Auflösung des SPEICK-Sommerrätsels 2019

Habt ihr euch schon am Speick-Sommerrätsel versucht? 12 Begriffe rund um das Unternehmen und seine Produkte gilt es zu erraten – als Preis winken Ruhm und Ehre. 🙂 Falls ihr auch noch miträtseln möchtet, findet ihr hier die Fragen. Und für alle Wissbegierigen kommen nun die Antworten. Neben dem ausgefüllten Kreuzworträtsel findet ihr jeweils auch noch einige Erläuterungen zu den gesuchten Begriffen.

 

1. Dieser mineralische UV-Schutzfilter steckt in den Sonnencremes der SPEICK Sun Serie.

Das war eine leichte Frage für den Einstieg, oder? Die Auswahl an mineralischen Lichtschutzfiltern ist schließlich sehr überschaubar. SPEICK verwendet in den Sonnenschutzprodukten Zinkoxid. Es fungiert wie eine Art Mini-Spiegel auf der Haut, indem es die UV-Strahlung reflektiert. Auch das sichtbare Licht wird teilweise reflektiert, so entsteht der bekannte „Weißeleffekt“. Ob man mit dem neuen Sonnenschutz von SPEICK wie ein weißes Gespenst aussieht? Glücklicherweise nicht! Wie begeistert Jenny, Julia und ich von der Sun Serie sind, könnt ihr hier nachlesen.

2. Die Thermal Sensitiv Serie von SPEICK enthält – der Name verrät es bereits – Thermalwasser. Gesucht wird hier der Inhaltsstoff, mit dem das Wasser angereichert wird und das u. a. die Elastizität des Bindegewebes unterstützt.

Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad steckt in den Produkten der Speick Thermal Sensitiv Serie. Bevor es letztendlich in unseren Badezimmern landet, fließt es durch einen Quarzstollen in 60 Meter Tiefe. Dort wird es mit Kieselsäure angereichert, deren Hauptbestandteil Siliziumdioxid ist. Es unterstützt den Zellstoffwechsel und fördert das Bindegewebe. In Kombination mit Hyaluronsäure und Co. ein echter Power-Wirkstoff für die Haut!

3. Diese Pflanze liefert die kosmetische „Zutat“, auf der die After Sun Lotion von SPEICK basiert.

Lotionen basieren ja normalerweise gern auf Wasser. In der After Sun Lotion kommt stattdessen Aloe Vera Gel aus Bio-Anbau als Grundlage daher – 80% der Lotion bestehen daraus. Gerade für die Pflege der Haut nach dem Sonnenbaden ist Aloe Vera sehr gut geeignet, da ihr Gel sich auf der Haut angenehm kühl anfühlt. Gleichzeitig beruhigt es die Haut und spendet intensiv Feuchtigkeit. Vier weitere Gründe, die die After Sun Lotion zu etwas Besonderem machen, hat Julia mit euch geteilt.

Foto-Credit: Isa und Rebecca Planck

4. So heißt der Kosmetik-Trend, bei dem es darum geht, die Haut vor Umweltbelastungen wie Feinstaub und Luftverschmutzung mit geeigneten Produkten zu schützen.

Wenn man sich mit Kosmetik-Trends beschäftigt, führt an Anti-Pollution derzeit kein Weg vorbei. Interessanterweise hat SPEICK schon längst Produkte im Sortiment, die mit verschiedenen Inhaltsstoffen die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Ectoin schützt bspw. vor blauem Licht, während Kameliensamenöl antioxidativ wirkt. Jenny ist diesem Thema an dieser Stelle ausführlich nachgegangen.

5. Gesucht wird hier ein Adjektiv, das Produkte bezeichnet, die keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten.

Inhaltsstoffe, die tierischen Ursprungs sind, gibt es einige: Honig, Propolis, Karmin, … Sind all diese Inhaltsstoffe nicht enthalten, ist ein Produkt vegan. Manchmal ist das auf den ersten Blick gar nicht so einfach in den INCI zu erkennen. Und dann gibt es auch noch irreführende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Milchsäure, die trotz ihres Namens vegan ist. Alle veganen SPEICK-Produkte sind auf ihrer Verpackung explizit als solche mit einem großen Schriftzug gekennzeichnet und so einfach zu erkennen.

6. Dieser Inhaltsstoff sorgt für die spektakuläre dunkle Farbe der Black Soap made by Speick.

Aktivkohle liegt voll im Trend. In der Black Soap von Speick geht sie mit Tensiden Hand in Hand und unterstützt deren Reinigungswirkung. Jenny hat mit Susanne ein spannendes Interview darüber geführt, wie Aktivkohle genau funktioniert (Spoiler: nein, nicht wie ein Schwamm), was bei der Herstellung zu beachten ist und wie man sie am besten anwendet.

7. Nach diesem internationalen Standard sind die Naturkosmetik-Produkte von SPEICK zertifiziert.

Wirft man einen Blick auf die Umverpackung von Naturkosmetik, kann man manchmal leicht den Überblick verlieren: verschiedene Siegel und Symbole reihen sich munter aneinander und geben den Konsumenten Auskunft über Eigenschaften des Produkts. Siegel, die „echte“ Naturkosmetik kennzeichnen, gibt es einige. Auf den Speick-Produkten seht ihr die Zertifizierung von Cosmos (Cosmos Natural bzw. Cosmos Organic).  Verschiedene Zertifizierer, darunter bspw. BDIH und Ecocert, haben diesen international gültigen Standard geschaffen. Er ersetzt nicht die etablierten Siegel, sondern gibt Auskunft über übergreifend verbindliche Mindeststandards.

8. Diese Weltanschauung, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, vertrat auch Walter Rau.

Der Name Rudolf Steiner ist unweigerlich mit dem Begriff der Anthroposophie verknüpft, schließlich gilt er als „Vater“ dieser Weltanschauung. Sie hat viele Bereiche geprägt – von der Medizin über die Wirtschaft bis zur Kunst – und ist auch heute noch präsent, bspw. in Form von Waldorfschulen, biologisch-dynamischer Landwirtschaft bis hin zu namhaften, etablierten Naturkosmetik-Unternehmen wie SPEICK, die sich auf ihre anthroposophischen Wurzeln berufen.

9. So heißt die Laborleiterin bei SPEICK, die sich von unserem Redaktionsteam jederzeit mit Geduld und Fachkompetenz Löcher in den Bauch fragen lässt – gesucht ist ihr Vorname.

Oben habe ich es ja bereits verraten: Susanne Gans leitet das Labor bei SPEICK. Wenn ihr mehr über sie erfahren wollt, dann schaut doch mal in ihr Portrait rein. Auf dem Blog steht sie uns gern Rede und Antwort, wenn wir mal wieder INCI-Fachfragen haben und teilt mit uns gern ihr detailliertes Fachwissen – danke dafür!

lindos kamillen kinder seife

10. Diesen Namen trägt nicht nur ein Ort auf der griechischen Insel Rhodos, sondern auch eine Serie für Kinder und Babys, die Walter Rau in den 1950ern entwickelt hat.

Walter Rau war ausgesprochen reisefreudig. So führte ihn sein Weg unter anderem bis nach Griechenland, genauer gesagt nach Lindos, einen Ort auf der Insel Rhodos. Nach diesem Ort ist die mehrteilige Pflegeserie für Babys und Kinder benannt, in deren Zentrum die Wirkung der Kamille steht und in der natürlich auch eine Seife nicht fehlen darf. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Beitrag.

11. In diesem Ortsteil von Stuttgart fand die Seifen-Produktion von SPEICK  1928 ihren Anfang im Feinseifenwerk.

In Möhringen befindet sich die Wiege von SPEICK, denn dort hat Walter Rau 1928 das Feinseifenwerk gegründet. Alles begann mit der bekannten Seife, die mit ihrer lachsroten Farbe und ihrem charakteristischen, krautig-feinen Duft bis heute zu den beliebtesten Produkten von SPEICK zählt. Wie sie damals aussah und wie sie sich im Laufe der Zeit gewandelt hat, könnt ihr hier nachvollziehen. 1968 sind Produktion und Versand schließlich nach Leinfelden-Echterdingen umgezogen, seit 2008 hat das Unternehmen dort komplett seinen Sitz. Jenny, Julia und ich waren im letzten Jahr vor Ort zu Besuch.

12. Letztes Jahr hat SPEICK das große Jubiläum mit einer Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart gefeiert. Doch wie viele Jahre hatte SPEICK 2018 eigentlich „auf dem Buckel“? (Zahl als Wort geschrieben)

Die Anfänge von SPEICK reichen nicht 60, nicht 70 und auch nicht 80, sondern nun schon über 90 Jahre zurück! Walter Rau war Visionär genug, um bei der Gründung des Feinseifenwerks zu erkennen, dass das Produkt Seife viel mehr kann,  als nur Flecken als Kleidung zu entfernen oder Hände zu reinigen. Er stellte die Wirkung für die Körperpflege in den Mittelpunkt und verhalf so der Seife auf die Sprünge beim Siegeszug in die Badezimmer.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Mitraten!

Eure Ida

Das Speick-Sommerrätsel 2019

Einen sonnigen Sommergruß sende ich euch aus dem Urlaub! Ich verbringe gerade ein paar Tage am Ostsee-Strand und habe dabei sowohl Bücher als auch Rätsel im Gepäck. Ferienzeit ist bei mir Rätselzeit – und ihr habt die Möglichkeit, auch in diesem Jahr wieder die Köpfe rund um SPEICK rauchen zu lassen.

Auf dem folgenden Bild seht ihr das Kreuzworträtsel, das es zu lösen gilt. Leerzeichen, Bindestriche etc. sind in den Lösungswörtern nicht enthalten. Umlaute (ä, ö, ü) werden ganz normal als solche verwendet.

  1. Dieser mineralische UV-Schutzfilter steckt in den Sonnencremes der SPEICK Sun Serie.
  2. Die Thermal Sensitiv Serie von SPEICK enthält – der Name verrät es bereits – Thermalwasser. Gesucht wird hier der Inhaltsstoff, mit dem das Wasser angereichert wird und das u. a. die Elastizität des Bindegewebes unterstützt.
  3. Diese Pflanze liefert die kosmetische „Zutat“, auf der die After Sun Lotion von SPEICK basiert.
  4. So heißt der Kosmetik-Trend, bei dem es darum geht, die Haut vor Umweltbelastungen wie Feinstaub und Luftverschmutzung mit geeigneten Produkten zu schützen.
  5. Gesucht wird hier ein Adjektiv, das Produkte bezeichnet, die keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten.
  6. Dieser Inhaltsstoff sorgt für die spektakuläre dunkle Farbe der Black Soap made by Speick.
  7. Nach diesem internationalen Standard sind die Naturkosmetik-Produkte von SPEICK zertifiziert.
  8. Diese Weltanschauung, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, vertrat auch Walter Rau.
  9. So heißt die Laborleiterin bei SPEICK, die sich von unserem Redaktionsteam jederzeit mit Geduld und Fachkompetenz Löcher in den Bauch fragen lässt – gesucht ist ihr Vorname.
  10. Diesen Namen trägt nicht nur ein Ort auf der griechischen Insel Rhodos, sondern auch eine Serie für Kinder und Babys, die Walter Rau in den 1950ern entwickelt hat.
  11. In diesem Ortsteil von Stuttgart fand die Seifen-Produktion von SPEICK  1928 ihren Anfang im Feinseifenwerk.
  12. Letztes Jahr hat SPEICK das große Jubiläum mit einer Sonderausstellung im StadtPalais Stuttgart gefeiert. Doch wie viele Jahre hatte SPEICK 2018 eigentlich „auf dem Buckel“? (Zahl als Wort geschrieben)

Die ausführliche Lösung mit Hintergrundinformationen teile ich in meinem nächsten Beitrag im August mit euch – ihr habt also genügend Zeit, auf dem Blog nach Hinweisen zur Lösung zu stöbern.

Speick Sommerrätsel Verlosung

Viel Spaß und bis dahin einen schönen Sommer!

Eure Ida

Speick Naturkosmetik ohne Duftstoffe

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, Kosmetik ohne Duftstoffe zu verwenden: Manche Menschen bevorzugen neutral riechende Produkte, andere hingegen müssen aufgrund von überempfindlicher Haut oder Allergien darauf verzichten. Da wird es doch mal Zeit, hier alle Produkte von Speick Naturkosmetik aufzulisten, die ohne Duftstoffe auskommen. Spoiler: Sie müssen deshalb gar nicht langweilig sein!

Was Duftstoffe sind

Duftstoffe können sowohl synthetisch hergestellt werden als auch von Pflanzen stammen. In der INCI-Deklaration werden sie mit den Worten Parfum oder Aroma bezeichnet. In zertifizierter Naturkosmetik sind ausschließlich Duftstoffe natürlichen Ursprungs erlaubt, meist handelt es sich dabei um ätherische Öle.

Allergene Duftstoffe

Sowohl synthetische als auch ätherische Öle können leider irritierend wirken oder gar Allergien auslösen. Das wissenschaftliche Beratungskomitee der Europäischen Union hat 26 Duftstoffe als besonders häufig Allergie auslösend eingeordnet. Wenn diese Stoffe eine bestimmte Konzentration in einem Kosmetikprodukt überschreiten, müssen sie in der INCI gelistet werden. Beispiele dafür sind Cinnamal, Citral oder auch Geraniol.

Allerdings ist diese Liste der allergenen Duftstoffe nicht unumstritten. Bei einigen der Duftstoffe wurde mittlerweile nachgewiesen, dass sie nicht allergisierend wirken. Zudem ist es für Allergiker nicht so einfach herauszufinden, auf welchen Duftstoff sie eigentlich allergisch sind: In den meisten Kosmetikprodukten kommt ein Gemisch mit vielen verschiedenen Duftkomponenten zum Einsatz, die auch miteinander reagieren können.

Laut einer vom Umweltbundesamt durchgeführten Studie gibt es mindestens eine halbe Million Duftstoffallergiker in Deutschland. In Kontakt mit bestimmten Duftstoffen treten bei ihnen z.B. Rötungen oder Juckreiz auf der Haut auf.

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Parfümfreie Produkte von Speick Naturkosmetik

Für diese Menschen und für all diejenigen, die parfümfreie Produkte bevorzugen, bietet Speick folgende Produkte ohne ätherische Öle und ohne synthetische Duftstoffe an:

  • Die Pflanzenöl-Arztseife Sensitive ist für Menschen gedacht, die sich oft die Hände waschen müssen. Sie pflegt die Haut mit Buttermilch und einer rückfettenden Wachs-Mischung. Sie duftet einfach ein bisschen seifig, denn Duftstoffe und auch Farbstoffe sind nicht in der Rezeptur enthalten.
  • Im neuen Sonnenschutz von Speick SUN wird in allen Produkten auf Duftstoffe verzichtet. Susanne Gans aus dem Labor von Speick erklärt, dass manche Duftstoffe auch phototoxisch wirken können – was bei einer Sonnencreme natürlich widersinnig wäre.
  • Auch die Speick SUN After Sun Lotion kommt ohne Duftstoffe aus, denn die Haut soll nach der Sonne keinesfalls zusätzlich irritiert werden. Toll finde ich, dass die After Sun Lotion trotzdem dezent sommerlich duftet: Dafür sorgen die enthaltenen pflanzlichen Extrakte von Aprikosen, Vanille, Kaffee, Apfel, Kokos und Tonkabohne.
  • Ganz neu gibt es den Speick Pure Deo Stick ohne Duft, der auch ohne Alkohol auskommt (Aluminiumsalze sind in Naturkosmetik sowieso tabu). Er duftet für meine Nase zart cremig und klein bisschen nach Kräutern. Für die Deo-Wirkung sorgen Zinkricinoleat und Salbeiblatt-Extrakt. Bald werden wir hier den Pure Deo Stick in einem Dreiertest auf Herz und Nieren testen!

Glücklicherweise vertrage ich Duftstoffe sehr gut. Trotzdem braucht meine Nase manchmal eine Pause – alle sechs duftstofffreien Produkte von Speick kann ich zu meinen Alltagshelden zählen!

Eure Julia

Sauer macht lustig – und schön: Säuren in der Naturkosmetik

Wenn wir an Hautpflege denken, ist Säure wahrscheinlich nicht das erste Wort, das uns dabei in den Sinn kommt. Dabei spielen Säuren in der Naturkosmetik eine wichtige Rolle:  sie prägen von Natur aus verschiedene Inhaltsstoffe, die uns in Kosmetikprodukten begegnen. Welche das im Detail sind, erfahrt ihr jetzt anhand von fünf Beispielen.

Fettsäuren fetter Pflanzenöle

Pflanzenöle gehören zu den unverzichtbaren Helden der Naturkosmetik: als „pure“ Grundlage für Körperöle oder als Teil von Emulsionen finden wir sie in Cremes, Duschgelen, Lippenbalsamen und Co. Sie liefern natürlich auch wertvolle Ausgangsstoffe für die Herstellung von Seife.

Pflanzenöle und -fette unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung, denn verschiedene Fettsäuren prägen sie. Diese  weisen ganz unterschiedliche molekulare Strukturen auf und lassen sich grundsätzlich in zwei große Gruppen unterteilen: gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Zu den gesättigten Fettsäuren zählt bspw. Laurinsäure, die u. a. Babassu- und Kokosöl zu finden ist. Laurinsäure-betonte Öle wirken kühlend und hautglättend und hinterlassen nach dem Auftragen ein angenehmes, nicht-fettiges Gefühl. Kokosöl ist in verseifter Form bei SPEICK bspw. im kleinen Stück Seifenglück oder der Speick Men Active Rasierseife zu finden.

Vertreter der ungesättigten Fettsäuren (sog. Omega-Fettsäuren) sind unter anderem Linolsäure, Ölsäure, α-Linolensäure und γ-Linolensäure. Linolsäure findet ihr bspw. in Sojaöl, das die Haut regeneriert und ihre Verhornung reguliert. Zu finden ist es u. a. im Speick Natural Aktiv Körperöl. Ölsäure steckt wiederum z. B. im Kameliensamenöl, das die Haut vor Feuchtigkeitsverlust bewahrt, sie schützt und pflegt. Mehr zu diesem besonderen Öl erfahrt ihr in diesem Beitrag von Jenny. Die Eigenschaften von Linol- und Linolensäure macht SPEICK sich beispielsweise in den verschiedenen Gesichtscremes zunutze – Julia hat das in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Hyaluronsäure

Zu den prominentesten Säurevertretern innerhalb der Kosmetik zählt ganz klar die Hyaluronsäure. Sie ist natürlicher Bestandteil unseres Körpers und steckt u. a. in der Lederhaut. Im Laufe des Lebens lässt die körpereigene Produktion nach – dann kommt die Kosmetik ins Spiel. Besonders beliebt ist Hyaluronsäure in Produkten für die Gesichtspflege wie Seren und Cremes.

Besonders gut macht Hyaluronsäure sich dabei im Doppel, d. h. genauer gesagt in einem Mix aus nieder- und hochmolekularer Hyaluronsäure. So kann sie in den tieferen Hautschichten der Hautalterung entgegenwirken und gleichzeitig intensiv in den oberen Schichten Feuchtigkeit spenden. SPEICK setzt ebenfalls auf dieses Power-Duo, das beispielsweise im von mir heiß geliebten Hyaluron-Serum aus der Thermal Sensitiv Serie steckt (lest hier unseren Dreier-Test). Diese Serie hält wiederum gleich noch eine weitere Spezialität bereit:

Kieselsäure

Dass Wasser nicht gleich Wasser ist, hat Julia bereits auf dem Blog beleuchtet. Die Speick Thermal Sensitiv Serie basiert auf Thermalwasser aus einer Warmwasser-Quelle in Schlangenbad. Das Wasser aus dieser sog. Akratotherme zeichnet sich durch seinen besonders niedrigen Anteil an Mineralien aus. In 60 Meter Tiefe fließt das Wasser jedoch durch einen Quarzstollen und wird dort mit Kieselsäure angereichert.

Und jetzt wird es wiederum für die Hautpflege interessant, da Kieselsäure größtenteils aus dem Spurenelement Siliziumdioxid besteht. Dieses ist maßgeblich am Zellstoffwechsel beteiligt und sorgt für elastisches und festes Bindegewebe. In allen Produkten der Thermal Sensitiv Serie ist also dieses kieselsäurereiche Wasser zu finden – und es bekommt dabei je nach Produkt auch noch Unterstützung von Hyaluronsäure und Co.

Vitamine

Auch Vitamine sind aus der Hautpflege nicht wegzudenken. Besonders prominent ist dabei Ascorbinsäure (Vitamin C). Sie wirkt als Antioxidant freien Radikalen entgegen und hemmt Entzündungen. In Kosmetika ist Vitamin C jedoch gar nicht so einfach zu verarbeiten, da es sehr instabil ist und so innerhalb kürzester Zeit seine Wirkung verlieren kann. SPEICK setzt deshalb anstelle von Vitamin C auf die antioxidative Wirkung von Vitamin E. Es kann in Rezepturen als isolierter  Wirkstoff eingesetzt werden und begegnet euch in der INCI-Liste als Tocopherol. Vitamin E kommt jedoch auch ganz natürlich in Pflanzenölen vor. Einen besonders hohen Anteil an Vitamin E hat bspw. Weizenkeimöl.

AHA, BHA und PHA

In der Kosmetik erfreut sich eine besondere Gruppe zunehmend größerer Beliebtheit: die AHA-, BHA und PHA-Säuren. Zu den AHA (Alphahydroxysäuren) zählen insbesondere Fruchtsäuren, Milchsäure, Zitronen-, Mandel- und Glycolsäure, Salicylsäure ist wiederum eine bekannte Vertreterin aus der Gruppe der BHA (Betahydroxysäuren).  AHA-Säuren haben einen Verhornungs-regulierenden Effekt, den sich die Kosmetikindustrie bisweilen zunutze macht, indem Produkte mit einem vergleichsweise hohen Anteil dieser Säuren ausgestattet sind und bei täglichem Gebrauch die oberste Hornschicht regelmäßig abtragen. Diese Art des „chemischen Peelings“ führt jedoch unweigerlich zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut, sodass täglicher Sonnenschutz definitiv ein Muss ist, um Hautschäden zu vermeiden.

In den Produkten von SPEICK findet ihr zwar auch Zitronen- und Milchsäure (Citric Acid und Lactic Acid) – allerdings in sehr geringer Konzentration (d. h. ohne peelenden Effekt) und zu einem ganz anderen Zweck: sie regulieren den PH-Wert.  Gewonnen wird die Milchsäure übrigens aus der Zuckerrübe und ist daher laktosefrei – mehr dazu erfahrt ihr hier.

Ihr seht, sauer macht also tatsächlich nicht nur lustig, sondern auch schön!

Eure Ida

Speick SUN After Sun Lotion

Die After Sun Lotion von Speick SUN

Ich finde, dass die neue After Sun Lotion von Speick Naturkosmetik im Trubel um den neuen Sonnenschutz nicht zu kurz kommen sollte – denn auch sie hat es definitiv in sich! Fünf Gründe (mindestens) machen die After Sun Lotion in meinen Augen zu einem besonderen Produkt:

Speick SUN After Sun Lotion

  1. Die After Sun Lotion besteht zu 80% aus Bio-Aloe Vera Gel, sie basiert also nicht auf Wasser. Die kühlenden, wundheilenden und auch entzündungshemmenden Eigenschaften der Aloe Vera haben hier ihren großen Auftritt! Aloe Vera spendet dazu jede Menge Feuchtigkeit, die der Haut nach einem Sommertag fehlt. Es fühlt sich sehr angenehm an, wenn die Spannungsgefühle auf der Haut nachlassen.
  2. Gerade bei einem Sonnenbrand (sollte ja eigentlich mit dem passenden Sonnenschutz nicht vorkommen 😉 ) oder wenn die Haut gerötet ist, braucht die Haut Unterstützung bei den körpereigenen Reparaturarbeiten. Hier kommt der Power-Wirkstoff Ectoin ins Spiel: Der Mikroorganismus wird durch Bio-Fermentation hergestellt, das Aminosäurederivat schützt die Zellen vor UV-Schäden und der damit verbundenen Hautalterung. Ectoin sorgt außerdem für eine höhere Feuchtigkeit in der Haut und wirkt intensiv gegen Entzündungen – denn Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion des Körpers.
  3. Speick hat nicht nur bei den Sonnencremes, sondern auch in der After Sun Lotion auf ätherische Öle verzichtet. So wird die Haut im ‚angespannten‘ Zustand nicht weiter gereizt (ist frei von Allergenen). Doch die Lotion riecht durchaus angenehm und nicht etwa langweilig neutral: Extrakte aus Aprikosen, Vanille, Kaffee, Apfel, Kokos und Tonkabohne lassen die After Sun Lotion dezent und natürlich sommerlich duften. Ich mag den Duft richtig gern, so dass ich die After Sun Lotion auch schon einfach so als Bodylotion verwendet habe.
  4. Überrascht hat mich, wie glatt sich die Haut nach dem Eincremen mit der After Sun Lotion anfühlt: Die gelige Textur sorgt für ein sehr geschmeidiges Hautgefühl. Hatte ich irgendwie nicht erwartet von einer so leichten Lotion, die blitzschnell einzieht 🙂 .
  5. Und auch die Hautbarriere wird mit der After Sun Lotion gestärkt: Die Haut kann damit Feuchtigkeit besser bewahren und wird auf diese Weise vor Hautreaktionen geschützt. Wie auch schon bei den Gesichtscremes von Speick kommt hier der spezielle, von Speick entwickelte Wirkkomplex zum Einsatz: Die essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure sorgen für eine intakte Hautbarriere, Zuckerrübenextrakt erhöht die Feuchtigkeit und Schilfrohrextrakt beruhigt die Haut.

Mein Extra-Tipp: Ich habe die After Sun Lotion nicht nur auf dem Körper, sondern auch im Gesicht verwendet. Geht bei mir sogar als hydratisierendes und beruhigendes Serum durch, wenn ich darüber z.B. ein Gesichtsöl oder auch ein Sonnencreme auftrage.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich euch!

Eure Julia

Meine Sonnenschutz-Tipps

Bei den meisten Menschen wird das Thema Sonnenschutz ab April wieder aktuell: Die Sonne lockt ins Freie und man bekommt Lust, mehr Zeit draußen zu verbringen. Dazu steht die Sonne nun schon deutlich höher und die Gefahr eines Sonnenbrands steigt – gerade wenn die Haut nach dem Winter noch keine eigene Schutzfunktion aufbauen konnte.

Welche Strahlen die Haut schädigen können und welche UV-Filter es in Sonnencremes gibt, das habe ich in meinem letzten Post zum mineralischen Sonnenschutz erklärt.

Doch die Sonne schädigt nicht nur die Haut, sondern hat auch viele positive Wirkungen: Insbesondere UV B-Strahlung sorgt für die Bildung von Vitamin D, welches für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem verantwortlich ist. Von Oktober bis März kann der Körper innerhalb Europas wegen des zu flachen Einfallswinkels von unter 45 Grad leider kein Vitamin D bilden. Das geht erst wieder, wenn die Sonne im April höher steht. Ich halte deswegen einen achtsamen Umgang mit der Sonne für sinnvoll. Dafür muss der Sonnenschutz je nach Hauttyp, Region oder Tageszeit individuell angepasst werden.

Speick_SUN_Sommertipps

Welche unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren gibt es?

Man unterscheidet vier unterschiedliche Stufen beim Lichtschutz: LSF 6 und 10 ist niedrig; LSF 15, 20 und 25 gilt als mittel. LSF 30 und 50 werden als hoch eingestuft, LSF 50+ sogar als sehr hoch. Die Speick SUN-Sonnenpflege bietet etwas für jeden Bedarf und umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+.

Kann sich die Haut auch selbst vor der Sonne schützen?

Die Haut kann sich durch die Bräunung und Verdickung der Hornschicht selbst vor UV-Strahlen schützen. Allerdings dauert das etwas und reicht je nach Hauttyp meist nicht aus. Deshalb ist es wichtig, die Eigenschutz-Zeit seiner Haut zu kennen: Wer sehr helle Haut und blaue bzw. grüne Augen hat, bekommt schon nach 5-10 Minuten einen Sonnenbrand. Hier ist eine Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor angebracht. Eine unempfindlichere braune Haut mit dunklen Augen und Haaren hat hingegen eine längere Eigenschutz-Zeit von 30-45 Minuten. Hier reicht dann ein niedrigerer LSF aus.

Wie lange kann ich mit Sonnencreme in der Sonne bleiben?

Um zu ermitteln, wie lange man mit Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann, multipliziert man die individuelle Eigenschutz mit der Zahl des Lichtschutzfaktors: Bei einer Eigenschutz-Zeit von 10 Minuten beträgt die Sonnenzeit mit LSF 30 also maximal 300 Minuten. Ich würde diese Zeitspanne jedoch nicht ausreizen, denn Reibung oder Schweiß können den Sonnenschutz deutlich reduzieren.

Wieviel Sonnenschutz soll man auftragen?

Gleich mal vorweg: Die meisten Menschen tragen wahrscheinlich viel zu wenig Sonnenschutz auf. Damit man den vollen Lichtschutzfaktor erreicht, müssen 2mg Sonnencreme pro cm² auf der Haut aufgetragen werden. Das ist gar nicht so wenig: Für das Gesicht ist das ungefähr die Menge eines halben Teelöffels, für den gesamten Körper sind es 5-6 Esslöffel. Wichtig ist es auch, den Sonnenschutz im Laufe des Tages immer wieder nachzutragen. So bleibt der Lichtschutz erhalten – verlängern lässt er sich dadurch leider nicht.

Und wie sieht es mit Sonnenschutz im Winter aus?

Im Winter verwende ich nicht täglich eine Sonnencreme, denn die UV B-Strahlung ist zu dieser Zeit deutlich geringer. Um meine Haut gegen die UV A-Strahlung zu schützen (die auch zu dieser Jahreszeit präsent ist) setze ich auf pflanzlichen Zellschutz in meiner Gesichtspflege. Ein Beispiel dafür ist der Wirkstoff Ectoin, der z.B. im Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum enthalten ist.

In den Bergen beim Skifahren ist jedoch eine Sonnencreme angesagt: Dort ist die Luftschicht dünner und die UV-Intensität entsprechend höher, dazu reflektiert der Schnee die UV-Strahlung.

Meine zusätzlichen Empfehlungen

  • Grundsätzlich setze ich mich im Sommer nicht in die pralle Sonne – schon gar nicht zur Mittagszeit.
  • Ein Sonnenhut oder eine Schirmkappe auf dem Kopf sind so angenehm!
  • Langärmelige Kleidung schützt die Haut an den Armen.
  • Sonnenexponierte Stellen wie Stirn, Nase oder Schultern (Ohren nicht vergessen) creme ich besonders sorgfältig mit Sonnencreme ein.

Dann kann der Sommer nun ja kommen! Bald werden wir hier auf dem Blog noch die neuen Sonnencremes von Speick auf dem Blog testen und vorstellen.

Foto Credits: Die tollen Fotos stammen übrigens von den Fotografinnen Rebecca und Isa Planck, die die Produkte in ihrem Urlaub dabei hatten 🙂

Eure Julia

 

Alles INCI, oder was? Häufige Fragen zu den Inhaltsstoffen bei SPEICK

Wenn man sich mit Naturkosmetik auseinandersetzt, führt über kurz oder lang kein Weg an den INCI-Deklarationen vorbei. Die International Nomenclature of Cosmetic Ingredients bezeichnet die internationale Richtlinie für die Deklaration von Inhaltsstoffen in Kosmetika. Sie gibt dem geübten (Natur-)Kosmetikverwender vereinfacht gesagt Auskunft darüber, was in einem Produkt enthalten ist. Alle enthaltenen Inhaltsstoffe werden dabei nach ihrem Anteil an der Gesamtrezeptur absteigend geordnet, diejenigen Inhaltsstoffe mit einem Anteil von unter einem Prozent werden am Ende ohne festgelegte Reihenfolge aufgelistet.

Das „Entschlüsseln“ von INCI-Listen ist mitunter gar nicht so einfach, denn oft sind sie ziemlich lang und zudem auf Englisch und Latein formuliert. Wer fließend „INCI“ sprechen will, muss also eine Art Kosmetik-Fremdsprache lernen. Im Folgenden geht es um typische Fragen, die in Bezug auf die Inhaltsstoffe bei SPEICK immer wieder auftauchen. Ich zeige euch, nach welchen Begriffen ihr dabei jeweils in der INCI-Liste Ausschau halten könnt, welche Verwechselungsmöglichkeiten bestehen und wie es sich mit dem jeweiligen Inhaltsstoff bei SPEICK verhält.

Enthalten die Speick-Deos Aluminium?

Aluminium ist in den letzten Jahren in Verruf geraten. Viele Konsumenten möchten daher auf Aluminium bzw.  Aluminiumsalze in der Kosmetik verzichten, insbesondere in Deodorants, die mit der empfindlichen Achselzone in Berührung kommen.

In der INCI-Liste erkennt ihr Inhaltsstoffe mit Aluminium an der Bezeichnung Aluminium oder Aluminum, z. B. Aluminum Chloride, Aluminum Powder oder Aluminium Stearate. All diese Begriffe werdet ihr in den INCI-Listen aller SPEICK-Deos nicht finden, da sie in zertifizierter Naturkosmetik nicht erlaubt sind. Labor-Leiterin Susanne Gans erklärt, wie das Wirkprinzip der SPEICK-Deos stattdessen funktioniert:

„Aluminium wird bei uns im Hause grundsätzlich nicht eingesetzt, weder als Alaun in Rasierwässern noch als Ummantelung von mineralischen UV Filtern.  Wir haben noch nie Aluminiumsalze in unsere Deos eingesetzt und dementsprechend schon viel Erfahrung mit natürlicher Desodorierung gesammelt. Unsere Deos wirken gut und langanhaltend durch unser Bio Wirkprinzip. Hierbei  wird versucht, durch die Zugabe von einem Salbeiextrakt die Transpiration zu regulieren. Durch Pflanzenextrakte wird der enzymatische Abbau des Schweißes hautschonend unterbunden und damit die Bildung von unangenehm riechenden Abbauprodukte des Schweißes verhindert. Um einen Langzeiteffekt zu bekommen, werden gleichzeitig unangenehme Gerüche auf natürliche Weise gebunden.“

Enthalten Speick-Produkte Silikone?

Silikon ist in der konventionellen Kosmetik ein beliebtes Mittel, um Cremes oder auch dekorative Produkte wie Foundation, Lidschatten und Lippenstift beim Auftragen besonders geschmeidig zu machen. In echter, zertifizierter Naturkosmetik wird es euch nicht begegnen, da Silikone auf Erdöl basieren. Erkennen könnt ihr Silikone im Zweifelsfall in der INCI-Deklaration an der Endung –ethicone, z. B. als Dimethicone. Alle SPEICK-Produkte sind selbstverständlich frei von Silikonen.

Und was ist mit Silica? Silica hat mit Silikon in etwa so viel gemeinsam wie ein Löwe mit einem Papageien. Der Begriff steht für Kieselsäure, die wiederum nicht synthetisch hergestellt wird, sondern natürlichen Ursprungs ist und auch in Naturkosmetik verwendet wird.

Enthalten Speick-Produkte Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs?

Die Welt der Zertifizierungen und  Inhaltsstoffe in der Beauty-Szene ist komplex und zum Teil verwirrend. Ein Produkt kann beispielsweise natürlich sein, ohne vegan zu sein – und andersherum. Jenny hat diese Problematik in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Alle SPEICK-Produkte, auf denen (direkt auf dem Produkt und/oder dem Umkarton) in Großbuchstaben oder in der Produktbeschreibung „VEGAN“ zu lesen ist,  sind frei von tierischen Inhaltsstoffen. Auch ein Großteil der SPEICK-Seifen ist vegan. Insgesamt sind es in etwa beachtliche 90% des SPEICK-Sortiments, die ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen. SPEICK stellt auf der Website eine Übersicht zu Verfügung, in der alle veganen Produkte aufgelistet sind. Fehlt der VEGAN-Hinweis auf dem Produkt, dann ist bspw. Bienenwachs, regenerierender Honig oder hautpflegendes Buttermilchpulver enthalten – jeder dieser Inhaltsstoffe erfüllt innerhalb der Rezeptur also einen bestimmten Zweck.

Enthalten Speick-Produkte Gluten oder Laktose?

Diese Frage klingt zunächst einmal ein bisschen skurril: haben Gluten und Laktose nicht nur im Bereich von Lebensmitteln eine Relevanz? Nein, denn entscheidend ist, ob ein Produkt über den Mundraum in den Körper gelangt. Und das kann bei Gesichtspflegeprodukten durchaus in kleinsten Mengen der Fall sein.

Das gesamte Sortiment an SPEICK-Pflegeprodukten von den Gesichtscremes über Shampoos, Deos und Duschgelen etc. ist laktose- und glutenfrei. Etwas differenzierter sind die Seifen zu betrachten. Sie sind alle glutenfrei, einige Seifen enthalten aber Buttermilch oder Milch und damit Laktose. Näheres dazu lest Ihr auch im Beitrag Clean Labelling.

Entwarnung kann in diesem Zusammenhang übrigens bei den Inhaltsstoffen Wheat Gluten und Lactic Acid gegeben werden. Susanne Gans klärt auf:

„Da Rohstoffe nach einer vorgegebenen Nomenklatur in der Inhaltsangabe deklariert werden müssen, kann es vorkommen, dass zwar im Wort „Gluten“ in der Deklaration steht, das Produkt aber durch die Herstellung glutenfrei ist. Das ist beispielsweise  bei unserem Shampoowirkstoff, dem hydrolisierten Weizenprotein „Wheat Gluten“, der Fall. Manchmal wird außerdem angenommen, dass Milchsäure „Lactic Acid“ Laktose enthalten müsste. Aber auch dies ist nicht der Fall, da unsere Milchsäure biotechnologisch aus der Zuckerrübe gewonnen wird.“

Enthalten Speick-Produkte synthetische Duftstoffe?

Zum Schluss wird es noch ein wenig tricky, denn die Beurteilung, ob ein Duft natürlich oder synthetisch ist, lässt sich anhand der INCI-Deklaration nicht so einfach beantworten. Der Sammelbegriff Parfum  gibt lediglich Auskunft darüber, dass Duftstoffe enthalten sind, über ihren Ursprung sagt das jedoch nichts aus. Und wie sieht es im SPEICK-Sortiment aus? Das verrät uns erneut Susanne:

Alle unsere Cosmos Naturkosmetik zertifizierten Produkte sind entsprechend der Vorgabe für Cosmos Naturkosmetik mit Mischungen aus ätherischen Ölen parfümiert. In der Regel wird auch hier aufgrund der Komplexität der Parfümstoffmischung mit „Parfum“ deklariert und manchmal zusätzlich auch die Hauptkomponenten an ätherischen Ölen separat aufgelistet.

Viele unserer bewährten Produkte sind schon viel länger auf dem Markt als eine Definition für Naturkosmetik, die heutzutage nur den Einsatz von ätherischen Ölen als Parfümierung erlaubt. Gesetzliche Vorgaben, Herstellprozesse oder Ressourcen machten es bei unseren Klassikern immer wieder erforderlich, Parfümbestandteile synthetisch nachzustellen,  um diesen gewohnten und geschätzten Markenduft zu erhalten. In diesen nicht als Naturkosmetik zertifizierten Produkten ist immer auch ein hoher Anteil an ätherischen Ölen enthalten. Diese werden in der Regel mit naturidentischen, aber synthetisch hergestellten Parfümölbestandteilen gemischt, damit immer die gewünschte gleichbleibende Duftausstrahlung erhalten bleibt und damit eine wichtige Komponente unserer Markenbotschaft.

Auf den Fotos seht ihr übrigens, dass SPEICK bemüht ist, euch viele der Fragen bereits auf den Verpackungen zu beantworten. Ihr findet auf den Produkten oder den Umkartons neben den INCI auch zahlreiche Informationen zu den Inhaltsstoffen: Vegan, ohne Aluminiumsalze etc . Diese Transparenz soll euch den Weg durch den INCI-Dschungel so leicht wie möglich gestalten.

Eure Ida

Speick Sun: Mineralischer Sonnenschutz

Der neue Sonnenschutz von Speick Naturkosmetik war eine kleine (oder besser doch eine große 🙂 ) Sensation auf der Naturkosmetik-Messe Vivaness im Februar: Speick SUN räumte deswegen gleich mal den New Product-Award unter den Fachbesuchern ab – denn selbst die Sonnencreme mit LSF 50+ weißelt nach dem Verteilen kaum.

Ehrgeiziges Ziel von Speick war es, einen Sonnenschutz zu entwickeln, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Schutz und Komfort mithalten kann. Und das ausschließlich mit mineralischen Sonnenschutz-Filtern!

Welche unterschiedlichen UV-Filter es gibt und gegen welche UV-Strahlungen eine Sonnencreme schützt, darüber gibt es hier nun einiges zu lesen.

Schutz gegen UV-A – und UV-B-Strahlung

Die Sonne ist unser Lebenselixier: Sie ist die wichtigste Quelle für die Bildung von Vitamin D beim Menschen. Vitamin D sorgt z.B. für ein gesundes Immunsystem oder starke Knochen. Allerdings kann UV-Strahlung auch für Hautschäden verantwortlich sein. Wenn der hauteigene Sonnenschutz nicht ausreicht (und das ist gerade am Anfang des Sommers und bei hellen Hauttypen schnell der Fall), ist eine gute Sonnencreme gefragt.

Grundsätzlich treffen zwei Strahlungen mit unterschiedlichen Wellenlängen auf die Haut: UV-A-Strahlung dringt tief in die Haut ein und ist für die Hautalterung verantwortlich. UV-B-Strahlung erreicht „nur“ die Oberhaut (Epidermis), sie löst den Sonnenbrand aus. Für Hautkrebs scheinen beide UV-Strahlungen mitverantwortlich zu sein.

Speick Sun INCI

Welche UV-Filter es gibt

In Europa müssen Sonnenschutz-Cremes sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützen und damit über einen Breitband-Filter verfügen. Der vorgeschriebene UV-A-Schutz beträgt hierfür mindestens ein Drittel des UV-B-Filters.

In konventionellen Sonnencremes kommen sogenannte „chemische“ UV-Filter zum Einsatz. Chemische UV-Filter wandeln die UV-Strahlung um und strahlen sie als harmlose langwellige Infrarot-Strahlung zurück. Bekannte chemische UV-Filter sind z.B. Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Oxybenzone. Einige dieser UV-Filter können jedoch Allergien auslösen oder durch die Haut dringen und Stoffwechselprozesse im Körper stören. In Naturkosmetik sind sie nicht erlaubt.

Zugelassen in Naturkosmetik sind dagegen zwei mineralische Sonnenschutzfilter: Titandioxid und Zinkoxid. Sie reflektieren die Strahlen oder binden – je nach Partikelgröße – die Energie der Strahlen, so dass sie nicht in die Haut eindringen können. Ihr Nachteil: Je größer die Partikel sind, um so leichter wird auch das sichtbare Licht reflektiert. Die Folge ist dann der nicht so schön aussehende weißelnde Effekt auf der Haut. Aus diesem Grund verwenden manche Firmen kleinere Nanopartikel, die weniger weißelnd auf der Haut wirken. Seit 2013 müssen sie auf der Verpackung deklariert werden, da sie noch immer umstritten sind.

Zinkoxid als UV-Filter in Speick SUN

Es ist also gar nicht so einfach, einen nicht weißelnden Sonnenschutz mit mineralischen UV-Filtern ohne Nanopartikel zu formulieren! Nach jahrelangen Forschungen hat sich Speick für den UV-Filter Zinkoxid entschieden. Zinkoxid bietet einen Breitband-Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Es ist dazu abbaubar und (abhängig vom pH-Wert) löslich. Im Stoffwechsel des menschlichen Körpers ist Zink ein essentielles Spurenelement und wird oft auch zur Wundheilung eingesetzt. Austrocknend wirkt Zinkoxid übrigens in der Formulierung der Produkte von Speick SUN nicht, da es in Öl gebunden ist. Auch Korallenriffe werden damit nicht geschädigt, falls sich der Sonnenschutz beim Schwimmen lösen sollte.

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Höhe des Lichtschutzfilters

Die Speick SUN-Sonnenpflege umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+. Die Zahl des Lichtschutzfaktors gibt an, wie lange man in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dazu multipliziert man die hauteigene und individuelle Hautschutzzeit mit der Zahl des Faktors, also z.B. 10 Minuten mal LSF 30 = 300 Minuten. Der Sonnenschutz von Speick ist wasserfest: Für die gute Haftung der Partikelchen auf der Haut sorgen pflanzliche Filmbildner aus Raps- und Tungöl, sie bilden einen Schutzfilm.

Zellschutz durch Antioxidantien

Sehr wichtig sind in einer Sonnenschutzcreme neben dem UV-Filter eine gute Portion Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden durch UV-A-Strahlung schützen. Bei Speick SUN setzt man hier gleich auf mehrere Wirkstoffe: Oryzanol aus Reiskeimöl wirkt stark antioxidativ und bietet einen zusätzlichen UV-A- und UV-B-Schutz. Auch Schwarznessel, Granatapfel- und Buschpflaumen-Extrakt sind als antioxidative Radikalefänger für den Zellschutz bei Speick SUN zuständig.

Selbstverständlich ist – wie in allen Cremes von Speick – auch in den Produkten von Speick SUN der hautpflegende Wirkkomplex enthalten: Vitamin F unterstützt die Hautbarriere, Zuckerrübenextrakt erhöht die Feuchtigkeit in der Haut und Schilfrohr sowie Kiefernschwamm wirken entzündungshemmend und beugen dazu Photosensibilität vor.

Alle Sonnenschutz-Produkte von Speick SUN kommen übrigens ohne Parfüm aus, da Duftstoffe phototoxisch wirken können.

Dann kann der Sommer ja kommen! Über die gesamte Speick Sun-Sonnenpflege werden wir sicher bald noch mehr auf dem Blog berichten.

Eure Julia

Der neue Speick Pure Deo Stick

Ein bisschen nervös war ich schon, als ich am vergangenen Freitag auf die Naturkosmetik-Messe Vivaness kam. Vor mir lag nicht nur ein hektischer und langer Messetag inklusive einer Podiumsdiskussion, sondern ich hatte morgens auch ganz wagemutig ein brandneues Deodorant verwendet: Erst am Tag davor hatte ich es am Messestand von Speick bekommen. Ich hoffte also schwer, dass es mich nicht im Stich lassen würde…

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Das Konzept des neuen Speick Pure Deo Stick hat mich spontan begeistert: Das Deo kommt selbstverständlich ohne Aluminiumsalze aus (wie alle Deodorants von Speick), aber es wird in der Rezeptur auch auf Alkohol und jegliche Duftstoffe verzichtet. Wer also z.B. den Speick Natural Deo Stick von der Wirkung her mag, sich jedoch mit dem krautigen Duft nicht dauerhaft anfreunden kann (so wie ich), für den gibt es jetzt eine Alternative!

Die Textur des Sticks würde ich als gelig-fest beschreiben, das Deo lässt sich dadurch ganz einfach auftragen und fühlt sich auf der Haut weder nass noch klebrig an. Gleich nach dem Auftragen kann man sich anziehen. Der Stick duftet ganz zart cremig, vielleicht auch einen Hauch krautig – aber nur, wenn ich direkt am Stick schnüffle. Sehr schön und pur!

Worauf die Wirkung des Speick Pure Deo Sticks basiert

Frischer Schweiß riecht ja erst mal nach gar nichts. Erst wenn die zur natürlichen Hautflora gehörenden Bakterien in Aktion treten und den Schweiß z.B. in Buttersäure oder Ammoniak zersetzen, entsteht der typische Schweißgeruch.

Hier setzt der vom Speick-Labor für den Speick Pure Deo Stick ausgewählte Wirkstoff an: Zinkricinoleat (ein Zinksalz der Ricinolsäure) neutralisiert sofort, aber auch dauerhaft den unangenehmen Schweißgeruch. Sogar bereits entstandenen Gerüche können damit gebunden werden. Die Transpiration selbst wird durch den von Cosmos zertifizierten Speick Pure Deo Stick jedoch nicht gehemmt.

Ergänzt wird das Zinkricinoleat im Speick Pure Deo Stick durch einen Salbeiblatt-Extrakt. Salbei wird traditionell schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt, seine antimikrobielle und adstringierende Wirkung wurde mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen.

Antioxidativ und damit auch entzündungshemmend wirken dazu der Schilfrohr-Extrakt und der Kiefernschwamm-Extrakt. Und selbstverständlich ist auch die Speick-Pflanze selbst im Deo Stick enthalten!

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Und wie hat sich der Speick Pure Deo Stick in meinem ersten Test geschlagen?

Ich muss zugeben, dass ich den Deostick morgens ein bisschen dicker aufgetragen habe und gleich ein paar Mal damit über meine Achsel gefahren bin. Schließlich hatte ich einen echt harten Tag vor mir. Ich schnüffelte zwischendurch immer wieder unter an meiner Achsel, zu meiner Erleichterung roch ich – nichts. Auch nach der Podiumsdiskussion fühlte ich mich bis zum Abend hin weiter frisch. Wow, ich war echt beeindruckt!

Ich würde sagen, das sind beste Aussichten dafür, dass der Speick Pure Deo Stick auch einen tropischen Sommertag übersteht. Wir werden hier auf dem Blog darüber berichten, sobald die Temperaturen steigen 🙂 .

Eure Julia

 

Stimmungsmacher von SPEICK: Mit Schwung und sonnigem Gemüt durch den Winter

Während der Dezember jedes Jahr gefühlt nur so an mir vorbeirast, ziehen sich die ersten Monate des Jahres manchmal wie Kaugummi. Das liegt häufig auch am Wetter: es ist kalt, grau, nass, bestenfalls liegt Schnee. Die Tage werden wieder länger, aber der Frühling ist noch in weiter Ferne.

Gegen winterliche Stimmungstiefs und das Gefühl, sich morgens direkt nach dem Frühstück wieder ins Bett kuscheln zu wollen, gibt es zum Glück einige natürliche Helferlein – auch in der Naturkosmetik. SPEICK hält einige Produkte bereit, die dabei helfen, dem Winter mit Schwung und sonnigem Gemüt zu begegnen:

Belebende Düfte als natürliche Stimmungsmacher

Über die Vorteile ätherischer Öle bzw. natürlicher Duftstoffe konntet ihr in diesem Beitrag einiges erfahren. Bestimmte ätherische Öle, darunter Zitrone, Bergamotte, Orange etc., heben die Stimmung. Nicht zuletzt deshalb mag ich das Speick Natural Eau de Cologne das ganze Jahr über so gern! Die Kombination aus Zitrusaromen und kräftig-krautigen Noten erfrischt im Sommer, sorgt aber auch im Winter für Frohsinn und Schwung.

Daheim ist auch das Speick Natural Aktiv Sauna-Aufgusskonzentrat eine gute Idee, um für gute Laune zu sorgen. Bereits wenige Tropfen in der Duftlampe unterstützen eine wohlige Atmosphäre. Als Raumspray nutze ich außerdem das Speick Thermal Sensitiv Tonic sehr gern – das vielseitige Multitalent zaubert mir mit seinem fruchtig-fröhlichen Duft direkt ein Lächeln aufs Gesicht.

Kerzenschein Gegen die Dunkelheit

Im dunklen Dezember können wir uns an den  vielen Weihnachtssternen, festlichen Straßenbeleuchtungen, Lichterketten  und Schwibbögen erfreuen. Ist die Weihnachtsdeko wieder verstaut, hilft uns Kerzenlicht durch die dunklen Tage und Abende der Wintermonate. Die Speick Duftkerze schlägt dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: neben gemütlichen Kerzenschein unterstützt sie das Wohlbefinden auch mit ihrem krautigen Duft! Der enthaltene Speick-Extrakt sorgt für körperliche Entspannung und einen wachen Geist.

Wärme als Wohltat für Körper und Seele

Sonnenlicht, Bewegung und frische Luft sind noch immer die einfachsten Mittel, um auch im Winter in Schwung zu kommen und trübe Gedanken zu vertreiben. Nach einer ausgiebigen Wanderung greife ich gern zum Speick Natural Aktiv Körperöl, das ich inoffiziell „Wanderöl“ getauft habe, wie ich euch in unserem Dreiertest bereits verraten habe. Raus aus den Wanderschuhen, ein warmes Fußbad gegönnt, die Füße mit dem Körperöl massiert – so lässt  es sich herrlich entspannen! Als Badezusatz – egal ob für Fuß-, Hand- oder Vollbad – ist das Öl übrigens auch geeignet – Julia hat das bereits ausprobiert.

Falls ihr in den Genuss von Sauna-Aufgüssen in den eigenen vier Wänden kommt, könnt ihr euch natürlich auch mit dem Sauna-Aufgusskonzentrat einheizen. Einen weiteren wärmenden Liebling verrät euch Jenny in diesem Beitrag.

Farbtupfer gegen winterliches Grau

Falls ihr im Winter langsamer als sonst aus den Federn kommt, kann es hilfreich sein,  das Badezimmer als einladenden, aufmunternden Ort zu gestalten. Dafür muss es nicht gleich eine aufwendige Renovierungsarbeit mit bunten Fliesen sein, aber punktuelle Farbtupfer lassen sich mit wenig Aufwand integrieren.

Ein paar farbige Handtücher, ein bunter Zahnputzbecher, auf dem Waschbecken die strahlend lachsfarbene Speick Natural Seife, in der Dusche die leuchtend grün-roten Shampoo- und Duschgel-Tuben: all das hilft, mit den Sinnen auf „wach“ zu schalten. Wer mag, kann auch im Bad einen Duftstein aufstellen und mit dem Aktiv Sauna-Aufgusskonzentrat beträufeln.

Selbstfürsorge statt Selbstoptimierungswahn

Der Winter ist naturgemäß die Jahreszeit, in der die Uhren langsamer ticken und die Natur Kraft für das Erwachen im nächsten Frühjahr sammelt. Anstatt uns mit unsinnigen Selbstoptimierungs-Programmen in Form von Diäten, Fitness-Challenges und Co. unnötig unter Druck zu setzen, sollten wir es vielleicht gerade in den ersten Monaten des Jahres häufiger mal etwas ruhiger angehen lassen und uns regelmäßig liebevolle Auszeiten gönnen.

Wie wäre es mit ausgiebiger Hand- und Nagelpflege auf dem Sofa, während die Lieblingsserie läuft? Oder mit einem Home Spa-Programm inklusive vitalisierendem Körperpeeling (hier geht’s zum Rezept), Kerzenschein, einer Wellness-Einheit in der Wanne mit sprudelnden Badebomben und Gesichtsmaske? Bei einem entspannten Abendprogramm lässt sich prima Kraft für den nächsten Tag sammeln.

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Kommt gelassen und heiter durch den Winter!

Eure Ida