SHE’S GOT THE LOOK: DIE SPEICK SUN SONNENPFLEGE

Auch wenn vor allem die inneren Werte zählen – eine schicke Verpackung gehört einfach dazu. Gerade bei Kosmetik greifen wir erst dann zum Schnuppern, Testen oder Kaufen ins Regal, wenn eine schöne Hülle unsere Aufmerksamkeit erregt hat. Klar möchten wir eine Marke daran wiedererkennen. Aber eine Verpackung darf und soll sich durchaus aus der Menge abheben. Mit dem Design der SPEICK SUN Sonnenpflege ist der Traditionsmarke ein kleiner Geniestreich gelungen: Ihr Look ist so speziell wie ihr Inhalt.

Dass die Entstehung der SPEICK SUN Produkte nicht über Nacht gelang, ist kein Geheimnis. Qualität braucht schließlich Zeit. Und wer auf Perfektion setzt, muss einfach Geduld haben: Sechs Jahre von der Idee bis zur Marktreife – erst dann passte wirklich alles. Die Details zur Produkt-Story hat uns Gudrun bereits ausführlich in einem eigenen Beitrag verraten. Das Ergebnis: Ein mineralischer Lichtschutz, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Wirksamkeit und Komfort mithalten kann. Wie genau das funktioniert, konntet Ihr bereits hier auf dem Blog bei Julia lesen. Und ausprobiert haben wir die Cremes, die Lotion und die After Sun Pflege natürlich auch schon im Dreiertest

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Ein ganz eigenes Outfit: SPEICK SUN

Was mich von Anfang an begeistert hat, war tatsächlich das Design. Da wusste ich noch gar nicht, wie toll der Inhalt ist! Die Kartonagen aus FSC-zertifiziertem Papier und die Tuben aus Bio-PE strahlen in sonnigem Gelb und himmlischem Blau. Irgendwie machen sie Lust auf Urlaub, Traumwetter und Sommer… „Typisch SPEICK“ sind sie definitiv nicht – es fehlt das klassische Rot als Key-Farbe und auch Nuancen von Grün sucht man beim SUN-Packaging vergebens. Wie es dazu kam, weiß Ina aus dem Team Marketing und Produktmanagement:

Ina, welche Vorgaben habt Ihr gemacht und wie kam es zur „freien Gestaltung“ fernab vom üblichen Look?

Tatsächlich haben wir unsere Vorgaben recht offen gelassen, damit unsere Agentur ganz frei gestalten kann. Neben den Entwürfen im klassischen Speick-Look haben wir gezielt auch Varianten eingefordert, die von unserem üblichen Design abweichen. Die große Herausforderung war definitiv, eine Gestaltung zu schaffen, die auf den ersten Blick nach Sonnenschutz aussieht und dennoch eine Ähnlichkeit zu unseren Speick-Produkten aufweist. Unsere Agentur hat sich bei der finalen Gestaltung von einer Produktserie inspirieren lassen, die wir so bereits für SPA-Bereiche in der Hotellerie geschaffen hatten. Das dafür verwendete Design hat uns und unseren Kunden so gut gefallen, dass wir uns hiervon stark für unsere Sonnenschutzprodukte haben inspirieren lassen. Vom ersten Entwurf bis zur finalen Gestaltung mussten wir aber noch ziemlich viele Anpassungen vornehmen: Angefangen von den zahlreichen Pflichtangaben bei Sonnenschutzprodukten, die auf der Tube aufgedruckt sein müssen, über den auf der Tube deutlich schwierigeren Gelb-Weiß-Kontrast als auf Papier, bis hin zur Überlegung, welche Labels wir platztechnisch integrieren wollen und können (z.B. coral reef friendly, Bio-PE-Material, vegan, etc.). Schriftfarben mussten geändert werden, Labels wurden hinzugefügt, Auslobungen aufgrund der Platzprobleme auf den Tuben immer wieder hin und her geschoben. Rückblickend können wir sagen, dass dieses Projekt mit Sicherheit das herausforderndste Gestaltungsprojekt in unserem Sortiment ist!

 

Absolut gelungen, finde ich. Aber sind alle anderen auch so begeistert? Wie kommt das Design denn beim Handel und den Endkunden an?

Zum Glück hat sich bestätigt, was wir gehofft hatten: Das Design wurde durchweg positiv vom Handel und den Verbrauchern aufgenommen und hat uns viel Lob eingebracht. Die Vivaness Fachmesse in Nürnberg, auf der wir die Produkte erstmals im Februar 2019 vorgestellt haben, war ein guter Gradmesser für die Reaktionen des Handels und der Verbraucher. „Frisch“, „modern“ und „einfach schön“ sind die wohl am häufigsten genannten Schlagworte für die Reaktionen auf das neue Design. Und auch wir finden die Gestaltung unserer Speick SUN Produkte einfach nur wahnsinnig schön! Natürlich gab es aber auch konstruktives Feedback, aufgrund dessen wir Optimierungen bei Nachdrucken vorgenommen haben. So zum Beispiel die Schriftfarbe auf der Rückseite der Tuben, die anfangs noch in Weiß gehalten war und dadurch zu einer schlechten Lesbarkeit geführt hat. Nachdem wir vermehrt Nachfragen zum Material unserer Tuben erhalten hatten, haben wir ein Label hinzugefügt, das auf den Bio-PE-Anteil unserer Tuben hinweist. Darauf hatten wir zu Beginn aus Platzgründen verzichtet, haben aber schnell gemerkt, dass die Verwendung von Plastiktuben aus nachwachsenden Rohstoffen für unsere Verbraucher sehr wichtig und kaufentscheidend sein kann. Ebenso gab es noch zahlreiche Feinanpassungen bei unserer Druckerei, die alles gegeben hat, unsere Tuben so sauber und schön wie möglich zu bedrucken! Am Ende ist ein solches Projekt immer auch ein Lernprozess für alle Seiten, bei dem wir jetzt sagen können, dass wir vieles von Beginn an richtig gemacht haben und einiges zum Besseren korrigiert haben.

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Könnt Ihr Euch vorstellen, Neuprodukte spezieller Serien künftig genau so mutig zu verpacken? Steht ggf. in absehbarer Zeit sogar insgesamt ein Relaunch bevor?

Wir müssten lügen, wenn wir behaupten würden, dass die Gestaltung nicht auch ein Test für uns gewesen wäre, wie Handel und Verbraucher auf ein solches Layout reagieren. Daher ist jegliches Feedback für uns enorm wichtig und wir freuen uns, so viel positive Resonanz auf die „mutige“ Gestaltung unserer Sonnenschutzprodukte erhalten zu haben. Sicherlich werden wir das auch für zukünftige Designanpassungen berücksichtigen und schauen, wie sich Gestaltungselemente auf unsere bestehenden Produkte übertragen lassen. Insofern können wir auch nicht ausschließen, dass in absehbarer Zeit ein Relaunch unserer Produkte ansteht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir jedoch noch ganz am Anfang dieser Überlegungen und werden sicherlich auch noch einige Zeit dafür benötigen – immerhin haben wir eine Produktvielfalt von über 130 Produkten, die bei einem solchen Relaunch alle überarbeitet werden müssten. Das ist für ein kleines Unternehmen, wie wir es sind, eine ziemlich große Herausforderung, der wir uns aber sicherlich gerne stellen werden!

Wie schön! Auch wenn mir – gerade bei der THERMAL Serie –  das bisherige Design-Konzept ebenfalls zusagt, bin ich sehr gespannt, wie Neuprodukte und Sortiment künftig gestaltet werden. Experimentierfreude und Geschmack hat SPEICK mit dem Design der SUN Produkte definitiv bewiesen.

Eure Jenny

Goodbye, Gudrun! Abschied von einem Urgestein bei Speick

Es wirkt ein wenig realitätsfern, dass der Tag tatsächlich gekommen ist: Nach fast 30 Jahren bei Speick packt unsere Gudrun heute tatsächlich zusammen. Als Leitung Marketing und Produktmanagement hat sie die Unternehmensgeschichte über lange Zeit mit geprägt und kann auch beim Abschied nicht leugnen, dass sie ein Fan der Marke bleiben wird. Im Interview verrät sie einen Auszug aus 1.000 schönen Geschichten und was sie in nächster Zeit vor hat…

 

Gudrun, wie lange warst du eigentlich genau an Bord?

Im April 1991 habe ich den Job als Werbe-Assistentin gestartet. Diese Berufsbezeichnung gibt es meiner Meinung nach heute gar nicht mehr … Nach 3-jährigem berufsbegleitenden Studium zur Marketing- und Kommunikationswirtin habe ich 2001 die Leitung Marketing übernommen. 2008 kam dann auf meinen eigenen Wunsch die Leitung für das Produktmanagement dazu. Ich war und bin der Meinung, dass alle Kommunikation rund um das Unternehmen und die Produkte aus einem Guss sein sollte. Das hat sich bis heute sehr bewährt: Was in Kurzform auf der Verpackung steht, findet sich im gleichen Sound, aber unterschiedlicher Ausarbeitung in der Broschüre, online und wo auch immer wieder. Wenn ich jetzt nachrechne, bin ich also seit 28 Jahren im Unternehmen und seit 18 Jahren in leitender Position.

 

Ein paar kleinere Abschiede gab es in der Vergangenheit ja schon. Welches Produkt aus dem ehemaligen Sortiment vermisst du am meisten?

Ganz ehrlich: keines! Da wir unser Sortiment ja nicht ständig umorganisieren, sind unsere Produkte ziemlich beständig am Markt, was ich als bisherige „Markenpäpstin“ auch super gut finde.

 

Welche Markteinführung war die spannendste?

Oh weh – die waren doch alle spannend! Richtig spannend war unser Relaunch zwischen 2008 und 2010, mit dem wir anfingen, das neu geschaffene Speick Naturkosmetik-Dach mit den unterschiedlichen Farbcodes zu kommunizieren. Das war auch deswegen höchst aufregend, weil wir im Vorfeld zwar ahnen konnten, dass unsere Idee auch funktionieren kann. Wir wussten es aber definitiv nicht. Was wieder zeigt: no risk – no fun! Aus heutiger Sicht können wir stolz sagen, dass es nichts Besseres hätte geben können.

 

Verrätst du uns auch deinen größten Flop bei Speick?

Eigentlich sind einzelne Flops ziemlich wichtig – einfach, um auch mal zu merken, wo die Grenzen sind und was gar nicht geht. Was wir leider am Markt tatsächlich nicht etablieren konnten, war unsere Speick Thermal Sensitiv Getönte Tagescreme in zwei Farbtönen. Das Produkt war super, aber offensichtlich hat uns in der Öffentlichkeit die Kompetenz für diese Spezialgesichtspflege doch noch gefehlt. Das fand ich total schade, da die Creme ein echt tolles Produkt war. Ich habe mir tatsächlich einen kleinen Vorrat angelegt, von dem ich heute noch zehre.

 

Was war deine Lieblings-Aufgabe?

Ich habe unheimlich Spaß daran, strategisch immer wieder neue, weitere Wege zu gehen. Derer gab es sehr viele in meiner Laufbahn. Unsere konsequent ganzheitlich nachhaltige Arbeit seit 2008 mit großen Erfolgen wie dem DNP 2013 oder dem CSR-Preis 2014 und viele andere Preise, mit denen wir seit 2011 durchgängig bestätigt werden, gaben großen Ansporn. Tatsächlich gibt es ganz viele Lieblingsaufgaben: 1998 (also eher am Anfang meiner Laufbahn) hatte ich unseren großen Tag der offenen Tür gemanagt. Und im vergangenen Jahr habe ich zum 90-jährigen Unternehmensjubiläum eine schicke 5-wöchige Ausstellung im alten, komplett neu sanierten Stuttgarter StadtPalais organisiert. Ich finde, Events sind immer wieder ganz individuell und bringen wahnsinnig viel Feedback. Und wenn sie gut gemacht sind, sind sie sicherlich auch ein guter Imagefaktor.

 

Was kannst du für dich persönlich mitnehmen?

Ich nehme mit, dass es sich immer lohnt, hartnäckig für Projekte zu kämpfen. Das gilt ja zum Schluss geschäftlich und privat 365 Tage im Jahr. Auch wenn es intern mal schwierig war, alle zu überzeugen, wie z.B. beim Speick Organic 3.0-Projekt, wo es 2015 erstmalig um kreislauffähige Produkte ging. Heute wissen wir, dass der Markt diese Produkte braucht. Und wir bleiben natürlich auch in Zukunft dran. Und ich nehme mindestens 1.000 schöne Geschichten mit, die ich ohne das Unternehmen und meine Kolleg*innen so nie erlebt hätte.

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Ganz ehrlich: Welche Produkte nutzt du weiter?

Das glaubt mir jetzt eh niemand. Aber tatsächlich bin ich durch und durch Speick-Fanfrau, und das werde ich auch bleiben. Ich nutze wirklich aus allen Bereichen Produkten, und bestreite meine tägliche Körper- und Gesichtspflege inzwischen schon lange ausschließlich mit Speick-Produkten. Ehrlich! Natürlich probiere ich nebenher auch immer wieder Produkte von Mitbewerbern aus – das macht ja auch Spaß. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich eine große Speick-Freundin bleibe.

 

An wen übergibst du das Ruder?

Bereits Weihnachten 2017 habe ich intern kundgetan, dass ich mich gern in die Freizeit entlassen möchte. Nachdem Anke nun auch schon das 9. Jahr im Unternehmen ist, haben wir uns mit der Geschäftsleitung einhellig dazu entschlossen, ihr den Marketing-Stab in Zusammenarbeit und entsprechend geteilten Arbeitsbereichen mit Valentin Teuffel zu übergeben. Das finde ich gut und richtig, und ich bin sicher, dass unsere Arbeit in Marketing und Produktmanagement in ruhigen Gewässern weiter laufen wird – natürlich mit allen notwendigen Veränderungen inklusive.

 

Was wünscht du dir von deinen Kollegen, deinem Chef und vom Unternehmen Speick für die Zukunft, damit du weiter Markenfan bleibst?

Das aus heutiger Sicht auch zukünftig ruhige Fahrwasser gibt mir die innerliche Ruhe, mich verabschieden zu können. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die Marke verantwortungsvoll weitergeführt wird, und die der Zeit entsprechenden Veränderungen rechtzeitig erkannt werden. So lebt die Marke Speick jederzeit up to date weiter – hoffentlich für die nächsten 90 Jahre.

 

Was hast du jetzt vor? Vielleicht bleibt Zeit zum Speick ernten?

Ihr werdet es nicht glauben: Nichts, ich habe definitiv mal bis Ende diesen Jahres nichts vor. Ich werde einfach meine endlose Freizeit genießen, mich mehr um Familie, Freunde, Haus und Garten kümmern, was immer ein wenig zu kurz kam. Und ja – wer weiß, ob ich mal bei der Speick-Ernte mithelfe … man soll nie „nie“ sagen! Für mich als Fan aller Meeresregionen sind die wunderschönen, bis oben bewachsenen Nockberge schon immer DIE Ausnahme. Und wenn es nicht die Speick-Ernte ist, dann nehme ich die tolle Region als Wanderparadies mit kulinarischen Highlights. Und um meine 6 Hühner, die seit März zu Hause täglich auf mich warten, will ich mich ja auch noch kümmern. Bis hierher kenne ich mein Leben lang keine Langeweile. Vielleicht ist das nun die Chance, dieses Gefühl tatsächlich einmal kennenzulernen.

Für mich ganz wichtig: Meinen tollen Job konnte ich so lange auch nur deshalb gut machen, weil ich auf allen Seiten zu jeder Zeit ganz große Unterstützer*innen hatte – in der Geschäftsführung, bei den Kolleg*innen, in der Kommunikation mit unseren wunderbaren Konsument*innen, bei all unseren Partnern. Und natürlich bei Euch allen, die uns und mich immer aufs Neue motiviert haben.

Ein ganz großes Danke auf diesem Weg an Euch alle.

Ein genau so großes Danke an unser Blog-Team Anke, Ina, Caterina, Sylvia und ganz speziell an Ida, Julia und an Jenny! Ohne Euch und die einzigartige Zusammenarbeit wäre dieser tolle Blog nicht möglich!

 

Da bleibt uns nur, mit einem lachenden und einem weinenden Auge „Mach’s gut!“ zu sagen…

Liebe Gudrun, wir werden dich vermissen!

 

SPEICK SUN: Wirkung und Anwendung

Wir können ihn Euch gar nicht oft genug ans Herz legen: Den Mineralischen Lichtschutz von SPEICK SUN. Was aber, wenn Ihr ein Sonnenschutzprodukt nicht solo verwenden wollt, sondern zusammen mit Gesichtscreme, Serum oder Make-up? Susanne Gans, Leiterin Labor, verrät Euch, worauf Ihr achten müsst.

In Julias Beitrag habt Ihr ja kürzlich schon einiges über Mineralischen Sonnenschutz erfahren. Heute gibt Susanne Euch noch ein paar zusätzliche Tipps, insbesondere was die Anwendung betrifft. Aber zunächst die Basis…

Innen und außen: Die Wirkung von Lichtschutzfiltern

Im Gegensatz zu organischen Lichtschutzfiltern der konventionellen Cremes, welche die energiereiche Strahlung die zu Sonnenbrand führt, in der Haut in langwelliges IR Licht umwandelt, spielt sich bei den mineralischen Lichtschutzfiltern die Lichtschutzwirkung auf der Haut ab. Hier wird die Energie größtenteils abgeleitet, indem die UV Strahlung reflektiert wird. Damit kommt die UV Verbrennungsenergie erst gar nicht in die Haut.

Kein Platz mehr: Kompaktmodell oberste Hautschicht

Medizin Kompakt

Quelle: Medizin Kompakt

Gesetzlich geregelt dürfen Sonnencremes mit Zinkoxid bis zu 25 % von diesem Mineralanteil enthalten. „Solche Sonnencremes mit hohen Anteilen an mineralischen Lichtschutzfiltern muss man in die oberste Hautschicht einarbeiten, damit diese unsichtbar werden und von dort die UV Strahlung reflektieren kann“, so Susanne Gans. Diese oberste Hautschicht ist, wenn keine Hornhautausbildung vorliegt, mit bis zu 0,05 Millimetern nicht besonders dick. „Wird zuvor die Haut mit anderen Präparaten verstopft, dann ist klar, dass die oberste Hautschicht, die ja eine Barriere darstellt, schon aufgefüllt ist und keine Sonnencreme mehr aufnehmen kann“, erklärt die Expertin.

Werden vor der Sonnencreme also verschiedenste Produkte aufgetragen, dann kann sich dadurch das Anwendungsergebnis verschlechtern. „In diesem Fall bleibt unsere Sonnencreme tatsächlich auf der Haut liegen und geht nicht hinein und die Creme ist auf der Haut damit auch sichtbar. Dadurch glänzt die Haut auf Grund des eigenen Fettanteils der Cremes. Das auf der Haut liegende mineralische Zinkoxid reflektiert nun zum Teil auch das sichtbare Licht. Die Reflexion von sichtbarem Licht führt zu einem Weißeffekt auf der Haut“, so beschreibt Susanne Gans das unnötige Weißeln.

Weniger ist mehr – oder wenn UV-Schutz gleichzeitig pflegt

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Was also tun, in Sachen Hautpflege? „Die gute Nachricht ist, dass wir nicht nur eine Creme mit einem exzellenten  Sonnenschutz bieten, sondern alle unsere Sonnenpräparate unseren eigenen Reparatur- Wirkkomplex enthalten und die Haut optimal pflegen. Die Sonnencreme ist so konzipiert, dass schon beim Sonnenschutz die Hautbarriere optimiert und repariert wird. Eine zusätzliche Hautpflege ist nicht notwendig“, so Susanne Gans.

Das kann SPEICK SUN: Die 24 Stunden-Langzeit-Feuchtpflege aus der Zuckerrübe sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Zellen um die Hautbarriere (Typ Backsteinmauer, die Zellen sind die Backsteine) zu optimieren. Mehr extrazelluläres Wasser sorgt für einen optimalen Verhornungsprozess und wirkt gegen Hauttrockenheit für einen strahlenden Teint.

Das Vitamin F der Distel, das sind essentielle Fettsäuren, baut sich zwischen den Zellen in die Hautbarriere ein (vergleichbar mit dem Mörtel einer Backsteinmauer) und schließt damit Lücken aus denen ansonsten Wasser aus der Haut entweichen kann und Schadstoffe eindringen können. Eine intakte geschlossene Haubarriere sorgt für mehr Feuchtigkeit in der Haut, wirkt Austrocknung entgegen und macht die Haut weich und geschmeidig. Susanne Gans weiß: „Der Schutzfaktor durch eine intakte geschlossene Hautbarriere ist auch nicht zu unterschätzen, denn alles, was an Schadstoffen in die Haut gelangen kann, ist mehr oder minder in der Lage, schädigende freie Radikale zu erzeugen und beschleunigt die Alterungsprozesse.“ Und das wollen wir ganz bestimmt nicht…

Schilfrohrextrakt wirkt Phototoxizität entgegen, so dass toxischen Wirkungen die durch Sonne ausgelöst werden können vorgebeugt wird. Er wirkt Histaminausschüttung (wird in der Haut durch Allergene ausgelöst) entgegen und damit auch deren Folgeerscheinungen wie Rötungen und Juckreiz.

 Bei Bedarf nachlegen: Make-up und Sonnenschutz

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Foto: unsplash

„Wer auf sein Make-up auch bei der Verwendung unserer Sonnencreme nicht verzichten möchte, kann das Make-up nach dem Eincremen mit unseren Sonnencremes verwenden. Das Make-up legt sich dann auf die optimal geschützte und gepflegte Gesichtshaut“, verrät die Laborleiterin.

Nur eins sollte man bedenken: Sonnencremes bieten keinen absoluten Sonnenschutz. Die Zeit bis zum Sonnenbrand wird um die Zeit des angegebenen Lichtschutzes verlängert (im Vergleich ohne Sonnenschutzmittelverwendung). So kann man mit einem Sonnenschutzpräparat mit einem Lichtschutzfaktor von 30 also 30 Mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnenschutz. Wichtig ist, dass die Sonnencremeanwendung in regelmäßigen Abständen, abhängig vom Hauttyp und den äußeren Umgebungsfaktoren, wiederholt wird.

„Bei der Verwendung eines Make-ups muss dieses leider vor dem Nachcremen entfernt und danach erneuert werden“, so Susanne Gans. „Elementar ist es, jede Zusatzpflege auf die Sonnencreme, nicht unter die Sonnencreme zu legen!“ … oder einfach im Sommer darauf zu verzichten…

Eure Jenny

 

PS: In der aktuellen Ausgabe des Testmagazins von Stiftung Warentest, Veröffentlichungsdatum 27. Juni 2019, wurde die Speick Sun Sonnencreme LSF 30 mit „mangelhaft“ bewertet.

Lt. Stiftung Warentest ist der LSF 30 unterschritten. Dazu findet Ihr auf der Website eine ausführliche Stellungnahme, in der die von einem akkreditierten Labor ermittelten LSF der Sonnenschutzprodukte eingesehen werden können. Lest am besten selbst und wendet Euch bei Fragen gern an das Speick-Team!

 

 

 

 

Von Außendienstbetreuung bis Wunscherfüllung: Der Alltag im Vertrieb

Bei der Fahrt auf Autobahnen sind sie Euch vielleicht auch schon untergekommen: LKWs, auf deren Ladefläche man lesen kann „Ohne mich, wären die Regale in Ihrem Supermarkt leer“. Das trifft übrigens nicht nur auf die Logistikbranche zu – auch ohne den Vertrieb würden uns die Waren in den Einkaufsstätten ausgehen. Caterina Graziosa, Vertriebsinnendienst bei Speick Naturkosmetik, erfüllt mit ihrem Team also wichtige Aufgaben. Im Interview verrät sie mehr…

  1. Caterina, welche Aufgaben im Vertrieb hast du genau? Wie lange bist du in der Position und wie bis du dort gelandet?

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Mein Job ist ein Kombi-Job zwischen Marketing und Vertrieb. Von der Betreuung unseres Außendienstes, über die Planung, Organisation und Koordination unserer Naturkosmetik-Referentinnen für die Promotion Einsätze vor Ort, bis hin zur Betreuung des Facheinzelhandels in Deutschland sowie den nicht-deutschsprachigen Export – meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Ach – und im Betriebsrat bin ich ganz nebenbei auch noch.

Ursprünglich komme ich allerdings aus einer ganz anderen Ecke. Ich bin ausgebildete Erzieherin und Religionspädagogin der röm.-kath. Religionslehre. In Abendkursen habe ich mir den Fachwirt für Organisation & Führung im Sozialwesen angeeignet sowie den Fachwirt für Marketing & Kommunikation.

Bei letzterer Ausbildung hatte ich mich aus einer Laune heraus bei Speick Naturkosmetik beworben und wurde – auch dank meiner 4-Sprachigkeit –  prompt eingestellt. Das war im September 2002.

 

  1. Wie groß ist dein Team (Innen-/Außendienst)?

 Unser Team besteht im Innendienst aus mir und meiner Kollegin im Kundendienst.

Wir teilen uns ein Büro und arbeiten auch sonst Hand in Hand. Das Telefon klingelt selten durch, jeder Anruf ist wichtig und wird entgegengenommen.

Im Außendienst sind 5 Handelsvertretungen und 5 Naturkosmetik-Referentinnen für uns tätig.

 

  1. Blick in die Glaskugel: Wie weit vor Vertriebsstart wisst Ihr über Neu-Launches/Aktionen Bescheid? Wann geht Ihr damit an die Kunden?

Wenn die Glaskugel klar ist, dann in der Regel 3 Monate vorher. Es gab aber auch schon kurzfristige Aktionen, die von unseren Kunden dennoch angenommen wurden.

 

  1. Renner und Penner: Im Vertrieb bekommt ihr direktes Feedback zu Produkten und seht auch anhand von Verkaufszahlen deren Erfolg unmittelbar. Wie eng ist der Austausch mit Produktmanagement/Labor/Marketing. Wie lange bekommt ein Produkt die „Chance“ sich zu beweisen im Markt?

In der Regel geben wir dem Produkt 1 Jahr, um sich zu beweisen. Sind die Abverkäufe – trotz verstärkter Promotion – nicht wie erwartet, geht es in die 2. Runde Promo. Erst danach wird entschieden, ob das Produkt bleibt oder geht. Aus der Erfahrung der letzten Jahre kann ich sagen, dass ein Produkt, sobald es nicht mehr da ist, verstärkt nachgefragt wird…

  1. Und wie stark bestimmt der Vertrieb das Sortiment mit?

In Anbetracht der Tatsache, dass wir im stetigen Kontakt mit unseren Kunden (Händlern & Endkonsumenten) sind, können wir deren Wünsche und Anregungen weitergeben und das Sortiment – sofern möglich – entsprechend gestalten.  Anregungen sind uns immer willkommen.

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Sortimentsgestaltung: Der Vertrieb bestimmt mit, was in den Regalen steht.

  1. Über den Alltag hinaus: Welche Sonderfälle oder ungewöhnlichen Gespräche sind dir vielleicht schon untergekommen?

Manchmal kommt es vor, dass wir Kunden zurückrufen, weil noch etwas in der Auftragsbearbeitung unklar ist. Dann kann es passieren, dass man am anderen Ende nicht den Kunden selbst, sondern deren Nachwuchs hat. So geschehen nach dem Nikolaus-Tag, als am anderen Ende ein kleiner Junge war, weil dessen Mutter noch am anderen Telefon war. Wir haben uns sehr nett unterhalten und er wollte mir unbedingt was zeigen. „Schau mal, was ich zum Nikolaus bekommen habe.“ Mit einem strahlenden Lächeln. Ich wollte wissen, was es denn wäre und er meinte nur „ich zeig es dir doch, du musst da reinschauen, da wo wir reden.“ Dann habe ich ihn animiert, mir zu erzählen, was man denn damit machen kann…also erzählte er mir von seinem Spielzeug, das sich dann als Feuerwehrauto entpuppte. Auf meine wiederholten Fragen nach seiner Mutter meinte er immer wieder, „ja warte, die steht da“ und erzählte fleißig von seinem Spielzeug. Irgendwann, nach gefühlten 10 Minuten kam dann auch seine Mama und entschuldigte sich für ihren kleinen Sohn. Das war alles in allem ein schönes Gespräch.

Manchmal gibt es aber auch Kunden, die um einiges älter sind als der kleine Junge. Kunden, die sich über ein offenes Ohr freuen und ihren Gedanken freien Lauf lassen.

Alles in allem…es gibt immer wieder schöne, interessante und aufschlussreiche Gespräche.

 

Ein spannender Alltag mit vielen Facetten. Der Vertriebsinnendienst ist praktisch ein Job als Planer, „Wunscherfüller“, Ideengeber und -filter…

 

Kreatives Gipfeltreffen: Das Speickblog-Team in München

Manche Dinge macht man viel zu selten. Dieses Gefühl beschleicht uns jedes Mal, wenn unser Blog-Team endlich wieder live zusammen trifft. Zwar sind wir per Mail und telefonisch dauer-vernetzt, aber so eine Themenplan-Sitzung macht in kreativer Runde einfach noch viel mehr Spaß. Auch sonst ist es ein wenig wie das Wiedersehen alter Freunde, wenn wir auf Messen oder wie gestern beim Team-Meeting in München zusammen am Tisch sitzen.

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Ida, Janine, Ina, Julia, Jenny und Gudrun beim Meeten (und Mittagessen) in München. Danach gab es noch ein Eis vom Sarcletti – der wahrscheinlich leckersten Eisdiele der Stadt.

Aus dem Harz, Leinfelden und Nürnberg sind Ida (Herbs and Flowers), Gudrun und Ina (Speick Naturkosmetik) und Julia (Beautyjagd) gestern nach München angereist. Trotz Zugausfällen und Verspätungen waren alle bis zum Mittag in den Agenturräumen von carlcom angekommen, wo Janine und Jenny (naturalbeauty) die vier schon freudig erwarteten.

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Neues von Speick: Was sich hinter der stilisierten Pflanze auf zartgrünem Grund verbirgt, verraten wir demnächst auf dem Speickblog…

Zu besprechen gab es Vieles und Ihr dürft Euch auf ganz unterschiedliche Beiträge in den nächsten Monaten freuen. Unter anderem werden wir uns auf dem Speickblog dem Trendthema Clean Beauty widmen, eine FAQ-Serie mit häufig gestellten Fragen starten, Euch Einblicke ins Labor geben, den Unterschied von Hauttyp und Hautzustand näher beleuchten und die In-Zutat Kiefernschwamm vorstellen. Außerdem kommen einige (ent)spannende Neuheiten ins Sortiment – wir durften schon Probe schnuppern…

Außerdem wird es bald auch News für und auf unserem Instagram-Account geben…

Neugierig? Wir auch!

Euer Speickblog-Team

Hinter den Kulissen: „Neu“ im Team

Eines vorweg: So ganz neu im Team bin ich mittlerweile nicht mehr. Immerhin darf ich mich schon seit Juli 2018 zum Marketingteam bei Speick Naturkosmetik zählen. Vielleicht habt ihr ja schon das ein oder andere Mal auf Facebook oder in Interviews mit unseren schönen Kooperationsportalen etwas von Ina aus dem Marketingteam gehört. Das bin ich! Höchste Zeit, mich hier mal zu zeigen und euch etwas zu mir zu erzählen.

Nachdem ich mich schon vor fünf Jahren der Naturkosmetik verschrieben habe und von einem Job im Marketing eines Naturkosmetik-Unternehmens geträumt hatte, konnte ich mein Glück kaum fassen, als ich letztes Jahr die Stellenausschreibung für eine Position im Marketing bei Speick sah. Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass ein solcher Job nur in Berlin oder fernab der Großstädte im schwäbischen Raum zu finden sei. Und plötzlich las ich die Stellenausschreibung, die klang, als hätte jemand mein Wunschprofil übernommen. Was ich bis dato nicht wusste: Speick Naturkosmetik kommt aus dem Stuttgarter Raum und hat seinen Firmensitz in Leinfelden-Echterdingen, zentral gelegen in der Nähe der U- und S-Bahn-Haltestelle. Perfekt für mich, eine der wenigen Bewohnerinnen DER Autometropole Deutschlands ohne Auto. Aber ob ich das gegen meinen vorherigen Job eintauschen wollte, den ich fußläufig in 5 Minuten erreichen konnte?

Die Bewerbungsgespräche haben mir bestätigt: Ja, ich will! Zu meinem Glück dachten sich das auch meine heutigen Kolleginnen und Kollegen bei Speick, so dass ich im Juli 2018 meinen Job im Marketing bei Speick Naturkosmetik anfing. Was mich an der Position besonders reizte und nach wie vor begeistert: Es wird einfach nicht langweilig! Marketing, PR und Produktmanagement werden Hand in Hand von unserem dreiköpfigen Marketingteam bearbeitet. Dazu gehören neben mir unsere Marketingleitung Gudrun und unser Junior-Chef Valentin Teuffel.

Nun blicke ich zurück auf die ersten 10 Monate und kann sagen: Wow, das war eine ganz schön intensive Zeit! Angefangen mit unserem 90-jährigen Firmenjubiläum und unserer Ausstellung im Stadtpalais Stuttgart, über unseren Jubiläumsausflug mit der gesamten Belegschaft zur Speick-Pflanze in die Österreicher Nockberge, bis hin zur für uns wichtigsten Messe, der Vivaness in Nürnberg. Alles in allem waren die ersten Monate die vermutlich beste Schulung zum Einstieg in die Naturkosmetik und alle Aufgabenbereiche meines Jobs.

Eines lerne ich aber nach wie vor: Schwäbisch! Nahezu täglich sitze ich mit einem dicken Fragezeichen im Gesicht neben meinen Kolleginnen und Kollegen und lasse mir Wörter erklären. Als Münsterländerin und „Neigschmeckte“ bin ich auch nach 8 Jahren in Stuttgart noch sehr hochdeutsch unterwegs. Mit dem Verstehen klappt es mittlerweile ganz gut, aber bitte verteufelt mich nie, Schwäbisch zu sprechen. Zwar bemerken meine Familie und Freunde in der Heimat immer wieder meinen schwäbischen Dialekt, über den können die Schwaben aber nur schmunzeln. Die wenigen kläglichen Versuche, Wörter so auszusprechen, wie die Einheimischen es hier machen, sorgten bisher nämlich nur für Lacher.

Es gibt also noch viel zu lernen – und eigentlich auch noch viel zu erzählen! Fürs Erste habt ihr aber hoffentlich schon einen kleinen Einblick bekommen und könnt mich anhand meines Mini-Steckbriefs, den meine lieben Kolleginnen ja auch schon ausgefüllt haben, noch etwas besser kennenlernen!

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So schön kann Arbeiten sein: Mit den Labor-Kolleginnen beim Speick SUN Praxistest in den Österreicher Bergen!

 

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Auf der Vivaness 2019: Müde Augen, aber happy! Zum Valentinstag haben wir unsere schönen Seifenherzen verteilt. 

 

Speickblog Ina 3

 

Name:                                 Ina Hiller

Alter:                                   32

Geboren:                            im schönen Münsterland

Fahrrad oder Auto?

Fahrrad! Und hier in Stuttgart mittlerweile auch gerne motorisiert als eBike. Die beste Erfindung, wenn man so wie ich, nahezu jeden Tag Stuttgarts Hügel rauf und runter fährt.

Morgenmensch oder Nachteule?
Eindeutig Nachteule!

Kaffee oder Tee?
Der erste Gang am Morgen geht zur Kaffeemaschine, ohne geht es nicht. Tagsüber trinke ich viel Tee. Also sowohl als auch.

 Berge oder Meer?
Meer, Meer, Meer! Gerne in Kombination mit Bergen.

 Mein erster Berufswunsch:
Journalistin – sobald ich schreiben konnte, habe ich meine eigenen Zeitungen gebastelt.

 Mein liebstes Kleidungsstück:
Ich habe so viele liebste Kleidungsstücke, das kommt ganz auf die Situation an. Ein weißes T-Shirt geht aber immer!

 3 Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde:
Mein Smartphone, damit ich Musik hören und Freunde und Familie anrufen kann, ein Buch, das ich immer wieder lesen kann und meinen Freund, damit ich die Einsamkeit nicht allein genießen muss 😉

Ohne das kann ich nicht schlafen:
Bettdecke und gekipptes Fenster, selbst bei der größten Hitze oder klirrender Kälte.

 Deshalb verwende ich Naturkosmetik:
Weil es so viele tolle Produkte gibt, die mir und meinem Körper gut tun! Wozu also Produkte mit Mikroplastik und synthetischen Inhaltsstoffen verwenden, wenn die Natur so viel Tolles bereithält?

 Mein liebstes Speick-Produkt:                
Es gibt so viele: Die Speick SUN Sonnencreme, die Mohnseife und die Black Soap, das Natural Aktiv Körperöl, Shampoo & Conditioner, das Thermal Sensitiv Mizellenwasser, der PURE Deo Stick und noch viele mehr!

Die neue Black Soap made by Speick

Endlich erobert das „kleine Schwarze“ auch die Badezimmer! Die Rede ist dabei nicht von einem stylischen Kimono oder einem anderen Fashion It-Piece, sondern von einem schwarzen Seifenstück – der neuen Black Soap made by Speick. Die nutzt nämlich die Trendzutat Aktivkohle in Kombination mit echter Seifensieder-Tradition. Ihre Mission: porentiefe Reinheit. Wie genau sie das schafft, hat mir Laborleitung Susanne Gans im Interview verraten und auch gleich noch mit ein paar Vorurteilen aufgeräumt.

Aktivkohle kommt schon seit geraumer Zeit für Reinigungsprozesse zum Einsatz. Ob im Labor, in der Medizin oder zur Behandlung von (Trink)Wasser und Lebensmitteln.  Auch die Beauty-Szene hat den gut verträglichen Rohstoff nun für sich entdeckt. Für porentiefe Sauberkeit!

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Mehr als nur ein Trend-Teil: Die Black Soap made by Speick.

Schwarze Reinigungsprodukte versprechen eine besonders reine Haut – was steckt dahinter?

„Bei Versuchen hat man festgestellt, dass die Reinigungskraft, zum Beispiel von Seife, mit der schwarzen Zutat noch unterstützt wird, da Aktivkohle auf Grund der großen Oberfläche Toxine binden kann. Wir haben viele Jahre Aktivkohle zur Sterilfiltration verwendet. So können z.B. Aknebakterien entfernt werden.“

Was ist anders als bei der Verwendung von Tensiden?

„Tenside reinigen auf Grund ihrer Struktur (wasserfreundlicher Kopf und fettliebender Schwanz), weil sie kugelförmige Mizellen bilden (Wasserkopf außen zum Wasser und Fettschwänzchen zum fettigen Schmutz innen) und dabei den Schmutz im Inneren der Mizelle einschließen. Aktivkohle hat eine extrem große Oberfläche und kann kleinste Teilchen festhalten. Im Falle unserer Seife auch Bakterien und Geruchsmoleküle.“

Im Grunde hat Aktivkohle ja eine schwammartige Oberfläche in der sie z.B. Schmutz binden soll. Wie funktioniert es, dass die Kohle erst auf dem Gesicht ihre Wirkung entfaltet und  nicht schon mit anderen Stoffen (aus der Rezeptur) gesättigt ist? Denn dann könnte sie auf der Haut gar keine Wirkung mehr haben – wie ein voller Schwamm, der kein Wasser mehr aufnimmt.

„Auch wenn sie so aussieht: Aktivkohle funktioniert nicht wie ein Schwamm. Sie kann im Prinzip nichts aufsaugen. Aktivkohle kann dafür kleinste Teilchen herausfiltern indem sie diese an der Oberfläche fest hält. Je größer die Oberfläche desto größer das Bindevermögen. Durch diesen Effekt konnten wir unser Reinstwasser noch von Bakterien befreien.“

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Rein, reiner, Aktivkohle…

Um Schmutz, Fette und Toxine zu adsorbieren, müsste der Reinigungsprozess theoretisch (wie bei der Filtration im Labor) doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Welche Anwendungsdauer macht Sinn?

„Man kann die Seife wie gewohnt verwenden. Im Zuge der Waschung wird von der Seife der Schmutz gebunden und sobald die Aktivkohle Moleküle oder Bakterien erwischt, werden auch diese gebunden. Also arbeiten Seife und Aktivkohle Hand in Hand, ohne Wartezeiten.“

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Aktivkohle: Ein Rohstoff mit poröser Oberfläche, der die Black Soap veredelt.

Ihre poröse Oberfläche erhält Aktivkohle durch die Behandlung mit Gas. Bringt das Nachteile mit sich bzw. gibt es Unterschiede bei den Kohle-Sorten?

„Die Herstellung spielt eine entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass Schadstoffe wie PAK’s nicht entstehen können. Die Funktion der Aktivkohle selbst hängt nicht von dem Ausgangsmaterial ab.“

Hintergrund-Info: PAK

Habt Ihr von PAK’s schonmal gehört? Die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen mit einem großen Variantenreichtum. Es handelt sich überwiegend um neutrale Feststoffe. PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl, aber auch in Gegrilltem und Gebratenem können sie stecken. Sie entstehen unter bestimmten Voraussetzungen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material. Und sie haben es in sich…

Susanne, die Kohle entsteht ja grundsätzlich durch Verbrennung von Holz oder ähnlichen Materialien. Während der Verbrennung können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft PAK’s größtenteils als krebserregend ein, außerdem können sie zu Entzündungen oder Schäden an den Schleimhäuten führen.

„Es kommt darauf an wie die Aktivkohle hergestellt wird. Bei der Entstehung von PAK’s spielen die Temperaturen, die extrem hoch sein müssen, und der Sauerstoffgehalt bei der Verbrennung eine Rolle. Die von uns verwendete Aktivkohle ist schadstofffrei.“

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Reinheit im dunklen Gewand: Die Black Soap made by Speick.

Vielen Dank, liebe Susanne! Die „kleine Schwarze“ von Speick hat offenbar keine dunklen Geheimnisse. Vielmehr steht die neue Black Soap für Reinheit und Frische. Sie eignet sich besonders für fettige, unreine Haut, ist aber auch für alle anderen Hauttypen eine Versuchung. Besonders toll ist ihr feiner Duft nach Lavendel und Rosmarin – und natürlich die traditionelle Rezeptur mit RSPO zertifiziertem Palmöl aus nachhaltigem Anbau sowie Kokos- und Olivenöl…

Also lasst Euch nicht von ihrer Farbe täuschen und probiert diese Neuheit unbedingt aus!

Eure Jenny

 

 

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2019

Liebe Speick-Freunde!

2018 war und ist für uns bei SPEICK Naturkosmetik ein ganz besonderes Jahr: 90 Jahre liegen nun hinter unserem Familienunternehmen. Nach wie vor orientieren wir uns an den philosophischen Grundsätzen unseres Firmengründers Walter Rau, die heute  wieder brandaktuell sind. Das ist gut, und wir freuen uns mit all unseren Konsumentinnen und Konsumenten über die schöne Weiterentwicklung, die das gesamte Unternehmen bis heute geschafft hat.

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Wir hatten einige wirkliche Highlights in 2018, wie z.B. unsere 5-wöchige Jubiläums-Ausstellung im neuen StadtPalais Stuttgart mit mehr als 30.000 Besuchern. Über den echten Jubiläumstag am 29.9. waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gemeinsam mit den Familienmitgliedern – unterwegs zum 4-tägigen Betriebsausflug in unsere Speick-Region. Und obendrauf hat unsere SPEICKwelt in Stuttgart-Mitte Ende November das 5-jährige Jubiläum gefeiert. Nun planen wir in die Zukunft und sagen zum Jahresende ganz einfach: Wir danken Euch allen für 365 super Tage und freuen uns alle auf die kommenden 90 Jahre.

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Herr Teuffel bringt es auf den Punkt:

„Nach 90 erfolgreichen Jahren: ab ins Museum? Nein, ganz und gar nicht! Museum zeigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für uns war dies eine schöne Plattform der Bestätigung und der Start zu neuen Taten. In diesem Sinne wünsche ich – zusammen mit dem gesamten Team von SPEICK Naturkosmetik – allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2019.“

Euer SPEICK Naturkosmetik-Team

3 FRAGEN AN: VALENTIN TEUFFEL

Nachdem wir in den letzten Monaten Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen vorgestellt haben, gibt es heute den letzten Teil unserer kleinen Jubiläums-Interviewreihe: Heute kommt Valentin Teuffel zu Wort, sozusagen die „Next Generation“ bei Speick Naturkosmetik. Er wurde 1987 in Stuttgart geboren, hat nach einem Wirtschaftsstudium in Innsbruck und Heidelberg drei Jahre lang erste Berufserfahrung in Wien gesammelt. Und im Oktober 2017 ging‘s dann zurück in die Heimat – und ins Familienunternehmen.

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Die vierte Generation bei Speick Naturkosmetik: Valentin Teuffel (Foto: Marc Doradzillo)

  1. Wie lange wirken Sie nun bereits aktiv im Unternehmen mit? War es schon länger geplant, als die vierte Generation bei SPEICK Naturkosmetik einzusteigen?

Seit Herbst letzten Jahres bin ich im elterlichen Betrieb tätig. Für mich selbst war schon sehr früh klar, dass ich später einmal in den Familienbetrieb einsteigen möchte. Meine Familie hat allerdings in keinster Weise Druck ausgeübt oder Erwartungen an mich gestellt. Die Firma war und ist im Familienalltag aber natürlich immer präsent und ich habe viel über betriebliche Abläufe und Zusammenhänge in Gesprächen mit meinen Großeltern und meinem Vater erfahren. Das hat mein Interesse geweckt und meinen Willen gestärkt, das fortzuführen, was mein Urgroßvater, Großvater und Vater aufgebaut haben. Natürlich erfüllt es mich auch sehr mit Stolz, als vierte Generation an den Erfolgen meiner Familie anzusetzen und diese hoffentlich weiter auszubauen.

  1. Ein Rückblick: Wenn Sie anlässlich des 90-jährigen Jubiläums die Geschichte betrachten, was war besonders spannend?

Ich denke am spannendsten war einerseits die Zeit, als die Speickpflanze 1936 unter Naturschutz gestellt wurde. Für das Unternehmen galt es damals, neue Wege zu finden, um auf legalem Wege an die Pflanze zu gelangen. Das ist uns ja glücklicherweise durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Bauern in den Kärntner Nockbergen gelungen. Zwischenzeitlich wurden auch Forschungen angestellt, die Pflanze in unseren heimischen Gefilden ertragreich kultivieren zu können. Bei dem Projekt, das noch vor meiner Geburt stattgefunden hat, wäre ich gerne dabei gewesen.

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Mitten im Geschehen: Valentin Teuffel in der Produktion (Foto: Marc Doradzillo)

  1. Und wie geht es weiter? Haben Sie persönliche Wünsche für die nächsten 90 Jahre? Wo sehen Sie die Chancen, wo die Herausforderungen für den Naturkosmetikpionier?

SPEICK Naturkosmetik hat sich zu einem Klassiker in der Naturkosmetik-Branche entwickelt. Für meine Generation ist es jetzt wichtig, das Sortiment weiter zu beleben und sich in neue Segmente vorzuwagen. Beobachtet man die Entwicklung der Branche und die Bedürfnisse unserer Kunden, werden die Leitmotive meines Urgroßvaters in Zukunft eine noch größere Rolle bei unseren Vorhaben einnehmen. So werden schon im Februar nächsten Jahres auf der weltweit größten Fachmesse für Naturkosmetik, der Vivaness in Nürnberg, einige neue Produktkonzepte vorgestellt. Man darf gespannt sein!

Gespannt bin ich definitiv, was es wieder Neues geben wird – und auch, wie sich Sortiment und Unternehmen künftig mit dem Input der jüngsten Generation entwickeln. In der Vergangenheit, ist der Spagat zwischen Innovation und Tradition auf alle Fälle gelungen. So kann es weiter gehen…

Eure Jenny

4 Fragen an: Das Speick Vertriebsteam

Auch in diesem Monat führen wir unsere Interviewreihe fort und haben uns erstmals gleich vier Mitarbeiter von Speick geschnappt: Caterina Graziosa, Holger Maier, Rainer Schöll und Valentin Teuffel gehören zum Vertriebsteam. Sie sind es gewohnt Fragen zu beantworten – Kundenanfragen in erster Linie. Und die flattern recht häufig rein, gerade was die Verfügbarkeit von Produkten oder das Sortiment betrifft. Welche das am häufigsten sind, interessiert mich natürlich brennend! Daher kommen die (ausnahmsweise 4) Fragen heute nicht von mir, sondern von Euch – den lieben Speick-Kunden!

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Holger Maier, Caterina Graziosa und Valentin Teuffel vom Speick Vertriebsteam (v.l.n.r.).

  1. Wo überall in Deutschland gibt es eure Produkte? Es antwortet Rainer Schöll:

SPEICK Produkte gibt es im klassischen Fachhandel wie zum Beispiel im Bioladen, in der Drogerie und im Reformhaus. In der Apotheke kann man unsere Produkte meist vorbestellen. Darüber hinaus sind viele davon in Drogeriemärkten, in Bio Supermärkten sowie im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.

SPEICK Produkte werden aber auch über ausgewählte Versandhändler angeboten, offline als auch online.

Selbstverständlich gibt es nicht alle unserer Produkte überall. Der Sortimentsumfang ist unter anderem abhängig von Filialgröße, Region, etc. Die Geheimtipps: Unser gesamtes Sortiment gibt es online auf speickshop.de. Auch in unserem Flagship Store, der SPEICKwelt in Stuttgart Mitte (Hirschstr. 29) und unserem Werksverkauf an unserem Unternehmenssitz in Leinfelden, ist die gesamte Produktfamilie vertreten.

 Die Speickwelt und den tollen Speickshop online haben wir Euch bereits im Blog vorgestellt. Sooo schade, dass man nicht überall diese Produktvielfalt erleben kann – was auch gleich zur nächsten Kundenfrage führt.

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Die Speickwelt in Stuttgart (Foto: Julia Keith)

 2. Warum bekommt man nicht in jedem Geschäft dieselben Produkte bzw. Serien? Es antwortet Holger Maier:

Generell obliegt die Sortimentsgestaltung dem Handel. Selbstverständlich sind wir mit unseren Handelspartnern bezüglich neuer Artikel und Sortimentsoptimierung ständig in Kontakt. Aufgrund unseres breiten Sortiments und unterschiedlicher Vertriebsschienen und Handelspartner, welche wiederum auf unterschiedliche Schwerpunkte und Kompetenzen setzen, ist es leider nur begrenzt möglich, in allen Bereichen vollständig vertreten zu sein.

 Das ist natürlich verständlich und sorgt (bei mir definitiv) dafür, immer einen Vorrat der Lieblingsprodukte parat zu haben. Nur: Was mache ich im Urlaub?!

 3. Bekomme ich eure Produkte auch im Ausland bzw. Urlaubsland? Es antwortet Valentin Teuffel:

Natürlich gibt es unsere Produkte auch im Ausland. Wir sind von Australien bis Zypern aktuell in 38 Ländern weltweit vertreten. Am einfachsten sind SPEICK Naturkosmetik-Produkte jedoch im europäischen Ausland wie Österreich, der Schweiz oder Italien zu bekommen.

Wenn ihr im Ausland lebt oder im Urlaub seid und wissen möchtet, wo Ihr ein bestimmtes Produkt von uns findet, könnt ihr uns jederzeit schreiben oder anrufen. Am einfachsten geht’s über Facebook oder per Email (info@speick.de). Ihr bekommt dann innerhalb kürzester Zeit eine Antwort von uns. Grundsätzlich versendet unser Onlineshop (speickshop.de) natürlich auch in alle Länder. Wir freuen uns zudem auch immer sehr, wenn wir von unseren Konsumentinnen und Konsumenten „Urlaubspost“ in Form eines Fotos mit einem Speick-Produkt vor einem spektakulären und regional erkennbaren Hintergrund o.ä. bekommen. Diese Bilder werden dann traditionell auf Facebook (facebook.com/speick/) und Instagram (instagram.com/speicknaturkosmetik) geteilt.

Wie so eine Speick-Präsenz im Handel am anderen Ende der Welt aussehen kann, hat Julia in diesem spannenden Beitrag aus Tokio gezeigt. Aber auch daheim ist das Unternehmen absolut weltoffen…

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Speick im Crayon House in Tokio (Foto: Julia Keith)

4. Thema Kundenservice – wie kann ich euch denn am besten erreichen und wer kümmert sich dann um meine Anliegen? Es antwortet Caterina Graziosa:

Ganz gleich wo ihr euch befindet – ein Anruf / eine Mail an unseren Kundenservice hilft euch bei der Suche nach eurem Lieblings-Speick Produkt auf jeden Fall weiter. Natürlich könnt ihr euch auch an uns wenden, wenn ihr Fragen zu bestimmten Inhaltsstoffen habt oder Beratung bei der Produktauswahl benötigt. Wir freuen uns über jede Anfrage, ganz gleich ob auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch… jede Anfrage wird so schnell wie möglich von unseren Mitarbeitern beantwortet.

Kein Wunder, dass man sich bei Speick immer willkommen fühlt!
Eure Jenny