Meine Sonnenschutz-Tipps

Bei den meisten Menschen wird das Thema Sonnenschutz ab April wieder aktuell: Die Sonne lockt ins Freie und man bekommt Lust, mehr Zeit draußen zu verbringen. Dazu steht die Sonne nun schon deutlich höher und die Gefahr eines Sonnenbrands steigt – gerade wenn die Haut nach dem Winter noch keine eigene Schutzfunktion aufbauen konnte.

Welche Strahlen die Haut schädigen können und welche UV-Filter es in Sonnencremes gibt, das habe ich in meinem letzten Post zum mineralischen Sonnenschutz erklärt.

Doch die Sonne schädigt nicht nur die Haut, sondern hat auch viele positive Wirkungen: Insbesondere UV B-Strahlung sorgt für die Bildung von Vitamin D, welches für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem verantwortlich ist. Von Oktober bis März kann der Körper innerhalb Europas wegen des zu flachen Einfallswinkels von unter 45 Grad leider kein Vitamin D bilden. Das geht erst wieder, wenn die Sonne im April höher steht. Ich halte deswegen einen achtsamen Umgang mit der Sonne für sinnvoll. Dafür muss der Sonnenschutz je nach Hauttyp, Region oder Tageszeit individuell angepasst werden.

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Welche unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren gibt es?

Man unterscheidet vier unterschiedliche Stufen beim Lichtschutz: LSF 6 und 10 ist niedrig; LSF 15, 20 und 25 gilt als mittel. LSF 30 und 50 werden als hoch eingestuft, LSF 50+ sogar als sehr hoch. Die Speick SUN-Sonnenpflege bietet etwas für jeden Bedarf und umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+.

Kann sich die Haut auch selbst vor der Sonne schützen?

Die Haut kann sich durch die Bräunung und Verdickung der Hornschicht selbst vor UV-Strahlen schützen. Allerdings dauert das etwas und reicht je nach Hauttyp meist nicht aus. Deshalb ist es wichtig, die Eigenschutz-Zeit seiner Haut zu kennen: Wer sehr helle Haut und blaue bzw. grüne Augen hat, bekommt schon nach 5-10 Minuten einen Sonnenbrand. Hier ist eine Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor angebracht. Eine unempfindlichere braune Haut mit dunklen Augen und Haaren hat hingegen eine längere Eigenschutz-Zeit von 30-45 Minuten. Hier reicht dann ein niedrigerer LSF aus.

Wie lange kann ich mit Sonnencreme in der Sonne bleiben?

Um zu ermitteln, wie lange man mit Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann, multipliziert man die individuelle Eigenschutz mit der Zahl des Lichtschutzfaktors: Bei einer Eigenschutz-Zeit von 10 Minuten beträgt die Sonnenzeit mit LSF 30 also maximal 300 Minuten. Ich würde diese Zeitspanne jedoch nicht ausreizen, denn Reibung oder Schweiß können den Sonnenschutz deutlich reduzieren.

Wieviel Sonnenschutz soll man auftragen?

Gleich mal vorweg: Die meisten Menschen tragen wahrscheinlich viel zu wenig Sonnenschutz auf. Damit man den vollen Lichtschutzfaktor erreicht, müssen 2mg Sonnencreme pro cm² auf der Haut aufgetragen werden. Das ist gar nicht so wenig: Für das Gesicht ist das ungefähr die Menge eines halben Teelöffels, für den gesamten Körper sind es 5-6 Esslöffel. Wichtig ist es auch, den Sonnenschutz im Laufe des Tages immer wieder nachzutragen. So bleibt der Lichtschutz erhalten – verlängern lässt er sich dadurch leider nicht.

Und wie sieht es mit Sonnenschutz im Winter aus?

Im Winter verwende ich nicht täglich eine Sonnencreme, denn die UV B-Strahlung ist zu dieser Zeit deutlich geringer. Um meine Haut gegen die UV A-Strahlung zu schützen (die auch zu dieser Jahreszeit präsent ist) setze ich auf pflanzlichen Zellschutz in meiner Gesichtspflege. Ein Beispiel dafür ist der Wirkstoff Ectoin, der z.B. im Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum enthalten ist.

In den Bergen beim Skifahren ist jedoch eine Sonnencreme angesagt: Dort ist die Luftschicht dünner und die UV-Intensität entsprechend höher, dazu reflektiert der Schnee die UV-Strahlung.

Meine zusätzlichen Empfehlungen

  • Grundsätzlich setze ich mich im Sommer nicht in die pralle Sonne – schon gar nicht zur Mittagszeit.
  • Ein Sonnenhut oder eine Schirmkappe auf dem Kopf sind so angenehm!
  • Langärmelige Kleidung schützt die Haut an den Armen.
  • Sonnenexponierte Stellen wie Stirn, Nase oder Schultern (Ohren nicht vergessen) creme ich besonders sorgfältig mit Sonnencreme ein.

Dann kann der Sommer nun ja kommen! Bald werden wir hier auf dem Blog noch die neuen Sonnencremes von Speick auf dem Blog testen und vorstellen.

Foto Credits: Die tollen Fotos stammen übrigens von den Fotografinnen Rebecca und Isa Planck, die die Produkte in ihrem Urlaub dabei hatten 🙂

Eure Julia

 

Stimmungsmacher von SPEICK: Mit Schwung und sonnigem Gemüt durch den Winter

Während der Dezember jedes Jahr gefühlt nur so an mir vorbeirast, ziehen sich die ersten Monate des Jahres manchmal wie Kaugummi. Das liegt häufig auch am Wetter: es ist kalt, grau, nass, bestenfalls liegt Schnee. Die Tage werden wieder länger, aber der Frühling ist noch in weiter Ferne.

Gegen winterliche Stimmungstiefs und das Gefühl, sich morgens direkt nach dem Frühstück wieder ins Bett kuscheln zu wollen, gibt es zum Glück einige natürliche Helferlein – auch in der Naturkosmetik. SPEICK hält einige Produkte bereit, die dabei helfen, dem Winter mit Schwung und sonnigem Gemüt zu begegnen:

Belebende Düfte als natürliche Stimmungsmacher

Über die Vorteile ätherischer Öle bzw. natürlicher Duftstoffe konntet ihr in diesem Beitrag einiges erfahren. Bestimmte ätherische Öle, darunter Zitrone, Bergamotte, Orange etc., heben die Stimmung. Nicht zuletzt deshalb mag ich das Speick Natural Eau de Cologne das ganze Jahr über so gern! Die Kombination aus Zitrusaromen und kräftig-krautigen Noten erfrischt im Sommer, sorgt aber auch im Winter für Frohsinn und Schwung.

Daheim ist auch das Speick Natural Aktiv Sauna-Aufgusskonzentrat eine gute Idee, um für gute Laune zu sorgen. Bereits wenige Tropfen in der Duftlampe unterstützen eine wohlige Atmosphäre. Als Raumspray nutze ich außerdem das Speick Thermal Sensitiv Tonic sehr gern – das vielseitige Multitalent zaubert mir mit seinem fruchtig-fröhlichen Duft direkt ein Lächeln aufs Gesicht.

Kerzenschein Gegen die Dunkelheit

Im dunklen Dezember können wir uns an den  vielen Weihnachtssternen, festlichen Straßenbeleuchtungen, Lichterketten  und Schwibbögen erfreuen. Ist die Weihnachtsdeko wieder verstaut, hilft uns Kerzenlicht durch die dunklen Tage und Abende der Wintermonate. Die Speick Duftkerze schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: neben gemütlichen Kerzenschein unterstützt sie das Wohlbefinden auch mit ihrem krautigen Duft! Der enthaltene Speick-Extrakt sorgt für körperliche Entspannung und einen wachen Geist.

Wärme als Wohltat für Körper und Seele

Sonnenlicht, Bewegung und frische Luft sind noch immer die einfachsten Mittel, um auch im Winter in Schwung zu kommen und trübe Gedanken zu vertreiben. Nach einer ausgiebigen Wanderung greife ich gern zum Speick Natural Aktiv Körperöl, das ich inoffiziell „Wanderöl“ getauft habe, wie ich euch in unserem Dreiertest bereits verraten habe. Raus aus den Wanderschuhen, ein warmes Fußbad gegönnt, die Füße mit dem Körperöl massiert – so lässt  es sich herrlich entspannen! Als Badezusatz – egal ob für Fuß-, Hand- oder Vollbad – ist das Öl übrigens auch geeignet – Julia hat das bereits ausprobiert.

Falls ihr in den Genuss von Sauna-Aufgüssen in den eigenen vier Wänden kommt, könnt ihr euch natürlich auch mit dem Sauna-Aufgusskonzentrat einheizen. Einen weiteren wärmenden Liebling verrät euch Jenny in diesem Beitrag.

Farbtupfer gegen winterliches Grau

Falls ihr im Winter langsamer als sonst aus den Federn kommt, kann es hilfreich sein,  das Badezimmer als einladenden, aufmunternden Ort zu gestalten. Dafür muss es nicht gleich eine aufwendige Renovierungsarbeit mit bunten Fliesen sein, aber punktuelle Farbtupfer lassen sich mit wenig Aufwand integrieren.

Ein paar farbige Handtücher, ein bunter Zahnputzbecher, auf dem Waschbecken die strahlend lachsfarbene Speick Natural Seife, in der Dusche die leuchtend grün-roten Shampoo- und Duschgel-Tuben: all das hilft, mit den Sinnen auf „wach“ zu schalten. Wer mag, kann auch im Bad einen Duftstein aufstellen und mit dem Aktiv Sauna-Aufgusskonzentrat beträufeln.

Selbstfürsorge statt Selbstoptimierungswahn

Der Winter ist naturgemäß die Jahreszeit, in der die Uhren langsamer ticken und die Natur Kraft für das Erwachen im nächsten Frühjahr sammelt. Anstatt uns mit unsinnigen Selbstoptimierungs-Programmen in Form von Diäten, Fitness-Challenges und Co. unnötig unter Druck zu setzen, sollten wir es vielleicht gerade in den ersten Monaten des Jahres häufiger mal etwas ruhiger angehen lassen und uns regelmäßig liebevolle Auszeiten gönnen.

Wie wäre es mit ausgiebiger Hand- und Nagelpflege auf dem Sofa, während die Lieblingsserie läuft? Oder mit einem Home Spa-Programm inklusive vitalisierendem Körperpeeling (hier geht’s zum Rezept), Kerzenschein, einer Wellness-Einheit in der Wanne mit sprudelnden Badebomben und Gesichtsmaske? Bei einem entspannten Abendprogramm lässt sich prima Kraft für den nächsten Tag sammeln.

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Kommt gelassen und heiter durch den Winter!

Eure Ida

Ätherische Öle: die Vorteile natürlicher Duftstoffe

Naturkosmetik soll nicht nur der Haut, sondern auch allen Sinnen schmeicheln. Wie häufig habt ihr schon vor dem Kauf an einem Produkttester geschnuppert, ob euch der Duft einer Creme oder Bodylotion zusagt? Für mich ist der Duft eine ganz wesentliche Komponente – manche Dinge kann man eben „gut riechen“, andere hingegen nicht.

In zertifizierter Naturkosmetik sind ätherische Öle deshalb aus den Rezepturen nicht wegzudenken – sie gehören zu den unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik. Doch worin liegen überhaupt die Vorteile ätherischer Öle gegenüber synthetischen Duftstoffen?

ÄTHERISCHE ÖLE GEHÖREN ZU UNSEREM ALLTAG

Selbst, wenn wir auf Kosmetika komplett verzichten würden, wären natürliche Duftstoffe Teil unseres Alltags. Und damit meine ich weniger das natürliche Vanille-Aroma im Joghurt als viel mehr die geringe, aber eben doch vorhandene Menge an ätherischen Ölen, die wir beim Verzehr von Lebensmitteln wie frischem Obst, Gemüse oder Kräutern zu uns nehmen. Wenn im Frühjahr die Blumen und Bäume ihr üppiges Aroma verströmen, sind daran natürlich ebenfalls jede Menge ätherische Öle beteiligt. Wenn ätherische Öle uns also ohnehin jeden Tag begleiten, warum dann nicht auch in der Kosmetik?

Ätherische Öle sind voller Leben

Ist ein Produkt mit einer Mischung aus naturreinen ätherischen Ölen beduftet, steckt darin eine Menge Leben. Ätherische Öle werden aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen, z. B. aus Blättern, Blüten, Fruchtschalen oder Wurzeln. Jeder Tropfen ätherischen Öls, der durch Verfahren wie Wassderdampfdestillation oder Kaltpressung gewonnen wird, trägt damit auch die konzentrierte Kraft der jeweiligen Pflanze in sich.

Ätherische Öle sind frei von fragwürdigen Inhaltsstoffen

Menschen können zwar sowohl auf synthetische als auch auf natürliche Duftstoffe empfindlich oder allergisch reagieren, natürliche Duftstoffe haben aber den Vorteil, dass sie keine gesundheitskritischen Inhaltsstoffe enthalten. Dazu zählen vor allem Phtalate, bestimmte Konservierungsstoffe und Substanzen, die im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. (Es gibt jedoch auch synthetische Duftstoffe, die frei von diesen fragwürdrigen Substanzen sind.) Im Vergleich zu synthetischen Duftstoffen werden ätherische Öle außerdem vom Körper deutlich leichter abgebaut.

Ätherische Öle liefern Mehrwert

Ätherische Öle können so viel mehr, als nur gut zu riechen. Sie wirken über die Haut, die Schleimhäute und den Geruchssinn unmittelbar auf Körper und Seele. Agrumenöle (ätherische Öle aus Zitrusfrüchten) sind Klassiker, wenn es um die Aufhellung der Stimmung geht, Lavendel ist für seine beruhigenden Eigenschaften hinreichend bekannt. Und der Speick wirkt körperlich belebend und gleichzeitig geistig beruhigend – eine Kombination, die ich immer wieder zu schätzen weiß.

Gerade jetzt im grauen und trüben Winter sind verschiedene ätherische Öle auch eine gute Wahl gegen den Winterblues.  Auch Naturparfum wie das Speick Natural Eau de Cologne hat über den Duft hinaus also einen zusätzlichen Mehrwert. Das gilt übrigens ebenso für das Aktiv Sauna-Aufguss-Konzentrat von Speick, das sich als Mischung ätherischer Öle auch daheim in eigenen Kreationen vielfältig verwenden lässt – hier und hier findet ihr verschiedene Ideen und Rezepte zum Selbermischen.

Ätherische Öle & Natürliche Düfte sind alles andere als langweilig

Naturkosmetik hat manchmal noch mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass sie langweilig oder eintönig riecht. Produkte wie die von Speick zeigen jedoch, dass das keineswegs der Fall ist. Moderne Verfahren ermöglichen es, einzelne Inhaltsstoffe aus ätherischen Ölen zu isolieren, erfahrene Parfümeure kreieren so heute komplexe, moderne Düfte. Die Thermal Sensitiv-Serie mit ihrem cremig-fruchtigen Duft hat bspw. ein ganz anderes Duft-Profil als die krautig-herbe Natural-Linie von Speick. Der Naturkosmetik-Markt bietet  heute für jede Nase die passenden Düfte.

Wie erkenne ich, ob ein Produkt natürliche oder synthetische Duftstoffe enthält?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn der Blick auf die INCI-Liste hilft nur bedingt. „Parfum“ oder „Fragrance“ sagt leider nichts darüber aus, ob es sich um natürliche oder synthetische Duftstoffe handelt. Und auch die 26 deklarationspflichtigen Duftstoffe geben nur teilweise Auskunft, denn ein Großteil davon davon – darunter Linalool, Citronellol, Benzyl Benzoat oder Geraniol – kommt zwar als Bestandteil in ätherischen Ölen vor, kann aber genauso synthetisch hergestellt worden sein. Es ist also durchaus kompliziert.

Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, haltet ihr nach entsprechenden Siegeln für zertifizierte Naturkosmetik wie denen von Natrue oder BDIH Ausschau, die ihr auch auf den Produkten von SPEICK Naturkosmetik findet. So könnt ihr sicher sein, dass es sich um Produkte handelt, die ausschließlich natürliche Duftstoffe enthalten.

Eure Ida

Wer war Walter Rau?

Naturkosmetik finde ich nicht nur wegen der vielen wirksamen Produkte interessant, sondern auch wegen der spannenden Geschichten, die grüne Marken häufig im Gepäck haben – so auch SPEICK Naturkosmetik. Insbesondere die Frage nach den Ursprüngen eines Unternehmens treibt mich immer wieder um. Heute möchte ich euch die Anfänge von SPEICK und den Firmengründer Walter Rau etwas näher bringen. Viele Facetten prägten ihn und sein Leben – und damit nicht zuletzt auch SPEICK.

Walter Rau war…

Fortschrittlicher Visionär:

Es war in den 1920ern, als sich der elterliche Betrieb von Walter Rau –  die Vereinigten Seifenfabriken – mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise konfrontiert sah und verkauft werden musste. Walter Rau wollte die Tradition der Seifenherstellung seiner Eltern fortsetzen und gründete 1928 mit finanzieller Unterstützung seines Vaters das „Feinseifenwerk WALTER RAU“. Dabei hatte er neben der Pflege der traditionellen Seifenherstellung auch eine klare Vision des Fortschritts: eine natürliche, milde Seife, die für die wohltuende Körperpflege verwendet wird und nicht länger nur als effektives Mittel zur Wäschereinigung dient. Was uns heute selbstverständlich erscheint, war Ende der Zwanziger eine kleine Revolution in der Kosmetik-Welt! Unverkennbar sollte die Seife als Marken-Produkt zudem auch optisch sein. Die lachsrote SPEICK Natural-Seife ist bis heute das beliebteste Produkt aus dem Hause SPEICK.

Umweltbewusster Vordenker:

Wenn man die folgenden Gedanken Walter Raus heute liest, könnte man meinen, er habe durch die Glaskugel ins Jahr 2018 geschaut. Tatsächlich stellte er schon vor 60 Jahren im Jahr 1958 fest: „Die Zeitschäden wachsen. Die ungesunde, nervöse Arbeitsweise, das verunreinigte Wasser, die durch Staub, Gase, Säuren verpestete Luft, ganz zu schweigen von dem Problem der Radioaktivität, das in der Zukunft vielleicht brennend wird – das alles zusammen sind Schäden äußerer Art, die mehr oder weniger auf die Haut einwirken. Dazu kommen aber noch die Nahrungsschäden, die durch Pflanzenschutzmittel, mineralogische Düngeverfahren, Konservierungsmittel usw. hervorgerufen werden.”

Anthroposophischer Unternehmer:

Walter Rau besuchte mehrere Vorträge des Anthroposophen Rudolf Steiner und war ab 1925 Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Sein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Natur sollte sich auch im Unternehmen in Form eines Mehrwerts für die Mitarbeiter widerspiegeln. So etablierte Walter Rau bereits frühzeitig eine Arbeitnehmervertretung und organisierte Weiterbildungen in Form von sogenannten Werkstunden. Als saisonales Highlight gab es beispielsweise die jährliche Aufführung der Oberuferer Weihnachtsspiele. „Mensch bleiben und sich weiter entwickeln können”, diesem Motto ist SPEICK bis heute treu geblieben, auch wenn bspw. die anthroposophische Eurythmie heute aus dem Unternehmensalltag verschwunden ist.

Unerschütterlicher Optimist:

Seit seinem 14 Lebensjahr beeinflusste die Schwerhörigkeit das Leben Walter Raus von Jahr zu Jahr in zunehmendem Maße. Trotz seiner Ertaubung ließ er sich weder vom Studium noch von seiner Arbeit abbringen. Seine Frau Carola von Fumetti, die ihr mit ihm oben auf dem Bild seht, war ihm dabei eine große Stütze. 1960 verarbeitete er seine Situation in einem Zeitschriften-Artikel zum Thema „Ertaubung im Beruf“.

Vielseitiger Wissbegieriger:

Chemie, Studium der Betriebswirtschaft, Anthroposophie, Heilpflanzen, Kosmetik, Musik, Klavierspielen: die Interessen und Talente von Walter Rau waren breit gestreut. Wissbegierde, Neugier und Weltoffenheit kennzeichneten sein Wesen und beeinflussten auch sein unternehmerisches Handeln. Nicht zuletzt waren es diese Eigenschaften, die dazu geführt haben, dass Walter Rau gemeinsam mit seinem Schwager auf die Speik-Pflanze als alte Heilpflanze gestoßen ist und diese die unverzichtbare Basis des Unternehmens und des Sortiments geworden ist.

Heimatverbundener Reiselustiger:

Von Glasgow bis Griechenland – Walter Rau war gern auf Reisen. Seine Liebe zu Griechenland fand zum Beispiel in Form der Lindos-Kinderserie Ausdruck innerhalb des SPEICK-Sortiments, denn das Dorf Lindos auf Rhodos zählte zu seinen liebsten Urlaubsdomizilen. Gleichzeitig war Walter Rau aber auch seiner Heimat sehr verbunden. In Stuttgart geboren, war er seiner Heimatstadt stets auch unternehmerisch verbunden und wurde schließlich im Jahr 1968 in Stuttgart begraben.

Ich hoffe, ihr hattet Freude an diesem kleinen Einblick in das Leben und Schaffen Walter Raus!

Eure Ida

Getönte Tagescreme

Getönte Tagescremes: #nomakeup und das No Make-up-Make-up

Geht ihr ohne Make-up raus? Bei mir gab es eine Zeit, da konnte man mich nie ohne Mascara sehen. Ich fand, dass ich mit meinen hellen Wimpern kränklich aussehe. Glücklicherweise habe ich diese Unsicherheiten mittlerweile nicht mehr so sehr und gehe gerade im Sommer oft auch ohne jegliches Make-up zum Einkaufen oder Baden.

Spannend finde ich, dass man sich letztlich einfach daran gewöhnen kann, ohne Make-up unterwegs zu sein: Wenn ich zwei Wochen lang beim Camping ungeschminkt bin, finde ich mich beim Blick in den Spiegel ohne getuschte Wimpern gar nicht mehr kränklich aussehend  – sondern sogar auf natürliche Weise schön.

Getönte Tagescreme

#nomakeup

Unter dem Hashtag #nomakeup zeigen sich seit einiger Zeit immer mehr Stars ohne Make-up auf Instagram und machen sich damit für ein weniger makelloses Schönheitsideal stark. Die Frage ist allerdings, wie natürlich die Bilder letztlich sind: Führen gefärbte Wimpern oder kleinere chirurgische Eingriffe nicht auch zur optimierten Makellosigkeit, selbst wenn sonst kein Make-up getragen wird? Die Grenzen sind hier – wie immer – fließend.

No Make-up-Make-up

Auch ein „No Make-up-Make-up“ ist übrigens aufwändiger als man es sich vielleicht vorstellt. In meiner Teenagerzeit hatte ich genügend Gelegenheit, diesen Look zu üben. Damals durfte ich mich nur ganz zart schminken, so dass es im Grunde wie ungeschminkt aussah: Eine getönte Tagescreme, ein bisschen Concealer und ein mattierender Puder, ein Hauch Wimperntusche und ein rosa Lippenbalsam – fertig! Visagisten würden dazu noch mit Konturierungen und Highlighter arbeiten, um das Gesicht auf natürliche Weise zu modulieren.

Getönte Tagescremes

Weiterhin sind getönte Tagescremes für mich Produkte, die ich besonders schätze: Sie kombinieren Pflege und Farbe; der Teint wird damit ausgeglichen, ohne gleich eine Foundation zu verwenden. In der Speick Thermal Sensitiv-Linie gibt es zwei getönte Tagescremes: Beige hell und Beige dunkel.

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Ich verwende davon die hellere Variante „Beige hell“, die einen leicht gelblichen Unterton hat (auf dem Foto unten). „Beige dunkel“ würde ich als mittleren Ton beschreiben, der leicht apricotstichig ist. Beide Nuancen passen sich gut dem individuellen Hautton an, denn die Deckkraft ist leicht, das Finish seidig.

Gern mag ich den erfrischenden Effekt beim Auftragen der getönten Tagescreme; die Textur ist cremig und zugleich relativ leicht. Im Sommer kann ich sie solo tragen, im Winter verstärke ich sie an meinen trockenen Wangen mit einer reichhaltigen Creme. Mit Aloe Vera, Glycerin und Zuckerrübenextrakt wird die Haut befeuchtet, Linolsäure und Linolensäure reparieren dazu die Hautbarriere. Zusätzlich wird die Haut durch das mineralreiche Wasser aus Schlangenbad und durch einen Algenextrakt beruhigt.

Mit einem mattierenden Puder über der getönten Tagescreme und ein bisschen Mascara wäre ich dann sogar bereit, einen Geschäftstermin zu machen – ganz ohne Make-up geht es bei solchen offiziellen Anlässen bei mir doch nicht. Und ich finde es auch gut, die Wahl zu haben!

Und wie sieht es bei euch aus: No Make-up, No Make-up-Make-up oder richtig Make-up?

Eure Julia

Zu Besuch bei Speick: Ida, Julia und Jenny auf Tour

Trotz Entfernung immer in Kontakt: Auch wenn Telefon, E-Mail und Co. heute fast alles möglich machen, ist es immer wieder schön, wenn das ganze Blog Team mal persönlich zusammentrifft. Und wenn die Location dann noch das Zuhause von Speick Naturkosmetik ist, heißt es nicht nur Austauschen, Ideen schmieden und Lachen, sondern auch hinter die Kulissen schauen – und sogar selber rühren. Ende April haben Julia, Ida und Jenny die Reise nach Leinfelden angetreten und einen tollen Tag zusammen verbracht. Hier erfahrt ihr, was sie beim Rundgang alles entdeckt haben und welche Ideen dabei für den Speickblog entstanden sind. Neugierig?

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Zu sechst „unter der Haube“: Idas Eindrücke vom Rundgang

Schon seit langem habe ich mich darauf gefreut, das Speick-Blog-Team endlich einmal wieder live zu sehen, anstatt Emails auszutauschen oder zu telefonieren. Also auf nach Leinfelden! Die Freude über das Wiedersehen mit Anke und Gudrun von SPEICK und meinen Blogger-Kolleginnen Julia und Jenny ist groß. Geschäftsführer Wikhart Teuffel heißt uns nicht nur persönlich willkommen, sondern stellt uns außerdem seinen Sohn Valentin Teuffel vor, der ebenfalls zum SPEICK-Team gehört und mit uns gemeinsam den Tag verbringt. Zu sechst starten wir mit einem Rundgang. Ausstaffiert mit Schutzkittel, Haube und Schuhüberziehern geht es ins lichtdurchflutete Labor, in das wir allerdings nur einen kurzen Blick werfen. Anke und Gudrun tuscheln vor sich hin, denn hier wartet später wohl noch eine Überraschung auf uns – wir sind gespannt!

Weiter geht es in die Produktionshallen, in denen heute allerdings Ruhe herrscht: Wir sehen die riesigen Behälter, in denen die beliebten Cremes, Duschgele, Deos etc. hergestellt werden, erfahren, wo der Alkohol lagert (vergällt, deshalb nicht für spontane After-Work-Partys geeignet) und wo die Rasiercreme noch mehrere Wochen ruhen darf. Und überall liegt der wohltuende Speick-Duft in der Luft!

Ein Stockwerk höher geht es deutlich geschäftiger zu, hier rattert gerade das SPEICK Natural Deo Dusch über das Fließband und wird abgefüllt, etikettiert und kartonweise verpackt.

Auch nebenan ist die Produktion in vollem Gange, wir können den Weg der Arztseife nachvollziehen – von den großen Säcken voller Seifenspäne über die Presse für die Seifennudeln bis hin zum Fließband, auf dem die Seifenstränge entlangrattern, ehe sie stückweise in ihre finale Form gebracht und maschinell verpackt werden. Ganz ohne Handarbeit geht es aber auch hier nicht – die Kartons werden von Hand geschlossen und gestapelt.

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In der angrenzenden Lagerhalle wird mir einmal mehr die Größe und Vielfalt des SPEICK-Sortiments bewusst und Valentin Teuffel, Gudrun und Anke plaudern ein bisschen aus dem Nähkästchen der SPEICK-Geschichte: Wusstet ihr zum Beispiel, dass es mal eine Serie mit Produkten für Babys gab? Und kennt von euch noch jemand die SPEICK Woman Produkte?

Mit dem Speick-Duft in der Nase verlassen wir kurzzeitig das Firmengelände und machen uns auf den Weg zur Eselsmühle im Siebenmühlental. Wir haben Glück, denn das Wetter meint es ausgesprochen gut mit uns, so dass wir auf der Terrasse der Mühlenstube bei Sonnenschein und Fliederduft feinstes Schwäbisches Essen in Bio-Qualität genießen können, während wir die letzten Monate und Blogbeiträge Revue passieren lassen und gemeinsam Ideen schmieden – denn bald bricht schon unser drittes gemeinsames Blogjahr an!

Im Rührfieber: Mit Julia im Labor

Nach der Führung durch das Speick-Werk und dem Mittagessen dürfen wir dann selbst ran. Im Labor hat Lena für uns eine Überraschung vorbereitet: Jeder darf sein eigenes Lieblingsduschgel herstellen! Auf dem Tisch stehen schon die Duschgelbasis und sieben verschiedene Düfte bereit. Bevor wir loslegen, schlüpfen wir alle wieder in weiße Kittel. Und dann schuppern wir erst mal alle an den Duftfläschchen; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich entscheide mich für Duft Nummer zwei, ein frisch-krautiger Duft, der gut zum kommenden Sommer passt.

Mithilfe einer Waage gießen wir vorsichtig 300gr in ein Glasbehältnis. Mit einer Pipette geben wir dann die Parfümmischung dazu, die sich aus rein ätherischen Ölen zusammensetzt. Nun wird alles mit einem Glasstab verrührt. Spannend: Manche Parfümmischungen sorgen dafür, dass sich die Textur des Duschgels ein bisschen verändert! Solche Feinheiten aus dem Labor finde ich immer besonders spannend. Schließlich füllen wir das Duschgel in einen Duschgelflakon, der zum krönenden Abschluss noch mit einem individuellen Aufkleber versehen wird (auf dem Foto könnt ihr unseren fertigen Produkte sehen).

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Da ich mit dem Zug angereist bin, muss ich unser Treffen pünktlich verlassen. Ohne einen Besuch des Speick-Shops kann ich aber nicht gehen! Dort gibt es das vollständige Sortiment von Speick zu entdecken – es duftet dort wie im ganzen Gebäude von Speick ganz herrlich nach den Speick-Produkten. Mitgenommen habe ich mir aus dem Shop eines meiner Lieblingsprodukte, das Mizellenwasser. Und dann muss ich mich schon von allen verabschieden und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen!

Jennys Kuriositätenkabinett

Auch ich konnte natürlich nicht umhin, neben meinem ganz persönlichen Duschgel (parfümiert mit Sanddorn-Orangen-Duft) ein paar Lieblinge aus dem Speick-Shop mit nach Hause zu nehmen. Shampoo und Conditioner müssen mit! Ansonsten habe ich jede Menge Eindrücke, Notizen und Ideen im Gepäck…

Kurios fand ich zum Beispiel, dass die Speick Rasiercreme mit einem Teigrührgerät verarbeitet wird. Ein wenig wie in der Bäckerei schaut das aus – aber höchst professionell. Beim Mischen im Labor habe ich gelernt, dass bei gleicher Rezeptur bereits die Wahl des Parfümöls einen großen Einfluss auf die Viskosität haben kann. Auch interessant: Der Alkohol wird bei Speick zum Beispiel mit Lavendelextrakt vergällt, so bleibt der Rohstoff natürlich, obwohl er Zusätze bekommt. Und: Es gibt praktisch keinen Papiermüll. Denn alles, was an Kartonagen und Co. wiederverwendet werden kann, wird es auch.

Zukunftsmusik

In Sachen Themenplanung werden wir ein paar Dinge rund um das Jubiläum „90 Jahre Speick“ für Euch vorbereiten und auch unser Blog feiert bald seinen immerhin zweiten Jahrestag. Ihr dürft gespannt sein!

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Natürlich werden wir uns künftig weiter eng mit den Speick Insights austauschen und den Kreis vielleicht sogar erweitern: Wir haben beschlossen, auch das Vertriebsteam mal zu Wort kommen zu lassen, zum Beispiel was das neue Elektroauto betrifft, mit dem die Geschäfte besucht werden. Mit Susanne und Lena aus dem Labor geben wir Euch demnächst ein paar Einblicke in die Konservierung von Naturkosmetik. Und: Wir überlegen, den Speickblog hier und da mit Bewegtbildern zum Leben zu erwecken. Hättet Ihr Lust auf kurze Videos? Oder gibt es Themen, die Ihr bislang vermisst?

Euer hochmotiviertes Team, noch voll mit Eindrücken von diesem grandiosen Besuch

Ida, Julia und Jenny

 

 

Gesichter 2018 – Schön. Voller Lebenskraft.

Bereits seit 2008 verfolgen wir nachhaltig den Weg, authentische Menschen für unsere eigene Bildwelt zu fotografieren. Nach mehreren Fotoshootings in unserer Region Stuttgart haben wir uns dieses Mal den Herzenswunsch erfüllt, in der Heimat unserer Speick-Pflanze, im UNESCO Biosphärenpark Nockberge zu fotografieren. Der Windebensee an der Nockalmstraße hatte als Location fast alles zu bieten, was wir uns gewünscht hatten. Eine Neuerung: Christel und Stefan haben wir aus dem Bestandsteam mitgenommen. Dazugekommen sind Franzi und ein weiterer Stefan, die beide etwas jünger sind. So möchten wir den Generationentransfer unserer Marke Speick transportieren. Alle vier sind wunderbare Charaktermenschen.

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Wie immer, sind unsere Protagonisten nachhaltig gekleidet – dieses Mal mit Kleidung der Marken Eyd (eydclothing.com) und Vaude (vaude.com/de). Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung, auch in solchen Bereichen mit Partnern zusammen zu arbeiten, die unsere nachhaltigen Grundsätze teilen. Mit vielen wunderbaren Kleidungsstücken ausgestattet, haben wir arbeitsreiche und fröhliche – zusammen mit unserem höchst kreativen Fotografen, der Stylistin und den beiden unverzichtbaren Kolleginnen aus unserer Partneragentur – vier Tage in der Speick-Heimat verbracht. Erholen konnten wir uns jeden Abend in unserem Partnerhotel vor Ort, dem Superior Refugium Kirchheimerhof, Bad Kleinkirchheim. Einer der schönsten Wellnessbereiche und die exklusive Küche haben uns alle täglich neu beflügelt.

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Warum machen wir das?

Wir möchten rund um das Thema „Zertifizierte Naturkosmetik“ ganzheitlich nachhaltig agieren. Und unsere Fotoshootings folgen der logischen Konsequenz daraus. Unsere Protagonisten sind jedes Mal mit viel Herzblut und Einsatz dabei. Das macht bei aller Arbeit auch wirklich Spaß. Unsere Marke Speick wird glaubwürdig unterstrichen, und jedes unserer Fotos sagt aus: Schön. Voller Lebenskraft.

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Die neue Bildwelt präsentieren wir rechtzeitig zu unserem 90-jährigem Firmenjubiläum 2018. Wie findet Ihr die Aufnahmen?

Eure Gudrun & Anke

PS: Wenn Ihr möchtet, schnuppert doch auch in die kurzen Bewegtbilder hinein – wir hatten jede Menge Spaß, wie man sieht 🙂

Beauty-Vorsätze fürs neue Jahr: Zero Waste im Badezimmer

Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Wie haltet ihr es mit Vorsätzen zum Jahreswechsel? Ich bin ja persönlich kein Fan von utopischen Vorhaben, die schon am 3. Januar wieder aus dem Gedächtnis verschwunden sind. Aber für 2018 habe ich mir doch ein paar Dinge vorgenommen, die ich langfristig umsetzen möchte. Dazu gehört unter anderem auch, dass ich im Badezimmer noch mehr darauf achten möchte, Müll und speziell Plastik zu reduzieren. So richtig „Zero Waste“ wird mein Badezimmer wahrscheinlich nie sein, aber mit dem Grundgedanken hinter der Bewegung – eben Müll so gut es geht zu reduzieren – kann ich mich identifizieren. Nun muss man dafür nicht gleich alle Kosmetikprodukte ab heute selber herstellen. Es gibt durchaus auch alternative Wege, um Plastik und Co. den Kampf anzusagen und gleichzeitig den Komfort gebrauchsfertiger Produkte zu nutzen. Das sind meine persönlichen 5 Strategien dafür:

Strategie Nr. 1: Auf langlebige Accessoires umsteigen

Wer seinen Plastik- und Müllanteil im Badezimmer dauerhaft reduzieren möchte, kann das mit ganz einfachen Maßnahmen bereits wirkungsvoll tun. Wie häufig landen beispielsweise Wattepads nach einmaligem Gebrauch im Müll? Wiederverwendbare, waschbare Pads aus Baumwolle sind da eine gute Alternative. Eine sinnvolle Investition kann zum Beispiel auch ein Rasierhobel sein, der mit Metallklingen, die in schlichten Papiersachets verpackt sind, deutlich weniger Plastikmüll verursacht als gängige Klingen, die nicht nur selbst zum Teil aus Plastik bestehen, sondern in aller Regel auch noch erheblichen Verpackungsmüll verursachen. Ich möchte meinen Rasierhobel nicht mehr missen! Die Anwendung fand ich übrigens schon nach wenigen Versuchen (natürlich mit dem SPEICK Men Rasierschaum) genauso komfortabel wie mit „modernen“ Rasierern.

Strategie Nr. 2: Nachwachsende Rohstoffe wählen

Klar, viele Produkte im Badezimmer verursachen Müll. Doch wenn schon Verpackungen und Helferlein in den Mülleimer wandern, dann doch wenigstens aus nachwachsenden Rohstoffen. Zahnbürsten aus Bambus oder Wattestäbchen aus Baumwolle sind dabei fast schon ein alter Hut. Doch auch Cremes, Lotionen und Co. müssen nicht in ein kurzlebiges Plastikgewand gehüllt werden. So zeigt beispielsweise die Organic 3.0 Serie von SPEICK, dass es auch anders geht: die Verpackung aus Polyethylen basiert ebenfalls auf einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Zuckerrohr, und ist komplett kreislauffähig. Wie komplex das Thema umweltfreundlicher Kosmetik-Verpackungen ist, erfahrt ihr ausführlich in diesem Blogbeitrag.

Strategie Nr. 3: Auf Klassiker der Körperpflege setzen

Klassiker der Körperpflege? Na, damit kann natürlich nur Seife gemeint sein! Seife ist aus Zero Waste Sicht so ein tolles Produkt: abgesehen vom Umkarton aus FSC-zertifiziertem Karton kommen die SPEICK-Seifen ohne jegliche Verpackung aus und bereichern so jedes plastikfreie Badezimmer. Seife ist außerdem äußerst ergiebig in der Anwendung und verbraucht sich so sehr langsam im Vergleich zu Duschgel und Co., so dass sie nicht so schnell nachgekauft werden muss. Außerdem lässt sie sich vielseitig anwenden – zum Duschen, Baden, Händewaschen, … (und sogar als Weihnachtsdeko).

Strategie Nr. 4: Multitalente nutzen

Wo wir gerade bei vielseitig anwendbaren Produkten sind: Multitalente, wie Jenny, Julia und ich sie euch bereits vorgestellt haben, sind auch eine gute Möglichkeit, um Abfall im Bad zu reduzieren. Wenn eine Creme gleichzeitig als Gesichtsmaske angewendet werden kann, das Körperöl sich auch als Zusatz für ein Fußbad eignet oder das Serum sich als Geheimtipp für die Handpflege entpuppt, können die Kosmetikbestände im Badezimmer gering gehalten werden. Das spart Platz und Müll (und schon nebenbei bemerkt auch den Geldbeutel).

Strategie Nr. 5: Mit Köpfchen online kaufen

Online-Shopping und Zero Waste – ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Sicher, beim Online-Kauf von Kosmetik fällt auf jeden Fall Müll in Form von Versandkartons, Füllmaterial, ggf. beiliegender Rechnung etc. an. Deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, den Kopf dabei einmal mehr einzuschalten, während der Warenkorb virtuell gefüllt wird. Eine Bestellung auslösen, nur um ein einzelnes Exemplar eines Lippenbalsams zu erhalten? Eher keine so gute Idee. Da lohnt es sich doch eher, Dinge des täglichen Bedarfs als Bündel zu bestellen, damit Nutzen und umweltrelevanter Aufwand halbwegs in einer akzeptablen Relation zueinander stehen. Auch eine Maßnahme: Online-Shops nutzen, die auf umweltfreundliches Verpackungsmaterial Wert legen. Im Interview haben Jana und Alexander, die Inhaber von Speickshop.de, euch verraten, wie sie das managen: der Versand der Produkte erfolgt durch DHL GoGreen, das Füllmaterial für die Kartons besteht aus Maisstärke und selbst das Klebeband haftet dank umweltfreundlichem Kleber aus Kartoffelstärke. So shoppt es sich auch online ein kleines bisschen „grüner“.

Welche weiteren Maßnahmen ergreift ihr, um Müll und Plastik im Badezimmer zu reduzieren?

Bis bald,

Eure Ida

Crayon House Tokyo

Speick Naturkosmetik im Crayon House in Tokio

Wer nach Tokio reist oder sogar in Tokio lebt, muss auf Speick-Produkte nicht verzichten. Und wo findet man Speick in der großen japanischen Metropole? Natürlich im Crayon House, dem bereits 1976 gegründeten Bioladen-Pionier in Tokio. Das ökologische Kaufhaus liegt im wunderschönen Stadtteil Aoyama mit seinen vielen verwinkelten Sträßchen und kleinen Boutiquen.

Crayon House Tokyo

Als ich im November vor Ort war, wurde das Crayon House gerade festlich geschmückt und ein Weihnachtsbaum vor der Eingangstür aufgestellt. Auf gleich vier Stockwerken gibt es im Crayon House alles, was das Öko-Herz begehrt: Im Erdgeschoss kann man Kinderbücher kaufen, in der Etage darüber gibt es pädagogisch wertvolles und handgemachtes Spielzeug. Das Obergeschoss ist dann mit einer speziellen Frauen-Buchhandlung und einem umfassenden Angebot an europäischer, amerikanischer und auch japanischer Naturkosmetik ganz den Bedürfnissen von Frauen gewidmet.

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Da kommen wir Speick Naturkosmetik in Tokio schon ganz nah auf die Spur: Na, seht ihr die grün-roten Tuben von Speick im Regal leuchten? Mir sind sie sofort ins Auge gefallen!

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Im Crayon House wird insbesondere die Natural Aktiv-Haarpflege mit Shampoos und Conditioner von Speick Naturkosmetik verkauft. Neben den Produkten wird die Marke auf einer Tafel erklärt: Ein Foto des Firmengebäudes in Leinfelden-Echterdingen und natürlich auch ein Bild der emblematischen Speick-Pflanze dürfen darauf nicht fehlen.

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Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass sich im Untergeschoss des Crayon House noch ein Bioladen mit Lebensmitteln und das beliebte Bio-Restaurant Hiroba befinden. Bei angenehmen Temperaturen kann man sogar im kleinen Garten außen sitzen.

Falls ihr also mal in Tokio unterwegs seid, ist das Crayon House ein echter Tipp – gerade für Familien mit Kindern ideal!

Eure Julia

Hinter den Kulissen von Speickshop.de

Wer sich die Produkte von SPEICK Naturkosmetik ins Badezimmer holen möchte, hat dafür viele Möglichkeiten – vom klassischen Drogeriemarkt über gut sortierte Bioläden bis hin zu verschiedenen Online-Händlern (oder vielleicht heute auch der Blick in den Nikolausstiefel?). Unter Speickshop.de findet ihr das gesamte Speick-Sortiment, das in die ganze Welt seinen Weg findet. Im Interview lernt ihr die beiden Inhaber, Jana und Alexander Heigold, und ihre Arbeit rund um Speickshop.de näher kennen.

Jana und Alexander Heigold, Inhaber von Speickshop.de

Liebe Jana, lieber Alexander, stellt euch doch unseren Lesern kurz mit jeweils fünf Worten vor.

Jana: Familie, Garten, Kaffee, Kunst, Fotografie

Alex: Familie, Fotografie, Informationstechnologie, Kaffee, Bio

Ihr seid seit 2010 Inhaber von Speickshop.de und versendet SPEICK-Produkte in die ganze Welt. Wie kam es dazu?

Diese Frage bekommen wir sehr häufig gestellt. Wir haben 2009 eine Überlegung gestartet. wie wir „nebenher“ ein kleines Geschäft eröffnen könnten. Kurz vor der Vivaness 2010 ist uns eingefallen, dass Alex’ Vater seit mehreren Jahrzehnten Speick-Fan ist. Wir haben uns die Produkte näher angesehen und kamen zum Entschluss, dass diese traditionellen, sehr hochwertigen Produkte im Internet einen Platz benötigen „wo man sie alle bekommen kann“. Also fragten wir Alex’ Papa, ob er, da er sowieso jährlich auf der Biofach/Vivaness zu Gast ist,  mal bei Herrn Teuffel anklopfen kann, wie er zu einem „reinen“ Speick Naturkosmetik Onlineshop steht. In unserem jugendlichen Leichtsinn und voller Hoffnung haben wir schon vorher die Domain speickshop.de reserviert. Herr Teuffel zeigte sich positiv gegenüber unserer Idee und nickte das Projekt telefonisch mit uns ab. Seit März/April 2010 beliefern wir also mehrere tausend Kunden jedes Jahr mit Speick-Produkten auf dem gesamten Globus.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus? Welche Aspekte mögt ihr an eurer Arbeit ganz besonders?

Einen Onlineshop zu führen ist eine sehr komplexe Tätigkeit. Wir geben euch daher einen Überblick eines durchschnittlichen Arbeitstages von uns beiden.

Zu allererst läuft die Kaffeemaschine ;-). Dann geht Alex gegen 7 Uhr aus dem Haus. Er ist nämlich hauptberuflich als IT Systemadministrator bei einem Unternehmen angestellt. Seit dem 14.10. diesen Jahres bestimmt unsere Tochter, wann Jana mit dem Versorgen des Onlineshops beginnt. Meistens jedoch werden am Vormittag die Aufträge gedruckt, Zahlungen abgeglichen und neue Ware bei Speick bestellt. Am Nachmittag werden schon die Produkte für die Aufträge bereit gelegt und die Pakete gepackt. Diese müssen bis 15 Uhr für den DHL-LKW bereit stehen. Während der eigentlichen Arbeit – das Paketepacken – trudeln von Irene, Alex’ Mama, die telefonischen Bestellungen per Fax ein. Diese werden von Hand in unserem System erfasst, sodass sie auch pünktlich das Haus verlassen können. Und schon kommt um 15 Uhr der DHL-LKW und nimmt die Pakete für das DHL Versandzentrum mit.

Am Abend, nach Alex’ Hauptjob, werden die Kundenanfragen, die nicht direkt eine laufende Bestellung betreffen, beantwortet und versorgt. Daher kann es hier hin und wieder zu sehr späten Uhrzeiten kommen – was für uns nicht als negativ angesehen wird; wir beantworten diese Emails immer mit Freude und meist miteinander.

Ja, eigentlich war das ein grober Überblick unseres durchschnittlichen Tages. Dinge wie Marketing, Steuerberater und sonstige Behörden würde ich jetzt einmal als Sonderfälle einstufen. 😀

Welches sind die größten Herausforderungen dabei, die SPEICK-Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen?

Die größte Herausforderung ist tatsächlich das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und diese für unseren Onlineshop zu begeistern. Alleine durch die offene Art und Weise, wie wir den Onlineshop gestaltet haben, holen wir schon 95% der Kunden ohne weitere Hilfe direkt über den Shop ab. Es gibt hin und wieder die Meldung, dass Kunden mit unserem Onlineshop nicht klar kommen. Für uns nicht besonders verwunderlich, es gibt tausende unterschiedliche Onlineshops im Internet. Obwohl diese Rückmeldungen Ausnahmen sind, tun wir alles dafür, dass der Onlineshop benutzerfreundlich bleibt und verbessert wird. Die Kunden sind es gewohnt, teilweise bei anderen großen Versandhäuser zu bestellen. Neben diesen Shops am Markt zu stehen ist nicht einfach, jedoch möglich. Wir punkten sicherlich nicht mit Speick Produkten zu Dumpingpreisen oder Versandkostenfrei ab dem ersten Euro, sondern wir achten auf einen persönlichen Kundenservice, nachhaltigen Versand und faire Arbeitsbedingungen für uns selbst. Unsere Kunden finden zu uns weitestgehend über Google, denn hier schalten wir fleißig Werbung mit dem Suchwort „Speick“. Auch der Hersteller unseres Produktsortiments SPEICK Naturkosmetik ist im Bereich Marketing sehr professionell vertreten und aktiv – dies hilft uns natürlich auch unheimlich.

Nachhaltigkeit wird bei SPEICK Naturkosmetik groß geschrieben (ich habe erst kürzlich in einem Blogbeitrag Einblicke in die CSR bei SPEICK gegeben). Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei euch eine Rolle?

Für uns ist es selbstverständlich, diese Maßnahmen zu ergreifen. Wir versenden ausschließlich per DHL GoGreen (soweit seitens DHL die Möglichkeit besteht), bringen unsere Kartonagen zu einer Fabrik, wo diese zu Pappen weiterverarbeitet werden und nutzen ausschließlich Füllmaterial, das entweder aus Maisstärke besteht oder wir von Lieferanten erhalten haben. Sogar unser Klebeband ist aus Papier und der Kleber hierfür aus Kartoffelstärke.

Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte von SPEICK?

Alex: Speick Men Duschgel für Haare und Körper, Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration und Pflege und Speick Men Deo Spray.

Jana: Speick Natural Deo Spray, Speick Thermal Sensitiv getönte Tagescreme dunkel und das Speick Natural Shampoo Glanz & Volumen.

Zu guter Letzt: Was waren eure Highlights 2017 im Speickshop und worauf freut ihr euch schon jetzt für das kommende Jahr?

Wir freuen uns über jeden Auftrag – jedoch war das Highlight 2017, dass wir besonders viele Bestellungen Übersee verschicken durften. So haben wir Speick-Fans z.B. in Hong Kong, Australien, Laos, USA oder in Kanada begeistern können.

Im nächsten Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Vivaness im Februar und auf eventuelle, neue Produkte von SPEICK Naturkosmetik. In 2020 feiern wir schon unser zehnjähriges Bestehen – hier möchten wir schon nächstes Jahr überlegen, wie wir dieses feiern können.

VIelen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen von Speickshop.de, Jana und Alexander!

Bis bald,

Eure Ida