Sommerlich-leichte Pflegetalente von Speick Naturkosmetik

Jetzt hat er offiziell begonnen: der Sommer! Die Tage werden zwar schon wieder kürzer, dafür nehmen die Temperaturen aber Fahrt auf und machen – noch ohne große Sommerhitze – Lust auf ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren, viele Stunden im Garten oder auf dem Balkon und überhaupt auf das Tanken von Licht und frischer Luft. Passend dazu darf es auch in Sachen Körperpflege sommerlich-leicht zugehen. Drei Favoriten aus dem Sortiment von Speick Naturkosmetik teile ich mit euch, die Sommerfreude versprühen:

Speick PURE Duschgel – Summer Vibes von Kopf bis Fuß

Geduscht wird jetzt im Sommer vermutlich etwas häufiger als in den kalten Monaten. Das vegane Duschgel aus der Speick PURE Serie dient der Reinigung von Kopf bis Fuß, denn es kann nicht nur als Duschgel, sondern auch als Shampoo verwendet werden und ist damit auch auf Reisen ein praktischer Begleiter. Während im Herbst und Winter die Texturen auch schon bei der Körperreinigung gern reichhaltiger sein dürfen, ist dieses Kombiprodukt ideal für die tägliche Anwendung in den warmen und heißen Monaten: die Haut wird gründlich mit milden Zuckertensiden gereinigt und gleichzeitig mit Feuchtigkeit versorgt. Der fruchtige Gute-Laune-Duft unterstützt die sommerlichen Vibes. Ich nehme vor allem Grapefruit und andere Zitrusnoten wahr, genau genommen ist es aber ein ganzer Cocktail an fruchtigen Extrakten, die einem hier um die Nase wehen. Was der Unterschied zwischen ätherischen Ölen und Fruchtextrakten ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag von Julia.

Speick Natural Aktiv Body Lotion – Feuchtigkeit und Vitalität aus der Tube

Die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit ist gerade im Sommer das zentrale Thema der Körperpflege. Die Body Lotion aus der Speick Natural Aktiv Serie bietet genau das: intensive Feuchtigkeit bei gleichzeitig leichter, angenehmer Textur. Das Dreamteam, das hier als Durstlöscher für die Haut fungiert, besteht aus Bio Aloe Vera-Gel, Zuckerrüben-Extrakt und pflanzlichem Glycerin.  Und der frische, krautig-fruchtige Duft ist ein toller Wachmacher am frühen Morgen, der mir auch nach schwül-warmen Nächten dabei hilft, in Schwung zu kommen. Gerade bei höheren Temperaturen ist es dabei besonders wichtig, dass ein Körperpflege-Produkt nicht klebt oder sich unangenehm pappig auf der Haut anfühlt. Die Natural Aktiv Body Lotion zieht superschnell ein und hinterlässt keinen fettigen Film. So stelle ich mir die ideale Sommerpflege vor!

Speick SUN After Sun Lotion – Multitalent für Sensibelchen

Die After Sun Lotion aus der Speick SUN Serie hat die Herzen von Jenny, Julia und mir im Sturm erobert und darf auch im Sommer 2020 bei uns nicht fehlen. Die hellblaue Tube sieht im Badezimmer oder in der Strandtasche einfach mal verdammt gut aus, oder? Aber es sind natürlich vor allem die inneren Werte, mit denen die Lotion, die dank 80% Bio Aloe Vera-Anteil fast schon fluidartig leicht daherkommt, punkten kann. Auch hier lautet das Pflege-Credo: Feuchtigkeit satt, gepaart mit Inhaltsstoffen, die die Haut reparieren und schützen. Mehr dazu erfahrt ihr in Jennys ausführlicher Review. Sensibelchen dürfen auch hier gern beherzt zur Tube greifen, denn die vegane After Sun Lotion ist – wie das Speick PURE Duschgel – parfumfrei und kommt außerdem ohne Alkohol, Gluten oder Laktose aus. Julia mag das Hautgefühl nach der Anwendung so sehr, dass sie die After Sun Lotion auch für die sommerlich-leichte Gesichtspflege wie eine Art Serum verwendet, wie ihr hier nachlesen könnt. Eine sehr gute Idee, die ich im Urlaub unbedingt einmal ausprobieren werde!

Eure Ida

NACH DER SONNE IST VOR DER SONNE: AFTER SUN PFLEGE

UV-Schutz ist wichtig, keine Frage. Mit mineralischem Filter, der praktisch ohne Wartezeit wirkt, ist unser Teint bestens gerüstet um die warmen Strahlen des Sommers zu genießen. Was viele aber unterschätzen: Auch mit ausreichendem Schutz wird die Haut zu einem gewissen Grad strapaziert. Sie verliert Feuchtigkeit, Salz- und Chlorwasser trocknen zusätzlich aus und ihre Schutzbarriere muss gestärkt werden. Deshalb ist auch After Sun Pflege essentiell.

Feuchtigkeit ist das A und O: Die braucht die Haut nach der Sonne unbedingt. Zwar kann auch eine normale Bodylotion diese liefern, aber meist nicht in so konzentrierter Form. After Sun Pflege kann außerdem mehr. Ihre Zusammensetzung ist insgesamt auf die Bedürfnisse der Haut nach dem Sonnenbad ausgerichtet. Sie hydratisiert nicht nur, sondern enthält auch beruhigende Inhaltsstoffe, kühlt und hilft bei der Regeneration. Denn eines darf man nicht vergessen: Auch leichte Formen von Sonnenbrand sind Entzündungen. Sie führen zu einer stärkeren Durchblutung und so zur sichtbaren Rötung der Haut.

Feuchtigkeit, Reparatur und Schutz

Speick Sun After Sun Lotion JP Aloe_skaliert

Die Speick SUN After Sun Lotion bietet eine intensive Feuchtigkeitspflege mit satten 80 Prozent Bio-Aloe vera-Gel. Und das hat es in sich – die Wüstenlilie verfügt nämlich über beeindruckende Selbstheilungskräfte: Wird eines ihrer Blätter verletzt, schließt sich die Stelle minutenschnell wie durch Zauberhand. Verantwortlich dafür ist der Mehrfachzucker Acemannan, der eine Art Gel-Pflaster bildet. Er macht die Zutat ideal, um auch strapazierter Haut Schutz zu bieten. Neben dem Hauptanteil Wasser stecken in der Heilpflanze noch gut 160 (!) weitere Substanzen, wie Vitamine und wichtige Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme. Diese Zusammensetzung sorgt dafür, dass die im Aloe vera-Gel gelieferte Feuchtigkeit nicht einfach verdunstet, sondern in die Haut eindringt und dort gespeichert wird.

Neben diesem erstklassigen Durstlöscher setzt Speick in der After Sun Lotion auch Zuckerrüben-Extrakt und pflanzliches Glyzerin, Vitamin E und nicht zuletzt hautschützendes Ectoin für einen hochwirksamen Repair-Effekt ein. Ectoin trägt nicht umsonst das Prädikat „Lieblingsrohstoff“ von Speick Naturkosmetik Laborleitung Susanne Gans. Er bietet einen unvergleichlichen Schutz des Haut Immunsystems, stärkt dieses und die Zelle als solche. Ectoin repariert außerdem die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und gegen Schädigungen der DNA. Ein schier unerreichter Beauty-Hero, über den Ihr hier noch mehr erfahren könnt. Zum Thema Durstlöscher für die Haut hat auch Ida einen schönen Beitrag verfasst.

Anwendungskomfort, Duft und Verträglichkeit

Speick Sun After Sun Lotion JP Aloe und Squeeze

Das leicht kühlende Cremefluid lässt sich easy verteilen und zieht schnell ein, ohne zu kleben. Die Komposition natürlicher Extrakte wie Aprikose, Apfel und Vanille verleiht der After Sun Lotion einen angenehm natürliches Aroma, ganz ohne ätherische Öle. Duftstofffrei, alkoholfrei und auch ohne (kühlendes, aber auch reizendes) Menthol – damit ist die After Sun Lotion wirklich für alle Hauttypen geeignet, auch für Sensibelchen, und wurde dermatologisch allergologisch getestet. Außerdem ist die Rezeptur in der himmelblauen Tube vegan, verzichtet auf Gluten und Laktose. Das COSMOS NATURAL Siegel weist die After Sun Lotion als echte Naturkosmetik aus.

Nachdem ich erst kürzlich für naturalbeauty.de eine Auswahl aus dieser Kategorie auf dem Schreibtisch hatte, kann ich zugeben: Für mich persönlich eines der besten After Sun Produkte, die derzeit in der Bio-Beauty-Branche zu haben sind – zudem das einzige mit 200 ml Inhalt und damit ein Gast in meinem Badezimmer, der „all summer long“ bleiben darf. Auch Julia war im Test von der Rezeptur begeistert. Probiert die Lotion unbedingt aus. Denn: Nach der Sonne ist vor der Sonne 😉

Eure Jenny

REIZFREIE PFLEGE

Sensible Hauttypen haben es nicht leicht: Wenn ihrer Haut etwas nicht passt, straft sie dies mit Irritationen wie Rötungen, Unreinheiten oder Spannungsgefühl. Um Reizungen an der Oberfläche und Kettenreaktionen im Hautinneren zu vermeiden, hilft nur der Verzicht auf bestimmte Inhaltsstoffe. Bei Speick Naturkosmetik finden Mimosen eine Auswahl besonders hautmilder Produkte, die das Attribut „reizfreie Pflege“ verdienen.

Wichtig zu wissen: Eine Irritation ist keine Allergie. Sie kann durch mechanische und chemische Reize hervorgerufen werden. Eine solche Hautreizung zeigt sich in erster Linie äußerlich und ist räumlich auf jene Zone begrenzt, die in Kontakt mit einem reizenden Produkt gekommen ist. Zwar klingen die Erscheinungen meist sehr schnell wieder ab, im Inneren Eurer Haut, oder besser in ihren unteren Schichten, hält die Reizung jedoch an: Sogenannte Neuropeptide setzen hormonelle Effekte in Gang, die negativ auf die Hautfeuchte und die natürliche Barrierefunktion wirken – und das sieht man Eurem größten Organ längerfristig an.

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Besser verzichten

Vor allem zu aggressive Peelings und Tenside, aber auch Alkohol und Duftstoffe können die Haut irritieren. Um Reizungen zu vermeiden, gehört für Sensibelchen ein Blick in die INCI ihrer Kosmetikprodukte zur Pflichtlektüre.

Peelings

Je milder, desto besser. Das gilt insbesondere, wenn es um das Abtragen von Hautschüppchen geht. Mechanische Peelings mit kleinen Kügelchen sollten frei von Mikroplastik und nicht zu scharfkantig sein. In fertigen Rezepturen sind zum Beispiel Jojobaperlen eine gute Wahl für sensible Haut: Die feinen Wachspartikel schmelzen bei der Anwendung regelrecht auf Eurem Teint dahin. Bei DIY ist die Mischung aus Pflegeöl und Salz oder Zucker eine Möglichkeit, wobei letzterer aus Kristallen besteht, die weniger scharfe Kanten aufweisen, als seine salzigen Verwandten. Bei Peelings mit Fruchtsäuren ist Vorsicht geboten: Sensible Hauttypen sollten insbesondere vor Kontakt mit UV-Strahlung besser auf eine Anwendung verzichten.

Tenside

Beim Thema Schaum solltet Ihr einen Bogen um konventionelle Tenside wie das beliebte Sodium Laureth Sulfat machen. Sie wirken mitunter so stark, dass sie den Talg aggressiv von unserer Hautoberfläche entfernen, sie austrocken und durchlässiger für Schadstoffe machen. Milde Varianten aus Zucker oder Kokosfett können hingegen punkten. In diesem Beitrag lest Ihr dazu mehr.

Alkohol

Alkohol ist nicht generell schlecht. Auch wer sensible Haut hat, muss nicht immer einen Bogen um Hochprozentiges machen. Es kommt immer auf die Art seiner Verwendung an: Bei vielen Produkten verfliegt ein Großteil des Alkohols bereits beim Auftragen – ohne von der Haut aufgenommen zu werden. Darüber hinaus spielen Konzentration und Qualität eine wichtige Rolle. In diesem Beitrag könnt Ihr Details dazu nachlesen.

Duftstoffe

Egal ob synthetisch oder natürlich: In der INCI findet Ihr Duftstoffe meist nur unter Sammelbezeichnungen wie Parfum oder Aroma. Reizen oder gar Allergien auslösen können ebenfalls beide Sorten. 26 Duftstoffe wurden als besonders allergieauslösend eingestuft. Wenn diese Stoffe eine bestimmte Konzentration in einem Produkt überschreiten, müssen sie in der INCI gesondert gelistet werden.

Die Hauptproblematik hier: Allergiker und Sensibelchen können nicht so einfach herausfinden, auf welchen Duftstoff sie eigentlich reagieren: In den meisten Kosmetikprodukten kommt ein Gemisch mit vielen verschiedenen Komponenten zum Einsatz, welche wiederum auch miteinander reagieren können. Auch ätherische Öle sind dabei umstritten. Julia hat sich hier schon näher mit dem Thema befasst und gezielt duftstofffreie Produkte von Speick Naturkosmetik vorgestellt.

Reizfreie Kosmetik bei Speick

Born to be mild!  Unter dieses Motto könnte man reizfreie Produkte wohl insgesamt stellen. Die von Julia ausgewählten Sortimentshighlights unter dem Aspekt duftstofffrei gehören zweifellos dazu: Arztseife, Speick SUN und Speick PURE. Die beiden Serien sind seit der Veröffentlichung vergangenen Sommer sogar noch gewachsen: Sowohl über die Ergänzung der Sonnenpflege, als auch der PURE-Linie haben wir auf dem Blog ja schon berichtet. Es waren bestimmt nicht die letzten…

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Speick PURE ist sicher DIE Serie aus dem Traditionsunternehmen, die insgesamt am meisten die Ansprüche an cleane, reizfreie Produkte erfüllt: Weder Alkohol, noch Duft- oder Konservierungsstoffe stecken in den schneeweißen Hüllen. Dafür milde Tenside und Inhaltsstoffe, die die Haut beruhigen, pflegen und schützen.

Darüber hinaus verfügt das Sortiment zum Beispiel über das alkoholfreie THERMAL SENSITIV Mizellenwasser, das ich einfach liebe. Die hautmilde THERMAL SENSITIV Serie insgesamt würde ich dank sanfter Zutaten wie Aloe vera, Sheabutter, Alge und Kamelie ebenfalls als reizfrei betrachten. Hier nutze ich vor allem die Gesichtspflege.

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Gut zu wissen: Grundsätzlich werden ALLE Speick-Produkte  von einem Dermatologen bzw. Allergologen getestet. Ihr könnt das Sortiment mit einem guten Gefühl verwenden <3

Was Ihr letztlich in die Kategorie „reizfrei“ zählen möchtet, bleibt ein wenig Euch selbst überlassen. Wichtig ist Kosmetik, die Eurer Haut gut tut, sie reinigt oder pflegt, ohne sie zu irritieren. Ich bin mit meinem persönlichen Mimosen-Pflegemix auf jeden Fall glücklich – und meine Haut strahlt!

Eure Jenny

 

 

IM DREIERTEST: Die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30

Sonne pur verwöhnt uns in Deutschland gerade mit Sommerfeeling. Auch wenn die Möglichkeiten derzeit beschränkt sind und im Sinne von #stayhome die Freiluftsaison vor allem auf Balkon und Garten beschränkt ist, haben sich Julia, Jenny und Ida die brandneue Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 geschnappt und einen ersten Test für Euch gemacht…

Julia:

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Das Produkt: Juhu, die Sonnenschutz-Serie Speick SUN wurde in diesem Jahr erweitert! Neu gibt es nun die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30, die in einer großzügigen Tube à 150ml daherkommt. Für den Lichtschutz sorgt der mineralische UV-Filter Zinkoxid (ohne Nano-Partikel). Die Energie der UVA- und UVB-Strahlung wird damit reflektiert und gebunden, so dass sie nicht in die Haut eindringen kann. Fast ebenso wichtig wie der schützende UV-Filter sind für mich die in der Sonnenmilch enthaltenen Antioxidantien: Im Labor von Speick setzt man hier auf einen Komplex aus verschiedenen Wirkstoffen, die zusätzlichen UV-Schutz bieten sowie antioxidative Extrakte von der Schwarznessel, Granatapfel und Buschpflaumen, die  freie Radikale binden und für den Zellschutz verantwortlich sind. Ganz bewusst befinden sich keine Duftstoffe in der von Cosmos Natural zertifizierten Sonnenmilch, um für die Haut so gut verträglich wie möglich zu sein.

So habe ich getestet: Auch wenn wir gerade alle nicht viel hinaus gehen dürfen, gilt es doch, die Sonne im April nicht zu unterschätzen: Insbesondere nach dem Winter ist meine Haut sonnenempfindlicher als sonst. Für meine tägliche Spazierrunde habe ich deshalb in den letzten zwei Wochen die Speick SUN Sonnenmilch getestet: Dazu habe ich die Sonnenmilch einfach schon morgens über einem hydratisierenden Serum im Gesicht aufgetragen. Die milchig-cremige Textur lässt sich leicht verteilen und zieht gut ein, nach weniger als einer Minute ist der Weißel-Effekt auf meiner hellen bis mittleren Haut verschwunden. Auf meiner T-Zone trage ich einfach noch einen mattierenden Puder darüber auf. Ich kann mich mit der Sonnenmilch im Gesicht also auch außerhalb des Home Office beim Einkaufen in der Öffentlichkeit präsentieren 😊 ! Und fühle mich zugleich in der strahlenden (und so wohltuenden) Sonne gut geschützt.

Mein Fazit: Der Test im Gesicht ist für mich die Königsdisziplin beim Sonnenschutz – und diesen Test hat die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 richtig gut bestanden: Sie fühlt sich nicht schwer auf der Haut an und weißelt nur minimal. Im Sommer werde ich die Tube mit an den See nehmen und auf dem Körper verwenden. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Kinder die Sonnenmilch mögen, denn es droht kein gespenstisches Aussehen und wasserfest ist sie dazu.

 

Jenny:

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Das Produkt: Mission complete! Die Speick SUN Familie hat Zuwachs bekommen, den viele schon ersehnt hatten: die Speick SUN Sonnenmilch LSF 30. Damit gesellt sich zur leichten Milch mit LSF 20 und mittlerem Schutz nun eine ebenso zarte Konsistenz mit hohem LSF 30. Auch sie schützt den Teint dank mineralischer Filter ganz natürlich und im Handumdrehen. Wie ihre Familienmitglieder lässt sie sich easy auftragen, ohne den gefürchteten weißen Schleier zu hinterlassen. In der INCI steckt Zinkoxid zusammen mit intensiv feuchtigkeitsspendendem Zuckerrüben-Extrakt, hautberuhigendem Schilfrohr- Extrakt und einem Granatapfel-Zellschutzkomplex. Selbstverständlich darf in diesem echten Speick-Produkt auch der Extrakt der gleichnamigen hochalpinen Pflanze nicht fehlen. Die Rezeptur ist vegan, parfümfrei, wasserfest und korallenfreundlich.

So habe ich getestet: Auch wenn #stayhome unseren Alltag bestimmt, bin ich dank meiner Vierbeiner viel an der frischen Luft. Beim Versorgen der Pferde kommen täglich knapp 5 Stunden zusammen, die ich bei herrlichem Sonnenschein am Hof arbeiten darf. Meine helle Haut hat mich dabei kürzlich an ihren Mimosenstatus erinnert und mir den ersten (leichten) Sonnenbrand der Saison präsentiert. Dabei weiß ich es doch eigentlich besser… und habe sogar die passenden Produkte daheim! Die neue Routine: Morgens lasse ich den Sonnenschutz nach wie vor weg, hier reicht meine Eigenschutzzeit und die Strahlen sind in der Früh noch wenig intensiv. Ich creme also ganz gewohnt meine THERMAL sensitiv Tagespflege. Am Nachmittag nutze ich dann einen Toner (mit Aloe vera) für das Gesicht und gebe eine kleine Menge der Speick SUN Sonnenmilch darüber. Außerdem schütze ich meine Arme – schließlich herrscht schon T-Shirt-Wetter bei knapp 20 Grad. Wie gut, dass die Milch sich so toll anwenden lässt, schnell einzieht, praktisch sofort schützt und vor allem keine klebrigen Rückstände auf der Haut hinterlässt. Wäre dies nämlich der Fall, bliebe das Heu bei der Fütterung an mir kleben…

Mein Fazit: Arbeitseinsatz bestanden! Gesicht und Arme sind gut geschützt, werden gleichzeitig gepflegt und bekommen ein fast „pudrig-weiches“ Finish dank der Speick SUN Sonnenmilch LSF 30. Anwendung, Hautgefühl und Performance haben mich überzeugt. Für den nahenden Sommer ist zudem der Aspekt „wasserfester Schutz“ wichtig für mich – denn dann kann die Stallarbeit mitunter schweißtreibend werden und die Sonnenmilch sollte an Ort und Stelle bleiben. Gleichermaßen freue ich mich aber auf den Freizeiteinsatz des Produktes, wenn es (hoffentlich) wieder Gelegenheit gibt, an einem See ins Wasser zu hüpfen.

Ida:

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Das Produkt: Nachdem die SUN Serie im letzten Jahr bereits viele Fans gewonnen hat, zu denen ich definitiv gehöre, wurde die Sonnenschutz-Linie kürzlich erweitert. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass die neue Sonnenmilch mit LSF 30 in der familienfreundlichen Tube mit großzügigen 150 ml daherkommt. Selbstverständlich setzt Speick in Sachen Sonnenschutz auch in diesem Produkt auf die Wirkung von korallen- und rifffreundlichen mineralischen UV-Filtern – genauer gesagt ist es Zinkoxid, das hier zum Einsatz kommt. Gleichzeitig wird die Haut mit Antioxidantien und Feuchtigkeit versorgt, während verarbeitete Öle für Pflege sorgen. Sonnen- und Zellschutz mit kombinierter Pflegewirkung: so stelle ich mir die ideale Sonnenmilch vor! Empfindliche Haut profitiert außerdem von der parfümfreien Formulierung, die auch für Veganer geeignet ist.

So habe ich getestet: Da ich momentan regelmäßig Produkte mit Fruchtsäuren nutze, ist täglicher Sonnenschutz im Gesicht für mich Pflicht. Die inzwischen recht intensive Frühlingssonne sorgt bei mir als Blassnase dafür, dass ich außerdem auch jetzt schon die Partien rund um Schultern, Nacken und Dekolleté bei ausgedehnteren Spaziergängen schütze. Die Anwendung im Gesicht ist für mich persönlich DAS Kriterium, um zu beurteilen, ob ein Sonnenschutz für mich geeignet ist. Die Textur der Sonnenmilch ist angenehm cremig, sodass sie beim Auftragen auf der Haut nicht buchstäblich zwischen den Fingern zerrinnt. Die Sonnenmilch hat denselben tollen Effekt, den ich auch an der Sonnencreme mit LSF 30 bereits sehr schätze: sie mattiert die Haut sanft. Der Weißeleffekt tendiert gegen null, sodass ich nach der Anwendung entweder gar nichts verwende oder höchstens noch zu einem leicht getönten Puder oder einer Mineralfoundation greife. Die Kombination aus einem feuchtigkeitsspendenden Serum als Grundlage und der Sonnencreme als Pflege empfinde ich bereits jetzt als ausreichend – das bleibt sicher in den nächsten Monaten bis zu den kühlen Herbsttagen so.

Auch für die ersten Nachmittage im (heimischen) Sandkasten kommt die neue SPEICK SUN Sonnenmilch übrigens gerade recht. Sie lässt sich auch auf empfindlicher Kinderhaut mühelos im Gesicht und auf den Händen und Armen verteilen (wenn auch von etwas Protest begleitet ;-)) und zieht schnell genug ein, um direkt im Anschluss im Sand buddeln zu können. Im Sommer ist dank der wasserfesten Formulierung auch der nötige Schutz beim Planschen gesichert.

Mein Fazit: Für mich steht schon jetzt fest, dass die neue Speick SUN Sonnenmilch LSF 30 mit ihrer geschmeidigen Textur, dem angenehmen Hautgefühl nach dem Auftragen und dem hohen Komfort in der Anwendung mein steter Sommerbegleiter wird – und das nicht nur für meine Pflege von Kopf bis Fuß, sondern für die ganze Familie.

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Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 4: Siegel, Labels und Infos auf den Verpackungen

Viele Fragen rund um die Welt von Speick Naturkosmetik haben wir bereits im Rahmen dieser Serie beleuchtet. Es ging um Verpackungen, Inhaltsstoffe und die verschiedenen Serien im Sortiment. In diesem Teil widmen wir uns nun häufigen Fragen zu den Informationen, die die Tuben, Flaschen und Kartons der Speick-Produkte uns verraten:

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Was bedeutet das COSMOS-Siegel auf den Produkten?

Auf den meisten Speick-Produkten findet ihr das kleine runde COSMOS-Prüfsiegel. Dahinter verbirgt sich ein gemeinsamer Naturkosmetikstandard für Europa, der in der Zusammenarbeit zwischen BDIH, Ecocert, Cosmebio, ICEA und der Soil Association entstanden ist. Das Siegel tragen nur solche Produkte, die als „echte“ Naturkosmetik bewertet worden sind. Ihr könnt also sichergehen, dass diese Produkte keine Silikone, Erdölderivate, synthetische Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe oder Parabene enthalten. COSMOS unterscheidet dabei nochmal zwischen Naturkosmetik (COSMOS Natural) und Biokosmetik (COSMOS Organic). Mehr über den COSMOS-Standard erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Warum tragen nicht alle Speick-Produkte dieses Siegel?

Die Produkte der Natural- und der Men-Serie sind nicht als Naturkosmetik zertifiziert und tragen daher auch nicht das entsprechende Siegel. Das liegt an den enthaltenen Duftstoffen, die als naturnah einzustufen und daher nicht zertifizierbar sind. Da die Düfte dieser beliebten Klassiker aus dem Speick Naturkosmetik-Sortiment allerdings viele Fans haben, werden die Produkte mit den etablierten Düften auch weitergeführt. Obwohl die Düfte nicht komplett natürlich sind, enthalten sie dennoch keine problematischen Inhaltsstoffe wie bspw. polyzyklische Moschusverbindungen. Alle Produkte, die Speick Naturkosmetik neu entwickelt, entsprechen übrigens immer den COSMOS-Standards.

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Was bedeuten die UVA- und UVB-Aufschriften auf den Speick SUN-Produkten?

Wenn wir über Sonnenstrahlung reden, unterscheiden wir zwei Arten: UVA- und UVB-Strahlung. Während die UVB-Strahlung uns bräunt bzw. schlimmstenfalls zum Sonnenbrand führt, verursacht die UVA-Strahlung im Laufe der Zeit Langzeitschäden. Eine effektive Sonnencreme sollte daher vor beiden Strahlungsarten schützen. Genau das bescheinigt das UVA-Siegel: Es bestätigt, dass der UVA-Schutz eines Produkts mindestens 1/3 des UVB-Schutzes, der wiederum als Lichtschutzfaktor angegeben wird, beträgt. Das ist bei den Speick SUN-Produkten der Fall.

Und was bedeutet der Zusatz „korallenfreundlich“ auf den Sonnencremes?

Wenn wir unsere Haut am Strand mit Sonnencreme oder -lotion schützen und fröhlich im Meer baden, gelangen die Sonnenschutzfilter ins Meer (ja, auch bei wasserfesten Produkten). Bestimmte Sonnenschutzfilter, insbesondere chemische, stören das Gleichgewicht der empfindlichen Korallenriffe. Bei mineralischen Filtern, zu denen Zinkoxid und Titandioxid gehören, ist dies jedoch nicht der Fall. Speick Naturkosmetik setzt in den Sonnenschutz-Produkten der SUN-Serie rein auf die schützende Wirkung des natürlichen Filters Zinkoxid, der als korallen- und rifffreundlich zu bewerten ist.

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Ich bin Duftstoffallergiker*in. Erkenne ich auf einen Blick, welche Speick-Produkte für mich geeignet sind?

Die gute Nachricht vorweg: Duftstoffallergiker werden fündig – und zwar in der PURE-Serie, die bislang Deo Stick, Duschgel und Shampoo umfasst, aber auch bei den duftstofffreien Produkten der SUN-Serie. Dass die Produkte parfümfrei (und nebenbei bemerkt auch alkoholfrei) sind, wird auf den Tuben ersichtlich – beim Deo Stick steht es sogar auf der Vorderseite.

Auf manchen Produkten ist auf der Rückseite „Gluten- und laktosefrei“ zu lesen. Ist das in der Hautpflege überhaupt relevant?

Wenn wir an Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz denken, dann haben wir in erster Linie natürlich die Ernährung im Sinn. Manchmal reichen dabei schon geringe Mengen an Gluten oder Laktose, um zu unerfreulichen Reaktionen zu führen. Nun essen wir natürlich unsere Hautpflegeprodukte nicht. Bei der Reinigung oder Pflege im Bad kann es jedoch durchaus passieren, dass Spuren von Shampoo, Gesichtscreme, Lippenpflegestift und Co. über den Mund eben doch im Verdauungstrakt landen. Um Menschen mit Unverträglichkeiten umfassend zu informieren, folgt Speick Naturkosmetik dem Ansatz das Clean Labelling, sodass Betroffene auf einen Blick sehen können, ob ein Produkt für sie relevante Inhaltsstoffe enthält oder nicht.

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Ich möchte auf tierische Bestandteile in meiner Kosmetik verzichten. Woran erkenne ich geeignete Speick-Produkte?

Das ist einfach zu beantworten: Achtet einfach auf den großen „VEGAN“-Schriftzug auf der Vorderseite der Produkte. Manchmal findet ihr die „VEGAN“-Kennzeichnung auch auf der Seite oder Rückseite eines Produktes – je nachdem, wie viel Platz auf dem Etikett, der Tube oder der Faltschachtel vorhanden ist. Wer alle Produkte auf einen Blick sehen möchte, kann sich auf der Website eine PDF-Übersicht aller veganen Produkte herunterladen.

Erstaunlich, wie viele Informationen auf einer Tube oder einer Flasche enthalten sind, oder? Und dabei habe ich viele weitere Aspekte wie die zweisprachigen Produktbeschreibungen oder die vollständigen INCI-Listen gar nicht näher beleuchtet. Übrigens, wie sich das Design des ältesten Speick-Produkts im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat, könnt ihr hier erfahren.

Eure Ida

Die häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik – Teil 3: Die verschiedenen Speick-Linien und ihre Besonderheiten

Naturkosmetik ist bunt und vielfältig – das zeigt auch das Sortiment von SPEICK Naturkosmetik mit seinen verschiedenen Produkt-Linien, die ich euch heute einmal mit ihren Besonderheiten vorstelle. Eine der häufigsten Fragen rund um SPEICK Naturkosmetik lautet nämlich: Worin unterscheiden sich denn die Produkt-Serien eigentlich? Kommt also mit auf eine virtuelle Sortimentstour!

Speick Natural und Natural Aktiv

Diese beiden Pflegeserien bieten alles für die Körperpflege von Kopf bis Fuß. Die Klassiker sind dabei vor allem in der Natural Serie zu finden – wie etwa die Speick Natural Seife, mit der die mittlerweile über 90-Jährige Unternehmensgeschichte begann. Duschgel, Deo, Body Lotion, Gesichtspflege, ein EdC und Rasurprodukte ergänzen das Klassikerprodukt in dieser Serie. Den Duft würde ich auch mit geschlossenen Augen immer erkennen: krautig, herb, klar und frisch ist er und hat auf mich immer eine vitalisierende Wirkung. Zertifizierbar sind die Produkte der Serie nicht, da es sich bei dem klassischen Signature-Duft um eine Mischung aus natürlichen und synthetischen Duftstoffen handelt. Auf kritische Inhaltsstoffe wie polyzyklische Moschusverbindungen wird dabei aber selbstredend verzichtet.

Wer auf die Naturkosmetik-Zertifizierung Wert legt, wird in der Natural Aktiv Serie fündig. Der Duft ist weniger klassisch, sondern hat einen modernen Touch, der mit seinen krautig-frischen Noten Aktivität, Dynamik und Leichtigkeit vermittelt. Die Serie umfasst Shampoo, Conditioner, Duschgel, Deo, Body Lotion, Körperöl, Lippenpflege, Hand- und Nagelbalsam sowie einem Fußbalsam.

Men & Men Active

Mit Men und Men Active hat SPEICK Naturkosmetik zwei Linien im Sortiment, die sich speziell den Pflegebedürfnissen der Männer widmen. Die Men Serie beinhaltet Duschgel, Deo, Rasier- und Gesichtspflege. Auch hier entsteht der markante Duft durch eine Mischung aus ätherischen Ölen und synthetischen Duftkomponenten (mehr zum Thema Duftstoffe erfahrt ihr hier). Für mich ist es ein klassischer, ausdrucksstarker und gleichzeitig erfrischender Herrenduft. Das Speick Men Eau de Toilette eignet sich für Liebhaber dieser Komposition als täglicher Begleiter.

Auch hier gibt es mit der Men Active Serie eine zertifizierte Alternative, die alles umfasst, was man(n) für die tägliche Pflege benötigt: Duschgel, Shampoo, Body Lotion, Deo sowie Rasier- und Gesichtspflege. Sie alle sind durch einen frischen, zitrischen, sportlichen Duft geprägt. Die Rasierseife habe ich euch schon ausführlich vorgestellt.

Thermal Sensitiv

Die Produkte der Thermal Sensitiv Serie bringen Spa-Feeling ins heimische Badezimmer. Mineralstoffreiches Thermalwasser aus Schlangenbad versorgt die Haut zusammen mit dem Extrakt bretonischer Algen (mehr dazu hier und hier). Die Haut wird revitalisiert und vor den Auswirkungen freier Radikale geschützt. Alle Thermal Sensitiv-Produkte zeichnen sich durch einen Duft mit fruchtiger Leichtigkeit und sonniger Frische aus. Enthalten sind Duschgel, Body Lotion, Deo, Hand- und Nagelpflege. Die umfassende Gesichtspflege, die Reinigungs- und Pflegeprodukte beinhaltet, ist insbesondere bei Frauen sehr beliebt.

PURE

Mit der PURE-Linie führt SPEICK Naturkosmetik Produkte im Sortiment, die allen mit besonders empfindlicher Haut zugutekommen. Deshalb wird in dieser Serie komplett auf Duftstoffe verzichtet. Der Deo Stick war das erste Produkt der PURE-Linie – Jenny, Julia und ich haben ihn ausgiebig getestet. In Kürze dürft ihr euch über Zuwachs in Form von zwei neuen Produkten freuen!

SUN

Kein Sommer ohne Sonnenschutz! 2019 hat SPEICK Naturkosmetik sich an eine der schwierigsten Produktkategorien innerhalb der Naturkosmetik gewagt: Sonnenschutz mit reinen mineralischen Filtern. Herausgekommen sind dabei drei hervorragende Produkte für den Sonnenschutz und eine After-Sun Pflege mit hohem Anwendungskomfort, hautschmeichelnden Texturen und einem sommerlich-sonnigen Duftprofil (und das ganz ohne ätherische Öle oder synthetische Duftstoffe). Mehr über die Wirkung und Anwendung der SUN-Produkte erfahrt ihr u. a. hier und in unserem Dreiertest.

Organic 3.0

Nachhaltigkeit ist selbstverständlich der Wert, den SPEICK Naturkosmetik bei der Entwicklung aller Produkte zugrunde legt. Bei den Organic 3.0 Produkten wird dies aber besonders deutlich: Die Produkte sind inkl. ihrer Verpackungen zu 100% kreislauffähig, in den minimalistischen Rezepturen wird auf Palmöl verzichtet und die Produkte zeichnen sich durch eine leichte Bioabbaubarkeit aus und sind somit besonders freundlich zur Umwelt. So sieht ganzheitliche Nachhaltigkeit aus! Julia ist bspw. ein großer Fan der Body Lotion, die Linie umfasst außerdem ein Duschgel und eine feste Seife.

Made by Speick

Eine Vielzahl erlesener Pflegeprodukte sind „Made by Speick“ – insbesondere eine umfangreiche Auswahl an speziellen Seifen von der Haarseife über Gesichts- und Körperseifen, aber auch das Amytis-Waschmittel gehört zu dieser Linie. Der charakteristische Speick-Extrakt ist in diesen Produkten zwar nicht enthalten, dafür stehen hier ausgewählte andere Helden der Naturkosmetik wie zum Beispiel Aktivkohle, Heilkreide oder verschiedene Heilerden im Fokus. Die jüngsten Neuzugänge konntet ihr dank Jenny bereits etwas näher kennenlernen. Dazu gibt es hier auf dem Blog bald noch mehr zu erfahren.

Gut, dass ich mich nicht auf eine Serie von SPEICK Naturkosmetik festlegen muss, denn Favoriten habe ich aus ganz verschiedenen Bereichen und schätze die bunte Vielfalt sehr.

Eure Ida

SHE’S GOT THE LOOK: DIE SPEICK SUN SONNENPFLEGE

Auch wenn vor allem die inneren Werte zählen – eine schicke Verpackung gehört einfach dazu. Gerade bei Kosmetik greifen wir erst dann zum Schnuppern, Testen oder Kaufen ins Regal, wenn eine schöne Hülle unsere Aufmerksamkeit erregt hat. Klar möchten wir eine Marke daran wiedererkennen. Aber eine Verpackung darf und soll sich durchaus aus der Menge abheben. Mit dem Design der SPEICK SUN Sonnenpflege ist der Traditionsmarke ein kleiner Geniestreich gelungen: Ihr Look ist so speziell wie ihr Inhalt.

Dass die Entstehung der SPEICK SUN Produkte nicht über Nacht gelang, ist kein Geheimnis. Qualität braucht schließlich Zeit. Und wer auf Perfektion setzt, muss einfach Geduld haben: Sechs Jahre von der Idee bis zur Marktreife – erst dann passte wirklich alles. Die Details zur Produkt-Story hat uns Gudrun bereits ausführlich in einem eigenen Beitrag verraten. Das Ergebnis: Ein mineralischer Lichtschutz, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Wirksamkeit und Komfort mithalten kann. Wie genau das funktioniert, konntet Ihr bereits hier auf dem Blog bei Julia lesen. Und ausprobiert haben wir die Cremes, die Lotion und die After Sun Pflege natürlich auch schon im Dreiertest

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Ein ganz eigenes Outfit: SPEICK SUN

Was mich von Anfang an begeistert hat, war tatsächlich das Design. Da wusste ich noch gar nicht, wie toll der Inhalt ist! Die Kartonagen aus FSC-zertifiziertem Papier und die Tuben aus Bio-PE strahlen in sonnigem Gelb und himmlischem Blau. Irgendwie machen sie Lust auf Urlaub, Traumwetter und Sommer… „Typisch SPEICK“ sind sie definitiv nicht – es fehlt das klassische Rot als Key-Farbe und auch Nuancen von Grün sucht man beim SUN-Packaging vergebens. Wie es dazu kam, weiß Ina aus dem Team Marketing und Produktmanagement:

Ina, welche Vorgaben habt Ihr gemacht und wie kam es zur „freien Gestaltung“ fernab vom üblichen Look?

Tatsächlich haben wir unsere Vorgaben recht offen gelassen, damit unsere Agentur ganz frei gestalten kann. Neben den Entwürfen im klassischen Speick-Look haben wir gezielt auch Varianten eingefordert, die von unserem üblichen Design abweichen. Die große Herausforderung war definitiv, eine Gestaltung zu schaffen, die auf den ersten Blick nach Sonnenschutz aussieht und dennoch eine Ähnlichkeit zu unseren Speick-Produkten aufweist. Unsere Agentur hat sich bei der finalen Gestaltung von einer Produktserie inspirieren lassen, die wir so bereits für SPA-Bereiche in der Hotellerie geschaffen hatten. Das dafür verwendete Design hat uns und unseren Kunden so gut gefallen, dass wir uns hiervon stark für unsere Sonnenschutzprodukte haben inspirieren lassen. Vom ersten Entwurf bis zur finalen Gestaltung mussten wir aber noch ziemlich viele Anpassungen vornehmen: Angefangen von den zahlreichen Pflichtangaben bei Sonnenschutzprodukten, die auf der Tube aufgedruckt sein müssen, über den auf der Tube deutlich schwierigeren Gelb-Weiß-Kontrast als auf Papier, bis hin zur Überlegung, welche Labels wir platztechnisch integrieren wollen und können (z.B. coral reef friendly, Bio-PE-Material, vegan, etc.). Schriftfarben mussten geändert werden, Labels wurden hinzugefügt, Auslobungen aufgrund der Platzprobleme auf den Tuben immer wieder hin und her geschoben. Rückblickend können wir sagen, dass dieses Projekt mit Sicherheit das herausforderndste Gestaltungsprojekt in unserem Sortiment ist!

 

Absolut gelungen, finde ich. Aber sind alle anderen auch so begeistert? Wie kommt das Design denn beim Handel und den Endkunden an?

Zum Glück hat sich bestätigt, was wir gehofft hatten: Das Design wurde durchweg positiv vom Handel und den Verbrauchern aufgenommen und hat uns viel Lob eingebracht. Die Vivaness Fachmesse in Nürnberg, auf der wir die Produkte erstmals im Februar 2019 vorgestellt haben, war ein guter Gradmesser für die Reaktionen des Handels und der Verbraucher. „Frisch“, „modern“ und „einfach schön“ sind die wohl am häufigsten genannten Schlagworte für die Reaktionen auf das neue Design. Und auch wir finden die Gestaltung unserer Speick SUN Produkte einfach nur wahnsinnig schön! Natürlich gab es aber auch konstruktives Feedback, aufgrund dessen wir Optimierungen bei Nachdrucken vorgenommen haben. So zum Beispiel die Schriftfarbe auf der Rückseite der Tuben, die anfangs noch in Weiß gehalten war und dadurch zu einer schlechten Lesbarkeit geführt hat. Nachdem wir vermehrt Nachfragen zum Material unserer Tuben erhalten hatten, haben wir ein Label hinzugefügt, das auf den Bio-PE-Anteil unserer Tuben hinweist. Darauf hatten wir zu Beginn aus Platzgründen verzichtet, haben aber schnell gemerkt, dass die Verwendung von Plastiktuben aus nachwachsenden Rohstoffen für unsere Verbraucher sehr wichtig und kaufentscheidend sein kann. Ebenso gab es noch zahlreiche Feinanpassungen bei unserer Druckerei, die alles gegeben hat, unsere Tuben so sauber und schön wie möglich zu bedrucken! Am Ende ist ein solches Projekt immer auch ein Lernprozess für alle Seiten, bei dem wir jetzt sagen können, dass wir vieles von Beginn an richtig gemacht haben und einiges zum Besseren korrigiert haben.

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Könnt Ihr Euch vorstellen, Neuprodukte spezieller Serien künftig genau so mutig zu verpacken? Steht ggf. in absehbarer Zeit sogar insgesamt ein Relaunch bevor?

Wir müssten lügen, wenn wir behaupten würden, dass die Gestaltung nicht auch ein Test für uns gewesen wäre, wie Handel und Verbraucher auf ein solches Layout reagieren. Daher ist jegliches Feedback für uns enorm wichtig und wir freuen uns, so viel positive Resonanz auf die „mutige“ Gestaltung unserer Sonnenschutzprodukte erhalten zu haben. Sicherlich werden wir das auch für zukünftige Designanpassungen berücksichtigen und schauen, wie sich Gestaltungselemente auf unsere bestehenden Produkte übertragen lassen. Insofern können wir auch nicht ausschließen, dass in absehbarer Zeit ein Relaunch unserer Produkte ansteht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir jedoch noch ganz am Anfang dieser Überlegungen und werden sicherlich auch noch einige Zeit dafür benötigen – immerhin haben wir eine Produktvielfalt von über 130 Produkten, die bei einem solchen Relaunch alle überarbeitet werden müssten. Das ist für ein kleines Unternehmen, wie wir es sind, eine ziemlich große Herausforderung, der wir uns aber sicherlich gerne stellen werden!

Wie schön! Auch wenn mir – gerade bei der THERMAL Serie –  das bisherige Design-Konzept ebenfalls zusagt, bin ich sehr gespannt, wie Neuprodukte und Sortiment künftig gestaltet werden. Experimentierfreude und Geschmack hat SPEICK mit dem Design der SUN Produkte definitiv bewiesen.

Eure Jenny

SPEICK SUN: Wirkung und Anwendung

Wir können ihn Euch gar nicht oft genug ans Herz legen: Den Mineralischen Lichtschutz von SPEICK SUN. Was aber, wenn Ihr ein Sonnenschutzprodukt nicht solo verwenden wollt, sondern zusammen mit Gesichtscreme, Serum oder Make-up? Susanne Gans, Leiterin Labor, verrät Euch, worauf Ihr achten müsst.

In Julias Beitrag habt Ihr ja kürzlich schon einiges über Mineralischen Sonnenschutz erfahren. Heute gibt Susanne Euch noch ein paar zusätzliche Tipps, insbesondere was die Anwendung betrifft. Aber zunächst die Basis…

Innen und außen: Die Wirkung von Lichtschutzfiltern

Im Gegensatz zu organischen Lichtschutzfiltern der konventionellen Cremes, welche die energiereiche Strahlung die zu Sonnenbrand führt, in der Haut in langwelliges IR Licht umwandelt, spielt sich bei den mineralischen Lichtschutzfiltern die Lichtschutzwirkung auf der Haut ab. Hier wird die Energie größtenteils abgeleitet, indem die UV Strahlung reflektiert wird. Damit kommt die UV Verbrennungsenergie erst gar nicht in die Haut.

Kein Platz mehr: Kompaktmodell oberste Hautschicht

Medizin Kompakt

Quelle: Medizin Kompakt

Gesetzlich geregelt dürfen Sonnencremes mit Zinkoxid bis zu 25 % von diesem Mineralanteil enthalten. „Solche Sonnencremes mit hohen Anteilen an mineralischen Lichtschutzfiltern muss man in die oberste Hautschicht einarbeiten, damit diese unsichtbar werden und von dort die UV Strahlung reflektieren kann“, so Susanne Gans. Diese oberste Hautschicht ist, wenn keine Hornhautausbildung vorliegt, mit bis zu 0,05 Millimetern nicht besonders dick. „Wird zuvor die Haut mit anderen Präparaten verstopft, dann ist klar, dass die oberste Hautschicht, die ja eine Barriere darstellt, schon aufgefüllt ist und keine Sonnencreme mehr aufnehmen kann“, erklärt die Expertin.

Werden vor der Sonnencreme also verschiedenste Produkte aufgetragen, dann kann sich dadurch das Anwendungsergebnis verschlechtern. „In diesem Fall bleibt unsere Sonnencreme tatsächlich auf der Haut liegen und geht nicht hinein und die Creme ist auf der Haut damit auch sichtbar. Dadurch glänzt die Haut auf Grund des eigenen Fettanteils der Cremes. Das auf der Haut liegende mineralische Zinkoxid reflektiert nun zum Teil auch das sichtbare Licht. Die Reflexion von sichtbarem Licht führt zu einem Weißeffekt auf der Haut“, so beschreibt Susanne Gans das unnötige Weißeln.

Weniger ist mehr – oder wenn UV-Schutz gleichzeitig pflegt

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Was also tun, in Sachen Hautpflege? „Die gute Nachricht ist, dass wir nicht nur eine Creme mit einem exzellenten  Sonnenschutz bieten, sondern alle unsere Sonnenpräparate unseren eigenen Reparatur- Wirkkomplex enthalten und die Haut optimal pflegen. Die Sonnencreme ist so konzipiert, dass schon beim Sonnenschutz die Hautbarriere optimiert und repariert wird. Eine zusätzliche Hautpflege ist nicht notwendig“, so Susanne Gans.

Das kann SPEICK SUN: Die 24 Stunden-Langzeit-Feuchtpflege aus der Zuckerrübe sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung der Zellen um die Hautbarriere (Typ Backsteinmauer, die Zellen sind die Backsteine) zu optimieren. Mehr extrazelluläres Wasser sorgt für einen optimalen Verhornungsprozess und wirkt gegen Hauttrockenheit für einen strahlenden Teint.

Das Vitamin F der Distel, das sind essentielle Fettsäuren, baut sich zwischen den Zellen in die Hautbarriere ein (vergleichbar mit dem Mörtel einer Backsteinmauer) und schließt damit Lücken aus denen ansonsten Wasser aus der Haut entweichen kann und Schadstoffe eindringen können. Eine intakte geschlossene Haubarriere sorgt für mehr Feuchtigkeit in der Haut, wirkt Austrocknung entgegen und macht die Haut weich und geschmeidig. Susanne Gans weiß: „Der Schutzfaktor durch eine intakte geschlossene Hautbarriere ist auch nicht zu unterschätzen, denn alles, was an Schadstoffen in die Haut gelangen kann, ist mehr oder minder in der Lage, schädigende freie Radikale zu erzeugen und beschleunigt die Alterungsprozesse.“ Und das wollen wir ganz bestimmt nicht…

Schilfrohrextrakt wirkt Phototoxizität entgegen, so dass toxischen Wirkungen die durch Sonne ausgelöst werden können vorgebeugt wird. Er wirkt Histaminausschüttung (wird in der Haut durch Allergene ausgelöst) entgegen und damit auch deren Folgeerscheinungen wie Rötungen und Juckreiz.

 Bei Bedarf nachlegen: Make-up und Sonnenschutz

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Foto: unsplash

„Wer auf sein Make-up auch bei der Verwendung unserer Sonnencreme nicht verzichten möchte, kann das Make-up nach dem Eincremen mit unseren Sonnencremes verwenden. Das Make-up legt sich dann auf die optimal geschützte und gepflegte Gesichtshaut“, verrät die Laborleiterin.

Nur eins sollte man bedenken: Sonnencremes bieten keinen absoluten Sonnenschutz. Die Zeit bis zum Sonnenbrand wird um die Zeit des angegebenen Lichtschutzes verlängert (im Vergleich ohne Sonnenschutzmittelverwendung). So kann man mit einem Sonnenschutzpräparat mit einem Lichtschutzfaktor von 30 also 30 Mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnenschutz. Wichtig ist, dass die Sonnencremeanwendung in regelmäßigen Abständen, abhängig vom Hauttyp und den äußeren Umgebungsfaktoren, wiederholt wird.

„Bei der Verwendung eines Make-ups muss dieses leider vor dem Nachcremen entfernt und danach erneuert werden“, so Susanne Gans. „Elementar ist es, jede Zusatzpflege auf die Sonnencreme, nicht unter die Sonnencreme zu legen!“ … oder einfach im Sommer darauf zu verzichten…

Eure Jenny

 

PS: In der aktuellen Ausgabe des Testmagazins von Stiftung Warentest, Veröffentlichungsdatum 27. Juni 2019, wurde die Speick Sun Sonnencreme LSF 30 mit „mangelhaft“ bewertet.

Lt. Stiftung Warentest ist der LSF 30 unterschritten. Dazu findet Ihr auf der Website eine ausführliche Stellungnahme, in der die von einem akkreditierten Labor ermittelten LSF der Sonnenschutzprodukte eingesehen werden können. Lest am besten selbst und wendet Euch bei Fragen gern an das Speick-Team!

 

 

 

 

Speick Sun: Mineralischer Sonnenschutz

Der neue Sonnenschutz von Speick Naturkosmetik war eine kleine (oder besser doch eine große 🙂 ) Sensation auf der Naturkosmetik-Messe Vivaness im Februar: Speick SUN räumte deswegen gleich mal den New Product-Award unter den Fachbesuchern ab – denn selbst die Sonnencreme mit LSF 50+ weißelt nach dem Verteilen kaum.

Ehrgeiziges Ziel von Speick war es, einen Sonnenschutz zu entwickeln, der mit konventionellen Sonnenschutzcremes in Sachen Schutz und Komfort mithalten kann. Und das ausschließlich mit mineralischen Sonnenschutz-Filtern!

Welche unterschiedlichen UV-Filter es gibt und gegen welche UV-Strahlungen eine Sonnencreme schützt, darüber gibt es hier nun einiges zu lesen.

Schutz gegen UV-A – und UV-B-Strahlung

Die Sonne ist unser Lebenselixier: Sie ist die wichtigste Quelle für die Bildung von Vitamin D beim Menschen. Vitamin D sorgt z.B. für ein gesundes Immunsystem oder starke Knochen. Allerdings kann UV-Strahlung auch für Hautschäden verantwortlich sein. Wenn der hauteigene Sonnenschutz nicht ausreicht (und das ist gerade am Anfang des Sommers und bei hellen Hauttypen schnell der Fall), ist eine gute Sonnencreme gefragt.

Grundsätzlich treffen zwei Strahlungen mit unterschiedlichen Wellenlängen auf die Haut: UV-A-Strahlung dringt tief in die Haut ein und ist für die Hautalterung verantwortlich. UV-B-Strahlung erreicht „nur“ die Oberhaut (Epidermis), sie löst den Sonnenbrand aus. Für Hautkrebs scheinen beide UV-Strahlungen mitverantwortlich zu sein.

Speick Sun INCI

Welche UV-Filter es gibt

In Europa müssen Sonnenschutz-Cremes sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützen und damit über einen Breitband-Filter verfügen. Der vorgeschriebene UV-A-Schutz beträgt hierfür mindestens ein Drittel des UV-B-Filters.

In konventionellen Sonnencremes kommen sogenannte „chemische“ UV-Filter zum Einsatz. Chemische UV-Filter wandeln die UV-Strahlung um und strahlen sie als harmlose langwellige Infrarot-Strahlung zurück. Bekannte chemische UV-Filter sind z.B. Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Oxybenzone. Einige dieser UV-Filter können jedoch Allergien auslösen oder durch die Haut dringen und Stoffwechselprozesse im Körper stören. In Naturkosmetik sind sie nicht erlaubt.

Zugelassen in Naturkosmetik sind dagegen zwei mineralische Sonnenschutzfilter: Titandioxid und Zinkoxid. Sie reflektieren die Strahlen oder binden – je nach Partikelgröße – die Energie der Strahlen, so dass sie nicht in die Haut eindringen können. Ihr Nachteil: Je größer die Partikel sind, um so leichter wird auch das sichtbare Licht reflektiert. Die Folge ist dann der nicht so schön aussehende weißelnde Effekt auf der Haut. Aus diesem Grund verwenden manche Firmen kleinere Nanopartikel, die weniger weißelnd auf der Haut wirken. Seit 2013 müssen sie auf der Verpackung deklariert werden, da sie noch immer umstritten sind.

Zinkoxid als UV-Filter in Speick SUN

Es ist also gar nicht so einfach, einen nicht weißelnden Sonnenschutz mit mineralischen UV-Filtern ohne Nanopartikel zu formulieren! Nach jahrelangen Forschungen hat sich Speick für den UV-Filter Zinkoxid entschieden. Zinkoxid bietet einen Breitband-Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung. Es ist dazu abbaubar und (abhängig vom pH-Wert) löslich. Im Stoffwechsel des menschlichen Körpers ist Zink ein essentielles Spurenelement und wird oft auch zur Wundheilung eingesetzt. Austrocknend wirkt Zinkoxid übrigens in der Formulierung der Produkte von Speick SUN nicht, da es in Öl gebunden ist. Auch Korallenriffe werden damit nicht geschädigt, falls sich der Sonnenschutz beim Schwimmen lösen sollte.

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Höhe des Lichtschutzfilters

Die Speick SUN-Sonnenpflege umfasst drei Produkte: Sonnenmilch LSF 20, Sonnencreme LSF 30 und Sonnencreme LSF 50+. Die Zahl des Lichtschutzfaktors gibt an, wie lange man in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Dazu multipliziert man die hauteigene und individuelle Hautschutzzeit mit der Zahl des Faktors, also z.B. 10 Minuten mal LSF 30 = 300 Minuten. Der Sonnenschutz von Speick ist wasserfest: Für die gute Haftung der Partikelchen auf der Haut sorgen pflanzliche Filmbildner aus Raps- und Tungöl, sie bilden einen Schutzfilm.

Zellschutz durch Antioxidantien

Sehr wichtig sind in einer Sonnenschutzcreme neben dem UV-Filter eine gute Portion Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden durch UV-A-Strahlung schützen. Bei Speick SUN setzt man hier gleich auf mehrere Wirkstoffe: Oryzanol aus Reiskeimöl wirkt stark antioxidativ und bietet einen zusätzlichen UV-A- und UV-B-Schutz. Auch Schwarznessel, Granatapfel- und Buschpflaumen-Extrakt sind als antioxidative Radikalefänger für den Zellschutz bei Speick SUN zuständig.

Selbstverständlich ist – wie in allen Cremes von Speick – auch in den Produkten von Speick SUN der hautpflegende Wirkkomplex enthalten: Vitamin F unterstützt die Hautbarriere, Zuckerrübenextrakt erhöht die Feuchtigkeit in der Haut und Schilfrohr sowie Kiefernschwamm wirken entzündungshemmend und beugen dazu Photosensibilität vor.

Alle Sonnenschutz-Produkte von Speick SUN kommen übrigens ohne Parfüm aus, da Duftstoffe phototoxisch wirken können.

Dann kann der Sommer ja kommen! Über die gesamte Speick Sun-Sonnenpflege werden wir sicher bald noch mehr auf dem Blog berichten.

Eure Julia