Im Dreiertest: Die Speick Sun Sonnenpflege

Let the Sun shine! Am besten jeden Tag, wenn es nach Julia, Jenny und Ida geht. Die Drei haben nämlich das Sortiment von SPEICK Sun für sich entdeckt und in den ersten Frühlingsstrahlen für Euch ausprobiert: Die Sonnencremes mit LSF 30 und 50, sowie die Sonnenmilch LSF 20 und die passende After Sun Lotion waren im Rennen. Und obwohl die komplette Range bei den Bloggerinnen auf Begeisterung stieß, hat ein heimlicher Favorit am meisten gepunktet…

Julia

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Das Produkt: Ich war sehr gespannt, als ich den neuen Sonnenschutz von Speick SUN auf der Naturkosmetik-Messe Vivaness im Februar das erste Mal getestet habe. Denn ich weiß, dass es nicht einfach ist, einen natürlichen Sonnenschutz zu formulieren, der keine dicke, weiße Paste ist. Drei unterschiedliche Sonnenschutz-Produkte bietet Speick SUN nun an: eine Sonnenmilch LSF 20, eine Sonnencreme LSF 30 und eine Sonnencreme LSF 50+. Ich habe zur Sonnencreme mit LSF 30 gegriffen, da ich eine hell bis mittlere Hautfarbe habe. Als UV-Filter kommt darin Zinkoxid ohne Nanopartikel zum Einsatz. Zusätzlich wirken Oryzanol aus Reiskeimöl sowie ein Komplex aus Schwarznessel, Granatapfel und Buschpflaumenextrakt antioxidativ bzw. sorgen für den Zellschutz. So ist die Haut gut vor UV A-  und UV B-Strahlung geschützt. Auf Duftstoffe hat Speick verzichtet, weil manche davon phototoxisch wirken können. Und wasserfest ist die Sonnencreme dazu – wie auch biologisch abbaubar, Korallenriffe werden damit nicht geschädigt. Mehr Infos zum Thema UV-Filter habe ich bereits in diesem Blogpost zusammengestellt.

So habe ich getestet: Ich habe die Sonnencreme LSF 30 in den letzten Wochen im Gesicht verwendet, denn Sonne gab es ja schon genug! Badesee-Wetter war es allerdings noch nicht, da werde ich dann wahrscheinlich zur Sonnenmilch LSF 20 greifen. Jetzt aber zur Textur und zum Anwendungskomfort der Sonnencreme LSF 30: Da es sich bei der Sonnencreme um eine Öl-in-Wasser-Emulsion und nicht um eine wasserfreie Formulierung handelt, lässt sie sich gut verteilen und fühlt sich nicht pastig oder zu fettig auf der Haut an. Ich massiere die Creme leicht ein, auf meiner hell bis mittleren Haut ist das Weißeln nach einer halben Minute  fast verschwunden, ich sehe also nicht gespenstisch aus – auch nicht, wenn die Haut nass wird. Im Gesicht trage ich darunter ein feuchtigkeitsspendendes Serum wie z.B. das Speick Thermal Sensitiv Hyaluron Serum, denn eine weitere Gesichtscreme wäre mir zu viel der Pflege. Die Sonnencreme klebt nicht, auch das ist ein großer Pluspunkt.

Mein Fazit: Danke Speick! Ich freue mich wirklich sehr über diesen mineralischen Sonnenschutz. Im Gesicht habe ich eine tendenziell eher trockene Mischhaut und empfinde die Sonnencreme auch im täglichen Gebrauch als angenehm. Vielleicht könnte Speick für die ganz heißen Tage noch ein Sonnenfluid mit LSF 30 herausbringen 🙂 ?

 

 

Jenny

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Das Produkt: Wenn das keine Besonderheit ist: Nach 90 Jahren Unternehmensgeschichte hat sich Speick erstmals an Sonnenpflege gewagt… Rein natürlich sind die Rezepturen, mineralischer Lichtschutz macht sie zum Beschützer vor UV-Strahlung. Und das Beste: sie weißeln NULL! So wie Julia bin ich bereits seit der Messe im Februar hellauf begeistert von den Kreationen im gelben Mäntelchen. Von LSF 20 als Lotion, über 30 bis LSF 50 (beide als Creme) lässt das Sonnen-Sortiment von SPEICK keine Wünsche offen. Und als ob das nicht schon genug Grund für helle Freude wär, gibt es auch noch die passende After Sun Lotion in zartem himmelblau.

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Allein für das Verpackungsdesign liebe ich die neue Serie: Modern und stylisch präsentieren sich die vier Produkte, können ohne sich zu verstecken mit an den Strand und sogar aufs Urlaubsfoto. Was drin steckt begeistert ebenso: Zinkoxid liefert den UV-Schutz, gepflegt wird mit pflanzlichen Ölen und Extrakten. Nicht enthalten sind hingegen umstrittene Nano-Teilchen, Parfüme und alles, was Gewässern schaden könnte – schließlich ist Sonnenpflege ein typischer Bade-Begleiter.

So habe ich getestet: In den sonnigen Süden hat es mich noch nicht gezogen und für den heimischen Bergsee war es bisher schlichtweg zu kühl – daher kam die leichte Lotion mit LSF 20 bisher nur zum Test auf dem Handrücken zum Einsatz. Ihre Schwester mit LSF 30 hingegen hat auf der Terrasse bereits mehrfach bewiesen, dass sie der (Frühlings-)Sonne gewachsen ist. Die Konsistenz ist super angenehm zum Auftragen im Gesicht, schützt zuverlässig sogar noch ungebräunte Haut. Wenn man nicht exzessiv sonnenbaden möchte, photosensible oder frisch gepeelte Haut hat, reicht diese Variante aus meiner Sicht absolut aus. Ich persönlich mit meiner eher empfindlichen Haut bis trockenen Haut und mittlerer Tönung bin mit der 30er Variante absolut zufrieden. Darunter hatte ich die Speick Thermal Sensitiv  Schützende Tagescreme im Einsatz.

Mein Freund hatte beim Auftragen ein wenig Probleme, was an seinem dichten Vollbart und dessen unwegsamen Randgebieten lag. Hier gestaltete sich das Verteilen etwas schwierig und man merkte, dass er sonst so gut wie gar nicht cremt. Für ihn war (auch dank des sehr dunklen Grundtons) tatsächlich die leichte LSF 20 Lotion auch im Gesicht ausreichend und überzeugte in der Anwendung.

Die LSF 50 hätte ich mir gewünscht, als ich vor einigen Jahren in der Hitze Ägyptens auf Tempeltour war oder auch im alpinen Gelände…Für extreme Einsätze wie gemacht – oder aber für Kinderhaut.

Mein Fazit: Das Sonnensortiment von SPEICK bietet für jeden Anlass das richtige Produkt. Unkompliziert im Auftrag und in praktischer Größe kann man die gelben Tuben auch prima mitnehmen. Die blaue mit der After-Sun Lotion wartet hingegen im Badezimmer (oder wahlweise im Kühlschrank) auf ihren Einsatz nach einem ereignisreichen, sonnigen (Urlaubs-)Tag…

 

Ida

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Das Produkt: Die neuen Sonnenschutz-Produkte von SPEICK haben schon bei der offiziellen Präsentation auf der Naturkosmetik-Messe Vivaness im Februar mächtig für Furore gesorgt und den Best New Product-Award abgeräumt. Die Sonnencreme mit LSF 30 ist Teil der SUN Serie, die in sommerlich-frischem Design daherkommt. Der Lichtschutzfaktor 30 wird mit Zinkoxid, also einem rein mineralischen UV-Filter, erreicht. Verarbeitete Öle pflegen die Haut, Glycerin spendet gemeinsam mit dem Dreamteam aus Zuckerrübenextrakt, Schilfrohr-Extrakt und Vitamin F Feuchtigkeit. Antioxidantien sind auch mit an Bord. Für Details schaut gern in diesen Beitrag von Julia rein, sie hat den Sonnenschutz bereits näher unter die Lupe genommen.

So habe ich getestet: Seit die Sonne sich ab Mitte März häufiger blicken ließ, habe ich die Speick Sun Sonnencreme mit LSF 30 morgens verwendet. Dabei habe ich verschiedene Varianten probiert:

  • Variante 1: direkter Auftrag auf gereinigter, tonisierter Haut
  • Variante 2: Auftrag auf gereinigter, tonisierter Haut nach der Anwendung von Gesichtsserum
  • Variante 3: Auftrag auf gereinigter, tonisierter Haut nach der Anwendung von Gesichtsserum und Tagespflege.

Grundsätzlich funktionieren alle Varianten. Auf meinen sehr empfindlichen und trockenen Wangen merke ich allerdings, dass der hohe Anteil an Zinkoxid punktuell zu trockenen Stellen führt, wenn ich die Sonnencreme konsequent täglich verwende. Deshalb hat sich Variante 3 für mich als bisher beste Anwendungsform erwiesen. Selbst über meiner gewohnten Tagespflege wirkt der Sonnenschutz nicht fettig oder klebrig, sondern sorgt lediglich für einen leichten Glow, ohne schwer auf der Haut zu liegen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen, wenn meine Haut eher unproblematisch ist, könnte sogar ein feuchtigkeitsspendendes Serum darunter ausreichen. An den frühsommerlich warmen Tagen habe ich die Sonnencreme auch am gesamten Körper verwendet. Im Gegensatz zu meinen trockenen Wangen empfinde ich die Pflegewirkung an Oberkörper, Armen und Beinen als absolut ausreichend. Die geruchsneutrale Creme lässt sich mühelos verteilen, zieht rasch ein und sorgt für ein gepflegtes, samtiges Hautgefühl.

Mein Fazit: Ich kann voll und ganz verstehen, warum die neue Sonnenpflege-Serie von SPEICK schon auf der Vivaness so schnell zum Publikumsliebling geworden ist: Anwendungskomfort, zuverlässiger Schutz, ansprechendes Design und eine ausgeklügelte Rezeptur sind einfach eine Deluxe-Kombination, wenn es um natürlichen Sonnenschutz geht. SPEICK hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert!

Die SPEICK Sun Sonnenpflege hat auf jeden Fall drei neue Fans… – Julia, Jenny und Ida.

Meine Sonnenschutz-Tipps

Bei den meisten Menschen wird das Thema Sonnenschutz ab April wieder aktuell: Die Sonne lockt ins Freie und man bekommt Lust, mehr Zeit draußen zu verbringen. Dazu steht die Sonne nun schon deutlich höher und die Gefahr eines Sonnenbrands steigt – gerade wenn die Haut nach dem Winter noch keine eigene Schutzfunktion aufbauen konnte.

Welche Strahlen die Haut schädigen können und welche UV-Filter es in Sonnencremes gibt, das habe ich in meinem letzten Post zum mineralischen Sonnenschutz erklärt.

Doch die Sonne schädigt nicht nur die Haut, sondern hat auch viele positive Wirkungen: Insbesondere UV B-Strahlung sorgt für die Bildung von Vitamin D, welches für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem verantwortlich ist. Von Oktober bis März kann der Körper innerhalb Europas wegen des zu flachen Einfallswinkels von unter 45 Grad leider kein Vitamin D bilden. Das geht erst wieder, wenn die Sonne im April höher steht. Ich halte deswegen einen achtsamen Umgang mit der Sonne für sinnvoll. Dafür muss der Sonnenschutz je nach Hauttyp, Region oder Tageszeit individuell angepasst werden.

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Welche unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren gibt es?

Man unterscheidet vier unterschiedliche Stufen beim Lichtschutz: LSF 6 und 10 ist niedrig; LSF 15, 20 und 25 gilt als mittel. LSF 30 und 50 werden als hoch eingestuft, LSF 50+ sogar als sehr hoch. Die Speick SUN-Sonnenpflege bietet etwas für jeden Bedarf und umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+.

Kann sich die Haut auch selbst vor der Sonne schützen?

Die Haut kann sich durch die Bräunung und Verdickung der Hornschicht selbst vor UV-Strahlen schützen. Allerdings dauert das etwas und reicht je nach Hauttyp meist nicht aus. Deshalb ist es wichtig, die Eigenschutz-Zeit seiner Haut zu kennen: Wer sehr helle Haut und blaue bzw. grüne Augen hat, bekommt schon nach 5-10 Minuten einen Sonnenbrand. Hier ist eine Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor angebracht. Eine unempfindlichere braune Haut mit dunklen Augen und Haaren hat hingegen eine längere Eigenschutz-Zeit von 30-45 Minuten. Hier reicht dann ein niedrigerer LSF aus.

Wie lange kann ich mit Sonnencreme in der Sonne bleiben?

Um zu ermitteln, wie lange man mit Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann, multipliziert man die individuelle Eigenschutz mit der Zahl des Lichtschutzfaktors: Bei einer Eigenschutz-Zeit von 10 Minuten beträgt die Sonnenzeit mit LSF 30 also maximal 300 Minuten. Ich würde diese Zeitspanne jedoch nicht ausreizen, denn Reibung oder Schweiß können den Sonnenschutz deutlich reduzieren.

Wieviel Sonnenschutz soll man auftragen?

Gleich mal vorweg: Die meisten Menschen tragen wahrscheinlich viel zu wenig Sonnenschutz auf. Damit man den vollen Lichtschutzfaktor erreicht, müssen 2mg Sonnencreme pro cm² auf der Haut aufgetragen werden. Das ist gar nicht so wenig: Für das Gesicht ist das ungefähr die Menge eines halben Teelöffels, für den gesamten Körper sind es 5-6 Esslöffel. Wichtig ist es auch, den Sonnenschutz im Laufe des Tages immer wieder nachzutragen. So bleibt der Lichtschutz erhalten – verlängern lässt er sich dadurch leider nicht.

Und wie sieht es mit Sonnenschutz im Winter aus?

Im Winter verwende ich nicht täglich eine Sonnencreme, denn die UV B-Strahlung ist zu dieser Zeit deutlich geringer. Um meine Haut gegen die UV A-Strahlung zu schützen (die auch zu dieser Jahreszeit präsent ist) setze ich auf pflanzlichen Zellschutz in meiner Gesichtspflege. Ein Beispiel dafür ist der Wirkstoff Ectoin, der z.B. im Speick Thermal Sensitiv Hyaluron-Serum enthalten ist.

In den Bergen beim Skifahren ist jedoch eine Sonnencreme angesagt: Dort ist die Luftschicht dünner und die UV-Intensität entsprechend höher, dazu reflektiert der Schnee die UV-Strahlung.

Meine zusätzlichen Empfehlungen

  • Grundsätzlich setze ich mich im Sommer nicht in die pralle Sonne – schon gar nicht zur Mittagszeit.
  • Ein Sonnenhut oder eine Schirmkappe auf dem Kopf sind so angenehm!
  • Langärmelige Kleidung schützt die Haut an den Armen.
  • Sonnenexponierte Stellen wie Stirn, Nase oder Schultern (Ohren nicht vergessen) creme ich besonders sorgfältig mit Sonnencreme ein.

Dann kann der Sommer nun ja kommen! Bald werden wir hier auf dem Blog noch die neuen Sonnencremes von Speick auf dem Blog testen und vorstellen.

Foto Credits: Die tollen Fotos stammen übrigens von den Fotografinnen Rebecca und Isa Planck, die die Produkte in ihrem Urlaub dabei hatten 🙂

Eure Julia

 

Speick Sun: Mineralischer Sonnenschutz

Der neue Sonnenschutz von Speick Naturkosmetik war eine kleine (oder besser doch eine große 🙂 ) Sensation auf der Naturkosmetik-Messe Vivaness im Februar: Speick SUN räumte deswegen gleich mal den New Product-Award unter den Fachbesuchern ab – denn selbst die Sonnencreme mit LSF 50+ weißelt nach dem Verteilen kaum.

Ehrgeiziges Ziel von Speick war es, einen Sonnenschutz zu entwickeln, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Schutz und Komfort mithalten kann. Und das ausschließlich mit mineralischen Sonnenschutz-Filtern!

Welche unterschiedlichen UV-Filter es gibt und gegen welche UV-Strahlungen eine Sonnencreme schützt, darüber gibt es hier nun einiges zu lesen.

Schutz gegen UV-A – und UV-B-Strahlung

Die Sonne ist unser Lebenselixier: Sie ist die wichtigste Quelle für die Bildung von Vitamin D beim Menschen. Vitamin D sorgt z.B. für ein gesundes Immunsystem oder starke Knochen. Allerdings kann UV-Strahlung auch für Hautschäden verantwortlich sein. Wenn der hauteigene Sonnenschutz nicht ausreicht (und das ist gerade am Anfang des Sommers und bei hellen Hauttypen schnell der Fall), ist eine gute Sonnencreme gefragt.

Grundsätzlich treffen zwei Strahlungen mit unterschiedlichen Wellenlängen auf die Haut: UV-A-Strahlung dringt tief in die Haut ein und ist für die Hautalterung verantwortlich. UV-B-Strahlung erreicht „nur“ die Oberhaut (Epidermis), sie löst den Sonnenbrand aus. Für Hautkrebs scheinen beide UV-Strahlungen mitverantwortlich zu sein.

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Welche UV-Filter es gibt

In Europa müssen Sonnenschutz-Cremes sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützen und damit über einen Breitband-Filter verfügen. Der vorgeschriebene UV-A-Schutz beträgt hierfür mindestens ein Drittel des UV-B-Filters.

In konventionellen Sonnencremes kommen sogenannte „chemische“ UV-Filter zum Einsatz. Chemische UV-Filter wandeln die UV-Strahlung um und strahlen sie als harmlose langwellige Infrarot-Strahlung zurück. Bekannte chemische UV-Filter sind z.B. Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Oxybenzone. Einige dieser UV-Filter können jedoch Allergien auslösen oder durch die Haut dringen und Stoffwechselprozesse im Körper stören. In Naturkosmetik sind sie nicht erlaubt.

Zugelassen in Naturkosmetik sind dagegen zwei mineralische Sonnenschutzfilter: Titandioxid und Zinkoxid. Sie reflektieren die Strahlen oder binden – je nach Partikelgröße – die Energie der Strahlen, so dass sie nicht in die Haut eindringen können. Ihr Nachteil: Je größer die Partikel sind, um so leichter wird auch das sichtbare Licht reflektiert. Die Folge ist dann der nicht so schön aussehende weißelnde Effekt auf der Haut. Aus diesem Grund verwenden manche Firmen kleinere Nanopartikel, die weniger weißelnd auf der Haut wirken. Seit 2013 müssen sie auf der Verpackung deklariert werden, da sie noch immer umstritten sind.

Zinkoxid als UV-Filter in Speick SUN

Es ist also gar nicht so einfach, einen nicht weißelnden Sonnenschutz mit mineralischen UV-Filtern ohne Nanopartikel zu formulieren! Nach jahrelangen Forschungen hat sich Speick für den UV-Filter Zinkoxid entschieden. Zinkoxid bietet einen Breitband-Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Es ist dazu abbaubar und (abhängig vom pH-Wert) löslich. Im Stoffwechsel des menschlichen Körpers ist Zink ein essentielles Spurenelement und wird oft auch zur Wundheilung eingesetzt. Austrocknend wirkt Zinkoxid übrigens in der Formulierung der Produkte von Speick SUN nicht, da es in Öl gebunden ist. Auch Korallenriffe werden damit nicht geschädigt, falls sich der Sonnenschutz beim Schwimmen lösen sollte.

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Höhe des Lichtschutzfilters

Die Speick SUN-Sonnenpflege umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+. Die Zahl des Lichtschutzfaktors gibt an, wie lange man in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dazu multipliziert man die hauteigene und individuelle Hautschutzzeit mit der Zahl des Faktors, also z.B. 10 Minuten mal LSF 30 = 300 Minuten. Der Sonnenschutz von Speick ist wasserfest: Für die gute Haftung der Partikelchen auf der Haut sorgen pflanzliche Filmbildner aus Raps- und Tungöl, sie bilden einen Schutzfilm.

Zellschutz durch Antioxidantien

Sehr wichtig sind in einer Sonnenschutzcreme neben dem UV-Filter eine gute Portion Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden durch UV-A-Strahlung schützen. Bei Speick SUN setzt man hier gleich auf mehrere Wirkstoffe: Oryzanol aus Reiskeimöl wirkt stark antioxidativ und bietet einen zusätzlichen UV-A- und UV-B-Schutz. Auch Schwarznessel, Granatapfel- und Buschpflaumen-Extrakt sind als antioxidative Radikalefänger für den Zellschutz bei Speick SUN zuständig.

Selbstverständlich ist – wie in allen Cremes von Speick – auch in den Produkten von Speick SUN der hautpflegende Wirkkomplex enthalten: Vitamin F unterstützt die Hautbarriere, Zuckerrübenextrakt erhöht die Feuchtigkeit in der Haut und Schilfrohr sowie Kiefernschwamm wirken entzündungshemmend und beugen dazu Photosensibilität vor.

Alle Sonnenschutz-Produkte von Speick SUN kommen übrigens ohne Parfüm aus, da Duftstoffe phototoxisch wirken können.

Dann kann der Sommer ja kommen! Über die gesamte Speick Sun-Sonnenpflege werden wir sicher bald noch mehr auf dem Blog berichten.

Eure Julia