Schützen, pflegen, strahlen: Ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Speick SUN Produkte

Sonnenschutz ist die Königsdisziplin der Naturkosmetik. Was einfach klingt – schützen, verträglich sein, sich gut auftragen lassen – ist in der Umsetzung alles andere als trivial. Die Speick SUN Produkte haben nun mit den ersten sonnenstundenreichen Tagen wieder Hochkonjunktur bei mir. Schauen wir uns also einmal genauer an, was in den Rezepturen drinsteckt. 

Zinkoxid: Mineralischer UV-Filter

Fangen wir mit dem Inhaltsstoff an, der für den Sonnenschutz der Haut sorgt: Zinkoxid. Das mineralische Pigment, reflektiert und streut UV-Strahlen, bevor sie überhaupt in die Haut eindringen können. Es ist quasi der Sonnenwächter in der INCI-Liste. Zinkoxid schützt sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Chemische Filter sind oft für bestimmte Wellenlängenbereiche geeignet – man braucht dann in einer Rezeptur mehrere davon, um Breitbandschutz zu erreichen.

Gut zu wissen:

UVB-Strahlen verursachen sichtbaren Sonnenbrand. UVA-Strahlen sind tückischer: Sie sind das ganze Jahr über da, dringen tiefer in die Haut ein und tragen zur vorzeitigen Hautalterung bei. Ein Filter wie Zinkoxid, der vor beidem schützt, ist also kein Bonus, sondern effizient.

Dazu kommt: Speick SUN ist konform mit dem Hawaii-Riff-Gesetz und verzichtet vollständig auf Octinoxat und Oxybenzon – zwei chemische UV-Filter, die schädlich für Korallenriffe sein können.

Mineralischer Sonnenschutz ohne Weißeln? Auf die Größe kommt es an!

Wer schon mal eine mineralische Sonnencreme benutzt hat, kennt das Phänomen: ein grau-weißer Schleier legt sich auf die Haut. Das liegt an den Zinkoxid-Partikeln, die Licht nicht nur blockieren, sondern eben auch reflektieren – und das tun sie auch im sichtbaren Bereich. Der moderate Weißel-Effekt der Speick SUN Produkte war für mich schon immer akzeptabel. Die überarbeitete Formulierung der Produkte hat nochmal ein sichtbares Upgrade gebracht: Die Rezeptur wurde optimiert – Speick Naturkosmetik setzt auf neue Rohstoffe in der Naturkosmetik und Formulierungen, die sich deutlich besser verteilen lassen als ältere mineralische Produkte. Gut einmassiert ist der Weißel-Effekt nicht der Rede wert.

Gut zu wissen:

Mineralische UV-Filter wie Zinkoxid legen sich wie eine dünne Spiegel-Schicht auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlung, vor sie in die Haut eindringt. Deshalb benötigt mineralischer Sonnenschutz keine Einwirkzeit und schützt sofort nach dem Auftragen.

Squalan: der Smooth Operator

Squalan ist eines meiner liebsten Öle, denn es bildet keinen fettigen Film und hinterlässt kein unangenehmes Okklusions-Gefühl, sondern zieht schnell ein und sorgt für samtig-weiche Haut. In den Speick SUN Produkten ist Squalan entsprechend an der angenehmen, pflegenden Textur maßgeblich beteiligt, mit der ich auf eine zusätzliche Tagescreme verzichten kann und mich gleichzeitig nicht überpflegt fühle. Gerade im Gesicht macht das den Unterschied zwischen „ich nehme nur mal einen Klecks, weil es sonst speckig wird“ und „ich habe 2 Fingerlängen der Creme benutzt, um den vollen Sonnenschutz zu erreichen“.

Gut zu wissen:

Bei Squalan handelt es sich um einen hautverwandten Bestandteil. Deshalb zieht es besonders gut in die Haut ein und hinterlässt ein seidiges Hautgefühl, ohne zu fetten. Gewonnen wird es aus Oliven, ist nicht komedogen und gilt als reizfrei.

Granatapfel, Zuckerrübe und Schilfrohr: Starkes Pflege-Trio

Neben Zinkoxid und Squalan steckt in Speick SUN noch ein Komplex aus verschiedenen Wirkstoffen, die aus einfachem einen smarten Sonnenschutz machen, darunter die folgenden:  

  • Zuckerrübenextrakt dient als Feuchtpflege. Er bindet die Feuchtigkeit in den Zellen und trägt so zur Hydration und Erhaltung der Hautfunktion bei.
  • Schilfrohrextrakt beruhigt. Wer zu Rötungen neigt oder empfindliche Haut hat, wird diesen Baustein zu schätzen wissen – gerade weil Sonneneinstrahlung auch ohne Sonnenbrand eine leichte Reizreaktion auslösen kann.
  • Granatapfelextrakt wirkt antioxidativ. Und das ist eine gute Ergänzung zu Zinkoxid, das die UV-Strahlen reflektiert. Granatapfel fängt die freien Radikale ab, die trotzdem entstehen können.
  • Essentielle Fettsäuren (Vitamin F) schützen die Haut. Sie optimieren den Lipidhaushalt und sorgen für eine intakte Hautbarriere. So wird der transepidermale Wasserverlust reduziert und die Hauthydration erhöht.

Sonnencreme oder Sonnenmilch – was passt wann?

Beide Varianten schützen mineralisch, sind vegan, enthalten keine ätherischen Öle und eignen sich für alle Hauttypen. Der Unterschied liegt in Textur und Einsatzbereich:

Die Speick Sun Sonnencreme (mit LSF 30 oder LSF 50) ist mit ihrer kompakteren, eher cremigen Textur und ihrem eher matten Finish ideal für Gesicht, Dekolleté und die Ohren geeignet. Die Speick Sun Sonnenmilch (LSF 30) ist im Vergleich flüssiger und öliger, daher lässt sie sich sehr gut auf größeren Körperflächen anwenden. Das Finish ist dabei eher glowy.

Tipp fürs Auftragen: schichtweise mit kleineren Mengen arbeiten, denn so verteilen sich Sonnencreme und Sonnenmilch einfach und gleichmäßig.

Sonnenschutz, der schützt und pflegt: mit den Speick SUN Produkten muss ich mich zum Glück nicht zwischen dem einen oder dem anderen entscheiden, sondern genieße Schutz und Pflege in einem.

Ida

Die Leidenschaft für natürliche Gesichts- und Körperpflege hat Ida beruflich 2014 in die Welt der Naturkosmetik geführt, wo sie heute im Online-Marketing zuhause ist. Ida in drei Worten: neugierig, begeisterungsfähig und zukunftsorientiert.