Gesichter 2018 – Schön. Voller Lebenskraft.

Bereits seit 2008 verfolgen wir nachhaltig den Weg, authentische Menschen für unsere eigene Bildwelt zu fotografieren. Nach mehreren Fotoshootings in unserer Region Stuttgart haben wir uns dieses Mal den Herzenswunsch erfüllt, in der Heimat unserer Speick-Pflanze, im UNESCO Biosphärenpark Nockberge zu fotografieren. Der Windebensee an der Nockalmstraße hatte als Location fast alles zu bieten, was wir uns gewünscht hatten. Eine Neuerung: Christel und Stefan haben wir aus dem Bestandsteam mitgenommen. Dazugekommen sind Franzi und ein weiterer Stefan, die beide etwas jünger sind. So möchten wir den Generationentransfer unserer Marke Speick transportieren. Alle vier sind wunderbare Charaktermenschen.

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Wie immer, sind unsere Protagonisten nachhaltig gekleidet – dieses Mal mit Kleidung der Marken Eyd (eydclothing.com) und Vaude (vaude.com/de). Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung, auch in solchen Bereichen mit Partnern zusammen zu arbeiten, die unsere nachhaltigen Grundsätze teilen. Mit vielen wunderbaren Kleidungsstücken ausgestattet, haben wir arbeitsreiche und fröhliche – zusammen mit unserem höchst kreativen Fotografen, der Stylistin und den beiden unverzichtbaren Kolleginnen aus unserer Partneragentur – vier Tage in der Speick-Heimat verbracht. Erholen konnten wir uns jeden Abend in unserem Partnerhotel vor Ort, dem Superior Refugium Kirchheimerhof, Bad Kleinkirchheim. Einer der schönsten Wellnessbereiche und die exklusive Küche haben uns alle täglich neu beflügelt.

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Warum machen wir das?

Wir möchten rund um das Thema „Zertifizierte Naturkosmetik“ ganzheitlich nachhaltig agieren. Und unsere Fotoshootings folgen der logischen Konsequenz daraus. Unsere Protagonisten sind jedes Mal mit viel Herzblut und Einsatz dabei. Das macht bei aller Arbeit auch wirklich Spaß. Unsere Marke Speick wird glaubwürdig unterstrichen, und jedes unserer Fotos sagt aus: Schön. Voller Lebenskraft.

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Die neue Bildwelt präsentieren wir rechtzeitig zu unserem 90-jährigem Firmenjubiläum 2018. Wie findet Ihr die Aufnahmen?

Eure Gudrun & Anke

PS: Wenn Ihr möchtet, schnuppert doch auch in die kurzen Bewegtbilder hinein – wir hatten jede Menge Spaß, wie man sieht 🙂

Beauty-Vorsätze fürs neue Jahr: Zero Waste im Badezimmer

Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Wie haltet ihr es mit Vorsätzen zum Jahreswechsel? Ich bin ja persönlich kein Fan von utopischen Vorhaben, die schon am 3. Januar wieder aus dem Gedächtnis verschwunden sind. Aber für 2018 habe ich mir doch ein paar Dinge vorgenommen, die ich langfristig umsetzen möchte. Dazu gehört unter anderem auch, dass ich im Badezimmer noch mehr darauf achten möchte, Müll und speziell Plastik zu reduzieren. So richtig „Zero Waste“ wird mein Badezimmer wahrscheinlich nie sein, aber mit dem Grundgedanken hinter der Bewegung – eben Müll so gut es geht zu reduzieren – kann ich mich identifizieren. Nun muss man dafür nicht gleich alle Kosmetikprodukte ab heute selber herstellen. Es gibt durchaus auch alternative Wege, um Plastik und Co. den Kampf anzusagen und gleichzeitig den Komfort gebrauchsfertiger Produkte zu nutzen. Das sind meine persönlichen 5 Strategien dafür:

Strategie Nr. 1: Auf langlebige Accessoires umsteigen

Wer seinen Plastik- und Müllanteil im Badezimmer dauerhaft reduzieren möchte, kann das mit ganz einfachen Maßnahmen bereits wirkungsvoll tun. Wie häufig landen beispielsweise Wattepads nach einmaligem Gebrauch im Müll? Wiederverwendbare, waschbare Pads aus Baumwolle sind da eine gute Alternative. Eine sinnvolle Investition kann zum Beispiel auch ein Rasierhobel sein, der mit Metallklingen, die in schlichten Papiersachets verpackt sind, deutlich weniger Plastikmüll verursacht als gängige Klingen, die nicht nur selbst zum Teil aus Plastik bestehen, sondern in aller Regel auch noch erheblichen Verpackungsmüll verursachen. Ich möchte meinen Rasierhobel nicht mehr missen! Die Anwendung fand ich übrigens schon nach wenigen Versuchen (natürlich mit dem SPEICK Men Rasierschaum) genauso komfortabel wie mit „modernen“ Rasierern.

Strategie Nr. 2: Nachwachsende Rohstoffe wählen

Klar, viele Produkte im Badezimmer verursachen Müll. Doch wenn schon Verpackungen und Helferlein in den Mülleimer wandern, dann doch wenigstens aus nachwachsenden Rohstoffen. Zahnbürsten aus Bambus oder Wattestäbchen aus Baumwolle sind dabei fast schon ein alter Hut. Doch auch Cremes, Lotionen und Co. müssen nicht in ein kurzlebiges Plastikgewand gehüllt werden. So zeigt beispielsweise die Organic 3.0 Serie von SPEICK, dass es auch anders geht: die Verpackung aus Polyethylen basiert ebenfalls auf einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Zuckerrohr, und ist komplett kreislauffähig. Wie komplex das Thema umweltfreundlicher Kosmetik-Verpackungen ist, erfahrt ihr ausführlich in diesem Blogbeitrag.

Strategie Nr. 3: Auf Klassiker der Körperpflege setzen

Klassiker der Körperpflege? Na, damit kann natürlich nur Seife gemeint sein! Seife ist aus Zero Waste Sicht so ein tolles Produkt: abgesehen vom Umkarton aus FSC-zertifiziertem Karton kommen die SPEICK-Seifen ohne jegliche Verpackung aus und bereichern so jedes plastikfreie Badezimmer. Seife ist außerdem äußerst ergiebig in der Anwendung und verbraucht sich so sehr langsam im Vergleich zu Duschgel und Co., so dass sie nicht so schnell nachgekauft werden muss. Außerdem lässt sie sich vielseitig anwenden – zum Duschen, Baden, Händewaschen, … (und sogar als Weihnachtsdeko).

Strategie Nr. 4: Multitalente nutzen

Wo wir gerade bei vielseitig anwendbaren Produkten sind: Multitalente, wie Jenny, Julia und ich sie euch bereits vorgestellt haben, sind auch eine gute Möglichkeit, um Abfall im Bad zu reduzieren. Wenn eine Creme gleichzeitig als Gesichtsmaske angewendet werden kann, das Körperöl sich auch als Zusatz für ein Fußbad eignet oder das Serum sich als Geheimtipp für die Handpflege entpuppt, können die Kosmetikbestände im Badezimmer gering gehalten werden. Das spart Platz und Müll (und schon nebenbei bemerkt auch den Geldbeutel).

Strategie Nr. 5: Mit Köpfchen online kaufen

Online-Shopping und Zero Waste – ist das nicht schon ein Widerspruch in sich? Sicher, beim Online-Kauf von Kosmetik fällt auf jeden Fall Müll in Form von Versandkartons, Füllmaterial, ggf. beiliegender Rechnung etc. an. Deshalb lohnt es sich aus meiner Sicht, den Kopf dabei einmal mehr einzuschalten, während der Warenkorb virtuell gefüllt wird. Eine Bestellung auslösen, nur um ein einzelnes Exemplar eines Lippenbalsams zu erhalten? Eher keine so gute Idee. Da lohnt es sich doch eher, Dinge des täglichen Bedarfs als Bündel zu bestellen, damit Nutzen und umweltrelevanter Aufwand halbwegs in einer akzeptablen Relation zueinander stehen. Auch eine Maßnahme: Online-Shops nutzen, die auf umweltfreundliches Verpackungsmaterial Wert legen. Im Interview haben Jana und Alexander, die Inhaber von Speickshop.de, euch verraten, wie sie das managen: der Versand der Produkte erfolgt durch DHL GoGreen, das Füllmaterial für die Kartons besteht aus Maisstärke und selbst das Klebeband haftet dank umweltfreundlichem Kleber aus Kartoffelstärke. So shoppt es sich auch online ein kleines bisschen „grüner“.

Welche weiteren Maßnahmen ergreift ihr, um Müll und Plastik im Badezimmer zu reduzieren?

Bis bald,

Eure Ida

Crayon House Tokyo

Speick Naturkosmetik im Crayon House in Tokio

Wer nach Tokio reist oder sogar in Tokio lebt, muss auf Speick-Produkte nicht verzichten. Und wo findet man Speick in der großen japanischen Metropole? Natürlich im Crayon House, dem bereits 1976 gegründeten Bioladen-Pionier in Tokio. Das ökologische Kaufhaus liegt im wunderschönen Stadtteil Aoyama mit seinen vielen verwinkelten Sträßchen und kleinen Boutiquen.

Crayon House Tokyo

Als ich im November vor Ort war, wurde das Crayon House gerade festlich geschmückt und ein Weihnachtsbaum vor der Eingangstür aufgestellt. Auf gleich vier Stockwerken gibt es im Crayon House alles, was das Öko-Herz begehrt: Im Erdgeschoss kann man Kinderbücher kaufen, in der Etage darüber gibt es pädagogisch wertvolles und handgemachtes Spielzeug. Das Obergeschoss ist dann mit einer speziellen Frauen-Buchhandlung und einem umfassenden Angebot an europäischer, amerikanischer und auch japanischer Naturkosmetik ganz den Bedürfnissen von Frauen gewidmet.

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Da kommen wir Speick Naturkosmetik in Tokio schon ganz nah auf die Spur: Na, seht ihr die grün-roten Tuben von Speick im Regal leuchten? Mir sind sie sofort ins Auge gefallen!

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Im Crayon House wird insbesondere die Natural Aktiv-Haarpflege mit Shampoos und Conditioner von Speick Naturkosmetik verkauft. Neben den Produkten wird die Marke auf einer Tafel erklärt: Ein Foto des Firmengebäudes in Leinfelden-Echterdingen und natürlich auch ein Bild der emblematischen Speick-Pflanze dürfen darauf nicht fehlen.

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Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass sich im Untergeschoss des Crayon House noch ein Bioladen mit Lebensmitteln und das beliebte Bio-Restaurant Hiroba befinden. Bei angenehmen Temperaturen kann man sogar im kleinen Garten außen sitzen.

Falls ihr also mal in Tokio unterwegs seid, ist das Crayon House ein echter Tipp – gerade für Familien mit Kindern ideal!

Eure Julia

Hinter den Kulissen von Speickshop.de

Wer sich die Produkte von SPEICK Naturkosmetik ins Badezimmer holen möchte, hat dafür viele Möglichkeiten – vom klassischen Drogeriemarkt über gut sortierte Bioläden bis hin zu verschiedenen Online-Händlern (oder vielleicht heute auch der Blick in den Nikolausstiefel?). Unter Speickshop.de findet ihr das gesamte Speick-Sortiment, das in die ganze Welt seinen Weg findet. Im Interview lernt ihr die beiden Inhaber, Jana und Alexander Heigold, und ihre Arbeit rund um Speickshop.de näher kennen.

Jana und Alexander Heigold, Inhaber von Speickshop.de

Liebe Jana, lieber Alexander, stellt euch doch unseren Lesern kurz mit jeweils fünf Worten vor.

Jana: Familie, Garten, Kaffee, Kunst, Fotografie

Alex: Familie, Fotografie, Informationstechnologie, Kaffee, Bio

Ihr seid seit 2010 Inhaber von Speickshop.de und versendet SPEICK-Produkte in die ganze Welt. Wie kam es dazu?

Diese Frage bekommen wir sehr häufig gestellt. Wir haben 2009 eine Überlegung gestartet. wie wir „nebenher“ ein kleines Geschäft eröffnen könnten. Kurz vor der Vivaness 2010 ist uns eingefallen, dass Alex’ Vater seit mehreren Jahrzehnten Speick-Fan ist. Wir haben uns die Produkte näher angesehen und kamen zum Entschluss, dass diese traditionellen, sehr hochwertigen Produkte im Internet einen Platz benötigen „wo man sie alle bekommen kann“. Also fragten wir Alex’ Papa, ob er, da er sowieso jährlich auf der Biofach/Vivaness zu Gast ist,  mal bei Herrn Teuffel anklopfen kann, wie er zu einem „reinen“ Speick Naturkosmetik Onlineshop steht. In unserem jugendlichen Leichtsinn und voller Hoffnung haben wir schon vorher die Domain speickshop.de reserviert. Herr Teuffel zeigte sich positiv gegenüber unserer Idee und nickte das Projekt telefonisch mit uns ab. Seit März/April 2010 beliefern wir also mehrere tausend Kunden jedes Jahr mit Speick-Produkten auf dem gesamten Globus.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus? Welche Aspekte mögt ihr an eurer Arbeit ganz besonders?

Einen Onlineshop zu führen ist eine sehr komplexe Tätigkeit. Wir geben euch daher einen Überblick eines durchschnittlichen Arbeitstages von uns beiden.

Zu allererst läuft die Kaffeemaschine ;-). Dann geht Alex gegen 7 Uhr aus dem Haus. Er ist nämlich hauptberuflich als IT Systemadministrator bei einem Unternehmen angestellt. Seit dem 14.10. diesen Jahres bestimmt unsere Tochter, wann Jana mit dem Versorgen des Onlineshops beginnt. Meistens jedoch werden am Vormittag die Aufträge gedruckt, Zahlungen abgeglichen und neue Ware bei Speick bestellt. Am Nachmittag werden schon die Produkte für die Aufträge bereit gelegt und die Pakete gepackt. Diese müssen bis 15 Uhr für den DHL-LKW bereit stehen. Während der eigentlichen Arbeit – das Paketepacken – trudeln von Irene, Alex’ Mama, die telefonischen Bestellungen per Fax ein. Diese werden von Hand in unserem System erfasst, sodass sie auch pünktlich das Haus verlassen können. Und schon kommt um 15 Uhr der DHL-LKW und nimmt die Pakete für das DHL Versandzentrum mit.

Am Abend, nach Alex’ Hauptjob, werden die Kundenanfragen, die nicht direkt eine laufende Bestellung betreffen, beantwortet und versorgt. Daher kann es hier hin und wieder zu sehr späten Uhrzeiten kommen – was für uns nicht als negativ angesehen wird; wir beantworten diese Emails immer mit Freude und meist miteinander.

Ja, eigentlich war das ein grober Überblick unseres durchschnittlichen Tages. Dinge wie Marketing, Steuerberater und sonstige Behörden würde ich jetzt einmal als Sonderfälle einstufen. 😀

Welches sind die größten Herausforderungen dabei, die SPEICK-Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen?

Die größte Herausforderung ist tatsächlich das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und diese für unseren Onlineshop zu begeistern. Alleine durch die offene Art und Weise, wie wir den Onlineshop gestaltet haben, holen wir schon 95% der Kunden ohne weitere Hilfe direkt über den Shop ab. Es gibt hin und wieder die Meldung, dass Kunden mit unserem Onlineshop nicht klar kommen. Für uns nicht besonders verwunderlich, es gibt tausende unterschiedliche Onlineshops im Internet. Obwohl diese Rückmeldungen Ausnahmen sind, tun wir alles dafür, dass der Onlineshop benutzerfreundlich bleibt und verbessert wird. Die Kunden sind es gewohnt, teilweise bei anderen großen Versandhäuser zu bestellen. Neben diesen Shops am Markt zu stehen ist nicht einfach, jedoch möglich. Wir punkten sicherlich nicht mit Speick Produkten zu Dumpingpreisen oder Versandkostenfrei ab dem ersten Euro, sondern wir achten auf einen persönlichen Kundenservice, nachhaltigen Versand und faire Arbeitsbedingungen für uns selbst. Unsere Kunden finden zu uns weitestgehend über Google, denn hier schalten wir fleißig Werbung mit dem Suchwort „Speick“. Auch der Hersteller unseres Produktsortiments SPEICK Naturkosmetik ist im Bereich Marketing sehr professionell vertreten und aktiv – dies hilft uns natürlich auch unheimlich.

Nachhaltigkeit wird bei SPEICK Naturkosmetik groß geschrieben (ich habe erst kürzlich in einem Blogbeitrag Einblicke in die CSR bei SPEICK gegeben). Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei euch eine Rolle?

Für uns ist es selbstverständlich, diese Maßnahmen zu ergreifen. Wir versenden ausschließlich per DHL GoGreen (soweit seitens DHL die Möglichkeit besteht), bringen unsere Kartonagen zu einer Fabrik, wo diese zu Pappen weiterverarbeitet werden und nutzen ausschließlich Füllmaterial, das entweder aus Maisstärke besteht oder wir von Lieferanten erhalten haben. Sogar unser Klebeband ist aus Papier und der Kleber hierfür aus Kartoffelstärke.

Was sind eure persönlichen Lieblingsprodukte von SPEICK?

Alex: Speick Men Duschgel für Haare und Körper, Speick Natural Aktiv Shampoo Regeneration und Pflege und Speick Men Deo Spray.

Jana: Speick Natural Deo Spray, Speick Thermal Sensitiv getönte Tagescreme dunkel und das Speick Natural Shampoo Glanz & Volumen.

Zu guter Letzt: Was waren eure Highlights 2017 im Speickshop und worauf freut ihr euch schon jetzt für das kommende Jahr?

Wir freuen uns über jeden Auftrag – jedoch war das Highlight 2017, dass wir besonders viele Bestellungen Übersee verschicken durften. So haben wir Speick-Fans z.B. in Hong Kong, Australien, Laos, USA oder in Kanada begeistern können.

Im nächsten Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Vivaness im Februar und auf eventuelle, neue Produkte von SPEICK Naturkosmetik. In 2020 feiern wir schon unser zehnjähriges Bestehen – hier möchten wir schon nächstes Jahr überlegen, wie wir dieses feiern können.

VIelen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen von Speickshop.de, Jana und Alexander!

Bis bald,

Eure Ida

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Gelebte Nachhaltigkeit: CSR bei SPEICK Naturkosmetik

Naturkosmetik zu nutzen, heißt für mich nicht nur, auf bestimmte Inhaltsstoffe zu verzichten, sondern Unternehmen zu unterstützen, die sich über ihre Produkte hinaus für Umwelt, Gesellschaft und Soziales engagieren. Die unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung wird als Corporate Social Responsibility (kurz CSR) bezeichnet. Gemeint sind damit alle Aktivitäten, die auf freiwilliger Basis über gesetzliche Vorgaben hinausgehen und dazu dienen, Nachhaltigkeit praktisch umzusetzen – und zwar in allen drei Nachhaltigkeits-Dimensionen: Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Auch bei SPEICK Naturkosmetik ist CSR fest in der Unternehmenskultur verankert, und das im Prinzip schon seit der Unternehmensgründung, auch wenn der CSR-Begriff als solcher 1928 noch nicht in Gebrauch war. Der Gründer Walter Rau legte von Anfang an Wert darauf, das Familien-Unternehmen fair, verantwortungsbewusst und ganzheitlich zu führen. Daran hat sich auch heute in der dritten Generation der Unternehmensführung nichts geändert. Doch wie sieht „gelebte Nachhaltigkeit“ in der Praxis konkret aus? Schauen wir uns dazu vier Bereiche beispielhaft an.

  1. Rohstoffgewinnung: achtsam und fair

Die gesellschaftliche Verantwortung von SPEICK erstreckt sich über die gesamte Produktions- und Lieferkette, an deren Anfang die Gewinnung von Rohstoffen steht. Am Beispiel der Speick-Pflanze im UNESCO Biosphärenpark Nockberge wird zweifelsohne deutlich, wie achtsame und faire Rohstoffgewinnung aussehen kann: Die kleine, unter Naturschutz stehende Pflanze wird jedes Jahr behutsam von ausgewählten Almbauern per Hand geerntet. Wirtschaftliches Handeln und Umweltschutz gehen hier Hand in Hand: Die Familien der Bauern sind finanziell abgesichert, während gleichzeitig ein Beitrag dazu geleistet wird, die Biodiversität in den Nockbergen zu sichern. Fairer Handel spielt auch beim Einkauf weiterer Rohstoffe eine Rolle, wie ihr bereits im Interview mit Susanne Gans erfahren konntet.

  1. Verpackungen: ökologisch sinnvoll

Nicht nur die Frage nach der Gewinnung von Rohstoffen und den Herstellungsprozessen der Produkte ist relevant, wenn es um Nachhaltigkeit geht, sondern auch die Verpackungen sind entscheidend. Gudrun hat bereits Einblicke in dieses Thema gegeben. Mit der Serie Organic 3.0 setzt SPEICK Naturkosmetik neue Maßstäbe für umweltbewusste Packmittel von Kosmetika. Bio-Polyethylen aus nachwachsendem Zuckerrohr bietet eine sinnvolle Alternative zu gängigen Verpackungen. Pressrückstände, die bei der Herstellung des Bio-PE anfallen, werden genutzt, um Ökostrom zu erzeugen – dieser kann dann wiederum für die Herstellung des Bio-PE direkt genutzt werden. Ein ausgeklügeltes, zukunftsweisendes System!

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  1. Mitarbeiterführung: Kollegialität und Wertschätzung

Ganz klar: der „Faktor Mensch“ ist ein ganz entscheidender, wenn es um nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln geht. Dass es bei SPEICK besonders stark „menschelt“, sieht man unter anderem an der Mitarbeiterfluktuation, die gegen Null tendiert – wer das Unternehmen verlässt, tut das in der Regel, um in Elternzeit oder in den Ruhestand zu gehen. Die Grundsteine, die Walter Rau für eine wertschätzende Mitarbeiterführung legte – u. a. bereits 1952 durch eine Arbeitnehmervertretung – sind bis heute präsent: tariflich geregelte Verträge und ein Betriebsrat sind in einem vergleichsweise kleinen Unternehmen wie SPEICK Naturkosmetik nicht selbstverständlich.

  1. Preis- und Produktpolitik: Langfristigkeit anstelle kurzlebiger Erfolge

SPEICK Naturkosmetik setzt auf Langfristigkeit. Das spiegelt sich nicht nur in langfristigen Partnerschaften mit den Almbauern in den Nockbergen wider, sondern wird auch am Sortiment deutlich: Produkte existieren langfristig, schnelllebige Limited Editions sucht man vergeblich. Die Speick Natural Seife habe ich im Wandel der Zeit bereits etwas genauer unter die Lupe genommen. Eine faire Gestaltung der Preise ist ebenfalls ein Anliegen von SPEICK Naturkosmetik, um die Produkte im Mittelpreissegment möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Ihr seht, CSR und Nachhaltigkeit haben bei SPEICK Naturkosmetik viele unterschiedliche Facetten und ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Unternehmensaktivitäten. Bereits mehrfach wurde das Engagement von SPEICK durch Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 und den CSR-Preis der Bundesregierung 2014.

Bis bald,

Eure Ida

 

Speick Thermal Sensitiv

Welche Gesichtscreme von Speick Naturkosmetik passt zu mir?

Eine meiner liebsten Aufgaben als Beautybloggerin ist es, mir die Hautpflege-Konzepte von Kosmetikfirmen genauer anzusehen. Was macht die jeweilige Linie aus, welche Produkte gibt es zur Auswahl und was unterscheidet sie eigentlich voneinander? Speick Naturkosmetik bietet zwei Gesichtspflege-Linien an, die insgesamt sechs Gesichtscremes umfassen, wow! Und genau die möchte ich heute mal genauer vorstellen.

Für alle Gesichtscremes von Speick Naturkosmetik gilt: Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Hautschutzbarriere. Die Haut soll so nicht zu viel Feuchtigkeit verlieren und gleichzeitig keine unerwünschten Stoffe eindringen lassen, um Hautreaktionen zu verhindern. Nur dann ist sie gut durchfeuchtet und glatt, nicht schuppig oder trocken – und sieht schön aus.

Entsprechend sind die Gesichtscremes von Speick konzipiert: Sie alle bieten Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturizing Factor im Fachjargon), unterstützen den Lipidmantel der Haut und wirken außerdem Entzündungen entgegen. Dafür sorgt ein Wirkkomplex, den Speick entwickelt hat:

  • Zuckerrübenextrakt (Beta Vulgaris) klingt vielleicht nicht so sexy, bringt aber zuverlässig Feuchtigkeit in die Haut.
  • Linolsäure und Linolensäure (auch als Vitamin F bezeichnet) sind körperverwandte Fettsäuren, die die Hautbarriere reparieren. Sie schützen vor Feuchtigkeitsverlust und stärken den Lipidfilm der Haut.
  • Entzündungshemmend wirkt dann der Schilfrohrextrakt (Phragmites Kharka), zusammen mit einem antioxidativ wirksamen chinesischen Heilpilz (Poria Cocos), dem Kiefernschwamm (liegt ganz im Trend!).

Was macht nun den Unterschied zwischen den beiden Produktlinien Speick Natural Face Intensivpflege und Thermal Sensitiv aus? Werfen wir mal einen Blick auf die insgesamt sechs Gesichtscremes!

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Speick Natural Face Intensivpflege: Q10

In der Speick Natural Face-Linie werden drei Intensivpflege Gesichtscremes angeboten, die sich vor allem hinsichtlich ihrer Reichhaltigkeit unterscheiden: Creme Light, Creme Medium und Creme Rich. Sie alle enthalten den biotechnologisch, analog dem hauteigenen Q10 hergestellten Wirkstoff. Dieses Coenzym wird grundsätzlich im Körper selbst produziert (und teilweise über die Nahrung aufgenommen), allerdings nimmt die körpereigene Q10-Produktion mit den Jahren ab. Q10 (oder Ubichinon) würde ich schon fast als einen Klassiker unter den kosmetischen Inhaltsstoffen bezeichnen, der sich durchgesetzt hat – aus Gründen: Er ist essentiell für die Zellerneuerung und stimuliert die Zellregeneration. Dazu ist er ein Antioxant und wirkt gegen freie Radikale.

Alle drei Cremes der Speick Natural Face Intensivpflege enthalten Sojaöl, Aloe Vera und Avocadoöl, um neben dem oben bereits beschriebenen Hautbarriere-Wirkkomplex ein ausgewogenes Verhältnis von Lipiden und Feuchtigkeit zu bieten.

Jenny hat sich hier auf dem Blog schon einmal ausführlich mit den drei unterschiedlichen Texturen der Gesichtscremes der Intensivpflege beschäftigt, ich möchte deswegen hier unbedingt auf ihren Blogpost verweisen.

  • Die Gesichtscreme Light hat eine relativ leichte Textur, die sich gut verteilen lässt und die Haut erfrischt. Dank des Wirkkomplexes ist die Creme Light aber mehr als ein bloßes Feuchtigkeitsfluid und bietet auch normaler Haut oder Mischhaut dank eines ganz zarten und unfettigen Films Schutz. Sie zieht gut ein und glänzt nicht auf der Haut.
  • Die Gesichtscreme Medium ist spürbar schützender, sie enthält einen höheren Anteil an Sojaöl und Cupuacubutter. Ich würde sie für trockene Haut empfehlen, sie passt jetzt im späteren Herbst zu meiner tendenziell eher trockenen Mischhaut.
  • Die Gesichtscreme Rich heißt so, wie sie ist: Die Textur ist fast balmig, es handelt sich dabei um eine reichhaltige Wasser in Öl-Emulsion. In Kombination mit Bienenwachs schützt sie trockene und sehr trockene Haut. Eine ideale Schutzcreme auch bei eisigen Temperaturen! Oder aber punktuell abgewandt auf besonders rauen Hautstellen. Nicht zu viel davon nehmen, sie ist sehr ergiebig.

Ein Wort noch zum charakteristischen Duft der drei Gesichtscremes: Für meine Nase duftet die Natural Face Intensivpflege typisch nach Speick, also krautig-frisch, aber insgesamt doch dezent.

Speick Thermal Sensitiv

Speick Thermal Sensitiv: Thermalwasser und Alge

In den vier Cremes der Linie von Speick Thermal Sensitiv stehen zwei Inhaltsstoffe im Mittelpunkt, die die Haut beruhigen sollen: Thermalwasser und Alge. Das Thermalwasser in den Cremes kommt aus Schlangenbad im Taunus, es ist reich an Mineralien – und insbesondere an Kieselsäure. Kieselsäure besteht zu 94 Prozent aus Siliziumdioxid, einem Spurenelement, das für den Stoffwechsel der Zellen notwendig ist. Über Wasser in Kosmetik habe ich bereits einmal hier in meinem Blogpost geschrieben.

Dazu ist in den Thermal Sensitiv-Cremes eine Braunalge aus der Bretagne vertreten, die als Flügeltang bzw. Riementang bezeichnet wird (Alaria Esculenta Extract). Sie wirkt antioxidativ und stimuliert die hauteigene Hyaluronsäure-Produktion sowie Collagen-Synthese, hat dazu ein hohes Wasserspeichervermögen – da sind wir wieder bei der Feuchthaltung der Haut. So sollen Festigkeit und Straffung der Haut gefördert werden.

Für einen ausgeglichenen Mix aus Lipiden und Feuchtigkeit sorgen in den Cremes weiter Aloe Vera, Sheabutter und Kameliensamenöl; als Basisöle sind Sonnenblumenöl oder Sojaöl dabei. Die (alkoholischen) Pflanzenextrakte konservieren zusätzlich die Creme, um empfindliche Haut nicht mit weiteren Konservierungsstoffen zu belasten – der Alkoholgehalt ist aber trotzdem niedrig!

  • Die Schützende Tagescreme würde ich von der Reichhaltigkeit in etwa mit der Textur der Creme Medium aus der Natural Face Intensivpflege vergleichen: Wenn man wenig davon nimmt, passt sie auch zu normaler Haut oder Mischhaut. Sie bildet einen zarten, aber unfettigen und unklebrigen Film auf der Haut. Trotzdem ist sie durchaus schützend, also kein Fluid!
  • Die Regulierende Nachtcreme ist deutlich reichhaltiger. Sie wirkt gut schützend und kann nicht nur als Nachtpflege, sondern bei trockener Haut auch als Tagespflege eingesetzt werden.
  • Die getönte Tagescreme ist in zwei Nuancen erhältlich: Beige hell und Beige dunkel (letztere für deutlich gebräuntere Haut). Die leichte Deckkraft gleicht den Teint aus, das Finish ist seidig-matt. Die Textur würde ich als relativ leicht beschreiben, so dass ich an meinen trockenen Wangen gerade an kälteren Tagen noch etwas Unterstützung mit der schützenden Tagespflege gebrauchen kann.

Der Duft der vier Thermal Sensitiv Cremes ist blumig und etwas fruchtig – ich glaube, dass der dezente Duft von vielen Nasen sehr angenehm empfunden werden müsste.

Das Wichtigste zum Schluss: Natürlich ist der harmonisierend wirkende Speick-Extrakt in allen Produkten enthalten 🙂 ! Von der Ernte konntet ihr hier auf dem Blog vor einigen Wochen lesen.

So, ich hoffe, ich konnte euch etwas Orientierung im umfassenden Gesichtscreme-Sortiment von Speick bieten. Besonders schön finde ich, dass man alle Cremes je nach Bedarf flexibel einsetzen kann – als Tagespflege, als Nachtpflege, im Winter oder Sommer. Was ist euer Favorit? Und kanntet ihr die Unterschiede zwischen den sechs Gesichtscremes?

Eure Julia

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Blätter, Blüten und Co.: die unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik

Naturkosmetik hat längst nur noch wenig mit der romantischen Vorstellung zu tun, dass wenige Zutaten im Handumdrehen am Herd zu Cremes und Co. zusammengerührt werden können. Stattdessen ist die Herstellung von Kosmetika eine hochkomplexe Aufgabe im Labor. Selbstverständlich liefern Pflanzen aber in Naturkosmetik nach wie vor essentielle Rohstoffe für die Herstellung all der wohlduftenden und pflegenden Produkte, mit der wir unsere Haut täglich verwöhnen. Und genau um diese unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik-Rezepturen soll es heute gehen:

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Öle, Wachse und Buttern

Neben Wasser sind verschiedene Öle, Wachse und Buttern Hauptbestandteil vieler Naturkosmetik-Produkte. Insbesondere Nüsse, Samen und Kerne finden sich häufig in Ölform in Rezepturen, von Klassikern wie Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl (wobei letzteres streng genommen ein Wachs ist) bis hin zu Exoten wie Gurkensamen- oder Chiasamenöl. Gewonnen werden viele hochwertige Öle durch schonende Kaltpressung der jeweiligen Kerne, Nüsse und Samen. Dabei bleiben die sekundären Pflanzenstoffe, bspw. Vitamine, erhalten und liefern der Haut so wertvolle Pflegestoffe. Die Vielfalt an Ölen ermöglicht es jedem Hauttyp, das passende Öl zu finden, da sie sich in Bezug auf Eigenschaften wie das jeweilige Fettsäurespektrum und das Verhalten auf der Haut erheblich voneinander unterscheiden. So wirkt Sojaöl zum Beispiel rückfettend, ohne schwer aufzuliegen – davon könnt ihr euch bei der Anwendung des Speick Natural Aktiv Körperöls selbst überzeugen. Auch Wachse und Buttern sind in vielen Naturkosmetik-Produkten essentieller Bestandteil. Zu den bekanntesten zählen dabei sicher (nicht-pflanzliches) Bienenwachs und Sheabutter, die beispielsweise in der Speick Lippenpflege für reichhaltige Pflege und langanhaltenden Schutz sorgen. Auch bei der Herstellung von Seifen sind Öle nicht wegzudenken – Jenny, Julia und ich haben euch bereits unsere Seifenglück-Lieblinge vorgestellt.

Ätherische Öle

Nicht nur das Innere, wenn man Kerne und Co. mal so bezeichnen möchte, sondern auch die weiteren Bestandteile einer Pflanze sind wertvolle Grundstoffe für die Herstellung naturkosmetischer Inhaltsstoffe. Eine große Bedeutung haben dabei natürlich auch die ätherischen Öle – und das nicht nur in der Aromatherapie. Aus verschiedenen Pflanzenteilen von den Blättern über Blüten bis zu Hölzern werden ätherische Öle überwiegend durch Wasserdampfdestillation, teilweise auch durch CO2-Extraktion, gewonnen. Ihre Wirkung in Kosmetika und auch der Naturparfumerie ist in mehrerer Hinsicht interessant: Zum einen sorgen sie für die verschiedensten angenehmen Düfte, denn hinter dem Begriff „Parfum“ verbirgt sich in echter Naturkosmetik eine Mischung ätherischer Öle (im Gegensatz zu synthetischen Duftkomponenten in der konventionellen Kosmetik). Zum anderen sind ätherische Öle kraftvolle Multitalente mit einem äußerst breiten Wirkspektrum! Produkte wie mein heiß geliebtes Speick Natural Eau de Cologne vereinen somit beides: einzigartigen Duft und aromatherapeutische Wirkung.

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Extrakte                                                                         

Um Wirkstoffe von Pflanzen nutzbar zu machen, können sie aus dem Pflanzenmaterial extrahiert, d. h. gelöst werden. Das kann bspw. mit Hilfe von Alkohol, Wasser oder Glycerin geschehen. Wird das Lösungsmittel entfernt, bleibt der Extrakt als konzentrierter Auszug zurück. In der Naturkosmetik begegnen uns zum Beispiel die Extrakte von Rosmarin, Calendula, Salbei oder Sanddornfruchtfleisch. Und was wären die Produkte von Speick Naturkosmetik ohne Valeriana Celtica Extract, den Speick-Extrakt! Er wirkt harmonisierend und sorgt dafür, dass wir bei der Anwendung unserer Speick-Lieblinge körperlich entspannen, ohne zu ermüden und unser Geist gleichzeitig belebt wird.

Hydrolate

Als Nebenprodukt bei der Destillation ätherischer Öle entsteht eine weitere Kategorie an Inhaltsstoffen, die in der Naturkosmetik beliebt ist: Hydrolate. Sie können sowohl pur verwendet werden als auch in Kosmetikrezepturen als Zusatz dienen, z. B. als wässrige Phase in Cremes. In Reinform gelten sie als die „sanften Schwestern“ ätherischer Öle. Klassiker sind unter anderem Rosen-, Pfefferminz- oder Hamameliswasser. Letzteres sorgt bspw. für die hautberuhigende Wirkung des Thermal Sensitiv Tonics. Auch hier gilt, ähnlich wie bei Ölen: für jede Haut lässt sich das passende Wässerchen finden. Apropos Wasser – das ist natürlich auch ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Naturkosmetik. Julia hat das Thema von vielen Seiten in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Die Qualität ist entscheidend

Wenn natürliche Pflanzen die Basis für die Herstellung von Kosmetik bilden, dann bestimmen viele Faktoren schon vor der Arbeit im Labor die finale Qualität des Produkts. Aspekte wie der Anbau der Pflanzen, ihre Pflege auf dem Feld bis hin zur Ernte und der weiteren Verarbeitung geben dabei den Ausschlag. Wie behutsam und arbeitsintensiv das bspw. im Falle der Speick-Pflanze vonstattengeht, darüber hat Jenny in diesem Beitrag bereits Einblicke gegeben.

Bis bald,

Eure Ida