Umstieg auf Naturkosmetik #Gesichtspflege

Kommen wir heute mal zur Königsdisziplin: Dem Umstieg auf Naturkosmetik im Bereich der Gesichtspflege. Nachdem dieser bei der Körperpflege wirklich jedem gelingen dürfte und auch bei Deo, Sonnencreme und Duft mit ein paar Tipps definitiv zu meistern ist, ist es im Bereich der Reinigung und Pflege für die Gesichtshaut deutlich komplizierter. Oder doch nicht?

Von Inhaltsstoffen und Hauttypen

Grundsätzlich benötigt jede Haut zunächst eine Reinigung und anschließend eine passende Pflege – dazu weiter unten mehr. Der Umstieg auf Naturkosmetik im Bereich Gesichtspflege kann zunächst etwas tricky sein, da auf bestimmte Stoffe, die in konventioneller Kosmetik zum Einsatz kommen, verzichtet wird. In Naturkosmetik kommen zum Beispiel keine Silikone vor, die oberflächlich für glatte Haut sorgen. Auch auf Mineralöle wird verzichtet, die Feuchtigkeit in der Haut einschließen können und somit besonders trockener Haut zugute kommen. Menschen mit empfindlicher Haut müssen auch bei Naturkosmetik auf die Zusammensetzung achten, da diese nicht automatisch für jeden verträglich ist. So können beispielsweise Duftstoffe und Alkohol zu Irritationen führen. In Naturkosmetik finden nämlich gerne ätherische Öle zur Beduftung und
Alkohol zum Konservieren Einsatz, auf die sensible Haut reagieren können. Deshalb lohnt sich auch hier ein Blick auf die Inhaltsstoffe (Inci-Liste).

In der Regel wird übrigens in die fünf folgenden Hauttypen unterschieden, die unterschiedliche Bedürfe haben:

• Normale Haut
• Fettige Haut
• Trockene Haut
• Mischhaut
• Sensible Haut


Natürliche Reinigung & Pflege des Gesichts mit Naturkosmetik

Speick Naturkosmetik bietet in der Thermal Sensitiv Serie einige Gesichtspflegeprodukte an, die prinzipiell für jeden Hauttyp geeignet sind. Wie bei jeder Gesichtspflegeroutine – ob konventionell oder natürlich – steht am Anfang immer eine gründliche und zugleich sanfte Gesichtsreinigung. Wer Make-Up oder Sonnenschutz trägt, für den ist eine zweifache Gesichtsreinigung sehr gut geeignet. Wie dieses Double Cleansing gelingen kann, erfahrt ihr hier.

Anschließend ist ein Toner ideal, um letzte Schmutz-Partikel zu entfernen und den ph-Wert der Haut wieder auszugleichen. Danach ist Feuchtigkeit gefragt – und das sowohl bei trockener als auch bei fettiger Haut. Das leichte Serum von Speick Naturkosmetik mit Hyaluronsäure und Thermalwasser ist hierfür ein toller Allrounder. Die Feuchtigkeit will anschließend noch in der Haut eingeschlossen werden. Das gelingt sowohl mit der schützenden Tagescreme als auch mit der regulierenden Nachtcreme von Speick Naturkosmetik. Wer diesen Effekt noch verstärken möchte, kann der Creme etwas pflanzliches Öl oder Fett untermischen – zum Beispiel pures Avocadoöl oder Sheabutter.

Die Steps für eine Basis-Gesichtspflegeroutine auf einen Blick

  1. Gesichtsreinigung
  2. Optional: erneute Gesichtsreinigung
  3. Toner
  4. Serum
  5. Creme

Tipp: Die Haut solltet nach der Gesichtsreinigung nicht gerötet sein, spannen oder jucken!

Umstieg auf natürliche Gesichtspflege lohnt sich doppelt

Der Umstieg auf Naturkosmetik auch und gerade im Bereich der Gesichtspflege und -reinigung lohnt sich gleich doppelt: Zum einen führt ihr eurem Körper keine potentiell schädlichen Inhaltsstoffe mehr zu, die unter anderem im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. Zum anderen tut ihr gleichzeitig der Natur etwas Gutes, wenn ihr auf Mikroplastik und Co. verzichtet. Speick Naturkosmetik bietet hierfür mit seinen Gesichtspflegeprodukten eine unkomplizierte Pflegeserie an, mit der auch ihr den Einstieg ausprobieren könnt. Noch ein Tipp zum Schluss:
Wenn die Umstellung eurer Gesichtspflege nicht auf Anhieb oder im Gesamten funktioniert, verzweifelt bitte nicht sofort und gebt der vielfältigen Welt der Naturkosmetik noch eine weitere Chance.

Viele weiterführende Informationen rund um eine natürliche Gesichtspflege findet ihr außerdem auf meinem Blog Elisabeth Green. Schaut gerne vorbei!

speick naturkosmetik seife

Moderne Pflegehelden mit Tradition: Woran erkennt man eine hochwertige Seife?

Seife ist eines der ältesten Mittel zur Körperpflege. Während Seifen zwischenzeitlich vor allem am Waschbecken zur Reinigung der Hände oder im Kleiderschrank als Wäscheduft zu finden waren, erleben sie seit einigen Jahren ein großes Revival und sind als ressourcenschonende, verpackungsarme bzw. unverpackte und praktische Alternative zum Duschen, Baden, zur Reinigung von Gesicht und Haaren und natürlich auch zum Händewaschen daheim und unterwegs beliebt. In der Naturkosmetik hat Seife als traditionelles Produkt ihren festen Platz. Doch woran erkennt man eigentlich eine qualitativ hochwertige (Natur-)Seife?

speick original seife

Solide Basis ohne fragwürdige Zusätze

Pflanzliche Öle bzw. Fette bilden die Basis einer hochwertigen Seife. Im Speick-Sortiment findet ihr unzählige Seifen, die auf Pflanzenölen basieren. Eine Ausnahme bildet die Speick Original Seife (ehemals Speick Natural Seife), in der nach traditioneller Rezeptur Rindertalg zu finden ist. Die Rezeptur ist ein Erbe von Walter Rau und darf seinem Testament zufolge nicht verändert werden. So setzt Speick hierbei auf regionale Rohstoffe tierischen Ursprungs in Kombination mit Pflanzenölen. Tierversuchsfrei sind aber ausnahmslos alle Speick-Seifen.

Was ihr definitiv in keiner Seife von Speick bzw. Made by Speick findet, sind Erdölbestandteile. Auch synthetische Konservierungsstoffe und Silikone sind darin nicht zu finden. Frei von Mikroplastik sind alle Speick-Seifen selbstverständlich ebenfalls.

Bei der Beduftung setzt Speick auf natürliche ätherische Öle, bei beliebten Klassikern wie der Speick Original Seife wird ein Mix aus  naturidentischen und natürlichen Duftstoffen verwendet. Kritische Substanzen wie Phtalate oder polyzyklische Moschusverbindungen sind darin aber nicht zu finden. Alle Speick-Produkte, die das COSMOS-Siegel für zertifizierte Naturkosmetik tragen, sind ausschließlich mit Mischungen aus ätherischen Ölen beduftet. Gänzlich unbeduftet ist hingegen bspw. die Arztseife Sensitive.

speick organic 30 seife

Bio ist Trumpf

Eine hochwertige Seife hat also eine überschaubare Grundrezeptur ohne synthetischen Schnickschnack. Soweit, so gut. Auch hier ist aber die Qualität der Rohstoffe entscheiden und Bio ist hier definitiv Trumpf. Je nach Sorte finde ihr daher Bio-zertifiziertes Kokos-, Oliven oder Argan-Öl in den Speick-Seifen genauso wie weitere Bio-Rohstoffe. Findet sich Palmöl in der Rezeptur, so stammt dieses aus nachhaltigem Anbau. Palmölfrei ist die Organic 3.0 Seife.

Natürliche pflegende Zusätze

Eine gute Naturseife bringt von Haus aus einen pflegenden Bestandteil mit, der bei der Seifenherstellung entsteht: Glycerin. Beim Speick-Herstellungsprozess, welcher das komplette Fett verseift und nicht nur die abgespaltenen Fettsäuren neutralisiert, verbleibt das Glycerin als feuchtigkeitsspendende Komponente im Produkt. Wird eine besonders hohe Pflegewirkung gefordert, können weitere Zusätze sinnvoll sein. Hierzu zählen bspw. Buttermilch oder Bienenwachs.

speick naturkosmetik seife

Smarte Verpackung

Wenn es ein Kosmetikprodukt gibt, das wirklich nur ein minimales Gewand braucht, dann ist es wohl die Seife. Plastikfreie Verpackungen sind dabei natürlich ideal. Alle Speick-Seifen kommen ohne Plastikverpackung daher: stylische Umkartons wie bei den Seifen mit Heil-/Tonerde oder Aktivkohle findet ihr ebenso wie schmale Papierbanderolen, die bspw. die Organic 3.0 Seife umhüllen. Die Verpackung der Speick Original Seife hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach gewandelt und kommt heute in einem eleganten Gewand in sattem Tannengrün daher. Übrigens, auch die Weihnachtsseifen sind plastikfrei verpackt, hier wird lediglich Cellophan verwendet, das auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

speick arztseife sensitive

Mein persönlicher Favorit aus dem Speick-Sortiment speziell zum Händewaschen und -pflegen ist die Arztseife Sensitive, über die es hier mehr zu erfahren gibt. Sie schäumt üppig und cremig auf und trocknet meine Hände auch bei häufigem und gründlichem Händewaschen nicht aus. Auf einen außergewöhnlichen Duft muss ich dabei zwar verzichten (die Seife ist unbeduftet), dafür wird die Haut mit der enthaltenen Wachscreme reichhaltig gepflegt. Außerdem handelt es sich bei dieser Seife um ein Produkt, das die handwerkliche Tradition des Seifensiedens bewahrt. Ein toller Klassiker!

Heimlich wünsche ich mir ja noch eine Hand- und Körperseife mit dem Duft der Thermal Sensitiv Serie – so ein Produkt wäre olfaktorisch sicher ein großes Vergnügen.

Eure Ida

Drei Deodorants von Speick Naturkosmetik: Deo Stick, Deo Spray und Deo Roll-on

Als ich vor etwa zehn Jahren auf Naturkosmetik umgestiegen bin, war es gar nicht so einfach, ein wirksames natürliches Deodorant zu finden. Als ich meine Suche schon fast aufgegeben hatte, stieß ich im Drogeriemarkt auf den Speick Original Deo Stick: Mein erster Deo-Volltreffer!

Deodorant vs. Antitranspirant

Doch von vorne: Was unterscheidet eigentlich ein Deodorant von einem Antitranspirant? Lange Zeit habe ich konventionelle Antitranspirante verwendet. Doch mich störte, dass sie gelbliche und nicht auswaschbare Flecken in meiner Unterwäsche hinterließen. Dazu wurden sie bei mir alle paar Monate unwirksam und ich musste zu einem anderen Antitranspirant wechseln. Umstritten sind Antitranspirante wegen der enthaltenen Aluminiumsalze. Diese verengen die Schweißdrüsen, so dass man weniger schwitzt. Ein Deodorant hingegen sorgt dafür, dass die den Schweiß zersetzenden Bakterien nicht das müffeln anfangen. Der Schweißfluss selbst wird jedoch von Deodorants kaum beeinflusst.

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Speick Original Deo Stick

Meine persönliche Deodorant-Geschichte begann also mit dem Speick Original Deo Stick: Dank der gelig-cremigen Textur, die sich spielend auf der Haut unter den Achseln auftragen lässt, haften die Wirkstoffe gut auf der Haut. Salbei wirkt antimikrobiell und sogar etwas adstringierend. Unbedingt erwähnen muss ich den charakteristischen Duft, den man mag oder eben nicht: Das Deo duftet intensiv krautig-frisch. Mein Bruder liebt den Stick und verwendet ihn nicht nur wegen der guten Wirkung, sondern ist auch Fan des Dufts – weswegen ich den Original Deo Stick auch mal zu Weihnachten verschenke. Mir persönlich ist der Duft für jeden Tag mittlerweile etwas zu viel – aber das macht nichts, denn glücklicherweise gibt es ja die Deo Sticks von Speick mittlerweile auch ohne Duft in der Pure-Linie oder fruchtig-frisch duftend aus der Thermal Sensitiv-Linie. Trotzdem werde ich dem Original Speick Deo Stick immer einen Platz in meinem Herzen bewahren 😊 , er hat definitiv das Zeug zum Klassiker.

Speick Natural Aktiv Deo Roll-On

Für mich war es bei meinem Umstieg auf Naturkosmetik zunächst ungewohnt, einen Deo Stick zu verwenden. Zuvor hatte ich fast ausschließlich Roll-Ons verwendet. Deswegen probierte ich im nächsten Schritt den Speick Natural Aktiv Deo Roll-On aus. Den Duft würde ich als zitronig-aromatisch und frisch beschreiben, meine Nase mag den Duft sehr. Auch mit der Wirkung bin ich zufrieden: Das Deodorant hält mich vielleicht nicht ganz so lang frisch wie der Speick Original Deo Stick, bringt mich aber zuverlässig auch durch einen warmen Tag. Erst bei tropischen Temperaturen muss ich zwischendurch am Nachmittag nachlegen. Als Wirkstoffe kommen hier ein Zitronensäureester sowie ein Bioferment aus Weizenkeimöl zum Einsatz, die den schweißzersetzenden Bakterien Einhalt gebieten. Zusätzlich zieht auch hier Salbei die Poren etwas zusammen. Da Alkohol enthalten ist, empfehle ich, nach der Rasur etwas mit dem Auftrag des Deos zu warten (oder die Variante des Speick Natural Aktiv Deo Roll-Ons ohne Alkohol zu verwenden).

Speick Men Deo Spray

Wer lieber Deo Sprays mag, hat bei Speick Naturkosmetik ebenfalls eine gute Auswahl. Frisch-herb duftet das Speick Men Deo Spray – selbstverständlich lasse ich mich nicht davon abhalten, auch als Frau ein Männer-Produkt zu verwenden, denn meine Nase mag den Duft gern. Neben Alkohol sorgt auch hier die Kombination aus dem Zitronensäureester und dem Bioferment aus Weizenkeimöl dafür, dass müffelnde Bakterien sich nicht ausbreiten können. Ich verwende das Deo Spray am liebsten zum Auffrischen zwischendurch, ein olfaktorischer Energiekick!

Wenn ich mich nicht verzählt habe, bietet Speick Naturkosmetik sage und schreibe 15 Deodorants an – als Stick, als Spray und als Roll-On. Da müsste doch eigentlich für jeden was dabei sein…

Eure Julia

Mehr Feuchtigkeit für die Haut

Es ist Sommer, es ist ganz schön warm – und meine trockene Haut braucht deshalb gerade mehr Feuchtigkeit als Lipide. Was das konkret bedeutet? Reichhaltige Cremes mit einem hohen Anteil an Ölen werden von mir in die wohlverdiente Sommerpause geschickt. Stattdessen setze ich auf Pflege, die viel Feuchtigkeit in die Haut bringt.

Feuchtigkeitsarme Haut

Grundsätzlich kann man trockene Haut in lipidarme und in feuchtigkeitsarme Haut unterteilen. Ich pflege meine tendenziell eher etwas trockene Haut meist sowohl mit Ölen als auch mit Feuchtigkeitsspendern. Bei sommerlichen Temperaturen benötige ich jedoch weniger Öle als sonst, auf Feuchtigkeit kann ich jedoch nicht verzichten: Je älter ich werde, umso mehr geht der Gehalt an hauteigenen Substanzen, die Feuchtigkeit in der Haut binden, zurück (man nennt sie auch NMF, also Natural Moisturizing Factor). Meine Haut spannt schneller oder ist öfter mal gerötet. Idealerweise besteht eine gesunde Haut mit intakter Hornschicht je nach Hauttiefe zu etwa 20-40% aus Wasser – bei feuchtigkeitsarmer, reifer Haut kann dieser Wert auf 10% sinken.

Feuchtigkeitsspender in der Speick Naturkosmetik

Um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, braucht man in einer Creme nicht nur Wasser. Entscheidend sind Stoffe, die Feuchtigkeit in der Haut halten oder einen zarten Film auf der Hautoberfläche bilden und so die Feuchtigkeit am vorschnellen Verdunsten hindern. In der INCI werden alle Inhaltsstoffe eines Produkts gelistet, achtet doch mal auf diese vier Hydratisierer:

  • Betain aus der Zuckerrübe bindet und speichert Wasser in der Haut.
  •  Glycerin ist als körpereigene Substanz auch in der Haut enthalten und wirkt befeuchtend sowie barriereschützend.
  •  Ectoin bindet Wasser und hat zugleich eine zellschützende Wirkung. Mehr zu diesem multifunktionalen Power-Wirkstoff hat Jenny auf dem Blog geschrieben.
  •  Hyaluronsäure kommt in mehreren Molekülgrößen zum Einsatz: Hochmolekulare Hyaluronsäure wirkt auf der Haut filmbildend und schützt so vor Wasserverlust. Niedrigmolekulare Hyaluronsäure kann tiefer in die Haut einziehen und bindet dort Feuchtigkeit.

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Meine sommerliche Hautpflege

Auf dem Foto oben seht ihr meine drei Favoriten für mehr Feuchtigkeit in der Haut. Ganz links liegt das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum, das mineralreiches Thermalwasser, Glycerin, Hyaluronsäure und Ectoin enthält. Dazu stimuliert die enthaltene Braunalge die Bildung der hauteigenen Hyaluronsäure; Pectin hilft zugleich, den Abbau der Hyaluronsäure zu reduzieren – ein echter Feuchtigkeits-Booster! Ich trage etwa 1-2 Pumpstöße davon auf dem Gesicht auf. In einem Dreiertest haben wir das Serum hier auf dem Blog unter die Lupe genommen.

Darüber gebe ich dann ein klein bisschen der Speick Thermal Sensitiv Schützenden Tagescreme, um die Feuchtigkeit in der Haut einzuschließen und ihr – neben Hydratisierern wie Betain oder auch Sorbitol – auch ein wenig Lipide wie Sojaöl und Sheabutter zu bieten.

Richtig vielfältig wird bei mir die Speick SUN After Sun Lotion eingesetzt. Sie basiert auf Aloe Vera und enthält zusätzlich Ectoin und Glycerin. So verwende ich die After Sun Lotion als feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege nach der Sonne – aber im Sommer morgens auch als leichtes Bodygel statt einer Bodylotion. Mehr dazu könnt ihr in meinem Blogpost über die Speick SUN After Sun Lotion erfahren.

Ich wünsche euch einen schönen Spätsommer!

Eure Julia

Speick-Sommerrätsel-2020

Das Speick-Sommerrätsel 2020

Alle Jahre wieder heißt es im Sommer auf dem Speick-Blog: es ist Rätselzeit! Auf euch warten 12 Fragen rund um Produkte, Inhaltsstoffe, Kosmetiktrends und mehr. Wenn ihr die Antworten nicht auf Anhieb wisst, lohnt es sich, in den Blogbeiträgen der letzten 12 Monate zu stöbern!

Auf dem folgenden Bild seht ihr das Kreuzworträtsel, darunter stehen die Fragen. Leerzeichen, Bindestriche etc. sind in den Lösungswörtern nicht enthalten. Umlaute (ä, ö, ü) werden ganz normal als solche verwendet.

Speick Sommerrätsel 2020
  1. Die Speick Natural Serie hat nicht nur ein neues Design, sondern auch einen neuen Namen bekommen und heißt jetzt Speick …?  
  2.  Pilze liegen in der Kosmetik voll im Trend. Wie wird der Indische Brotpilz noch bezeichnet, der als Extrakt bspw. in den Produkten der Speick SUN Serie zu finden ist?
  3. Aus dieser Pflanze lässt sich nicht nur Sirup oder Bio-Ethanol herstellen, sondern auch ein Extrakt, der der Haut Feuchtigkeit spendet. Wie heißt sie?
  4. Es sind nicht die ätherischen Öle, die den herrlichen Duft der Speick After Sun Lotion ausmachen, sondern verschiedene…?
  5. In dieser Farbe ziert die Speick-Pflanze das Speick Pure Duschgel.
  6. Dieses Produkt aus der Thermal Sensitiv Serie schätzen in der Redaktion alle als leichte, feuchtigkeitsspendende Grundlage unter Sonnencreme (Zwei Wörter ohne Leerzeichen).
  7. So heißen die waschaktiven Substanzen, die Haut und Haar reinigen, im Kosmetik-Fachjargon (Mehrzahl).
  8. Mit diesem Adjektiv werden Produkte beschrieben, die besonders mild zu empfindlicher Haut sind und in der Regel weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten.
  9. Wie heißt dieser (inzwischen recht langlebige) Kosmetiktrend, bei dem die Haut zweimal hintereinander mit verschiedenen Produkten, wie z. B. Reinigungsschaum und Mizellenwasser, gereinigt wird (engl., zwei Wörter ohne Leerzeichen)?
  10. Um dieses Produkt wurde die Organic 3.0 Serie in diesem Jahr erweitert.
  11. So wird marokkanische Heilerde, die bspw. in der Green Soap made by Speick enthalten ist, auch bezeichnet.
  12. Wie nennt man ein festes Seifenstück mit Shampoozusätzen zur Haarreinigung?

Die Auflösung folgt demnächst, ihr habt aber in jedem Fall genügend Zeit, um die Köpfe rauchen zu lassen.

Viel Spaß beim Rätseln!

Speick-Sommerrätsel-2020

Eure Ida

Auf Naturkosmetik umsteigen leicht gemacht #Spezialpflege

Im ersten Teil dieser kleinen Serie habe ich euch bereits Tipps zum Umstieg auf Naturkosmetik gegeben. Darin ging es um allgemeine Hilfestellungen und wie man die passende Körperpflege findet. Aber wie sieht es eigentlich mit Spezialpflege aus? Gerade Sonnenschutz und Deo sind aktuelle Themen, bei denen vielen die Umstellung schwer fällt. Und wie sieht es eigentlich mit Naturkosmetik-Parfum aus? Ein paar Infos sowie hilfreiche Tipps findet ihr im heutigen Beitrag. 

Ab sofort zu Naturkosmetik-Deo greifen

Wenn ihr natürliches Deo verwenden wollt, wird euch eines sofort auffallen: In Naturkosmetik sind Aluminiumsalze, die in konventionellen Produkten für die Anti-Schweiß-Wirkung sorgen, verboten. Statt auf diesen potentiell schädlichen Inhaltsstoff zu setzen, der die Poren verstopft und den Schweißfluss blockiert, beinhalten natürliche Deos Inhaltsstoffe, die diesen nicht hemmen, sondern den unschönen Geruch neutralisieren. Hierzu gehören zum Beispiel Natron oder bestimmte Pflanzenextrakte. Bei Speick Naturkosmetik wird unter anderem auf Bio-Salbei gesetzt, das in Roll-On, Stick oder Spray zum Einsatz kommt. Mein persönlicher Favorit ist der Deo Roll-On aus der Speick Natural Serie.

Tipp: Oft braucht der Körper einige Wochen oder gar Monate, um sich auf die veränderte Wirkweise einzustellen. Und auch die Ernährung spielt eine große Rolle bei der Schweiß-Produktion. Wenn ihr stark schwitzt, empfehle ich euch, euren Zucker- und Kaffee-Konsum zu reduzieren.

Naturkosmetik-Sonnencremes – mineralische statt chemische Filter

Auch bei natürlichem Sonnenschutz ist die Wirkweise eine andere, als bei konventionellen Produkten – genauer gesagt aufgrund der eingesetzten Filter. In Naturkosmetik sind chemische Filter verboten, sodass auf die mineralischen Filter Titaniumdioxid und Zinkoxid zurückgegriffen werden muss. Diese haben den Vorteil, dass sie UV-Strahlen zuverlässig abhalten und in der Regel gut verträglich sind. Der Nachteil ist hingegen, dass die kleinen Partikel der Mineralien, die die Haut vor schädlichem Sonnenlicht schützen, auf der Haut sichtbar sind. Durch neuste Verfahren und eine Reduktion der Partikelgröße, gibt es inzwischen bereits viele tragbare Naturkosmetik-Sonnencremes. Zu meinen Favoriten für Gesicht und Körper gehört definitiv die Speick Sun Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 20.

Tipp: Bei Sonnencreme ist mehr definitiv mehr. Wenn ihr zu wenig verwendet, wird nämlich der ausgelobte Schutz nicht erreicht. Am besten tragt ihr die Creme in zwei bis drei dünnen Schichten auf, wodurch das „Weißeln“ reduziert werden kann.

Ätherische Öle für den Naturkosmetik-Duft

Parfum besteht in der Regel aus Alkohol und Duftstoffen. Da letztere in synthetischer Form in Naturkosmetik nicht erlaubt sind, bedient diese sich ätherischer Öle. Dank dieser konzentrierter Duftkomponenten sind fast ebenso vielfältige Kompositionen möglich. Speick Naturkosmetik hat sich auf einen Duft spezialisiert, der hochwertiges Orangen-, Amyris- und Lavandin-Öl enthält. Dadurch riecht das Eau de Cologne fresh leicht zitrisch und frisch und zugleich warm, sodass das Parfum Frauen und Männern gleichermaßen gefallen dürfte.

Tipp: Das Speick Natural Eau de Cologne, fresh ist insbesondere für Einsteiger ein tolles Naturkosmetik-Parfum, das belebend wirkt.

Fazit: Alles eine Frage der Gewöhnung

Ihr seht, es gibt ein paar gravierende Unterschiede zwischen konventioneller Kosmetik und Naturkosmetik, die man sich bewusst machen sollte. Für mich persönlich spricht aus gesundheitlichen und umwelttechnischen Gründen alles dafür, Naturkosmetik zu verwenden, sodass ich auch euch einen Umstieg empfehlen kann. Mein Tipp zum Schluss: Gebt ein Produkt nicht gleich auf, wenn es euch bei der ersten Anwendung nicht überzeugt. Denn wie bei allem im Leben, muss man sich auch bei Beauty-Produkten oft erst an eine Umstellung gewöhnen. Für weitere Tipps und Tricks schaut gerne auf meinem Blog Elisabeth Green vorbei.

Auf Naturkosmetik umsteigen leicht gemacht #Körperpflege

Wie gelingt der Umstieg auf Naturkosmetik? Diese zentrale Frage begegnet mir immer wieder. Ob im privaten Umfeld oder als E-Mail oder Kommentar auf meinem Blog Elisabeth Green, auf dem ich seit rund fünf Jahren über Naturkosmetik und nachhaltige Themen berichte. Als mir Ina vom Speick-Team sagte, dass diese grundlegende Frage auch im Kundenservice des Unternehmens immer wieder Thema sei, war die Idee für diesen Artikel geboren.

Da die Frage gar nicht so einfach zu beantworten ist, haben wir uns dazu entschlossen, uns der Thematik hier im Speick-Blog etwas detaillierter zu widmen. Genauer gesagt wird es dazu eine mehrteilige Serie geben. Im heutigen ersten Teil widmen wir uns den Grundlagen und ersten Produktempfehlungen mit dem Schwerpunkt auf Körperpflege.

speick seifen zero waste

Warum auf Naturkosmetik umsteigen?

Bevor ich das Wie beantworte, möchte ich mich kurz dem Warum widmen: Hier kann es unterschiedliche Beweggründe geben, warum jemand auf Naturkosmetik umsteigen möchte. Will man sich selbst etwas Gutes tun und potentiell schädliche Inhaltsstoffe in der eigenen Routine vermeiden? Oder möchte man die Umwelt so wenig wie möglich belasten, indem Mikroplastik etc. vermieden werden? Fakt ist, dass in (zertifizierter) Naturkosmetik ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe stecken, für die Entwicklung keine Tierversuche durchgeführt werden, viele NK-Unternehmen sich Gedanken über nachhaltige Verpackungen machen und obendrein in der Regel auf Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und vieles mehr in puncto Nachhaltigkeit gesetzt wird.

 

Mit welchen Produkten starten?

Wie bereits angekündigt, möchte ich mich der Thematik in einer mehrteiligen Serie widmen, die heute mit dem Thema Körperpflege startet. Denn in diesem Bereich ist es verhältnismäßig einfach auf Naturkosmetik umzusteigen, da diese Produktkategorie konventioneller Kosmetik in nichts mehr nachsteht. Wer zu Naturkosmetik wechseln möchte, dem empfehle ich also mit Duschgel und Bodylotion zu starten.

5 Tipps zum Umstieg auf Naturkosmetik

 

  1. Schritt für Schritt umsteigen
  2. Nicht alles panisch ausmisten und dann vor einem leeren Badschrank stehen
  3. Mit Inhaltsstoffen auseinandersetzen
  4. Erfahrungsberichte auf Naturkosmetik-Blogs lesen, um Fehlkäufe zu vermeiden
  5. Den Spaß bei der Sache nicht verlieren

 

Naturkosmetik Duschgel mit milden Tensiden

Da viele konventionelle Duschgele auf scharfe Tenside wie Sodium Laureth Sulfate setzen, die die Haut irritieren und anfälliger für äußere Einflüsse machen können, lohnt sich insbesondere in dieser Kategorie ein Umstieg. Milde Tenside, die die Haut nicht austrocknen oder die Hautbarriere schädigen, sollten hier die erste Wahl sein. Speick bietet in diesem Segment eine breite Auswahl, die für jeden Geschmack das Passende bietet. Angefangen beim frisch duftenden Aktiv Duschgel, über das leicht herbe Duschgel for Men bis hin zum neuen Duschgel aus der Pure Serie, die ohne ätherische Öle auskommt, ist hier für jeden etwas dabei. In jedem Fall dürfte der Umstieg auf Naturkosmetik mit einem dieser Dusch-Produkte nichts vermissen lassen. Mikroplastik und Co. sucht ihr hier vergebens.

auf naturkosmetik umsteigen mit speick

Naturkosmetik Bodylotion für bestens gepflegte Haut

Auch Bodylotion ist ein Thema, bei dem es in der Naturkosmetik wunderbar pflegende und schützende Produkte gibt. Mit samtiger Textur und feuchtigkeitsspendendem Thermalwasser ist die Bodylotion aus der Thermal Sensitiv Serie ein wunderbares Alltagsprodukt. Dank Rohstoffen in Bio-Qualität dem Verzicht auf Silikone und Co. lässt sich somit nachhaltig cremen.

speick thermal sensitiv bodylotion

 

Zero Waste Naturkosmetik zur Körperpflege

Wenn ihr nicht nur auf Naturkosmetik aus seid, sondern außerdem auf nachhaltige Verpackungen Wert legt, findet ihr bei Speick außerdem diverse Seifen. Diese sind maximal in Pappe verpackt und auch für den kleinen Geldbeutel zu haben. Eine Zwischenlösung bietet die Organic 3.0 Serie, bei der sowohl das Produkt als auch die Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

So duscht und cremt ihr mit dem beliebten Duo besonders nachhaltig – sogar Öko-Test hat die Bodylotion mit in „sehr gut“ bewertet.

speick organic 3.0 duschgel bodylotion

Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 3: Die verschiedenen Speick-Linien und ihre Besonderheiten

Naturkosmetik ist bunt und vielfältig – das zeigt auch das Sortiment von SPEICK Naturkosmetik mit seinen verschiedenen Produkt-Linien, die ich euch heute einmal mit ihren Besonderheiten vorstelle. Eine der häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik lautet nämlich: Worin unterscheiden sich denn die Produkt-Serien eigentlich? Kommt also mit auf eine virtuelle Sortimentstour!

Speick Natural und Natural Aktiv

Diese beiden Pflegeserien bieten alles für die Körperpflege von Kopf bis Fuß. Die Klassiker sind dabei vor allem in der Natural Serie zu finden – wie etwa die Speick Natural Seife, mit der die mittlerweile über 90-Jährige Unternehmensgeschichte begann. Duschgel, Deo, Body Lotion, Gesichtspflege, ein EdC und Rasurprodukte ergänzen das Klassikerprodukt in dieser Serie. Den Duft würde ich auch mit geschlossenen Augen immer erkennen: krautig, herb, klar und frisch ist er und hat auf mich immer eine vitalisierende Wirkung. Zertifizierbar sind die Produkte der Serie nicht, da es sich bei dem klassischen Signature-Duft um eine Mischung aus natürlichen und synthetischen Duftstoffen handelt. Auf kritische Inhaltsstoffe wie polyzyklische Moschusverbindungen wird dabei aber selbstredend verzichtet.

Wer auf die Naturkosmetik-Zertifizierung Wert legt, wird in der Natural Aktiv Serie fündig. Der Duft ist weniger klassisch, sondern hat einen modernen Touch, der mit seinen krautig-frischen Noten Aktivität, Dynamik und Leichtigkeit vermittelt. Die Serie umfasst Shampoo, Conditioner, Duschgel, Deo, Body Lotion, Körperöl, Lippenpflege, Hand- und Nagelbalsam sowie einem Fußbalsam.

Men & Men Active

Mit Men und Men Active hat SPEICK Naturkosmetik zwei Linien im Sortiment, die sich speziell den Pflegebedürfnissen der Männer widmen. Die Men Serie beinhaltet Duschgel, Deo, Rasier- und Gesichtspflege. Auch hier entsteht der markante Duft durch eine Mischung aus ätherischen Ölen und synthetischen Duftkomponenten (mehr zum Thema Duftstoffe erfahrt ihr hier). Für mich ist es ein klassischer, ausdrucksstarker und gleichzeitig erfrischender Herrenduft. Das Speick Men Eau de Toilette eignet sich für Liebhaber dieser Komposition als täglicher Begleiter.

Auch hier gibt es mit der Men Active Serie eine zertifizierte Alternative, die alles umfasst, was man(n) für die tägliche Pflege benötigt: Duschgel, Shampoo, Body Lotion, Deo sowie Rasier- und Gesichtspflege. Sie alle sind durch einen frischen, zitrischen, sportlichen Duft geprägt. Die Rasierseife habe ich euch schon ausführlich vorgestellt.

Thermal Sensitiv

Die Produkte der Thermal Sensitiv Serie bringen Spa-Feeling ins heimische Badezimmer. Mineralstoffreiches Thermalwasser aus Schlangenbad versorgt die Haut zusammen mit dem Extrakt bretonischer Algen (mehr dazu hier und hier). Die Haut wird revitalisiert und vor den Auswirkungen freier Radikale geschützt. Alle Thermal Sensitiv-Produkte zeichnen sich durch einen Duft mit fruchtiger Leichtigkeit und sonniger Frische aus. Enthalten sind Duschgel, Body Lotion, Deo, Hand- und Nagelpflege. Die umfassende Gesichtspflege, die Reinigungs- und Pflegeprodukte beinhaltet, ist insbesondere bei Frauen sehr beliebt.

PURE

Mit der PURE-Linie führt SPEICK Naturkosmetik Produkte im Sortiment, die allen mit besonders empfindlicher Haut zugutekommen. Deshalb wird in dieser Serie komplett auf Duftstoffe verzichtet. Der Deo Stick war das erste Produkt der PURE-Linie – Jenny, Julia und ich haben ihn ausgiebig getestet. In Kürze dürft ihr euch über Zuwachs in Form von zwei neuen Produkten freuen!

SUN

Kein Sommer ohne Sonnenschutz! 2019 hat SPEICK Naturkosmetik sich an eine der schwierigsten Produktkategorien innerhalb der Naturkosmetik gewagt: Sonnenschutz mit reinen mineralischen Filtern. Herausgekommen sind dabei drei hervorragende Produkte für den Sonnenschutz und eine After-Sun Pflege mit hohem Anwendungskomfort, hautschmeichelnden Texturen und einem sommerlich-sonnigen Duftprofil (und das ganz ohne ätherische Öle oder synthetische Duftstoffe). Mehr über die Wirkung und Anwendung der SUN-Produkte erfahrt ihr u. a. hier und in unserem Dreiertest.

Organic 3.0

Nachhaltigkeit ist selbstverständlich der Wert, den SPEICK Naturkosmetik bei der Entwicklung aller Produkte zugrunde legt. Bei den Organic 3.0 Produkten wird dies aber besonders deutlich: Die Produkte sind inkl. ihrer Verpackungen zu 100% kreislauffähig, in den minimalistischen Rezepturen wird auf Palmöl verzichtet und die Produkte zeichnen sich durch eine leichte Bioabbaubarkeit aus und sind somit besonders freundlich zur Umwelt. So sieht ganzheitliche Nachhaltigkeit aus! Julia ist bspw. ein großer Fan der Body Lotion, die Linie umfasst außerdem ein Duschgel und eine feste Seife.

Made by Speick

Eine Vielzahl erlesener Pflegeprodukte sind „Made by Speick“ – insbesondere eine umfangreiche Auswahl an speziellen Seifen von der Haarseife über Gesichts- und Körperseifen, aber auch das Amytis-Waschmittel gehört zu dieser Linie. Der charakteristische Speick-Extrakt ist in diesen Produkten zwar nicht enthalten, dafür stehen hier ausgewählte andere Helden der Naturkosmetik wie zum Beispiel Aktivkohle, Heilkreide oder verschiedene Heilerden im Fokus. Die jüngsten Neuzugänge konntet ihr dank Jenny bereits etwas näher kennenlernen. Dazu gibt es hier auf dem Blog bald noch mehr zu erfahren.

Gut, dass ich mich nicht auf eine Serie von SPEICK Naturkosmetik festlegen muss, denn Favoriten habe ich aus ganz verschiedenen Bereichen und schätze die bunte Vielfalt sehr.

Eure Ida

Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 2: Inhaltsstoffe

KonsumentInnen interessiert heute nicht nur, ob ein Produkt hübsch aussieht und ob es gut funktioniert, sondern auch, wie es hergestellt wird, was drin steckt, ob es umwelt- und sozialverträglich ist und vieles mehr. In dieser Beitrags-Serie widmen wir uns daher Fragen, die immer wieder rund um Speick Naturkosmetik auftauchen.

Im ersten Teil ging es um die äußeren Werte in Form von Verpackungen, heute schauen wir mal in die Tuben, Tiegel und Flaschen hinein und werfen einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe der Speick-Produkte.

speick men eau de toilette ida koenig fuer speick

Warum sind manche Produkte im Speick-Sortiment nicht als Naturkosmetik zertifiziert?

Grundsätzlich sind die Produkte von Speick als Naturkosmetik durch COSMOS zertifiziert (COSMOS Natural oder COSMOS Organic findet ihr als Siegel entsprechend auf den Verpackungen, mehr zum Standard erfahrt ihr hier). Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, und zwar die Produkte aus der Natural- und der Men-Serie. Diese enthalten naturnahe Duftstoffe und sind deshalb nicht zertifizierbar. Diese Klassiker aus dem Speick-Sortiment erfreuen sich einer großen Fangemeinde, sodass sie mit unveränderter Rezeptur mit den beliebten Düften auch weiterhin im Sortiment bleiben. Auch hier könnt ihr euch aber darauf verlassen, dass kritische Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Erdölderivate oder polyzyklische Moschusverbindungen niemals ihren Weg in die Produkte finden.

In den  anderen Serien von SPEICK findet ihr darüber hinaus zahlreiche Artikel, die als Naturkosmetik zertifiziert sind und jedes Produkt, das als Neuheit ins Sortiment kommt, entspricht den Regularien der BDIH-Standards.

Macht Speick Naturkosmetik Tierversuche?

Speick Naturkosmetik hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 1928 Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben. Was für Speick Naturkosmetik schon von Anbeginn selbstverständlich war, ist seit 2004 EU-weit verboten, seit 2009 dürfen außerdem in der EU keine Kosmetika mehr vermarktet werden, die an Tieren getestet worden sind. Global betrachtet gilt jedoch: andere Länder, andere Sitten. So müssen bspw. Kosmetikprodukte, die in China verkauft werden, an Tieren getestet sein. Aus diesem Grund exportiert Speick Naturkosmetik keine Produkte in Regionen, in denen Tierversuche die Voraussetzung für die Einfuhr sind.

Wie viele Produkte sind vegan?

Bleiben wir gleich mal bei den „tierischen“ Themen. Dass ein Produkt tierversuchsfrei ist, heißt nicht automatisch, dass es keine tierischen Bestandteile enthält. Im Speick-Sortiment findet ihr jede Menge Produkte, die vegan sind: alle Deos, Shampoos, Handcremes und Body Lotions. Die Duschgele sind – abgesehen vom Deo Dusch, das Collagen enthält – ebenfalls vegan. In Summe sind das rund 90% aller Speick-Produkte, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind!

Die meisten nicht-veganen Produkte findet ihr im umfangreichen Seifen-Sortiment von Speick Naturkosmetik. Konkret sind das die Speick Natural Seife (dazu gleich mehr) sowie einige weitere Seifen, die Buttermilch, Bienenwachs und/oder Honig enthalten. Eine Übersicht über alle veganen und nicht-veganen Produkte findet ihr im Download-Bereich.

Auf die Speick Natural Seife möchte ich nun nochmal zurückkommen, denn folgende Frage taucht immer wieder auf:

Warum enthält die Speick Natural Seife Rindertalg?

Die Speick Natural Seife ist das Produkt, mit dem alles begann. Das Design hat sich im Laufe der letzten 9 Jahrzehnte zwar immer wieder gewandelt, die Rezeptur blieb dabei jedoch unverändert, wofür heute die langjährigen und treuen Kunden sehr dankbar sind. Firmengründer Walter Rau war der Erhalt der Originalrezeptur so wichtig, dass er sogar in seinem Nachlass darüber verfügt hat, dass die Rezeptur nicht verändert werden darf.

In diesem Seifen-Klassiker steckt mit Rindertalg ein Inhaltsstoff, der eine lange Tradition in der Seifenherstellung hat – wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um einen Rohstoff handelt, der regional leicht verfügbar war bzw. ist. Und Regionalität ist auch heute noch ein Wert, der in der Naturkosmetik von Bedeutung  ist. So ist auch Speick Naturkosmetik bestrebt, so regional wie möglich zu wirtschaften. Bei der Seifenherstellung ist das gar nicht so einfach, da Oliven-, Kokos- oder Palmöl, die häufig in Seifen zu finden sind, selbstverständlich nicht bei uns vor der Haustür gewonnen werden. Der Rindertalg, der ausschließlich in der Speick Natural Seife zu finden ist, ist ein Nebenprodukt der Fleischindustrie. Es handelt sich damit also um eine Ressource, die in Bezug auf Aspekte der Gewinnung und der Regionalität nachhaltiger ist als viele Pflanzenöle.

Das umfassende Produktsortiment von Speick Naturkosmetik bietet so jedem Konsumenten/jeder Konsumentin die Möglichkeit, die Kaufentscheidungen an den eigenen Werten auszurichten – sei es die Regionalität von Rohstoffen oder der Verzicht auf tierische Rohstoffe. Was all diese Produkte in jedem Fall gemeinsam haben, ist das große Bestreben, nachhaltige und zertifizierte Naturkosmetik anzubieten.

Verwendet Speick Naturkosmetik Palmöl?

Auch bei den Pflanzenölen ist aber nicht alles schwarz oder weiß – insbesondere das Thema Palmöl ist differenziert zu betrachten. Viele VerbraucherInnen fordern den kompletten Verzicht von Palmöl in Kosmetika. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu realisieren, da viele Emulgatoren oder Tenside Palmölfraktionen enthalten. Außerdem ist der Ertrag der Palmpflanzen um einiges höher als bei anderen Pflanzen zur Ölgewinnung, bspw. Sonnenblumen.

Das Kernproblem im Kontext von Palmöl ist die Rodung bestehender Wälder, um Flächen für große Palmplantagen in Monokultur zu schaffen. Speick Naturkosmetik setzt deshalb auf nachhaltig gewonnenes Palmöl, das von alten Plantagen stammt, für die keine Wälder gerodet werden mussten und arbeitet dabei bereits seit vielen Jahren mit einem indonesischen Palmöl-Lieferanten zusammen, der seit Beginn Mitglied des Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO) ist. Dabei handelt es sich um ein in 2011 vom WWF ins Leben gerufene Palmöl-Zertifikat für nachhaltigen Anbau und nachhaltiges Wirtschaften. (Details dazu findet ihr hier.) Wenn ihr noch mehr zum Thema Palmöl erfahren wollt, dann schaut gern mal in Gudruns Beitrag zu diesem anspruchsvollen Dauerbrenner rein.

Beinhalten Speick-Produkte Mikroplastik?

Diese Frage lässt sich kurz und knackig wie folgt beantworten: nein – das haben sie bisher nie und werden sie auch in der Zukunft nicht. Speick Naturkosmetik richtet seine Unternehmensaktivitäten an den Dimensionen der Nachhaltigkeit aus. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass bedenkliche und umweltkritische Stoffe – zu denen ganz klar auch Mikroplastik gehört – nicht in den Rezepturen verwendet werden.

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Ihr seht – das Thema der Inhaltsstoffe ist  also ein mindestens genauso weites Feld wie das der Verpackungen.

Eure Ida

CLEAN BEAUTY: EIN SAUBERER TREND?

Seid Ihr echte Trendscouts oder bekommt Ihr Modeerscheinungen eher am Rande mit? Selbst wenn ich mich nicht berufsbedingt mit News aus der Kosmetikwelt beschäftigen würde, hätte ich dieses Jahr vermutlich ein Thema nicht verpasst: Clean Beauty. Denn „saubere Schönheit“ ist in aller Munde. Toll! Bei genauerem Hinsehen aber, entdeckt man schnell schwarze Schafe, die sich – nur um up-to-Date zu sein – eine weiße Weste überziehen möchten. Und das kann man ihnen nicht mal vorwerfen: Clean Beauty ist nämlich kein geschützter Begriff.

Irgendwie kommt mir das Ganze bekannt vor… Ja richtig! Auch der Begriff Naturkosmetik ist nicht geschützt. Und Green Washing funktioniert ganz ähnlich. Nur, dass es verlässliche Siegel gibt, die Naturkosmetik zweifelsfrei als solche ausweisen. Bei Clean Beauty existiert so etwas nicht. Warum das so schwierig ist, verrate ich Euch gern:

Was ist eigentlich „clean“?

Insgesamt geht es um den Verzicht auf kritische Inhaltsstoffedas kann rein natürlich bedeuten, aber auch nachhaltig, vegan oder reizfrei. Im Grunde hat jeder eine ganz eigene Vorstellung, was „clean“ für ihn bedeutet. Für Verbraucher wichtig sind daher Transparenz und Authentizität. Und ein kritischer Blick auf viele Details.

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Die pure Reinheit: Clean Beauty. Foto: pixabay

Oberste Prämisse bei Clean Beauty: Sie ist frei von Giftstoffen. Nun werdet Ihr denken, das setzt man bei Pflegeprodukten eigentlich voraus. Allerdings lässt die EU-Kosmetikverordnung bis heute zweifelhafte Rohstoffe zu, deren umstrittene Effekte erst ab einer gewissen Konzentration auftreten, nicht ausreichend erforscht sind oder einfach gewohnheitsgemäß in konventionellen Rezepturen eingesetzt werden. Mit ähnlichen Argumenten wirbt „Free from“-Kosmetik, die jedoch nicht unbedingt auf alle fragwürdigen Stoffe verzichtet, nur weil sie einige benennt…Um die INCI-Liste kommt man also kaum herum, es sei denn, man verwendet zertifizierte Naturkosmetik, die zum Beispiel das COSMOS-Siegel trägt.

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Ein wichtiger Aspekt ist auch die Nachhaltigkeit: Umweltfreundliche Verpackungen oder Zero Waste sind dabei nur das Eine. Neben der Hülle müssen auch Faktoren wie Anbau und Verarbeitung der Rohstoffe berücksichtigt werden. Wie breit dieses Feld ist und wie genau das bei Speick aussieht, hat Euch Ida erst kürzlich im Detail verraten.

Tierversuche sind für Clean Beauty ein NoGo. Für viele Trend-Anhänger sollte eine Rezeptur außerdem vegan sein, um sie als komplett tier(leid)frei bezeichnen zu können. Wieder andere sehen selbst seltene Pflanzen kritisch. Wie verhält es sich denn da mit dem Speickkraut? Die kleine Heilpflanze ist eine botanische Rarität. Alle SPEICK-Produkte enthalten weltweit exklusiv den wertvollen Extrakt des wild wachsenden, hochalpinen Speicks aus dem UNESCO Biosphärenpark Nockberge in Kärnten, der in kontrolliert biologische Wildsammlung geerntet wird. Und das ist wichtig: Durch die schonende Ernte und den Wechsel der Flächen fördert man den Wuchs der Pflanzen und trägt zu Ihrem Erhalt bei. Definitiv clean und nachhaltig!

 

Auch reizfreie Produkte gehören zur sauberen Pflege: Demnach haben Alkohol, Konservierungsstoffe oder ätherische Öle bei strenger Definition nichts in cleanen Rezepturen verloren. Denn sie, können die Haut reizen, unter Umständen das Allergiepotential erhöhen und zu Reaktionen führen. Wenn man Clean Beauty mit reizfreier Pflege gleich setzen möchte, bleiben allerdings nur wenige Produkte übrig. Bei Speick fällt zu Beispiel der Pure Deo Stick in diese Kategorie.

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Nun solltet Ihr Euch einfach mal fragen: Was bedeutet Clean Beauty für Euch? Oder macht Ihr Euch die Mühe erst gar nicht und hakt Trend als schlichtes Marketing ab?

Im Grunde hättet Ihr Recht – aber die Vielfalt und der generelle Anspruch, saubere Kosmetik zu nutzen, dürften sowohl bei Anwendern, als auch Herstellern für ein stärkeres Bewusstsein sorgen. Der Anspruch „cleaner“ zu sein, als die anderen, könnte in der Branche durchaus etwas bewegen…

Und es gibt sie, die Unternehmen, die schon von Beginn an Transparenz und Authentizität leben. Clean Beauty hin oder her: Ein „reines Gewissen“ könnt Ihr beim Kauf der Speick-Produkte definitiv haben

Eure Jenny