wachscreme, die in all unseren Seifen enthalten ist, sorgt dafür, dass die Haut schon bei der Reinigung mit cremenden Inhaltsstoffen versorgt wird. Somit kann der Feuchtigkeitsgehalt der Haut nachweislich schon bei der Reinigung erhöht werden. Gleichzeitig kann eine basische Seife die Haut unterstützen, überflüssige Säuren von der Haut zu waschen. Das ist vor allem beim Detox wichtig. Der Vorteil der basischen Seifen? Durch das Aufquellen der Haut glättet sich die Hautoberfläche und lässt sich besser reinigen – im Gegensatz zu sauren Tensiden, die die Haut nicht quellen lassen. Den für eine gesunde Haut wichtigen Hydrolipidmantel wäscht man übrigens sowohl mit basischen als auch sauren Hautreinigungsprodukten ab, an diesem haftet nämlich der Schmutz. Das ist aber nicht weiter schlimm, da eine intakte Haut diesen Hydro-Lipidmantel von sich aus wieder aufbaut. Bei der Verwendung von basischen Reinigungsmitteln entsteht der neue Hydro-Lipidmantel beispielsweise schon, sobald die Quellung der Haut zurück geht. Damit bieten unsere Seifen eine optimale Ergänzung zur basischen Ernährung, entfalten aber natürlich auch abseits einer Basenkur ihre einzigartigen Reinigungs- und Pflegewirkungen.

Für welche Seife ihr euch entscheidet, bleibt ganz euch überlassen. Mein Favorit für ein entspannendes Basenbad sind unsere Wellnessseifen, die White Soap oder die Bionatur Soap Bar Hair + Body Blutorange – je nachdem, in welcher Duftstimmung ich gerade bin. Ein basisches Fußbad empfiehlt sich übrigens auch fernab von einer Basenkur als kleine Wohltat für den Körper. Also schnappt euch euren Seifenliebling und probiert es einfach mal aus!

Viel Spaß beim wohltuenden Basenbaden und bis zum nächsten Mal,

eure Ina

Männerkosmetik – Rasur und Pflege mit Valentin Teuffel

Für die Bart- und Gesichtspflege gibt es heute ein viel breiteres Angebot als noch vor ein paar Jahren. Nassrasur mit Rasiermesser, Rasierhobel, Shavette (Wechselklingenmesser) oder Systemrasierer. Auch die Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer ist eine Option. Ich habe mich auf zwei Varianten festgelegt: Rasur mit dem Hobel oder dem Messer. Die Rasur und die anschließende tägliche Bart- und Gesichtspflege ist meine ganz persönliche Morgenroutine.  

Rasur mit Hobel und Messer

Da am Morgen die Zeit im Alltag nicht so ausreichend vorhanden ist wie im Urlaub oder am Wochenende, ist hier die Rasur mit dem Hobel für mich ideal. Auch möchte ich vermeiden, den Kolleg:innen mit bepflastertem Gesicht gegenüber zu sitzen. Denn die Rasur mit dem Messer benötigt Zeit und Ruhe, sonst hat man sich auch mal schnell in die Haut geschnitten.

Die Rasur mit dem Hobel ist immer eine Nassrasur. Hierzu benutze ich am liebsten die Speick Men Rasiercreme oder die Speick Men Active Rasierseife. Die Rasiercreme schäume ich dabei mit einem Rasierpinsel direkt im Gesicht auf. An der Rasiercreme mag ich besonders, dass diese eine wirklich ideale Schaumbildung hat und gleichzeitig hautmild sowie pflegend ist.

Die Rasierseife im Tiegel ist ideal für eine besonders komfortable Anwendung – diese schäume ich mit dem Rasierpinsel direkt im Tiegel auf. Der Duft ist hier etwas feiner als bei unserer klassischen Speick Men Rasiercreme. Und die Rasierseife ist sehr sparsam im Verbrauch.

Auch die Rasur mit dem Messer ist eine Nassrasur. Um Verletzungen zu vermeiden, ziehe ich die Gesichtshaut oberhalb oder unterhalb der Schaumgrenze, je nachdem wo ich gerade rasiere, ein bisschen straff. Damit das Messer ideal über die Haut gleitet, ist der Ansatzwinkel des Messers zur Haut entscheidend. Bei ca. 35°-45° erziele ich das beste Ergebnis. Hier hat jeder so seine persönlichen Tricks.

Die Pflege nach der Rasur

Als Aftershave nehme ich unseren geliebten Klassiker, ohne den meine Rasur-Routine wirklich nur halb so schön ist: Die Speick Men After Shave Lotion!

Zuerst säubere ich mein Gesicht großzügig mit kaltem Wasser von Schaum und Haarstoppeln, gebe anschließend eine gute Portion Aftershave in die Hand und verteile dieses dann auf der frisch rasierten Haut. Wunderbar!

Und die Rasur auf Reisen?

Auf Reisen nehme ich unsere Speick Men Rasierseife in Stückform mit. Diese schäume ich dann direkt im Gesicht auf: Gesicht nass machen, Seife in kreisenden Bewegungen über die Bartstoppeln „reiben“ und mit nassem Pinsel aufschäumen, rasieren, After Shave Lotion auftragen – fertig.

Abschließend gebe ich gerne noch einen Tipp mit auf den Weg: Wenn der Bart nach ein paar Tagen anfängt zu jucken, nutze ich die Speick Sun After Sun Lotion. Die Haut wird so ideal mit viel Feuchtigkeit versorgt – Jucken ade!

Euer Valentin Teuffel

Kunststoff trifft Nachhaltigkeit

Was haben unsere Speick Original Flüssigseife und unsere Speick Natural Aktiv Lippenpflege gemeinsam? Beide enthalten den einzigartigen Extrakt der hochalpinen Speick-Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung. Korrekt! Auch richtig ist: Beide Produkte teilen sich in Sachen Verpackung eine Besonderheit – das verwendete Plastik ist recycelt. Und um das Thema Verpackung, soll es hier nun auch gehen. Hierfür erstmal einen Schritt zurück: Verpackungen üben grundsätzlich eine Vielzahl von Funktionen aus. Dazu gehören neben weiteren Anforderungen die Schutz-, Lager-, Transport- und Informationsfunktion…

Die Schutzfunktion kann man sich ganz gut vorstellen. Klar, der Inhalt muss vor mechanischen und klimatischen Einwirkungen wie z.B. Feuchtigkeit geschützt werden. Die Informationsfunktion betrifft die Kennzeichnung von Verpackungen, dazu gehören neben Pflichtangaben, die die Kosmetik-Verordnung vorgibt, auch z.B. Barcodes.

Und last but not least ist immer die Verwendungsfunktion zu bedenken, die nicht nur den Zeitraum der Verwendung des Produkts an sich, sondern auch eine möglichst umweltschonende Entsorgung umfasst.

Schön aussehen soll eine Verpackung natürlich auch – zumal, wenn es um hochwertige Naturkosmetik geht. Und besonders wichtig ist uns bei Speick Naturkosmetik:  Jedes Produkt soll dabei so nachhaltig wie möglich sein. So viel zur Theorie.

In der Praxis versuchen wir seit jeher unserem Grundsatz treu zu bleiben: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Zero Waste, Less Waste und die Notwendigkeit von Verpackungen

Wo immer möglich versuchen wir, Verpackungsmüll ganz zu vermeiden. Bei festen Produkten, wie unseren neuen, festen Shampoos oder unseren Seifenstücken, bieten wir bereits viele Produkte unverpackt oder mit Papierbanderole an.

Bei flüssigen Produkten wie unseren Duschgels, Shampoos oder Deos kann auf die Verpackung nicht so einfach verzichtet werden.

Glas setzten wir dabei als Packmittel sehr bedacht ein – zum einen, weil es ein Sicherheitsrisiko mit sich bringt (Duschgel in der Glasfalsche ist sicherlich keine gute Idee, wenn es in der Dusche hinfällt und zersplittert) und zum anderen, weil die Gesamt-CO2-Bilanz von Glas nicht zwingendermaßen nachhaltig ist. Glas kann zwar gut recycelt werden, bei seiner Herstellung wird jedoch sehr viel CO2 ausgestoßen und auch das Transportgewicht ist schwer, was für weiteren CO2-Ausstoß sorgt.

Ganz nach dem Motto, „der Weg ist das Ziel“ gehen wir beim Thema Kunststoff vor. Denn: Um das Einsetzen von Kunststoffen kommen wir nicht herum, solange wir nicht nur feste Produkte anbieten wollen und Glas eben keine umfassende Alternative ist.

Und in Sachen Kunststoffverpackungen besteht aus unserer Sicht akuter Handlungsbedarf, da die deutschen Verbraucher laut Erhebungen des Umweltbundesamtes so viel Verpackungsmüll wie nie produzieren.

So nicht: Mogelpackungen

Dabei sind im Handel immer mehr Verpackungen zu finden, die von außen den Anschein einer umweltfreundlichen Papierverpackung erwecken. Tatsächlich ist dieses Papier dann in sehr vielen Fällen mit einer Barriere aus Kunststoff beschichtet, um den Inhalt zu schützen. Man nennt solche Verpackungen Verbundverpackungen – und diese haben einen riesigen Nachteil: Sie sind echte Mogelpackungen. Aufgrund dieser Verbundbeschichtungen sind die Verpackungen nicht mehr zu trennen und mithin in vielen Fällen nicht mehr recyclebar. Also Restmüll.

Wir setzten darauf, mit unvermeidbarem Kunststoff richtig und vernünftig umzugehen. Also keine Verbundverpackungen, sondern nur solche Kunststoffverpackungen in den Markt zu bringen, die vollständig recycelt werden können.

Plastik mal anders: Basisstoff Zuckerrohr

Seit 2016 setzen wir Schritt für Schritt immer mehr BIO PE (biomassebasiertes Polyethylen) ein, wenn es um Produkte in Kunststoffverpackungen geht, so z.B. um unsere Duschgels – sowohl in der BIO PE-Tube als auch in der BIO PE-Flasche. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr – also einem nachwachsenden Rohstoff – hergestellt wird. Damit unterscheidet er sich grundlegend von Kunststoffen, die auf Erdöl basieren. Im Vergleich zu „normalem“ PE verursacht BIO PE weniger CO2 bei der Herstellung. Das Zuckerrohr selbst trägt über die Fotosynthese dazu bei, dass CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird.

PE, und damit auch BIO PE, hat einige Vorteile gegenüber anderen Kunststoffen – sowohl in der Herstellung als auch im Recycling. PE-Verpackungen sind umweltfreundlich, grundwasser- und bodenneutral. Bei Entsorgung im gelben Sack kann PE heutzutage mehrheitlich maschinell aussortiert und recycelt werden. Während viele andere Kunststoffe durch die thermische Belastung bei der Aufarbeitung stark abbauen, lässt sich PE sogar mehrfach ohne nennenswerte Schädigung recyceln.

Recycling bei Herstellung und Verwertung

Im Zuge des Relaunchs unseres Verpackungsdesigns sind wir bei unserer Speick Original Flüssigseife und unserer Speick Natural Lippenpflege einen alternativen Weg gegangen: Beide Verpackungen bestehen aus recyceltem Kunststoff. Ganz konkret bestehen beim Lippenpflegestift die Stift-Kappe und der Stift-Fuß zu 80% aus recyceltem Kunststoff. Bei der Flüssigseife besteht die Flasche zu 100% aus recyceltem Kunststoff. Warum so genau? Weil es leider nicht einfacher geht. Das Etikett und das Dispenser-Steigrohr sind aus PE, der Dosierkopf ist aus PP. Diese Komponenten sind aufgrund der Materialanforderungen derzeit nicht anders darstellbar – wichtig ist, dass alle Bestandteile ganz einfach trennbar sind, sich das Etikett vollständig ablösen lässt, und damit allesamt im Recyclingabfall entsorgt und recycelt werden können. Gleiches gilt für den Lippenpflege-Stift, dessen Blister-Kärtchen aus FSC-zertifiziertem Papier besteht, welches im Altpapier entsorgt  werden kann.

Reinheit um jeden Preis?

Über diese beiden Neuheiten innerhalb unseres Sortiments freuen wir uns sehr. Denn für uns als kleineres Unternehmen – oder sehr kleines Unternehmen im Vergleich zu den Großkonzernen der Kosmetikindustrie – ist es trotz aller Visionen und bei aller Anstrengung nicht immer ganz einfach, von uns gewünschte Schritte zu realisieren. Rezyklat-Kunststoffe, die den extrem strengen Qualitäts-Vorgaben der Kosmetik-Verordnung, entsprechend Lebensmittelqualität, in Sachen Reinheit erfüllen (man kann hier tatsächlich einen losen Vergleich zum Bier-Reinheitsgebot ziehen J), sind auf dem Beschaffungsmarkt für uns als kleines Unternehmen sehr schwer zu bekommen.

Bei allen Bemühungen auch zahlreicher anderer Unternehmen, gerade aus der Naturkosmetik-Branche, nutzen – mit Blick auf die ganze Kosmetikindustrie – zahlreiche Hersteller immer noch lieber „virgin plastics“, also neuen Kunststoff, der kein recyceltes Material beinhaltet. Das hat auch etwas mit dem Preis zu tun. Neukunststoff ist leider ebenso billig wie das Rohöl, aus dem er gefertigt wird, und leicht zu beschaffen. Und leider bestimmt hier die Nachfrage (nach günstigem Neukunststoff) das Angebot.

Wie findet Ihr unsere neue Speick Original Flüssigseife und unsere Speick Natural Aktiv Lippenpflege?

Abgesehen von der Verpackungsqualität hat sich ja auch das Erscheinungsbild, wie im Blog schon kurz angedeutet, verändert. Das Design ist noch reduzierter und prägnanter geworden. Zudem hat das rote Markensignal ein neues, visuelles Erkennungszeichen erhalten: die einzigartige Speick-Pflanze! Und hier sind wir wieder bei der zweiten Gemeinsamkeit der beiden Produkte angelangt.

Eure Anke

Auf die Pinsel – schäumen – sauber!

Während draußen vor dem Fenster Schneeflocken wie weiße Federn durch die Luft tanzen, meldet sich bei mir das schlechte Gewissen. Eigentlich müsste ich nämlich dringend mal wieder meine Make-Up-Pinsel reinigen und bisher zählte das nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaufgaben. Mir ist aber bewusst, wie wichtig das regelmäßige Reinigen der Pinsel ist und wenn ich es dann mal mache, finde ich es sogar tiefenentspannend. Also habe ich mich vom reinen, weißen Schnee inspirieren und mal wieder so richtig die Pinsel schwingen lassen – in unserer Made by Speick Arztseife Sensitive!

Hidden Talent – die Arztseife Sensitive als Beauty-Tool

Wenngleich es zahlreiche spezielle Brush Cleanser, Reinigungssprays etc. auf dem Markt gibt, die sich ganz allein der Pinselreinigung verschrieben haben, bleibe ich bei meinem liebsten Allrounder für diese Zwecke: der Arztseife Sensitive, Made by Speick. Die hautschonende Pflanzenölseife, mild und pflegend mit reinem Bienenwachs und Buttermilchpulver, ist nicht nur zum häufigen Händewaschen hervorragend geeignet. Auch meine Pinsel freuen sich über die extramilde Reinigung, die dazu auch noch ganz easy von der Hand geht.

So funktioniert‘s am besten:

Schnappt euch eure Pinsel, feuchtet die Pinselhaare gut an und schäumt mit dem nassen Pinsel das feste Stück Arztseife auf. Nun könnt ihr den Pinsel in eurer Handinnenfläche oder mit einem speziellen Reinigungspad für eure Pinsel so richtig schön aufschäumen. Ihr könnt die Pinsel sanft kreiseln lassen, vor- und zurückstreichen und zwischendurch immer mal wieder auswaschen. Sobald nur noch klares Wasser beim Abwaschen kommt, ist der Pinsel sauber. Ist das Wasser noch nicht ganz klar, wiederholt ihr den Vorgang einfach und schäumt noch einmal etwas Seife mit auf. Wichtig: Sobald die Pinsel sauber sind, legt sie flach auf ein trockenes Handtuch, damit sie schonend trocknen können. Ihr könnt die Pinselhaare auch immer mal wieder in Form bringen, indem ihr sie leicht zusammendrückt oder in einer ultradünnen Schicht Toilettenpapier (das ihr in die einzelnen Lagen trennt) einwickelt.

Erfolgserlebnis garantiert

Für mich ist es mit dem Pinselreinigen wie mit dem Putzen allgemein: Ich muss mich immer ganz schön aufraffen, sobald ich aber dran bin, macht es mir Spaß. Vor allem, wenn ich das saubere Endresultat sehe. Im Falle der sauberen Pinsel macht es dann nicht nur wieder viel mehr Spaß, die Pinsel zu verwenden, sondern auch eure Haut wird es euch danken. Sowohl im Gesicht, als auch an den Händen – die profitieren bei der Pinselreinigung nämlich auch gleich von der stark rückfettenden Wirkung der Arztseife Sensitive mit.

Feste Seifen im Beauty-Alltag

Natürlich eignen sich zur Pinselreinigung auch alle anderen Seifen aus unserem Sortiment und ihr könnt sie zu noch viel mehr Zwecken verwenden. Die Designerin Johanna Riplinger verwendet unsere Speick Original Seife zur schonenden Reinigung ihrer wunderschönen Seidenschals und –masken. Ebenso könnt ihr die Seifen mit einem Augenbrauenbürstchen als unkomplizierte Brauenpomade verwenden, die eure Augenbrauen in Form hält. Und natürlich lassen sich all unsere Seifen auch ganz allgemein zur Reinigung der sensiblen Gesichts- und Körperhaut verwenden. Probiert es doch mal aus!

Fröhliches Schäumen und bis bald,

eure Ina

Festtagsgrüße an unsere Speick-Fans

Liebe Speick-Fans und SPEICKblog-LeserInnen,

für manche war 2020 ein nicht enden wollendes Jahr, für andere raste die Zeit davon und für viele war es vermutlich ein Hin und Her von beidem. Das Jahr in einem Wort: (Gefühls-)Chaos!

Für uns bei Speick Naturkosmetik war 2020 vor allem eins: Aufregend in all seinen Facetten. Unsere vielen neuen Produkte, die neue Gestaltung all unserer Speick-Serien und natürlich auch das omnipräsente Corona-Thema. Unsere Gedanken dazu könnt ihr in unserem Speick Insights Beitrag von September nachlesen – ein Beitrag, der uns immer noch aus der Seele spricht.

Daher möchten wir hier auch gar nicht weiter in die Tiefe gehen, sondern diesen Beitrag für etwas Anderes nutzen: Wir möchten einfach nur Dankeschön sagen!

Dankeschön für den schönen und fruchtbaren Austausch mit euch, die vielen positiven und auch kritischen Feedbacks zu unseren Produkten und eure konstruktiven Vorschläge, wie wir uns noch weiter verbessern können. Wir wissen all das sehr zu schätzen und freuen uns jedes Mal aufs Neue, so treue und tolle Speick-Fans zu haben.

Wir wünschen euch von Herzen eine erholsame und besinnliche, in diesem Jahr vor allem auch gesunde, Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir freuen uns auf viele spannende Projekte in 2021, von denen wir natürlich wie immer hier auf dem SPEICKblog für euch berichten. Hoffentlich auch im neuen Jahr mit euch treuen Speick-Fans an unserer Seite!

Alles Liebe, schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünscht euch

Euer Team von Speick Naturkosmetik

Das Corona-Jahr 2020 – Maske auf und durch!

2020 – was für ein Jahr! Was sich mittlerweile fast zum Normalzustand etabliert hat, war zu Beginn des Jahres noch gar nicht abzusehen. Das große Thema, das unseren Alltag beherrscht: Corona. Wie sich das auf unsere Arbeit, unsere großen und kleinen Projekte und die Zusammenarbeit im Unternehmen ausgewirkt hat, davon möchten wir euch heute ein wenig berichten!

Aber erst einmal zurück auf Start – 2020 begann wie eigentlich jedes Jahr für uns mit einem ziemlich vollen Schreibtisch. Der Grund dafür ist die für uns wichtigste Naturkosmetik-Messe VIVANESS, die jährlich im Februar in Nürnberg stattfindet. Neben der Messeplanung und -organisation bedeutet die VIVANESS auch jedes Jahr für uns: Neue Produkte! Und davon gab es 2020 nicht zu wenig mit gleich vier neuen unverpackten Seifen für Körper und Haare, einem Duschgel und einem Shampoo in unserer Speick Pure Serie, drei Gesichts- und Körperseifen mit Heilerden als Ergänzung unserer beliebten Black Soap, einer Sonnenmilch mit LSF 30 für unsere Speick Sun Serie und last but not least unserer palmölfreien Seife für Speick Organic 3.0.

So richtig einschätzen konnten wir die Situation mit Corona im Februar noch nicht. Fest stand aber, dass auf der Messe möglichst keine Hände geschüttelt und die eigenen Hände möglichst häufig gewaschen werden sollten. Einige Stände blieben zum Schutz der Mitarbeiter schon unbesetzt, die internationalen Messehallen waren teils leer wie noch nie. Das Ausmaß der Corona-Pandemie war Mitte Februar aber wohl für niemanden von uns wirklich greifbar! Und trotzdem war Corona schon das alles beherrschende Thema auf der Messe.

Zurück in Stuttgart freuten wir uns nach einer erfolgreichen Messe und den gelungenen Produktvorstellungen auf ruhigere Zeiten (die uns normalerweise nach der Messe gegönnt sind) und wurden von Corona und den Auswirkungen regelrecht überrollt. Während die Corona-Infektionen und damit auch die allgemeine Verunsicherung anstiegen, stieg auch die Nachfrage nach Hygieneprodukten und vor allem nach Seife. Unsere mehr als 50 Seifen im Sortiment von Speick Naturkosmetik waren plötzlich gefragt wie nie, die Bestellungen trudelten im Sekundentakt ein und unsere Kolleginnen und Kollegen in der Produktion kamen kaum hinterher, die erforderlichen Mengen zu produzieren. Im Handel zeigten sich leer gefegte Regale und unser SPEICKshop vor Ort hat in kürzester Zeit so viele Kanister wie noch nie verkauft.

An den Stellen, wo es möglich war, haben wir Mitte März unsere Arbeitsplätze auf Homeoffice umgestellt. Für unseren Versand, unsere Produktion und einen Teil unserer Kolleginnen im Labor leider keine Option – viele Arbeitsschritte in unserem Unternehmen sind einfach nicht von zu Hause aus zu erledigen. Umso glücklicher können wir uns schätzen, bis heute nicht einen einzigen Corona-Krankheitsfall gehabt zu haben. Vielleicht stärkt unser einzigartiger Speick-Extrakt ja insgeheim auch unser Immunsystem!

Unser Marketingteam hat ganz unterschiedlich aus dem Homeoffice gearbeitet, am Ende entstand eine gut funktionierende Mischung aus wechselnden Büro- und Homeoffice-Tagen, die uns sowohl eine räumliche Trennung als auch eine regelmäßige Präsenz im Büro ermöglichte. Für uns eine schöne Bestätigung, dass mobiles und agiles Arbeiten funktioniert! Und trotzdem gab es so manche Herausforderung zu bewältigen, besonders die Koordination unseres Packaging Facelifts, den wir zu Beginn des Jahres eingeläutet haben. In unserem Beitrag auf dem Blog haben wir dazu ja schon ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Entgegen unserer Planung musste durch die deutlich höhere Nachfrage unserer Produkte so manch eine Deadline vorgezogen und der Packaging Facelift im Galopp bewältigt werden. Kein leichtes Unterfangen, aber im Nachhinein können wir auf wirklich erfolgreiche Monate zurückblicken, in denen wir all unsere Projekte trotz des erhöhten Zeitdrucks abschließen konnten.

Mittlerweile sind alle MitarbeiterInnen des Unternehmens auch wieder zurück in den Büros. Natürlich aber nicht ohne strenge Hygienemaßnahmen, die ein jeder und eine jede von uns einhalten muss. Für unsere KollegInnen aus dem Labor und der Produktion gehören strenge Hygienevorschriften und das Tragen der Mund- und Nasenschutzmaske eh schon zum Alltag. Und für den Rest von uns heißt es seit einigen Monaten: Abstand halten, Maske tragen und Ansammlungen vermeiden. Das bedeutet zum Einen, dass wir Termine mit Geschäftspartnern, Kunden oder auch Bewerbungsgespräche auf digitale Kanäle umstellen müssen. Zum Anderen aber auch, dass wir in unserem gewohnten Tagesablauf und Miteinander einige Dinge umstellen und uns auch in den sonst so gemütlichen Frühstücks- oder Mittagspausen vorerst mit Abstand und der Kommunikation im Angesicht von Plexiglasscheiben arrangieren müssen.

Unsere Laborkolleginnen Alice und Lisa mit Sicherheitsabstand in der Kaffeepause

Unterm Strich wissen wir es aber einfach sehr, sehr, sehr zu schätzen, wie gut es uns angesichts dieser turbulenten Zeiten geht und dass bis heute alle MitarbeiterInnen gesund und ohne bedeutende Einschränkungen durch diese gesundheitliche und wirtschaftliche Krise gekommen sind. Und so liegen Glück und Pech einfach sehr nah beieinander, denn so sehr wir uns über diese glückliche Position freuen, leiden wir auch bei all den Fällen mit, in denen Partner, Lieferanten oder Händler sich wirtschaftlichen Herausforderungen gestellt sehen, die nur schwer zu bewältigen sind. Umso mehr möchten wir an dieser Stelle auch einmal Danke sagen: Dankeschön an all die tollen Kundinnen und Kunden, die unseren Produkten die Treue halten oder sie vielleicht auch erst durch Corona entdeckt haben. Dankeschön an all unsere langjährigen Partnerinnen und Partner, die uns – egal ob in Kurzarbeit oder Vollzeit –  zuverlässig und sicher durch diese wirtschaftlichen Herausforderungen begleiten. Dankeschön an alle unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit uns zusammen jeden Tag aufs Neue mit Hochdruck daran arbeiten, allen Aufgaben und Anforderungen, die die Corona-Zeit mit sich bringt, gerecht zu werden.

Wir sind sehr gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen werden. Wenn wir eines gelernt haben, dann, dass momentan nichts planbar ist! Und trotzdem wissen wir schon jetzt, dass in den nächsten Wochen viele schöne Projekte umgesetzt werden, neue Produkte erscheinen und wir um eine neue Kollegin in unserem Marketingteam bereichert werden. Eines ist also doch sicher: Uns gehen die Themen nicht aus!

Wir freuen uns, euch hier auch in den nächsten Wochen und Monaten immer mal wieder hinter die Kulissen blicken zu lassen! Bis dahin, bleibt gesund und kommt weiterhin gut durch dieses aufregende Jahr 2020!

Euer Marketingteam von Speick Naturkosmetik