Hoch lebe der Speick!

Der 13. April steht als Internationaler Ehrentag der Pflanze ganz im Zeichen der Flora. Er soll öffentliches Bewusstsein für ihre Bedeutung im Alltag der Menschen schaffen. Ein schöner Anlass, um unseren Alltime-Hero in den Fokus zu rücken: die hochalpine Speick-Pflanze. Ganz besonders, weil das kleine, unscheinbare Pflänzchen optisch so unspektakulär und beinahe zu übersehen ist…

Schwer zu finden

Gerade mal 5 bis 15 cm wächst die Speick-Pflanze in die Höhe und fällt mit ihren blass-gelben Blüten kaum auf. Die valeriana celtica gehört zu den Baldriangewächsen und ist im Alpenraum beheimatet, genauer gesagt in den Kärtner Bergen, in der Region der Nockberge. Oberhalb der Baumgrenze, auf einer Höhe oberhalb von 1.800 Metern gedeiht er im rauen Bergklima. Temperaturschwankungen, Wind, Regen und Schnee machen dem robusten Speick nichts aus. Alles, was er braucht, ist ein kalkarmer Boden. Und den gibt es so eben nur hier. In den südlichen Alpen sucht man den Speick daher vergebens – Kalkgestein mag er nicht…

Schutzbedürftig: die Speick-Pflanze

Einst galt der Speick vor allem als Heilpflanze und war zum Beispiel Bestandteil des berühmten Theriaks, einem mittelalterlichen Universal-Heilmittel. Zudem wurde sein Aroma geschätzt und er diente als Schutzpflanze ebenso wie als Badezusatz. So ist es nicht verwunderlich, dass die getrockneten Pflanzen ihren Weg bis in den Orient fanden– und das tonnenweise. So gingen die natürlichen Speick-Bestände bis ins 20. Jahrhundert hinein stark zurück. Erst 1936 wurde der Speick schließlich unter Naturschutz gestellt.

Bestandsschutz

Die Speick Naturkosmetik GmbH & Co. KG besitzt heute eine Sondergenehmigung für die Verarbeitung der kontrolliert biologischen Wildsammlung in den Nockbergen. Und die kontrollierte Entnahme durch die Kärntner Almbauernfamilien ist für den Fortbestand der Pflanzen sogar zuträglich: Durch die schonende Ernte und den Wechsel der Flächen fördert man den Wuchs der Pflanzen und trägt zu Ihrem Erhalt bei.

Titelheldin

Jedes Jahr zwischen Mitte August und Mitte September, riecht man ihn: Den charakteristischen, warm-würzigen Speick-Duft. Jetzt ist Erntezeit! Aus den getrockneten Pflanzen wird schließlich der aromatische Speick-Extrakt gewonnen, der in den Produkten von Speick Naturkosmetik steckt. Zudem ist die Namensgeberin als visuelles Erkennungszeichen auch unverzichtbarer Teil im Markenbild. Sie wird weltweit exklusiv nicht nur in, sondern auch auf dem Sortiment eingesetzt. Wenn das kein Grund zu Feiern ist!

Eure Jenny

Jenny

Seit mittlerweile 15 Jahren beschäftigt sich Jenny beruflich umfassend mit Bio-Beauty, Produkten, Trends, und Rohstoffen – und damit all diese Dinge in Worte zu fassen. Sie selbst in drei Worten: naturverliebt, faktenhungrig und facettenreich.