Frühlings-Reset mit Basenbädern

Der Frühling läutet jedes Jahr aufs Neue die Zeit des Frühjahrsputzes ein – und das nicht nur in Wohnung, Haus und Garten! Viele schwören darauf, den Körper nach den gemütlichen Wintermonaten einer Detox-Kur zu unterziehen und wieder in Schwung zu bringen. Auch wenn ich persönlich nichts von einseitigen Diäten und Bikinifigur-Versprechen halte, gibt es einen Trend, dem ich beim Thema Detox immer wieder gerne folge: das Basenfasten.

Warum Basenfasten?

Meine persönliche Geschichte hat mich durch eine chronische Nebenhöhlenentzündung zum Basenfasten gebracht. Regelmäßig hatte ich mit richtig heftigen und langwierigen Krankheitsverläufen zu tun, die mich zeitweise regelrecht außer Gefecht gesetzt haben. Sowohl im Sommer als auch im Winter. Die üblichen Medikamente konnten den Verlauf zwar lindern, aber so richtig losgeworden bin ich die Entzündung auch nach vier bis fünf Wochen nicht. Über den Blog von Justine bin ich dann 2017 auf ihren Erfahrungsbericht zum Basenfasten gestoßen und habe es für mich ausprobiert. Mit großem Erfolg, denn die hartnäckigen Beschwerden waren nach wenigen Tagen weg.

Natürliche Entsäuerung für mehr Energie

Zufall? Nein! Seither habe ich immer mal wieder kürzere Basenkuren von 5-7 Tagen eingelegt, wenn ich gemerkt habe, dass mein Körper an der ein oder anderen Stelle überfordert ist. Sei es durch eine falsche und einseitige Ernährung oder durch zu viel Stress. Das kann schnell zu einer Übersäuerung des Körpers führen und einem entsprechenden Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Leider ist es so: Meine Motivation ist zu Beginn einer solchen Basenkur am Anfang sehr niedrig, weil eine solche Kur immer auch mit Verzicht und einer Umstellung der liebgewonnen Muster wie den Süßigkeiten zwischendurch oder dem dritten Espresso am Nachmittag einhergeht. Am Ende sind es aber genau die Muster, die ich durchbrechen will, um meinem Körper mal wieder den nötigen Reset zu gönnen und neue Energie zu gewinnen.

Und warum erzähle ich davon auf dem SPEICKblog?

Eine Basenkur geht immer einher mit bestimmten Regeln, an die man sich halten sollte. Das ist zum Einen die rein basische Ernährung, bei der auf säurehaltige Lebensmittel verzichtet wird. Zum Anderen aber auch die Entgiftung des Körpers durch basische Bäder. So sollten bspw. während einer siebentägigen Kur zwei basische Fußbäder und zwei basische Vollbäder gemacht werden. Dafür könnt ihr spezielle Basenpulver verwenden oder auch einfach unsere Seifen aus dem Speick Naturkosmetik Sortiment.

Unsere Basenheldin: Die Seife

Alle unsere Seifen besitzen einen basischen pH-Wert. Sie reinigen die Haut besonders mild und unterstützen sie in ihren natürlichen Funktionen. Durch den basischen pH-Wert quillt die Haut auf und kann so mit der aufgenommenen Feuchtigkeit auch die Inhaltsstoffe der Seife besser aufnehmen. Eine gehaltvoll pflegende Wachscreme, die in all unseren Seifen enthalten ist, sorgt dafür, dass die Haut schon bei der Reinigung mit cremenden Inhaltsstoffen versorgt wird. Somit kann der Feuchtigkeitsgehalt der Haut nachweislich schon bei der Reinigung erhöht werden. Gleichzeitig kann eine basische Seife die Haut unterstützen, überflüssige Säuren von der Haut zu waschen. Das ist vor allem beim Detox wichtig. Der Vorteil der basischen Seifen? Durch das Aufquellen der Haut glättet sich die Hautoberfläche und lässt sich besser reinigen – im Gegensatz zu sauren Tensiden, die die Haut nicht quellen lassen. Den für eine gesunde Haut wichtigen Hydrolipidmantel wäscht man übrigens sowohl mit basischen als auch sauren Hautreinigungsprodukten ab, an diesem haftet nämlich der Schmutz. Das ist aber nicht weiter schlimm, da eine intakte Haut diesen Hydro-Lipidmantel von sich aus wieder aufbaut. Bei der Verwendung von basischen Reinigungsmitteln entsteht der neue Hydro-Lipidmantel beispielsweise schon, sobald die Quellung der Haut zurück geht. Damit bieten unsere Seifen eine optimale Ergänzung zur basischen Ernährung, entfalten aber natürlich auch abseits einer Basenkur ihre einzigartigen Reinigungs- und Pflegewirkungen.

Für welche Seife ihr euch entscheidet, bleibt ganz euch überlassen. Mein Favorit für ein entspannendes Basenbad sind unsere Wellnessseifen, die White Soap oder die Bionatur Soap Bar Hair + Body Blutorange – je nachdem, in welcher Duftstimmung ich gerade bin. Ein basisches Fußbad empfiehlt sich übrigens auch fernab von einer Basenkur als kleine Wohltat für den Körper. Also schnappt euch euren Seifenliebling und probiert es einfach mal aus!

Viel Spaß beim wohltuenden Basenbaden und bis zum nächsten Mal,

eure Ina

Männerkosmetik – Rasur und Pflege mit Valentin Teuffel

Für die Bart- und Gesichtspflege gibt es heute ein viel breiteres Angebot als noch vor ein paar Jahren. Nassrasur mit Rasiermesser, Rasierhobel, Shavette (Wechselklingenmesser) oder Systemrasierer. Auch die Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer ist eine Option. Ich habe mich auf zwei Varianten festgelegt: Rasur mit dem Hobel oder dem Messer. Die Rasur und die anschließende tägliche Bart- und Gesichtspflege ist meine ganz persönliche Morgenroutine.  

Rasur mit Hobel und Messer

Da am Morgen die Zeit im Alltag nicht so ausreichend vorhanden ist wie im Urlaub oder am Wochenende, ist hier die Rasur mit dem Hobel für mich ideal. Auch möchte ich vermeiden, den Kolleg:innen mit bepflastertem Gesicht gegenüber zu sitzen. Denn die Rasur mit dem Messer benötigt Zeit und Ruhe, sonst hat man sich auch mal schnell in die Haut geschnitten.

Die Rasur mit dem Hobel ist immer eine Nassrasur. Hierzu benutze ich am liebsten die Speick Men Rasiercreme oder die Speick Men Active Rasierseife. Die Rasiercreme schäume ich dabei mit einem Rasierpinsel direkt im Gesicht auf. An der Rasiercreme mag ich besonders, dass diese eine wirklich ideale Schaumbildung hat und gleichzeitig hautmild sowie pflegend ist.

Die Rasierseife im Tiegel ist ideal für eine besonders komfortable Anwendung – diese schäume ich mit dem Rasierpinsel direkt im Tiegel auf. Der Duft ist hier etwas feiner als bei unserer klassischen Speick Men Rasiercreme. Und die Rasierseife ist sehr sparsam im Verbrauch.

Auch die Rasur mit dem Messer ist eine Nassrasur. Um Verletzungen zu vermeiden, ziehe ich die Gesichtshaut oberhalb oder unterhalb der Schaumgrenze, je nachdem wo ich gerade rasiere, ein bisschen straff. Damit das Messer ideal über die Haut gleitet, ist der Ansatzwinkel des Messers zur Haut entscheidend. Bei ca. 35°-45° erziele ich das beste Ergebnis. Hier hat jeder so seine persönlichen Tricks.

Die Pflege nach der Rasur

Als Aftershave nehme ich unseren geliebten Klassiker, ohne den meine Rasur-Routine wirklich nur halb so schön ist: Die Speick Men After Shave Lotion!

Zuerst säubere ich mein Gesicht großzügig mit kaltem Wasser von Schaum und Haarstoppeln, gebe anschließend eine gute Portion Aftershave in die Hand und verteile dieses dann auf der frisch rasierten Haut. Wunderbar!

Und die Rasur auf Reisen?

Auf Reisen nehme ich unsere Speick Men Rasierseife in Stückform mit. Diese schäume ich dann direkt im Gesicht auf: Gesicht nass machen, Seife in kreisenden Bewegungen über die Bartstoppeln „reiben“ und mit nassem Pinsel aufschäumen, rasieren, After Shave Lotion auftragen – fertig.

Abschließend gebe ich gerne noch einen Tipp mit auf den Weg: Wenn der Bart nach ein paar Tagen anfängt zu jucken, nutze ich die Speick Sun After Sun Lotion. Die Haut wird so ideal mit viel Feuchtigkeit versorgt – Jucken ade!

Euer Valentin Teuffel

Kunststoff trifft Nachhaltigkeit

Was haben unsere Speick Original Flüssigseife und unsere Speick Natural Aktiv Lippenpflege gemeinsam? Beide enthalten den einzigartigen Extrakt der hochalpinen Speick-Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung. Korrekt! Auch richtig ist: Beide Produkte teilen sich in Sachen Verpackung eine Besonderheit – das verwendete Plastik ist recycelt. Und um das Thema Verpackung, soll es hier nun auch gehen. Hierfür erstmal einen Schritt zurück: Verpackungen üben grundsätzlich eine Vielzahl von Funktionen aus. Dazu gehören neben weiteren Anforderungen die Schutz-, Lager-, Transport- und Informationsfunktion…

Die Schutzfunktion kann man sich ganz gut vorstellen. Klar, der Inhalt muss vor mechanischen und klimatischen Einwirkungen wie z.B. Feuchtigkeit geschützt werden. Die Informationsfunktion betrifft die Kennzeichnung von Verpackungen, dazu gehören neben Pflichtangaben, die die Kosmetik-Verordnung vorgibt, auch z.B. Barcodes.

Und last but not least ist immer die Verwendungsfunktion zu bedenken, die nicht nur den Zeitraum der Verwendung des Produkts an sich, sondern auch eine möglichst umweltschonende Entsorgung umfasst.

Schön aussehen soll eine Verpackung natürlich auch – zumal, wenn es um hochwertige Naturkosmetik geht. Und besonders wichtig ist uns bei Speick Naturkosmetik:  Jedes Produkt soll dabei so nachhaltig wie möglich sein. So viel zur Theorie.

In der Praxis versuchen wir seit jeher unserem Grundsatz treu zu bleiben: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Zero Waste, Less Waste und die Notwendigkeit von Verpackungen

Wo immer möglich versuchen wir, Verpackungsmüll ganz zu vermeiden. Bei festen Produkten, wie unseren neuen, festen Shampoos oder unseren Seifenstücken, bieten wir bereits viele Produkte unverpackt oder mit Papierbanderole an.

Bei flüssigen Produkten wie unseren Duschgels, Shampoos oder Deos kann auf die Verpackung nicht so einfach verzichtet werden.

Glas setzten wir dabei als Packmittel sehr bedacht ein – zum einen, weil es ein Sicherheitsrisiko mit sich bringt (Duschgel in der Glasfalsche ist sicherlich keine gute Idee, wenn es in der Dusche hinfällt und zersplittert) und zum anderen, weil die Gesamt-CO2-Bilanz von Glas nicht zwingendermaßen nachhaltig ist. Glas kann zwar gut recycelt werden, bei seiner Herstellung wird jedoch sehr viel CO2 ausgestoßen und auch das Transportgewicht ist schwer, was für weiteren CO2-Ausstoß sorgt.

Ganz nach dem Motto, „der Weg ist das Ziel“ gehen wir beim Thema Kunststoff vor. Denn: Um das Einsetzen von Kunststoffen kommen wir nicht herum, solange wir nicht nur feste Produkte anbieten wollen und Glas eben keine umfassende Alternative ist.

Und in Sachen Kunststoffverpackungen besteht aus unserer Sicht akuter Handlungsbedarf, da die deutschen Verbraucher laut Erhebungen des Umweltbundesamtes so viel Verpackungsmüll wie nie produzieren.

So nicht: Mogelpackungen

Dabei sind im Handel immer mehr Verpackungen zu finden, die von außen den Anschein einer umweltfreundlichen Papierverpackung erwecken. Tatsächlich ist dieses Papier dann in sehr vielen Fällen mit einer Barriere aus Kunststoff beschichtet, um den Inhalt zu schützen. Man nennt solche Verpackungen Verbundverpackungen – und diese haben einen riesigen Nachteil: Sie sind echte Mogelpackungen. Aufgrund dieser Verbundbeschichtungen sind die Verpackungen nicht mehr zu trennen und mithin in vielen Fällen nicht mehr recyclebar. Also Restmüll.

Wir setzten darauf, mit unvermeidbarem Kunststoff richtig und vernünftig umzugehen. Also keine Verbundverpackungen, sondern nur solche Kunststoffverpackungen in den Markt zu bringen, die vollständig recycelt werden können.

Plastik mal anders: Basisstoff Zuckerrohr

Seit 2016 setzen wir Schritt für Schritt immer mehr BIO PE (biomassebasiertes Polyethylen) ein, wenn es um Produkte in Kunststoffverpackungen geht, so z.B. um unsere Duschgels – sowohl in der BIO PE-Tube als auch in der BIO PE-Flasche. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr – also einem nachwachsenden Rohstoff – hergestellt wird. Damit unterscheidet er sich grundlegend von Kunststoffen, die auf Erdöl basieren. Im Vergleich zu „normalem“ PE verursacht BIO PE weniger CO2 bei der Herstellung. Das Zuckerrohr selbst trägt über die Fotosynthese dazu bei, dass CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird.

PE, und damit auch BIO PE, hat einige Vorteile gegenüber anderen Kunststoffen – sowohl in der Herstellung als auch im Recycling. PE-Verpackungen sind umweltfreundlich, grundwasser- und bodenneutral. Bei Entsorgung im gelben Sack kann PE heutzutage mehrheitlich maschinell aussortiert und recycelt werden. Während viele andere Kunststoffe durch die thermische Belastung bei der Aufarbeitung stark abbauen, lässt sich PE sogar mehrfach ohne nennenswerte Schädigung recyceln.

Recycling bei Herstellung und Verwertung

Im Zuge des Relaunchs unseres Verpackungsdesigns sind wir bei unserer Speick Original Flüssigseife und unserer Speick Natural Lippenpflege einen alternativen Weg gegangen: Beide Verpackungen bestehen aus recyceltem Kunststoff. Ganz konkret bestehen beim Lippenpflegestift die Stift-Kappe und der Stift-Fuß zu 80% aus recyceltem Kunststoff. Bei der Flüssigseife besteht die Flasche zu 100% aus recyceltem Kunststoff. Warum so genau? Weil es leider nicht einfacher geht. Das Etikett und das Dispenser-Steigrohr sind aus PE, der Dosierkopf ist aus PP. Diese Komponenten sind aufgrund der Materialanforderungen derzeit nicht anders darstellbar – wichtig ist, dass alle Bestandteile ganz einfach trennbar sind, sich das Etikett vollständig ablösen lässt, und damit allesamt im Recyclingabfall entsorgt und recycelt werden können. Gleiches gilt für den Lippenpflege-Stift, dessen Blister-Kärtchen aus FSC-zertifiziertem Papier besteht, welches im Altpapier entsorgt  werden kann.

Reinheit um jeden Preis?

Über diese beiden Neuheiten innerhalb unseres Sortiments freuen wir uns sehr. Denn für uns als kleineres Unternehmen – oder sehr kleines Unternehmen im Vergleich zu den Großkonzernen der Kosmetikindustrie – ist es trotz aller Visionen und bei aller Anstrengung nicht immer ganz einfach, von uns gewünschte Schritte zu realisieren. Rezyklat-Kunststoffe, die den extrem strengen Qualitäts-Vorgaben der Kosmetik-Verordnung, entsprechend Lebensmittelqualität, in Sachen Reinheit erfüllen (man kann hier tatsächlich einen losen Vergleich zum Bier-Reinheitsgebot ziehen J), sind auf dem Beschaffungsmarkt für uns als kleines Unternehmen sehr schwer zu bekommen.

Bei allen Bemühungen auch zahlreicher anderer Unternehmen, gerade aus der Naturkosmetik-Branche, nutzen – mit Blick auf die ganze Kosmetikindustrie – zahlreiche Hersteller immer noch lieber „virgin plastics“, also neuen Kunststoff, der kein recyceltes Material beinhaltet. Das hat auch etwas mit dem Preis zu tun. Neukunststoff ist leider ebenso billig wie das Rohöl, aus dem er gefertigt wird, und leicht zu beschaffen. Und leider bestimmt hier die Nachfrage (nach günstigem Neukunststoff) das Angebot.

Wie findet Ihr unsere neue Speick Original Flüssigseife und unsere Speick Natural Aktiv Lippenpflege?

Abgesehen von der Verpackungsqualität hat sich ja auch das Erscheinungsbild, wie im Blog schon kurz angedeutet, verändert. Das Design ist noch reduzierter und prägnanter geworden. Zudem hat das rote Markensignal ein neues, visuelles Erkennungszeichen erhalten: die einzigartige Speick-Pflanze! Und hier sind wir wieder bei der zweiten Gemeinsamkeit der beiden Produkte angelangt.

Eure Anke

Auf die Pinsel – schäumen – sauber!

Während draußen vor dem Fenster Schneeflocken wie weiße Federn durch die Luft tanzen, meldet sich bei mir das schlechte Gewissen. Eigentlich müsste ich nämlich dringend mal wieder meine Make-Up-Pinsel reinigen und bisher zählte das nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaufgaben. Mir ist aber bewusst, wie wichtig das regelmäßige Reinigen der Pinsel ist und wenn ich es dann mal mache, finde ich es sogar tiefenentspannend. Also habe ich mich vom reinen, weißen Schnee inspirieren und mal wieder so richtig die Pinsel schwingen lassen – in unserer Made by Speick Arztseife Sensitive!

Hidden Talent – die Arztseife Sensitive als Beauty-Tool

Wenngleich es zahlreiche spezielle Brush Cleanser, Reinigungssprays etc. auf dem Markt gibt, die sich ganz allein der Pinselreinigung verschrieben haben, bleibe ich bei meinem liebsten Allrounder für diese Zwecke: der Arztseife Sensitive, Made by Speick. Die hautschonende Pflanzenölseife, mild und pflegend mit reinem Bienenwachs und Buttermilchpulver, ist nicht nur zum häufigen Händewaschen hervorragend geeignet. Auch meine Pinsel freuen sich über die extramilde Reinigung, die dazu auch noch ganz easy von der Hand geht.

So funktioniert‘s am besten:

Schnappt euch eure Pinsel, feuchtet die Pinselhaare gut an und schäumt mit dem nassen Pinsel das feste Stück Arztseife auf. Nun könnt ihr den Pinsel in eurer Handinnenfläche oder mit einem speziellen Reinigungspad für eure Pinsel so richtig schön aufschäumen. Ihr könnt die Pinsel sanft kreiseln lassen, vor- und zurückstreichen und zwischendurch immer mal wieder auswaschen. Sobald nur noch klares Wasser beim Abwaschen kommt, ist der Pinsel sauber. Ist das Wasser noch nicht ganz klar, wiederholt ihr den Vorgang einfach und schäumt noch einmal etwas Seife mit auf. Wichtig: Sobald die Pinsel sauber sind, legt sie flach auf ein trockenes Handtuch, damit sie schonend trocknen können. Ihr könnt die Pinselhaare auch immer mal wieder in Form bringen, indem ihr sie leicht zusammendrückt oder in einer ultradünnen Schicht Toilettenpapier (das ihr in die einzelnen Lagen trennt) einwickelt.

Erfolgserlebnis garantiert

Für mich ist es mit dem Pinselreinigen wie mit dem Putzen allgemein: Ich muss mich immer ganz schön aufraffen, sobald ich aber dran bin, macht es mir Spaß. Vor allem, wenn ich das saubere Endresultat sehe. Im Falle der sauberen Pinsel macht es dann nicht nur wieder viel mehr Spaß, die Pinsel zu verwenden, sondern auch eure Haut wird es euch danken. Sowohl im Gesicht, als auch an den Händen – die profitieren bei der Pinselreinigung nämlich auch gleich von der stark rückfettenden Wirkung der Arztseife Sensitive mit.

Feste Seifen im Beauty-Alltag

Natürlich eignen sich zur Pinselreinigung auch alle anderen Seifen aus unserem Sortiment und ihr könnt sie zu noch viel mehr Zwecken verwenden. Die Designerin Johanna Riplinger verwendet unsere Speick Original Seife zur schonenden Reinigung ihrer wunderschönen Seidenschals und –masken. Ebenso könnt ihr die Seifen mit einem Augenbrauenbürstchen als unkomplizierte Brauenpomade verwenden, die eure Augenbrauen in Form hält. Und natürlich lassen sich all unsere Seifen auch ganz allgemein zur Reinigung der sensiblen Gesichts- und Körperhaut verwenden. Probiert es doch mal aus!

Fröhliches Schäumen und bis bald,

eure Ina

Festtagsgrüße an unsere Speick-Fans

Liebe Speick-Fans und SPEICKblog-LeserInnen,

für manche war 2020 ein nicht enden wollendes Jahr, für andere raste die Zeit davon und für viele war es vermutlich ein Hin und Her von beidem. Das Jahr in einem Wort: (Gefühls-)Chaos!

Für uns bei Speick Naturkosmetik war 2020 vor allem eins: Aufregend in all seinen Facetten. Unsere vielen neuen Produkte, die neue Gestaltung all unserer Speick-Serien und natürlich auch das omnipräsente Corona-Thema. Unsere Gedanken dazu könnt ihr in unserem Speick Insights Beitrag von September nachlesen – ein Beitrag, der uns immer noch aus der Seele spricht.

Daher möchten wir hier auch gar nicht weiter in die Tiefe gehen, sondern diesen Beitrag für etwas Anderes nutzen: Wir möchten einfach nur Dankeschön sagen!

Dankeschön für den schönen und fruchtbaren Austausch mit euch, die vielen positiven und auch kritischen Feedbacks zu unseren Produkten und eure konstruktiven Vorschläge, wie wir uns noch weiter verbessern können. Wir wissen all das sehr zu schätzen und freuen uns jedes Mal aufs Neue, so treue und tolle Speick-Fans zu haben.

Wir wünschen euch von Herzen eine erholsame und besinnliche, in diesem Jahr vor allem auch gesunde, Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir freuen uns auf viele spannende Projekte in 2021, von denen wir natürlich wie immer hier auf dem SPEICKblog für euch berichten. Hoffentlich auch im neuen Jahr mit euch treuen Speick-Fans an unserer Seite!

Alles Liebe, schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünscht euch

Euer Team von Speick Naturkosmetik

Das Corona-Jahr 2020 – Maske auf und durch!

2020 – was für ein Jahr! Was sich mittlerweile fast zum Normalzustand etabliert hat, war zu Beginn des Jahres noch gar nicht abzusehen. Das große Thema, das unseren Alltag beherrscht: Corona. Wie sich das auf unsere Arbeit, unsere großen und kleinen Projekte und die Zusammenarbeit im Unternehmen ausgewirkt hat, davon möchten wir euch heute ein wenig berichten!

Aber erst einmal zurück auf Start – 2020 begann wie eigentlich jedes Jahr für uns mit einem ziemlich vollen Schreibtisch. Der Grund dafür ist die für uns wichtigste Naturkosmetik-Messe VIVANESS, die jährlich im Februar in Nürnberg stattfindet. Neben der Messeplanung und -organisation bedeutet die VIVANESS auch jedes Jahr für uns: Neue Produkte! Und davon gab es 2020 nicht zu wenig mit gleich vier neuen unverpackten Seifen für Körper und Haare, einem Duschgel und einem Shampoo in unserer Speick Pure Serie, drei Gesichts- und Körperseifen mit Heilerden als Ergänzung unserer beliebten Black Soap, einer Sonnenmilch mit LSF 30 für unsere Speick Sun Serie und last but not least unserer palmölfreien Seife für Speick Organic 3.0.

So richtig einschätzen konnten wir die Situation mit Corona im Februar noch nicht. Fest stand aber, dass auf der Messe möglichst keine Hände geschüttelt und die eigenen Hände möglichst häufig gewaschen werden sollten. Einige Stände blieben zum Schutz der Mitarbeiter schon unbesetzt, die internationalen Messehallen waren teils leer wie noch nie. Das Ausmaß der Corona-Pandemie war Mitte Februar aber wohl für niemanden von uns wirklich greifbar! Und trotzdem war Corona schon das alles beherrschende Thema auf der Messe.

Zurück in Stuttgart freuten wir uns nach einer erfolgreichen Messe und den gelungenen Produktvorstellungen auf ruhigere Zeiten (die uns normalerweise nach der Messe gegönnt sind) und wurden von Corona und den Auswirkungen regelrecht überrollt. Während die Corona-Infektionen und damit auch die allgemeine Verunsicherung anstiegen, stieg auch die Nachfrage nach Hygieneprodukten und vor allem nach Seife. Unsere mehr als 50 Seifen im Sortiment von Speick Naturkosmetik waren plötzlich gefragt wie nie, die Bestellungen trudelten im Sekundentakt ein und unsere Kolleginnen und Kollegen in der Produktion kamen kaum hinterher, die erforderlichen Mengen zu produzieren. Im Handel zeigten sich leer gefegte Regale und unser SPEICKshop vor Ort hat in kürzester Zeit so viele Kanister wie noch nie verkauft.

An den Stellen, wo es möglich war, haben wir Mitte März unsere Arbeitsplätze auf Homeoffice umgestellt. Für unseren Versand, unsere Produktion und einen Teil unserer Kolleginnen im Labor leider keine Option – viele Arbeitsschritte in unserem Unternehmen sind einfach nicht von zu Hause aus zu erledigen. Umso glücklicher können wir uns schätzen, bis heute nicht einen einzigen Corona-Krankheitsfall gehabt zu haben. Vielleicht stärkt unser einzigartiger Speick-Extrakt ja insgeheim auch unser Immunsystem!

Unser Marketingteam hat ganz unterschiedlich aus dem Homeoffice gearbeitet, am Ende entstand eine gut funktionierende Mischung aus wechselnden Büro- und Homeoffice-Tagen, die uns sowohl eine räumliche Trennung als auch eine regelmäßige Präsenz im Büro ermöglichte. Für uns eine schöne Bestätigung, dass mobiles und agiles Arbeiten funktioniert! Und trotzdem gab es so manche Herausforderung zu bewältigen, besonders die Koordination unseres Packaging Facelifts, den wir zu Beginn des Jahres eingeläutet haben. In unserem Beitrag auf dem Blog haben wir dazu ja schon ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Entgegen unserer Planung musste durch die deutlich höhere Nachfrage unserer Produkte so manch eine Deadline vorgezogen und der Packaging Facelift im Galopp bewältigt werden. Kein leichtes Unterfangen, aber im Nachhinein können wir auf wirklich erfolgreiche Monate zurückblicken, in denen wir all unsere Projekte trotz des erhöhten Zeitdrucks abschließen konnten.

Mittlerweile sind alle MitarbeiterInnen des Unternehmens auch wieder zurück in den Büros. Natürlich aber nicht ohne strenge Hygienemaßnahmen, die ein jeder und eine jede von uns einhalten muss. Für unsere KollegInnen aus dem Labor und der Produktion gehören strenge Hygienevorschriften und das Tragen der Mund- und Nasenschutzmaske eh schon zum Alltag. Und für den Rest von uns heißt es seit einigen Monaten: Abstand halten, Maske tragen und Ansammlungen vermeiden. Das bedeutet zum Einen, dass wir Termine mit Geschäftspartnern, Kunden oder auch Bewerbungsgespräche auf digitale Kanäle umstellen müssen. Zum Anderen aber auch, dass wir in unserem gewohnten Tagesablauf und Miteinander einige Dinge umstellen und uns auch in den sonst so gemütlichen Frühstücks- oder Mittagspausen vorerst mit Abstand und der Kommunikation im Angesicht von Plexiglasscheiben arrangieren müssen.

Unsere Laborkolleginnen Alice und Lisa mit Sicherheitsabstand in der Kaffeepause

Unterm Strich wissen wir es aber einfach sehr, sehr, sehr zu schätzen, wie gut es uns angesichts dieser turbulenten Zeiten geht und dass bis heute alle MitarbeiterInnen gesund und ohne bedeutende Einschränkungen durch diese gesundheitliche und wirtschaftliche Krise gekommen sind. Und so liegen Glück und Pech einfach sehr nah beieinander, denn so sehr wir uns über diese glückliche Position freuen, leiden wir auch bei all den Fällen mit, in denen Partner, Lieferanten oder Händler sich wirtschaftlichen Herausforderungen gestellt sehen, die nur schwer zu bewältigen sind. Umso mehr möchten wir an dieser Stelle auch einmal Danke sagen: Dankeschön an all die tollen Kundinnen und Kunden, die unseren Produkten die Treue halten oder sie vielleicht auch erst durch Corona entdeckt haben. Dankeschön an all unsere langjährigen Partnerinnen und Partner, die uns – egal ob in Kurzarbeit oder Vollzeit –  zuverlässig und sicher durch diese wirtschaftlichen Herausforderungen begleiten. Dankeschön an alle unsere Kolleginnen und Kollegen, die mit uns zusammen jeden Tag aufs Neue mit Hochdruck daran arbeiten, allen Aufgaben und Anforderungen, die die Corona-Zeit mit sich bringt, gerecht zu werden.

Wir sind sehr gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen werden. Wenn wir eines gelernt haben, dann, dass momentan nichts planbar ist! Und trotzdem wissen wir schon jetzt, dass in den nächsten Wochen viele schöne Projekte umgesetzt werden, neue Produkte erscheinen und wir um eine neue Kollegin in unserem Marketingteam bereichert werden. Eines ist also doch sicher: Uns gehen die Themen nicht aus!

Wir freuen uns, euch hier auch in den nächsten Wochen und Monaten immer mal wieder hinter die Kulissen blicken zu lassen! Bis dahin, bleibt gesund und kommt weiterhin gut durch dieses aufregende Jahr 2020!

Euer Marketingteam von Speick Naturkosmetik

ÖKO-TEST „sehr gut“: Die Haarseife, Made by Speick

Für die aktuelle „ÖKO-TEST“ Ausgabe September 2020 haben die Test-Redakteure 17 feste Shampoos und 9 Haarseifen getestet. Die Produkte wurden im ÖKO-TEST Labor auf unerwünschte Substanzen untersucht. Besonderes Augenmerk galt allergenen Duftstoffen, polyzyklischen Moschusverbindungen und Deklarationsmängeln. Mit dabei: Die Haarseife, Made by Speick. Das Testergebnis kann sich sehen lassen: sehr gut! Wir freuen uns über die Top-Bewertung.

Haarseifen und feste Shampoos sind Produkte, die im Gegensatz zu flüssigem Shampoo ohne Wasser und ohne Plastikverpackung auskommen. Damit liegen sie gerade bei umweltbewussten Verbrauchern im Trend, für die das Bewusstsein für Zero Waste häufig mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen und reizstoffarmen Kosmetik für Körper und Haare einhergeht. Die festen Stücke punkten mit einem weiteren Vorteil: Sie sind besonders ergiebig, reichen je nach Anwendung häufig für ebenso viele Haarwäschen wie zwei Flaschen Shampoo und eignen sich hervorragend als minimalistischer Begleiter auf Reisen oder im heimischen Bad. Vielleicht habt Ihr die smarten Stücke ja selbst schon ausprobiert. Falls nicht, testet doch zum Beispiel diese hier:

Feuchtigkeitsspendende Haarpflege

Bei der Haarseife von Speick Naturkosmetik handelt es sich um eine reine Pflanzenölseife, die das Haar mild und gründlich ohne den Zusatz von Silikonen reinigt. Das enthaltene Fair Trade Bio-Arganöl von marokkanischen Arganbäumen ist bekannt für schönes, kräftiges Haar und seidigen Glanz bis in die Spitzen. Weizenproteine sorgen für eine gute Kämmbarkeit. Die Haarseife schäumt und reinigt sehr gut. Allerdings ist das Haargefühl nach dem Waschen anders als bei flüssigen Shampoos. Viele Kunden lieben das gestärkte Haargefühl und die spürbare Fülle. Die basische Formulierung der Haarseife sorgt zudem für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Kopfhaut. Wichtig ist die richtige Verwendung:

Anwendungsempfehlung:

Seife mit der Hand leicht anschäumen und den Schaum in die nassen Haare einreiben. Danach die Haare gründlich ausspülen. Für eine gründliche Reinigung den Waschvorgang wiederholen. Anschließend mit einer sauren Rinse (1 EL Essig auf 800 ml Wasser) oder dem Speick Natural Aktiv Hair Conditioner nachspülen.

Produktdetails im Überblick:

Haarseife, Made by Speick, 45 g. „sehr gut“-Bewertung von ÖKO-TEST, September 2020.

Kontrollierte Naturkosmetik (COSMOS): Ohne synthetische Duft- und Farbstoffe sowie Mineralöle. Gluten- und laktosefrei. Vegan. Dermatologisch allergologisch getestet.

Erhältlich ist die Haarseife z.B. auf speickshop.de oder im gut sortierten Drogerie-, Bio- und Naturkosmetik-Fachhandel.

Hinter der Maske: Reinigung und Pflege

Mittlerweile gehört die Maske zum Alltag. Wie Handy und Schlüsselbund ist sie immer im Gepäck, sobald wir das Haus verlassen. Auch wenn die meisten das schützende Stück Stoff nur zum Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr tragen müssen, stecken andere den kompletten Arbeitstag hinter der Maske. Hautprobleme treten dabei selten auf – aber es gibt sie. Wie die richtige Reinigung und Pflege in jedem Fall aussieht, verrät Laborleiterin Susanne Gans.

Besondere Umstände erfordern bekanntermaßen auch besondere Maßnahmen. Aber Hand aufs Herz: Brauchen wir durch das Tragen von Masken gleich ein besonderes Pflegekonzept? Susanne Gans, Laborleitung bei Speick Naturkosmetik, findet nein: „Wenn das tägliche Realität wäre, dann müssten wir schon längst für alle unsere Kollegen in der Produktion, die nicht nur zum Einkaufen, sondern 8 Stunden am Tag eine Maske tragen, ein Pflegekonzept entwickelt haben.“ Für die Expertin ist die Situation für unsere Haut keine wirklich neue: „Natürlich kann eine Maske reiben und feucht werden, aber das tut jedes andere Kleidungsstück, das man auf der Haut trägt, auch. Gerade unter den Achseln wo ein okklusives Klima herrscht, gibt es Reibung, Feuchtigkeit und Keime. Eine gesonderte Pflege ist so im Gesicht bei zeitweisem Maskengebrauch sicher nicht notwendig. Aber auch hier gilt alles, was wir für unsere tägliche Pflege und auch für unsere restliche Kleidung beachten sollten“, so Susanne.

Reinigung und Hydration

Beim häufigen Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist eine gute Hautreinigung ein Muss. Und die anschließende Pflege sollte Feuchtigkeit spenden und Irritationen standhalten: „Verwendet man unser Mizellenwasser, so wird eine milde Reinigung mit hochwertiger Pflege kombiniert.  

Gut ist die Haut mit einer unserer Pflegecremes zu schützen. Alle unsere Cremes enthalten unseren eigenen Hautbarriere-Reparaturkomplex mit 24 Stunden Feuchtigkeitsdepot aus der Rübe; Vitamin F zur Optimierung der hauteigenen Lipidbalance und damit zur Hautbarriere-Reparatur und einen Schilfrohrextrakt, der extrem beruhigend wirkt und so Juckreiz und Rötungen vorbeugt“, empfiehlt Susanne Gans für die Beauty-Routine.

Schutz in Abstufungen

Im Badezimmer ist damit eigentlich alles (fast) beim Alten. Aber gibt es eigentlich Unterschiede bei den unterschiedlichen Materialien einer Maske? Sind zum Beispiel Baumwollmasken besser geeignet? Hier haben wir nicht immer eine Wahl: „Die Maske sollte sich grundsätzlich nach den Erfordernissen richten. Wer eine FFP 2 oder FFP 3 Maske braucht (Schutz beim Einatmen und Ausatmen) hat keine Wahl, denn die Funktion steht vor dem Material“, bekräftigt Susanne. „ Man sollte sie über die Funktion hinaus ansonsten als ganz normales Kleidungsstück betrachten. Leichte Bio-Baumwolle verhält sich natürlich anders als eine Polyesterfaser, das kennen wir ja von unserer Kleidung. Wichtig ist, dass man selber gemachte Mund- und Nasenschutzmasken bei mindestens 60°C waschen kann. Heiß bügeln, nach dem Waschen oder zwischendurch,  tötet, wie auch ein Wäschetrockner, Keime ab.“

Maske und Make-up

Auf dem Weg ins Restaurant oder Büro kommt hin und wieder auch ein wenig Farbe ins Spiel. Nur: wie verhält es sich mit Make-up unter der Maske? Empfehlenswert oder begünstigt es Unreinheiten? Ein kompletter Verzicht ist für Susanne Gans nicht nötig: „Masken werden in der Regel nicht wie eine zweite Haut getragen, so dass ein Make-up daran abreiben kann. Normalerweise verrutscht die Maske auch nicht ständig, so dass an den äußeren Rändern vom Make-up Material abgetragen werden kann. Einfach darauf achten, dass die Maske nicht zu fest an die Haut gedrückt wird.“

Eine Frage der Balance

Fassen wir noch einmal zusammen: Häufiges Tragen an sich ist unproblematisch. Make-up ist kein Thema. Wodurch entstehen nun aber Unreinheiten beim Tragen einer Maske? „Wichtig ist die richtige Pflege, mit als auch ohne Maske. Man braucht Pflegeprodukte, die das Mikrobiom im Gleichgewicht halten. Man muss die Keime unterstützen, die unsere Haut gesund erhalten und die Keime „aushungern“, die unsere Haut krank machen, so dass ein gesundes Hautklima herrschen kann. Zu Unreinheiten kann es vor allem dann kommen, wenn die Poren verstopfen. Hier liegt es aber wieder am Pflegekonzept und möglichen komedogenen Inhaltstoffen und im Grunde nicht an der Maske“, bekräftigt Susanne Gans.

Die richtigen Produkte

Nichtsdestotrotz kommen beim Blick auf das Speick-Sortiment gleich mehrere Produkte in Frage, die sich für die Reinigung und Pflege in Kombination mit einer Alltagsmaske besonders gut eignen:

Zur Reinigung: Das unkomplizierte Mizellenwasser, oder auch die Black Soap zur intensiven Reinigung nach einem langen Tag mit Maske.

Intensivpflege: Die Thermal Sensitiv Cremes und Men Intensiv Cremes sorgen für das Wohlgefühl danach. Auch das Hyaluron Serum oder die After Sun Lotion bieten sich als leichte Tagespflege sehr gut an. Beide bieten unter anderem auch eine Stärkung der Hautbarriere, Schutz vor Umwelteinflüssen und beruhigen.

Damit seid ihr gewappnet!

Eure Jenny

Das Schlangenbader Thermalwasser

Jenny hat uns vor zwei Wochen tief in das Thema Algen eintauchen lassen. Algen sind einer der beiden wichtigsten Bestandteile unserer Speick Thermal Sensitiv-Serie. Daran knüpfen wir heute an und stellen den zweiten Leitbestandteil vor: das Schlangenbader Thermalwasser. Dabei nähern wir uns der Quelle dieses besonderen Thermalwassers an, welches im idyllisch gelegenen Ort Schlangenbad im Taunusgebirge in Hessen entspringt.

Die dermatologische Wirkung des Schlangenbader Thermalwassers wird vor allem dem hohen Anteil an Kieselsäure zugeschrieben. Kieselsäure ist für verschiedenste Stoffwechselfunktionen unentbehrlich und macht, auch wenn sie lediglich in die Oberhaut eindringt, die Haut nachweislich wesentlich widerstandfähiger gegen Reizstoffe.

So, nun aber geht es – zumindest virtuell – direkt nach Schlangenbad. Wir interviewen Bärbel Storch, die Geschäftsführerin der Staatsbad Schlangenbad GmbH.

1.            Frau Storch, was ist für Sie persönlich das Besondere am Schlangenbader Thermalwasser? Was zeichnet das Wasser aus?

Dieses wunderbare natürliche Thermal Wasser, aus der Tiefe unseres Taunus kommend, zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Wasserqualität aus und insbesondere hierbei durch den hohen Anteil an Kieselsäure. Dieses wiederum dient der Hautpflege ganz besonders.

2.            Als Heilbad ist Schlangenbad ein malerischer Ort zum Erholen. Ruhe und Abgeschiedenheit verzaubern die Gäste seit Jahrhunderten. Welche Kurhistorie hat Schlangenbad? Und gibt es auch heute richtigen (Kur-)Tourismus?

Die Historie Schlangenbads geht tatsächlich in die Zeit der klassischen Kuraufenthalte zurück, wo kuren auch ein gesellschaftlicher Moment war und darüber hinaus man die Gesundheit stets mit einbezogen hat. Diesen Kurtourismus gibt es heute nicht mehr! Heute sehe ich einen Kurort mit vielen Themen behaftet, die sich in Bezug in erster Linie auf Gesundheit, Bewegung, Freizeit und Naturerlebnis und einer Auseinandersetzung mit bewusstem und gesundem Leben in Verbindung bringen lässt. Im Neudeutschen beschreibt man es mit Wellness. Was würde sich besser dafür eignen, als Wellness in unseren Thermalbädern zu genießen und dabei die herrliche Gegend zu erforschen und gesundes Leben in sich spüren. Insofern ist Schlangenbad mit seiner Nähe zum zauberhaften Rheingau, zur Landeshauptstadt Wiesbaden und zum Rhein-Main-Gebiet der ideale Ort, um Erholung direkt vor oder außerhalb der Metropolen zu finden

3.            Wie kann man das Thermalwasser in Schlangenbad als Gast erleben?

Am besten und genussreichsten, indem man sich im Thermal Freibad oder Thermal Hallenbad, der Aeskulap Therme, Stunden der Erholung und Entspannung gönnt. Aber auch das Trinken aus der Quelle ist ein Erlebnis der besonderen Art.

4.            In Schlangenbad gibt es sogar auch ein Thermalfreibad. Schwimmen die Badegäste also im reinen, kostbaren Schlangenbader Thermalwasser?

Ja, das tun sie – und es kommt mit 27 Grad Wärme aus der Tiefe des Waldes und wird über Nacht täglich frisch befüllt. Die Quelle „arbeitet“ für die Kurgäste und befüllt mit reinstem Quellwasser das Becken ununterbrochen.

5.            Und noch einmal zur dermatologischen Wirkung des Thermalwassers: Warum ist das Wasser aus Ihrer Sicht so besonders?

Aufgrund der Kieselsäure und aller weiteren Inhaltsstoffe, vor allem auch wegen des geringen Gehaltes an Kochsalz. 

6.            Last but not least: Was ist Ihnen, als Repräsentantin des Schlangenbader Thermalwassers, wichtig, noch zu erwähnen?

Meine Botschaft: nicht lange zögern – kommen und selbst dieses außergewöhnliche Wasser und seine Wirkung zu erspüren.

Vielen Dank, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten. Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz darauf, dass wir bereits seit 1972 weltweit exklusiv das Schlangenbader Thermalwasser in unsere Naturkosmetik-Produkte einarbeiten dürfen und damit ganz besondere Produkte anbieten können.

Unsere Reinigungsprodukte im Härtetest: Die richtige Reinigung nach dem Sonnenschutz

Während ich hier sitze und den zweiten Beitrag unserer Wissensreihe zum Thema Sonnenschutz tippe, läuft zugegebenermaßen die Heizung in meinem Homeoffice, denn wir befinden uns in der Woche der Eisheiligen, die dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre macht! Trotzdem sind die warmen und sonnenverwöhnten Tage schon wieder in greifbarer Nähe und da kommen auch wieder viele Fragen zur richtigen Anwendung unseres Speick SUN Sonnenschutzes auf. Heute geht es aber weniger um die Anwendung als vielmehr um die optimale Reinigung nach einem langen Tag in der Sonne. Oder kurz gesagt: Wie bekomme ich eigentlich meine Sonnencreme wieder von der Haut?

Durch Zufall bin ich vor Kurzem im Gespräch mit meiner Laborkollegin Lena Reinelt auf diese Frage gekommen, denn auch ich wollte nach den ersten „Frühsommer“-Tagen im April wissen: Wie bekomme ich den mineralischen Sonnenschutz beim Abschminken am besten weg? Zum Glück kennt sich Lena nicht nur ziemlich gut aus, wenn es um Sonnenschutz geht, dazu ist sie auch noch eine Tüftlerin. Nicht umsonst ist sie bei Speick Naturkosmetik für die Entwicklung neuer Produkte zuständig und fuchst sich liebend gerne in neue Produktideen rein. Heute Morgen hat sie sich also ins Labor gestellt, ihren Arm dick mit unserer Speick SUN LSF 50+ Sonnencreme eingecremt und diese mit unterschiedlichen Produkten aus unserem Sortiment entfernt. Ihre absolute Wunderwaffe: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser, unser wahrer Alleskönner. Nicht umsonst ist das Mizellenwasser auch gleich Lenas Lieblingsprodukt!

So ist Lena bei ihrem Test vorgegangen:

Im Testverfahren wurde unser Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser, der Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum, die Red Soap, Made by Speick, und das Speick PURE Duschgel gegeneinander getestet. Je nach Produkt wurde das Produkt mit einem Wattepad, den Händen oder einem Waschhandschuh aufgetragen, um die Haut von den Sonnencremerückständen zu befreien.

Beitrag II_SUN Reinigung_Übersicht Produkte

Anwendung mit Wattepad: Mizellenwasser und Reinigungsschaum

Die Anwendung mit Wattepad wurde für unser Mizellenwasser und den Reinigungsschaum getestet. Dazu wurde das Produkt auf ein Wattepad gegeben und mit leichtem Druck über die Haut gefahren. Sowohl beim Mizellenwasser als auch beim Reinigungsschaum wird die Haut zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen gereinigt. Wichtig beim Reinigungsschaum: Bitte mit klarem Wasser nachreinigen. Das Mizellenwasser hingegen benötigt kein Nachreinigen mit Wasser, es beinhaltet zudem pflegende Komponenten, die die Haut nach der Reinigung mit Feuchtigkeit versorgen.

Produkt mit Händen auftragen: Gesichtsseife, Reinigungsschaum und Duschgel

Um das Produkt mit den Händen aufzutragen, sollten die Hände angefeuchtet und das Produkt in die Hände gegeben werden. Bei unserer Red Soap Gesichtsseife muss das Produkt natürlich zunächst angeschäumt werden. Anschließend kann das Produkt in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck auf die Haut aufgetragen werden, um die Haut zu reinigen.

Bei diesem Testverfahren wurde das Mizellenwasser ausgelassen, dafür Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel dem Härtetest unterzogen. Hier schneidet das Speick PURE Duschgel am besten ab, das nach gründlicher Anwendung die Haut zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen befreit. Auch der Reinigungsschaum ermöglicht eine gründliche Reinigung, hier sollte jedoch mit einem trockenen Tuch oder am besten unserem Mizellenwasser nachgereinigt werden, um sämtliche Rückstände zu entfernen. So sehr wir unsere Gesichtsseifen lieben, zeigt sich bei der getesteten Red Soap eine weniger starke Reinigungsleistung, wenn es um Sonnencremerückstände geht. Allerdings nur bei der hier getesteten Anwendung, bei welcher der Seifenschaum mit den Händen aufgetragen wird. Denn: Im nächsten Schritt kann auch unsere Red Soap voll und ganz punkten!

Produkt mit Waschhandschuh auftragen: Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel

Beitrag II_SUN Reinigung Waschhandschuh und Wattepads_skaliert

Im letzten Schritt wurde ein Waschhandschuh zur Hilfe genommen und noch einmal die drei Produkte Reinigungsschaum, Gesichtsseife und Duschgel getestet. Den Waschhandschuh anfeuchten, das Produkt auf den Handschuh geben bzw. im Handschuh anschäumen und anschließend in kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck über die Haut fahren. Fazit für alle drei Produkte: Strahlend saubere Haut – die Haut wird zuverlässig und vollständig von den Sonnencremerückständen befreit.

Da das Mizellenwasser in der Anwendung mit einem Wattepad bereits Bestnoten erhalten hat, wird es hier nicht noch einmal getestet. Sicherlich wäre die Reinigungsleistung aber genauso gut, aufgrund des festeren und dickeren Materials des Waschhandschuhs würde aber unnötig viel Mizellenwasser benötigt werden. Hier also lieber auf dünne Wattepads oder wiederverwendbare Wattepads zurückgreifen!

4 strahlend saubere Sieger – die Anwendung macht den Unterschied

Unser Gewinner: Das Speick Thermal Sensitiv Mizellenwasser! Um es in Lenas Worten zu sagen: Das geht weg wie nix! Und wenn wir uns das Video anschauen, das sie uns zur Demonstration ihres Ergebnisses mitgeschickt hat, können wir dem nur zustimmen. Der Vorteil beim Mizellenwasser liegt vor allem auch darin begründet, dass automatisch ein Hilfsmittel (also Wattepad oder wiederverwendbares Abschminkpad) verwendet wird. Sobald ein Hilfsutensil wie Wattepad, Waschhandschuh, Peelinghandschuh, Schwamm oder Ähnliches zum Einsatz kommt, überzeugt jedes unserer Produkte. Durch das Hilfsutensil wird das Reinigungsprodukt zuverlässig und gründlich auf die Haut aufgetragen und kann den Schmutz oder eben die Sonnencremerückstände zuverlässig einschließen und im Gewebe des Hilfsutensils festhalten. Schöner Nebeneffekt: Durch die Verwendung von Waschhandschuh, Schwamm oder Peelinghandschuh entfernt ihr automatisch auch abgestorbene Hautschüppchen. Das ist im Sommer sehr gut, um eine gleichmäßige und fleckenlose Bräunung der Haut zu fördern.

Beitrag II_SUN Reinigung Produkte

Test unter Extrembedingungen: LSF 50+ und sehr große Sonnenschutzmenge

Die Produkte wurden im Labor unter Extrembedingungen getestet, denn es wurde sowohl der höchste Lichtschutzfaktor 50+ mit einer eher pastösen Konsistenz als auch eine wirklich große Menge auf die Haut aufgetragen. Normalerweise verwenden wir einen Sonnenschutz ja auch über den ganzen Tag verteilt, so dass er gut einziehen kann und nicht nur auf der Haut aufliegt. Im Normalfall werden unsere Reinigungsprodukte euch also auch ohne Hilfsmittel wie Waschhandschuh oder Schwamm zuverlässig und gründlich von Cremerückständen oder auch Sandresten vom Strand befreien.

Das richtige Produkt für Körper und Gesicht

Vielleicht fragt ihr euch jetzt noch, ob ihr ein Duschgel wirklich zur Reinigung eures Gesichts oder eine Gesichtsseife zur Reinigung eures Körpers verwenden könnt. Ja und Ja! Unsere Red Soap kann, so wie alle Seifen unseres Sortiments, am ganzen Körper verwendet werden . Sie bietet eine basische Reinigung und Pflege für Gesicht und Körper und kann auch bei empfindlicher und trockener Haut verwendet werden. Unser Speick PURE Duschgel ist ein pH-hautneutrales Reinigungsprodukt mit einem höheren Tensidanteil als bspw. unserem Speick Thermal Sensitiv Reinigungsschaum. Je nach Hauttyp, zum Beispiel bei empfindlicher oder trockener Haut, kann ein Duschgel bei der Gesichtsreinigung die Haut trocken wirken lassen und wird nicht von allen Leuten gleichermaßen gut vertragen. Die Gesichtshaut ist einfach sensibler als der Rest des Körpers! Bei Problemhaut solltet ihr also lieber auf Mizellenwasser, Seife oder Reinigungsschaum zurückgreifen. Duschgel und Waschhandschuh (oder natürlich auch Seife und Waschhandschuh) sind dafür die perfekte Reinigungskombi für euren Körper!

Die Qual der Wahl: Es gibt nicht DAS EINE Produkt

Unser Test zeigt, dass ihr ganz nach eurem Geschmack wählen könnt, mit welchem Produkt ihr am liebsten Gesicht und Körper von den Sonnencremerückständen befreien möchtet. Es gibt nicht nur das Eine richtige Reinigungsprodukt. Vielleicht habt ihr eh schon einen Favoriten aus unserem Sortiment, den ihr dann mit dem richtigen Hilfsutensil zu eurer Powerkombi beim Abnehmen der Sonnencremerückstände verwandeln könnt. Wir freuen uns auf jeden Fall immer wieder über so viele Multitalente in unserem Sortiment.

Das pflegende Finish: After Sun Lotion und Hyaluron-Serum

Apropos Multitalent: Egal ob Mizellenwasser, Reinigungsschaum, Duschgel oder Seife. Mit der intensiv pflegenden After Sun Lotion aus unserer Speick SUN Serie habt ihr das optimale Produkt zur Regeneration der sonnengestressten Haut. Fürs Gesicht eignet sich auch unser Thermal Sensitiv Hyaluron Serum, das mit Aloe Vera, Ectoin und Hyaluron drei absolute Traumkomponenten zur intensiven Feuchtigkeitspflege enthält und den Zeichen der Hautalterung entgegenwirken kann. Auch die After Sun Lotion eignet sich als leichtes Serum im Gesicht oder als erfrischender Feuchtigkeitskick für den ganzen Körper. Der fruchtig, sommerliche Duft verwöhnt nach einem langen Tag in der Natur. Wer es reichhaltiger mag, findet in unseren Body Lotions ebenso verwöhnende Produkte für die intensive Feuchtigkeitspflege eurer frisch gereinigten Haut.

 

Wir hoffen, euch mit unserem Test einen spannenden Einblick in unsere Laborarbeit und natürlich auch unsere Produkte zu liefern. Fest steht: Während unsere Speick SUN Produkte eure Haut zuverlässig vor der Sonne schützen, sorgen unsere Reinigungsprodukte im Sortiment für strahlend saubere und gepflegte Haut nach einem langen Tag in der Sonne. Für jede Situation also das passende Speick-Produkt!

Bis zum nächsten Mal,

eure Ina